Calamity

von Brandon Sanderson 
4,2 Sterne bei17 Bewertungen
Calamity
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Teil 3 steht Teil 1 und 2 in nichts nach!

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Wieder voller neuartiger und lustiger Metaphern. Gutes Ende, für die Trilogie, allerdings fast schon zu perfekt.

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Inhaltsangabe zu "Calamity"

Der unvergessliche Höhepunkt von Brandon Sandersons Steelheart-Trilogie!
Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453269019
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.04.2018 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    suppenfees avatar
    suppenfeevor 2 Monaten
    Würdiges Finale

    David und seine Freundin Megan wollen den Prof nicht einfach aufgeben. Die Kräfte des Epics haben überhand gewonnen und ihr alter Mentor wütet nun durch die Stadt. Gemeinsam versuchen David und seine Freunde die jeweiligen Schwächen der Epics herauszufinden und sie so zu retten, oder zu besiegen.

    Calamity bildet den Abschluss der Steelheart-Reihe von Brandon Sanderson, der mich einmal mehr mit seiner fantastischen Erzählkunst fesseln konnte. Natürlich trifft man die altbekannten Charaktere wieder an, mit denen man schon eine ganze Weile mitleiden und fiebern durfte. Doch ich finde sie sind mit der Reihe gewachsen. Besonders der anfangs etwas draufgängerische und vorlaute David ist erwachsener geworden. Er hat immer noch eine große Klappe, aber mittlerweile scheint da auch etwas dahinter zu sein 😉 Mir gefallen der Wortwitz, die charmanten Sprüche und die haarsträubenden Metaphern.

    Zugegeben hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten wieder in die Story hineinzufinden. Es geht ziemlich rasant los und die vorherigen Bände waren dann dafür vielleicht doch ein bisschen zu lange her. Aber sobald die ersten paar holprigen Seiten geschafft waren, war ich wieder tief in der Geschichte gefangen, denn Story bleibt durchgehend spannend und actiongeladen, aber gleichzeitig eben auch immer ein bisschen humorvoll. Mit den Epics wird es wirklich nie langweilig und ich kann die Reihe jedem Sci-Fi- und Fantasy-Fan nur empfehlen.

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    Heartbookss avatar
    Heartbooksvor 2 Monaten
    Der dritte Teil

    Cover:

    Das Cover ist wahnsinnig schön. Es ist in violett gehalten und in der Mitte explodiert ein Farbenmeer aus hellem roten Licht.

    Meine Zusammenfassung und Meinung:

    Seitdem das mysteriöse Objekt ‚Calamity, eine Art zweite Sonne, am Himmel erschienen ist und die Epics aufgetaucht sind, eine Art ‚Superhelden‘, die dann doch gar nicht so super und gut sind, hat sich auf der Erde einiges verändert. Kaum einer glaubt, dass alles wieder normal werden wird, außer David, dessen Schicksal tief verknüpft mit den Epics ist. Vorher hatte David zusammen mit einem Professor der Reckoners zusammengearbeitet, doch dieser ist nun selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Um den Professor zu retten, machen er und Megan sich auf den Weg, um zu beweisen, dass es auch gute Epics gibt. Doch dazu müssen er und die Reckoners es mit den Stärksten von ihnen aufnehmen müssen.

    ‚Calamity‘ war bei weitem nicht das erste Science-Fiction Buch, welches ich in dieser Richtung gelesen habe, aber es hat mich mit in sein Universum genommen. Auf einen Schlag hat sich die ganze Welt verändert. Erst erschien ein mysteriöses Objekt am Himmel, eine Art zweite Sonne namens ‚Clamity‘, dann verändern sich plötzlich die Menschen, werden stark, aber auch herrschsüchtig und tyrannisieren die Menschheit. David hingegen hat immer an das Gute geglaubt und das, obwohl ihm im ersten Band erst der Vater genommen und im zweiten das Herz gestohlen wurde. Auch dieses Mal gibt er nicht auf, als ihm der letzte Verbliebene, der Professor, genommen wird. Aber nicht, dass er stirbt, nein, er wird selbst zu einem unkontrollierbaren Epic und will alles beherrschen. Also beschließt David, den Professor zu retten.

