Die Zwölf Könige

von Bradley Beaulieu 
4,2 Sterne bei17 Bewertungen
Die Zwölf Könige
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Nach dieser Wüstendurchquerung wartet eine Karawanenladung voller Atmosphäre und Originalität als Belohnung.

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Eine riesige, komplexe Welt - leider verliert sich der Autor zu oft in Details, sodass ich stellenweise Durchhaltevermögen brauchte

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Inhaltsangabe zu "Die Zwölf Könige"

Von Kollegen mit Lob überschüttet, von Kritikern gefeiert, von Lesern geliebt: Der 1. Band der hochgelobten Fantasy-Trilogie "Die Legenden der Bernsteinstadt" von Bradley P. Beaulieu ist ein süchtig machendes Wüsten-Abenteuer.

Auf Kufen gleiten stolze Handelsschiffe über das Sandmeer nach Sharakhai, Wiege der Zivilisation und Heimat der Zwölf Könige. Vor Jahrhunderten haben die Götter selbst ihnen unvorstellbare Macht verliehen, seither beherrschen sie die wundersame Stadt mit eiserner Hand.
Die Waise Çeda hat es mit ihren 19 Jahren zu einer gerissenen Diebin und gefeierten Arenakämpferin gebracht. Doch nie wird sie jene Nacht vergessen, als ihre Mutter im Namen der Zwölf Könige hingerichtet wurde. Auf der Suche nach Rache verbündet Çeda sich mit allerlei zwielichtigen Gestalten und gerät mitten hinein in eine Verschwörung, in der der Tod ihrer Mutter eine viel größere Rolle spielt, als sie je hätte ahnen können.

"Eine beeindruckende Leistung." Publishers Weekly
"Exotisch, opulent und unglaublich unterhaltsam: Beaulieu hat unvergessliche Charaktere in einer äußerst detailreichen Welt geschaffen." Michael J. Sullivan, Autor von "Riyria"
"Die Figuren sind hervorragend charakterisiert und haben ein Leben und eine Geschichte, die über die Grenzen der Handlung hinausweisen. Die Kultur ist gut ausgearbeitet und traditionelle Geschlechterrollen werden aufgebrochen." Robin Hobb, Autorin der "Weitseher"-Trilogie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426518175
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    zwergundelfs avatar
    zwergundelfvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Nach dieser Wüstendurchquerung wartet eine Karawanenladung voller Atmosphäre und Originalität als Belohnung.
    Die Wüste lebt...

    denn Bradley Beaulieu hat sie vollgestopft befüllt mit Göttern, Dämonen, tyrannischen Königen, Terrorzellen, Blutmagiern, mythischen Flüchen und Prophezeiungen, allerlei exotischem Getier und Gestrüpp und einem alles andere als auf Sand gebauten Plot um die von zahlreichen Mysterien eingenebelte Widerstandskämpferin Çeda. Vorsicht, diese Wüstendurchquerung braucht Zeit und Durchhaltevermögen. Bringt man als Leser beides mit, dann wartet in der Bernsteinstadt Sharakhai eine Karawanenladung voller Atmosphäre und Originalität als Belohnung.

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    Kagalis avatar
    Kagalivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein atmosphärischen Setting, eine starken Heldin und vielschichtigen Charakteren, aber auch ein paar Längen. Dennoch sehr unterhaltsam.
    Eine starke Protagonistin

    Ganz unschuldig dünn sieht dieses Buch von außen aus, doch hinter dieser Fassade verbirgt sich auf fast 700 zeitungsdünnen Seiten ein ordentliches Wüstenspektakel.

    Meine Meinung


    Eine starke Protagonistin und vielschichtige Charaktere

    Gleich mit den ersten paar Seiten in denen ich Çeda in einem ihrer Arenakämpfen begleitete wusste ich: Diese Protagonistin werde ich lieben. Und so war es dann auch. Çeda ist eine strake selbstbewusste und kampferprobte Heldin die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Mir hat besonders gut gefallen, dass sie trotz ihres Rachedurstes noch Mitgefühl und Freude zeigt und die Aktionen der mondlosen Schar zu Recht verurteilt. Manchmal wenn es um Rache geht hat man ja Protagonisten die an nichts anderes mehr denken können und wie eine Maschine auf ihr Ziel zustreben. Çeda hingegen bleibt menschlich, trotz allen Rachegelüsten und das fand ich toll.

