Brad Warner Hardcore Zen

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Inhaltsangabe zu „Hardcore Zen“ von Brad Warner

Alles außer Erleuchtung! So könnte man Brad Warners provokatives Zen-Buch umreißen. Hinterfrag' Autorität. Hinterfrag' die Gesellschaft. Hintrerfrag' die Realität. Hinterfrag' dich selbst. Hinterfrag' deine Schlussfolgerungen, deine Urteile, deine Antworten. Und wenn du alles gründlich hinterfragt hast, wird dich die Wahrheit vielleicht spontan am Kopf treffen. Aber sie wird nicht das sein, was du erwartest. Ein Buch für eine neue Generation von Buddhisten!

Autobiografische Reise zu Erkenntnisgewinn, Billigfilmchen und fernöstlicher Lebensschulung

— bibliophilist1985
bibliophilist1985

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  • Glück oder "Die Antwort darauf müssen wir lernen" (S. 47)

    Auf zwei Flügeln zum Glück von Dr. Andrea Polard
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    Vorerst wird es mir ein Rätsel bleiben, wie ich mich gleichzeitig dem Fluss des Lebens hingebe, während ich ehrgeizig und hart daran arbeite, meine mir individuell gesteckten Ziele zu erreichen. Wobei ich mich klar der östlichen Philosophie zugewandt fühle - das Leben ist für mich Einheit, nicht Kampf. Akzeptanz, statt Verbesserung. Achtsam sein und bewusst leben wollen anstatt müssen, sollen und nicht dürfen. "Möglicherweise müssen wir uns auch ständig daran erinnern, dass das Streben nach Glück eine positive moralische Entscheidung ist" (S. 391). Genau! Glück kann man nicht kaufen, und ich glaube, auch nicht erarbeiten oder verschenken. Denn: Alles ist vergänglich. Ich kann mich nur entscheiden, JETZT glücklich zu sein. Weil die Sonne scheint, ich einen Freund treffe, einen leckeren Apfel esse! Die spirituelle Ebene, der "östliche Flügel", enthält viel Wissenswertes zu bedeutenden Meistern (Laotse, Meister Eckhart, Buddha, u.v.m.), zu Meditation, dem Nicht-Wissen und der Achtsamkeit. Für mich sehr wichtig ist der Abschnitt über die Akzeptanz des Leidens (S. 262 ff.) im Kapitel: Die vier edlen Wahrheiten, in der Rubrik "Ruhe". Glück und Unglück sind die beiden Seiten einer Medaille. Ein Leben ohne Leiden gibt es nicht, der Schmerz gehört zum Leben dazu. Ebenso wie das Nicht Bewerten und Nicht Urteilen, das Lachen, die Gutherzigkeit, unsere Hilfsbereitschaft. Die Kapitel setzen sich zusammen aus den Themen: Lebenskraft, Aufnahmefähigkeit, Ruhe, Vertrauen, Unbeschwertheit. Mir ist der dicke, gemütlich Buddha sympathisch - die Autorin allerdings kann nicht aus ihrer fleißigen Haut: " (Eine ausgeglichene Diät ist ebenso wichtig für die Unbeschwertheit wie Bewegung.)"(S. 348, Rubrik " Unbeschwertheit"). Leider fokussiert sich Dr. Andrea F. Polard im westlich orientierten, dem analytischen Teil, viel zu stark auf das Thema Zielsetzung. Dieser setzt sich zusammen aus den Kapiteln: Die Zerbrechlichkeit des Lebens, Eifer, Kompetenz, Verbundenheit und Selbstvertrauen. "In aller Regel beruhen große Erfolge und Glück auf harter Arbeit. ... Wir müssen in Betracht ziehen: Glück bedeutet vor allem Arbeit"(S. 111). Der Weg des geringsten Widerstandes führt zur Mittelmäßigkeit, so die Überschrift dieses Kapitels in der Rubrik "Kompetenz". Leider wird "harte Arbeit" nicht näher definiert. Es folgt öfter der Hinweis, dass jeder sein individuelles Maß in den verschiedenen Bereichen und Kompetenzen finden muss. Die östliche Philosophie widerspricht auch dieser These, wenn sie empfiehlt, lieber den Mittelweg zu gehen, als das Extrem zu wählen (S. 268). Mein Fazit: Ich wertschätze und bewundere die Arbeit der Autorin, die sich viel Mühe gemacht hat, sehr viele Quellen der Glücksforschung zu diesem Buch zusammenzutragen. Leider reagiere ich allergisch darauf, wenn ich etwas tun sollte, oder gar muss. Leider beginnen viele Sätze des Buches mit "wir alle müssen", wie beispielsweise auf Seite 144: "Unabhängig davon, ob wir von Natur aus kontaktfreudig oder  eher verschlossen sind: Wir alle müssen gute Kommunikatoren sein". Ich schätze die Vielfalt der Menschen, und gerade diejenigen, die sich nicht anpassen, die ihr Glück in etwas finden, was landläufig als sehr ungewöhnlich gilt. Diesen "Raum" vermisse ich hier. Die Übungen im Buch haben mich leider auch nicht angesprochen. Mit fehlt sehr das Spielerische und die Leichtigkeit, die dieses Thema durchaus transportieren könnte. Deshalb vergebe ich: 3 Sterne.

