Elantris

von Brandon Sanderson 
4,3 Sterne bei274 Bewertungen
Elantris
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Neue Kurzmeinungen

Sanjoons avatar

Obwohl ich kein Fantasyfan bin habe ich dieses Buch sehr genossen. Schön geschrieben und tolle Story.

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Großartige High Fantasy, die besonders Wert auf die Charakterentwicklung legt. Viele tolle Ideen!

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Inhaltsangabe zu "Elantris"

Mit seinem gefeierten Debüt »Elantris« setzt US-Superstar Brandon Sanderson noch heute Maßstäbe für groß angelegte, epische Fantasy. Nun liegt der Roman endlich in neuer Ausstattung vor: Einst war Elantris, die magische Stadt im Lande Arelon, ein Paradies, in dem die Götter wandelten. Aber dann wurde es von einem schrecklichen Fluch getroffen und die vormals blühende Stadt verwandelte sich in eine tödliche Falle für ihre Bewohner. Kronprinz Raoden, der in der gefallenen Stadt gefangen ist, muss gemeinsam mit der Königstochter Sarene das Geheimnis von Elantris ergründen ... Als Bonus enthält dieser Band die Story »Hoffnung für Elantris«, die mehr aus Raodens und Sarenes Welt erzählt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492281539
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:928 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.06.2009 bei Graphic Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MmeBlaustrumpfs avatar
    MmeBlaustrumpfvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Großartige High Fantasy - für alle Fans von "Das Lied von Eis und Feuer"
    Großartige High Fantasy

    Nachdem ich in letzter Zeit überwiegend Jugendfantasy gelesen habe, war Elantris der erste High Fantasy-Roman seit Jahren und zugleich mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Und es hat mir sehr gut gefallen. Der Autor konnte die Spannung auch an Stellen halten, an denen vergleichsweise wenig passiert und die eher von theologischen Diskursen geprägt sind. Doch gerade in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung Fahrt auf. 

    Das Ende selbst war zwar absehbar, enthält aber überraschende Elemente. Besonders überzeugen dabei die charakterlichen Wendungen und Entwicklungen der Protagonisten, etwa des Gyorns, aber auch verschiedener Adliger. Keiner der Charaktere erscheint flach oder konturlos, sondern sie alle werden als authentische Figuren mit Stärken und Schwächen gezeichnet. 

    Erzählt wird das Geschehen aus den Blickwinkeln von Raoden, Sarene und Hrathen. Durch diese drei Perspektiven steht nicht nur eine Figur im Mittelpunkt und der Leser erhält zugleich ein differenziertes Bild des Geschehens. 

    Die Welt, die Brandon Sanderson hier entwirft, ist eine magische, die jedoch ohne das übliche fantastische Personal auskommt. Die Magie ist allgegenwärtig - Religion und Magie leben in einer (friedlichen) Koexistenz. Die Beschreibung von Elantris ist detailliert genug, um die Stadt vor dem inneren Auge entstehen zu lassen, aber gleichzeitig so offen, dass das Bild frei ausgestaltet werden kann. So hatte ich etwa bei der Beschreibung von Elantris die ebenfalls fantastische Elbenstadt Gondolin aus J.R.R. Tolkiens Das Silmarillion (freilich in einer heruntergekommeneren Version) vor Augen.

    Sanderson zeigt in seinem Roman unter anderem auf, dass Religion und Kirche bzw. Religion und Religionsvertreter voneinander zu unterscheiden sind - eine durchaus moderne, wirklichkeitsbezogene Feststellung. Interessant ist auch das Adelsgefüge in Arelon: Die Herrschaft geht, so zumindest zu Beginn, im Falle eines Machtvakuums an den reichsten Kaufmann und nicht etwa an den ältesten Adligen. Wer Geld hat, hat Macht - auch das ist ein moderner Gedanke. 

