Brandon Sanderson Der Pfad der Winde

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Inhaltsangabe zu „Der Pfad der Winde“ von Brandon Sanderson

Einst wurde die Sturmwelt Roschar von mächtigen Kriegern beherrscht, deren magische Schwerter über Leben und Tod entschieden. Doch seit der König von Alethkar ermordet wurde, sind die einflussreichsten Fürsten des Landes zerstritten, und das Reich droht im Chaos zu versinken. Dalinar, der Bruder des ermordeten Königs, träumt davon, das Königreich wieder zu vereinen. Ein Traum, den er nur verwirklichen kann, wenn er dem Geheimnis der magischen Klingen auf die Spur kommt. Ein Traum, dessen Erfüllung die dunklen Mächte, die den Tod von Dalinars Bruder zu verantworten haben, unbedingt verhindern wollen.

Auch hier ist zu empfehlen, mit Band eins zu beginnen. Für einen Quereinstieg ist diese Serie kaum geeignet.

— phantastische_fluchten

Ein hervorragendes Buch, dass dem ersten Teil der Serie ein würdiger Nachfolger ist und einfach Lust auf den dritten Teil macht ^^

— Acida-2

Nach den letzten 200 Seiten des Buches muss ich jetzt SOFORT Band 3 haben. Fantastisch geschrieben!

— rokat

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  • Fantastische Fortsetzung

    Der Pfad der Winde

    RainbowDash28

    01. June 2016 um 17:11

    Bei den meisten Buchrreihen ist es so, dass das erste Buch sehr stark ist, aber der Nachfolger unweigerlich schwächer erscheint. Nicht so bei diesem Buch. Sanderson hat es wieder geschafft mich in seinen Bann zu ziehen.In der Pfad der Winde erfährt man noch mehr über die verschiedenen Charaktere. Trotzdem ist es unmöglich voraus zu sagen, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Sanderson schafft es immer wieder geschickt Überraschungen und Wendungen einzubauen.Außerdem scheint jeder Charakter bei Sanderson eine besondere Bedeutung zu haben. Auch wenn bestimmte Charaktere im ersten Teil nur Randgestalten waren, wird jetzt offenbart, dass sie nicht das sind, was sie zu sein scheinen. So war es diesmal bei Schelm und ich denke, dass er nicht der einzige Charakter sein wird, bei dem dies der Fall sein wird.Ich kann es kaum erwarten die Reihe weiter zu verfolgen und rauszufinden, ob Kaladin wirklich die entscheidende Figur ist oder ob die Vermutung sich wiedermal als falsch rausstellt ;)

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  • Epische Fortsetzung.

    Der Pfad der Winde

    buchverliebt

    25. November 2015 um 21:17

    Und wieder spinnt Brandon Sanderson seine Fäden auf brilliante Weise weiter, greif teile der Geschichte auf, die zuvor eher nebensächlich erschienen und macht sie zur Priorität, so wie er auch der Vergangenheit der Charaktere in der Gegenwart eine wichtige Rolle zu gedenkt. Nichts was dieser Autor schreibt ist unbedacht und seine Detailverliebtheit zeigt einmal mehr, dass man alles nur gut miteinander verknüpfen muss, so dass kein Fitzelchen Geschichte unnütz wirkt.  Es geht weiter wie bisher und wir erleben mehr aus den Leben von Shallan, Kaladin, Dalinar und all ihren Gefährten. Während Shallan nach einer Lösung für ihre Familie sucht und sich so unbewusst in eine ganz neue Welt begibt, muss auch Kaladin feststellen, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht und Dalinar befindet sich zwischen Zweifel und Verzweiflung, denn seine Visionen scheinen mehr der Wahrheit zu entsprechen als bisher angenommen. Wird er also doch nicht verrückt? Doch wer würde ihm glauben?  Doch auch die Zwischenspiele in dieser Geschichte sind ein willkommenes Lese-Erlebnis und so unterschiedlich diese auch sind, umso interessanter sind sie zu erlesen. Auch der Schelm des Königs ist und bleibt eine unbekannte Größe in der Geschichte, was mich persönlich umso mehr reizt. Zu erfahren wer er ist, woher er sein wissen nimmt und wieso all dies geschieht. Das alles entwickelt sich zu etwas wahrhaft großem. Die Magie des Sturmlichts ist wieder einmal eine überraschende, hervorragende und noch nie dagewesene Schaffung des Autoren, Brandon Sanderson. Er zeichnet sich wieder einmal damit aus etwas absolut neues zu erschaffen und es auf epische Weise zu erzählen. Auch dieser zweite Band der Sturmlicht-Chroniken bringt den Leser tiefer in die Geschichte und sich diesem Sog zu entziehen ist beinahe unmöglich. Sanderson ist einer der größten Fantasyautoren, die mir je begegnet sind und mit dieser Kriegerischen Fantasy voller Magie, Rüstungen, Schwertern und vergessenen Welten weiß er den Leser einmal mehr zu bannen. Und neben der Geschichte gibt es einige Illustrationen zu entdecken, welche sich perfekt in die Geschichte eingliedern und einigen Dingen ein genaues Bild verschaffen. Als Hilfestellung? Nein. Eher als Zusatz, denn auch ohne diese Zeichnungen weckt Sandersons bildhafte Beschreibung die Fantasie eines jeden Lesers. Ich bin wieder einmal hin und weg und freue mich darauf mehr aus dieser epischen Welt entdecken zu dürfen.

