Bradley Somer Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

(83)

Lovelybooks Bewertung

  • 94 Bibliotheken
  • 10 Follower
  • 1 Leser
  • 44 Rezensionen
(30)
(29)
(20)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel“ von Bradley Somer

Goldfisch Ian fällt. Aus dem 27. Stock. Auf seinem Weg nach unten flie¬gen die Fenster des Hochhauses an ihm vorbei – und mit ihnen die Geschichten der Menschen, die dahinter wohnen. Während Ian immer schneller auf den Bürgersteig zurast, fiebern wir nicht nur mit ihm mit, sondern erhaschen gemeinsam mit ihm einen Blick auf die Schicksale dieser Menschen. Ein Leben wird dabei beginnen, eines enden, und am Schluss begreifen wir, dass das Glas, das uns vom Rest der Welt trennt, zerbrechlicher ist, als wir oft glauben. Dann wird auch klar, warum Ian eigentlich fällt – und was passiert, wenn er landet.
In ›Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel‹ geht es buchstäblich um Leben und Tod. Bradley Somer klappt das Haus in der Roxy Street auf wie eine Puppenstube und erweckt die Figuren darin auf wunderbar liebe-volle, spielerische und humorvolle Weise zum Leben. Ein Buch, so glanzvoll und schillernd wie ein Goldfisch – oder wie das Leben selbst.

gute Idee - spannend umgesetzt

— DieBerta

Hat mich positiv überrascht und sehr gut unterhalten.

— Kelo24

Dieses Buch ist eine Parabel des Lebens

— Frau-Aragorn

Liebe dieses Buch. Jeder Charakter ist mit einem anderen verflochten. Toll

— Jennyrose

Herrlich erfrischend, humorvoll und dennoch genug Tiefgang.

— Helles_Leuchten

Nicht ganz das, was ich mir erhofft und aufgrund einiger Stimmen zum Buch auch erwartet hatte...

— LitteraeArtesque

Für mich hat das Buch das Potential nicht ausgeschöpft, das die Idee dahinter eigentlich gehabt hätte. Nette Unterhaltung, aber zu belanglos

— parden

Wunderschön <3

— BelleBurtonesque

Stöbern in Romane

Kleine Stadt der großen Träume

Fantastisch!

DeMonSang

Und Marx stand still in Darwins Garten

Ein Buch, das still vor sich hin plätscherte. Nette Lektüre für zwischendurch, aber irgendwie hatte ich mir mehr Substanz erhofft.

Lakritzschnecke

Claude allein zu Haus

weihnachtlich und Tiergeschichte... was will man mehr?

Twin_Kati

Der Junge auf dem Berg

Ergreifender und erschütternder Roman über den Untergang eines jungen Menschen im Nationalsozialismus

Lilli33

In einem anderen Licht

Ein leises Buch, das gelesen werden sollte...

Svanvithe

Die Schlange von Essex

Sehr zäh und mir nicht immer verständlich ... Aber trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie es ausgeht.

hasirasi2

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Parabel des Lebens

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Frau-Aragorn

    28. July 2017 um 20:10

    Der Inhalt dieses Romans wäre per se schnell erzählt: ein Goldfisch fällt aus dem obersten Stockwerk eines Hochhauses und erhält während seines viersekündigen Falls Einblick in das Leben mehrerer Menschen. Zunächst klingt das irrsinnig und langweilig,  und obwohl schon ein wenig gut formulierter Irrsinn in jeder einzelnen Geschichte steckt, ist das Gesamtkonzept dieses Romans unglaublich stimmig. Er folgt der Grundaussage, dass Zufall und Schicksal das Leben eines jeden Menschen beeinflussen, jeder kann sein eigenes Leben leben und Entscheidungen treffen, doch letzten Endes kommt es zu einem Punkt: keiner lebt sein Leben alleine,  wir allen leben unsere Leben zusammen. Ein wunderschönes Zitat das sehr viel Wahrheit,  und vor allem auch wohlwollende Weisheit in sich trägt.  Die Passagen um den Freiflug des Goldfisch Ian enthalten parallel dazu viele schöne Metaphern für das Leben selbst: du beginnst dein Leben mit einem Sprung ins Ungewisse, das Ende scheint dir ungeheuer weit weg,  doch während du dem Beton unter dir immer näher kommst, tangieren dich viele andere Eindrücke und am Ende weißt du nicht wirklich wo du auf kommst.  Insgesamt ein herrlich humoristisches Buch, über die Vergänglichkeit des Seins.  Gerade in unserer Zeit,  wo man mehr mit dem Facebook Bekannten als mit dem Nachbarn zu tun hat hat der Roman Intensität und Wichtigkeit.  