    Dies ist der dritte und finale Teil der Reihe, was natürlich immer eine besondere Last auf den Autor und den Fortgang der Geschichte legt. Dass es am Ende auf eine Art Multiversum hinauslaufen würde, das hatte man schon in Teil zwei geahnt und ich sage so viel, dass mir das Ende fast schon zu perfekt war und somit wohl auch an die jungen Leser gerichtet wurde, die einen glatten Abschluss bevorzugen statt ein halb offenes Ende. Aber Herr Sanderson hat das Ganze gut hinbekommen und ich konnte mit einem befriedigten Gefühl das Buch zuklappen und in mein Regal stellen.

    Bewertung:

    Ein guter und befriedigender Abschluss der Reihe. Von mir gibt es vier von fünf Sternen.


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    Serkalows avatar
    Serkalowvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Teil 3 steht Teil 1 und 2 in nichts nach!
    Gut erzählte Superhelden-Urban-Fantasy mit Tiefgang.

    Spoilerfrei, für alle die, die noch am Überlegen sind, mit der Reihe zu beginnen und sich die Frage stellen: Lohnt es sich?

    Ja!

    Das Finale steht den vorhergegangenen Teilen in nichts nach.

    Wer es jetzt noch etwas detaillierter möchte, klickt auf:

    Auch wenn es beinahe wie eine gebetsmühlenartige Wiederholung klingen mag: Ich kann nicht oft genug betonen, dass Sanderson sein Autorenhandwerk versteht.

    »Calamity« ist (oberflächlich betrachtet) wieder einfach nur gute Unterhaltung. Ich habe mich keine einzige Seite lang gelangweilt, war versucht vorzublättern oder habe auch nur einen Satz gehabt, wo ich auch nur eine Augenbraue hochgezogen habe.

    In sich ist die »Rächer-Trilogie« wunderbar schlüssig und nachvollziehbar. Es gibt keine Plotholes, keine Logiglöcher, keine überflüssigen Figuren, keine ...

    ACHTUNG SPOILER, da ich aber davon ausgehe, dass Leser, die bis hier hin lesen, Teil 1 und 2 kennen.

    Der Schluss war mir persönlich ein wenig zu »Happy End« mäßig. Was aber wahrscheinlich eher ein Zugeständnis an die jugendliche Zielgruppe sein dürfte. Auch habe ich meine Probleme mit der »Multiversen-Theorie«. (Das es darauf hinauslaufen wird, ist spätestens ab Teil 2 klar.)
    Sie wirkt auf mich oft als eine Art Entschuldigung, dafür, keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen zu müssen. (Wenn es in diesem Universum scheiße läuft, in einem der vielen Anderen bin ich wahrscheinlich ein ganz Lieber.)
    Auch wenn das Sanderson nicht sagt.
    Im Gegenteil.
    Seine Botschaft ist, sich seinen Ängsten zu stellen, zu lernen sie zu akzeptieren und damit umzugehen.
    Auch das in der Fantasy nichts Neues. Ebenso wenig, wie das Ende eines (literarisch/filmisch) apokalyptischen Szenarios, in dem festgestellt wird, dass Menschen nicht nur Raubtiere, Allesfresser und Monster sind. Es gibt auch immer ein paar, die lieben, die selbstlos anderen helfen ...

    Nein, Sanderson erfindet das Rad nicht neu. Muss er nicht und will er wahrscheinlich nicht.

    Er erzählt saugute Geschichten.