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  • Großartig

    Der Pfad der Winde

    thebookpassion

    04. November 2015 um 17:40

    Einst wurde die Welt durch  übermenschliche Krieger beschützt. Doch dieses Zeitalter liegt lange zurück und die Krieger sind nur noch Legenden und alte Geschichten. Nur die Splitterpanzer und die Spitterklingen sind von dem lange zurück liegenden Zeitalter vorhanden.                                                                                                             Der König von Roschar wurde heimtückisch ermordet und das Reich scheint zu zerbrechen. Dalinar, der Bruder des verstorbenen Königs, wird seitdem von unheimlichen und düsteren Visionen heimgesucht. Dalinar versucht fortan das Königreich wieder zu vereinen, denn es steht ihnen allen eine schreckliche Zeit bevor. Während dessen erlebt der Soldat Kaladin ein Schicksalsschlag nach dem anderen und er scheint die Hoffnung langsam aber sicher aufzugeben.                                                                                           Shallan versucht dagegen ihre Familie zu retten in dem sie einen schwerwiegenden Diebstahl plant. Und keiner der Drei ist sich wirklich bewusst, wie wichtig sie für das Schicksal des Königreiches sind. Die Geschichte rund um die vielschichtigen Protagonisten geht nahtlos weiter und der zweite Band knüpft lückenlos an den Vorgänger an, denn der englische original Band wurde für den deutschen Markt mal wieder aufgeteilt.                                                                                                                   Grade im ersten Teil baut Brandon Sanderson vor allem die abstrakte und sehr komplexe Welt auf und so liegt nur wenig Augenmerk auf eine actionreiche Handlung, dies ändert sich jedoch im zweiten Band, denn die Konflikte spitzen sich stark zu. Schlachten und Intrigen spielen eine zentrale Rolle und bilden das Gerüst der Geschichte, dabei gelingt es Branndon Sanderson das richtige Maß zu finden und alles ist sehr ausgeglichen, sodass die Protagonisten nicht von einer in die andere Schlacht ziehen. Geschick beantwortet der Autor im zweiten Teil schon einige Fragen, wirft dabei jedoch noch einige neue Fragen auf und baut so immer mehr Spannung auf. Nach wie vor beschäftigt sich der Autor mit moralischen Fragen: Wie weit darf man gehen ohne sich dabei zu verlieren? Wie schon der erste Teil, ist auch ,,Der Pfad der Winde“ mit ca.900 Seiten ein wirklicher Wälzer und dennoch sind die Seiten nur so dahin geflogen, sodass ich das Buch leider viel zu schnell durch hatte. Brandon Sanderson schafft es einfach mich mit seiner Sprache einzufangen und zu begeistern. Von Seite zur Seite wurde ich einfach mehr mitgerissen. Nach wie vor gelingt es dem Autor eine kontinuierlicher Spannung aufzubauen, da man viele Figuren einfach nicht richtig einschätzen kann und immer die Möglichkeit besteht, dass sie anders handeln als erwartet. Brandon Sanderson nimmt sich sehr viel Zeit, um seinen Figuren Leben einzuhauchen und eine gewisse Bindung zum LeserIn entstehen zu lassen und dennoch vernachlässigt er nicht seine Welt oder das große Ganze.  Zudem entwickeln sich die Protagonisten in einem authentischen Zeitrahmen und sind nicht diese typischen Überflieger, die sich innerhalb weniger Seiten zu einem perfekten Menschen mit super Kräften verwandeln.  Des weiteren mag ich es einfach, dass es verschiedene Protagonisten gibt und sich die Geschichte nicht nur auf wenige Charaktere fokussiert, dies passt einfach besser zu der facettenreichen Welt, die der Autor erschaffen hat und trotz der Fülle an Figuren sind mir schnell einige Charaktere besonders ans Herz gewachsen und so haben es mir vor allem Shallan und ihre eigenwillige Lehrerin angetan, da beide einfach bereit sind für ihre Überzeugungen alles zu geben und sie  lassen sich in einer Männer dominierten Welt nicht unterkriegen. Alles in allem konnte mich auch der zweite Band restlos überzeugen, so nimmt die Geschichte an Fahrt zu und man erfährt immer mehr über die Magie und die verschiedenen Lebewesen.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Grandioser zweiter Teil!

    Der Pfad der Winde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2015 um 09:45

    "Der Pfad der Winde" ist der zweite Band der Sturmlicht-Chroniken und knüpft nahtlos an die Geschichte des ersten Bandes an. Die Handlung nimmt im Vergleich zum ersten Teil "Der Weg der Könige" an Fahrt auf und man erfährt mehr und mehr über die Hauptfiguren Kaladin, Schallan und Dalinar, die sich ganz langsam auch auf den Weg zueinander begeben. Gleichzeitig bleibt aber noch vieles im Dunkeln, was wohl erst nach und nach in den Folgebänden enthüllt werden wird und über das man nur mutmaßen kann. Der Schreibstil von Brandon Sanderson gefällt mir äußerst gut. Die Geschichte, die abwechselnd von Kaladin, Dalinar, Jasnah oder Schallan erzählt, hat mich vom ersten bis zum letzten Wort mitgerissen, so dass ich das Buch in zwei Tagen komplett durchgelesen habe, und ich habe mit den einzelnen Charakteren - insbesondere Kaladin und seinen Brückenmännern - ordentlich mitgefiebert. Insgesamt ein absolut großartiges Fantasy-Epos, das mir fünf Sterne wert ist. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Der erste Band war schon gut, dieser ist noch besser

