Brandon Q. Morris Enceladus

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Inhaltsangabe zu „Enceladus“ von Brandon Q. Morris

Im Jahre 2031 finden Forscher in den Signalen einer Roboter-Sonde, die den Saturnmond Enceladus studiert, eindeutige Spuren biologischer Aktivität. Beweise für außerirdisches Leben – eine Weltsensation. Fünfzehn Jahre später macht sich ein eilig dafür gebautes, bemanntes Raumschiff auf die weite Reise zum Ringplaneten. Der internationalen Crew stehen nicht nur schwierige siebenundzwanzig Monate bevor: Falls sie es ohne Zwischenfall bis zum Enceladus schafft, muss sie mit einem Bohrschiff den kilometerdicken Eispanzer des Mondes durchdringen. Denn Leben kann nur am Grunde des ewig dunklen Salz-Ozeans existieren, der sich vor Milliarden Jahren in der Schale des Eismondes gebildet hat, sagen die Astrobiologen. Doch schon kurz nach dem Start macht eine Katastrophe ein glückliches Ende des Abenteuers höchst unwahrscheinlich. Hard Science Fiction, Brandon Q. Morris, Physiker und Weltraum-Spezialist, beschreibt die Reise der internationalen Expedition durch das lebensfeindliche Vakuum des Alls basierend auf neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und realen Technik-Trends. Im Anhang: »Die neue Biografie des Enceladus« – was die Forschung über den Saturnmond weiß.

Hervorragende Hard-SF

— KainAutor
KainAutor

Ein toller utopischer Roman, der sehr auf die Details von Weltraumexpeditionen eingeht. Dazu eine prima Story, die mich in den Bann zog.

— Dirk_S
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    Enceladus
    KainAutor

    KainAutor

    14. September 2017 um 08:51

    Brandon Q. Morris schafft es mit "Enceladus" genau das zu bedienen, was ich an Science Fiction liebe. Die Mission ist glaubhaft, die technischen und wissenschaftlichen Details immer gut ausgearbeitet und dargestellt. Ich habe lange nach einem Buch gesucht, dass für mich eine ähnliche Atmosphäre aufbaut, wie zuletzt Clarkes' "Odyssee im Weltraum"-Reihe (die hier sicherlich eine Inspirationsquelle war, was ich aber keineswegs negativ meine).Gestört hat mich nur, dass der Haupthandlungsstrang im Präsens erzählt wurde, was meinen Lesefluss gerade zu Anfang immer wieder unterbrochen hat. (Geschichten werden normal immer im Präteritum erzählt. Ist eine Geschichte im Präsens, korrigiert das Gehirn automatisch ins Präteritum. Fällt dem Gehirn dann an manchen Schlüsselstellen (z.B. wörtliche Rede, die ja im Präsens korrekt ist) der Fehler auf, unterbricht dies den Lesefluss.) Ich gehe davon aus, dass der Autor dem Leser die Orientierung zwischen Haupthandlung und Vorgeschichte erleichtern wollte, da letztere im Präteritum verfasst ist. Dennoch wäre das nicht notwendig gewesen. Erfahrene Schriftsteller bleiben konsequent im Präteritum und wenden höchstens mal einen dramatischen Präsens an.Etwas unbefriedigend fand ich auch das Ende, das sehr abrupt daher kommt. Ich hoffe, dass die Handlung in den Nachfolgern weiter gesponnen wird.Obwohl mich der Präsens zwischenzeitlich extrem gestört hat, will ich dem Buch nicht mehr als einen Stern abziehen. Dafür haben mir die die Geschichte und die Atmosphäre einfach zu gut gefallen. Gute Hard-SF Autoren sind nun einmal in erster Linie Wissenschaftler und erst danach Geschichtenerzähler. Auch ein Stephen Baxter beherrscht die Figurenzeichnung und Dramaturgie nicht annähernd so gut wie die Wissenschaft, die er vermittelt. Dementsprechend sind meine Ansprüche an das Hard-SF-Genre ganz andere, als z.B. in der Fantasy, wo der Autor grenzenlose erzählerische Freiheit genießt. Und darüber hinaus kann Brandon Q. Morris allemal mit einem Stephen Baxter mithalten!Vielleicht auch mit einem Issac Asimov oder einem Arthur C. Clarke? Das werden die Folgebände zeigen, die ich mir für meinen kommenden Urlaub gleich auf den Kindle laden werden.

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