    Was die Nebencharaktere angeht, so sind sie individuell, vielschichtig und interessant ausgearbeitet, wenn mir auch nur recht wenige wirklich symphytisch waren. Die meisten spinnen ihre eigenen Intrigen und man weiß nie genau woran man ist. Gerade Emres Entwicklung ist vom dramaturgischen her toll, aber vom Gefühl schlägt er, wenn man mich fragt, eine gefährliche Richtung ein. Wen ich sehr mochte war Ramahd. Auch er kocht sein eigenes Süppchen, aber irgendwie mochte ich ihn trotzdem.

    Leider auch ein paar Längen
    Leider konnten die gut ausgestalteten Charaktere und das äußerst atmosphärisch beschriebene Setting nicht über die paar Längen die das Buch besitzt hinwegtäuschen. Zwar gibt es genügend Geheimnisse, die es zu lüften und Verschwörungen, die es aufzudecken gilt und es gibt auch mehrere spannende Kampfszenen, doch dazwischen mogeln sich immer wieder Passagen, die durchaus als zäh zu bezeichnen sind. Hinzu kommt, dass, auch wenn die diversen Rückblicke in Çedas Vergangenheit ihren Charakter immer differenzierter beschreiben, ich mir nicht sicher bin, ob sie alle wirklich für das Vorantreiben der Handlung nötig gewesen wären. Immerhin: im letzten Drittel wird das Tempo dann angezogen und es passieren viele interessante und spannende Dinge kurz hintereinander, die mich letztendlich sehr neugierig auf den zweiten Band werden ließen.

    Fazit

    Auch wenn ein paar zähe Passagen gibt, hat mich Die zwölf Könige mit seinem atmosphärischen Setting, einer starken Heldin und vielschichtigen Charakteren wirklich gut unterhalten und ich werde die Reihe sicherlich weiter verfolgen.

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    isa_belles avatar
    isa_bellevor 7 Monaten
    tolle Fantasy

    „Die Legenden der Bernsteinstadt“ ist der erste Teil der „Weitseher“-Trilogie. Sharakai, eine aufblühende Handelsstadt mitten in der Wüste, wird regiert von zwölf mächtigen Königen. Einst töteten sie die Mutter der jungen Arenakämpferin Ceda. Diese sinnt auf Rache und begibt sich auf eine gefährliche Reise um die Könige zu vernichten. Dabei stößt sie auf alte Rätsel und Geschichten die irgendwie mit den Königen zusammenhängen.

     

    Beaulieu hat mit diesem ersten Band einen fulminanten Start in eine neue Fantasywelt geschaffen. Man merkt richtig wie sehr er sich mit der Weltgestaltung auseinandergesetzt hat. Man kann förmlich die Wüstensonne und den Sand auf der Haut spüren. Die Sprache ist sehr bildhaft und lebendig. Trotz der vielen Seiten fliegt man nur so durch dieses Buch und ist gefangen in dessen Atmosphäre. Der Autor schreibt sehr detailreich und ausschweifend, trotzdem wurde es mir nie langweilig beim Lesen.

     

    Ceda ist eine starke, junge Persönlichkeit die sich in Arenakämpfen behauptet und als die „weiße Wölfin“ eine kleine Berühmtheit in Sharakai ist. Trotz ihres starken Charakters ist sie aber auch sehr verletzlich und sinnt auf Rache an dem Tod Ihrer Mutter. Dann gibt es noch Emre, Ceda’s besten Freund, der ebenfalls auf Rache sinnt und dem jedes Mittel Recht ist. Die Beziehung der beiden kompliziert und nicht immer eindeutig. Der Fokus des Buches wird aber eindeutig nicht auf eine Liebesbeziehung gelegt, was ich ziemlich gut fand. Im Vordergrund steht eindeutig die Rache an den Königen.

     

    Die Magie in dieser Welt ist zwar vorhanden, taucht aber nur sehr dezent auf. Das macht alles nur noch mystischer und geheimnisvoller. Im Verlaufe des Buches werden viele Fragen und Geheimnisse gestellt und zum Teil auch gelüftet. Aber sobald eines beantwortet ist, bekommt man gleich wieder zwei neue dazu. So bleibt es kontinuierlich spannend und man brennt einfach darauf herauszufinden was es mit den Königen und der Wüstenstadt auf sich hat.

     

    Ein wunderbarer Einstieg in eine neue Fantasywelt, die mit starken Protagonisten und einer spannenden Story aufwartet. Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor 8 Monaten
    Ein sehr gelungener Fantasy-Auftakt

    Inhalt

    Ceda wächst als Kind der Wüste in der Wüstenstadt Sharakhai auf, umgeben von der Wüste Shangazi. Früh zur Waise geworden, hat sie nur ein Lebensziel: Rache für den Tod ihrer Mutter nehmen, wofür sie die Schuld den zwölf Königen gibt, die Sharakai beherrschen und schützen.

