Bram Dehouck Der Psychopath

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Inhaltsangabe zu „Der Psychopath“ von Bram Dehouck

Eine Lösung, die ein Vater nie wählen würde. Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen …

Ein kurzes Buch, welches direkt mit Spannung beginnt. Allerdings nicht so gut wie erhofft.

— Dini237
Dini237

Leider nicht so spannend wie erwartet

— ClaraChristina16
ClaraChristina16

Psychotisch gelungen

— MelE
MelE

Die Handlung hätte man auf ein längeres Buch ausweiten können, dann wäre es spannender gewesen. Es bricht quasi im Aufklärungsprozess ab.

— nessisbookchoice
nessisbookchoice

Kurz und knapp mit leichter Spannung

— Drakonia007
Drakonia007

Ein spannender Thriller, den ich jedem ans Herz legen möchte.

— DunklesKapitel
DunklesKapitel

mangelnde Tiefe, Gefühle, Emotionen und Spannung, lediglich die Charaktere konnten überzeugen

— Engel1974
Engel1974

Ein Plus sind die überzeugenden Charaktere. Aber die fehlende Tiefgründigkeit und das schwache Ende können dies schwer ausgleichen.

— Litis
Litis

Kurze und trocken geschriebene Story über ein gefährliches Kind und seinen verzweifelten Vater

— Cambridge
Cambridge

Für einen Thriller hatte mir das Buch leider zu wenig Spannung.

— Blackrapunzel
Blackrapunzel

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  • Sehr gut!

    Der Psychopath
    mrsmeerlancholie

    mrsmeerlancholie

    06. April 2017 um 17:42

    "Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester versuchen, das auffällige Verhalten ihres Sohnes zu erklären, Sams Mitschüler zu beruhigen. Bis die Lage eskaliert. Sams Vater sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater eigentlich nie wählen würde..." Man findet sehr gut in das Buch rein. Man kann es schnell und gut lesen. Es ist nicht langatmig, sehr interessant ist es, dass Chris sich irgendwie in seinem Sohn wiederspiegelt und er quasi selbst so ist. Ich kann das Buch definitiv empfehlen. Ich habe es an einem Abend durchgelesen, da ich es einfach nicht aus den Händen legen wollte!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    01. December 2016 um 18:13
  • Wo bleibt die Spannung ?

    Der Psychopath
    ClaraChristina16

    ClaraChristina16

    17. October 2016 um 15:36

    Ein Vater kommt mit seinem Sohn nicht mehr gut zurecht, auch seine eigene Kindheit lässt ihn nicht los, dann verschwindet der Junge und die Polizei fängt an nach ihm zu suchen. 

    Das Buch war sehr kurz und kam nie ganz zum Höhepunkt. Langweilig war es jedoch nicht aber auch nicht wirklich spannend. Das Ende hat mich enttäuscht, nichts neues und eher negativ unerwartet.

