Brandon Q. Morris

 4 Sterne bei 268 Bewertungen
Autor von Titan, Proxima Rising und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Brandon Q. Morris

Brandon Q. Morris ist Physiker und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Andromeda: Die Ankunft (ISBN: 9783963572944)

Andromeda: Die Ankunft

Neu erschienen am 30.09.2022 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Das Uranus-Fiasko (ISBN: 9783963573125)

Das Uranus-Fiasko

Neu erschienen am 20.09.2022 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Möbius 3 (ISBN: 9783963573118)

Möbius 3

Neu erschienen am 30.08.2022 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.
Cover des Buches Die Störung 2: Die Antwort (ISBN: 9783732406234)

Die Störung 2: Die Antwort

Neu erschienen am 19.09.2022 als Hörbuch bei Argon Digital.

Alle Bücher von Brandon Q. Morris

Cover des Buches Titan (ISBN: 9783945796931)

Titan

 (24)
Erschienen am 17.01.2018
Cover des Buches Proxima Rising (ISBN: 9783963570155)

Proxima Rising

 (21)
Erschienen am 03.11.2018
Cover des Buches Enceladus (ISBN: B01N7QX7AV)

Enceladus

 (21)
Erschienen am 23.01.2017
Cover des Buches Enceladus (ISBN: 9783945796924)

Enceladus

 (17)
Erschienen am 06.11.2017
Cover des Buches Die Störung (ISBN: 9783596700479)

Die Störung

 (18)
Erschienen am 27.01.2021
Cover des Buches Io (ISBN: 9783947283002)

Io

 (14)
Erschienen am 02.06.2017
Cover des Buches The Hole (ISBN: 9783963570001)

The Hole

 (13)
Erschienen am 10.08.2018
Cover des Buches Enceladus - Die Rückkehr (ISBN: 9783945796955)

Enceladus - Die Rückkehr

 (12)
Erschienen am 30.03.2018

Neue Rezensionen zu Brandon Q. Morris

Cover des Buches Die letzte Kosmonautin (ISBN: 9783596706754)B

Rezension zu "Die letzte Kosmonautin" von Brandon Q. Morris

Spannende Geschichte, wenig DDR-Authentizität
belanaherminevor einem Monat

Inhalt

Dieses Buch stellt eine alternative Entwicklung dar. BRD und DDR existieren noch immer als separate Staaten nebeneinander. Nachdem die Sowjetunion zusammengebrochen ist, ist die DDR der letzte verbliebene sozialistische Staat. Sie hat eine eigene Raumstation und fördert in einem ehemaligen Braunkohlegebiet vermeintlich Erdöl.

Als Mandy Neumann mit der neuen Multispektralkamera aus dem All Bilder von Gebieten macht, von denen niemand will, dass Bilder an die Weltöffentlichkeit geraten, soll ihr der Weg nach Hause verbaut werden.

Subjektive Eindrücke

Die Geschichte ist interessant und recht originell. Sie nimmt ab der zweiten Hälfte des Buches gut Fahrt auf, sodass man doch wissen möchte, wie es am Ende ausgeht.

Der Autor bemüht sich redlich, die Atmosphäre des DDR-Lebens nachzugestalten. Kurz gelingt ihm das am Anfang als der Abschnittsbevollmächtigte Tobias Wagner entscheiden muss, ob er einen Brötchendieb verfolgt oder nicht.

Leider reichen die fortwährenden Hinweise auf Produkt- und Betriebsnamen der DDR nicht aus, um eine angemessene Atmosphäre aufzubauen - sie sind eher auf die Dauer nervig und langweilig. Dabei hätte gerade das Ränkespiel um die Aufdeckung des Geheimnisses und die versuchte Rückkehr der Kosmonautin für Spionage, Überwachung und Bespitzelung a la DDR ein weites Feld eröffnet.

Fazit

Schöne spannende Geschichte, die stellenweise aber zu flach erzählt ist.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Cover des Buches Die letzte Kosmonautin (ISBN: 9783596706754)_Dark_Rose_s avatar

Rezension zu "Die letzte Kosmonautin" von Brandon Q. Morris

Die Auflösung war nicht meins - den Rest fand ich super!
_Dark_Rose_vor 2 Monaten

Mandy ist stolz darauf DDR-Bürgerin zu sein und noch stolzer ist sie darauf, Kosmonautin zu sein. Zum 80. Geburtstag des Arbeiter- und Bauernstaates soll sie jetzt auf der Raumstation ein paar besondere Aufgaben erledigen. Doch kurze Zeit danach häufen sich die merkwürdigen Vorkommnisse, die bald schon Mandys Leben bedrohen. Aber warum kann sie die Bodenkontrolle nicht mehr erreichen?

Auf der Erde geht Tobias seinem Job nach, er nimmt seine Aufgaben sehr ernst und erledigt sie immer gewissenhaft. Bis sich eine Frau aus seiner Vergangenheit meldet, die er einst geliebt hat und die jetzt verzweifelt ihren Mann sucht – der einst am Bau der Raumstation beteiligt war.

 

 

Ich persönlich kenne die DDR nur aus Filmen und Erzählungen, ich habe sie nicht selbst erlebt, aber auf mich wirkte die Beschreibung in diesem Buch sehr glaubhaft. Ich habe es vor allem geliebt, wie erklärt wurde, warum die DDR den Zerfall des Ostblocks überlebt hat und wie moderne Technik auf DDR Einzug gehalten hat.