    Seine religiösen und philosophischen Betrachtungen, die mir bereits in der »Mistborn« Reihe aufgefallen sind, sind Fragen, über die man nachdenken kann, aber nicht muss.
    Für mich stellt dieses kritische Hinterfragen von Religion und die Bewertung von gottgleichen Figuren die Würze des Ganzen innerhalb einer fantastischen Story dar.

    Das alles ist in der Trilogie in ein wunderbar erfrischendes Setting verpackt. Großartig spannend und nachvollziehbar erzählt. Mit einer Prise Humor gewürzt und hat sogar mich alten Sack, trotz jugendlicher Protas, hervorragend unterhalten. Was auch dem Können Sandersons geschuldet ist, verdammt gute Action-Szenen zu schreiben. (Hier läuft das Kino im Kopf auf Hochtouren.)

    Superhelden-Urban-Fantasy vom Feinsten. Man kann sich hervorragend unterhalten lassen und wenn man möchte, findet man genügend Tiefgang, um nach Abschluss der Trilogie über die oben angerissenen Fragen nachzudenken oder sich gar mit anderen auszutauschen.



    Weiterhin 5 verdiente Sterne.

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    Revas avatar
    Revavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder voller neuartiger und lustiger Metaphern. Gutes Ende, für die Trilogie, allerdings fast schon zu perfekt.
    Eine Ära geht zu Ende

    Nicht nur die Stunden (und Seiten) des "Bösewichts" Calamity scheint gezählt zu sein, sondern auch das Ende dieser Buchreihe rückt mit Beginn des Lesens dieses Buches in greifbare Nähe. Genauer gesagt in die Nähe von gerade einmal 459, die es bis zum Ende sind.

    Typisch für den Schreibstil des Autors - und ähnlich wie es in den vorherigen Bänden war - steigt man zunächst mitten im Geschehen ein. Anschließend wird die Geschichte etwas entschleunigt, ohne dass es ihr an Spannung fehlt.

    Besonder schön sind wieder die schrägen Metaphern Davids, die immer wieder für ein Schmunzeln sorgen. Dieses Charaktermerkmal wurde konsequent von Seite eins von Steelheart bis hin zu Seite 459 von Calamity durchgezogen.

    100 Seiten vor Schluss fragt man sich jedoch, wie die Geschichte bitte in diesen wenigen Seiten enden soll. Zwar findet der Autor auch hierfür eine Lösung, allerdings hätte diese für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können - und weniger perfekt. 

    Alles in allem ein gelungener Abschluss für diese Reihe! Lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen.

     

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    Jessica_Dianas avatar
    Jessica_Dianavor 4 Monaten
    Calamity v. Brandon Sanderson

    Calamity von Brandon Sanderson (Heyne Verlag)
    Heute möchte ich euch den würdigen Abschluss einer Science-Fiction-Reihe vorstellen:
    Inhalt:
    Der unvergessliche Höhepunkt von Brandon Sandersons Steelheart-Trilogie!
    Seit die mysteriöse Erscheinung namens „Calamity“ am Himmel erschienen ist, hat sich die Welt verändert. Menschen mit Superkräften, die sogenannten Epics, haben die Herrschaft an sich gerissen. Keiner glaubt, dass einer dieser Epics jemals wieder zu Moral und Gerechtigkeit zurückfinden kann – bis auf den achtzehnjährigen David. Sein Schicksal ist eng mit den Superschurken verknüpft, seit Steelheart ihm den Vater genommen und Firefight sein Herz gestohlen hat. Jetzt ist der Prof, sein bester Freund und der Anführer der Widerstandsgruppe namens Reckoners, selbst zu einem unkontrollierbaren Epic geworden. Doch David hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Um zu beweisen, dass auch Epics zu den Guten gehören können, und um den Prof zu retten, werden David und die Reckoners es mit dem Mächtigsten von ihnen aufnehmen müssen. Oder bei dem Versuch umkommen …
    Fazit: Die anderen Teile kannte ich bisher noch nicht werde das aber schleunigst nachholen :) Eigentlich bin ich kein Fan von Science-Fiction doch dieses Buch konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Mir fiel es leicht in die Geschichte zu kommen und auch die Charaktere waren super gut beschrieben. Für Fans der Reihe ein gelungenes Finale und ich werde mal schauen ob ich die beiden anderen Teile auch noch schaffe

