Brandon Q. Morris

 4,1 Sterne bei 231 Bewertungen
Autor von Titan, Proxima Rising und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Brandon Q. Morris

Brandon Q. Morris ist Physiker und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Bake (ISBN: 9783963572159)

Die Bake

Neu erschienen am 30.04.2021 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Proxima-Logbuch 5: Evolution (ISBN: 9783963572173)

Proxima-Logbuch 5: Evolution

 (1)
Neu erschienen am 22.04.2021 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Proxima-Logbuch 4: Runaway (ISBN: 9783963572142)

Proxima-Logbuch 4: Runaway

 (1)
Neu erschienen am 22.04.2021 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.

Alle Bücher von Brandon Q. Morris

Cover des Buches Titan (ISBN: 9783945796931)

Titan

 (23)
Erschienen am 17.01.2018
Cover des Buches Proxima Rising (ISBN: 9783963570155)

Proxima Rising

 (20)
Erschienen am 03.11.2018
Cover des Buches Enceladus (ISBN: B01N7QX7AV)

Enceladus

 (19)
Erschienen am 23.01.2017
Cover des Buches Enceladus (ISBN: 9783945796924)

Enceladus

 (17)
Erschienen am 06.11.2017
Cover des Buches Io (ISBN: 9783947283002)

Io

 (13)
Erschienen am 02.06.2017
Cover des Buches Enceladus - Die Rückkehr (ISBN: 9783945796955)

Enceladus - Die Rückkehr

 (12)
Erschienen am 30.03.2018
Cover des Buches The Hole (ISBN: 9783963570001)

The Hole

 (11)
Erschienen am 10.08.2018
Cover des Buches Proxima Dreaming (ISBN: 9783947283194)

Proxima Dreaming

 (12)
Erschienen am 31.03.2018

Neue Rezensionen zu Brandon Q. Morris

Cover des Buches Die Störung (ISBN: 9783596700479)B

Rezension zu "Die Störung" von Brandon Q. Morris

Überzeugt!
Blacksallyvor 14 Tagen

Meine Meinung:

Science-Fiction Bücher sind für mich immer wieder spannend. Eine ferne Welt, die Galaxie, Planeten, die man nicht kennt, finde ich einfach interessant.

In dieses Buch musste ich mich erst einmal reinfinden. Hat man aber seinen Leseflow erreicht, liest sich das Buch wirklich sehr leicht.
Die Charaktere sind schön ausgebaut und man lernt sie während der Geschichte immer besser kennen.
 Es gibt ein großes Ereignis, um das das Buch kreist, was für mich spannend zu lesen war, aber auch Hintergrund hatte. Der Anhang im Buch bringt auch hier noch einmal etwas mehr Klarheit.

Das Ende lässt eine große Frage offen, was ich etwas schade fand. Aber hier lässt der Autor dem Leser Platz für eigene Interpretationen.
 Mich konnte das Buch überzeugen.

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Cover des Buches Die Störung (ISBN: 9783596700479)einz1975s avatar

Rezension zu "Die Störung" von Brandon Q. Morris

Brandon Q. Morris - Die Störung
einz1975vor 25 Tagen

Und Gott erschuf die Erde in sieben Tagen... oder etwa nicht? Die Wissenschaft hat in den letzten zweihundert Jahren derart viel herausgefunden, dass Religionen arg zu kämpfen haben, dass ein Gott unsere Erde geschaffen haben soll. Genau um dies herauszufinden, ist das Raumschiff die „Shepherd-1“ unterwegs. Durch eine Gravitationslinse soll die Crew den Moment des Urknalls auffangen. Dabei werden in bestimmten Abständen um die Sonne Sonden ausgesetzt, welche auf einen bestimmten Teil des Weltalls gerichtet werden. Je nachdem wie weit man fokussiert, um so älter sind die Aufnahmen welche man erhält. Das klingt alles schon recht wissenschaftlich und in der Tat, hat Brandon Q. Morris davon noch so einiges in diesem Roman verarbeitet.

Angefangen bei dem Raumschiff, welches erst einmal unmöglich klingt, aber wie er am Ende noch einmal beschreibt, sind Fusionsantriebe heutzutage bereits erfunden und werden bereits getestet. Die Ausrüstung der Crew klingt auch komplett nachvollziehbar und an keiner Stelle hat man das Gefühl, dass man zu weit in die Zukunft schaut... bis es dann doch passiert. Astronomin Christine ist mit ihren Mitgliedern zwanzig Jahre unterwegs und endlich können die Aufnahmen beginnen, bis die ersten Probleme auf dem Tisch liegen. Gibt es einen Fehler in der Technik? Hat eine der Sonden eine Störung wäre das nicht weiter tragisch, aber vielleicht ist auch die Software nicht richtig programmiert? Es kann allerdings auch ein Phänomen sein, welches man bis dato nicht von der Erde aus hat sehen oder messen können?