 

Ich kam sehr schnell ins Buch rein und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Ich mochte die Protagonisten und fand die Handlung sehr spannend und mysteriös. 

 

Beide Mandy und Tobias sind keine Quertreiber. Sie leben in der DDR und wollen nicht weg. Sie sind glücklich und zufrieden. Natürlich haben auch sie ihre Probleme, aber an denen ist nicht der Staat schuld. 

Beide dienen der DDR auf ihre Art. 

 

Ich mochte es, wie langsam Spannung aufgebaut wurde, bis es plötzlich Schlag auf Schlag ging. Vor allem war hier toll, die die Rädchen ineinandergriffen. 

 

Was mich allerdings sehr enttäuscht hat, war die Erklärung dafür. Für mich hätte es dieses Sci-Fi-Element nicht gebraucht. Das war mir zu weit hergeholt. Ich hätte mir eine "normalere" Erklärung gewünscht. Da hätten auch genug zur Auswahl gestanden. Mich hat das leider ziemlich aus dem Buch geworfen und dem Ganzen die Glaubwürdigkeit geraubt.

 

 

Fazit: Ich fand die Idee mega und auch die Umsetzung bis zur Auflösung. Leider hat mir Letztere aber dann so ein bisschen den Spaß genommen, weil ich sie als zu weit hergeholt und zu Sci-Fi für diesen Roman empfand. Ich hätte mir da eine bodenständigere Erklärung gewünscht. 

 

Trotzdem hat mir das Buch bis dahin und auch noch danach sehr gut gefallen, nur diese Erklärung eben nicht und die Handlung die direkt da drumherum gespielt hat. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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Cover des Buches Möbius: Hard Science Fiction (ISBN: B09919WJQ2)T

Rezension zu "Möbius: Hard Science Fiction" von Brandon Q. Morris

Zeit außer Kontrolle
Tokallvor 2 Monaten

In seinem Zeitreise-Thriller „Möbius“ schickt Brandon Q Morris die Leser dieses Mal nicht auf eine Reise in den Weltraum, sondern bleibt die meiste Zeit auf der Erde. Im Zentrum steht die Entdeckung eines mysteriösen Artefakts, mit dessen Hilfe man Nachrichten durch die Zeit schicken kann. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Auf der einen Zeitebene erforscht der ambitionierte, aber chaotische Nachwuchsforscher Max, der Albert Einsteins Relativitätstheorie verbessern möchte, das Artefakt, auf der anderen Zeitebene will die mutige und intelligente Forscherin Elisabeth das Artefakt aus einem Schacht in Island bergen und näher untersuchen. Dabei spielt auch ein mysteriöser Brief aus der Zukunft eine wichtige Rolle, der schon seit 19 Jahren auf sie gewartet hat (Der Film „Zurück in die Zukunft“ lässt grüßen).

Unklar bleibt leider bis zum Schluss, wie die beiden Zeitebenen genauer zusammenhängen und wer das Artefakt auf der Erde platziert hat. Die Auflösung dieses Rätsels verschiebt der Autor vermutlich in den nachfolgenden Band. Das fand ich etwas schade. Gleichzeitig würde ich gerne wissen, wie es weitergeht, so dass ich wohl auch „Möbius II“ und „Möbius III“ noch lesen werde.  

Insgesamt fand ich die Zeit-Phänomene, die beschrieben werden, sehr interessant, aber zugleich auch sehr verwirrend. Aber die Idee, die dem Roman zugrunde liegt, ist auf jeden Fall mal etwas Neues, das ich so noch nicht gelesen habe. Auch die Einbindung der Topographie als Teilbereich der Mathematik fand ich interessant. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht immer mitgekommen bin und längst nicht alle Passagen des Textes verstanden habe. Teilweise habe ich auch während des Lesens innegehalten, Textabschnitte nochmals genauer gelesen und mir versucht die beschriebenen Phänomene vorzustellen. Es hat leider nicht immer geklappt. Aber irgendwie fand ich genau das auch reizvoll, man wird beim Lesen ganz schön gefordert und muss viel über das Gelesene nachdenken. Andere Leser:innen mag das aber durchaus abschrecken. 

Wie es für Hard-Science-Fiction-Romane üblich ist, steht die Figurenzeichnung nicht unbedingt im Zentrum. So auch hier. Dementsprechend sollte man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, man muss einfach wissen, worauf man sich einlässt. Für mich werden die Schwächen bei der Gestaltung der Charaktere aber durch die ansprechende Vermittlung von naturwissenschaftlichen Phänomenen aufgewogen. 

Auch das Nachwort „Die neue Biografie der Zeit“ fand ich wieder sehr lesenswert und informativ. Hier wird das Gelesene noch einmal theoretisch untermauert und es wird deutlich, dass der Autor aktuelle Erkenntnisse der Physik einbezieht, um die Handlung zu entwerfen. Absolut lobenswert! U.a. wird eine Theorie erwähnt, in der das Gedankenspiel angestellt wird, dass Zeit auch rückwärts laufen kann. Sehr faszinierend! 

 

Fazit: Ein typischer Hard-Science-Fiction-Roman, bei dem die Figurenzeichnung zwar zu wünschen übrig lässt, bei dem die zugrundeliegende Idee eines außer Kontrolle geratenen physikalischen Zeitphänomens aber überzeugt. Ich konnte mich auf alles einlassen und habe mit viel Faszination die Handlung verfolgt. Da mir aber zu viel offen gelassen wurde, vergebe ich nur 4 Sterne. 

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