Brandon Sanderson Der Rithmatist

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Inhaltsangabe zu „Der Rithmatist“ von Brandon Sanderson

Wie wird man Magier, wenn man nicht zaubern kann? Mit
diesem Problem kämpft Joel tagtäglich, denn nichts
wünscht er sich sehnlicher, als ein Rithmatist, ein berühmter
Kreidemagier, zu werden. Doch so sehr er sich auch bemüht,
seine Kreidefiguren bleiben leblos – bis zu dem Tag, an dem
plötzlich das Schicksal aller Rithmatisten auf Joels Schultern ruht.
Einem Tag, an dem eine lange verborgene Gabe in ihm erwacht …

Tolle Welt, tolle Idee, aber ich glaube Brandon Sanderson kann mehr

— Das_Leseleben

Kurz für Brandon Sanderson, aber toll!

— RedRubin

Ein wirklich geniales Buch was meine Fantasie angeregt hat

— Agi1007

Wundervolle komplexe Welt und mit schönen Illustrationen versehen, aber die Spannung ließ etwas auf sich warten

— derbuecherwald-blog

So ein super interessantes Buch!!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eigentlich ein Jugndbuch. Doch auch für erwachsene Leser eine spannende neue Idee und gut ausgearbeitete Charaktere

— Angelika_Diem

Einzigartiger Fantasy-Jugendkrimi mit liebenswürdigen Charakteren (ohne idiotische Romanzen!) mit einer spannenden, anderen Art von Magie

— Loki_Laufeyson

Gegen Ende hin konnte es mich positiv überraschen.

— LiveReadLove

4,5 Sterne

— Owlsome_Books

Ein Reihenauftakt mit Sogwirkung! Brandon Sanderson nimmt uns mit in eine ganz eigene, faszinierende Welt.

— littleowl

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  • Magie, Kreidlinge und eine Prise Mathmatik

    Der Rithmatist

    Das_Leseleben

    06. April 2018 um 11:31

    Der März war bei mir irgendwie bestimmt von einer starken Leseunlust. Das einzige was irgendwie gut ging ist Jugendfantasie. Aber auch dafür brauch ich zur Zeit länger als sonst.Seit längeren schwirrt mir schon der Autor Brandon Sanderson im Hinterkopf herum, weil ich ihn unbedingt ausprobieren wollte. Als dann auch noch die Booktuberin Jessy (Melody of Books) so positiv über ‚Der Rithmatist‘ sprach war es um mich geschehen. Ich lieh mir erst das ungekürzte Hörbuch aus und dann noch das Ebook. Abwechselnd las und hörte ich, wobei ich mehr las. Das Hörbuch hat eine Spieldauer von 11 Stunden, 16 Minuten, gelesen von Detlef Bierstedt, erschienen bei Random House Audio Deutschland. Das Ebook erschien ebenfalls im Juli 2015 bei Heyne fliegt und hat 326 Seiten.   Inhalt:Joel wünscht sich nichts sehnlichster als ein Rithmatist, ein Kreidemagier, zu werden. Als an seiner Schule Schüler mit einer rithmatischen Begabung entführt werden, liegt es an ihm sie retten. Bald entdeckt er seine eigene Gabe, als er sie am nötigsten braucht.   Meine Meinung:Magie, Kreidemonster und eine Prise Mathematik, so lässt sich wohl am Besten der Rithmatist zusammenfassen. Das letztere ist auch der Grund warum ich zum Ebook gegriffen habe. Denn jedem Kapitel ist eine rithmatisch Zeichnung vorangestellt. Im Horch gibt es dann eine kurze Beschreibung, aber mir reicht dies nicht aus. Ich sollte vielleicht dazu erwähnen, das ich der absolute Mathevollidiot bin. Also griff ich dann auf das entsprechende Ebook zurück. Aber Detlef Bierstedt las den Abenteuerroman und total lebendig. Nur leider ohne Zeichnungen.Die Geschichte selber gefiel mir bis zur Hälfte richtig gut. Ich mochte Joel und Melody. Und auch die anderen Figuren. Aber vor allem das Steampunk Setting hat mich total mitgerissen. Sie passt einfach perfekt zu den sehr mathematischen Angriffstechniken und seinen Monstern, auch wilde Kreidlinge genannt.Generell merkt der Leser das sie Brandon Sanderson viel Gedanken um seine Geschichte gemacht hat. Allerdings hatte ich beim Hören oder Lesen das Gefühl er muss sich immer wieder selber zügeln. Denn ich hätte persönlich gerne mehr über diese wunderbare Welt erfahren und wäre gerne richtig eingetaucht. Aber leider war mir dies vergönnt.Im Allgemeinen hatte ich immer wieder das Gefühl, die Geschichte bleibt sehr oberflächlich, weil sich der Autor anscheinend nicht traut seinen jungen Lesern mehr zu zutrauen. Dies mündet denn in einem auf und ab. Für mich war es persönlich ungewohnt so wenig Figuren zu haben, obwohl der Roman in einer Schule spielt. Vielleicht bin ich auch einfach nicht mehr die Zielgruppe, aber wer Harry Potter liebt, wird diesen Roman mögen.‚Der Rithmatist‘ konnte mich nicht zu hundert Prozent von sich überzeugen, trotzdem freue ich mich auf mehr von Brandon Sanderson.Mehr Infos: https://das-leseleben.webnode.com/news/der-rithmatist-von-drandon-sanderson/

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  • Ein Sanderson für Zwischendurch

    Der Rithmatist

    RedRubin

    17. November 2017 um 18:33

    Im Vergleich zu den anderen Reihen und dicken Büchern von Sanderson ist das hier fast schon ein Kurzroman. Aber wie üblich ist das auch ein tolles, faszinierendes, spannendes Buch, das einen nicht mehr loslässt. Es spielt nicht in der Cosmere-Welt, wie die meisten anderen Sanderson-Bücher, da er irgendwann beschlossen hat, dass die Erde da nicht reingehört, und das Buch spielt in einer Version der Erde.Tolle Unterhaltung von einem, der sonst dickere Bücher schreibt. Kann man in ein paar Stunden durchlesen.

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  • Wundervolle Magie

    Der Rithmatist

    Agi1007

    23. August 2017 um 22:22

    Es war mein erstes Buch von Brandon Sanderson und es wird sicherlich nicht mein letztes gewesen sein. Auch wenn ich keine Jugendliche mehr bin fand ich das Buch wirklich sehr spannend. Meine Fantasie wurde beim Lesen so angeregt das ich mir alles bildlich vorstellen musste :-) Gerade zum Schluss hin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich hoffe, dass der zweite Teil bald erscheint.

  • Viel Positives

    Der Rithmatist

    derbuecherwald-blog

    08. May 2017 um 19:42

    Auch hier liegt dem Buch eine sehr gute und neue Idee zugrunde, die mich überaus begeistert hat. Das Buch ist voll mit wunderschönen Illustrationen von Ben McSweeney, die mehr als gut zu der Geschichte passen. Sie stellen die verschiedenen Verteidigungsformen der Rithmatisten dar, die man sich sonst nur schwer hätte vorstellen können. Auch die einzelnen Kapitel sind mit absolut traumhaften Bildern versehen. Diese Zeichnungen verleihen dem Buch einen besonderen Charakter und sorgen dafür, dass man sich noch lange daran erinnern wird. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass das Buch durch die Zeichnungen eher für Jüngerer bestimmt ist. Wenn man allerdings das Buch zur Hand nimmt und es liest, merkt man sehr schnell, dass es sich zwar schon um ein Jugendbuch handelt, es aber auch für junge Erwachsene bzw. jung gebliebene nur empfehlen ist.  Zum Teil hat es auch sehr dunkle und leicht gruselige Szenen, die das Buch für Erwachsene noch einmal interessanter machen dürfte. Es braucht seine Zeit, bis die Spannung der Geschichte aufgebaut wird. Allerdings ist dies kein Grund das Buch zu früh aus der Hand zu legen. Was an Spannung fehlt, wird durch die unbekannte und komplexe eigene Welt, die der Autor Brandon Sanderson in diesem Buch schafft, wett gemacht. So gelten zum Beispiel Bratwürstchen in Kombination mit Reis als ein exotisches, typisch deutsches Gericht und gebratene Nudeln mit Fleischbällchen und Sojasauce als ein italienisches Gericht. Noch dazu funktioniert alles, was in unserer Welt mit Strom betrieben wird, dort über sogenannte Federwerke. Selbst Reitpferde werden in der Welt der Rithmatisten immer öfter durch sie ersetzt.Vollständige Rezension: Der Bücherwald

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  • Hogwarts, aber mit Mathematik und Muggels

    Der Rithmatist

    Loki_Laufeyson

    23. September 2016 um 15:13

    Hallo! Lange habe ich keine Rezi mehr geschrieben, ich hoffe also meine Analyse... äh... Auswertung klingt nicht allzu eingerostet. Ich muss sagen, ich wollte schon lange ein Brandon Sanderson Buch lesen, bin aber noch nicht dazu gekommen (Schande über mich), aber jetzt hat sich das ja geändert. Beginnen wir mit dem Cover, dass wahrlich ein mystisch-magischer Blickfänger ist. Dunkle Türme einer Akademie, Schwärze und rithmatische Kreidekreise; Geometrie. Man wird einfach gefangen und kann kaum den Blick abreißen. Geometrie, Geraden und Linien, dass hat in der Tat etwas kunstvolles, wenn man es nicht stupid in irgendeinem Koordinatensystem betrachtet. Eine "übernatürliche Anmut", und ja, in der Natur kommen solch Perfekte Formen nicht vor. Und genau um diese Formen geht es in "Der Rithmatist". Die Geschichte spielt in einer Parallelwelt, die nicht allzu unähnlich der unseren ist, bis auf dass Amerika ein Inselstaat und Europa von einem gewissen Joseon unterjocht wird... Aber abgesehen davon gibt es die Rithmatik. Eine eigenartige Magie, die auf der Mathematik von Kreisen beruht. Wer über rithmatische Fähigkeiten verfügt, ist in der Lage, geometrische Kreidezeichnungen zum Leben zu erwecken und als Waffe zu verwenden. Diese Fähigkeiten sind allerdings nicht angeboren; die monarchische Kirche, die die Mechanik und vor allem die Messung der Zeit verehrt, wählt ihre Kreidezauberer in einem mysteriösen Weiheritual im Alter von 7 Jahren aus. Der 16 Jährige Joel besucht die Armedius Akademie für Rithmatisten, an der diese für den ewigdauernden Krieg ausgebildet werden. Joel aber verfügt über keinerlei magische Fähigkeiten, obwohl er ein fantastischer Zeichner ist. Natürlich wollen die rithmatischen Schüler nichts mit ihm zu tun haben und er eckt überall an, vor allem auch deswegen, weil er aus einer armen Familie stammt. Dennoch studiert er die Rithmatik, obwohl ihm das verboten ist und er deswegen ständig Ärger bekommt; denn eigentlich darf er nur die normalen Schulfächer besuchen. Als eines Tages allerdings Rithmatikschüler entführt werden, ist es an Joel den Fall zu lösen, doch er hat mächtige Gegenspieler und macht eine furchtbare Entdeckung... Ich mochte den lockeren, bildlichen Schreibstil von Anfang an. Es liest sich leicht und schnell, aber man kann sich dennoch alles gut vorstellen. Die Geschichte erinnert zwar ein wenig an Harry Potter, so scheint es aber nur. "Der Rithmatist" besteht aus so vielen originellen Ideen, Wissenschaft und Magie sind interessant kombiniert und kuriose Parodien unserer Welt gibt es überall zu finden - man beachte, es spielt in einem Paralleluniversum. Leonardo Da Vinci als Heiliger, da er die Entwicklung von Uhrwerken und anderen mechanischen Wundern so weit vorangetrieben hat, als Beispiel. Es bleibt spannend, immer wieder tauchen neue Rätsel auf. Wurde eine Frage gelöst, tauchen 1000 neue auf. Manches lässt sich vorausahnen, trifft dann aber doch ganz unerwartet ein. Man möchte immer mehr über dieses komisch anmutende Universum erfahren... Die Darstellungen mit den verständlichen Erklärungen der Rithmatischen Figuren an jedem Kapitelanfang lassen einen dass ganze greifbarer machen. Das Buch im ganzen ist recht nett aufgemacht, kurze Kapitel, kleine Ilustrationen. Besonders zu Beginn war das alles ja sonst recht verwirrend. Dennoch hat sich das dritte Viertel des Buches etwas gezogen. Die Auflösung des Falles und das Ende war aber gut und packend dargestellt. Man merkt natürlich, dass das ein (Kinder-)Jugendbuch ist, denn die Sprache ist oft etwas sehr kindlich und die Charaktere so überaus... positiv. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gefallen und ich habe es genossen in diese absurde Uhrwerk-Punk Welt einzutauchen (ja, ich lese Danksagungen xD). Der Cliffhanger am Ende ist aber wirklich, wirklich fies und eine Fortsetzung scheint erstmals nicht in Sicht... Zu den Charakteren muss ich noch einmal sagen, dass sie wirklich nett und amüsant dargestellt worden sind, mit Hintergrund und Ausdrucksweise. Joel, der verzweifelte Nicht-Rithmatist und Melody, die etwas komplizierte Rithmatistin mit ihren... Stimmungsschwankungen. Ich brauchte etwas mehr Zeit, um mich von ihr zu überzeugen, ganz wie mit Fitch dem zerstreuten Professor, was an den ganze "Uhms" und "Ähms" deutlich zu erkennen war. Ein ziemlicher Stereotyp, aber dennoch sympathisch dargestellt. Und natürlich Nalizar, der arrogante, unzurecht beschuldigte Kriegsheld, der alle Schüler für dumm verkaufen will und seine Meinung als die einzig wahre proklamiert. Ich denke, er ist ganz so rübergekommen wie er sollte,. Die Sekretäre waren mir etwas zu perfekt und überfreundlich, so etwas gefällt mir nicht wirklich. Und dieses andauernde: "Junge..." wenn sich jemand an Joel gewandt hat, war etwas nervig und erniedrigend. Ich verteile vier Sternchen, da ich etwas für die teilweise zu kindliche Darstellung und zu stereotype Charaktere abziehe; Potential nach oben wäre auch noch vorhanden, aber es ist dennoch eine überaus solide, unterhaltsame, fantastische Story. Fazit: Eine netter Fantasy-Krimi, der nicht nur die Zielgruppe begeistern wird. Amüsante Charaktere in einer absurd-tollen Welt voller Mysterien. Allerdings... der Cliffhanger ist WIRKLICH fies. LG

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  • Der Rithmatist..

    Der Rithmatist

    LiveReadLove

    13. September 2016 um 23:35

    // Worum es geht // Joel ist Schüler an der Armenius Akademie, einer Schule für Rithmatisten, als auch Nichtrithmatisten, zu denen Joel sich zählt. Doch sein größter Wunsch ist es, eben das zu werden: ein Rithmatist, der Kreidestriche zum Leben erwecken kann. Als Rithmatik Schüler entführt werden, machen sich Joel, die Rithmatistin Melody und der schrullige Professor Fitch auf die Suche nach dem Täter… // Was ich davon halte // Gemeinsam mit einer Freundin habe ich dieses Buch vor einem Jahr bei einer Shoppingtour gekauft. Nun haben wir es endlich geschafft die Geschichte gemeinsam zu lesen und sind beide positiv überrascht worden. Der Einstieg in die Geschichte ist eigentlich recht leicht. Durch den Prolog bekommt man sehr schnell einen Eindruck von der aufziehenden Gefahr, welche sich rund um die Armedius Akademie aufbaut. Wir wissen als Leser jedoch noch nicht, was es mit all dem auf sich hat. Als erstes lernen wir Joel, den Protagonisten, kennen. Der Junge ist kein Rithmatist, seine Mutter ist Putzfrau an der Akademie und sein Vater durch einen Unfall verstorben. Durch die Anstellung seines Vaters und des freundschaftlichen Verhältnisses zum Rektor, kann Joel trotzdem an der Akademie zur Schule gehen und eine sehr gute Ausbildung genießen. Doch er hat alles andere als lernen im Sinn, denn ihn interessiert nur eines: die Rithmatik. Wie sein Vater hegt auch Joel großes Interesse an dieser Art von Magie und für ihn gäbe es nichts größeres, als selbst ein Rithmatist zu werden. Doch er wurde vom Meister nicht erwählt und blieb deshalb ein ganz normaler Mensch. Trotzdem hindert es den Jungen nicht daran heimlich in Unterrichtsstunden für Rithmatisten zu schleichen, um alles zu lernen und aufzuschnappen, was er nur kann. Gerade das hat ihn mir sehr nahe gebracht. Er hat eine unglaubliche Leidenschaft für die Rithmatik entwickelt und kennt sich bestens damit aus. Joel ist in diesem Gebiet voller ehrgeiz und hat eine hohe Auffassungsgabe. Als Protagonist habe ich ihn sehr gemocht, auch wenn ich nicht sagen kann, dass ich mich richtig mit ihm identifizieren konnte. Zum Teil hat er mir einfach zu unüberlegt Dinge ausgesprochen, die vielleicht lieber in seinem Kopf geblieben wären. Er war oftmals sehr unsensibel und manchmal hatte ich das Gefühl, dass ihm die Empathie für das andere Geschlecht fehlt. Das hat sich aber recht schnell gelegt, als Melody in sein Leben stolpert. Melody ist eine junge Rithmatikerin, die bei Professor Fitch ihren Sommerkurs belegen muss, um ihre Prüfungen zu schaffen. Sie interessiert sich, im Gegensatz zu Joel, überhaupt nicht für die Rithmatik, denn sie denkt von sich selbst, dass sie absolut kein Talent zum zeichnen von Kreisen hat und die komplizierten Figuren nicht korrekt darstellen kann. Joel ist mehr oder weniger freiwillig bei Professor Fitch gelandet und hilft ihm bei den Ermittlungen, um die verschwundenen Schüler zu finden. Melody hat mir deshalb so gut gefallen, weil sie frech, neugierig aber auch sehr ehrlich war. Ich bin sofort Fan von ihr gewesen. Ihre witzigen Sprüche haben ihr übriges getan. Mit Joel muss sie allerdings erst zusammenwachsen, denn beide sind eher Einzelgänger und es nicht gewohnt als Team zu arbeiten. Auch die Entwicklung ihrer Freundschaft hat mir wunderbar gefallen. Es ist nicht auf Liebe gemacht, sondern soll völlig ungezwungen darstellen, wie zwei junge Menschen sich kennen lernen und Freunde werden. Eine sehr gute Wahl des Autors, denn eine Liebesgeschichte wäre hier völlig fehl am Platz gewesen. Die Rithmatik an sich war für mich am Anfang völlig unverständlich. Überhaupt die Welt oder besser gesagt die Zeit, in der wir uns befinden, fand ich sehr undurchsichtig. Wir sind in einem 21. Jahrhundert, das nichts mit unserem 21. Jahrhundert zu tun hat. Spontan hätte ich das Buch als Steampunk eingeordnet, weiß aber nicht ob das wirklich richtig ist, denn ich kenne mich in diesem Bereich nicht aus. Es war am Anfang etwas schwer für mich, diese Welt im Kopf entstehen zu lassen und die Rithmatik hat mich da zusätzlich verwirrt, aber im Buch gibt es immer wieder Zeichnungen mit Erklärungen, die dem Leser gewisse Angriffs- und Verteidigungsstrategien näher bringt und mir nach und nach die Rithmatik erklärt hat. Diese Idee fand ich wirklich wunderbar und ist eine tolle Bereicherung. Trotzdem ist die Handlung nur sehr schleppend voran gekommen und es gab viele Stellen, die mehr oder weniger langweilig und uninteressant waren. Der gute Schreibstil hat darüber aber leicht hinweggetäuscht, sodass das Buch sehr schnell gelesen werden kann, auch wenn die Geschichte nicht wirklich vorwärts kommt. Erst ab den letzten 100 Seiten konnte mich die Handlung mitreißen. Das Ende hat mir super gefallen und ich hoffe sehr, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis der zweite Teil erscheint. // Fazit // Das Buch besticht mit liebenswürdigen Charakteren, einer super interessanten Welt, mit schönen Zeichnungen und Erklärungen zu deren Eigenheiten und ein absolut packendes Ende. Es lohnt sich absolut einen Blick in die Welt der Rithmatik zu werfen, ich bin sicher, dass ihr es nicht bereuen werdet.

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  • Der Rithmatist

    Der Rithmatist

    AReaderLivesAThousandLives

    16. July 2016 um 10:18

    Worum es geht: Wie wird man Magier, wenn man nicht zaubern kann? Mit diesem Problem kämpft Joel tagtäglich, denn nichts wünscht er sich sehnlicher, als ein Rithmatist, ein berühmter Kreidemagier, zu werden. Doch so sehr er sich auch bemüht, seine Kreidefiguren bleiben leblos – bis zu dem Tag, an dem plötzlich das Schicksal aller Rithmatisten auf Joels Schultern ruht. Einem Tag, an dem eine lange verborgene Gabe in ihm erwacht … Meine Meinung: Für mich hat es eine Weile gedauert, bis ich mich in dieser Welt der Rithmatisten zurechtgefunden habe. Zudem habe ich gefunden, dass  ie Geschichte am Anfang sehr langsam an Fahrt aufgenommen hat. Manchmal habe ich mich gefragt, wo genau das hinführen soll und fand es stellenweise auch ein wenig langweilig. Das lag allerdings auch daran, dass ich immer wieder Harry Potter im Kopf hatte und diese Art der Magie wie sie in diesem Buch vorkommt vergleichsweise richtig langweilig erscheint. Zunächst, doch dabeibleiben hat sich gelohnt!Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und das Buch ließ sich sehr flüssig lesen. Was sehr postiv an diesem Buch war, waren die ganzen Skizzen der rithmatischen Zeichnungen. Sie haben als Erklärung und Unterstützung gedient.Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich sie alle auf ihre Art und Weise interessant fand! Es war nicht so wie in anderen Büchern es manchmal der Fall ist, dass viele Charaktere vorkommen, alle aber relativ blass bleiben. Das war hier wie gesagt nicht der Fall, was ich sehr angenehm und positiv empfunden habe.Das Ende war gemein. Es war wirklich sehr sehr gut und natürlich bleibt es ein wenig offen. Dass kein zweiter Band bisher in Aussicht ist, ärgert mich ein wenig, vor allem da das Buch mich zu Spekulationen angeregt hat, die ich gerne belegt oder widerlegt hätte :D Fazit: Am Anfang war ich nicht wirklich begeistert von diesem Buch und es hat sich auch ziemlich gezogen. Doch je mehr Kapitel vergangen sind, desto besser wurde das Buch und das Ende fand ich richtig gut gelungen. Deshalb hat sich das Buch am Ende auch auf vier Sterne hochgearbeitet :)

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  • Der Rithmatist

    Der Rithmatist

    littleowl

    Worum geht’s? In Joels Welt ist der 4. Juli für jeden Achtjährigen ein alles entscheidender Tag, denn an diesem Datum entscheidet sich, ob man zum Rithmatisten bestimmt ist oder nicht. Die wenigen Auserwählten haben die Gabe, Kreidefiguren zum Leben zu erwecken und erhalten besonderen Unterricht. Joel war schon immer von den Rithmatisten fasziniert, aber egal wie perfekt seine Zeichnungen sind, sie bleiben vollkommen leblos. Für ihn ist es besonders bitter, an der Rithmatischen Akademie, wo auch „normale“ Schüler unterrichtet werden, ständig vor Augen zu haben, was ihm entgeht. Trotzdem nutzt er jede Gelegenheit, mehr über die Kreidemagie zu erfahren, und wird für die Sommerferien sogar Forschungsassistent eines Rithmatik – Professors. Als Schüler unter mysteriösen Umständen verschwinden, stellt Joel gemeinsam mit seiner Freundin Melody Nachforschungen an und kommt einem Geheimnis auf die Spur, das die Welt der Rithmatik auf den Kopf stellen könnte. Meine Meinung Der Klappentext zu dieser Reihe klingt ein bisschen rätselhaft, es ist aber auch wirklich schwierig, das komplexe und faszinierende Universum, das Brandon Sanderson geschaffen hat, in wenigen Worten zusammenzufassen. Geografisch ist die Welt von „Der Rithmatist“ an die reale Welt angelehnt, der Autor hat zum Beispiel aus den Vereinigten Staaten die Vereinigten Inseln von Amerika gemacht, außerdem gibt es Anklänge ans Steampunk-Genre. Natürlich wird in diesem ersten Band erstmal eine Menge Worldbuilding betrieben, die Erläuterungen wurden aber immer sehr elegant eingebaut. Zudem wird zu Beginn jedes Kapitels ein Aspekt des umfangreichen Rithmatik-Systems anhand von Zeichnungen erklärt. Als Leser braucht man erstmal ein paar Kapitel, um sich in der Welt der Rithmatisten zurechtzufinden, daher nimmt die Geschichte natürlich eher langsam Fahrt auf. Im Laufe des Romans entfaltet sich dann jedoch eine wirklich spannende, wendungsreiche Story. Nicht mit Muskelkraft, sondern mit Köpfchen und Recherchen gehen Joel und seine Freunde dem mysteriösen Verschwinden der Rithmatik-Schüler auf den Grund. Am Ende wird es dann aber doch noch richtig dramatisch und actionreich. Protagonist Joel ist selbst kein Rithmatist und damit im Grunde ein Außenstehender, aber sehr fasziniert von ihnen und ihren Fähigkeiten. Als Sohn einer Putzfrau fühlt er sich unter den reichen Akademieschülern immer ein bisschen fehl am Platz, denn die anderen behandeln ihn zwar höflich, wollen jedoch nicht wirklich mit ihm befreundet sein. Mir war der introvertierte Bücherwurm auf Anhieb sympathisch. Ich fand es wunderbar, zu lesen, wie Antiheld Joel im Laufe der Handlung über sich hinauswächst. Bei der Suche nach dem Entführer stehen Joel zwei sehr liebenswerte Nebenfiguren zur Seite. Zum einen ist da die Rithmatik-Schülerin Melody, die als Kreidemagierin nur auf den ersten Blick völlig unbegabt ist. Joel ist zwar anfangs genervt von ihr, aber im Grunde muss man das quirlige Mädchen einfach mögen. Mit ihrem Hang zur Melodramatik und ihrer unverblümten Offenheit ist sie Joels perfektes Gegenstück. Professor Fitch, ihrer gemeinsamer Mentor, ist ein Genie, aber ein zerstreuter Gelehrter wie aus dem Bilderbuch. Fazit Wer nach einer Reihe sucht, die sich vom üblichen Fantasy-Einheitsbrei abhebt, für den ist „Der Rithmatist“ genau das Richtige. Mit einem sympathischen Protagonisten, einer spannenden Story und einer faszinierenden Fantasywelt konnte mich dieser Reihenauftakt vollauf begeistern.

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    • 2
  • Ungewöhnlich, ungewöhnlich gutes Buch!

    Der Rithmatist

    BieneMa

    17. February 2016 um 13:44

    Dieses Buch hat es, trotz ohnehin wirklich hoher Erwartungen, geschafft mich positiv zu überraschen. Ich war während des Lesens und bin immer noch total begeistert von den spannenden Handlungssträngen, der spektakulären Auflösung, sowie von den unglaublich tollen Hauptcharakteren. Ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, so sehr hänge ich noch in der Geschichte drinnen. Aber ich versuche mal, meine Begeisterung zu erklären. Es begann schon bei den Figuren. Mochte ich Joel von Seite 1 an unglaublich gern? Nein, das kann ich nicht behaupten. Es hat sich eher so verhalten, dass ich ihn langsam mit den Ereignissen der Geschichte und den Konflikten denen er sich stellen musste mehr ins Herz geschlossen habe. Er ist kein durchschnittlicher Junge, und damit meine ich nicht nur seine Begeisterung für die Rithmatik. Er ist willensstark, und wenn er ein Ziel vor Augen hat, dann gibt er nicht auf. Außerdem ist er einfallsreich und kreativ, Fähigkeiten die ihm mehr als ein Mal das Leben retten. Natürlich hat er auch negative Eigenschaften, sonst wäre er ja ziemlich unglaubwürdig, aber ich habe Joel trotzdem ins Herz geschlossen. Genauso die anderen Figuren, allen voran Wirbelwind Melody. Sie und Joel haben wirklich eine tolle Chemie, und ihre gemeinsamen Szenen waren wirklich ein Garant dafür, dass man etwas zu Lachen bekommt. Alle Charaktere hatten einfach etwas Besonderes, dass sie vom Rest unterschieden und einprägsam gemacht hat. Von Professor Fitch, dem allzeit nervösen und unsicheren Lehrer, dem Polizisten Harding bei dessen Sprache man das Gefühl bekommt, er hat nicht ganz mitbekommen, dass er nicht mehr im Krieg ist, bis zu Florence und Exton, den "Sekretären" der Schule, die für Joel oft genug mehr oder weniger willentlich Bezugsquelle für Informationen werden. Diese Geschíchte wimmelt von spannenden, witzigen und sympathischen Figuren mit ihren eigenen Macken und Geschichten, die sie authentisch werden lassen. Die ganze Idee der Rithmatik hat mich von Anfang an fasziniert, und durch die vielen Erläuterungen innerhalb der Geschichte habe ich schnell verstanden wie sie in etwa funktioniert. Das ganze System ist großartig und gut durchdacht, genau wie die Gestaltung der "Welt" der Geschichte. Es ist wohl so eine Art Parelellwelt, in der Amerika in viele Inseln zerfallen ist - wenn ich mich recht erinnere, sind sie gerade im 20. Jahrhundert, haben aber futuristische Erfindungen. Irgendwie geht die Geschichte also auch in Richtung Steampunk. Ein wichtiger Teil des Buchs sind auch die Illustrationen. In der Danksagung hat der Autor geschrieben, dass mit dem Gedanken gespielt wurde ein Graphic Novel aus der Geschichte zu machen - ich bin froh, dass es ein "richtiges" Buch geworden ist, aber genauso froh bin ich darüber, dass es trotzdem erläuternde Bilder gibt. Dadurch werden die Vorgänge der Rithmatik greifbarer und verständlicher. "Der Rithmatist" ist eine der wenigen Geschichten, die mich wirklich ernsthaft überraschen konnten. Meistens habe ich zumindest eine Ahnung, die sich mehr oder weniger bestätigt. Aber hier wurde ich völlig von den Socken gehauen! Das ganze Buch habe ich mit gerätselt, aber es war wirklich so - ohne Joels Erkenntnisse war man als Leser auch nicht schlauer als er. Was schließlich wirklich passiert ist, passt dennoch sehr wohl zur Geschichte und wirkt keineswegs konstruiert. Dafür kann ich dem Autor nur mein Lob aussprechen, denn mich derart zu überraschen haben bisher nur wenige geschafft. Auch als man gegen Ende schon dachte, man wüsste was los ist, BUMM, neue Überraschung. Einfach klasse! Das wird definitiv nicht mein letztes Buch von Brandon Sanderson sein! Empfehlenswert für alle Fantasyleser, die eine ungewöhnliche Interpretation der Magie, spannende Wendungen und interessante, fesselnde Charaktere mögen. Ich kann es nur jedem Leser ans Herz legen, sich an dem Buch zu versuchen und sich hoffentlich genauso wie ich begeistern zu lassen! Ich hoffe wirklich, dass es einen zweiten Teil von "Der Rithmatist" geben wird - ich will mehr von dieser Geschichte!

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  • Der Rithmatist von Brandon Sanderson

    Der Rithmatist

    RueSar

    14. February 2016 um 12:51

    Ein Junge, eine Magierschule und seltsame Vorgänge – hört sich zuerst sehr nach der bekannten Harry Potter Geschichte an, ist aber definitiv komplett anders. Schon sehr lange stehen einige Bücher des Autors Brandon Sanderson auf meiner Wunschliste und mit “Der Rithmatist” habe ich nun endlich meinen ersten Roman von ihm gelesen und es wird sicher nicht der letzte bleiben. Die Handlung spielt grundsätzlich in unserer Welt, welche sich jedoch sehr anders entwickelt hat. Zusätzlich zu den normalen Menschen und Tieren gibt es hier noch die Rithmatisten und die Kreidlinge. Ein Rithmatist ist eine Art Magier, welcher Kreide zum Leben erwecken kann. Es gibt verschiedenste Verteidigungen, Angriffe und Arten von Linien. Ich hatte anfangs meine Bedenken, ob ich mir diese verschiedenen, teilweise doch sehr komplexen, Zeichnungen vorstellen kann, doch am Beginn jedes Kapitels sind die vorkommenden Zeichnungen genau abgebildet, dadurch bekommt der Leser das Gefühl, die Rithmatistik wirklich zu lernen und zu verstehen. Diese Art von Magie fasziniert mich total und ich finde die Idee, mit Kreide zu kämpfen, mehr als nur genial. Da der Roman eigentlich ein Jugendbuch ist, ist der Schreibstil wunderbar einfach und flüssig zu lesen. Trotzdem schafft es der Autor den Charakteren Tiefe zu verleihen. Außerdem beschreibt er die Welt, welche übrigens etwas von Steampunk hat, und die Magie sehr bildlich und glaubhaft. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und bietet am Ende noch einige Überraschungen.  Fazit “Der Rithmatist” von Brandon Sanderson ist ein sehr origineller Jugendroman, der mich mit seinem Magiesystem komplett begeistert hat und bekommt somit 5 von 5 Sternen.

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  • Magisch und das ohne Zauberstab ...

    Der Rithmatist

    SharonBaker

    13. February 2016 um 12:33

    Joel ist der Sohn des verstorbenen Kreidemachers und wünscht sich nichts sehnlichster, als ein Rithmatist zu sein. Rithmatisten sind eine Art Magier, die ihren gezeichneten Kreidefiguren Leben einhauchen und so gegen Feinde kämpfen zu können. So allerdings muss Joel die Schulbank als normaler Schüler drücken und kann nur sehnsüchtig den magischen weiß Gekleideten hinterschauen. Allerdings schleicht er sich gern als Kurier in die Klassen und hört den rithmantischen Lehren zu. Bis eines Tages die Armedius-Akademie kopfsteht, weil ein paar Schüler unter mysteriösen Umständen verschwunden sind. Joel fängt an zu schnüffeln und ermittelt so in einer Welt, in der er nichts zu suchen hat. Hilfe bekommt er dabei von ungeahnter Seite, denn Melody ist nicht nur nervig, sondern auch hilfreich. Kann er dem Geschehen auf den Grund gehen? Was wird er aufdecken? Ist Joel vielleicht doch ein Rithmantist? Und kann er sich diesem Schicksal stellen? Zaubern, wer möchte nicht wahnsinnig gern zaubern können! Ich auf jeden Fall, und als ich den Klappentext zum Buch gelesen hatte, dachte ich nur, Joel möchte das auch, mal sehen, wie er es schafft. Außerdem kenne ich noch nichts von diesem Autor und da fängt man doch gleich am besten mit etwas Magischem an. Brandon Sanderson kann auf jeden Fall eins, verdammt gut erzählen, er führt einem leicht und unkompliziert in die Welt der Rithmantik ein und durch seine bildhafte Sprache wird alles zum Leben erweckt. So kann man förmlich sehen, wie altehrwürdig die Akademie aussieht, wie die Schuluniformen der magischen Schüler in Weiß erstrahlen und wie schnell solche Kreidlinge auf einen zulaufen können. Dass die Geschichte für jüngere Leser gedacht ist, ist spürbar, macht aber dem Lesevergnügen und der Entdeckungsreise gar nix aus. Ganz im Gegenteil, man lässt sich auf diese Welt ein, mit ihren Vereinigten Inseln, ihren darüber verstreuten Akademien, wo die Rithmantisten ausgebildet werden, um später auf Nebrask in den Krieg gegen Kreidlinge ziehen zu müssen. Der Autor schafft etwas ganz Neues und überaus interessantes und verstrickt uns beim Lesen immer mehr in seine Geschichte und seinem Können. Dabei schafft er einen ganz besonderen Helden, nämlich Joel, mit ihm kann sich der Leser ganz wunderbar identifizieren, denn er hat nichts Magisches an sich und möchte doch so gern dazugehören. Durch den Tod des Vaters und dessen ausgezeichneten Ruf, bekommt er ein Stipendium und darf an der Eliteschule bleiben. So nutzt er jede Gelegenheit um seinen Traum nahe zu sein und geht gern dafür auch mal ein Risiko ein. Alles, was er über die Rithmantisten erfährt, saugt er förmlich in sich auf, was manchen magischen Schüler anödet, begeistert ihn und so mutiert er zu einem Spezialisten der ganz besonderen Art, nur leider bekommt es keiner mit, da er ja in dieser Welt nichts zu suchen hat. Aber was nutzt in dieses ganze Wissen, wenn seine Kreidelinien nicht zum Leben erwecken? Aber dann verschwinden Schüler und Joel nimmt sich den Nachforschungen mit Professor Finch an und so zeigt sich, das mehr in Joel steckt, als ein einfacher Schüler. Der Rithmatist ist mal etwas ganz anderes und macht richtig Spaß zu lesen, auch wenn hier nicht so viele Action geladene Szenen zu finden sind und vieles erst erklärt werden muss, wird es nicht langweilig, oder uninteressant, man möchte einfach mehr über diese Welt wissen und wie alles funktioniert. Dabei bekommen die Beschreibungen noch einen ganz tollen Zusatz, denn es gibt Illustrationen im Buch, die alles noch besser abrunden und die Schlüsselszenen im Kopf noch klarer ablaufen lassen. Joel bleibt zudem nicht der Einzige liebenswerte Buchcharakter und ich glaube, wir können uns da noch auf einiges freuen, denn das hier ist erst der Anfang und endet mit einer Wahnsinnsaussicht. Ab jetzt werde ich Kreidebilder auf der Straße mit ganz anderen Augen sehen und ihr?

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  • Von Rithmatisten und Kreidlingen

    Der Rithmatist

    ForeverAngel

    05. January 2016 um 10:44

    Brandon Sandersons Epic-Reihe um den mutigen Helden David hat mich mitgerissen wie eine Naturgewalt. Um die Wartezeit auf den dritten Band zu überbrücken, habe ich mich einem anderen seiner vielen fantastischen Werke gewidmet: Der Rithmatist. Ein ähnliches Coverdesign wie wie Steelheart und Firefight, aber eine völlig andere Geschichte in einer vollkommen anderen Welt.  Joel ist fasziniert von den Rithmatisten, den Kreidemagiern, und wäre unglaublich gerne selbst einer. Doch er hatte nicht das Glück, mit dieser Magie geboren zu sein und so bleibt ihm nichts weiter übrig, als sich ab und an in die Seminare der Rithmatisten zu schleichen, den Vorträgen zu lauschen und das eine oder andere Kreidemagieduell zu beobachten. Seine eigenen Kreidezeichnungen bleibe genau das, was sie sind: leblose Kreidestriche. Plötzlich verschwinden einige der Rithmatik-Schüler und Joel ist fest entschlossen, diesem Verbrechen auf die Spur zu gehen. Wer hat es auf die Rithmatisten abgesehen? Bei den Schlagworten "Zauberlehrling" und "Zauberschule" denkt man heutzutage wohl unweigerlich an Harry Potter, aber nichts wäre unangebrachter, als Der Rithmatist mit Harry Potter zu vergleichen, denn verschiedener könnten zwei Romane - trotz des gleichen Themas - kaum sein. Sanderson kreiert eine vollkommen eigene Welt mit eigene Gesetzen und Regeln und einer besonderen Form der Magie. Die Kreidemagie ist eine interessante Idee. Magische Duelle werden nicht von Angesicht zu Angesicht ausgetragen, sondern in Form von Kreidezeichnungen, die lebendig werden und gegeneinander kämpfen. Es geht um künstlerisches Geschick und Schnelligkeit, um die richtige Strategie und die Fähigkeit, im Chaos den Überblick zu behalten und gleichzeitig unentwegt zu zeichnen. Wer sich diese Duelle noch immer nicht richtig vorstellen kann: denk an Pokémon. Diese Assoziation hatte ich auch sofort. Neben diesen sportlichen Duellen, kann die Kreidemagie aber auch verwendet werden, um Kreidlinge abzuwehren. Wer - wie ich - selbst die "Einfache Easton-Verteidigung" nicht genau versteht, oder sich weder die Kreidlinge noch den Sechspunktkreis, die Ballintain-Verteidigung oder generell die "vier rithmatischen Linien" vorstellen kann, für den gibt es an den entsprechenden Stellen im Buch zahlreiche beschriftete Skizzen und Illustrationen.  Obwohl man im Laufe des Buches viel über die Magie der Rithmatisten lernt, fehlen mir mehr Informationen über ihre Entstehung. Wie die vereinigten Inseln entstanden sind und woher die Rithmatisten kommen, wird nur am Rande erwähnt. Im Vergleich zur Epic-Reihe wirkt Der Rithmatist wie für eine deutlich jüngere Zielgruppe geschrieben. Nicht nur die Figuren sind kindlicher, auch der Schreibstil ist ganz anders. Anders, aber nicht schlecht. Ich brauchte ein wenig, um mich in diese magische Welt einzulesen, wobei mir die vielen Zeichnungen sehr geholfen haben. Lässt man sich auf dieses magische Abenteuer ein, dann macht es ungeheuer viel Spaß. (Kann mit der Epic-Reihe meiner Meinung nach aber nicht mithalten.) (c) Books and Biscuit

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  • Einzigartig und Besonders

    Der Rithmatist

    Maddie98

    09. December 2015 um 18:16

    Das Cover nenn ich mal originel. Es sieht wirklich klasse aus. Als ich es zum ersten Mal gesehen hab, dachte ich, das ein UFO abgebildet ist. Wenn ich jetzt daran denk, kann ich nur schmunzeln, weil dieses Buch absolut nichts mit UFO's zu tun hat. Mich hat besonders das Farbenspiel beeindruckt. Alles ist sehr düster gehalten, aber aus der Mitte der rithmatischen zeichnung dringen die staken roten Strahlen. Was mich beeindruckt hat, war die Aufmachung des Buches. Die Karte vorn im Einband ist wirklich sehr gut gelungen. Überall sind kleine Kreidlinge abgebildet und auch der Rest der Karte ist sehr detailiert gezeichnet. Im Inneren des Buches findet man sehr viele kleine Zeichnungen. Sei es von Kreidlingen, oder von ihrgendeiner Verteidigungslinie. Vor jedem Kapitel wird eine rithmatische Zeichnung genau vorgestellt, mit allen möglichen, wichtigen Anweisungen. Ich hab bisher noch nie ein Bcuh von Brandon Sanderson gelesen, war aber sehr gespannt, was er hier so hervorzaubern wird. Und ich kann nur sagen, das er mich total überzeugt und in seinen Bann gezogen hat. Die Handlung war wirklich sehr interessant, auch wenn es hier und da an der richtigen Menge Spannung gefehlt hat. Ich hab sehr aufmerksam gelesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es lies sich auch durch den tollen Schreibstil sehr schnell lesen. Die Charaktere mochte ich sehr gern. Melody war hierbei mein liebster Charakter. Sie war quirlig und schien jedem auf die Nerven zu gehen. Aber ich mochte sie. Auch Joel war mir sypatisch. Er war - was die Rithmatik betrifft - sehr strebsam und so hat man sehr viel über dieses Gebiet erfahren. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Es ist klasse. Ich bin auf jeden Fall auf den nächsten Band gespannt.

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  • Etwas komplett neues und so toll

    Der Rithmatist

    sweety90

    06. December 2015 um 22:58

    Inhalt Joel wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Rithmatist zu sein. Doch dies wird nie möglich sein. Dennoch studiert er alles was mit der Rithmatistik zu tun hat. Wie das Schicksal es will, verbringt er seine Ferien in Gesellschaft eines Professors und schlittert in ein großes Abenteuer.... Eigene Meinung Nachdem mir die Leseprobe von "Der Rithmatist" total gut gefallen hat, musste ich auch das Buch unbedingt haben. Die Idee mit den Kreidlingen hat mich von Anfang an fasziniert und ich finde, dass der Autor dies wunderbar umgesetzt hat. Vor allem die Erklärungen vor jedem neuen Kapitel sind toll gemacht und ich habe mich dabei erwischt, wie ich sie wirklich studiert hab und versucht habe sie zu verstehen, vor allem, da sie immer komplexer werden. Aber auch in den Kapiteln werden die beschriebenen Kreidlinge gezeigt, was ich sehr schön finde, da es die Fantasie nicht behindert, sondern eher unterstützt. Von der Gestaltung her ist es definitiv kein "normales" Buch, sondern hebt sich deutlich ab. Das allein macht es schon zu etwas besonderem. Anfangs neigt das Buch etwas dazu sich zu ziehen, aber je weiter es voran schreitet, desto spannender wird es und umso mehr fliegen die Seiten nur so dahin. Gegen Ende wollte ich gar nicht mehr mit dem lesen aufhören. Einen kleinen "Knackpunkt" gab es für mich trotzdem, aber welchen, das werde ich hier nicht verraten. Für den Lesespaß ist es nicht von belangen und wenn ihr es herausfinden wollt, dann müsst ihr das Buch schon selber lesen. ;-) Die Charaktere sind sehr gut durchdacht, allen voran Joel. Man lernt ihn als sympathischen Kerl kennen, der nichts mehr bedauert, als dass er kein Rithmatist ist. Als Assistent eines Professors wird er in Ermittlungen mit reingezogen, die ihm zuerst sinnlos erscheinen, aber dann immer dramatischer werden. Aber auch die anderen Charaktere sind nicht zu verachten, wie zum Beispiel Melody. Sie ist ein Rithmatist und ist davon nicht wirklich angetan, was Joel nun wirklich nicht verstehen kann. Sie ist, genau wie Joel, sehr authentisch dargestellt und ich mag sie einfach. Dazu gibt es noch viele viele Nebencharaktere, die alle genau ihren Platz haben. Die Schreibweise von Brandon Sanderson ist sehr angenehm zu lesen. Er schreibt sehr bildlich, lässt aber noch genug Freiraum für die eigene Fantasie. Klar könnte man jetzt anfangen und das Buch mit irgendwas vergleichen und irgendwo würde man bestimmt irgendeine Übereinstimmung finden, aber für mich hat Brandon Sanderson etwas ganz neues geschaffen. Er baut die Welt der Rithmastisten so gekonnt auf und er schafft es so viel zu vermitteln, es wäre nicht fair ihn mit irgendwas zu vergleichen. Dafür ist es wirklich zu besonders. Fazit Ein tolles Buch mit einer tollen Welt und wundervollen Charakteren. Allein die Gestaltung ist der Wahnsinn und gepaart mit dem Inhalt ist es einfach nur genial. Brandon Sanderson hat hier etwas geschaffen, was es so noch nicht gab und er hat damit voll ins Schwarze getroffen. Für mich ein absolutes Must-Read! Empfehlung "Der Rithmatist" ist allen Leser zu empfehlen, die sich mal in eine komplett neue, nie dagewesene Welt, entführen lassen wollen.

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  • Klasse erster Teil

    Der Rithmatist

    Si-Ne

    26. November 2015 um 15:38

    Fazit: Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Joel ist zwar eher ein Außenseiter, aber er Charisma, was man ihn wohl auf den ersten Blick nicht so ansieht. Außerdem steckt sehr viel mehr hinter ihm und er ist einfach sehr intelligent und strategisch. Das gefällt mir wirklich sehr gut. Die Story finde ich auch sehr interessant. Bewertung: Joel wünscht sich nichts mehr als ein Rithmatist zu sein und weiß auch ziemlich viel über diese. Er versucht auch alles mögliche über sie rauszufinden. Er ist da ein wenig besessen von. Joel ist recht intelligent und nutzt es nicht immer. Er verfolgt immer seine Ziele und wenn er Spalten findet durch die er diese erreichen kann, nutzt er diese auch. Auf Grund seiner Kombinationsfähigkeit Intelligenz und weil er nicht so eingeschränkt im Denken ist, fällt ihn auch schneller andere Sachen auf. Auch wenn er nicht der Liebling auf der Schule ist, mag ich ihn gerne. Melody ist ein komisches Mädchen. Sie ist teilweise wie ein kleines Kind und ist daher auch trotzig und erhitzt sich schnell. Irgendwie ist sie auch geheimnisvoll. Viele andere Personen im Buch sind sehr markant gestaltet und vergisst man nicht so leicht. Da gibt es Exton, der ein bisschen grummelig ist, aber das alles nicht so meint. Oder auf Professor Fitch, der leicht aus dem Konzept zu bringen ist und etwas durcheinander ist, aber ein gutes Herz hat und im Fall aller Fälle recht gut ist. Oder Professor Nalizar, der wie die schlechte Figur wirkt und sehr verschlungen wirkt. Diese ganzen Personen machen einfach das ganze aus. Die Story war ganz interessant mit den ganzen Kreidlingen und den Linien. Der Schreibstil ist sehr schön, so dass ich das Buch auch sehr gerne lesen mochte. Aber nach ein mehreren Seiten im Buch passiert einfach nicht viel. Das hat mich dann doch etwas gestört. Aber dann fing es zum Glück an spannend zu werden. Ich habe mir oft Gedanken gemacht, wer alles dahinter steckt und diese führten mal in die eine Richtung und dann in die andere Richtung. Meistens hatte ich die gleiche Meinung wie Joel, da es auch alles aus Joels Sicht geschrieben worden ist und was er dachte, sehr gut nachvollziehen konnte. Und diese Spannung hielt dann bis zum Ende an. Das Ende habe ich mir nicht ganz so vorgestellt, aber schlecht war es nicht. Ich hätte mir einfach was anderes gewünscht. Ich bin gespannt, was der zweite Teil bringt. Die Kreidezeichnung im inneren des Buches für die Rithmatisten finde ich eine tolle Idee. Und die Erklärungen dazu auch, So sieht es ein bisschen wie ein Lehrbuch aus und ich kann ein bisschen mit lernen. Auch erhalte ich so einen besseren Einblick in die Welt und lerne es selber auch schneller und kann es mir sehr gut vorstellen. Das Buch erhält von mir 4,5 von 5 Punkte

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