Schon erstaunlich wie genau Morris auf die Kleinigkeiten bei den Einstellungen eingeht. Hier eine Messung, da ein Ergebnis und immer gleich die Lösung parat, was es ist oder eben was es nicht sein kann. Durch die kleinen Dialoge der Crew, welche manchmal recht beiläufig sind und man sich fragt was hier eigentlich erzählt wird, lernt man jeden Charakter sehr gut kennen. Seine Art zu denken, seine Ängste oder wie er mit seinen Kameraden interagiert. Der Leser bekommt immer mehr ein Gefühl wirklich dabei zu sein. Jeder Ausstieg ins All oder jede kleine Öffnung der Schleuse atmet man mit. Das hier nicht alles so entspannt weitergeht, kann man sich denken, allerdings möchte ich nicht all zu viel verraten, denn was hier alles passiert, bleibt euch noch eine ganze Weile im Kopf.

Ob die Menschen es verdient haben zu erfahren, wie, wo und wann der Urknall stattfand und ob es nun Gott war der seine Finger im Spiel hatte, bleibt die allgegenwärtige Frage. Der Autor spielt mit der Zeit, mit der Wahrnehmung der Crewmitglieder, der Realität und mit unseren physikalischen Gesetzten, die seit Menschengedenken existieren. Wer bereits Romane von Andy Weir oder Phillip P. Peterson gelesen hat, wird sich hier herrlich zurechtfinden, denn Morris nimmt aktuelle Wissenschaft und verpackt sie artgerecht in ein Schience-Fiction-Gewand. Sicherlich an ein paar Stellen schreitet er ein wenig über den Tellerrand, was nicht negativ, sondern positiv die Geschichte beeinflusst. Am Anfang fehlen vielleicht die großen Überraschungen und Wendungen, doch wird man als Leser ab der Mitte mehr als belohnt.

Fazit:
Am Anfang war das Licht... und irgendwann gab es uns Menschen. Die Suche nach dem Ursprung ist wohl das vorrangigste Ziel unseres Seins. Wo kommen wir her, wo gehen wir hin oder ist alles durch Gott schon vorbestimmt? Eingebunden in eine Geschichte über Täuschung, Verrat und Aufopferung, bringt Brandon Q. Morris aktuelle Wissenschaft und Science Fiction gekonnt zusammen. Die Mischung funktioniert wunderbar und ermöglicht dem Autor unendlich viele Ideen, dass er kleinste aktuelle Forschungsergebnisse große Einflüsse haben können. Ein überaus filigraner Sci-Fi-Thriller mit gut erklärter Physik, abwechslungsreichen Wendungen und lieb gewonnen Charakteren.

Autor: Brandon Q. Morris
Broschur: 384Seiten
Verlag: TOR Fischer Verlag
Veröffentlichung: 27.01.2021
ISBN: 9783596700479

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Cover des Buches Die Störung (ISBN: 9783732454570)Flaventuss avatar

Rezension zu "Die Störung" von Brandon Q. Morris

Eine sehr technisch geprägte Science-Fiction Geschichte
Flaventusvor 2 Monaten

Was ist der Urknall? Was passierte tatsächlich in dem Moment, als unser Weltall entstand? Keine geringere als diese irgendwie unwirkliche Frage möchte die Menschheit in dem Science-Fiction-Roman von Brandon Morris nachgehen, in dem sie Astronauten an den Rand des Sonnensystems fliegen lässt, um dort mit einer Gravitationslinse weit in die Vergangenheit schaut.

Der Autor lädt den Leser quasi auf dieses Gedankenexperiment ein und stellt dabei gleichzeitig einige Fragen philosophischer Natur. Dabei wird er zuweilen sehr technisch bzw. wissenschaftlich, was den Lesern zuweilen sehr fordert. Manche Manöver im All werden sehr detailliert beschrieben, für manchen vielleicht ein wenig zu detailliert, aber auch sehr spannend und sehr realistisch.

Viele Rätsel, die während der Erzählung auftauchen, werden nach und nach gelüftet, manche natürlich nicht. Welcher Autor würde sich auch anmaßen wollen, die Frage der Fragen spekulativ abzuhandeln? Leider gibt es einige Reviews, in denen massiv gespoilert wird, vor allem, was die Astronauten betrifft. Das finde ich etwas Schade, denn das nimmt dem Buch das gewisse Etwas. Erzählt wird das Buch nämlich aus zwei Perspektiven, die schon zu Beginn nicht zusammen passen zu scheinen. Wie der Bezug zwischen den unterschiedlichen Erzählsträngen hergestellt wird, verrate ich an dieser Stelle also nicht. 

Mark Bremer macht als Sprecher nicht nur einen guten Job, sondern er gibt dem Buch hier und da eine persönliche Note. Er liest das Buch nämlich nicht nur einfach vor, sondern gibt auch ein paar Geräusche zum Besten. Für ein Hörbuch sicherlich ungewöhnlich, aber definitiv mal was anderes und irgendwie passend.

Fazit

Die sehr technisch geprägte Science-Fiction Geschichte hat mir weitestgehend gut gefallen. Hin und wieder war es mir zwar ein bisschen zu viel des Guten, aber Morris hat es für mein Empfinden nie übertrieben. Dafür gibt es in dem Buch viele philosophische Denkanstöße mit einigen „Was-wäre-wenn“-Szenarien. Für actionverliebte Leser dürfte das Buch sicher nichts sein, der Freund wissenschaftlich angehauchter SF-Erzählung werden hingegen ihre Freude haben.

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