Brandon Q. Morris

 4.1 Sterne bei 198 Bewertungen
Autor von Titan, Proxima Rising und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Brandon Q. Morris

Brandon Q. Morris ist Physiker und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die dunkle Quelle: Hard Science Fiction

Neu erschienen am 22.05.2020 als Buch bei HardSF.de.

Alle Bücher von Brandon Q. Morris

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Buchformat:
Cover des Buches Titan9783945796931

Titan

 (22)
Erschienen am 17.01.2018
Cover des Buches Proxima Rising9783963570155

Proxima Rising

 (20)
Erschienen am 03.11.2018
Cover des Buches Enceladus9783945796924

Enceladus

 (17)
Erschienen am 06.11.2017
Cover des Buches EnceladusB01N7QX7AV

Enceladus

 (17)
Erschienen am 23.01.2017
Cover des Buches Enceladus - Die Rückkehr9783945796955

Enceladus - Die Rückkehr

 (12)
Erschienen am 30.03.2018
Cover des Buches Io9783947283002

Io

 (11)
Erschienen am 02.06.2017
Cover des Buches Proxima Dreaming9783947283194

Proxima Dreaming

 (12)
Erschienen am 31.03.2018
Cover des Buches The Hole9783963570001

The Hole

 (10)
Erschienen am 10.08.2018

Neue Rezensionen zu Brandon Q. Morris

Neu

Rezension zu "Titan: Eismond 2" von Brandon Q. Morris

Eine nervenaufreibende Fortsetzung
ViktoriaScarlettvor 3 Monaten

Titan ist eine nervenaufreibende und spannende Fortsetzung der Enceladus-Mission, deren Verlauf anders ist, als man als Leser erwartet. Mehr erzähle ich euch spoilerfrei unten im Text. 

Meine Meinung zur Geschichte:
Nachdem ich von Band 1 so begeistert war, wollte ich natürlich erfahren, wie es mit dem Team weitergeht. Ich war dennoch überrascht, aus welcher Sicht sich die Geschichte fortsetzte. Der Wettlauf gegen den Tod war ein sehr nervenaufreibendes Erlebnis. Doch mit Wissenschaft, Überlebenswille und ein bisschen Geschicklichkeit scheint der Kampf nicht aussichtslos. Die Figur, die das Ganze erlebt, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Was sie erfuhr, ließ mir vor Erstaunen den Mund offenstehen.

Zeitgleich begann ein neuer paralleler Handlungsstrang, der die Verbindung zu einem Crew-Mitglied der Enceladus-Mission herstellt und gleichzeitig die Entdeckung zu Titan macht. Was dann auf Titan passiert, war sehr überraschend. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Lange glaubte ich, dass sie nun scheitern werden. Kann eine Flucht und das Herausfinden der Wahrheit gelingen? Mit dem technischen Know-How und der Kraft der Astronauten vielleicht. Die psychische Verfassung der Crew spielte allerdings auch eine enorme Rolle und zeigt, wie sehr sich alle verändert haben und der Situation noch immer trotzen.

Richtig emotional wurde es zur gleichen Zeit auf Enceladus. Ich litt gemeinsam mit dieser Figur und hoffte so sehr, auf ein gutes Ende. Wie die Handlungsstränge dann zusammen gelaufen war eine neuerliche nervenaufreibende Wendung, die etwas zu Tage brachte, mit dem ich auch nicht rechnete. Überhaupt hielt dieser Band viele Überraschungen für mich bereit. Fasziniert haben mich zur selben Zeit auch die technischen Komponenten. Ich konnte das meiste Verstehen und sah die Dinge vor meinem inneren Auge. 

Das Ende der Geschichte kam leider viel zu schnell – in positiven Sinne, weil die Hörminuten so schnell verflogen. Es ist noch ungewiss, wie die Enceladus-Mission enden wird und ob sie jemals zur Erde zurückkehren können. Ich werde auf jeden Fall weiterhin ein Teil davon bleiben.