    Der Pfad der Winde

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. June 2015 um 12:33

    Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten an. Wir sind wieder in Roschenar und lernen Jasnah ein wenig besser kennen. Wie schon im ersten Teil, so ist sie noch immer mit ihren Forschungen beschäftigt. Und da Jasnah nichts ohne bestimmte Absichten macht, darf man gespannt sein was sie noch vorhat. Schallan, ihr Mündel macht eine unglaubliche Entdeckung und setzt damit einiges aufs Spiel. Dabei gefällt mir Schallans Mut, ich mag sie. Schallan ist eine Frau die sich nicht unterkriegen lässt. Sie kämpft für ihre Ziele und das macht sie sehr sympahtisch. Unterdessen spitzt sich die Lage für Khaladin zu, Brücke vier bekommt einen neuen Herren und diesem schein das Leben seiner Brückenmänner noch weniger Wert zu sein als seinem Vorgänger. Trotzdem erträgt Khaladin alles. Zunächst bricht er wieder unter seinen Selbstvorwürfen zusammen aber dann wächst er über sich hinaus und vollbringt unglaubliches. Ich möchte nicht spoilern aber in der Szene in der Khaladin bei der Schlacht seinen Auftritt hat, bekam ich Gänsehaut. Einfach klasse geschrieben. Dalinar, hat ebenfalls eine große Wendung durchgemacht. Er sieht ein das er noch immer gebraucht wird um das Land und seinen König zu schützen. Doch dann geschieht etwas so unvorstellbar niederträchtiges. Ich erzähle nur soviel; Dalinar hat einen Feind mehr und er wird sich diesesmal wohl zu wehren wissen. Natürlich gibt es noch viele andere Charaktere die für sich genommen detailiert und liebevoll gestalltet wurden, doch über alle zu schreiben würde glatt den Rahmen meiner Rezension sprengen. Die Splitterklinge ist eine unbezahlbar kostbare Waffe, ebenso wie die Spitterrüstungen und die Seelengieser. Wer sich eine dieser Waffen verdient wird sie sicher nicht so einfach aufgeben. Was das betrifft erleben wir in diesem Band eine Überraschung. Was mir neben der schönen fantasievollen Handlung im zweiten Band gefällt ist unter anderem die Weiterentwicklung der Charaktere. Es macht Spaß wenn man als Leser mitbekommt wie sehr das Leben von Schallan, Dalinar und auch Khaladin miteinander verwoben ist und wie sich die jeweiligen Entscheidungen beeinflussen. Über Brandon Sandersons tollen Schreibtstil habe ich ja schon im Vorband geschwärmt. Auch in diesem Band beherrscht er es wieder meisterhaft den Leser in eine wundervolle Fantasywelt zu entführen und zu unterhalten. Die Seiten gleiten nur so dahin und ehe man sich versieht ist man leider schon am Ende angelangt. Zum Glück gibt es noch mehr Bände der sogenanten Sturmlicht Chroniken. Wem der erste Band schon gefallen hat der wird um den zweiten kaum herumkommen. Ich fand ihn sogar stellenweise besser als den ersten. Alleine der Auftritt Khaladins hat mir sehr gefallen, auch das die Charaktere noch mehr an Tiefe gewonnen haben. Wer Fantasy liebt wird dieses Buch sicher gerne lesen. In einem Satz: Der erste Band war schon toll, dieser ist noch besser Der Pfad der Winde erhält 5 von 5 Sternen

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  • Leben vor Tod, Stärke vor Schwäche, Reise vor Ziel