  • Psychotisch gelungen

    Der Psychopath
    MelE

    MelE

    08. October 2016 um 07:56

    "Der Psychopath" ist ein wirklich gelungener Psychothriller, der sehr gut auf die Ängste von Eltern eingeht, die erkennen, dass ihr Sohn sich anders entwickelt als andere Kinder in ihrem Alter. Sam ist durch sein sehr herausforderndes Verhalten mehr als auffällig und daher ohne Freunde. Er ist untragbar für Schulen  und hat sich nun durch jede Menge Schulwechsel als echter Außenseiter entpuppt. Sam zieht Streit an wie Motten das Licht. In Sams Fall lässt sich sagen, dass tatsächlich Unstimmigkeiten im Verhalten von Sam gesehen werden und nicht nur verschleiert wurden. Chris spricht offen aus, dass er das Verhalten seines Sohnes wahrnimmt, dennoch ist er nicht gewillt, das aggressive Verhalten seines Sohnes durch Medikamente zu unterdrücken.Während Chris sich immer mehr darauf versteift in seinem Sohn Sohn Sam einen Psychopathen zu sehen, ist Sams Mutter fest davon überzeugt, das ihr Mann übertreibt und sie entzieht ihm das Kind.Chris ist verwirrt durch eigene Erlebnisse als Teenager und fest davon überzeugt, dass sich Psychosen weitervererben und von Generation zu Generation immer schlimmer werden. Er sieht als einzige Chance diesen Teufelskreis zu entrinnen seinem Sohn das Leben zu nehmen, um vielleicht auch selbst Ruhe und Frieden zu finden. Die Thematik ist hochgradig und fesselnd, wobei häppchenweise die Kindheit von Chris beleuchtet wird und immer wieder kleine Szenen daraus eingeflochten wurden. Letztendlich gibt es ein schockierendes Gesamtergebnis, welches völlig traumatisch für die Beteiligten ist, aber nie ausgesprochen wurde. Manches lässt sich einfach nicht totschweigen. Als Sam die Katze misshandelt, eskaliert die Situation und Chris fühlt sich in seinen Ängsten bestätigt. "Der Psychopath" ist mit seinen etwas über 200 Seiten kurz und knackig. Die Seiten sind schnell gelesen und beinhalten dennoch eine absolut fesselnde Story, die mich einige Zeit wirklich beschäftigt hielten. Emotional beängstigend bietet uns Bram Dehouk eine genial entwickelte Story, die am Ende dann leider nicht komplett überzeugt. Es gibt zwar einen gewissen Überraschungsmoment, der aber zu konstruiert wirkte. Ich hatte etwas anderes erwartet und konnte mich daher nicht auf das Ende einlassen. Es wirkt wie ein mieser Cliffhanger, denn letztendlich sind es meine Gedanken die weitergespinnt werden sollen. Mich hinterließ dies leicht unzufrieden. Im Gesamtpaket hat  "Der Psychopath"dennoch glänzen können und eine Leseempfehlung verdient, da  "Der Psychopath" psychotisch wirklich gelungen erschien und einige wirklich gelungene Spannungsbögen aufwies und das ist, was ich lesen will, wenn ich mich auf die Genre Thriller einlasse.

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  • Spannende Grundidee, etwas kurz geraten

    Der Psychopath
    rokat

    rokat

    05. September 2016 um 13:52

    Sam ist ein aufbrausender Junge, der seine Kraft nicht einschätzen kann, darum andere Kinder oft verletzt. Dadurch wird er in der Schule gemobbt, was ihn zu einem eigenbrötlerischen Kind macht, das nicht besonders sozial veranlagt ist. Oder? Oder ist Sam doch ein geborener Psychopath, der durch seine Art die ersten Anzeichen zeigt, dass er eine tickende Zeitbombe ist, und es nur eine Frage der Zeit ist, bis er jemanden umbringt? Während Sams Mutter an das erstere glaubt, ist Sams Vater Chris von zweiterem überzeugt, was er durch Sammeln von Fachartikeln beweisen will. Und dann will der Vater das Schlimmste verhindern: Indem er beschliesst, seinen eigenen Sohn umzubringen… Eine spannende Grundidee, die durch das Hin- und Herwechseln von Gegenwart (als der Vater auf dem Weg ist den Sohn in die Falle zu locken) und der kürzeren Vergangenheit (um zu verstehen, wie der Vater auf die Schlussfolgerung kommt) den Leser immer mehr auf die Folter spannt. Doch da ist noch eine dritte Geschichte in älterer Vergangenheit, welche plötzlich noch eine dritte Möglichkeit für den Leser bereithält… Eigentlich schade hat das Buch nur knapp 200 Seiten. Was zwar bewirkt, dass alles atmosphärisch sehr dicht ist und die Spannung von Anfang an sehr hoch. Allerdings können die Figuren dadurch nicht besonders ausgestaltet werden, man hat keine Möglichkeit, als Leser eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Zudem ist das Buch an einer Stelle zu Ende, die man gut und gerne noch hätte weiterstricken können. Wobei – vielleicht macht diese Ungewissheit auch genau einen Reiz der Geschichte aus, und treibt die Spannung nochmals etwas höher durch den teilweise ungewissen Ausgang? Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller – für mich ein Kurzthriller – dem ich 3 Sterne gebe.

