Brandon Sanderson Die Stürme des Zorns

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Inhaltsangabe zu „Die Stürme des Zorns“ von Brandon Sanderson

Die sturmumtoste Welt Roschar droht zu zerfallen. Auf der Zerbrochenen Ebene hat sich der Feldzug des Königreichs Alethkar gegen das geheimnisvolle Volk der Parschendi in einen Stellungskrieg aufgelöst. Dalinar, der Bruder des Königs, wagt zusammen mit dem jungen Hauptmann Kaladin einen verzweifelten Vorstoß – aber schon brauen sich die Großstürme zusammen. Ist dies das Ende?

mit Eriskons Spiel der Götter zusammen meine Lieblingsserie

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  • * 5-Sterne *

    Die Stürme des Zorns
    Masau

    Masau

    02. January 2016 um 18:27

    Als vierter Teil der Reihe macht er alles richtig. Sowohl die fesselnde Geschichte sowie die spannenden Charaktere haben mich wieder einmal voll in ihren Bann geschlagen. Und das Ende hatte einen tollen Cliffhanger mit dem unerwarteten Auftauchen einer gewissen Person. Sanderson versteht es, einzelne Erzählstränge über Bücher hinweg zu verbinden und dabei die Spannung zu halten. Zwischendurch streut er feine Häppchen zur Geschichte der Welt ein, welche nach und nach offene Fragen beantworten. Eine tolle Reihe, die ihr hohes Level bisher halten konnte. Für Fans von epischen Geschichten ein Muss!