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    Tatzes avatar
    Tatzevor 5 Monaten
    Würdiger Abschluss

    Endlich ist das Finale der Rächer-Reihe da! Auf dieses Buch musste man eine gefühlte Ewigkeit warten, und für mich war das ein sehr sehnsüchtiges Warten, denn die beiden ersten Teile der Trilogie haben mich vollkommen überzeugt. Ich habe mich also mit wagen Erinnerungen an Geschichte und Charaktere wieder in die Welt von David und Co. gewagt und war gespannt, ob mich die Reihe erneut überzeugen kann. Und kurzgesagt: Sie konnte es absolut! 

    Früher habe ich sehr viel lieber Fantasybücher und andere Sachen in dieser Richtung gelesen, aber mittlerweile habe ich nicht mehr unbedingt die Geduld, mich durch langsame Einstiege oder langsame Mittelteile oder langweilige Zwischenkapitel (ihr versteht) zu kämpfen. Und ich habe das Gefühl bei dem meisten Büchern wird an manchen Stellen das Tempo rausgenommen. Brandon Sanderson tut das bei diesem Buch, wie bei der gesamten Trilogie, nicht, was mein absoluter Lieblingsaspekt daran ist. Es gibt keine Teile, durch die man sich vielleicht mal durchquält, denn die Spannung wird konstant aufrecht erhalten. Mich hat es wirklich gefreut, dass das auch hier wieder der Fall war. Die Rächer widmen sich auf ihrer Mission einer Aufgabe nach der anderen und müssen ein Problem nach dem anderen bewältigen, es ist nie viel Zeit zum Durchatmen.

    Wenn ich an die ersten beiden Teile zurückdenke, dann kommt mir immer die tolle Atmosphäre in den Kopf: Es ging von einer Stahl-Stadt zu einer leuchtenden Stadt, und beides konnte man sich super vorstellen. In "Calamity" geht es nun in eine Stadt aus Salz, und auch dieser Ort wurde detailreich und atmosphärisch beschrieben. Es war für mich ein großer Pluspunkt, schon wieder so eine ausgefallene Location für die Geschichte zu haben.

    Man merkt beim Lesen, dass die Geschichte sich sehr natürlich aus den ersten beiden Teilen ergeben soll. Es wird immer wieder Rückbezug genommen, um zu erklären dass man bestimmte Wendungen ja eigentlich auch hätte sehen kommen können, und so etwas finde ich immer wieder toll (nur leider kann ich mich nicht ganz so gut an die anderen Bücher erinnern um jede dieser Anspielungen zu verstehen).

    Mein einer großer Kritikpunkt an dem Buch ist das Finale. Wie das bei so einem Finale ist, besonders wenn es eine ganze Reihe abschließt, erwartet man vielleicht tolle Action und lang ersehnte Antworten. Die tolle Action habe ich absolut bekommen, daran ist wirklich nicht zu rütteln. Aber nach und nach wurden die Seiten immer weniger und die Antworten kamen nicht. Als dann wirklich ganz kurz vor Schluss doch noch Erklärungen kamen, da waren die zwar irgendwie ganz logisch, aber ich hätte mir gewünscht, dass diese noch viel mehr ausgebaut worden wären. Und das nicht unbedingt so viele neue Fragen aufgeworfen worden wären. Am Ende war es einfach viel zu schnell vorbei um der Reihe so richtig gerecht zu werden.