    Mehr
  • Sehr originell

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    pia_h

    23. May 2017 um 16:50

    Mit dieser Art von Buch hätte man wohl nicht gerechnet. Dennoch ist es sehr gut gelungen. Wer auf ein Happy End steht, ist hier vollkommen richtig. Zudem stellen sich am Schluss nicht Fragen, wie sonst. "Was ist aus dieser Figur geworden?" "Und was hatte dieser Charakter eigentlich damit zu tun?" "Was ist zwischendrin passiert?"Es wird wirklich auf jedes Detail geachtet und alle Fragen zu Schluss gelöst. Außerdem ist es sehr einfach geschrieben und nicht schwer nachzuvollziehen. Man lebt sich richtig in die Geschichte hinein. Zusätzlich ist das Buch auch im übertragbaren Sinne auf uns Menschen gemeint.

    Mehr
  • Belangloser Alltag

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Primrose24

    02. February 2017 um 13:37

    Die Geschichte dreht sich um den kleinen Goldfisch Ian, der aus seinem Fischglas im 27. Stock eines typischen Hochhauses in die Freiheit entlassen wird und während seines Falles über sein Leben und das Anderer sinniert. In der Zeit seines Fallens werden die Geschichten der Bewohner des Hochhauses erzählt und Einblicke in ihr Leben gewährt. Die Idee des Buches durch eine fremde Person, in diesem Fall ein Goldfisch, Einblicke in die Leben einer kleinen Gemeinschaft zu erhalten und deren Schicksale auf alle erdenkliche Weisen verknüpft zu sehen, ist sehr schön erdacht. Allerdings ist die Umsetzung für meine Begriffe leider nicht vollständig gelungen. Die Figuren sind jede an sich sind schön konstruiert und vielfältig in ihren Charakterzügen. Die Verknüpfung einzelner Leben zu einer ganzen Geschichte wirkt jedoch sehr erzwungen. Die Belanglosigkeiten des Alltages werden zu einer Geschichte aufgebauscht, der leider der Inhalt fehlt. Einige Szenen werden aus mehreren Perspektiven anwesender Personen beschrieben, sodass Situationen doppelt dargestellt werden ohne das ich den Eindruck hatte, es hätte der Geschichte in jedweder Form ein Vorangehen ermöglicht oder eine bessere Perspektive gegeben. Der Versuch einen tiefgreifenden Sinn in der Geschichte zu vermitteln wirkt leider sehr erzwungen, auch wenn die eigentliche Botschaft wohl doch irgendwie erkennbar ist, die hier vermittelt werden soll. Es ist sehr schade, aber leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

    Mehr
  • Menschliche Schlaglichter

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Babscha

    16. July 2016 um 16:45

    Ein Wohnsilo mit 27 Etagen in einer mittleren Großstadt irgendwo in den USA. 162 Wohneinheiten darin. Und ein Goldfisch, der aus seinem Bassin im obersten Stock raus gesprungen ist und sich auf seinem Absturz Richtung Bürgersteig befindet. Und was er währenddessen so denkt und fühlt. Und dann noch die Menschen, die in den einzelnen Appartements wohnen, welche Leben sie führen, welche Probleme sie haben und welche Wege sie gehen oder zu gehen gezwungen sind, um zu überleben. Das alles erzählt uns der Autor in durchweg kurzen, gut vernetzten Kapiteln. Er beleuchtet dabei die verschiedensten, zumeist bürgerlich strukturierten Standardexistenzen, in denen sich aber -siehe wahres Leben- durchweg hin und wieder Abgründe auftun. Die Personen sind ganz interessant, der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, alles wirkt aber manchmal zu konstruiert und damit bleibt der Tiefgang deutlich oberhalb des Abtauchbereichs. Und eine teils penetrante Überzeichnung des Themas Sex und wie sehr einige Protagonisten hierunter entweder leiden oder darin verfangen sind, scheint auch in diesem Buch offensichtlich mal wieder unverzichtbar. Alles in allem leichte Kost und Durchschnittsliteratur für die langweilige Bahnfahrt.