    Zusammenfassend habe ich die Reise nach Elantris sehr genossen. Eine angenehme Abwechslung zu Romantasy und Co. Trotz der 920 Seiten ließ sich die Geschichte gut lesen und an keiner Stelle hatte ich das Gefühl im Buch nicht voranzukommen. Gerade ab der Mitte und im letzten Drittel des Romans sind die Seiten geradezu geflogen. Der Schreibstil Sandersons war flüssig und angenehm zu lesen. 

    Besonders gut gefallen haben mir auch das die Karte von Arelon, das Glossar, worin die verschiedenen Aonen gezeigt und erklärt sind, sowie die Kurzgeschichte Hoffnung von Elantris, die in dieser Neuauflage das Hauptwerk ergänzt. 

    Ich empfehle den Roman jedem, der sich für High Fantasy im Stil von Tolkien und George R.R. Martin begeistern kann und sich von einer Seitenzahl jenseits der 500 nicht abschrecken lässt. Es wird nicht mein letztes Buch von Brandon Sanderson gewesen sein und die Lust auf mehr High Fantasy konnte Elantris bei mir auf jeden Fall (wieder) wecken. 


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    Cornelia_Ruoffs avatar
    Cornelia_Ruoffvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach ein Klassiker!
    Einfach ein Klassiker

    „Elantris“ von Brandon Sanderson

     

    1. Zum Inhalt

    „Elantris“ ist Brandon Sandersons Debütroman, der meines Erachtens heute schon ein Klassiker ist.

    Wir treffen auf einen komplexen Weltenbau mit allem, was dazu gehört. Eine eigene Vergangenheit, Mythen, Gesetze, soziale Geflechte, Intrigen und Magie.

    Im Focus steht das Land Arelon, in dessen Herz die Stadt Elantris liegt, deren Bewohner, wegen ihrer magischen Fähigkeiten früher von den Menschen vergöttert wurden. Vor ungefähr zehn Jahren hat sich das geändert. War es ein Fluch? Inzwischen ist es so ziemlich das Schlimmste, das einem Menschen passieren kann, Elantrier zu werden.

    „Man nannte es die Shaod. Die Verwandlung. (...) Die Shad konnte einen Bettler, einen Handwerker, einen Adeligen oder einen Krieger treffen.“

     

    Brandon Sanderson gibt dem Leser eine gewaltige Aufgabe. Er wechselt die Erzählperspektiven und verfolgt mehrere Handlungsstränge, dementsprechend gibt es viele Personen auf der Bühne. Man braucht ein wenig Zeit, um sich einzulesen, bzw. beim Hörbuch, sich einzuhören.

    Auch die politischen und religiösen Verflechtungen und Intrigen sind nicht leicht zu durchschauen. Aber haltet durch! Ihr werdet belohnt.

    Brandon Sanderson online

    5/5 Punkten

    2. Protagonisten

    Raoden

    Der Königssohn Raoden und die Königstochter Sarene kennen sich mittels ihrer Seone. Ich erkläre nicht, was ein Seon ist, aber es ist etwas besonderes und kann über große Distanzen hinweg, eine Kommunikationsverbindung herstellen. Raoden und Sarene empfinden Sympathie füreinander und verloben sich aus politischen Gründen.

    Sie sind beide intelligent, haben Empathie und Charisma.

    Es dauert viele Seiten und Kapitel bis die beiden wirklich ein Paar werden. Raoden ereilt das Shaod. Sarene wird mitgeteilt, er sei verstorben.

    Raoden resigniert nicht, er versucht, eine Lösung zu finden. Er macht das Beste aus seiner Lage und entwickelt Führungsqualitäten. Er gibt Hoffnung und Vertrauen.

    Sarene

    Sarene hat ein außerordentliches politisches Gespür, um die richtige Entscheidung zu treffen. Sie ist nicht nur klug, sondern spielt auch gerne mit ihrem Gegenüber, so dass dieses nicht mehr unterscheiden kann, zwischen der eigenen Meinung und Sarenes Gedanken. Sie ist ein starker authentischer Charakter. Ich wäre gerne mit ihr befreundet.