    Der Pfad der Winde

    Schnuffelchen

    Reihe: Sturmlicht-Chroniken 2 Originaltitel: The Way of Kings 1.2 The Stormlight Archive, Book 1 (Part 2) Verlag: Heyne Format: Hardcover mit Schutzumschlag, eBook, Hörbuch Umfang: 784 Seiten (HC), 23 h 47 min (HB) Erschienen: 08. August 2011 Inhalt: Dies ist die Geschichte von Dalinar, Heerführer von Alethkar und Bruder des ermordeten Königs. Krieg erschüttert das Reich in seinen Grundfesten, und seit dem gewaltsamen Tod des Königs ist die Einigkeit der mächtigsten Fürsten des Landes gespalten. Doch das ist nicht das Einzige, das Fürst Dalinar auf dem Herzen liegt: Nacht für Nacht quälen ihn unheimliche Träume und Visionen – Visionen aus einem Zeitalter, in dem der heilige Ritterorden der Strahlenden das Reich regierte, mächtige Ritter, deren Splitterklingen und Splitterpanzer jeden Menschen in einen unbesiegbaren Krieger verwandelten, und Menschen wie Götter noch Seite an Seite kämpften. Neue Hoffnung keimt in Dalinar auf, Hoffnung auf eine bessere Zukunft Roschars. Doch er weiß genau, dass Roschar nur gerettet werden kann, wenn er dem Geheimnis der magischen Klingen auf die Spur kommt. (Quelle: Randomhouse.de) Meine Meinung: Achtung dies ist Band 2 - ich kann also nicht ausschließen das diese Rezension eventuell etwas spoilert, aber ich verspreche es zu vermeiden wo es nur geht. Leben vor TodStärke vor SchwächeReise vor Ziel (aus den Sturmlicht-Chroniken Band 2, Ideale der Strahlenden Ritter) Die Chroniken gehen weiter, ob die Plateau-Kriege, auch die Vision oder die Nachforschungen. Jede einzelne Figur gewinnt immer mehr Facetten, immer mehr Konturen. Es werden Ränke geschmiedet, Allianzen gebildet und gebrochen - aus Freunden werden Verräter und aus Freunden wird Familie - doch keiner traut dem Anderen. Kaladin muss erkennen, das er mehr ist, mehr kann und mehr tun muss, als er je gedacht hat. Doch um zu tun, was zu tun ist, muss er vertrauen. Und das ist das Einzige, was er nicht mehr kann. Schallan wird zur Verräterin und doch zu so viel mehr. Sie muss entdecken, das in ihrer Welt so viel mehr existiert und das sie zu einem wichtigen Teil wird. Dalinar Kholin muss stärke beweisen. Im Kampf, in der Liebe und für seine Familie. Szeth hadert immer mehr mit seinem Schicksal. Er ist ein Auftragsmörder wieder willen und in den Händen seines neues Herr, ist er die Bombe der das ganze Machtgefüge in Roschar, zu sprengen droht. Doch wer kann ihn stoppen. Schelm ist der Narr von König Elhokar. Auch wenn er nicht oft in der Geschichte auftaucht, so ist er wichtiger Bestandteil dieses Buches. Er taucht zu den unmöglichsten Zeiten auf. Dieser Charakter verbirgt ein Geheimnis, doch welches? Die Ereignisse auf er Zerbrochenen Ebene spitzen sich immer zu. Doch in Kharbrandt kommt Jasnah den Bringern der Leere auf die Spur, doch kommt sie noch rechtzeitig bevor der Ewigsturm kommt? In den Kriegslagern auf der Zerbrochenen Ebene werden aus Ränke immer gefährlicher für Dhalinar und die gesamte Königsfamilie. Elhokar's Verfolgungswahn nimmt immer gewaltigere Auswüchse an, wodurch Dalinar immer mehr Verantwortung tragen muss. Der Autor zeigt wie im Teil 1 "Der Pfad der Könige" einen gutes Händchen für Charakter und die schwierigen Strukturen zwischen den Potagonisten. Immer wieder setzt er den Mitspielern Masken auf, um sie überraschend wieder verschwinden zu lassen und so wird auf den Freunden Verräter und auf den Bösen die Guten. Nie wird er dabei unglaubwürdig, immer wenn Brandon Sanderson dies geschehen lässt, dann erklären sich plötzlich Dinge, die einen er jetzt in Nachhinein merkwürdig erscheinen lässt. Das Buch ist wieder super spannend und hatte für mich nur einen kleinen Schwachpunkt. Sehr viel Energie und für meine Geschmack auch zuviel Platz verwendet der Autor auf die Kampfszenen. Sie sind sehr detailliert und sicher gibt es viele Leser (gerade unter dem männlichen Anteil), die das toll finden, doch das sind Stellen die zeihen sich für mich wie Kaugummi. Zum Glück sind nicht zu viele Stellen im Buch davon betroffen, so das der Spannungsbogen für mich nur knapp unterbrochen wurde und gleich wieder aufgenommen werden konnte. Dafür hat er in diesem Band auch an die weiblichen Leser gedacht und uns unserer ersten Liebespaar geschenkt. Alles in einen der Geschichte und den Buch entsprechend zurück haltenden Rahmen, aber bei all der Tragik und Dramatik ist es wie ein kleiner Hoffnungsfunken. Ein kleines Licht in immer größer werdender Dunkelheit. In der Rezension zum ersten Buch bin ich noch nicht auf die Optik eingegangen. Das lag daran, das die schönen Details im Hörbuch und eBook nicht zur Wirkung kamen. Bei diesem Band habe ich über Tauschticket noch die gedruckte Fassung bekommen können, wenn auch nur in einem angegriffenen Zustand. Doch jetzt kommen die ganzen Illustrationen endlich zur Geltung, beginnend mit den schönen Innenseiten der Buchdeckel, den Zeichnungen aus Schallans Zeichenblock und den Stilelementen zu Beginn jedes Kapitels. Die Buchdeckel werden mit farbigen Karten von Roschar und Schadesmar, sowie den Wappen der Könige und Großprinzen von Alethkar. Während der Geschichte gibt es immer wieder Zeichnungen von Schallan. Diese zeigen die fantastische Tier- und Pflanzenwelt und auch so genannte Fabriale - kleine Maschinen mit denen die Menschen Dinge vollbringen können, die eigentlich nicht möglich sind. Die einzelnen Kapitelanfänge zeigen einen Bogen. Rechts und Links sind jeweils 2 Köpfe (die sind immer anders) abgebildet und er Schlussstein zeigt die Nummer der Kapitels, darunter befindet sich die Überschrift der Kapitels. Von diesem Bogen eingeschlossen befindet dich eine Marke. Diese zeigt an, wenn dieses Kapitel thematisiert. Kaladin hat einen Speer mit einer Fahne und 4 weiteren Speeren darunter. Abschließend befinden sich immer die letzten Worte eines Menschen aus Roschar. Was es damit genau auf sich hat, löst sich in diesem Buch auf und ist ein weiteres dunkles Geheimnis welches sich hinter einer Maske verbirgt. Fazit: Dieses Buch hat mich wieder begeistert. Und trotz eines kleinen Hakens, der wahrscheinlich aber nur Geschmacks abhängig ist, hat mich dieses Buch wieder wunderbar unterhalten. Es verbindet für wunderbar eine Realitätsflucht mit einer spannenden Geschichte. Genau das was ich jetzt brauche. Zum Glück liebt Band 3 " Die Worte des Lichts" schon hier zu Hause. so das ich aus dieser Welt gar nicht auftauchen muss. P.S.: Als Empfehlung von mir: Nehmt hier bitte das gedruckte Buch. Es ist zwar durch seinen Umfang nicht unbedingt eine leichte Lektüre, aber als eBook kommt es nicht richtig rüber und trotz der wirklich guten Leistung vom Sprecher Detlef Bierstedt kann auch das Hörbuch nicht die ganze Dimension der Sturmlicht-Chroniken rüber bringen. Also kauft das gedruckte Buch, hier ist es notwendig.

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    • 2
  • Der atemberaubende Fantasy-Epos geht in die zweite Runde!

