Brandon Q. Morris

 4.1 Sterne bei 128 Bewertungen
Autor von Titan, Enceladus und weiteren Büchern.

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Mars Nation 1

Neu erschienen am 29.11.2018 als Hörbuch bei Audible Studios.

Der Riss

 (1)
Neu erschienen am 15.11.2018 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.

Proxima Dying

Erscheint am 18.01.2019 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.

Proxima Rising

 (14)
Neu erschienen am 03.11.2018 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.

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Titan

Titan

 (19)
Erschienen am 17.01.2018
Enceladus

Enceladus

 (16)
Erschienen am 06.11.2017
Proxima Rising

Proxima Rising

 (14)
Erschienen am 03.11.2018
Proxima Dying

Proxima Dying

 (12)
Erschienen am 22.12.2017
Enceladus - Die Rückkehr

Enceladus - Die Rückkehr

 (10)
Erschienen am 30.03.2018
Enceladus

Enceladus

 (11)
Erschienen am 23.01.2017
Io

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 (9)
Erschienen am 02.06.2017
Proxima Dreaming

Proxima Dreaming

 (10)
Erschienen am 31.03.2018

Neue Rezensionen zu Brandon Q. Morris

Neu
J

Rezension zu "Helium-3" von Brandon Q. Morris

Kurzweilige Sci-Fi-Unterhaltung, gelungene Kooperation zweier Indie-Autoren
Julia_Kathrin_Matosvor 6 Tagen

Zwei intelligente Alien-Völker, die heimatlos am Rande des Untergangs stehen, konkurrieren miteinander um ein vielversprechendes Sonnensystem.
Ich nehme an, dass die Umsetzung dieser nicht ganz neuen Idee insbesondere Einsteiger in das Genre Science Fiction erfreuen kann. Außerdem wunderbar lesbar nebenher, in Pausen, im ÖPNV, etc., denn die Kapitel sind kurz und die Geschichte so gestaltet, dass man schnell mittendrin im Geschehen ist, ohne dass sich Verständnis- oder Orientierungsschwierigkeiten einschleichen. Man profitiert davon, dass die Autoren zu Beginn der Geschichte auf interessante Weise die im Mittelpunkt stehenden Charaktere und die beiden Alien-Völker mit ihrer Anatomie und ihren kulturellen und kommunikativen Besonderheiten beschreiben. Dabei haben sich für meinen Geschmack keine Längen eingestellt.

Brandon Q. Morris schreibt Hard Science Fiction, mit belastbaren Beschreibungen zur Beschaffenheit von Gestirnen, von Naturwissenschaften und Technischem rund um den Weltraum. Das gefällt mir, weil real existierende fremde Welten erlebbar gemacht werden und ein Lerneffekt entsteht. Hier vorhanden, wenn auch nicht so stark wie sonst, diesmal ohne Anhang.
Kaum eine seiner Geschichten kommt ohne Liebesgeschichte aus, was auch hier gilt. Emotionale Bindungen zwischen den Figuren finde ich wichtig, um mitfiebern zu können, wobei es nicht immer die klassische „Mann-und-Frau-verlieben-sich-binnen-Minuten-Masche“ sein muss. Zu oberflächlich, um rundum glaubhaft zu sein, andererseits wären Details wahrscheinlich auch nicht im Sinne der Zielgruppe. Deren Feedback, solche Verbindungen weniger pubertär darzustellen, versucht er anscheinend umzusetzen.

Cliff Allister war mir schon länger ein Begriff, sodass ich gern zugegriffen habe. Seine Geschichten sind anscheinend beheimatet in den Untergenres Space Opera und Military Science Fiction.

Wer die kapitelweise wechselnden Schilderungen zu den vogelähnlichen Iks und wer die Schilderungen zu den spinnenähnlichen, kriegerisch veranlagten Mendrak beigesteuert hat, ist gut erkennbar, da die Autoren ihrem Stil treu bleiben. Ich finde, die Verknüpfung ist erzähltechnisch, sprachlich und inhaltlich gelungen. Nach meinem Eindruck haben sich die beiden Autoren auch gut miteinander abgestimmt, sodass die Darstellungen harmonieren.

Neben den Hauptfiguren bleiben auch die Nebenfiguren gut in Erinnerung. Ich habe ihre Entwicklung und die ihres Umfeldes mit großem Interesse verfolgt. Schwarz-Weiß-Schema schwingt mit, ist aber über weite Strecken charmant umgesetzt.
Dass es zwischen den Außerirdischen z. B. Kommunikationsprobleme und Unverständnis zu kulturellen Unterschieden gibt, ist sowohl realistisch als auch amüsant.
Kampfhandlungen kommen vor, aber nicht in epischer Länge, was ich befürworte.
Die Handlung ist kein Must-Read, nicht besonders komplex, hat nicht zig Wendungen und Überraschungen, weist dafür kreative, teils auch naturwissenschaftlich gestützte Ideen und Details auf. Es wurde mir nie langweilig. Gute kurzweilige Unterhaltung.