Meine Meinung zum Sprecher:
Meine Begeisterung für das Lesen des Sprechers hat sich auch in diesem Band nicht gemindert. Wenn er liest, kann ich abschalten und mich vollkommen auf das Geschehen konzentrieren. Er führt mich gekonnt durch die Geschichte, lässt mich mitfiebern und mitfühlen. Seine markante Stimme hat einen Klang, dem man einfach zu hören möchte.

Mein Fazit:
Titan hat mich als nervenaufreibende Fortsetzung einer Hard-Science-Fiction Reihe richtig begeistert. Spannung, eine aufregende neue Mission, neue Erkenntnisse, ein Überlebenskampf und so einiges mehr werden hier geboten. Der Autor weiß, wie er den Leser fesselt und bringt die technische Seite des Genres verständlich in seine Geschichte ein. Die Crew muss einiges durchmachen und zeigt auch die psychologische Entwicklung von Menschen, deren Überleben vom nächsten Handgriff abhängt. Sprecher Mark Bremer hat mich auf diese lebensgefährliche Mission mitgenommen und mitfiebern lassen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Rezension zu "Enceladus: Eismond 1" von Brandon Q. Morris

Hard Science-Fiction, von einem Profi vom Fach geschrieben
ViktoriaScarlettvor 4 Monaten

In diesem Hörbuch findet sich eine realitätsnahe Hard Science-Fiction Geschichte, die einiges an Spannung bietet. Was mir gefallen hat, erfahrt ihr unten im Text. 

Meine Meinung zur Geschichte:
Ich habe bereits viel Gutes über die Bücher von Autor Brandon Q. Morris gehört und war deshalb sehr gespannt, wie dieses wohl sein wird. Der Autor hat einen ausführlichen und detailreichen Schreibstil. Man merkt genau, dass er vom Fach ist und sehr viel Wissen hat. 

Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht, obwohl sie an einem anderen Ort begann, als ich vermutet hatte. Die Idee hinter dem Ganzen fand ich sehr spannend, da dies auch in der echten Welt möglich sein könnte. Der Hauptprotagonist bekommt im Buch viel Raum für seine persönliche Entwicklung. Die anderen Protagonisten sind nicht so intensiv ausgearbeitet. 

Jedem Leser sollte klar sein, dass dies Hard Science-Fiction ist. Realitätsnah und sehr ausführlich wird die technische Seite in der Mission beschrieben. Anfangen von bei den Tests für die Entwicklung der technischen Geräte für die Mission zur Reise nach und auf Enceladus, bis hin zur Durchführung und den Problemen, die aufkommen werden. Den größten Teil fand ich überaus spannend und informativ. Es gab nur wenige Stellen, bei denen ich dachte, dass es ein wenig kürzer hätte sein können. 

Der Story-Verlauf beinhalte einige gute Wendungen. Mir gefielen die Reise im Raumschiff und das Geschehen auf bzw. in Enceladus am besten. Ich konnte dem Geschehen leicht folgen und genoss das Hören. Die letzten 2,5 Stunden waren besonders spannend. 

Meine Meinung zum Sprecher:
Der Sprecher Mark Bremer gehört mittlerweile zu meinen Lieblingssprechern. Ich kann mich nur wiederholen und betonen, dass er die Geschichte mit seiner markanten Stimme sehr gut eingelesen hat und stets wesentlich zur Spannung beiträgt. Genauso verhielt es sich bei diesem Buch.

Mein Fazit:
Enceladus ist ein Hard Science-Fiction Buch, dass von einem Profi vom Fach geschrieben und realitätsnah umgesetzt wurde. Technisch und wissenschaftlich auf aktuellem Stand und hochinteressant, begab ich mich auf eine gefährliche Reise, die den Protagonisten alles abverlangte und vor unüberwindbare Hürden stellte. Für ein starkes Hörvergnügen sorgte der Sprecher Mark Bremer.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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J

Rezension zu "Einschlag: Titan: Hard Science Fiction" von Brandon Q. Morris

Pubertäre Beziehungskiste überlagert SF-Handlung, wenig Thrill
Julia_Kathrin_Matosvor 8 Monaten

Klappentext:

Vor 250 Jahren hat sich die Menschheit zum großen Teil selbst zerstört. Ein versprengter Haufen von Forschern und Astronauten hat kurz vorher auf dem Saturnmond Titan eine neue Heimat gefunden – und überlebt, indem sich ihre Nachfahren der lebensfeindlichen Umgebung genetisch angepasst haben. Die Titanier, wie sie sich nennen, sind stolz auf die faire Gesellschaft, die sie sich aufgebaut haben, und weinen der alten, langsam wiedererstarkenden Heimat nicht hinterher. Doch dann löst sich aus dem Asteroidengürtel ein 30 Kilometer großer Gesteinsbrocken und nimmt Kurs auf die Erde. Für deren Bewohner muss es so aussehen, als ob das tödliche Bombardement von Titan aus gestartet wurde. Können die Titanier den Einschlag noch verhindern und damit einer ansonsten unweigerlichen kriegerischen Auseinandersetzung mit den Erdlingen aus dem Wege gehen?


Meine Rezension:

Der Roman ist eigenständig lesbar. Ich nehme an, dass der Ende Oktober 2019 erscheinende Roman „Einschlag: Erde“ Perspektiven der vom Untergang bedrohten Menschheit hinzufügt. Das dürfte parallel gelesen die Dramatik erhöhen. Ich habe aber ohne dessen Kenntnis keine Wissenslücke verspürt.

Verglichen mit anderen Morris-Romanen, ist dieser nach meinem Empfinden „Helium 3“ am ähnlichsten.
Die Leseabschnitte sind kurz und es ergeben sich keine Orientierungs- und Verständnisschwierigkeiten, sodass man die Geschichte auch dann lesen kann, wenn man häufigen Unterbrechungen ausgesetzt ist.

Von dem Klappentext hatte ich mir eine spannungsgeladene Mission versprochen und wurde in dieser Hinsicht enttäuscht. Eine Spannungskurve ist vorhanden, aber flach. Bei der antiautoritär geleiteten Mission wird viel auf gut Glück ausprobiert und sogar Ausflüge unternommen, die allein der Unterhaltung dienen. Das durchaus gut greifbare und schöne Miterleben hätte anders eingebettet werden sollen, immerhin gilt es, die Auslöschung ganzer Zivilisationen abzuwenden.
Die im Mittelpunkt stehenden vier Figuren sind Sympathieträger, wirken aber angesichts ihrer Stellung auffällig unsouverän und weisen kaum charakterliche Tiefe auf. Ihre Gefühle sind offensichtlich, machen keine merkliche Entwicklung durch, bergen keine Überraschungen. Wer sich bereits in anderen Morris-Romanen an infantilen Romanzen störte, dürfte den Tiefpunkt vorfinden.
Zentrale Ergebnisse der Rettungs- und Forschungsmission werden allzu oft in den Hintergrund gedrängt.

Die anatomischen Besonderheiten der Wnutri und Snarushi (gentechnisch an die Titan-Atmosphäre angepasste Menschen) und deren Auswirkungen finde ich gut dargestellt, auch wenn es keine Hard SF im engeren Sinne ist. Bloß zur Temperaturtoleranz hätte ich mich als Laie über eine zusätzliche Erklärung gefreut.
Das „Erleben“ der Himmelsgestirne habe ich sehr genossen. Ein schöne weitere Episode im Weltraum-Reiseführer. ;-)
Zum alltäglichen Leben der Titanier, ihrem politischen System, ihrem gesellschaftlichen Zusammenleben, hätte ich gern mehr erfahren. Viel wird angerissen und mehr Details würden bereichern.

Die Handlung endet bei 87 %. Es folgt ein Nachwort. 2 % macht die gelungene neue Biografie des Saturn mit wissenschaftlichen Fakten aus. Der Rest ist Werbung inkl. Leseprobe zu „Einschlag: Erde“.
Von mir diesmal nur drei Sterne. Meines Erachtens merkt man den neueren Romanen an, dass sie auf die Schnelle heruntergeschrieben und redigiert sind, vorhandenes Potenzial unausgeschöpft bleibt.

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