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  • Ein nettes Büchlein, aber mit offenem Ende

    Der Psychopath
    nessisbookchoice

    nessisbookchoice

    17. August 2016 um 14:23

    Titel: "Der Psychopath"Autor: Bram DehouckErscheinungsdatum: 8. März 2016Seitenanzahl: 224 SeitenGenre: ThrillerPreis: Taschenbuch 8,99€Verlag: btb VerlagKlappentext:Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen … Ich habe mir Anfangs eigentlich einiges von dem Buch versprochen. Ich hielt es für eine kurze, aber knackige Psycho-Lektüre. Dieses Buch wird leider schon durch den Klappentext fast vollständig zusammengefasst.Durch die nicht allzu große Seitenanzahl von 224 Seiten kommt keine große Spannung auf, wie es bei "normal-langen" Büchern meistens der Fall ist. Die Idee hinter der Story, ebenso wie den Schreibstil des Autors, finde ich eigentlich relativ gut gelungen. Allerdings hätten ein paar Seitchen mehr der Spannung keinen Abbruch getan - im Gegenteil!Die Geschichte hat viel Potential und hätte von Beginn an mysteriöser und spannender aufgebaut werden können. Das gesamte Buch hindurch ist die Handlung sehr vorhersehbar und bietet keinen "Wow-Moment" oder etwas Überraschendes.Man kann leider sofort erkennen, auf was der Handlungsstrang abzielt und worauf es am Ende hinauslaufen wird.Hier hätte ich mir defintiv mehr Geheimniskrämerei gewünscht! Ebenso bei den handelnden Charakteren. Sie hätten viel intensiver beschrieben werden können. Dass der Vater seinen Sohn für einen Psychopathen hält und ihn daraufhin umbringen will, erscheint viel zu schnell und einfach für den Vater über die Bühne gebracht werden zu können und wirkt deshalb etwas realitätsfern. Das Ende empfand ich als sehr unbefriedigend!Der Handlungsstrang bricht gefühlt mitten im Spannungshöhepunkt und Aufklärungsprozess ab und bietet keine Aussicht auf Weiterführung.Gewisse Aufklärungsaspekte finden sich zwar innerhalb des Buches immer mal wieder, jedoch hätte ich mir hier deutlich mehr Detailtreue, Recherche und Hintergrundwissen gewünscht! Ich hatte mir mehr "Psycho" erhofft, ihn aber nicht bekommen. Psychologisch fundierte und ausgereift aufgegriffene Aspekte sucht man hier vergebens. Kurzum: Ein nettes Büchlein für zwischendurch, aber Nervenkitzel und eine wirklich abgeschlossene Handlung fehlen hier vollends. Von mir gibt es daher nur 3/5 Sternchen :(

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  • Ein Roman mit leichter Spannung

    Der Psychopath
    Drakonia007

    Drakonia007

    27. July 2016 um 12:59

    Bram Dehouck – Psychopath Erscheinungsdatum: 08. März 2016Format: TaschenbuchVerlag: btb VerlagSeiten : 225Preis: 8,99 € Klappentext: Eine Lösung, die ein Vater nie wählen würde.Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen … Meine Meinung: Das Buch "Psychopath" ist ein kurzes Vergnügen. Mit etwas mehr als 200 Seiten erzählt uns der Autor die Geschichte. Es wird nur das nötigste erzählt und nicht lange drum herum geredet. Alles ist kurz und knapp gehalten. Sam ist ein merkwürdiges Kind. Er ist verhaltensauffällig und agressiv. Denoch schafft er es, seine Mutter und seine Großeltern um den Finger zu wickeln. In ihrer Gegenwart ist er ein liebes, braves Kind. Seine Mutter findet für sein Verhalten immer eine Erklärung. Nur sein Vater Chris, selber Arzt, meint ihn zu durchschauen. Er ist davon überzeugt, dass sein Sohn ein Psychopath ist, da er alle Anzeichen zeigt, die Chris bei Recherchen entdeckt hat. Das Buch hat eine durchgehende leichte Spannung. Der Schreibstil ist manchmal etwas wirr, was aber vielleicht an der Übersetzung gelegen haben könnte. Es wird zum Teil in Rückblenden aus Chris's Kindheit erzählt, in der es einen merkwürdigen Vorfall gab. Zudem auch Sams Verhalten in der Kinderheit. Das Ganze wird umrandet mit der Suche nach Chris und Sam durch Sams Mutter und der Polizei. Fazit: Die Geschichte hat mir vom Grundgedanken gefallen. Es war mal was anderes zu lesen. Dennoch fand ich es nicht sonderlich toll. Es war zwar eine Spannung vorhanden, aber nur leicht. Zudem finde ich, hätte man die Geschichte mehr ausbauen können. Ich fand es ziemlich kurz. Für mich war es kein Thriller, sonder ein Roman mit etwas Spannung. 3,5 von 5 Büchern Anmerkung: "Psychopath" habe ich vom btb Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen. Vielen Dank !