    Ansonsten muss ich aber sagen dass ich wirklich Spaß mit dem Buch hatte und es auch wieder die Vorzüge seiner Vorgänger mitbringt: Unterhaltsame Charaktere, gute Actionszenen, tolle Atmosphäre und Location und ein hohes Spannungsniveau.

    Fazit

    "Calamity" ist durchaus ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die auch insgesamt einfach zu empfehlen ist. Am Ende kommen die Erklärungen vielleicht etwas kurz, sonst bekommt man aber alles was man sich von dem Buch wünscht.

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    LiilasBuecherwelts avatar
    LiilasBuecherweltvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unwürdiger Abschluss...
    Ein Abschluss mit Wirrungen

    Meine Meinung

    Wie sehr habe ich mich auf den dritten Teil der ,,Steelheart“-Reihe gefreut. Ich habe dem Erscheinungstag entgegengefiebert, obwohl noch nicht mal klar war, dass die Übersetzung erscheinen wird. Ich habe das Buch nun beendet, und ich war leider etwas enttäuscht. Wieso erfahrt ihr jetzt.

    Charaktere

    Wie auch schon in den beiden Vorgängern dreht sich die Geschichte um David. Sein Charakter hat eine enorme Wandlung in den Vorgängern gemacht, welche auch deutlich in Calamity zu spüren war. Er ist ein brillanter Mensch, welcher zwar immer das Beste will aber auch mit Rückschlägen zurecht kommt. Mir hat besonders seine Einstellung gefallen, als alle aufgeben wollten war er immer zur Stelle. Er hat durchaus das Potenzial auf der Liste der besten Protas überhaupt zu landen.

    Der weibliche Part übernimmt natürlich Megan aka Firegight. Ihre Art gefielt mir im Vorgänger ja nicht besonders, aber hier mochte ich sie sehr. Man merkt deutlich wie sehr sie David liebt und sich für ihn die grösste Mühe gibt ihren Kräften bzw. den Folgen zu widerstehen.

    Die anderen Rächer waren zwar interessant und mit tollen Hintergrundstory ausgestattet, jedoch kamen sie meiner Meinung viel zu selten im Buch vor. Besonders die Geschichte eines Rächers wurde nur am Rande erwähnt und bis zum Ende hin einfach nicht weiterbeachtet. Besonders nervig fand ich das teilweise echt unmögliche Geschwätz eines der Mitglieder.

    Auch an der Anzahl der Nebencharaktere wurde in diesem Buch nicht gespart. Jedoch blieben sie nur für einige wenige Teile der Bücher relevant und so konnte man als Leser keine wirklich Verbindung oder Interesse an ihnen aufbauen. Dies war aber nicht wirklich tragisch.

    Inhalt

    Während ich Steelheart wegen seiner revolutionären Idee richtig gefeiert habe und von Firefight nicht weniger begeistert war, war mir der Plott in Calamity zu abgedreht.  Es ist schwer nach zu vollziehen, was sich Brandon Sanderson dabei gedacht hat die Geschichte in solche Sphären zu führen.  Mir hat es überhaupt nicht gefallen. Ich fand es beim Lesen unheimlich mühsam sämtlichen Strängen der Geschichte zu folgen und die Logik dahinter ergab für mich wenig Sinn. Aufgrund von möglichen Spoilern möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

    Was ich hingegen wieder mochte war der Plottwist und das Ende. Völlig begeistert war ich aber auch da nicht.

    Meiner Meinung nach hat der Autor die Anfangsidee der Trilogie zu einem unwürdigen und abstrusen Ende geführt, welches mich unglaublich enttäuscht hat.

    Schreibstil

    Der Schreibstil war in den Passagen ohne die abgedrehten Geschichten sehr angenehm zu lesen. In den anderen Teilen war er eher mühsam, unübersichtlich und schwer zu folgen.

    Aufmachung

    Bezüglich des Covers kann man sich definitiv nicht beklagen. Ein wunderschönes Cover welches mit tollen Farben und einer schönen Skyline zu überzeugen und beeindrucken vermag.