    Der Pfad der Winde

    Samy86

    01. January 2015 um 20:33

    Mit "Der Pfad der Winde " geht es nun nahtlos weiter mit den Sturmlicht-Chroniken...!  Inhalt: Der Krieg erschüttert weiterhin das Reich und auch die Fronten der mächtigsten Fürsten des Landes sind verhärtet. Der gewaltsame Tod des König ist noch ungesühnt und der Schuldige scheint wie vom Erdboden verschlugt. Doch Dalinar, Heerführer von Alekthar und Bruder des ermordeten Königs hegt neue Hoffnung, weiter getrieben von seinen Visionen, die in Nacht für Nacht einholen, keimt in ihm die Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Roschar. Doch  er weiß, dass seine Hoffnung nur dann real werden kann, wenn er das Geheimnis der magischen Klingen auf die Spur kommt um Rotschar zu retten Meine Meinung: Genau an der Stelle, wo einst " Der Weg der Könige " ein Ende fand, greift Brandon Sanderson gekonnt den Plot auf und führt den Leser weiter in seine Welt der Fantasie. Waren zu Beginn noch einige Fragen offen und Charaktere nur angeschnitten, geht der Autor in " Der Pfad der Winde" nun in die Tiefe. Fragen werden beantwortet und all die Charaktere, die zuvor farblos und fremd wirkten, werden nun detaillierter und anschaulicher in die Mangel genommen. Die Beweggründe von Kaladin, Dalinar, Jasnah, Syl und Shalan werden veranschaulicht, aber auch ihre Eigenarten bzw. ihre Gedanken werden sehr tiefgründig geschildert. Man kann so eine tiefe und sehr angenehme Bindung zu jedem Einzelnen aufbauen. Auch die Glyphen und Karten im Buchdeckel gewinnen nun an Farbpracht und werden sehr verständlich erklärt.  Hat Brandon Sanderson in " Der Weg der Könige " die ersten Grundsteine seiner Fantasy-Saga gelegt so geht es auch nun mit dem Handlungsverlauf in die Tiefe. Oft erlebte ich beim Lesen eine Art " AHA-Effekt " und war wieder einmal trotz der Masse an Seiten, die den Lesern erneut erwartet, total begeistert!  Die Spannung und Action kommt auch hier nicht zu kurz und es wird nicht an Kriegs - und Kampfszenen gespart, doch gegen alle Erwartungen, die der  Verlauf der Geschichte mit sich bringt, schlittern die Protagonisten nicht von einer Schlacht in die nächste, es werden auch einmal Pausen eingelegt und verschiedene Themen bearbeitet. Keine Angst, dies nimmt der Handlung absolut nicht den Wind aus den Segeln, denn kaum wurde es mal etwas ruhiger, nimmt Brandon Sanderson gekonnt wieder Tempo auf und absolviert somit in meinen Augen eine Meisterleistung zwischen Harmonie, Intrigen und Blut vergießen. Fazit: Brandon Sanderson ist für mich mit  einer der größten Autoren im Bereich Fantasie. Gekonnt baut er Puzzle-Teil für Puzzle-Teil seine Handlung auf, entführt den Leser somit in eine magische und zugleich zerüttete Welt voller Krieg, Hass und Intrigen, aber auch Liebe, Freundschaft und Drama sind Bestandteil dieser atemberaubenden Fantasy-Saga! Eine Absolute Lese-Empfehlung für alle Fantasy-Fans!

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  • Unglaublich ....

    Der Pfad der Winde

    Masau

    23. December 2014 um 13:13

    ... aber dieser Band ist sogar noch besser als der Vorgänger. Endlich wird mehr von der Welt, ihrer Geschichte und den Protagonisten offenbart.
    Auch der Hauptcharakter schafft es, mit sich ins Reine zu kommen und das Ende macht wahrlich Lust auf mehr. Ich werde auch gleich den Nachfolger lesen, die Reihe ist Fantasy in Reinkultur.

  • Band 2

    Der Pfad der Winde

    JuliaO

    06. March 2014 um 21:27

    Genau so gut wie der erste Band - auch kein Wunder da im englischen ja beide Bände zusammen ein Buch ergeben ;)

  • Rezension zu "Der Pfad der Winde" von Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    Chrischan

    05. July 2012 um 08:26

    Da ist er also, der sehnlich erwartete zweite Teil von Sandersons großer Fantasy-Saga. Es geht zurück auf die sturmumtoste Welt Roschar, die nach der Ermordung des Königs noch immer von Krieg zerrüttet wird. Krieg, den Szeth der Attentäter heraufbeschworen hat. Auch im zweiten Teil bleibt er ein Spielball der Mächte, die ihm seinen Auftrag gaben. Alles in allem hat sich am Plot nicht viel geändert. Noch immer geht es um vier bzw. fünf sehr unterschiedliche Charaktere. Alle fünf werden in der Fortsetzung noch detaillierter beschrieben, man erhält einen noch tieferen Einblick in die Gedankenwelt und einen Blick auf die Beweggründe jedes einzelnen. Genau da liegt aber auch die Crux des Buches. Es wird auf Dauer zu viel. Teilweise schleppt sich die Handlung zäh dahin, verliert an Spannung. Ist letzteres ein wenig aufgebaut, kommt oft eine Rückblende, die eben jene leichte Spannung sofort wieder zunichtemacht. Sicherlich ist Brandon Sanderson hier etwas eindrucksvolles gelungen. Eine eigene Welt zu schaffen, Charaktere in ihr zu platzieren und das ganze gut zu verknüpfen zeugt von großem Talent. Aber er verliert sich im Detail und so braucht man Geduld, um sich durch das Buch zu arbeiten. Aus dem Großsturm flaut leider zu einem mäßigen Luftzug ab. (c) Christian Hesse 2011

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  • Rezension zu "Der Pfad der Winde" von Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    Casimia