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  • Mir fehlte leider die Spannung

    Der Psychopath
    DerMichel

    DerMichel

    25. June 2016 um 13:49

    Der Umstand, dass das Buch den niederländischen Thrillerpreis erhalten hat und ich mich nicht erinnern kann, jemals zuvor einen holländischen Thriller gelesen zu haben, hat den Ausschlag zum Kauf gegeben. Sam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Sein Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen …Das Buch enthält eine sehr interessante Thematik.....Wird man aufgrund bestimmter Erbanlagen als Psychopath geboren und wie geht man als Eltern damit um?Die Geschichte ist mit etwas über 220 Seiten relativ kurz und lässt sich daher recht zügig lesen. Etwas verwirrend sind die häufigen Zeitsprünge zwischen Gegenwart, Chris Kindheit und Sams ersten Lebensjahren. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und wirkten sehr authentisch. Bram Dehouck bleibt nicht nur an der Oberfläche, sondern gewährt tiefe Einblicke in die Psyche der Beteiligten. Leider fehlte mir insgesamt die thrillertypische Spannung. Natürlich bleibt man dran, um zu erfahren, ob Chris Sam tatsächlich tötet oder einen Rückzieher macht. Das Ende kam mir dann aber doch etwas zu plötzlich. Da wäre schon Raum für mehr gewesen (und dabei mag ich es ja, wenn man auf dem Punkt kommt und unnötige Kriegsschauplätze vermeidet. Hier hätte es ruhig ein Schüppe mehr sein dürfen).

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  • Ein spannender Thriller, den ich jedem ans Herz legen möchte.

    Der Psychopath
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    21. June 2016 um 22:44

    Durch das relativ einfach gehaltene Buchcover, hatte ich keine zu großen Erwartungen an die Geschichte. Schnell musste ich mir eingestehen, dass mein Vorurteil falsch war. Sehr angenehmer Lesefluss und die Kapitel der Länge nach gut angepasst. Vor allem die geringe Anzahl der Personen in der Geschichte, fand ich perfekt gewählt. Auch die Perspektive wechselt nicht von Kapitel zu Kapitel, sondern oft wird der Leser in die Vergangenheit von Chris zurückgeführt, wodurch sehr gut erklärt wird, warum er so handelt. Mehr und mehr scheint sich der Nebel der Familie und deren Probleme zu lichten. Und das, meiner Meinung nach sehr verständlich. Es wurde nichts unnötig in die Länge gezogen und auch die polizeiliche Perspektive hält sich in Grenzen. Das Hauptmerkmal lag wirklich bei Chris und seinem Sohn, und nicht bei nebensächlichen Personen, Kapiteln oder Konversationen, einfach perfekt. Die Spannung hielt sich bei mir bis zum Ende des Buches.

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  • Idee gut...Umsetzung na ja...

    Der Psychopath
    Igela

    Igela

    27. May 2016 um 15:06

    Chris ist Arzt, verheiratet und Vater von dem 11 jährigen Sam. Und Chris hat Angst um seinen Sohn,da er sich nicht entwickelt wie andere Kinder. Denn Sam quält Tiere,lügt und hat grosse Probleme Freunde zu finden. Er ist überzeugt,dass aus seinem Sohn ein gefährlicher Psychopath wird. Eines Tages kommt Charlotte, Sams Mutter ,völlig aufgelöst im Polizeirevier an. Chris und Sam sind verschwunden. Mekt man Kindern schon von ganz klein auf an wenn sie Züge entwickeln, die sie zum Psychopathen werden lassen?Diese Interessante Frage ist die Grundidee dieser Geschichte. In dem eher dünnen Büchlein versucht der Autor diese These zu festigen. So sehe ich es auch eher als trockene Geschichte an, denn als Thriller,der für mich jedenfalls doch ein bestimmtes Minimum an Spannung aufweisen sollte. Mir hat es vor allem bei den Figuren an Tiefe gefehlt, damit ich so richtig mitleiden und mitfiebern konnte. Hinzu kommt noch die chaotische Chronologie, in der der Autor von der Gegenwart, in die Kindheit von Chris und wieder einige Jahre zurück als Sam klein war, springt. Den Schreibstil habe ich als trocken und abgehackt empfunden...und dient auch nicht dazu mit der Story mitzufühlen. Schade, Idee gut,bei der Umsetzung hapert es...einige Seiten mehr, mehr Tiefe und ich hätte mehr Sterne vergeben.