    Mehr
    • 2
  • Ian fällt und fällt

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Bibliomania

    Ian ist ein Goldfisch. Er fällt aus dem 27. Stock eines Hochhauses und kommt dabei an verschiedenen Wohnungen und damit Geschichten vorbei. Während Ian fällt, lernt der Leser die Geschichten einiger Mitbewohner kennen. Dramatische, schöne, traurige, aber alle bunt gemischt. Von Männer, Frauen und Kindern. Eine wirklich hübsche Idee, die mir dann aber leider nicht so gefallen hat. Irgendwie übertrieben, unwahrscheinlich und unglaubwürdig. Insbesondere die Geschichte von Katie und Connor fand ich regelrecht ätzend und habe nur weitergelesen, weil die anderen nicht so schlecht waren und ein, zwei Situationen mir ganz gut gefallen haben. Tja, man kann ja nicht immer Knaller lesen

    Mehr
    • 3

    Bibliomania

    28. May 2016 um 18:37
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

    Mehr
    • 1196
  • Zu oberflächlich und belanglos...

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    parden

    ZU OBERFLÄCHLICH UND BELANGLOS...Ian heißt der ganz gewöhnliche Goldfisch, den eigentlich nur die Tatsache von seinen Artgenossen unterscheidet, dass er von dem Balkon der Wohnung im 27. Stock aus eine ungewöhnlich gute Aussicht über die ganze Stadt hat. Ach ja, und die Tatsache natürlich, dass er sich aus seinem Goldfischglas befreit hat - und sich nun im freien Fall in Richtung Straße befindet. Ein Unternehmen, das wenig durchdacht klingt, nun aber nicht mehr abgebrochen werden kann - zu schnell ziehen Fenster und Stockwerke an dem Fisch vorbei, ein Atmen ist nicht mehr möglich, der Asphalt nähert sich mit rasender Geschwindigkeit. Und doch ist es am allerwenigsten der Goldfisch Ian, um den es in diesem Buch geht. Seine kurzen Blicke auf die im freien Fall vorbeihuschenden Leben der Bewohner des Hochhauses sind es, die hier wirklich von Bedeutung sind: einzelne Menschenschicksale, die durch diesen zufälligen Sturz vom Balkon aus dem Dunkel der Anonymität des Stadtlebens gehoben und dem Leser präsentiert werden. 30 Minuten im Leben dieser Menschen, dieses Hauses, dieses Goldfisches umfasst die ganze Spanne des Buches - geschildert auf immerhin über 300 Seiten.Ian selbst kommt nur in einzelnen Kapiteln vor, und nach anfänglicher Verblüffung darüber, war ich dann sogar eher erleichtert, dem Fisch nicht häufiger zu begegnen. Zu banal das Geschehen, zu häufig die Wiederholungen (bespielsweise bezüglich der kaum nennenswerten Gedächtnisleistung eines Goldfisches), zu langatmig die Szenen - ehrlich gesagt fing ich mich bei diesen Kapiteln zunehmend an zu langweilen. Ian erfüllt in diesem Buch genau zwei Funktionen: er ist mit seinem freien Fall das verbindene Glied zwischen den anderen Geschichten, und er steht für eine allgemeine Lebensweisheit:"Ein ganzes Leben in einem Fischglas führt dazu, dass man als alter Fisch stirbt, ohne auch nur ein einziges Abenteuer erlebt zu haben." (S. 63)Einige wenige Namen begegnen dem Leser immer wieder, und Bradley Somer lässt ihn an deren Leben teilhaben. Nichts Spektakuläres geschieht hier, nichts von wirklicher Bedeutung - außer für den Betreffenden selbst. Alltägliches, das in den Fokus des Betrachters gerät - und schließlich wieder in die Dunkelheit der Anonymität zurückgleitet. In kurzen Kapiteln werden die Geschichten einiger Bewohner des "Seville on the Roxy" blitzlichtartig in diesem kleinen Zeitfenster erzählt, alle tauchen mehrmals auf, begegnen einander auch zum Teil, und teilweise wird ein und dasselbe Geschehen aus verschiedenen Perspektiven erzählt - allerdings häufig ohne dass der Leser dabei etwas Neues erfährt. Und parallel zu des Goldfischs Außenblick auf das Geschehen, erfährt der Leser viel von dem Innenleben der Bewohner, von ihren Gedanken und Gefühlen. Einsamkeit ist ein Thema, das sich hier beispielsweise durch alle Geschichten zieht."...stellt er sich vor, das von diesem Punkt aus in jede Rischtung Menschen sind. Er fühlt sich in dieses Gebäude voller Menschen eingewickelt wie in Geschenkpapier. Sie gehen über seinem Kopf, sitzen unter seinen Füßen, schlafen zu seiner Linken und schenken sich zu seiner Rechten Tee ein. Hunderte von ihnen in jeder Richtung, und dennoch kennt er keinen davon. Er weiß nichts über ihr leben, kennt nicht ihre namen. Sie alle sind für ihn Fremde (...) Das Treppenaus, denkt er, ist das Zentrum reiner Einsamkeit, und ich bin mittendrin." (S. 82)Ich hatte hier ehrlich gesagt etwas anderes erwartet - Humorvolleres, Spritzigeres, auch Tiefsinnigeres. Einzelne Schicksale fand ich durchaus interessant und hätte sie auch über die eigentliche Erzählung hinaus noch gerne länger verfolgt, aber insgesamt war mir das Buch in seiner Aussage zu banal und zu oberflächlich. Einige allgemeine Lebensweisheiten kristallisierten sich hier heraus, wie 'sein Leben wirklich leben' und 'gemeinsam ist besser als einsam', sicher auch der Appell zu mehr Toleranz - aber insgesamt war das für mich nur wenig erschöpfend. Die Idee hinter dem Buch hätte m.E. deutlich mehr an Potential geboten. Somit war dies für mich eine nette Unterhaltung, aber eben nicht das, was ich mir erhofft und aufgrund einiger Stimmen zum Buch auch erwartet hatte...© Parden