    Doch der Schutz hat einen schalen Beigeschmack, denn er kostet Opfer: Alle paar Wochen holen die Azirim scheinbar wahllos Menschen und töten sie.

    Cedas Mutter hat ihr wenig hinterlassen - doch in dem Wenigen entdeckt Ceda etwas
    , das ihr die Hoffnung gibt, einen Anhaltspunkt für einen Weg zu haben, an die zwölf Könige heranzukommen.

    Lange kommt Ceda nicht weiter und finanziert das Leben von sich und ihrem besten Freund Emre mit dem Führen und Trainieren von Grubenkämpfen, doch dann spielt ihr der Zufall in die Hände - doch schnell scheint alles außer Kontrolle zu geraten, als Ceda Tatsachen über ihre Herkunft erfährt, die ihr Leben auf den Kopf stellen und sie genau auf das Ziel zusteuert, das sie geschworen hat zu zerstören.

    Beurteilung 

    Ich muss zugeben: Momentan bin ich eigentlich ein wenig weg von der klassischen High Fantasy, weil die mir einfach oft zu brutal ist - oftmals kalt, düster und beherrscht von großen Schlachten zwischen irgendwelchen verfeindeten Völkern.

    Daher war ich vom Auftakt zu den Legenden der Bernsteinstadt mehr als angenehm überrascht. 
    Das Buch erzählt eine Geschichte, die zwar insgesamt eher ruhig verläuft, aber den Leser trotzdem nicht loslässt,und kommt dabei in weiten Teilen ohne große Kämpfe aus.

    Irgendwie hatte ich sofort einen Bezug zu der Protagonistin Ceda - eine gestandene Frau, die aber irgendwie doch immer wieder ihre verletzliche Seite zeigt und auch nach vielen Jahren noch dabei ist, ihre Kindheit aufzuarbeiten. 
    Doch sie imponiert mir, denn sie gibt nie auf, stellt sich immer wieder auf die Füße und schaut nach vorne, sucht nach neuen Wegen zum Ziel. 

    Das Buch erscheint auf den ersten Blick gar nicht so umfangreich wie es tatsächlich ist - obwohl Bradley Beaulieu wirklich sehr detailreich schreibt und alles ganz genau beschreibt, wird es nicht langweilig oder ausschweifend, sondern lässt sich angenehm und flüssig lesen.
    Man spürt die Hitze und den Sand überall, und kann sich lebhaft vorstellen, wie unheimlich es Nachts in der Wüste werden kann.

    Obwohl es sich um High Fantasy handelt, und deswegen natürlich auch Magie im Spiel ist, spielt diese nicht unbedingt die größte Rolle im Buch - was eigentlich mal ganz angenehm ist, das nicht die ganze Zeit nur gezaubert wird. Auch wer Kitsch mag, ist hier fehl am Platz - klar gibt es hier und da mal Anspielungen darauf, aber von Romantasy kann man hier wirklich nicht sprechen.

    Es werden in diesem Band lang nicht alle Geheimnisse gelüftet, es wird bald deutlich, dass sich Ceda erst am Beginn einer sehr langen Reise befindet, um ihr Ziel zu erreichen, und man darf gespannt sein, wie es mit ihr weitergeht. 

    Der zweite Band "der Zorn der Asirim" erscheint übrigens im September 2018 im Droemer Knaur Verlag. 

    Mein Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt, der aufgrund seines Detailreichtums aber mit Genuss gelesen werden sollte, damit man nichts verpasst. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternchen.

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    Anne_Schmidts avatar
    Anne_Schmidtvor 8 Monaten
    Fantasy vom Feinsten

    Bradley Beaulieu's Fantasy Buch hat mir super gefallen. Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe - aber als es dann soweit war, war es so spannend! 
    Es war stellenweise vielleicht ein bisschen lang, das hat mich aber jetzt nicht unbedingt gestört. 
    Die "politischen" Verwicklungen in diesem Buch waren super ausgearbeitet. Auch hat mir gut gefallen, dass die Liebe hier nicht im Vordergrund steht. 
    Desweiteren konnte ich die Handlung nicht wirklich vorhersehen und das will bei mir schon was heißen. 😊
    Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen und kann nicht wirklich nachvollziehen, warum dieses Buch nicht mehr gehypt wird.  
    Also an alle Fantasy Liebhaber: Lesen, Lesen, Lesen!

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    Zantalias avatar
    Zantaliavor 9 Monaten
    Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

    Meine Meinung: 
    Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll oder nicht. Am Ende hatte ich mich dazu entschieden es doch zu lesen, doch überzeugen konnte es mich nicht. 
    Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht der Protagonistin Ceda, aber auch ihr Freund und Verbündeter Emre erzählt einige Passagen aus seiner Sicht. Selten, aber dafür sehr interessant sind die Szenen, die aus der Sicht der einzelnen Könige erzählt werden, wobei hier oft die Frage offen bleibt, wer der königliche Erzähler zu diesem Zeitpunkt genau ist. 
    Die Geschichte spielt in einer Wüstenstadt und deren Umgebung. Die Orte und Schauplätze werden alle sehr schön beschrieben und regen die Fantasy gut an. Ebenfalls gut gefallen haben mir die unterschiedlichen "Arbeiter" auf die näher eingegangen wird, von Heiler bis hin zu Giftmischern sind viele spannende und interessante Berufe vertreten. 
    Intrigen, Geheimnisse und mysteriöse Geschöpfen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte und sorgen hierbei für Spannung. 
    Das waren nun die Kriterien, die mir sehr gut gefallen haben und die Geschichte zu etwas Besonderem gemacht haben. Aber es gibt einige Punkte, die mir nicht gefallen haben und am Ende dafür gesorgt haben, dass ich das Buch schlussendlich abgebrochen habe. 
    Der Schreibstil des Autors. Bradley Beaulieu hat in seinem Buch eine spannende Welt erschaffen, die man gerne erkunden und sich darin verlieren möchte. Doch das alleine reicht nicht für eine gute Geschichte. Stellenweise waren die Ausführungen und Beschreibungen des Autors so ausführlich, dass es einfach sehr langatmig geworden ist. Oft dreht sich die Erzählung um eine einzige Sache und ich hatte das Gefühl, dass diese Sache durchgekaut wurde, bis ich einfach zu viel davon hatte. Im letzten Drittel wurde es mir dann einfach zu langatmig und ich habe das Buch abgebrochen. 

    Covertime: Das Cover gefällt mir insgesamt gut, vor allem die Dornenranken haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Frau, die vor dem Tor steht wirkt auf mich sehr philosophisch. 
    Fazit:  
    Im Grunde ist diese Geschichte sehr spannend und interessant zugleich, doch die Umsetzung dessen konnte mich nicht überzeugen. Themen wurden meiner Meinung nach zu oft und zu lange wieder und wieder durchgekaut, so dass die Erzählungen langatmig wurden und mich nicht mehr fesseln konnten und ich schlussendlich das Buch abgebrochen habe. 
    Meinen Dank noch an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

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    hiddenbookparadises avatar
    hiddenbookparadisevor 9 Monaten
    Die Geschichte aus einer atemberaubenden Wüstenstadt

    Bei diesem Buch konnte ich nicht sagen, was ich erwarten sollte. Es klang recht interessant, sah natürlich auch schön aus - aber da ich noch kein Werk von Bradley Beaulieu gelesen hatte, fehlte mir ein Erwartungsbild. Es ist jedoch nicht schlecht, ohne eine Meinung an einen neuen Autor heranzugehen und schließlich wurde ich nicht enttäuscht, denn es war absolut das richtige Buch.

    Der Ort des Geschehens, Sharakhai, ist eine Stadt voller Leben tief in der Wüste. In einer sagenumwobenen Nacht vor vielen Jahrhunderten schlossen dort die Zwölf Könige einen Pakt mit den Göttern, um sie entstehen zu lassen und seit jeher regieren sie diese. Çeda ist eine junge Kämpferin, ebenfalls bekannt unter dem Namen Weiße Wölfin, doch nur wenige wissen von dieser Natur als Kämpferin in den Arenen. Für die meisten ist sie nicht mehr als eine freundliche Waise, die sich eine Unterkunft mit ihrem besten Freund teilt. Im zarten Alter von acht Jahren wurde Çeda mit einem Schicksalsschlag konfrontiert, der ihr gesamtes Leben nachhaltig prägen sollte, als ihre Mutter grausam ermordet wurde – von einem der Zwölf Könige.Zu jenem Zeitpunkt schwor sich Çeda, Rache zu nehmen und gerät nun in eine folgenschwere Verschwörung hinein.

    Bradley Beaulieu gestaltet eine Welt, eine Geschichte, die erfüllt ist von fremden Kulturen, großartigen Fantasy-Elementen, Spannung und vom Spiel der Macht geprägt wird. Von Beginn an ist es ein fesselndes Buch, das in einer epischen Landschaft spielt. In einem beständigen und angenehm zu lesenden Stil erzählt Beaulieu eine Geschichte auf verschiedenen Ebenen und verbindet geschickt Vergangenheit und Gegenwart, sodass man die Beweggründe für das Handeln der Hauptfigur und sowohl ihren Charakter als auch den anderer Personen kennenlernt und Verbindungen aufbauen kann. Trotz der Länge des Buches verliert man nicht die Aufmerksamkeit und das Interesse an diesem Band, sondern es verfliegen die Seiten gewissermaßen unmerklich. Nach und nach offenbart sich eine tiefgründige und komplexe Geschichte, die noch viel mehr für den Leser bereithält. Es ist als würde man den Charakter Çedas gleichermaßen offenlegen und erkunden wie sie Wege zum Wesen und der Tötung der Könige ausfindig macht.

    Dabei ist Çeda wirklich sehr gut als Protagonist/in gewählt, zumal sie, was eine angenehme Abwechslung darstellt, keiner der typischen weiblichen Hauptcharaktere ist, die man in vielen Jugendbüchern anfindet. Sie ist stark, doch besitzt sie genauso Schwächen und Zweifel, die sie selbst kennt und einsieht und welche sie dadurch natürlicher erscheinen lassen. Ganz allgemein wirkt nichts an ihr erzwungen, nur um der Story mehr Reiz zu geben. Es ist durchaus spannend, ihre Entwicklung mitzuverfolgen, ihren ganz eigenen Weg der Rache, der einiger Zeit bedarf. Dies ist etwas, das ich ebenfalls positiv hervorheben möchte. Es wird sich Zeit für die Entwicklung der Charaktere und vor allem der Geschichte genommen. Des Weiteren gefiel mir die Alterswahl der Figuren, deren Taten und Handlungen durch diese nachvollziehbarer erscheinen, sei es bezüglich zwischenmenschlicher Beziehungen oder Entscheidungen aus der Erfahrung heraus. Neben Çeda gibt es weitere reizvolle Charaktere, die nicht nur als Lückenfüller vorhanden sind, sondern jeder einzelne scheint eine Rolle zu spielen und Auswirkungen zu haben, jeder prägt den jeweils anderen.

    Was mir beinahe am besten gefällt, ist die dargestellte Kultur von Sharakhai. Obschon andere Länder mit ihren Sitten und Bräuchen, ihrer Verschiedenheit, angedeutet werden, so steht hier im Vordergrund die eindeutig orientalische Welt. Zwar musste ich manche fremdartigen Bezeichnungen nachschlagen, doch genau diese schaffen letzendlich das besondere Ambiente der Welt in einer Wüste, die manchmal wie Meer aus Wasser beschrieben wird. Ab und zu können die Namen verwirrend sein, zumal man nicht genau die Aussprache kennt und sie der deutschen Sprache nicht sonderlich ähnlich sind, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und der Lesefluss wird nicht unterbrochen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch ein fesselndes Werk des Fantasy-Genres ist - mit einer Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Es zeigt eine Welt mit vielen Seiten, geprägt von vielen tiefreichenden Verknüpfungen und Intrigen. Eine Welt, die nicht nur aus Schwarz und Weiß besteht. Eine Welt mit orientalischem Charme, wundervollen Szenen und Bildern und dem Verlangen nach mehr. Dennoch fehlt an kleinen Stellen etwas, als würden die zuvor vorhandenen Gefühle der Erzählung abhandengekommen und die Wörter nun nur noch eindimensional sein, was unter anderem der sich wechselnden Genauigkeit von Geschehnissen zugrunde liegen kann. Einerseits passiert viel und andererseits passiert nichts. Und trotzdem ist es für mich ein sehr gutes Buch, das mich den nächsten Band ersehnen lässt.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Origineller und komplexer Fantasyauftakt mit kleineren Schwächen
    Originelle Wüstenfantasy mit kleinen Schwächen

    "Du bist ein Pfeil, Çedamihn. Ein Speer, der direkt auf das Herz Sharakhais gerichtet ist." S. 630)

    Sharakhai, eine Stadt in der Wüste: Vor 400 Jahren haben die Zwölf Könige einen Pakt mit den Göttern geschlossen und beherrschen seitdem die Wüste mit eiserner Hand. Doch Widerstand regt sich. Die Mondlose Schar, einen Rebellengruppe, sorgt zunehmend für Unruhe. Und auch Çeda, eine 19jährige Waise und gefeierte Arenakämpferin, sucht seit langem nach Antworten und Rache. Denn vor 11 Jahren wurde ihre Mutter von den Zwölf Königen hingerichtet. Doch warum? Çeda kommt dunklen Geheimnissen und einer Verschwörung auf die Spur und kämpft schon bald um ihr Leben.

    "Die Zwölf Könige" stammt aus der Feder von Bradley P. Beaulieu und ist der Auftakt der 6-teiligen "Legenden der Bernsteinstadt" - Reihe. Ein originelles Fantasyepos, das mich trotz ein paar Kritikpunkten gut unterhalten hat.

    Schauplatz des Ganzen ist Sharakhai, die Bernsteinstadt in der Wüste Shangazi, umgeben von den vier Reichen Quaimir, Mirea, Malasan und Kundhun. Ein Zentrum des Handels und der Kultur, beherrscht von den unsterblichen und grausamen Zwölf Königen und ihren Handlangern, wie z.B. den Klingentöchtern. Ein Ort, der sehr anschaulich und detailreich zum Leben erweckt wird. Ich liebe orientalische Settings und die Wüstenatmosphäre ist hier sehr gut eingefangen. Ich sah alles direkt vor mir - den quirligen Basar mit all seinen Düften und Gewürzen, die einzelnen Stadtviertel, die prachtvollen Königspaläste, die Grube, wo gekämpft wird oder die Sandhäfen. Denn hier fahren die Schiffe nicht auf Wasser, sondern auf Sand - ein gelungener Einfall. Der amerikanische Autor erschafft eine einzigartige, ideenreiche und komplexe Welt, die mich sofort in den Banngezogen hat. Magie, Götter, unheimliche Kreaturen, rätselhafte Gedichte sowie mysteriöse Steine und Bäume, deren Blüten besondere Kräfte verleihen - hier kommt jeder Fantasyfan auf seine Kosten.

    Çeda ist eine mutige, starke, vielschichtige und sympathische Heldin zum Mitfiebern, die ich gerne bei ihrem Abenteuer begleitet habe. Mittels eingeschobener Rückblenden erfahren wir mehr über die Vergangenheit der "Weißen Wölfin", wie sich Çeda in der Arena nennt. Doch auch die weiteren Charaktere überzeugen: zum Beispiel ihr bester Freund Emre, der einen gefährlichen Weg einschlägt, Ramahd, ein Fürst aus dem Königreich Qaimir, der ebenfalls nach Rache sucht, oder Apotheker Dardzada, bei dem Çeda aufgewachsen ist und der etwas vor ihr verbirgt.

    Was ist in jener schicksalhaften Nacht vor 400 Jahren wirklich passiert, als die Götter und die Zwölf Könige ihren Pakt schlossen? Zwar herrschen seitdem Stabilität und Frieden zwischen den einzelnen Wüstenstämmen - doch zu welchem Preis? Und welches Geheimnis umgibt den Tod von Çedas Mutter Ahya? Fragen, die bald überraschende und auch erschreckende Wahrheiten zu Tage fördern und damit Çedas Leben auf den Kopf stellen und sogar in Gefahr bringen.

    Die Geschichte ist gut geschrieben und wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Allerdings braucht man eine Weile, bis man so richtig eingetaucht ist. Zahlreiche Figuren, fremdländische Namen und Bezeichnungen und die Komplexität machen es dem Leser nicht gerade leicht, trotz des vorhandenen Glossars. Ein Roman, der eine hohe Konzentration erfordert und für den man sich Zeit nehmen muss, nicht nur aufgrund der knapp 700 Seiten. Zwischenzeitlich gibt es auch einige Längen, da viele Dinge sehr ausführlich beschrieben werden, wie z.B. die Arenakämpfe. Romantik spielt dagegen kaum eine Rolle und ab und zu hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht.

    Dennoch steigt die Spannung und vor allem gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der packende Showdown bietet Spannung und Dramatik pur sowie vielversprechende Entwicklungen, die mich jetzt schon die Fortsetzung herbeisehnen lassen. Ich bin gespannt, wie es in Sharakhai weitergeht!

    Noch zwei Hinweise am Rande: Wer eine Karte von der Wüste Shangazi und der Stadt Sharakhai sucht, der wird leider nur auf der Website des Autors oder in der amerikanischen Originalausgabe fündig. Ich finde es immer schade, wenn deutsche Verlage sowas nicht mit übernehmen, was mir auch schon bei anderen Büchern aufgefallen ist. Zudem sind die Buchseiten sehr dünn und empfindlich. Beim Blättern muss man daher etwas vorsichtig sein.

    Insgesamt kann ich "Die Zwölf Könige" empfehlen. Ein gelungener und origineller Auftakt der mir viele unterhaltsame Lesestunden bescherte, aber auch ein paar kleinere Schwächen aufweist. Gute 4 Sterne von mir.