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  • Ein Buch mit einer interessanten Geschichte, in dem vor allem dir Charaktere überzeugen konnten, dem

    Der Psychopath
    mordsbuch

    mordsbuch

    09. May 2016 um 11:17

    BuchinfoDer Psychopath - Bram DehouckTaschenbuch - 224 Seiten - ISBN-13: 978-3442713301Verlag: btb Verlag - Erschienen: 8. März 2016 - EUR 8,99KurzbeschreibungSam ist anders als andere Kinder. Das merken seine Eltern früh. Doch der Arzt und die Krankenschwester können damit umgehen. Sams Verhalten wird erst zum Problem, als er in die Schule kommt. Niemand hat den aufbrausenden Jungen im Griff. Während seine Mutter glaubt, der Sohn werde gemobbt, ist sein Vater Chris mehr und mehr davon überzeugt, dass mit Sam etwas nicht stimmt. Manisch sammelt er Fachartikel, die beweisen sollen, dass sein Sohn ein geborener Psychopath ist. Als Sam eines Tages einer Katze den Bauch aufschlitzt, um nachzusehen, was sich darin verbirgt, versteift sich Chris immer mehr auf seine Theorie. Und er sieht nur eine Lösung. Eine Lösung, die ein Vater sonst nie wählen würde: Er will den eigenen Sohn umbringen …  Bewertung„Der Psychopath“ ist ein relativ dünnes Buch, was aber nicht negativ für die Geschichte ist. Ich habe mich schnell an den Schreibstil des Autoren gewöhnt, so das ich das Buch zügig durchlesen konnte. Erzählt wird aus unterschiedlichen Sichtweisen. Zum einen aus der von Chris, in der es viele Rückblicke in die Vergangenheit gibt, und dann aus der Sicht von Charlotte, die sich mit der Polizei auf die Suche nach Sam und Chris macht. Die Protagonisten sind authentisch und man erfährt viel über die einzelnen Charaktere, ihre Gefühle und Gedanken und was zu ihrem Handeln beigetragen hat. Was mir etwas gefehlt hat, war die Spannung. Man hätte vielleicht durch ein paar mehr Seiten einiges vertiefen können. Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen, das hätte man auch spannender gestalten können.Fazit: Ein Buch mit einer interessanten Geschichte, in dem vor allem dir Charaktere überzeugen konnten, dem es aber leider an Spannung fehlt.

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  • Der Psychopath

    Der Psychopath
    Engel1974

    Engel1974

    07. May 2016 um 10:20

    „Der Psychopath“ ist ein Thriller des Autoren Bram Dehouck. Autoreninfos: Bram Dehouck wurde 1978 geboren und war lange im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Sein erster Kriminalroman „Sommer ohne Schlaf“ wurde mit dem Gouden Stroup Preis ausgezeichnet und derzeit verfilmt. Inhalt: Sam ist anders als alle anderen Kinder, doch seine Eltern können damit umgehen. Dies wird jedoch zum Problem als er in die Schule kommt. Er wird immer aufbrausender und niemand bekommt ihn in den Griff. Während die Mutter an Mobbing glaubt trifft den Vater eine Vorahnung. Er beginnt zu recherchieren und sammelt alles zum Thema Psychopathen. Als Sam dann eines Tages seiner Katze den Bauch aufschlitz versteift der Vater sich noch mehr in seine Theorien. Und irgendwann sieht er nur noch eine Lösung ... Meinung: Kurz und knapp mit einer Orientierung am Wesentlichen wird hier der Thriller erzählt. Dabei erscheint die Handlung einfach nur herunter geschrieben, es fehlen Tiefe, Gefühle, Emotionen und etwas, das die Spannung beim Lesen weckt. Auch das Ende ist hier leider ziemlich schwach und verwirrend, denn man fragt sich wer hier der eigentliche Psychopath ist. Lediglich die Charaktere konnten mich überzeugen, sie haben mich bewegt und stellenweise wütend gemacht. Sie waren sehr realistisch und beim Lesen konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. In Kürze: Schreibstil: gewöhnungsbedürftig, dennoch schnell und flüssig zu lesen Charaktere: hervorragend, bewegen den Leser Inhalt: fehlt leider die Tiefe Fazit: mangelnde Tiefe, Gefühle, Emotionen und Spannung, lediglich die Charaktere konnten überzeugen