    23. February 2012 um 09:33

    INHALT: Roschar ist eine sturmumtoste Welt, die über Jahrtausende von übermenschlichen Kriegern regiert wurde, deren Schwerter jedes Leben auslöschen konnten. Doch die Strahlenden, die magischen Krieger sind verschwunden und Roschar droht zu zerfallen. Das Schicksal der Welt liegt nun in den Händen derer, die es wagen, die magischen Schwerter zu ergreifen. MEINE MEINUNG: Manchmal ist mein Tick keine Inhaltsangaben zu lesen, weil sie mir zu viel verraten könnten ja auch von Nachteil. Ich hatte den ersten Teil "Der Weg der Könige" damals sehr schlecht bewertet (und es bleibt auch dabei!!!), aber als ich jetzt im Nachhinein gelesen habe, dass Der Weg der Könige (Sturmlicht Chroniken 1) und "Der Pfad der Winde" eigentlich ein Buch sind, konnte ich die Langatmigkeit, die in Teil eins vorherrschte, viel besser nachvollziehen. Klar, es war ja auch nur die Einleitung. Kein Wunder, dass ständig neue Charaktere eingeführt wurden und irgendwie kaum etwas passierte. Dieser zweite Teil hat mich nun jedoch voll überzeugt. Endlich werden die vielen Handlungsstränge zusammengeführt, ein roter Faden wird erkennbar, die vielen Geheimnisse werden langsam aufgedeckt, bzw. es werden Lösungen angedeutet und es passiert endlich etwas! Es kam tatsächlich ein wenig Schwung in die Geschichte, ohne jedoch zu übereilt zu wirken. Der Autor hat ja aber auch alle Zeit der Welt, sind doch ca. 10 Teile angedacht und da dieser erste Teil schon zwei Bücher brauchte…puh, ich denke wir können uns da noch auf etwas gefasst machen :D Mein Liebster Charakter war natürlich immer noch Kaladin, er ist einfach eine sehr charismatische Figur, auch wenn er sehr glatt ist und immer alles richtig macht. Jedoch geht dank Syl eine Veränderung mit ihm vor und die ist wiederum richtig spannend und hat mich Stunde um Stunde der Geschichte lauschen lassen. Aber auch die anderen Protagonisten werden langsam interessanter und es wird spannender auch ihren Geschichten zu folgen. Dieses Mal hat mich niemand "genervt" und ich war nicht versucht vor Langeweile vorzuspulen, sondern aus purer Spannung und weil ich unbedingt wissen musste wie bestimmte Situationen ausgehen. Der Sprecher verleiht dem Hörbuch, durch seine (fast) durchgehend eingehaltenen Stimmvariationen für die jeweiligen Charaktere sehr viel Leben. Detlef Bierstadt hat sowieso eine Stimme der ich stundenlang zuhören könnte. FAZIT: Der erste Teil "Der Weg der Könige" war mir einfach zu langatmig und zu handlungsarm. Wem es genauso ging, dem sei gesagt, dass sich das Durchhalten lohnt und man im zweiten Teil mehr als ausreichend für den langen Atem belohnt wird! Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und würde am liebsten immer weiter hören! Ich trenne mich gerade nur sehr ungern von den mittlerweile liebgewonnenen Charakteren und ihrer Welt.

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  • Rezension zu "Der Pfad der Winde" von Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    Asaviel

    13. January 2012 um 18:41

    Meine Meinung: In Band 1 „Der Weg der Könige“ hat der Leser einige Charakatere kennen und sicherlich auch lieben gelernt. Kaladin, Jasnah, Dalinar, Schalan, Syl, die Brückenmänner – sie alle wurden lang und ziemlich breit eingeführt. Der Autor hat sich viel Zeit genommen, um sie vorzustellen, ihre Eigenheiten zu offenbaren und dabei wurde die Geschichte kaum bis gar nicht vorangetrieben. Im gesamten ersten Teil wurde mir nicht klar, wohin das Ganze führen soll. Welche Richtung schlägt diese Geschichte ein? Wo ist das Problem, der Konflikt, die Handlung? Trotzdem liest sich Band 1 gut, sehr gut sogar. Und Band 2 greift all die Fragen, die man sich stellt auf, greift die Charaktere auf und beginnt die Geschichte zu erzählen, auf die man gewartet hat. Langsam, Schritt für Schritt wird sie vor einem entfaltet und nach und nach werden die Grundtendenzen erkennbar. Es ist faszinierend mit zuerleben wie Brandon Sanderson die Fäden, die er aufgenommen hat, langsam näher zusammen führt und dem Leser nicht in ein großes sondern viele kleine Aha-Erlebnisse offenbart. Es bewährt sich, dass man die Charaktere nun kennt, wie einen liebgewonnen Freund – oder zu kennen glaubte. Umso erschrockener ist man von unerwartetem Verrat. Es gibt die eine oder andere actionreiche oder auch brenzlige Situation für die Charaktere, aber sie schlittern nicht, wie in manch anderem High-Fantasy-Roman von einem lebensgefährlichen Abenteuer ins andere. Ihre Erlebnisse setzen ein Puzzle zusammen, sodass der Leser erkennt, wohin die Geschichte führen wird. Dabei ist es sicherlich wie im ersten Band auch hier Kaladin, dem die Sympathien und die Herzen zu fliegen. Nein, er ist nicht makellose, strahlende Held. Er ist gebrochen, beinahe am Ende und immer wieder kurz davor (erneut) aufzugeben und trotzdem ist er ein Held, der Held dieser Geschichte. Zum Ende des zweiten Bandes wird sein Handlungsstrang endgültig mit dem von Dalinar eng verwoben. Fazit: Es ist schwierig dieses Buch allen ans Herz zu legen, ohne etwas von der Handlung zu verraten. Soviel sei gesagt: Wer „Der Weg der Könige“ mochte, wird hier schlichtweg begeistert sein. Die Handlung macht Schritte vorwärts. Es passiert tatsächlich etwas, was die Charaktere voran bringt und nicht nur ihren Ist-Zustand beschreibt. Und auf dem Weg, den sie gehen, ist es ihnen gelungen, mich völlig in ihren Bann zu ziehen und zu verzaubern.