    Mehr
    • 11

    lesebiene27

    16. May 2016 um 19:13
  • Rezension zu "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    aba

    09. May 2016 um 16:07

    Treppen hoch, Treppen runter und ein ahnungsloser FischDer Freifall eines Fisches aus dem letzten Stock eines Hochhauses dauert nur ein paar Sekunden. Bei 27 Stockwerken gibt es unzählige Fenster, die viel zu gucken anbieten, viele Ereignisse, die alle gleichzeitig stattfinden. Da das Gedächtnis eines Goldfisches praktisch gleich null ist - er hat ja nur ein winziges Goldfischgehirn -, erzählt uns Bradley Somer in "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel", was er während seines Falls sieht. Ian, so heißt der Fisch, sieht diese Ereignisse als Bilder, die vorbeiziehen, und die werden erst für den Leser interessant, sobald der Autor anfängt, zu beschreiben, wie diese zustande gekommen sind. Er erzählt uns alle Einzelheiten, die zu diesen Bildern führen. Und das fängt an, eine halbe Stunde bevor Ian fällt.Dieses Buch wurde mir von einer Freundin ans Herz gelegt. Ihre große Begeisterung hat mich angesteckt und in mir große Erwartungen entstehen lassen, die sich schon in den ersten Seiten erfüllt haben. Ich habe es sehr gerne gelesen und ich fand es so schön, dass ich die Lektüre nur unterbrochen habe, wenn es wirklich notwendig war.Bradley Somers Idee, Ian zum ahnungs- und gedächtnislosen Protagonisten und zum Medium zwischen Romanfiguren und Leser zu machen, fand ich sehr originell. Vor allem die Tatsache, dass eine Spannung bei der Beschreibung des Freifalls des Fisches entsteht, fand ich grandios. Jede Sekunde dieses Falls wird in allen Einzelheiten sehr überzeugend geschildert. Man bangt um Ians Leben, fühlt nach, was er fühlt (falls er als kleiner Fisch etwas fühlen sollte) und hofft auf ein Wunder, das den Fisch rettet. Gleichzeitig erfährt man alles, was eine halbe Stunde früher geschehen ist. Diese kurze Zeit reicht, um den Leser mit den Romanfiguren so zu verbinden, dass sie lange nach dem Lesen in Erinnerung bleiben. Diese Romanfiguren sind ganz normale Menschen, die hinter geschlossenen Türen ihre Macken und Eigensinnigkeiten ausleben, die einsam sind und sich nach Nähe sehnen. Treppen hoch, Treppen runter, die Bewohner des Hauses begegnen sich gelegentlich, aber nur der Leser weiß, was hinter diesen Begegnungen steckt, durch welche Zufälle sie verursacht wurden und was diese im Inneren dieser Menschen auslösen."Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" ist ein kleines literarisches Highlight. Es unterhält, berührt und motiviert, nachzudenken, toleranter anderen Menschen gegenüber zu sein und die eigenen Handlungen zu überprüfen. Denn man weiß am Ende nicht, wer durch leichtfertiges und unüberlegtes Handeln zu Schaden kommen könnte. Auch dann, wenn es sich um einen Goldfisch handelt... Denn auch ein Goldfisch ist nur ein Mensch.