    Fazit

    Die Trilogie hätte so gut enden können. Leider wurde meiner Meinung die Geschichte rund um David und den Rächern enttäuschend beendet. Schade, wirklich schade.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Wahnsinnsabschluss!

    Mit Calamity finden die Reckoners ihren Abschluss. Vorerst. Prof ist durch einen hinterhältigen Trick Regalias seinen Kräften zum Opfer gefallen und wütet nun durch die zerbrochenen Staaten, bis er sich in Ildithia, dem ehemaligen Atlanta, niederlässt, dem dort regierenden Epic Larencer die Herrschaft streitig macht und sich zum neuen Herrscher der Stadt aus Salz aufschwing. David, der zusammen mit Megan das Geheimnis der Schwächen der Epics herausgefunden hat, ist bestrebt, Prof von der Dunkelheit in ihm zu befreien, statt ihn einfach zu töten, wie es die Reckoners sonst eigentlich tun würden. Gleichzeitig gilt es, das Geheimnis von Calamity zu lösen, denn es scheint, dass Prof, ohnehin ein ausgesprochen mächtiger Epics, mit Calamity selbst Kontakt aufnehmen und der mächtigste Epic aller Zeiten werden will.
    Calamity ist der fulminante Abschluss der Reihe. Wieder einmal zeigt Sanderson seine unglaubliche Kreativität und Gewitztheit beim Erzählen seiner Geschichten. Ildithia ist wortwörtlich eine Stadt aus Salz, die gemächlich über die Ebenen der Zerbrochenen Staaten wandert. Während im Wochenrythmus am einen Ende der Stadt die Salzhäuser zerfallen, bilden sie sich am anderen Ende neu; auf diese Weise bewegt sich die Stadt fort. Ich finde das Konzept ehrlich gesagt ziemlich cool.
    Gleichzeitig erfahren wir natürlich wieder sehr viel über die Epics sowie nun auch endlich das Geheimnis Calamitys. Auch wenn das Ende ab einem gewissen Punkt durchaus etwas vorhersehbar war, so war es doch noch immer fulminant und spannend. Anders als die Vorgängerteile finde ich diesen Band etwas langsamer und ruhiger erzählt, was ihm jedoch gut zu Gesichte steht. Die Reckoners planen sehr viel und agieren vor allem im Verborgenen, da sie in Prof einen Gegner haben, der um ein Vielfaches tödlicher ist, als es selbst Steelheart seinerseits war. Eile wäre hier daher Fehl am Platz.
    Gleichzeitig wird auch viel über Megans Kräfte berichtet, was ebenfalls einige interessante Dinge eröffnet, besonders über die Welt, aus der Firefight stammt. Dies wird besonders auf den letzten Seiten des Buches noch einmal sehr relevant, da auch dort Davids Vater noch einmal eine Rolle bekommen wird. Allein schon wegen dieser Dinge lohnt es sich, die Reihe bis zum Ende zu lesen! 
    Am Ende bleiben dennoch noch einige Fragen offen. Sanderson meint zum Glück jedoch, dass er in einigen Jahren wohl noch mal auf die Welt der Reckoners zurückkommen wird. Wie genau, ist noch nicht klar, aber ich hoffe, dass es dann wieder viel um Megans Kräfte gehen wird, sowie vor allem auch um das Volk, dessen Calamity entstammt. Die Enthüllung, was Calamity wirklich ist, beantwortet zwar einige Fragen, wirft dafür aber wiederum duzende Neue auf. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was uns noch erwarten wird!

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    Tatsus avatar
    Tatsuvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend und schnell (etwas zu schnell für mich :') - gerne hätte ich mir noch einen vierten Band gewünscht um den Inhalt zu vertiefen.
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    GideonBorns avatar
    GideonBornvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Abschluss der Trilogie. Gewohnt Kurzweilig.
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