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  • Rezension zu "Der Pfad der Winde" von Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    Fantasie_und_Träumerei

    22. December 2011 um 15:04

    ACHTUNG!!! Dies ist der zweite Band der „Sturmlichtchroniken“ und kann Spoiler den ersten Band „Der Weg der Könige“ betreffend enthalten!!! KLAPPENTEXT: Roschar ist eine sturmumtoste Welt. Jahrtausendelang wurde Roschar von den Herolden und ihren Strahlenden Rittern regiert, übermenschlichen Kriegern, deren magische Splitterklingen jedes Leben auslöschen konnten. Doch die Herolde sind verschwunden, und nun droht Roschar zu zerfallen. Für eine Weile sah es jedoch so aus, als könnte in Ländern von Roschar wieder Frieden einkehren. Ein Pakt sollte zwischen dem mächtigen Königreich Alethkar und dem Barbarenvolk im Osten geschlossen werden. Die Hoffnung erstarb allerdings, als die Barbaren den König durch einen Assassinen ermorden ließen. Seitdem herrscht Krieg in Alethkar, ein Krieg, der immer hoffnungsloser zu werden scheint. Nur Großprinz Dalinar, der Bruder des ermordeten Königs, hält noch an der Vision des Friedens und der Einheit fest – denn die Erscheinungen, die ihn während der gewaltigen Großstürme heimsuchen, warnen vor den Bringern der Leere, bedrohlichen Kreaturen voll tödlicher Macht. Nur wer das uralte Geheimnis um die Splitterklingen lüften und die Menschheit wieder vereinen kann, wird der endgültigen Vernichtung widerstehen... ZUM AUTOR: Brandon Sanderson, geboren 1975 in Lincoln, Nebraska, lebt derzeit mit seiner Frau in Utah. Er belegte an der Uni Kreatives Schreiben und schrieb noch während seines Studium an seinem Roman "Elantris". Er wurde bereits zweimal für den John W. Campbell Best New Writer Award nominiert und schreibt seit 2009 am Fantasyzyklus des verstorbenen Robert Jordan: "Das Rad der Zeit" EIGENE MEINUNG: Das zweite Buch der Sturmlichtchroniken schließt nahtlos an den ersten Band an. Das bedeutet: So spannend „Der Weg der Könige“ endet, so spannend beginnt „Der Pfad der Winde“. Vor allem gibt es endlich richtig viel aufregende und mitreißende Handlung und weniger Geplänkel und Erzählungen aus der Vergangenheit, die es dem Leser im ersten Band doch etwas erschwerten den Faden zu halten. In diesem Teil der Chroniken geht der Autor viel geschickter damit um, lässt Informationen aus der Vergangenheit an den passenden Stellen einfließen und was mir im ersten Band eher störend als Unterbrechung aufgefallen ist, ist nun eine sinnvolle Ergänzung. Brandon Sanderson erschafft so facettenreiche, vielschichtige Charaktere, die man als Leser unbedingt mögen muss, denn man merkt, dass er sein ganzes Herzblut hineinsteckt, und so ist es als ob man mit Aufschlagen des zweiten Buches nach Hause zurückkehrt. Obwohl sich jeder einzelne nun ein wenig in seinem Wesen verändert bzw. Lernprozesse durchschreitet, sind sie immer noch diejenigen, die wir schon im ersten Band so sehr schätzten bzw. hassten. Mein ganz besonderer Liebling ist Kaladin. Er ist heldenhaft, hat ein großes Ehrgefühl, viel Sinn für Gerechtigkeit und ist einfach von Natur aus ein Beschützer und Führer. Das merken auch seine Brückenmänner und so folgen sie ihm, wohin er sie auch führt. Das hat auch damit zu tun, dass er einen Großsturm überlebt hat. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit und somit ein Wunder.Das bringt Kaladin sehr viel Achtung und Respekt ein, und trotzdem bleibt er auf den Boden der Tatsachen. Bleibt einer seines gleichen und versucht nicht sich von den anderen abzuheben. Aber dennoch unterscheidet er sich stark von ihnen. Er ist seitdem weniger verwundbar als die Anderen, scheint das Glück auf seiner Seite zu haben und außerdem geht mit ihm eine seltsame Veränderung vonstatten. Er scheint plötzlich von innen zu leuchten... Schon im ersten Band hat mich Schallan fasziniert, die als Mädchen vom Land in die große Stadt kommt um dort zu lernen. Sie ist wissbegierig, neugierig, aber auch etwas naiv. Ihre Lehrerin Jasnah ist eher das Gegenteil. Klug, kühl, sehr berechnend und scheinbar grausam. Schallan soll Jasnahs Seelengießer klauen, um damit die eigene Familie vorm finanziellen Ruin zu retten. Sie kämpft mit dem Drang ihrer Familie zu helfen, aber auch mit der Angst vor Jasnah und ihrem Rauswurf, der bedeuten würde, dass sie nicht mehr weiter lernen kann. In „Der Weg der Könige“ traut sie sich dann doch die Tat zu begehen und dort endet ja auch das Buch. Bisher ist es Jasnah scheinbar noch nicht aufgefallen, dass ihr wichtigstes Utensil fehlt, aber dann gerät Schallan in einen tödlichen Hinterhalt, in der ihr eigentlich nur der Seelengießer helfen kann... Zwei weitere sehr tolle Figuren sind König Dalinar, der eigentlich schon sehr alt und weise ist, aber einen Lernprozess durchlebt, der ihn manchmal wie einen jungen Mann erscheinen lässt und mit jedem Stückchen, das er über Menschen, verschiedene Rassen und Kriegsführung lernt, sympathischer wird, und Syl, das kleine Sprengsel, das täglich wie ein guter Geist Kaladin umkreist und dabei mehr oder weniger gute Tipps gibt. Die Sprengsel sind sowieso eine tolle Erfindung des Autors. „Der Pfad der Winde“ liest sich trotz seiner hohen Seitenzahl sehr schnell und flüssig und hat man erst einmal mit dem Buch begonnen lässt es sich nicht so schnell wieder aus der Hand legen. Grausame Schlachten, aber auch gut durchdachte Kriegsführung, politische Irrungen und Wirrungen entwickeln einen spannenden Handlungsablauf. Und besonders das Ende ist mal wieder so spannend, dass ich jetzt eigentlich gern den nächsten Band weiter lesen würde. Ich hoffe, dass wir darauf nicht allzu lange warten müssen. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch dieses Buch mal wieder ein wahres Schmuckstück ist, Wundervolle Zeichnungen und ein tolles Cover machen den Roman zu einem wahren Hingucker. FAZIT: Wer „Den Weg der Könige“ auch nur ein kleines bisschen mochte wird „Der Pfad der Winde“ lieben. Wer den ersten Band nicht so mochte, weil er zu langatmig ist, der sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben, denn es ist ein spannender und wunderbar geschriebener zweiter Band eines wirklich beeindruckenden Fantasy Epos.