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  • Leider zu kurzweilig

    Der Psychopath
    Litis

    Litis

    03. May 2016 um 16:08

    Die Story: Bram Dehouck präsentiert hier dem Leser einen ganz schön harten Brocken: Ein Vater, der seinen Sohn töten will, weil er in ihm einen Psychopathen sieht. Dass es Psychopathen gibt, wissen wir alle. Und auch, dass es Eltern gibt, die im Nachhinein immer ganz geschockt reagieren, wenn ihre Kinder austicken. Es gibt sogar Fälle, in denen Eltern ihre Kinder decken. Doch Dehouck beschäftigt sich mit der Frage, was geschieht, wenn der Vater es erkannt hat UND es mit allen Mitteln verhindern will. Eine Thematik, die ruhig einmal zur Sprache kommen darf. Die Charaktere: Chris Whalschap ist der Hauptprotagonist und führt uns größtenteils durch die Geschichte. Als Kind hatte er ein distanziertes Verhältnis zu seinen Eltern und nie viel Wärme erfahren. Trotzdem hat es ihm an nichts gefehlt, denn mit seinem Bruder konnte er sich austoben. Schon früh hat er aber erkannt, dass mit ihm etwas nicht stimmt, dass er anders als die anderen Kinder ist. Mit Tabletten und eiserner Disziplin konnte dem Einhalt geboten werden. Doch hier spannt sich nun der Bogen zu Chris' Sohn Sam. Für Chris ist es nur logisch, dass Sam seine schlechten Gene geerbt hat und er versteift sich bis auf's Äußerste darauf. Sam Walschap ist ein unkontrollierter Junge, der mich mit seinen beschriebenen Taten jedesmal wütend gemacht hat. Er ist brutal und asozial und nur sein Vater hat erkannt, dass bei ihm ein besorgniserregendes Aggressionspotential besteht. Ich habe für Sam nur Abscheu empfunden und daher konnte ich mich sehr gut in Chris' hineinfühlen. Ich muss sogar eingestehen, dass ich regelrecht mitgefiebert habe, ob Chris es schafft Sam zu töten. Die beiden Charaktere hat der Autor sehr gut gezeichnet. Nur die anderen Figuren sind überaus blass dargestellt. Aber um die Geschichte richtig zu übermitteln (und in Anbetracht der Kürze des Buches) ist es eigentlich nur logisch. Der Schreibstil: Herr Dehouck präsentiert uns 2 Erzählebenen. Zum einen lässt er uns an Rückblicken teilhaben, die aus der Erinnerung von Chris bestehen. Chris' Vorhaben und die Suche von Chris' Ehefrau nach Mann und Kind finden in der Gegenwart statt und werden treffend im Präsens erzählt. Zugestopft fühlte ich mich allerdings, als in Chris' Erzählperspektive Erinnerungen in Erinnerungen wiedergegeben wurden. Das heißt, im Rückblick vom Vater gab es mindestens eine noch weiter in der Vergangenheit liegende Rückblende, von der er uns in diesem Zusammenhang unbedingt berichten musste. Das war etwas too much und kam leider nicht selten vor. Dem Buch hätten außerdem ein paar mehr Seiten nicht geschadet. So fehlte für mich einfach die Tiefgründigkeit. So ausführlich wie im Klappentext beschrieben, wird es nicht dargestellt. Als Leser blickt man "nur mal eben ganz kurz" rein und schon ist es vorbei. Der Spannung hätte dies sicher auch gut getan. Ende: Leider konnte mich das Ende nicht überzeugen. Ich habe es als unbefriedigend und regelrecht einfallslos empfunden. Ich hatte einfach Besseres erwartet. Fazit: Ein Plus sind die überzeugenden Charaktere. Aber die fehlende Tiefgründigkeit und das schwache Ende können dies schwer ausgleichen. 3 1/2 von 5 Isis'