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  • Erstklassig

    Die Stürme des Zorns
    thebookpassion

    thebookpassion

    13. December 2015 um 23:20

    Der Krieg zwischen dem Königreich Alethkar und dem Volk der Parshendi spitzt sich immer mehr zu und das Ende aller steht bevor, denn General Dalinar Kholin Versuche, sein Land zu vereinen scheinen fehl zuschlagen und so hat Alethkar den Parshendis nichts entgegenzusetzen. Dalinar Kholin hat in Kaladin jedoch einen engen wichtigen Verbündeten gefunden und die Entscheidung von Dalinar Kholin Kaladin unter sein Kommando zunehmen scheint Früchte zu tragen. Zudem versucht der General mit seinem Sohn und seinen Verbündeten den Orden der Strahlenden Ritter neu zu gründen, denn mit ihrer Hilfe möchte Dalinar Kholin das schlimmste verhindern. Nach wie vor kämpfen verschiedene Parteien gegen den Untergang der Welt und versuchen die Völker zu vereinigen, was auch im vierten Band eher schlecht als recht gelingt, da sich die verschiedenen Parteien behindern und sich gegenseitig sabotieren. Die Konflikte spitzen sich in „Die Stürme des Zorns“ deutlich zu und der Kampf gegen die Parshendi wird immer verzweifelter und brutaler. Grade in diesem Teil erfährt man einiges über die Magie und deren Beschaffenheit, da Kahladin und Schallan immer mehr über ihre eigenen Kräfte erfahren und die Grenzen ihrer Magie austesten. Vor allem durch gewisse Fehlentscheidungen gelingt es Kahladin eher unabsichtlich wichtige Informationen zu sammeln, sodass er sich und seine Kräfte besser verstehen und akzeptieren kann. Ich werde jedoch nicht weiter auf die Details eingehen, da ich niemanden etwas vorwegnehmen möchte. Schon nach wenigen Sätzen konnte mich Brandon Sanderson wieder mit seinem Schreibstil begeistern und mich mitreißen. Es gelingt ihm einfach immer wieder spannungsreiche Szenen sehr intensiv und fesselnd zu beschreiben. Grade das letzte Viertel des Romans trotzt nur so vor spannenden Szenen und es passieren dramatische Dinge. Ich konnte mich grade von einem Schock erholen, da folgte schon der Nächste. Es gelingt Brandon Sanderson einfach nahezu perfekt die verschiedenen Erzählstränge und die verschiedenen Informationen zu einer faszinierenden Geschichte zu verweben. Er deutet Informationen stellenweise nur an, sodass ich zum Nachdenken angeregt wurde und sich jeder Leser und jede Leserin eigene Gedanken machen muss. Bei manchen Textstellen war ich einfach nur geschockt und des Öfteren habe ich gedacht, so, dass war es jetzt für alle beteiligten Figuren. Doch der Autor baut immer wieder überraschende Wendungen ein, die vollkommen authentisch wirken und nicht zu weit hergeholt sind. Ich bin daher nicht umhin gekommen, einfach mit zu fiebern und voller Spannung auf die nächste überraschende Wendung zu warten. Keiner der Figuren wirkt flach oder zu überspitzt und bei so einer Vielzahl von verschiedenen Figuren ist dies wirklich bemerkenswert. Brandon Sanderson haucht jeder Figur Leben ein und zunächst unwichtig wirkende Figuren können im späteren Verlauf noch zentrale Rollen übernehmen. Kaladin und Schallan werden immer mehr zu meinen Lieblingsfiguren. Grade in den ersten Bänden wirkt Kaladin sehr selbstgerecht und macht jede höhergestellte Person für sein Leiden verantwortlich. Er ist einfach voller Wut auf das Leben und weiß es nicht zu schätzten, doch er entwickelt sich weiter und bemerkt fast zu spät, dass er sich selbst und seine moralischen Vorstellungen verliert. Ich denke jedoch, dass Brandon Sanderson grade bei Kaladin aufpassen muss, dass er nicht zu einem Klischee Helden mit schlechter Kindheit mutiert. Schallan wächst immer mehr mit ihren Aufgaben und gewinnt eine sehr angenehme Stärke und Entschlossenheit. Sie ist bereit Risiken einzugehen, um einen eigenen Beitrag zu leisten und gegen den Untergang aller Menschen anzukämpfen. Wie schon zuvor erwähnt, gelingt es dem Autor auch eher unscheinbare und mysteriöse Figuren mit in die Geschichte einzubinden und so hat mich vor allem der Schelm fasziniert, denn er steckt voller Geheimnisse. Er kennt die tiefsten Wünsche und Ängste der Figuren und auch über das Land und die Legenden besitzt er ein enormes Wissen. Es ist einfach das komplette Gegenteil eines klassischen Schelms, da seine Witze oftmals alles andere als witzig sind. Tatsächlich habe ich eine gewisse Vermutung bezüglich des Schelms, da Brandon Sanderson aber so gerne überraschende Wendungen einbaut, kann der Schelm auch jemand komplett anderes sein. Alles in allem konnte mich auch der vierte Band überzeugen. „Die Stürme des Zorns“ ist bis jetzt der spannungsreichste Roman der Reihe. Zudem konnte der Autor erneut mit grandios ausgearbeiteten Figuren auftrumpfen und auch die Welt ist einfach phänomenal und komplex.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Gelungenes Fantasy Epos

    Die Stürme des Zorns
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. June 2015 um 09:25