    Mehr
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 990
  • Weniger humorvoll als erwartet

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Aleksandra

    27. April 2016 um 09:18

    Das Buch habe ich damals gekauft, weil ich es empfohlen bekommen habe, mit den Worten: Lustiges Buch!Das Cover hat mich sehr angesprochen, der Goldfisch ohne Kopf, sehr symbolisch, und das blaue im Hintergrund. Der Name des Buches passt hervorragend zum Inhalt. Der Schreibstil war etwas "gehobener" aber doch leicht und locker zum lesen ... Die Geschichte umfasst mehrere Geschichten von Menschen, die alle in einem Hochhaus leben und eigentlich nichts mit einander zu tun haben. Aber ihre Schicksale kreuzen sich an dem bestimmten Tag als der Goldfisch Jan aus seinem Glas aus dem 27. Stockwerk springt, weil er auf der Suche nach Abenteuer ist.Das Buch bzw die Erzählungen sind sehr mitfühlend und entführen den Menschen in andere Leben, in die Gedanken der anderen sowie in ihre Gefühle.Ich mochte das Buch und empfehle es auf jeden Fall weiter, allerdings wenn ihr Humor erwartet, dann ist es eindeutig das falsche Buch!

    Mehr
  • Interessantes Konzept mit gelungener Umsetzung

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    CrossingJordan

    18. April 2016 um 15:45

    3.5 SterneNachdem ich nur Gutes über dieses Buch gehört habe, hatte ich auch entsprechend gehobene Erwartungen daran. Das Konzept klang für mich interessant und so las ich voller Spannung die ersten Seiten. Anfangs hatte ich noch ein paar Schwierigkeitem, mich reinzufinden, was aber mit jedem Hausbewohner, den ich kennenlernte, weniger wurde. Obwohl es sich hierbei um typische Alltagsgeschichten handelt, ist das Buch absolut lesenswert und besticht durch liebenswerte Charaktere, ein interessantes Konzept und einen gelungenen Schreibstil.

    Mehr
  • Leider schon zu Ende ... Fortsetzung erwünscht...