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    aly53s avatar
    aly53vor 9 Monaten
    Der Auftakt von "Die Legenden der Bernsteinstadt" ist für mich eine riesige Überraschung schlechthin

    Auf diesen Trilogie Auftakt habe ich mich sehr gefreut. Das Cover hat sofort mein Interesse geweckt und auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Doch nichts hätte mich darauf vorbereiten können, womit ich es letztendlich zutun bekam.

    Der Einstieg gelang mir sofort recht leicht. man wird sofort mitten ins Geschehen geworfen, was jedoch nicht nachteilig zu werten ist. Man erlebt Ceda sofort in ihrer Funktion als Arenakämpferin. In all ihrer Schönheit, Anmut und Lebendigkeit. Man begreift ihre Präsenz und hat sofort einen Draht zu ihr. Sie ist kraftvoll und vielschichtig gestaltet und man kann nicht anders, man verliert sein Herz an sie .
    Ceda ist eine unheimliche tolle Protagonistin, die mir sehr ans Herz ging. Sie hat es nicht leicht und man spürt mit jeder Zeile mehr, welche Verzweiflung und Angst in ihr wohnt. Man spürt aber auch die Wut und den Wunsch nach Rache dahinter. Ich habe ihren Weg sehr gern begleitet. Mit ihr gehofft, gebangt, gelitten und war einfach bei ihr.
    Eine weitere wichtige Person neben ihr ist Emre. Er hat etwas ganz besonderes an sich, dem man sich nicht verschließen kann. Er ist geheimnisvoll, birgt Dunkelheit in sich , aber auch viel Licht. Es gelang mir nie, ihn ganz zu durchschauen und gerade das hat ihn in meinen Augen auch so interessant gemacht.
    Daneben gibt es noch weitere Charaktere die sehr interessant und vielschichtig sind. Keiner ist wie der andere und immer gibt es neues zu entdecken. Sie sind mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Sie sind greifbar, glaubhaft und man sich gut in sie hineinversetzen, ihr Innerstes nach außen kehren und doch gibt es noch so vieles zu entdecken und zu ergründen.

    Der Weltentwurf der uns hier erwartet ist atemberaubend und faszinierend. Es ist eine Welt die rauh und düster ist und dennoch sieht man auch Licht am Ende des Tunnels. Es ist schwer zu beschreiben. Man fühlt die Atmosphäre und die unendliche Weite all dessen. Alleine diese Welt hat schon so viel zu erzählen, das ich mich dem ganzen unmöglich entziehen konnte. Es hat mich unendlich fasziniert und ich wollte unbedingt mehr über das Ganze erfahren.
    Wie schon der Titel verrät spielen die Zwölf Könige eine sehr wichtige Rolle, aber nicht nur. Es ist nur eine Komponente des Ganzen. Auf den Leser wartet noch so unendlich viel, was man nie erwarten würde.
    Man erfährt hier alles aus der Sicht eines personellen Erzählers in der dritten Person. Die Perspektiven werden immer mal wieder gewechselt. Doch der deutliche Fokus liegt auf Ceda. Was besonders sie mit einer deutlichen Präsenz und Tiefe ausstattet
    Am herausragensten war für mich jedoch Ceda. Man erfährt mehr über sie und ihr Leben. In dem man in einzelnen Abständen in die Vergangenheit reist, erfährt man auch mehr über die Hintergründe, was mir sehr gut gefallen hat.
    Auf Ceda warten hier einige Hürden und Erfahrungen, die sie wachsen lassen und formen. Dabei ist nichts einfach, nicht eine Sekunde. Sie fühlt Schmerz, Verzweiflung und Wut. Das mit so einer Leidenschaft und Lebendigkeit , das man es bis in die Fingerspitzen fühlt.
    Sie hat ein klares Ziel vor Augen und doch muss sie Wege durchlaufen, die ihr Weltbild ins Wanken bringen. Es birgt viele Geheimnisse und Gefahren, die sie im schlimmsten Fall alles kosten könnten.
    Dabei ist hier nicht klar zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Es ist voller Facettenreichtum, mit vielen Nuancen durchzogen. Man begreift, das nicht immer alles klar definiert werden kann und man sich Zeit nehmen muss, dahinter zu sehen.
    Wenn man sich diesem Abenteuer hingibt, kann man nicht anders. man liebt es mit jeder Zeile mehr und möchte irgendwann nicht mehr gehen.
    Besonders der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist leicht verständlich, fließend und sehr bildgewaltig. Doch daneben ist er auch mit viel Weisheit und einfach einer tollen Sprache durchzogen, die sofort den Wunsch nach mehr weckt.

    Für mich ist dieser Auftakt eine wirkliche Überraschung. Ich hätte nie erwartet das es mich so gefangen nehmen, mich so fesseln und faszinieren würde. Doch genau das war der Fall. Es hat mich nicht mehr losgelassen.
    Mich berührt, mich lächeln und wüten lassen.
    Mein Herz ist aufgegangen, ich habe gelitten, war traurig, wie erschlagen und noch unendlich viel mehr.
    Es ist nicht einfach nur Cedas Geschichte, es geht noch viel tiefer und wird größer , gewaltiger.
    Es ist von Wendungen durchzogen, die mich komplett haltlos machten, nach Luft schnappen ließen und gleichzeitig hatte es auch etwas sehr traumhaftes an sich, das mich fast schweben ließ.
    Von Anfang bis Ende ist es sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Es passiert ständig etwas.
    Kraftvoll, actionreich und sehr emotional.
    Ich bin schon unheimlich gespannt darauf wie es weitergeht und freue mich sehr auf die Fortsetzung.

    Fazit:
    Der Auftakt von "Die Legenden der Bernsteinstadt" ist für mich eine riesige Überraschung schlechthin. Es hat mich überrollt, nach Luft schnappen lassen und den Wunsch nach mehr geweckt.
    Eine außergewöhnliche Protagonistin die mich mit ihrer Vielseitigkeit und ihrer Kraft komplett in den Bann gelegt hat.
    Ein Weltentwurf der atemberaubend, lebendig und Geheimnisse sowie Gefahren birgt.
    Die Leidenschaft, die Emotionen und all das , was es ausmacht sind wahnsinnig gut zu spüren. Ich habe es inhaliert und konnte nicht genug davon bekommen.
    Jede Zeile ist Entdeckung pur. Zusammen mit dieser aussergewöhnlichen Weisheit die an den Tag gelegt wird, ist es etwas besonderes, das mich wirklich beeindruckt hat.
    Ein Auftakt, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 10 Monaten
    Die zwölf Könige

    Lesegrund: 

    Dieses Buch klang für mich nach einer neuartigen Fantasygeschichte und ich habe mich sehr auf eine spannende Unterhaltung gefreut. 

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Çeda. Çeda ist neunzehn Jahre alt und eine gerissene Diebin und erfolgreiche Arenakriegerin. Sie lebt in Sharakhai, welches auch die Heimat der Zwölf Könige ist. Çeda's Schicksal nahm vor Jahren in einer Nacht eine schlimme Wendung, als ihre Mutter im Namen der Zwölf Könige hingerichtet wurde. Die junge Kämpferin ist entschlossen ihre Mutter zu rächen und verbündet sich dazu mit vielen zwielichtigen Gestalten. Doch was sie nicht ahnen kann ist, dass sie zudem mitten in eine Verschwörung gerät und sich zeigt, dass der Tod ihrer Mutter darin eine große Rolle gespielt hat ...



    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Bradley Beaulieu hat mir gut gefallen. Der Autor hat einen klaren und leicht zu lesenden Schreibstil. Erzählt wird die Geschichte in mehreren, verschiedenen Erzählsträngen, die zusammen ein stimmiges Bild ergeben.

    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich mochte es sehr, dass die Charaktere einige interessante Facetten hatten und es dadurch auch nicht langweilig wurde. Çeda ist eine tolle Protagonistin, bei der man auch eine persönliche Entwicklung bemerkt, was ich schön fand.



    Spannung: 

    Die Spannung hat Bradley Beaulieu zum Teil ziemlich gut gehalten, aber es gab auch ein paar Passagen, die, mir persönlich, etwas zu langatmig waren. Das war zum Beispiel in manchen Momenten, in denen die Welt und Sharakhai, sehr detailliert beschrieben wurden, so. Ansonsten war die Handlung wirklich gut gemacht und es gab auch einiges an Action.

     

    Emotionen:   

    Die emotionalen Aspekte in der Geschichte kommen vorallem durch das Schicksal der Protagonistin Çeda zum tragen. Sonst ist die Geschichte nicht sehr emotional, aber das war auch nicht meine Erwartung. Dafür gab es andere, tolle Aspekte. 


    "Die Zwölf Könige - Die Legenden der Bernsteinstadt" ist ein schöner Auftakt, der mich mit dem neuartigen Weltenentwurf, einer toughen Protagonistin und interessanten Entwicklungen gut unterhalten hat! Ich gebe diesem Buch 3,4 Rosen, abgerundet auf 3.


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