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  • Rezension zu "Der Pfad der Winde" von Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    horrorbiene

    11. August 2011 um 10:28

    Der Pfad der Winde ist der zweite Teil des ersten Bandes der Sturmlicht-Chroniken und setzt diesen genialen Band jedoch nicht genauso gut fort - er ist noch besser! Man merkt beim Lesen sofort, dass das Buch als eine Einheit konzipiert ist, denn es geht wirklich nahtlos im Plot weiter. Hat der Auftaktband Der Weg der Könige noch erkennen lassen, wie aufwendig, ausgeklügelt, ausführlich und brillant diese Saga werden wird, so hat Der Pfad der Winde dies bereits unter Beweis gestellt. Im Nachhinein betrachtet war der erste Teil im Prinzip nur vorbereitend für die Entwicklungen, die hier endlich vollzogen werden. So habe ich mich bei Der Weg der Könige manchmal schon gefragt, wieso diese Figur so detailliert beleuchtet und vorgestellt wird, obwohl noch nicht erkennbar war, inwiefern sie etwas Besonderes darstellt oder gar die Rettung Roschars einleiten könnte. – Und das Buch war lang. Dass es mir dennoch sehr gut gefallen hat, zeugt von der Qualität Sandersons Schreibstils. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier passiert endlich etwas. Viele der angedeuteten Geheimnisse werden gelüftet und jede Figur erhält nun auch ein Werkzeug mit dem es sich in der Fortsetzung weiterarbeiten lässt. Dabei sind manche Wendungen und Entwicklungen ab bestimmten Punkten vorhersehbar, manche Erkenntnisse und Ereignisse kommen jedoch so plötzlich und unerwartet, dass ich tatsächlich mit offenem Mund mein Buch angestarrt habe. Und das Beste an der ganzen Aufklärungsarbeit, die das Buch im Finale leistet: Es tauchen stets noch mehr Fragen und Geheimnisse auf, die in den Fortsetzungen geklärt werden wollen. So ist mir z.B. immer noch nicht klar, was die Glyphen und verschiedenen Karten im Buchdeckel zu bedeuten haben. Da kommt noch so vieles mehr. Und ich bin mir sicher, dass Die Sturmlicht-Chroniken bald in einem Atemzug mit den ganz großen Fantasy-Reihen genannt werden. Sanderson ist gerade dabei sich sein eigenes Monument zu schreiben. Der Pfad der Winde ist auch so unheimlich mitreißend geschrieben, trotz der wieder einmal nicht geringen Seitenzahl, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Dabei sind nicht nur die Entwicklungen der Charaktere die in diesem Buch im Fordergrund stehen, so überaus gelungen, nein, das Buch ist zudem sehr spannend geschrieben und selbst Schallans, manchmal doch etwas dröger Erzählzweig hat an Fahrt aufgenommen. Die besondere Stärke des Werkes ist jedoch die unheimliche Tiefe: Sanderson nimmt sich viel Zeit um seine Charaktere dem Leser nahezubringen, sein Handeln verständlich zu machen und voll in das Geschehen einzutauchen. Die Beschreibungen sind liebevoll und detailliert. Durch seinen Schreibstil schafft es Sanderson wirklich beim Leser Bilder heraufzubeschwören. Der Plot ist wirklich geschickt konstruiert und deutet an, das da noch sehr viel auf den Leser zukommen wird. Zudem ist für jeden Leser etwas dabei: Schlachten, politische Intrigen, kleine Liebschaften und wirklich interessante Charaktere. Das Buch an sich besticht erneut mit seiner Ausstattung: Neben den erwähnten Farb-Karten/Abbildungen in den Deckelinnenseiten verfügt das Buch über einige wirklich gelungene Illustrationen und illustrierte Kapitelanfänge, an denen man auf einem Blick erkennen kann, welcher Erzählstrang fortgeführt wird. Fazit: Ich kann mit Worten nicht wiedergeben, wie genial dieses Buch ist. Ich kann nur jedem empfehlen, sich nicht von der großen Seitenzahl der beiden Bücher abschrecken zu lassen und dieses großartige Werk zu lesen. Mit Die Sturmlicht-Chroniken wird sich Sanderson in die Reihen der ganz Großen einreihen können. Für mich ist Sanderson bereits jetzt einer der ganz Großen.

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