    Ich habe dieses Buch in einem Stück durchgelesen weil ich es mal wieder nicht aus den Händen legen konnte. Die fantastische Geschichte um Dalinar, Schallan und Khaladin geht weiter und wenn man schon glaubt JETZT passiert dieses und jenes, wird man von Brandon Sanderson wieder eines Besseren belehrt. Es machte Spaß sich wieder überraschen zu lassen. Die Parshendi haben eine neue schreckliche Waffe entdeckt mit der sie hoffen Dalinars Armee und auch die der andren Großprinzen besiegen zu können. So schwer dürfte das nicht werden, denn die Großprinzen sind sich untereinander uneins. Dalinar versucht sein Bestes um Verbündete zu gewinnen. Dafür ersinnen er und sein Sohn Adolin einen Plan, der Adolin jedoch in Lebensgefahr bringt. Dalinar hat einen tollen Auftritt in der Szene mit Amaram, der zeigt welchen Charakter Dalinar hat. Das ich Dalinar mag wisst ihr ja bereits. Unterdessen ist Schallan auf eigene Faußt unterwegs und erschleicht sich durch eine List den Zugang zu Orten an denen sie ebenfalls in Gefahr schwebt, wenn sie entdeckt wird. Wie gewöhnlich ist Schallan klug und ihre Wortgefechte mit Khaladin haben mich oft zum Lachen gebracht.Schallan ist für mich ein Charakter den ich gerne hab, endlich mal eine Frau die listig, mutig und humorvoll ist. Kahaldin, soll den König beschützen doch er fällt wieder in ein emotionales Loch und begeht fast einen schlimmen Fehler. Der Verlust den er zu ertragen hat zerstört ihn fast. Trotzdem entscheidet er sich letzendlich richtig. Bei der Duellszene entfaltet er wieder einmal seine Kampfkunst. Die Szene in der er sich "verwandelt" hat fand ich wunderschön. Für mich ist Khaladin DER Held. Ich habe ja schon in den Vorbänden von ihm geschwärmt. Wie schon öfters von mir erwähnt schafft es Herr Sanderson immer wieder seinen Leser zu packen und direkt mit auf die Reise zu nehmen. In Roschenar, wo es Magie, schreckliche Kreaturen und faszinierende Charaktere gibt, fühlt man sich einfach wohl. Ich freue mich schon darauf wie es weitergehen wird. Ich kann allen Fantasybegeisterten die eine detailreich gestaltete Welt, faszinierende Charaktere und eine gut durchdachte Handlung mögen ruhigen Gewissens zum Kauf raten. Man wird nach Roschenar entführt und möchte nicht mehr weg. In einem Satz: Gelungenes Fantasy Epos Die Stürme des Zorns von Brandon Sanderson erhalten 5 von 5 Sternen

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  • Besser kann man es gar nicht machen.

    Die Stürme des Zorns
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    21. May 2015 um 21:58