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  • Kurz und Knapp

    Der Psychopath
    Cambridge

    Cambridge

    03. May 2016 um 13:16

    Sam ist ein eigenartiges Kind. Nur sein Vater Chris scheint ihn zu durchschauen. Selber Arzt, ist er fest davon überzeugt, dass sein Sohn  ein Psychopath ist. Er zeigt alle Anzeichen. Seine Mutter und Großeltern wickelt er um den Finger, sie finden immer Entschuldigungen und Ausreden für sein immer brutaler werdendes Verhalten. Das Buch ist mit 224 Seiten recht kurz und sehr zügig zu lesen. Ich würde es nicht wirklich einen Krimi nennen. Es hat durchaus eine gewisse Spannung. Es gibt in Chris‘ Kindheit einen merkwürdigen Vorfall der nach und nach erhellt wird. Die Geschichte wird zum Teil in Rückblenden erzählt, die auch Sams Verhalten zeigen. Eingerahmt wird das Ganze von der Suche der Polizei nach Chris und Sam, denn Chris hat Sam entführt. Man hätte diese Story auch noch viel mehr in die Länge ziehen und mehr daraus machen können. In diesem Fall ist es aber recht gut, dass das Buch so wenige Seiten hat. Der Schreibstil ist trocken und etwas ungeschmeidig, sozusagen spartanisch. Nur das nötigste wird erzählt. Das macht das Lesen nicht gerade zu einem Vergnügen. Der Autor wollte uns ganz einfach kurz und knapp eine Geschichte erzählen. Die Story an sich um einen stark verhaltensauffälligen Jungen und seinen ebenfalls leicht gebeutelten Vater ist recht gut und auch düster. Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen. Es war irgendwie  mal was anderes. Nur den Schreibstil hätte ich bei einem längeren Buch als beschwerlich empfunden. 

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  • Zu wenig Spannung für einen Thriller...

    Der Psychopath
    Blackrapunzel

    Blackrapunzel

    14. April 2016 um 21:01

    Meine Meinung Die Geschichte Da das Buch mit seinen etwas mehr als 200 Seiten recht dünn ist, habe ich einen rasanten und kurzweiligen Thriller erwartet. Tatsächlich startet die Geschichte auch gleich mitten drin und baut somit Spannung auf. Leider war für mich diese Spannung nur von kurzer Dauer. Das Buch ist in meist sehr kurzen Kapitel gegliedert und mich hat es anfangs total verwirrt, dass man ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit zurückspringt. Es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte und dem Geschehen ohne weitere Schwierigkeiten folgen konnte. Die psychologischen Aspekte fand ich in dem Buch jedoch sehr gelungen. Es verfolgt einem ständig die Frage, wer denn der wirkliche Psychopath ist. Auch die Zusammenhänge der Vergangenheit und Gegenwart waren gut ersichtlich und haben geholfen die Charaktere besser kennenzulernen und deren Handlungen nachzuvollziehen. Die Charaktere Die Charaktere kamen mir alle sehr authentisch vor. Sowohl Sam, der eine psychische Störung hat, als auch seine Mutter, die ihn in Schutz nimmt und sein Vater, der Sam loswerden möchte. Besonders Sams Vater Chris lernt man sehr gut kennen, was ich sehr spannend zu lesen fand. Der Schreibstil Nachdem ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnt hatte, hat er mir sehr gut gefallen. Ich kann nicht genau sagen an was es lag, aber anfangs musste ich einige Passage einfach mehrmals lesen. Ob das so direkt mit dem Schreibstil oder eher mit der mangelnden Spannung zu tun hatte, ist mir bis jetzt ein Rätsel. Der Titel Der Psychopath finde ich einen perfekten Titel. Er macht nicht nur neugierig, sondern ist auch passend zur Geschichte. Das Cover Jetzt, wo ich das Cover genau betrachte, fällt mir auf, dass der rot-schwarze Hintergrund ein Wald darstellt. Da sich ein großer Teil des Buches dort abspielt finde ich es total passend. Auch die Schrift auf dem Cover sticht einem sofort ins Auge und ist für alle Thriller-Fans auf jeden Fall ein Eyecatcher. Fazit Für einen Thriller hat mir bei diesem Buch einfach zu oft die Spannung gefehlt. Die ganzen psychischen Aspekte waren aber sehr interessant zu lesen und haben der Geschichte etwas Tiefe verliehen. Auch kommt man sehr schnell durch das Buch durch, da es recht dünn ist und die Kapitel kurz gehalten sind.

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