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    jeanne1302

    29. February 2016 um 07:40

    Was denkt sich ein Goldfisch, der sich entschließt, aus seinem eintönigen Leben mit einer Schnecke und einer pinkfarbenen Burg in einem Glas auf einem Balkon, auszubrechen? Das er in der sekundenschnellen Zeit, die er vom 27. Stock fiel mehr über sich und das Leben erfährt, als im Wasserglas, schockiert nicht nur Ian, den Goldfisch, sondern auch den Leser. Auch andere Fragen begleiten den Leser in diesem Buch: Mit wie vielen Frauen muss man(n) schlafen, um herauszufinden, dass eine Frau reicht? Und wie viel Herzschmerz muss frau heilen, um sich wieder unbeschwert verlieben zu können? Was muss erst passieren, bis man begreift, wie einsam man ist und das man das tatkräftig ändern will? Was muss geschehen, damit man sich traut, die eigene Wohnung und damit auch sein eigenes inneres Gefängnis zu verlassen? Was muss man tun, um die innere Einsamkeit abzulegen? Was kann man tun, um das Trauma des plötzlichen Todes geliebter Menschen zu überwinden? Vielleicht klingt das jetzt doch traurig, ist es auch zuweilen, aber Schreibstil und Situationskomik sorgen dafür, dass das Buch nicht in die Melancholie abdriftet. Im Gegenteil, ich habe mich trotz allem gut amüsiert. Im Buch werden alltägliche Begebungen beschrieben, die zwar nicht hochtrabend dramatisch sind, aber eben lebensnah - kleine persönliche Katastrophen und Geschichten. Eben gerade dieses Normale macht die Menschen, die hier beschrieben werden so lebendig, so authentisch. Gerade deshalb macht es das Buch spannend, weil man wissen will, wie es mit diesen Menschen weitergeht. Man will wissen, was es mit dem Paket des Bauarbeiters auf sich hat, warum der kleine Junge ständig in Ohnmacht fällt, warum Claire seit Jahren nicht mehr ihre Wohnung verlassen hat, ob sich Katie jemals von ihrem Herzschmerz erholen wird und so weiter … und letztendlich will man wissen, ob Ian den Sturz aus dem 27. Stockwerk überlebt. Ein Buch, das mal wieder in die Kategorie „liest sich in einem Rutsch durch“ eingereiht werden kann. Ein Buch, dass ich gerne las und mich auch tief bewegte, weil es so nah am Alltagsleben ist, und die Abgründe manches Menschen so deutlich zeigt. Und das mir bewusst machte, das man eigentlich gar nicht alleine auf dieser Welt ist, selbst in einem anonymen Hochhaus und Großstadt, sondern, wenn man nur wach und aufmerksam wäre, die Verbundenheit von allen erkennt. Und irgendwie breitet sich nach dem Lesen des Buches der Wunsch aus, die Geschichten, die hier begonnen wurden, weiterverfolgen zu können. Das Buch endet zwar ohne cliffhanger, aber doch hätte ich gern gewusst, wie so manche Geschichte weitergeht.

    Mehr
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

    Mehr
    • 1702
  • eBook Kommentar zu Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel von Bradley Somer

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Silvia

    18. August 2015 um 20:58 via eBook 'Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel'

    Ich habe das Buch verschlungen....spannend bis zum Schluss. Die Geschichten der Bewohner sind so lebendig....eine wahre Freude.

  • So viel passiert während ein Fisch aus dem 27. Stock fällt

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

    Socha2503

    11. August 2015 um 08:49

    Es passiert viel, aber nicht viel spannendes. Es handelt sich eher um alltägliche Situationen (ohnmächtige Jungen, in den Wehen liegende Frauen, die ihren Mann nicht erreichen können und einsame Hausmeister die brenzliche Situationen im Fahrstuhl erleben zähle ich als alltägliche Situationen). Mir hat der Schreibstil mit all den kleinen Parallelgeschichten, die an unscheinbaren Stellen ineinander greifen unglaublich gut gefallen! Es sind jedoch so viele Geschichten und so wenig Seiten, dass keine so richtig Tiefgang gewinnt. Das ist teilweise zwar nicht nötig gewesen (dann wär's vielleicht langweilig geworden), gefehlt hatte es bei manchen der Geschichten aber. Das Buch soll vermitteln, wie viel auf der Welt in einem unscheinbaren Moment passiert, darüber sind wir uns vielleicht oft nicht bewusst. Wohin ist die Person auf dem Weg, die uns gerade anrempelt, was geht ihr durch den Kopf, von wo kommt sie gerade und was hat sie eben erlebt und gemacht? Wie sind die Leben der einzelnen voneinander unabhängigen Menschen doch miteinander verbunden? Deswegen wird auch der Fall eines Fisches aus dem 27. Stock eines Hochhauses gewählt, um die Kürze des Zeitraums zu verdeutlichen, in dem all diese Geschichten, mögen sie außergewöhnlich sein oder oder völlig gewöhnlich, passieren. Das ist an sich finde ich eine schöne Idee.  Ich persönlich hätte es spannender gefunden, wenn sie sich um ein besondereres Ereignis aufgebaut hätten  zum Beispiel einen Anschlag (was haben all diese ahnungslosen Menschen zu dem Zeitpunkt gemacht?), ein Heiratsantrag oder was auch immer. Das würde zwar vielleicht die gesamte Aussage der Geschichte ändern, allerdings hätte ich es dann spannender gefunden weiterzulesen. Wobei ich schon gespannt war ob der Goldfisch im letzten Moment nicht doch gerettet wird :) Eine schöne kleine philosophische Geschichte für zwischendurch! :)

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks