Brandon Sanderson Der Weg der Könige

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Inhaltsangabe zu „Der Weg der Könige“ von Brandon Sanderson

Roschar ist eine sturmumtoste Welt. Einst von mächtigen Kriegern beherrscht, deren magische Schwerter über Leben und Tod entschieden, droht es nun im Chaos zu versinken. Dalinar, der Großprinz von Alethkar, ist besessen von dem Wunsch, das Geheimnis der Schwerter zu ergründen und das zerfallene Königreich zu einen. Doch der ehemals geniale Heerführer wird von nächtlichen Visionen geplagt, und der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst. Noch ahnt Dalinar nicht, dass auch der Sklave Kaladin und die junge Adlige Schallan Teil des großen Spiels um das Schicksal der Sturmwelt sind ...

eine der gelungensten und spannendsten Fantasy Serien. Sanderson kommt gleich nach Erikson

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Fantastisch!

— iosis
iosis

Der Auftakt zu einer atemberaubenden Fantasyreihe mit besonders vielschichtigen und interessanten Charakteren.

— _ladyofthelake_
_ladyofthelake_

Der Anfang ist etwas schwergängig, aber man ist relativ schnell im Buch drinnen und kann es nicht mehr weg legen!

— Acida-2
Acida-2

Facettenreiche Geschichte, die viel Potential besitzt.

— RainbowDash28
RainbowDash28

Unheimlich umfassendes Werk mit vielschichtigen Charakteren für das man sich ein wenig Zeit nehmen sollte.

— missNaseweis
missNaseweis

Hätte definitiv 6 Sterne verdient! Der Auftakt zu meiner neuen Lieblingsreihe macht süchtig!

— NicoleGozdek
NicoleGozdek

Zu gut um wahr zu sein!

— Sternenlicht_
Sternenlicht_

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  • Ein unglaublich umfassender Einstieg in Die Sturmlich-Chroniken

    Der Weg der Könige
    missNaseweis

    missNaseweis

    30. May 2016 um 12:22

    Inhalt: Die Welt Roschar, einst von mächtigen Kriegern geschützt, droht zu zerfallen. Großstürme und Kriege suchen die Menschen heim und Hoffnung ist nicht in Sicht. Doch vier Menschen versuchen auf ihre ganz eigene Weise dennoch ihren Weg zu gehen und suchen das Licht in der Dunkelheit. Die von Sanderson konstruierte Welt Roschar ist unheimlich komplex und mit nichts zu vergleichen, was ich bisher gelesen habe. Angefangen bei Himmelsaalen, die in den Küstenstädten leben, über unbarmherzige Großstürme, die alles mit sich reißen, was keinen Unterschlupf gefunden hat, bis hin zu den magischen Splitterklingen, um die stets erbitterte Kämpfe ausbrechen, ist alles neu. Dementsprechend hat es auch seine Zeit gedauert, bis ich mich überhaupt einigermaßen zurechtgefunden habe, denn ausufernde Erklärungen zu unbekanntem Vokabular gibt es in der Regel nicht und gerade am Anfang ist man oft einfach etwas verwirrt. Alles erschließt sich erst nach und nach. Das ist auch der Grund, warum ich das Buch eher für einen Urlaub oder eine etwas ruhigere Zeit empfehlen würde, denn es handelt sich hier nicht um eine Lektüre für zwischendurch. Insgesamt sind bereits schon drei Folgebände erschienen und ich denke, dass man mit jedem weiteren Band tiefer in die Materie eintauchen wird. Der erste Band stellt meiner Vermutung nach so etwas wie eine sehr ausführliche Einleitung dar und legt den Grundstein für die folgenden Ereignisse. Erzählt wird immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. Den größten Teil nehmen dabei aber vier, ganz unterschiedliche Menschen ein. Zum einen wäre da Dalinar, ein alternder Krieger, der stets Großes vollbracht hat, sich nun aber zusehends verändert und vor einigen, schwierigen Entscheidungen steht. Es war für mich sehr spannend zu sehen, inwiefern und vor allem warum sich Dalinars Charakter und Werte im Vergleich zu früher verändert haben und wie sein Umfeld darauf reagiert. Dann hätten wir noch Kaladin, der zum Sklaven wird und fortan viele schwere Prüfungen zu bestehen hat. Seine Perspektive war mir mit Abstand die liebste. Man erfährt nur sehr bruchstückhaft, wie genau er in diese Situation gekommen ist, begreift aber nach und nach, was er in seinen jungen Jahren schon alles geleistet und erlebt hat. Ich bewunderte außerdem seine innere Stärke und seine ausgeprägte Menschlichkeit, die angesichts der Umstände sehr beeindruckend war. Der Nächste ist der Assassine Szeth, der überhaupt erst überwiegend für den anhaltenden Tumult in Roschar verantwortlich ist. Bezüglich seines Charakters war ich mir hier am unschlüssigsten und schwankte zwischen Bedauern und Unglauben, denn die Natur seiner Dienste, beziehungsweise wie diese überhaupt in Anspruch genommen werden können, ist ziemlich absurd. Als Letztes hätten wir noch die Adlige Schallan, die sich allein wegen der Rettung ihrer Familie auf eine lange Reise begibt. Bei ihr gibt es vor allem einen Konflikt zwischen ihrer familiären Verantwortung und ihrer zweitgrößten Passion, der Wissenschaft. Ihr und ihrer Situation gegenüber empfand ich ziemlich viel Mitleid, ich selbst wüsste nämlich nicht, wie ich handeln sollte. Insgesamt muss ich sagen, dass ich noch nicht einen so engen Draht zu den Figuren habe. Woran das genau liegt, kann ich nicht im Speziellen sagen, vielleicht weil es so viele parallele Handlungsstränge gibt. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Charaktere so vielschichtig sind und mir vieles einfach noch nicht ganz klar ist. Die Perspektiven der anderen Nebencharaktere waren auch nicht immer aufschlussreich und manchmal wusste ich nicht, warum genau mir gerade ein bestimmter Abschnitt vorgestellt wurde. Das gehört wohl wieder zu einem der Rätsel von Sanderson, die sich erst im Laufe der nächsten Teile lüften. Wenn man alle seine Sinne beisammen hat und sich nicht von der anfänglichen Ratlosigkeit bremsen lässt, liest sich das Buch trotz seiner Dicke gut. Natürlich gab es auch mal Abschnitte, die ich eher als etwas langatmig empfand, aber da bei Sanderson ja scheinbar alles irgendwie früher oder später wichtig ist, darf man nicht unaufmerksam werden. Der Autor gibt außerdem durchgehend detaillierte Beschreibungen seiner erschaffenen Welt, die durch kleine Skizzen konkretisiert werden und dabei helfen, Städte, Umgebungen und Figuren aufleben zu lassen. Die Handlung an sich war für mich dabei nie vorhersehbar und schaffte es auch nach ruhigeren Abschnitten wieder Tempo aufzunehmen.Abschließend kann ich also sagen, dass Der Weg der Könige ein unglaublich umfassender und durchaus anspruchsvollerer Einstieg in Die Sturmlich-Chroniken ist, der besonders mit Blick auf seine komplexen Figuren und seinen detaillierten Weltenentwurf noch unzählige Fragen offen lässt.

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  • Vielversprechender Fantasyepos

    Der Weg der Könige
    RainbowDash28

    RainbowDash28

    29. May 2016 um 16:45

    Das Buch erinnert mich ein wenig an Game of Thrones, was keineswegs schlecht ist. Es gibt sehr viele interessante Charaktere, die die Geschichte beleben. Zudem merkt man bereits, dass der Adel bzw. die Hellaugen sich gern der Intrigen bedienen und nur auf ihr eigenes Wohl aus sind. Im Gegensatz zu R. R. Martin verzichtet Sanderson darauf Sex in den Vordergrund zu stellen, was für mich eine angenehme Abwechslung ist. Obwohl das Buch 896 Seiten hat, hab ich das Gefühl gerade erst am Rand der Geschichte gekratzt zu haben. Zwischenkapitel, die Personen beschreiben, bei denen man nicht weiß, wie sie die Hauptgeschichte beeinflussen, bewirken, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand geben will. Alles in Allem fand ich das Buch sehr schön zu lesen und ich kann es kaum erwarten, die nächsten Teile zu lesen.

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  • Warnung! Neue Lieblingsreihe im Anmarsch!

    Der Weg der Könige
    NicoleGozdek

    NicoleGozdek

    06. January 2016 um 13:00

    Warum darf ich eigentlich nicht einmal ausnahmsweise 6 Sterne vergeben? Bei "Der Weg der Könige" würde ich es sofort tun.  Brandon Sanderson gehört schon seit einigen Jahren zu meinem Lieblings-Fantasyautoren, um nicht zu sagen: Er IST mein absoluter Lieblingsautor. Ich bewundere seinen Ideenreichtum. Jedes Buch von ihm ist ein kleiner Schatz und unermüdlicher Quell an neuen phantastischen Ideen. Er schreibt Fantasy, so wie ihr sie garantiert noch nie gelesen habt. Seine Fantasywelten und seine Ideen, wie Magie funktioniert, sind einzigartig. Großartig. Bezaubernd. Faszinierend. Unvergleichlich ... Ich könnte die Aufzählung noch unendlich fortführen. :-D  All das beweist er auch wieder in "Der Weg der Könige", dem 1. Band seiner High Fantasy-Reihe "Die Sturmlicht-Chroniken". Die Welt Roschar, die von gewaltigen Stürmen heimgesucht wird und von ihnen auch seine Energie, denn sie laden Fabriale und magische Edelsteine mit Sturmlicht auf. Doch nur wenige können das Sturmlicht nutzen. Einer von ihnen ist der Attentäter Szeth, der von seinen Meistern den Auftrag bekommt, König Gavilar Kholin zu ermorden. Doch warum? Ein paar Jahre später befindet sich das Königreich der Alethi, Alethkar, in einen Jahre andauernden Krieg mit den geheimnisvollen Parschendi und Gavilars Sohn König Elhokar leidet unter Paranoia und dem Wunsch, seinen Vater zu rächen. Sein Onkel Dalinar unterstützt ihn dabei, doch der einst mächtige und angesehene Krieger und Splitterträger leidet unter Visionen und verliert zusehend an Einfluss. Bald kann er Elhokars unbesonnenen Entscheidungen nicht mehr verhindern. Unterdessen kämpft auch der junge Kaladin im Krieg. Doch der Speerkämpfer und Anführer einer eigenen kleinen Einheit an Soldaten wurde verraten und als Sklave verkauft. Als er wieder in der Armee landet und zum Brückenmann ernannt wird, ist sein Lebenswille gebrochen. Doch dann begegnet er dem Windsprengsel Syl und bekommt durch den Geist neue Entschlossenheit. Von da an setzt er alles daran aus der Brückenmannschaft von Brücke 4, die eigentlich nur als Kanonenfutter vorgesehen ist, eine funktionierende Einheit zu machen - ohne zu ahnen, dass er damit den Zorn einiger mächtiger Leute auf sich zieht ... Mehr will ich über die Handlung nicht verraten. Aber es ist wieder unglaublich spannend und als Leser fiebert man nicht nur mit den Helden - und besonders mit Kaladin mit - und versinkt begeistert und fasziniert in der Welt von Roschar. Ich muss gestehen, mich faszinieren ja am meisten die Sprengsel: Windsprengsel, Feuersprengsel, Lebenssprengsel, Ruhmsprengsel und viele mehr. Was sind sie? Und warum unterscheidet sich Syl so sehr von den anderen? Ich hoffe, dass es in Band 2 bald ein paar Antworten auf diese und andere Fragen gibt. Und weiter geht's! :-)

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  • Ein Meisterwerk der High-Fantasy.

    Der Weg der Könige
    Sternenlicht_

    Sternenlicht_

    Dies ist der erste Teil des ersten Buches von zehn Büchern der Reihe Sturmlicht-Chroniken. Zusammenfassung: Ein Soldat und meisterhafter Kämpfer wird "unverschuldet" versklavt und gerät in die unterste Ebene der Gesellschaft. Ein Kriegsherr will die Armee und das Reich aufgrund von Visionen vereinen. Ein Assassine in Weiß jagt Könige und Oberhäupter. Eine Adlige begibt sich in die Vormundschaft einer Gelehrten, um sie zu bestehlen. Vier verschiedene Handlungsstränge, die langsam sich zu einer Geschichte verbinden. Meinung: Meisterlich geschrieben und spannend erzählt. Der Weg der Könige war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Für mich war die Lektüre ein Weg voller Spannung, Mitfiebern, Mitleiden. Die Geschichte ist so gut erzählt und die Schauplätze sind so anschaulich beschrieben, dass man wirklich die Bilder wortwörtlich vor Augen hat. Die Charaktere sind liebenswert und haben ihre eigenen Macken. Diese machen sie jedoch umso einzigartiger und sympathischer. Die Handlung ist mitreißend und durchaus klug konstruiert mit überraschenden Elementen, mit denen man nicht rechnet. Die Magie bzw. das Magiesystem ist gut ausgeklügelt und originell. Ebenso wie die Handlungsschauplätze. Man hat das Gefühl, etwas Neuartiges zu lesen (keine Trolle, Elfen, Vampire etc.). Zu diesem Buch kann ich nur sagen: Originell, meisterhaft und zum Verlieben. Ich möchte das Buch jedem empfehlen, der auf High-Fantasy steht. Hierdurch bin ich zu Herr Sandersons Fan geworden und verschlinge seine Bücher geradezu (manche auch mehrmals ;)).

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  • Ein Meisterwerk der High-Fantasy.

    Der Weg der Könige
    Sternenlicht_

    Sternenlicht_

    22. November 2015 um 20:02

    Dies ist der erste Teil des ersten Buches von zehn Büchern der Reihe Sturmlicht-Chroniken. Zusammenfassung: Ein Soldat und meisterhafter Kämpfer wird "unverschuldet" versklavt und gerät in die unterste Ebene der Gesellschaft. Ein Kriegsherr will die Armee und das Reich aufgrund von Visionen vereinen. Ein Assassine in Weiß jagt Könige und Oberhäupter. Eine Adlige begibt sich in die Vormundschaft einer Gelehrten, um sie zu bestehlen. Vier verschiedene Handlungsstränge, die langsam sich zu einer Geschichte verbinden. Meinung: Meisterlich geschrieben und spannend erzählt. Der Weg der Könige war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Für mich war die Lektüre ein Weg voller Spannung, Mitfiebern, Mitleiden. Die Geschichte ist so gut erzählt und die Schauplätze sind so anschaulich beschrieben, dass man wirklich die Bilder wortwörtlich vor Augen hat. Die Charaktere sind liebenswert und haben ihre eigenen Macken. Diese machen sie jedoch umso einzigartiger und sympathischer. Die Handlung ist mitreißend und durchaus klug konstruiert mit überraschenden Elementen, mit denen man nicht rechnet. Die Magie bzw. das Magiesystem ist gut ausgeklügelt und originell. Ebenso wie die Handlungsschauplätze. Man hat das Gefühl, etwas Neuartiges zu lesen (keine Trolle, Elfen, Vampire etc.). Zu diesem Buch kann ich nur sagen: Originell, meisterhaft und zum Verlieben. Ich möchte das Buch jedem empfehlen, der auf High-Fantasy steht. Hierdurch bin ich zu Herr Sandersons Fan geworden und verschlinge seine Bücher geradezu (manche auch mehrmals ;)).

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  • Toller Auftakt zu einem großen Fantasy Epos

    Der Weg der Könige
    olschenstein

    olschenstein

    14. October 2015 um 20:21

    Der Autor Im Spätsommer 2007 verstarb Fantasy Bestsellerautor Robert Jordan. Sein Tod war nicht nur ein tragischer Verlust für seine Hinterbliebenen; es war gleichzeitig ein Unglück für die treue Leserschaft seiner Kultserie „Das Rad der Zeit“. Jordan schaffte es nämlich nicht mehr, ebenjene Reihe zu ende zu bringen, die über mehr als zwei Dekaden erschien und bis dato elf Bände umfasste. Wohl aber hinterließ er seiner Witwe und Lektorin Harriet McDougal Fragmente einer Fortsetzung, sowie einen fertig geschriebenen Schluss und recht detaillierte Anweisungen, wie mit diesen Hinterlassenschaften umzugehen sei; „Das Rad der Zeit“ sollte von einem anderen Autor abgeschlossen werden. McDougals Wahl fiel auf den amerikanischen Jungautor Brandon Sanderson. Dieser - selbst bekennender Fan von Jordans „Das Rad der Zeit“ - nahm das Angebot begeistert an und vollendete die Reihe, verteilt auf drei weitere Bücher, welche allesamt Topseller.wurden. Zur Rezension liegt hier nun „Der Weg der Könige“ vor. Dies ist der Beginn von Brandon Sandersons eigenem Fantasy Epos „die Sturmlicht-Chroniken“. Beginn der Sturmlicht-Chroniken Recht gemächlich breitet Sanderson die Einleitung für seine neuen Sturmlicht-Chroniken aus. Auf 896 Seiten, um genau zu sein! So viele Seiten nämlich umfasst der Beginn der Serie, die wohl auf bis zu 10 Werke aufgestockt werden soll. Und viel mehr geworden als eine ziemlich lange Einleitung ist „der Weg der Könige“ dann auch nicht. Aber dies möge keinesfalls despektierlich aufgefasst werden! Im Gegenteil; langweilig wird das nicht. Sprüht doch Sanderson in seinem Buch vor bemerkenswerten Ideen einer Welt, die der Unseren wohl ähnlich zu sein scheint, ihr dennoch so verschieden ist. Sanderson entwickelt ein detailliertes Bild der meist sturmumtosten Welt Roschar und der darin lebenden, an das raue Klima angepassten Pflanzen, Tiere, und menschlichen Rassen. Aspekte von Moral, Mystik, Politik, Religion, Liebe und der Naturwissenschaften werden von ihm glaubhaft kreiert. Der Autor tut dies stets auf eine angenehm ausgewogene Art. D.h. er strapaziert unsere Geduld niemals, indem er sich auf ein Element zu sehr fixiert; er verliert zu keiner Zeit das Maß. Keinen Augenblick wirken seine Beschreibungen unglaubwürdig und von der Geschichte losgelöst. Das ist aller Ehren wert und keinesfalls selbstverständlich! - Anderen – auch renommierten - Autoren des Genres, gelang das in der Vergangenheit nicht immer: Genannt sei an dieser Stelle George R. R. Martin mit seiner stellenweise anstrengenden Verliebtheit in die Heraldik sowie Frank Herberts exzessive Ausflüge in die Wirren der Politik in seinem Dune Epos.- Der düstere Prolog von „Der Weg der Könige“, führt uns in die Ära der zehn Herolde. Gottähnlichen Wesen die auf Roschar wandelten und die Menschheit vor Gefahren schützten, sie in zahlreichen Schlachten verteidigten und für Ordnung sorgten. Diese Zeit ist längst vergangen. Die Herolde haben der menschlichen Rasse den Rücken gekehrt. Und hier beginnt die eigentliche Story: Sanderson bringt uns in vorrangig drei, vorerst nur locker verbundenen, parallelen Handlungssträngen Roschar und die Figuren nahe, die wir nun wahrscheinlich noch viele weitere Jahre begleiten dürfen: Zum einen treffen wir den gealterten Großprinzen Dalinar Kholin, den Schuldgefühle und eine innere Zerrissenheit plagen. Er sieht sich mitverantwortlich für den nicht vereitelten Mordanschlag, der seinen Bruder, dem Alethi König Gavilar, das Leben kostete. Nach dessen Tod wird das Reich Alethkar nun vom ängstlichen Sohn und Thronfolger Elhokar mehr schlecht als recht regiert, denn eigentlich ist das Land unter den heillos zerstrittenen, kriegerischen Großprinzen aufgeteilt, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen, nicht aber die Einheit des Reiches im Sinn haben. Dalinar will sich nicht weiter beteiligen an den andauernden, nur auf Profit zielenden, kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Nachbarvolk der Parscher und zieht mit diesem Verhalten nicht nur den Missmut der anderen Großprinzen und des Königs auf sich. Auch seine Söhne haben Ihre Schwierigkeiten damit, den alten, erfahrenen Krieger langsam verweichlichen zu sehen. Dies wiegt schwer, da in den Moralvorstellungen der Alethi, Mut und Kampfbereitschaft einen hohen Stellenwert haben. Dalinar sucht jedoch nach anderen Werten und glaubt diese in einem alten Buch („der Weg der Könige“!) zu finden. Das Lesen in diesem Buch scheint die Ursache für Visionen zu sein, die Dalinar regelmäßig heimsuchen und ihn für andere noch merkwürdiger erscheinen lassen. [vergangene Zeiten] Zum anderen lernen wir die junge, künstlerisch begabte Shallan kennen, auf deren schmalen Schultern die Hoffnungen, ihrer in der Heimat zurückgebliebenen, bankrotten Familie ruhen. Der Plan ist, Schallan als Mündel bei der Alethi-Gelehrten Jasnah Kholin einzuschleusen. Jasnah, die Tochter des früheren, ermordeten Königs Gavilar, ist im Besitz eines mächtigen Artefakts, eines Seelengießers, mit dessen Hilfe sich z.B. minderwertige Materialien wie Stein in wertvolle Edelsteine verwandeln lassen. Diesen Seelengießer soll Schallan in ihren Besitz bringen, um ihrer Familie aus den erdrückenden finanziellen Schwierigkeiten zu helfen. Dies fällt ihr allerdings nicht leicht, da sie schwerwiegende Gewissensbisse plagen. Auf der einen Seite sieht Schallan die Notwendigkeit des Diebstahls, auf der anderen Seite winkt die einmalige Chance einer erstklassigen Ausbildung durch Ihre Mentorin Jasnah Kholin. Und dann ist da noch Kaladin, ein versklavter Soldat, der eigentlich in die Fußstapfen seines Vaters treten und Arzt werden sollte, nun aber seine Berufung nicht ganz freiwillig in der Ausbildung und Führung eines Trupps von Brückenträgern findet. Einem wilden Haufen bunt zusammengewürfelter Sklaven, die – der Name sagt es – mobile Brücken überall dort hinschleppen, wo sie von der Armee gebraucht werden. Und das ist 1. über alle Maßen anstrengend, sind die Brücken doch massiv genug, um nach dem Absetzen ganze Armeeteile über sie hinweg marschieren zu lassen und 2. recht gefährlich, da die Brücken Schluchten überbrücken sollen, die die eigene Armee von der feindlichen Armee der Parscher trennen. Da die Brücken noch vor den Linien der eigenen Armee getragen werden, sind die Brückenmannschaften die ersten, die sich dem Pfeilbeschuss der feindlichen Parscher ausgesetzt sehen. [SPOILER?!]In zahlreichen Rückblenden erfahren wir, wie aus dem ehemals ängstlichen Arztsöhnchen Kal der mutige, mit Führungsqualitäten behaftete [behaftet funktioniert leider nicht, nur negativ] Kaladin wird. Nur angerissen wird im ersten Teil von Sandersons Sturmlicht-Chroniken die Geschichte vom Auftragsmörder Szeth, der vorrangig dadurch in Erscheinung tritt, dass er eingangs des Buches den Alethi König Gavilar Kholin tötet. Hier scheint sich ein weiterer, spannender Handlungsstrang zu eröffnen! Fazit: Brandon Sanderson hat mit der „Der Weg der Könige“ eine solide Basis für eine weitere epische Serie abgeliefert. Nun ist er in der Pflicht, seinen Lesern zu beweisen, dass er sie nicht nur weiter auf hohem Niveau weitererzählen, sondern auch merklich die Schlagzahl erhöhen kann. Etliche offene Fragen machen neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Man wartet förmlich darauf, dass die Protagonisten nun endlich auf spannende Abenteuer „losgelassen“ werden, sich die Handlung verdichtet. Das Potential und die Tiefe hat Ihnen Sanderson im vorliegenden Buch mitgegeben. Ihm ist es gelungen, realistische Charaktere zu entwerfen, die nicht nur gut oder böse, sondern vielschichtig, teilweise widersprüchlich und von innerer Zerrissenheit gekennzeichnet sind. Das Buch liest sich flüssig; Sanderson bevorzugt einen klaren Schreibstil und allenfalls die Reflexionen über Religion, Moral und Philosophie könnten Leser < 16 Jahre überfordern. Eine schöne Idee sind die Illustrationen der Flora und Fauna von Roschar, die Teil der Geschichte sind und von der jungen Schallan stammen. Wir dürfen nun zu Recht auf den zweiten Band der Sturmlicht-Chroniken gespannt sein. Wird es Sanderson trotz seines enormen quantitativen schriftstellerischen Outputs gelingen, einen qualitativ würdigen Nachfolger für den „der Weg der Könige“ zu schreiben?  

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  • High Fantasy Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Der Weg der Könige
    letusreadsomebooks

    letusreadsomebooks

    10. July 2015 um 20:34

    Die sturmumtoste Welt Roschar wurde über Jahrtausende von den Herolden und Rittern regiert, die aufgrund ihrer magischen Waffen für Ordnung sorgten. Doch die Herolde sind verschwunden und Roschar droht zu zerfallen… In dieser Zeit der Veränderung wird der alternde Krieger Dalinar, Bruder eines ermordeten Königs, von Visionen heimgesucht, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt. Kaladin, ein Sklave, versucht verzweifelt im Heer von Alethkar die Kämpfe zu überleben. Und schließlich ist da noch die junge Adlige Schallan, deren Leidenschaft eigentlich die Wissenschaft ist, doch um ihre Familie zu retten muss sie einen gefährlichen Auftrag übernehmen. Ich muss zugeben, dass ich für den ersten Band von Brandon Sandersons Sturmlicht Chroniken zwei Versuche brauchte um wirklich reinzukommen und mich in der Geschichte und der beschriebenen Welt zurechtzufinden. Sanderson beschreibt die Welt Roschar äußerst detailreich und erweckt zahlreiche Völker und Kreaturen zum Leben. Auch die Einführung in das Magiesystem erfolgt erst nach und nach und erschließt sich dem Leser nicht sofort. Die Geschichte in diesem ersten Band kommt eher gemächlich voran und der Autor nimmt sich viel Zeit um die Charaktere und Handlungsorte ausführlich zu beschreiben und vorzustellen. Das soll aber nicht heißen, dass es langweilig wäre. Dank den detailreichen und bildhaften Beschreibungen werden die Figuren, Landschaften und Städte vor dem inneren Auge zum Leben erweckt und ich konnte eine Verbindung zu den dargestellten Personen aufbauen. Die Protagonisten des Romans sind alle sehr unterschiedlich konstruiert und jede Geschichte hat ihren ganz eigenen Verlauf und entwickelt jeweils eine spezifische Dynamik. Nach und nach ist es auch immer besser möglich, Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Personen herzustellen. Überhaupt wird vieles zunächst nur angedeutet und der eigentliche Konflikt liegt noch im Ungewissen. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor sich eher auf die inneren Konflikte und Vorgänge der Personen konzentriert und diese ausführlich schildert, wodurch die Handlungen der Personen sehr gut nachzuvollziehen sind. Wie schon erwähnt ist die beschrieben Welt sehr detailreich ausgearbeitet, was auch auf die Geschichte von Roschar zutrifft. Nach dem Präludium, welches dem Prolog vorangestellt ist, beginnt der Prolog 4500 Jahre danach. Zu dem was sich in den dazwischen liegenden Jahrtausenden abgespielt hat, gibt es immer wieder Andeutungen und Hinweise, welche in den folgenden Bänden hoffentlich aufgelöst werden. In seiner Danksagung schreibt Sanderson, dass er seit den späten 1990er Jahren an dem Buch gearbeitet hat und das merkt man dem Buch wirklich an. Vieles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und die Welt Roschar mit ihren Völkern und Geschichten ist in sich sehr harmonisch. Noch eine kurze Anmerkung zur äußeren Gestaltung des Buches: Nicht nur das Cover ist sehr schön und stimmig, auch im Buch befinden sich immer wieder fiktive Skizzen zu Kreaturen oder Orten, welche die Geschichte gut ergänzen und bei mir manche Unklarheiten, wie das genaue Aussehen von Kreaturen, klären. Der Auftaktband Der Weg der Könige zu den Sturmlicht Chroniken ist wirklich gut gelungene Fantasy, die Lust auf mehr macht. Auch wenn die Story nur sehr langsam in Fahrt kommt, macht es großen Spaß in die Welt einzutauchen und sie zu erforschen. Daneben gibt es gut ausgearbeitete Charaktere, die ich als Leser begleiten kann. Kurzum, wer Fan von High Fantasy Geschichten ist, kommt um die neue Reihe von Brandon Sanderson nicht herum. Wir vergeben 4,5 Sterne!

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  • Großartig

    Der Weg der Könige
    thebookpassion

    thebookpassion

    06. July 2015 um 15:37

    Einst wurde die Welt durch übermenschliche Krieger beschützt. Doch dieses Zeitalter liegt lang zurück und die Krieger sind nur noch Legenden und alte Geschichten. Nur die Splitterpanzer und die Spitterklingen sind von dem lang zurück liegenden Zeitalter vorhanden. Der König von Roschar heimtückisch ermordet und das Reich scheint zu zerbrechen. Dalinar, der Bruder des verstorbenen Königs wird seitdem von unheimlichen und düsteren Visionen heimgesucht. Dalinar versucht fortan das Königreich wieder zu vereinen, denn es steht ihnen allen eine schreckliche Zeit bevor. Während dessen erlebt der Soldat Kaladin ein Schicksalsschlag nach dem anderen und erscheint die Hoffnung langsam aber sicher aufzugeben. Shallan versucht dagegen ihre Familie zu retten in dem sie einen schwerwiegenden Diebstahl plant. Und keiner der Drei ist sich wirklich bewusst, wie wichtig sie für das Schicksal des Königreiches sind. ,,Der Weg der Könige“ hat mich schon nach den ersten Seiten vollkommen verzaubert und wehe dem, der mich beim Lesen gestört hat. Brandon Sanderson ist es gelungen eine wunderbare komplexe und kreative Welt zu erschaffen, die mit keiner anderen, sei es eine fiktive oder die reale Welt, zu vergleichen ist. Der Autor hält sich, wie es grade im Fantasy- Genre gang und gebe ist, nicht an eine mittelalterlich angelehnte Welt sondern verleiht seiner Welt durch viele kreative Ideen etwas sehr individuelles. Schon früh fällt auf, dass sich der Autor wirklich bin ins kleinste Details mit der Welt auseinander gesetzt hat und vieles bedacht hat. Roschar wird regelmäßig von Großstürmen heimgesucht und so haben sich auch die Pflanzen und die Tiere an die äußeren Umstände angepasst. Die Pflanzen wachsen beispielsweise nur in Sturmrichtung und sind sehr biegsam, um den Sturm trotzen zu können. Brandon Sanderson erschafft aber auch eine ganz neue Art von Magie. So besitzt der Großsturm bestimmte magische Kräfte, die sich verschieden ,,Begabte“ zu nutzen machen können. Sie können mit der Hilfe dieser Energie z.B. peitschen oder durch einen Seelengießer bestimmte Substanzen umwandeln. Zudem verleihen die Splitterpanzer und die Splitterklingen den Träger eine gewisse Stärke und Macht im Kampf. Auch wird die Welt von mysteriösen Wesen bewohnt, die in der Welt als Sprengsel bekannt sind. Ich möchte jedoch nicht näher auf die Magie der Welt eingehen, da ich niemanden etwas vorwegnehmen möchte und jeder diese erfrischend neuen Ideen selbst entdecken sollte. Auch um eine gut ausgetüftelte und authentisch wirkende Kultur hat sich Brandon Sanderson gekümmert. Das Königreich Roschar ist vereint und doch zerbrochen. Das Königreich wird von einem sehr jungen König regiert und dem König unterstehen jeweils verschiedene Hochprinzen, die ihr eigenes Land regieren. Die Hochprinzen sind jedoch im ständigen Kampf um mehr macht und daher vollkommen zerstritten. Von den einstigen Geschichten über strahlende Helden sind nur noch die Splitterrüstungen und Klingen übrig geblieben und viele Menschen können sich nicht mehr richtig an die Vergangenheit ihres Landes erinnern. Wer jedoch eine Splitterrüstung oder Klinge sein eigen nennen kann, ist in der Gesellschaft von Roschar hoch angesehen und die Träger werden als Helden verehrt. Zudem wird das Königreich durch ein Kastensystem regiert, denn nur Menschen mit hellen Augen ist es vorbehalten zu herrschen bzw. höhere Stellungen in der Gesellschaft einzunehmen und Menschen mit dunkeln Augen werden als Diener etc. angesehen. Brandon Sanderson verdeutlicht damit einfach, nach welchen willkürlichen Merkmalen man teilweise entschieden wird, wer das Sagen hat und wer nicht. Zudem fand ich es sehr interessant, dass das Schreiben und die Wissenschaften den Frauen vorbehalten ist und es als unmännlich gilt, wenn ein Mann lesen kann und so steckt hinter jedem erfolgreichen Mann eine gerissene und intelligente Frau. Trotz der Fülle an Informationen verliert der Autor nie den roten Faden und es gelingt ihm zudem stätig Spannung aufzubauen obwohl die Geschichte sehr weitläufig ist und ich sehr viele Informationen über die Welt und die Figuren erhalten habe. Wenngleich viele Informationen auf mich eingeprasselt sind, habe ich nie den Überblick verloren und ich wollte einfach immer mehr von dieser Faszinierenden Welt aber auch mehr über die Figuren und die Konflikte erfahren. Ich liebe den Schreibstil von Brandon Sanderson, denn er ist detailreich aber einfach nicht zu überladen und es gelingt ihn immer wieder verschiedene Atmosphären heraufzubeschwören und zu verdeutlichen. Witzige Dialoge lockern die stellenweise sehr ernsten und auch düsteren Textpassgen auf und haben mich das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Der Autor skizziert sehr ambivalente Figuren ganz nach dem Motto ,,Ohne Licht keinen Schatten“. Jedoch kann man die Beweggründe jeder Figur, durch die wunderbaren Schilderungen des Autors, gut verstehen und auch immer bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Dalinar, der Bruder des ermordeten Königs, setzt alles daran, den Tod des Königs zu rechen. Er wird jedoch langsam des Kämpfens müde und setzt sich andere Prioritäten. So ist es ihm von äußerster Wichtigkeit, sich an den Ehrenkodex ,,Der Weg der Könige“ zu halten und es ist ihm egal, dass er sich in den Augen andere lächerlich macht. Es lässt sich jedoch auch nicht von der Hand weisen, dass er versucht das Königreich in eine bestimmte Richtung zu lenken und er auch nicht davor zurück schreckt seine Rolle als Onkel gegenüber dem amtierenden König geltend zu machen. Durch widrige Umstände wird Kaladin zu einem Sklaven doch wie durch ein Wunder überlebt er immer wieder aussichtslose Situationen. Er besitzt schon fast einen Krankhaften willen andere vor jedem Leid zu beschützen und versagt dabei leider viel zu oft. Er ist verzweifelt und hoffnungslos und voller innerer Konflikte. Grade er ist mir an Herz gewachsen und ich habe Seite um Seite mit ihm mitgelitten und gehofft, dass es ihm gelingt seine innere Stärke wiederzufinden. Auch Shallan konnte mich von Anfang an faszinieren, denn sie macht sich auf eine weite Reise, in der Hoffnung das Mündel einer sehr berühmten Wissenschaftlerin zu werden um so die Chance zu erhalten ihre Familie vor dem Sicheren Untergang zu bewahren. Sie wirkt sehr lebendig und hat eine wirklich spitze Zunge und ich musste wegen dem ein oder anderen Spruch herzlich lachen. Zudem kann sie begnadet Zeichnen und der Roman ist mit ihren Zeichnungen versehen, sodass man sich viele ungewöhnliche Pflanzen, Tiere, Gegenstände etc. sogar ansehen kann. Alles in allem zählt ,, Der Weg der Könige“ definitiv zu meinen Lesehighlights. Der Spannungsaufbau, die grandios ausgearbeitete Welt und auch das Sprachgefühl des Autors haben mich einfach verzaubert. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Fantasy vom Feinsten

    Der Weg der Könige
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. June 2015 um 14:09

    Es beginnt schon sehr spannend, wir werden Zeuge eines unglaublichen Mordes. Unglaublich vor allem weil er so magisch und toll geschildert ist, das man einfach weiterlesen will. und schon, bevor man sich versieht ist man mitten in Roschenar, der neuen Welt von Brandon Sanderson gefangen und will auch gar nicht mehr weg. Im Buchverlauf lernen wir viele unterschiedliche Charaktere kennen die auf eine wirklich interessante Art und Weise miteinander verbunden sind. Da wäre zum  Beispiel Dalinar, der alternde Heerführer. Er ist einer der wenigen die im Besitz der gefürchteten Splitterklinge sind. Einer überaus mächtigen Waffe. Dalinar wird von Visionen geplagt die ihn immer wieder heimsuchen, die er zunächst nur zögernd an nimmt. Dadurch gerät er jedoch schnell in den Verdacht geisteskrank geworden zu sein. Selbst seine engsten Vertrauten scheinen das zu glauben. Als nächstes wäre Khaladin zu nennen. Ein junger ehemaliger Soldat der als Speerträger einen Fehler machte der ihm ein schreckliches Schicksal bescherrte. Was mir bei Khaladin sehr gefällt ist das er trotz seines Alters schon sehr reif wirkt. Und das er obwohl er eigentlich resignieren müsste, immer wieder gegen sein Schicksal ankämpft. Khaladin hat einige Züge die mich begeistern konnten; Mut, Selbstlosigkeit und Wille. Eigenschaften die ihn für mich persönlich zu einem Helden machen. Und natürlich haben wir auch noch Schallan, die aus persönlichen Gründen unbedingt Mündel von Hellherrin Jasnah werden möchte. Bei ihr mochte ich ihre leicht aufsässige Art und das sie sich nichts gefallen lässt. Oh ja und ihre Hartnäckigkeit. Neben den erwähnten Charakteren tummeln sich natürlich eine Menge mehr in dem Buch und was soll ich sagen, Brandon Sanderson ist es gelungen jedem einzelnen davon eine Art Leben einzuhauchen so das man sich fast so fühlt als sehe man einen Film, anstatt das man ein Buch liest. Die Landschaftsbeschreibungen sind recht ausführlich und Brandon Sanderson sparrt auch sonst nicht mit Details, was ihn meist als negative Eigenschaschaft nachgesagt wird, ich persönlich empfand das jedoch nicht so. Mir hat es gefallen und auch sein Schreibstil ist angenehm zu lesen, so das ich die 896 Seiten an einem Tag weggelesen hatte. Mir hat das Buch echt gut gefallen, so gut das ich gleich den zweiten Teil hinterher gelesen habe. Wer sichsch also nach einem epischen Fantasywerk sehnt mit tollen Charakteren und einer spannenden Handlung der kann hier getrost zugreifen. In einem Satz: Fantasy vom Feinsten Der Weg der Könige erhält 5 von 5 Sternen

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  • Ein unglaublicher Fantasy-Auftakt!

    Der Weg der Könige
    buchverliebt

    buchverliebt

    31. May 2015 um 10:38

    Sturmlicht. Splitterklingen. Herolde. Damals. Heute. Wieder einmal schafft Brandon Sanderson ein fantastisches Werk voller Magie und spannender Ausgangspunkte. Gekonnt wird die Geschichte in mit vielen kleinen Fäden begonnen, um nach und nach miteinander verknüpft zu werden. Zugegebenermaßen ist eben diese Verknüpfung hier noch recht versteckt und fallen nur dem aufmerksamsten Leser auf. Jedoch dürfte jenen, denen Sandersons Art zu schreiben bekannt ist, klar sein, dass hier der Grundstein für etwas viel größeres gelegt wird. Wir beginnen die Geschichte mit drei Sichtweisen, zunächst unterschiedlichster Personen. Dalinar, Bruder des ermordeten Königs, der nun entweder den Verstand verliert oder tatsächlich von Visionen heimgesucht wird. Shalan, die das Mündel von Hellheit Yasnar zu werden versucht um ihre Familie zu schützen und dabei so viel mehr lernt als sie jemals auch nur vermutet hätte. Und Kaladin, der als Speermann in einem Krieg den falschen tötete und nun an jedem seiner Tage ums Überleben Kämpft. Zusammen mit einiges, zunächst zusammenhanglos erscheinenden Zwischenspielen, taucht der Leser in diese wundersame Welt hinein und lernt sowohl die Grausamkeit des Kriegs, als auch die Magie der Großstürme kennen. Sturmlicht. So nennt sich die Magie, die Edelsteine auflädt und durch einige Menschen genutzt wird um sowohl gutes als auch böses zu tun. Mord, Vergeltung und andere Grausamkeiten herrschen in dieser Kriegswelt. Völker kämpfen um Macht. Reichtum ist das Vorherrschende Ziel und nur wenige sind sich im klaren, dass all diese Kämpfe sie schlussendlich zerstören werden. Die Herolde, welche immer wieder in der Geschichte genannt werden, stellen mitunter das größte Geheimnis dar. Es bleibt leider nicht aus, dass diese Krieger lediglich im Prolog einen Gastauftritt erhalten. Unsere Geschichte spielt wiederum 4.000 Jahre danach und es bleiben bis zuletzt viele Fragen über sie offen. Jedoch scheint dies nicht versehentlich, sondern vielmehr gewollt zu geschehen. Die Spannung steigt an allen Punkten und die Geschichte endet an einer guten Stellen, obwohl der erste Band durch die Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche wieder einmal vom Verlag in zwei Teile geteilt wurde. Und eigentlich ist der erste Band noch gar nicht beendet. Dennoch bin ich in den Bann gezogen und will mehr wissen über Kaladins Schicksal, Dalinars Visionen und Shalans Werdegang. Ich will mehr über die - hoffentlich - überlebenden Brückenmänner erfahren, deren Opfer im Krieg mehr und mehr gefordert wird. Ich will mehr über die Seelengießer erfahren - Edelsteine voller Magie, die sogar ganze Häuser erschaffen können. Und ich will mehr Zwischenspiele um die gesamte Welt besser verstehen zu können. Mehr. Mehr. Mehr! Insagesamt hat mich dieser erste Band sehr begeistert und natürlich steht die Geschichte hier noch ganz am Anfang. Der Einstieg gestaltet sich nicht sonderlich schwer, auch, wenn ich zunächst besorgt wegen all der Eigennamen war. Doch zum Glück schafft Brandon Sanderson es wieder einmal seine erschaffene Welt in mein Gehirn zu brennen und ich freue mich darauf die Fortsetzung in die Finger zu bekommen. 4,5/5 Sternen

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  • Atemberaubende Fantasie!

    Der Weg der Könige
    Samy86

    Samy86

    31. December 2014 um 18:56

    Inhalt: Roschar, einst eine sturmumtoste Welt droht zu zerbrechen. Wo zuvor übermenschliche Krieger herrschten, deren Schwerter jedes Leben auslöschten, herrscht nun gähnende Leere, denn die Krieger sind verschwunden. Nach dem hinterhältigen Tod des Königs sind die Fürsten des mächtigsten Reiches bis auf Blut zerstritten und führen einen Krieg, der niemals ein Ende zu finden scheint. Das Schicksal Rotschars liegt nun in den Händen derjenigen, die sich als mutigund furchtlos erweisen nach diesen Schwertern zu greifen, um das Schicksal zu wenden und die Rätsel der Vergangenheit zu lösen.... Meine Meinung: Mit " Der Weg der Könige " schreibt Brandon Sanderson das große Fantass-Epos des 21. Jahrhunderts und zieht die Leser in eine Welt, die sie noch nie zuvor in der Literatur erschaffen wurde. Da ich ein riesen Fan von J.R.R. Tolkiens " Herr der Ringe" und auch " Der Hobbit " bin, lag es mir Nahe die " Sturmlich-Chroniken " des berühmten und sehr umworbenen Autor Brandon Sanderson zu lesen und ich kann sagen, wären diese Filme bisher nicht erschienen, so hätte es der Autor bei weitem geschafft mit seiner Sturmlicht-Reihe einen Kinoerfolg zu verbuchen. Actiongeladen und voller Fantasie beschreibt der Autor die Geschichte von Dalinar, der Heerführer von Alethkar und Bruder des ermordeten Königs. Alles nimmt seinen Lauf, als bei der Feier zum abgeschlossenen Friedensvertrag der regierende König durch einen in weiß gekleideten Unbekannten ermordet wurde. Man kann förmlich die aufkochende Wut, die Suche nach Rache und auch dem verzweifelten Kampf um Gerechtigkeit spüren und hautnah miterleben. Es überkommt einen das Gefühl ein Teil dieses Krieges zu werden und erlebt durch die unterschiedlichen Erzählstränge auch die unterschiedlichsten Ansichten, Eindrücke und Emotionen der betroffenen Charaktere. Brandon Sanderson spielt förmlich mit der Spannung und dem Leser geleichermaßen. Während des Lesens hatte ich wirklich die Handlung wie in einem Kinofilm vor Augen und war trotz der knapp 900 Seiten des Buches von Anfang an total begeistert und konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen! Trotz der komplexen Art in der das Buch aufgebaut ist, viel es mir leicht den Begriffen, Welten, Charakteren und Geschehnissen, die einem irgendwann um die Ohren fliegen oder durch die Gedanken schwirren, zu folgen, auch wenn es ab und an mal so war, dass ich den ein oder anderen Abschnitt mir nochmals zu Gemüte führen musste um zu verstehen, wo und bei wem ich mich gerade befinde. :D Der Schreibstil von Brandon Sanderson ist einfach nur phänomenal, auch wenn er bei diesem Buch nicht all so flüssig von der Hand geht. Die Charaktere sind sehr bildhaft und irgendwie auch realistisch beschrieben, obwohl man nicht behaupten kann, dass man die Welt in der Dalinar und Co leben annähernd mit unserer vergleichbar ist. Der Cliffhanger, der durch den Autor als Ende eingebaut ist, basiert auf einem guten Grund, der sehr gut nachzuvollziehen ist. Während meinen Recherchen zu dieser Reihe, hat mich das was ich über diese Reihe herausgefunden habe, wirklich umgehauen! Denn die Bände waren zuvor mit fast 1600 Seiten angesetzt und da dies wohl oder übel allemal den Rahmen eines Buches sprengt, wurden die Fantasy-Romane kurzer Hand in je 2 Bücher aufgeteilt. So kommt es zwar zu einem unschönen und sehr offenen Ende, da die Handlung so Mitten um Kontext zu Enden scheint, wird aber sofort im nächsten Band wieder aufgegriffen und quasi weiterverarbeitet. Sehr gut gestaltet sind so auch die daraus resultierenden Veröffentlichungen der einzelnen Bände, so dass man nicht abrupt aus der Handlung herausgeworfen wird und allzu langen auf den Folgeband warten muss, sondern kurz darauf weiter ins Geschehen eindringen kann. Ich empfinde dies als eine sehr gelungene und optimale Lösung, denn so ist die Reihe bisher mit jeweils 10 Bänden angesetzt, die sich je in 2 kurz aufeinanderfolgenden aufteilen! Fazit: Ein sehr komplexer und faszinierender Auftakt der Sturmlicht-Chroniken, die mit einem hohen Maß an Spannung & Action, aber auch einer Welt, die man bis zum Schluss nicht ganz besichtigt hat und Charakteren bei denen man nie so recht weiß wer nun Freund oder Feind ist, trumpfen kann! J.R.R. Tolkien würde sich bestimmt die Hände nach dieser Drehbuch-Vorlage reiben! ;)

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  • Ein unglaublicher Fantasy-Auftakt

    Der Weg der Könige
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    Inhalt: Roschar ist eine sturmumtoste Welt, die über Jahrtausende von übermenschlichen Kriegern regiert wurde, deren Schwerter jedes Leben auslöschen konnten. Doch die Krieger sind verschwunden und Roschar droht zu zerfallen. Das Schicksal der Welt liegt nun in den Händen derer, die es wagen, die magischen Schwerter zu ergreifen . . . Mit „Der Weg der Könige” eröffnet Brandon Sanderson das große Fantasy-Epos des 21. Jahrhunderts und zieht seine Leser in eine Welt, wie sie noch nie zuvor in der Literatur erschaffen wurde. Dies ist die Geschichte von Dalinar, Heerführer von Alethkar und Bruder des ermordeten Königs. Seit dem Tod des Königs sind die Fürsten des mächtigsten Reiches von Roschar zerstritten, und der Krieg mit dem Barbarenvolk im Osten zieht sich länger hin als erwartet. Dabei trägt Fürst Dalinar nicht nur schwer an dem Vermächtnis seines toten Bruders, sondern auch an den unheimlichen Visionen, die ihn des Nachts überfallen: Visionen aus einem vergangenen Zeitalter, als die Völker von Roschar vereint waren, als die Menschen noch Seite an Seite mit den Göttern kämpften und die magischen Schwerter dem Schutz des Lebens dienten. Visionen, die in Fürst Dalinar nicht nur eine neue Hoffnung auf Einheit unter den Menschen wecken, sondern auch eine tiefe Furcht. Denn noch weiß keiner, welches Schicksal die Zukunft von Roschar für all jene bereithält, die das Rätsel der Vergangenheit lösen können . . . (Quelle: Randomhouse.de) Meine Meinung: Bei diesem Buch habe ich etwas gemacht, was ich nur selten tue. Ich habe dieses Buch parallel gehört und gelesen. Zum einen gab es die ungekürte Lesung von Randomhouse Audio via Audible aufs Ohr und nebenbei hatte ich noch das eBook vor der Nase. Aber dieses Buch hatte einen Umfang von fast 900 Seiten (als eBook 654 ) und auch das Hörbuch brachte es auf fast 28 h.  Das Ganze spielte in einer unglaublich komplexen und fantastischen Welt, die zu unserer nicht viel Ähnlichkeit hat. Unglaublich viel neue Begriffe, Personen, Mythen und Geschehnisse sind auf mich eingeprasselt, das das dieser Weg für mich den Besten darstellte und den einfachsten schnell mich auf diese Welt einzustellen. Ich habe aktuell leider nicht die Beste Konzentration so das ich nur mit Lesen wahrscheinlich noch viel länger gebraucht hätte. Den diese Buch und seine Welt ist viel zu umfangreich um durch die Seiten zu fliegen, auch wenn es einem immer wieder so vorkommt, als würde man von den Großstürmen durch die Zeiten und Welten gewirbelt. Ich würde jetzt nach Beendigung des ersten Bandes noch lange nicht behaupten, das ich diese Welt begriffen habe, dafür ist es einfach zu viel gewesen. Selbst Dinge, die einem bekannt vorkommen, sind doch ganz anders, als man sie kennt. Diese Geschichte hatte viele Figuren, auf die Wichtigsten gehe ich kurz einmal ein: Kaladin - er ist der Held in dieser Geschichte. Falls man das so bezeichnen kann. Er ist der Sohn eines Chirurgen und sollte eigentlich selbst einer werden. doch sein Herz schlug für die Kriegskunst und so wurde er Soldat und hat es bis zum Herrführer gebracht. Doch als man ihn kennenlernt, ist er ein Sklave und wird als Pfeilfutter zum Brückendienst eingeteilt. Warum er jetzt als Sklave seinen Dienst tut mag er nicht so Recht rausrücken, doch man er kennt schnell das er anders ist. Und ich hoffe, er wird in der Geschichte noch eine langes Leben haben, den ich möchte wissen, was es mit ihm auf sich hat. Ich vermute, das er zu den Strahlenden gehören könnte. Szeth - er ist ein Dschinn, och keiner der harmlosen Flaschengeister a la Disney. Er ist eine Splitterklinge und ein Königsmörder. Er scheint gebunden an seinen Eidstein. Wer diesen hat, dem muß er dienen. Selbst wenn er für ihn zum Mörder werden muss. Er ist unzufrieden mit seinem Los, aber glaubt auch, das ihn nichts anderes gebührt. Und so gerät er von einem schlimmen Meister an den anderen. Ich hoffe, das seine Splitterklinge im eines Tages die Macht verleiht, das Leben zu führen, das er will und nur noch für das zu kämpfen, das ihm wichtig ist. Dalinar - ist der Bruder des toten Königs von Alethkar. Er macht sich seit dem Tod seines Bruders schwere Vorwürfe, das er es nicht verhindern konnte. Seit dem ist ihm die Sicherheit seines Neffen und neuen Königs Elhokars das Wichtigste. doch Elhokar ist ein junger und sehr hitzköpfiger Mann, der sich kopflos in Jagden auf Kluftteufel wirft und doch keinen Gedanken an seine Gesundheit oder gar sein Leben verschwendet. Der aber andererseits hinter jeder anderen Ecke ein Mordkomplott auf ihn wittert. Unterstützt wird Dalinar, von seinen Söhnen Aldolin und Renarin. Doch auch die Beiden können die Visionen nicht verhindern, die Dalinar während jedes Großsturms heimsuchen. und sie werden immer bedrohlicher. Schallan - ist eine junge Frau, die sich als Mündel bei der Schwester des Königs unterkommen will. Sie soll, um ihr Familie zu retten, den Seelengießer dieser entwenden. Doch eigentlich würde sie viel lieber lernen. Alles was sie von dieser beeindruckenden Frau lernen kann. Aber das würde den Untergang ihrer Familie und wahrscheinlich auch den Tod bedeuten. Jasnah Kholin - ist die Schwester von König Elhokar. Sie ist eine sehr gelehrte Frau und selbst die Könige anderer Reiche bitten sie um Rat und Hilfe. Allerdings ist die den Feuerern ein Dorn im auge, da sie zu den Häretikern gehört und dies auch offen zu schau trägt. Doch auch sie hat dunkle Momente. Und diese Momente bringen Schallan zum nachdenken, ob und wie weit sie der hohen Frau folgen und vertrauen kann und will. Die Welt der Sturmchroniken nennt sich Roschar und ist noch in mehrere Königreiche unterteilt. In dieser Welt gibt es einen großen Krieg zwischen den Alehti und den Parschendi, der am östlichen Rand von Roschar ausgetragen wird. In der zerbrochenen Ebene kämpfen sie, um die Edelsteinherzen. Dies ist ein endloser Krieg, den sie kämpfen nicht wirklich gegeneinander. Doch die Alehti können auch nicht abziehen, den der Eidpakt zwingt sie zum Weitermachen und die Gier der Großprinzen. Und so kommt es zu Kämpfen, in der mehr verloren als gewonnen wird. Und keiner weiß wieso es so weit kommen musste. Es geht um Mythen und Legenden, um Ränkespiel und Intrigen. Und nie weiß man, wer Freund und wer Feind ist.  Aufgebaut ist das Buch in verschiedene Kapitel die in 3 Hauptteile mit Unterkapiteln und Zwischenspielen aufgeteilt ist. Die 3 Hauptteile spielen in der Gegenwart der Geschichte, wenn auch an den verschiedensten Orten von Roschar, während die Vorkapitel und die Zwischenspiele, auch in die nähere und weitere Vergangenheit abdriftet. Doch nie verliert der Autor den Faden - nie verliert sich die Geschichte in Belanglosigkeiten und ausufernden Erklärungen. Die Geschichte bleibt von Anfang bis Ende spannend, was ich bei der Vielzahl an Eindrückend schon verblüffend fand. Es fällt einem regelrecht schwer, das Buch auch mal zur Seite zu legen.  Irgendwo habe ich gelesen, das diese Reihe als Nachfolger der "Das Lied von Feuer und Eis"-Reihe gehandelt wird. Ob das stimmt kann nicht nicht beurteilen, da ich diese bisher noch nicht gelesen habe. Aber trotzdem hat mich dieses buch beeindruckt. Allerdings endet dieses Buch mitten in der Geschichte, den Brandon Sanderson muss in einen Schreibrausch geraten sein. Eigentlich hat hat das 1. Buch der Sturmlicht-Chroniken fast 1600 Seiten. Das war selbst seinen amerikanischen Verleger dann wohl zuviel. Und so wird jedes Buch in 2 Bänden publiziert. Diese erscheinen dann auch nur in einem verhältnisweise kurzem Zeitraum. Band 1 - Der Weg der Könige - erschien Mai 2011 und Band 2 - Der Pfad der Winde - bereits im November 2011. Jetzt kommt Buch 2 wieder als Zweiteiler in den Handel: Band 2.1 - Die Worte des Lichts -  und bereits im nächsten Februar 2015 Band 2.2 - Die Stürme des Zorns -.  Geplant sind von Autor wohl bisher 10 Bände a 2 Bücher. Damit sollte der Leser doch eine ganze Weile beschäftigt sein. Doch sollte es auf solch eindrucksvolle Weise weitergehen wie es angefangen hat, dann wird das bei der Stange bleiben zum Kinderspiel und die Wartezeit zwischen den einzelnen Bänden als Zerreißprobe. Ich habe bereits Band 2 auf Reader und iPod, damit es auch gleich weiter gehen kann und ich noch nicht aus dem Universum von Sanderson auftauchen muss. Diese Rezi ist jetzt wohl wieder etwas ausgeartet und dabei wollte ich mich doch kurz fassen. OK, also beim nächsten Mal versuche ich mich kürzer auszudrücken.  Und nun entlasse ich euch mit einer glatten 5 Punkte-Wertung, bis zum nächsten Mal.

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    Der Weg der Könige
    JuliaO

    JuliaO

    06. March 2014 um 21:26

    Wer auf deutsch und englisch liest hat hier mal wieder einige Problemchen, da die deutschen Bände mal wieder je in 2 Bücher aufgeteilt werden. Und um das ganz noch komplizierter zu machen, gibt es im englischen ebenfalls mal wieder 2 Ausgaben. eine komplette und eben auch eine zweigeteilte.... Wenn man dieses Chaos an Bänden, Nummern und Reihenfolgen aber einmal hinter sich gebracht hat, dann ist es mal wieder ein fantastischer Roman geworden! Ich muss zwar zugeben, das ich bei diesem etwas länger gebraucht habe um in die Geschichte und in die Welt einzutauchen, als bei Sanderson üblich, doch dann war es so gut wie es gewohnt bin! Und für den, der sich das Suchen ersparen mag: Band 1: Der Weg der Könige Band 2: Der Pfad der Winde Diese Beiden geben zusammen den englischen Titel Way of kings Band 3: die Seele des Königs

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 19 austauschen!

    • 72
  • Fantasy, wie Du sie noch nicht erlebt hast!

    Der Weg der Könige
    MissErfolg

    MissErfolg

    10. January 2014 um 10:35

    Vergleiche mit den Großmeistern Tolkien und Martin werden in letzter Zeit etwas verschwenderisch auf den Buchrücken der Fantasy Literatur verteilt. Die Erfahrung hat mich gelehrt, nicht allzu viel auf diese fragwürdigen „Gütesiegel“ zu geben, doch in diesem speziellen Fall würde sogar ich einen Vergleich mit Tolkien und Martin ziehen wollen. Zwar kann man nicht sagen, dass Sanderson „genauso“ schreibt wie Tolkien oder Martin, aber für mich steht eines fest: Er gehört ebenfalls in den Olymp der ganz großen Fantasy-Autoren! “Life before Death. Strength before Weakness. Journey before Destination.” Brandon Sanderson hat sich Großes vorgenommen: Mit seinen Sturmlicht-Chroniken will er einen 10bändigen Epos erschaffen, der zweifelsohne vieles in den Schatten stellen wird. Mit dem 900seitigen Auftakt hat der erfahrene Fantasy-Leser wirklich keine leichte Kost, keine kleine Novelle vor sich. Doch die Mühe, den schweren Wälzer abends im Bett herumzubalancieren, wird sich auszahlen: So ein Lese-Erlebnis wie „Der Weg der Könige“ habe ich bisher noch nicht erlebt! “Somebody has to start. Somebody has to step forward and do what is right, because it is right.” Roschar – so heißt Sandersons Welt – besteht vornehmlich aus Steinen und Stürmen. Stürme, die mit nichts vergleichbar sind, was wir aus unserer Welt kennen. Stürme, die mit so gewaltiger Kraft über das Land toben, dass sich sogar die Natur an diese Lebensbedingungen anpassen musste. Das Gras verschwindet beispielsweise im Boden, sobald sich jemand nähert oder Wind aufkommt, viele Pflanzen wachsen in so genannten Steinknospen, die sich während der Stürme einfach schließen können. Auch die Tiere verkriechen sich in ihre Körperschalen, riesige „Krabben“ werden in Roschar als Last- und Zugtiere benutzt. Doch ein Gutes haben diese Großstürme: Ihre Kraft (das so genannte Sturmlicht) lässt sich in Edelsteinen festhalten und dient in dieser Form einerseits als Währung, andererseits als Quelle der Macht/Magie. Diese Welt erleben wir vornehmlich aus der Sicht dreier unterschiedlicher Charaktere: Dalinar ist der Bruder des ermordeten Königs. Er ist des Lebens, beziehungsweise des ständigen Kämpfens müde. Er wird nicht nur von einem schlechten Gewissen, sondern auch von visionären Albträumen heimgesucht, die ihn ähnlich wie epileptische Anfälle einfach überkommen, sodass er von vielen bereits für verrückt gehalten wird. Die Stimmen, die in seinen Träumen zu ihm sprechen, überantworten ihm die Aufgabe, die Welt zu retten, doch wie soll das gelingen, wenn der Rest der Welt mit Intrigen und albernen Kleinkriegen beschäftigt ist. Kaladin, ist der Sohn eines Chirurgen, der als charismatischer Offizier einer großen Karriere in der Armee entgegensah. Widrige Umstände führen jedoch dazu, dass Kaladin versklavt und in einen gefährlichen Krieg hineingezogen wird, in dem er und die anderen Männer seines Trupps als Kanonenfutter dienen sollen. Der dritte Erzählstrang folgt der jungen Adligen Shallan, die nach dem Tod ihres Vaters zum Mündel der königlichen Schwester Jasnah wird – eine der größten Wissenschaftlerinnen ihrer Zeit. Doch obwohl Shallan großen Gefallen daran findet, von Jasnah ausgebildet zu werden, geht es ihr vornehmlich darum, Jasnah zu bestehlen. Denn nur der Schatz, den die Gelehrte besitzt, könnte Shallans in Ungnade gefallene, verarmte Familie retten. „Wir existieren, um getötet zu werden - Falls wir nicht schon tot sind." Es fällt mir tatsächlich schwer, meine Eindrücke in angemessene Worte zu fassen. Die Welt Roschar, ihre Hintergründe und Geschichte, die Religion, die Kultur – das alles ist so unfassbar episch! Sanderson beweist in diesem Buch sein Können als Großmeister der Fantasy, indem er vieles schafft, was in der Fantasy zuvor noch nie dagewesen ist. Grafisch wird die Handlung durch viele bunte Karten und liebevoll gestaltete, die Geschichte unterstützende Bilder ergänzt. Zweifelsohne braucht es etwas, bis die Handlung in Gang kommt. Der erste Band der Sturmlicht-Chroniken dient in erster Linie dazu, die Charaktere einzuführen und die Welt Roschar vorzustellen. Trotz allem bleibt die Geschichte durchweg spannend, interessant und fesselnd. Ich konnte gar nicht genug von Sandersons neuer Welt bekommen, in der es so viel Neues zu entdecken gibt! Ehrlich gesagt hätte ich nicht für möglich gehalten, dass das im Fantasy-Genre überhaupt noch möglich ist. Fazit: Ich bin restlos begeistert, mir fehlen die richtigen Worte, um dieses Buch zu beschreiben, ein Meisterwerk der High-Fantasy!

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