    Originaltitel: Words of Radiance  The Stormlight Archive, Book 2.2 Reihe:                Sturmlicht-Chroniken # 4 Verlag:              Heyne (Randomhouse) Format:            Hardcover mit Schutzumschlag, eBook, Hörbuch Umfang:           800 Seiten Erschienen:    23. März 2015 Inhalt: Der Krieg zwischen dem Königreich Alethkar und dem geheimnisvollen Volk der Parshendi tobt bereits mehrere Jahre. Politische Intrigen und die Jagd nach magischen Edelsteinen lassen die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges sinnlos erscheinen. Aber dann tritt mit dem jungen Kaladin nicht nur ein ungewöhnlicher Held auf, ein Dunkelauge und ehemaliger Sklave. General Dalinar Kholin, der Kaladin unter sein Kommando nimmt, beschließt auch, alle Vorsicht fahren zu lassen und zusammen mit seinem Sohn und Kaladin an der Verwirklichung der Verheißung zu arbeiten – und den Orden der Strahlenden Ritter neu zu gründen. Mit ihnen will Kholin den Kampf gegen den weißen Assassinen aufnehmen und den Krieg ein für alle Mal beenden – und so den alles zerstörenden Ewigsturm aufhalten. Doch der Orden ist mit einem jahrtausendealten Fluch belegt . . . (Randomhouse.de) Meine Meinung: Ich hatte ein paar klitzekleine Schwierigkeiten im letzten Band, da mir dort die Kampfszenen etwas zu ausufernd beschrieben wurden. Aber soll ich euch was sagen - dieses Buch war wieder so genial. Wahnsinn! Sicher es gab auch hier Kampfszenen, doch waren diese spannend und temporeich und teilweise sogar sowas von ungewöhnlich (ich sage nur fliegen). Doch vor allem konnte mich dieses Buch mit vielen unglaublichen Wendungen begeistern. Dieses Band ist der für mich bisher spannendste und auch überraschenste gewesen. Nachdem die das umfangreiche Sturmlicht-Chroniken-Universum in den 3 letzten Büchern immer wieder mit erklärt werden musste, ist man als Leser endlich angekommen. Weder die Protagonisten, noch die Länder und schon gar nicht die Legenden benötigen jetzt noch längen verursachende Erklärungen und Ausführungen. Ab sofort ist Unterhaltung Pur geboten. Anfangs hat mich das Tempo der Geschichte richtig überrascht. konnte man bei den Vorgängern auch das Buch einmal zum Schlafen beiseite legen, so lief das hier nicht - auf gar keinen Fall !!! Dieses Buch strotze vor überraschenden Wendungen, vor tragischen Windungen und vor Fallstricken. Auch nur die kleinste Unachtsamkeit und man hatte vielleicht etwas Wichtiges verpasst. So offenbart Kaladin sein Geheimnis einem Kholin, Schallan wird zum Retter. Und Renarin zum Ritter wider Willen. Die Strahlenden Ritter verlieren was sie sicher zu haben scheinen, sie finden wieder was sie verloren glaubten und sie treten ins Licht - ins Licht des Erkennens, des Glauben und des Erfahrens. Dieses Buch strotzt vor Lügen, Wahrheiten, vor Vertrauen und Misstrauen, vor Liebe und Hass. Verbindungen  brechen, um neu geschlossen zu werden. Freunde werden zu Feinden und Feinde zu Freunden. So richtig verstehe ich immer noch nicht die Rolle von Schelm in diesem Stück. Zum einen ist er Lehrer, zum Anderen bringt er Dinge und Menschen zusammen, die zusammen gehören. Fazit: So jetzt versuche ich kurz einmal zusammen fassen. Das Buch bringt Spannung, Überraschung und Komplexität auf ein seltenes Niveau. Einfach nur fantastisch und genial. Ich bin geflasht.

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  • Komplex

    Die Stürme des Zorns
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. April 2015 um 12:41

    Im nun vierten Band der „Geschichte Roschars“ bietet Sanderson, wie schon in den vorhergehenden drei Bänden, sprachlich sehr versiert und sehr interessiert an den vielfachen Personen eine intensive, sehr verzweigte, aus vielen Perspektiven geschilderte „Gemengelage“ der Intrigen, Strategien, des Ergehens mit- und gegeneinander der vielen Protagonisten. Der Krieg selbst, der herrscht, wird in dieser Vertiefung der Personen fast nur am Rande mit erwähnt. Damit korrespondiert die Erzählweise Sandersons mit dem „aktuellen Stand“ der Auseinandersetzungen. Während der Kampf selbst in eine Art Stellungskrieg übergegangen ist, lässt Sanderson den blick des Lesers weiter (in den „Zwischenspielen“) in die Welt Roschars schweifen (mitsamt einiger Blicke in die Vergangenheit) und folgt auf der anderen Seite den schon bekannten Protagonisten auf ihren teils gefahrvollen, teils „sich selbst findenden“ Wegen durch Roschar. Das hierbei die ein oder andere „Heldengestalt“ ihren Platz einnimmt und aus so gut wie jeder ausweglosen Situation einen Weg hinausfindet (mit überraschenden Wendungen, bietet dabei dem Leser ähnlich griffige emotionale Verankerungspunkte, wie in „Shallan“, einer der wichtigen, weiblichen Figuren. Zudem dient dieser Band dazu, die Protagonisten ein stückweit auch „vorzubereiten“. Auf die Finale Auseinandersetzung in diesem Buch, aber auch auf (bestimmt) kommende Ereignisse in einer möglichen Fortsetzung. Wie in anderen „Heldenepen“ der Literatur oder des Films wollen die „besonderen Kräfte“, die in zumindest einigen der Personen vorhanden sind, entfaltet und von jenen auch beherrscht werden, um sie gegen drohende und große Gefahren einsetzten zu können. In einer zerfallenden Welt bietet Sanderson so eine (ein wenig unüberschaubar große) Gruppe von Persönlichkeiten auf, die um die Einheit der Welt ringen und sich gegen eine drohende Niederlage, gegen eine um sich greifende Gleichmut dem Krieg gegenüber und gegen einen Zerfallt ihrer Welt gegen teils übermächtig wirkende Gegner stemmen. Insgesamt ist der „rote Faden“ mitsamt dem Inhalt auch dieses Bandes kaum angemessen in einem Überblick darzustellen, da Sanderson sehr komplexe Ereignisse und Beziehungen unter den Personen entfaltet, die immer wieder neue Perspektiven, neue Handlungsstränge und neue Einsichten ergeben. Eine komplexe Welt, die bei der Lektüre zum „darin Versinken“ aber durchaus einlädt, befördert durch die sehr flüssige Erzählweise Sanderson, die emotionale Bindung an seine Protagonisten und die vielfachen Elemente, die erst im Gesamten gesehen das das ganze Bild erst stückweit deutlicher machen. Inklusive gut gesetzten überraschenden Wendungen, die für eine Aufrechthaltung des Interesses sorgen, ohne den inneren Zug der Geschichte auf ein (allerdings absehbares) Finale zu stören. Weiterhin eine spannende und empfehlenswerte Lektüre. Komplex Im nun vierten Band der „Geschichte Roschars“ bietet Sanderson, wie schon in den vorhergehenden drei Bänden, sprachlich sehr versiert und sehr interessiert an den vielfachen Personen eine intensive, sehr verzweigte, aus vielen Perspektiven geschilderte „Gemengelage“ der Intrigen, Strategien, des Ergehens mit- und gegeneinander der vielen Protagonisten. Der Krieg selbst, der herrscht, wird in dieser Vertiefung der Personen fast nur am Rande mit erwähnt. Damit korrespondiert die Erzählweise Sandersons mit dem „aktuellen Stand“ der Auseinandersetzungen. Während der Kampf selbst in eine Art Stellungskrieg übergegangen ist, lässt Sanderson den blick des Lesers weiter (in den „Zwischenspielen“) in die Welt Roschars schweifen (mitsamt einiger Blicke in die Vergangenheit) und folgt auf der anderen Seite den schon bekannten Protagonisten auf ihren teils gefahrvollen, teils „sich selbst findenden“ Wegen durch Roschar. Das hierbei die ein oder andere „Heldengestalt“ ihren Platz einnimmt und aus so gut wie jeder ausweglosen Situation einen Weg hinausfindet (mit überraschenden Wendungen, bietet dabei dem Leser ähnlich griffige emotionale Verankerungspunkte, wie in „Shallan“, einer der wichtigen, weiblichen Figuren. Zudem dient dieser Band dazu, die Protagonistene in stückweit auch „vorzubereiten“. Auf die Finale Auseinandersetzung in diesem Buch, aber auch auf (bestimmt) kommende Ereignisse in einer möglichen Fortsetzung. Wie in anderen „Heldenepen“ der Literatur oder des Films wollen die „besonderen Kräfte“, die in zumindest einigen der Personen vorhanden sind, entfaltet und von jenen auch beherrscht werden, um sie gegen drohende und große Gefahren einsetzten zu können. In einer zerfallenden Welt bietet Sanderson so eine (ein wenig unüberschaubar große) Gruppe von Persönlichkeiten auf, die um die Einheit der Welt ringen und sich gegen eine drohende Niederlage, gegen eine um sich greifende Gleichmut dem Krieg gegenüber und gegen einen Zerfallt ihrer Welt gegn teils übermächtig wirkende Gegner stemmen. Insgesamt ist der „rote Faden“ mitsamt dem Inhalt auch dieses Bandes kaum angemessen in einem Überblick darzustellen, da Sanderson sehr komplexe Ereignisse und Beziehungen unter den Personen entfaltet, die immer wieder neue Perspektiven, neue Handlungsstränge und neue Einsichten ergeben. Eine komplexe Welt, die bei der Lektüre zum „darin Versinken“ aber durchaus einlädt, befördert durch die sehr flüssige Erzählweise Sanderson, die emotionale Bindung an seine Protagonisten und die vielfachen Elemente, die erst im Gesamten gesehen das das ganze Bild erst stückweit deutlicher machen. Inklusive gut gesetzten überraschenden Wendungen, die für eine Aufrechthaltung des Interesses sorgen, ohne den inneren Zug der Geschichte auf ein (allerdings absehbares) Finale zu stören. Weiterhin eine spannende und empfehlenswerte Lektüre.

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  • Fesselnd und spannend bis zum Ende, eine grandiose Fortsetzung :)

    Die Stürme des Zorns
    BUECHERLESERjw

    BUECHERLESERjw

    23. April 2015 um 11:52

    INHALT Für Dalinar ist die Mission klar: Die Paraschendi müssen endgültig besiegt werden, damit er sich seiner göttlichen Aufgabe widmen kann: die Orden der Strahlenden Ritter neu gründen und mit ihrer Hilfe die Menschheit vor einer neuen Wüstwerdung zu retten.  Und nebenbei muss er noch den schwachen und unbeliebten König, seinen Neffen, beraten und ihm beistehen sowie Anschlägen auf sein Leben entgehen. Kaladin lernt sich selbst und seine jüngst entdeckten Kräfte kennen. Als Dunkelauge und Hauptmann von Dalinars Leibwächter versucht er die Kräfte geheim zu halten. Außerdem trifft er eine falsche Entscheidung  und bringt damit sich, seine Freunde, sein Sprengsel Syl und die gesamte Menschheit in Gefahr. Schallan übt zusammen mit ihrem Sprengsel Muster an ihren Illusionen und ihren Fertigkeiten in der Spionage. Für einen geheimen Bund soll sie Großherr Amaram ausspionieren. Wie Kaladin versucht auch sie ihre Fähigkeiten zu verbergen und mit ihnen den Plan von Jasnah Kholin weiter zu verfolgen: Die Rückkehr der Bringer der Leere muss verhindert und Urithriu, die heilige Stadt, muss gefunden werden. Mit ihrer Art schafft es Schallan nicht nur ihren Verlobten Adolin zu überzeugen, sondern auch Dalinar, Navani und Kaladin zu überzeugen. Fernab der zerbrochenen Ebene, in Schallans Heimatland Jah Keved hat ein Krieg um das Thronerbe getobt. Alle Parteien sind vernichtenden geschlagen, da steht der König von Kharbranth den Verletzten bei und endet als König von Jah Keved. Mit dem Krieg um das Thronerbe und den Tot vieler anderer Könige und Kaiser hat er mehr zu tun, als erwartet. Und all sein Handeln basiert auf einem Diagramm… Kann Dalinar die Großprinzen der Alethi unter sich einen und den Paraschendi widerstehen? Wird Kaladin sein Schicksal annehmen? Und können alle zusammen den vernichtenden Ewigsturm aufhalten? Ach ja: Und welche Rolle spielt Schelm in dem großen Spiel der totgeglaubten Göttersprengel? FAZIT “Die Stürme des Zorns” ist, genau wie die ersten drei Bände, sehr schwer wiederzugeben -daher auch der Klappentext in dieser Rezension . Auf den knapp 784 Seiten passiert so viel, aus so vielen unterschiedlichen Perspektiven, dass meine Rezension dem nicht gerecht wird. Alle Bände der Sturmlicht-Chroniken sollten gelesen und genossen werden. Brandon Sanderson hat einen Epos begonnen, der auch im vierten Band noch fesselnd und faszinierend ist, den Leser vorantreibt und ihn dann mit einem Cliff-Hänger zurücklässt. Beeindruckt bin ich von der Leistung des Autors. Mit jeden Band schafft er es die Geschichte komplexer zu gestalten und neue Charaktere einzubinden und dem Leser das Gefühl zu geben, als wäre dieser Charakter schon immer da gewesen und hat zum Buch gehört. Kleiner Kritikpunkt ist Kaladin: Hier muss Brandon Sanderson aufpassen keine unglaubwürdigen Helden zu schaffen, der einfach immer sich selbst und alle anderen Retten kann. Ein anderer Charakter, der mich umso mehr fasziniert ist Schelm. Offiziel eigenwilliger Hoffnar des Alethi-Königs kennt er die tiefsten Geheimnisse über den Verlauf der Welt und die Herzen der Menschen. Ich habe zwar einen Verdacht, wer er sein könnte, aber ich habe bei Brandon Sanderson gelernt: wann immer ich einen Verdacht habe, kommt immer alles anders. Die Sturmlicht-Chroniken gehören zu den wenigen Büchern, die ich wirklich gerne verfilmt sehen würde. Ein gescheiter Drehbuchautor und Regisseur könnten damit nicht nur sich, sondern auch Brandon Sanderson ein Denkmal setzen. Ganz kurz: ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG

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