Es wird eine abgeschlossene Geschichte erzählt, mit Raum für eine Fortsetzung, in die ich reinlesen würde.

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J

Rezension zu "Der Riss: Hard Science Fiction" von Brandon Q. Morris

Kurzweilige Unterhaltung, doch es fehlen Tiefgründigkeit und Liebe zum Detail
Julia_Kathrin_Matosvor 2 Monaten

Klappentext:
Quer durch den Himmel verläuft ein Riss. Er ist über Nacht entstanden. Jeder Mensch kann ihn sehen, aber die Physiker verzweifeln, weil sie keinerlei Signale empfangen. Der Riss besteht buchstäblich aus Nichts. Zunächst scheint keine Gefahr von ihm auszugehen, doch dann passiert etwas, das die schlimmsten Befürchtungen der größten Pessimisten weit übertrifft.

Meine Meinung zur Handlung:
Bemerkenswerte Idee, naturwissenschaftlich gestützt. Schnell gelesen, habe mitgerätselt und das Geschehen über die gesamte Länge interessiert mitverfolgt, fühle mich solide kurzweilig unterhalten. Allerdings fügt sich vieles zu leicht und offensichtlich zusammen. Überraschungen, große Gefühle und Humor bleiben aus. Kein Werk, das mir persönlich im Gedächtnis bleiben wird.

Eigenständig lesbar?
Ja, denn Vorwissen ist unnötig und die Geschichte ist abgeschlossen. Wissenswert falls man Interesse an weiteren Werken von Brandon Q. Morris hat: Es sind massive Spoiler zu „The Hole“ enthalten. Einem späteren Genuss der anderen zeitlich davor verorteten Werke steht nichts entgegen.

Im Vergleich zu anderen Werken:
Deutlich ist, dass sich der Aufbau aller eigenständig lesbaren Werke stark ähnelt, was wohl auch dem hohen Turnus der Veröffentlichungen geschuldet ist. Hat mich emotional nicht so mitgerissen wie „The Hole“ (5 Sterne), dort kam eher Blockbuster-Feeling auf und ich mochte die Figuren mehr. Auch „Silent Sun“ (noch 4 Sterne) mochte ich etwas mehr, im Weltraum spielend, mit Weltraum-Hündin und innovativer Idee. Bei „Der Riss“ kam mir ständig der im August 2018 erschienene Roman „Das KALA-Experiment“ von Karl Olsberg in den Sinn, was ich anführe, um aufzuzeigen, dass Figuren, Storyverlauf usw. diesmal nichts Besonderes sind, bloß der naturwissenschaftliche Hintergrund das Herausstellungsmerkmal bildet.

Meine Meinung zu den Figuren:
Fans - wie ich - dürfen sich darüber freuen, alte Bekannte aus vorangegangenen Hard-Sci-Fi-Romanen zu treffen. „Der Riss“ spielt im Jahr 2085 und stellt 13 Jahre nach den Ereignissen aus „The Hole“ die nun 35-jährige Spanierin Maribel erneut in den Vordergrund. Mir hat es gefallen, mitzubekommen, wie es mit ihr und ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld weitergegangen ist. Trotzdem hatte ich sie früher lieber, als ich ihr die Naivität und Unbedarftheit mehr abgenommen habe und - angesichts der offensichtlichen Lebensgefahr für sie und alle Erdenbürger - mehr mitfühlen konnte.
Futuristisch, interessant und irgendwie herzig fand ich die gar nicht so gefühlsneutralen Wahrnehmungen und Einschätzungen der Explorer-KI M6, die Bodenproben auf dem für den Bergbau auserkorenen Planetoiden Ceres analysiert und dann in eine wichtige Angelegenheit hineinkatapultiert wird. Das war diesmal meine Lieblingsperspektive.
Als drittes der 44-jährige desillusionierte Farmer und ehemalige US-Soldat Derek. Seine Perspektive hat Mysterien und Spannung ausgelöst. Den Verlauf konnte ich gut nachvollziehen und mitdenken.
Interesse war vorhanden, doch im Ergebnis wirken die Haupt- und Nebenfiguren auf mich mich zu glatt. Die Gefühlswelt kommt zu kurz, um Sympathie zu empfinden. Figuren, die sich eigentlich gebildet und professionell geben sollten, agieren gutgläubig oder unlogisch, zum Beispiel wenn sie Hinweisen nicht nachgehen. Und ein wiederkehrendes Manko bei Morris-Romanen: Zu wenig zwischenmenschliche Reibungspunkte.