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    • 4
  • Rezension zu "Hardcore Zen" von Brad Warner

    Hardcore Zen
    bibliophilist1985

    bibliophilist1985

    Einmal eine gänzlich andere Herangehensweise an die asiatische Mentalität, die Warner in seinem Leben betrieben hat. Von einem ursprünglichen Punkmusiker zum Zenschüler und schließlich Meister der in Japan Liebe sowie Arbeit in Form von Monsterfilmmitgestaltung findet. Nach einer recht langen Einführung samt unterhaltsamen, autobiografischen Anekdoten beginnt der Weg der Erkenntnis für den Sinn suchenden Westler. Es entbehrt auch nicht einer gewissen Ironie, dass ein sämtliche Konventionen und gesellschaftlichen Vorschriften ablehnender Punker zum eifrigen Mönchsschüler mutiert, was in Form eines klassischen 180 Grad Wechsels einen Teil des Reizes der Lektüre ausmacht. Auch wie schwer und frustrierend es für den höchst unkonventionellen jungen Mann ist, sich der rigiden und mitunter sinnbefreit anmutenden Praxis zu unterwerfen. Was im Gegensatz zu mitunter allzu positiv und vor Leichtigkeit strotzender Literatur zu Buddhismus, Meditation und asiatischer Philosophie an diesem Werk auffällt, ist die überwiegend unbeschönigende Bestätigung des Umstands, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Und das zeigt sich besonders im Zazen, dem konzentrierten, auf die totale Fokussierung und Auslöschung sämtlicher störender innerer und äußerer Einflüsse konzentrierten, möglichst bewegungslosen Sitzen und Meditieren. Eine für Zen typische Tätigkeit, mit der der Grundcharakter dieser Glaubensrichtung gut verdeutlicht wird. Wo in anderen Ausrichtungen der Lehre mehr auf aktive Meditationspraxis oder Achtsamkeit Wert gelegt wird, ist Zen ein recht schrulliger Charakterkopf voller Rätsel und mitunter schwer nachvollziehbar anmutender Anforderungen wie dem Zazen. Die Härte, Rückschläge und mitunter Tristesse zum Weg der Erkenntnis werden schonungslos offen und ehrlich dargelegt, was sich angenehm von der stark verbreiteten, keine Anforderungen stellenden Wohlfühlsinnsuche, die permanent heftig in dieser Genrekategorie grassiert, abhebt. Die Beschreibung der Motive seiner Sinnsuche und die grundlegenden Anforderungen, Übungsrituale und Praktiken gehen dem Autor gelungen von der Hand. Der Vorteil dieser Kombination aus Einschüben aus der Vita und Passagen der Beschreibung philosophischer und praktischer Aspekte steigert den Lesefluss im Vergleich zu rein theoretischer Literatur zu dem Thema. Was aber auch den negativen Aspekt der im Prinzip Belletristik darstellenden Zwischeneinschübe mit sich bringt. Diese erläutern zwar teilweise die Motivation zur Wandlung, sind in der Majorität jedoch nicht direkt mit den praktischen Kapiteln verbunden. Für Interessierte mögen die Erläuterungen aus der musikalischen Phase oder die Affinität des Autors zu billigen japanischen Monsterfilmen unterhaltsam sein, mit anderen Interessen geschlagene Leser bleiben jedoch außen vor und können aus diesen Abschnitten keinen nutzbaren Mehrwert generieren. Die Tendenz hingegen, eine relativ schwere Kost wie Zen in eine handliche und durchaus attraktive Form zu packen, darf in dieser Form gern Nachahmer finden. Es ist durchaus anzunehmen, dass doch der eine oder andere interessierte Leser bisher von allzu dogmatisch, esoterisch oder schlicht langweilig anmutenden Werken zu dem Themenblock abgeschreckt wurde. Diese Form der Darbietung hat das Potential, die Bedenken bezüglich allzu großer Komplexität und Unzugänglichkeit zu mindern, da mit der Mischung aus mitunter gekünstelt lässiger Sprache und der detaillierten Schilderung der Lebenstiefs des Autors das Interesse geweckt und voyeuristische Grundbedürfnisse befriedigt werden. Summa summarum eine zwar nicht übermäßig gehaltvolle, aber kurzweilige Art, sich der komplexen Thematik anzunähern und den Grundstein für eine Lebensanschauungsänderung zu legen. Speziell jüngere Leser werden auf diese Art der Pfortenöffnung wesentlich besser ansprechen und Motivation finden als bei allzu dogmatischen oder realitätsfernen Vermittlungsversuchen. Und jetzt bitte Wand anschauen und das Geräusch nennen, das beim Klatschen einer Hand entsteht.

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    • 2
  • Leserunde zu "The Gift - Das Geschenk" von Li sHan

    The Gift - Das Geschenk
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

      So schön ist die Ruhe die Kraft der Berge. So rein und klar was ich in Einsamkeit erwerbe. Wollt ihr Teilhaben an den Gedanken, die in den heiligen Song Bergen entstanden sind?                          Dann  bewerbt euch bis zum 16.12.2013 um eines von 10 Leseexemplaren von ›THE GIFT - Das Geschenk‹, von sHan Li, unter der Rubrik Bewerbung / Ich möchte mitlesen.   Was genau erwartet euch in „THE GIFT - Das Geschenk“ Mit seinen Kurzgeschichten, Gedichten, Lebensweis­heiten und biographischen Einlagen, die des Nachts im Shaolin Tempel entstanden, entführt der Autor den Leser in eine Welt voller Ironie und menschlicher Abgründe. Er hinterfragt gesellschaftliche Normen und öffnet das Bewusstsein, um die Dinge mit einer neuen Klar­heit und dem notwendigen Humor zu betrachten, in­dem er uns an seiner Weltanschauung, die geprägt von 14 Jahren im Shaolin Tempel ist, teilhaben lässt. The Gift - Das Geschenk ist eine zweisprachige Ausgabe, der erste Teil umfasst Kurzgeschichten auf Deutsch und der zweite sowie der dritte Teil beinhaltet Kurzgeschichten auf Englisch. Der englische Teil bezieht sich nur auszugweise auf den deutschen Teil. Wer ist sHan Li? Shan Li wurde 1981 in Leipzig geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er sein Musikstudium an der Musikschule Leipzig Johann Sebastian Bach, wo er zehn Jahre verbrachte. Bevor er sich 1998 nach China in das Shaolin-Kloster in der Henan Provinz begab, wo er ein Schüler von Shi Yan Lu, dem Cheftrainer der Shaolin Mönche und dem ehrenwerten Abt des Shaolin-Tempels und Großmeister Shi Yongxin wurde, trainierte er drei Jahre Kung Fu in Leipzig. Seit Mitte 2008 ist er auch ein Schüler von Yanfa, der Äbtissin des Fuhu-Tempels. Shan Li lebt seit 1998 im Shaolin Tempel. Er führt ein überwiegend isoliertes Leben und praktiziert bis heute Chan (Zen) und Wu (Kampfkünste). >>> Hier geht’s zur Leseprobe <<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

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    • 141
    thursdaynext

    thursdaynext

    13. January 2014 um 15:41
  • Alles außer Erleuchtung - Einstieg in Hardcore Zen von Brad Warner

    Hardcore Zen
    thursdaynext

    thursdaynext

    15. July 2013 um 14:27

    Hardcore ist nicht nur Zen, sondern auch der nach kurzer Eingewöhnungszeit, angenehm unflätige, weil herrlich respektlose Stil. Brad Warner schreibt straight über Zen Buddhismus. Bringt die Dinge auf den Punkt und vermag dennoch zu unterhalten. Wer das Buch liest wird irgendwann mit folgendem konfrontiert: "ZEN ERSETZT ALLE OBJEKTE DES GLAUBENS durch eine einzige Sache: Die Wirklichkeit selbst. Wir glauben nur an dieses Universum. Wir glauben nicht an das Leben nach dem Tod. Wir glauben nicht an die Staatsgewalt. Wir glauben nicht an Geld, Macht oder Ruhm. Wir glauben nicht an unsere Idole. Wir glauben nicht an unseren Status oder unsere Besitztümer. Wir glauben nicht, dass man uns beleidigen kann, oder dass unsere Ehre oder die Ehre unserer Familie, unsere Nation oder unser Glaube beleidigt werden kann. Wir glauben nicht an Buddha. Wir glauben bloß an die Wirklichkeit. Bloß das hier."    Absolute Freiheit winkt hier. Da will man sich doch gerne setzen! Also wenn ihr euch jetzt angesprochen fühlt. Kauft und lest.

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  • Rezension zu "Hardcore Zen" von Brad Warner

    Hardcore Zen
    clawood

    clawood

    08. December 2012 um 08:47

    Rotzfreches Buch über Buddhismus, sehr stimmig, sehr interessant, von einem ehemaligen Punk geschrieben. Mit Gossensprache sollte man kein Problem haben, wenn man es lesen möchte....

  • Rezension zu "Hardcore Zen" von Brad Warner

    Hardcore Zen
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    26. February 2012 um 20:53

    Das sollte die neue Bibel werden. Uneingeschränktes Go!