Meine Meinung zum Erzählstil:
Die Gegenwartsform ist Standard bei Morris-Romanen, kommt ansonsten allerdings besser zum Tragen, wenn die Umgebungen fremder Welten wiedergegeben und erlebbar gemacht werden. Dass die kurzen Kapitel mit Ort und Datum überschrieben sind, ist diesmal besonders hilfreich für Überblick und Verständnis.

Meine Meinung zum Weltenbau:
Dass sich nicht nur in der Raumfahrt und KI-Forschung, sondern auch im Alltäglichen auf der Erde (und hier spielt „Der Riss“ überwiegend) einiges geändert hat, wird punktuell deutlich, wenn von Dürre, alternativen Antriebssystemen, autonom fahrenden Autos oder vom mächtigen RB-Konzern die Rede ist. Persönlich würde ich mir wünschen, dass Morris hier noch mutiger agiert und - angesichts vieler Romane, die in diesem Universum verortet sind - mehr Aufwand in den Weltenbau investiert. Welche Richtung werden Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Gebrauchsgegenstände einschlagen? Mit etwas mehr Vision und Liebe zum Detail könnten hier eine futuristische Atmosphäre und noch mehr Denkanstöße generiert werden. Die Frage, ob ich wirklich noch einen Morris-Roman kaufe, wäre dann viel leichter beantwortet.

Mein Resultat: Diesmal 3 Sterne mit Tendenz nach oben.
Erwähnenswert: Im Anhang von 92 % bis 96 % findet man das Wissenswerteste zu naturwissenschaftlichen Hintergründen in komprimierter Form, ohne dass es sich wie ein anstrengendes Fachbuch liest. Trägt man sich über einen Link am Ende des Buches hierfür ein, erhält man den Anhang als pdf mit vielen Grafiken und Bildern. Das finde ich super, denn mit jedem Morris-Roman wird auf angenehme Weise der Wissensschatz rund um Astronomie ein bisschen erweitert.

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J

Rezension zu "Titan" von Brandon Q. Morris

Zweites Weltraumabenteuer liebgewonnener Charaktere
Julia_Kathrin_Matosvor 2 Monaten

Auch wenn angegeben ist, dass es als Einzelband lesbar sei, möchte ich ausdrücklich empfehlen, die ganze Eismond-Reihe in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen. Okay, die Mission rund um den Saturnmond als solche hat einen Anfang und ein Ende. Doch überwiegend führt „Titan“ Handlungsstränge aus dem Auftaktband „Enceladus“ inklusive zwischenmenschlicher Beziehungen weiter, ohne diese abzuschließen. So gibt es beispielsweise in Bezug auf das außerirdische Enceladus-Wesen wenig Neues zu erfahren. Es dürften viele Fragezeichen auftreten, falls man die vorangegangenen Ereignisse nicht mitverfolgt hat.
In Bezug auf Dramaturgie und Charakterzeichnung empfand ich den Auftaktband als stärker. Glücklicherweise hatte ich bereits eine emotionale Bindung zu den im Mittelpunkt stehenden Bordmitgliedern hergestellt, sodass trotzdem Lesegenuss aufgekommen ist und sich eine Bewertung von knappen vier Sternen ergibt.
Dass trotz strenger psychologischer Auslese beim Astronautenprogramm manchmal die Gefühle mit den Figuren durchgehen, sehe ich persönlich als Vorteil, denn so kann ich mich besser hineinfühlen.
Zumindest erwähnen möchte ich, dass einige Probleme aus dem Auftaktband ad absurdum geführt werden, z. B. der Energiemangel, was ich aber gern akzeptiere, da ich als Leserin letztendlich davon profitiere, liebgewonnene Romanfiguren auf weiteren Expeditionen begleiten zu können.
Ansonsten wiederholen sich meine bisherigen Eindrücke von Sci-Fi-Romanen von Brandon Q. Morris: Vergleichsweise nüchtern erzählt, mit ausführlichen Beschreibungen zur Beschaffenheit der Umgebung, zu Umweltbedingungen und zur Mission inklusive vorbereitender Arbeiten, mit gelegentlichen Problemstellungen, die es allein oder im Team zu bewältigen gilt. Obwohl wenig Action präsentiert wird (Intrigen, Kämpfe und Weltraumschlachten schon mal gar nicht), tritt bei mir keine Langeweile auf.
Ich nutze Morris‘ Bücher gern als Kontrastprogramm zu anderen Sci-Fi-Werken. Und erfreue mich daran, im Rahmen kurzweiliger Unterhaltung meine Laien-Kenntnisse rund um Astrophysik und Raumfahrt (möglichst nachhaltig) aufzubauen.
E-Book-Sparfüchsen rate ich, es mir gleichzutun und direkt den Eismond-Sammelband (4 Romane für 9,99 €) zu kaufen.

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