    Hraten und Dilaf

    Wollen, dass Arelon zu ihrer Religion konvertiert. Während Hraten diesen Wunsch auf vernünftige und analytische Weise, durchzusetzen versucht, ist Dilaf die emotionale Seite dazu. Dilaf ist jedes Mittel recht. Er glaubt mit Haut und Haar an die Sache und bietet Elantris als Schuldigen an.

    Es gibt noch viele andere Charaktere, auf die ich nicht weiter eingehe. Brandon Sanderson hat seine Figuren gut aufgebaut und entwickelt. Und hinter dem Einen oder Anderen steckt mehr, als der Leser/Hörer auf den ersten Blick sieht. Es gibt einige Überraschungen.

    5/5 Punkten

    3. Sprachliche Gestaltung

    Wie schon erwähnt, ist es am Anfang eines epischen Werkes schwierig, sich alle Namen in den unterschiedlichen Handlungssträngen zu merken. Aber da muss der Fantasy Liebhaber durch und erhält im Gegenzug ein Setting mit einem komplexen Weltenbau und gut gezeichneten Protagonisten.

    Brandon Sanderson lässt seine Schauspieler mit eigener Stimme agieren. Durch das Wechseln der Erzählperspektive, kommt der Leser/Hörer emotional in das Geschehen.

    Die zusätzliche Kurzgeschichte „Hoffnung für Elantris“ ist ein Gewinn. Man erfährt ...

    Das Glossar mit den gebräuchlichsten Aonen ist sehr anschaulich. Das macht die Atmosphäre und Magie noch greifbarer.

    5/5 Punkten

     

    4. Fazit

    Ein Fantasy Roman, der mir auch beim zweiten Lesen viel Spaß machte. Brandon Sanderson entführt den Leser/Hörer in eine Welt, die auf den ersten Blick unserer Welt entspricht. Auf den zweiten Blick finden wir den Zauber in den Seonen und die Magie der Aone.

    Ein Klassiker der Fantasy. Unbedingt lesen!!!

    Ich bedanke mich bei Piper und NetGalleyDE für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

     

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    Sassenach123s avatar
    Sassenach123vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr komplex und spannend
    Wunderbar, verfluchte Welt

    Wunderbar, verfluchte Welt

    Elantris ist der Debütroman von Brandon Sanderson, ein geschlossener Roman, zu dem es noch Kurzgeschichten gibt.

    Es spielt im Land Arelon, in dem die Stadt Elantris liegt. Elantris ist ein ehemals besonderer Ort, voller Magie und fantastischer Einwohner, die durch einen nicht erklärbaren Vorgang Elantrier werden.
    10 Jahre, bevor die Handlung des Buches spielt, kam es zu einer Änderung, und es scheint, als sei Elantris verflucht.
    Alle Magie ist verschwunden, die Einwohner haben nicht mehr den Glanz der vorherigen Elantrier.

    Hauptpersonen im Buch sind:
    Raoden, ist der Sohn des Königs von Arelon, und wird zum Elantrier. Im Gegensatz zu den normalen Elantriern zweifelt er nicht an seinem Schicksal, sondern will es ändern. Er fängt an zu lernen die Elantrier zu vereinen und gibt sich mit seinem Schicksal einfach nicht zufrieden. Während der gesamten Handlung ist er immer zuversichtlich und gibt die Hoffnung nicht auf, trotz vieler Rückschläge.
    Sarene, ist die Tochter eines befreundeten Königreiches und per Vertrag mit Raoden verheiratet. Als sie in Arelon eintrifft ist Raoden kurz zu vor Elantrier geworden und ihr wird gesagt, dass er tot sein. Auf Grund des Heiratsvertrages ist sie aber rechtmäßig mit ihm verheiratet. Sie lernt im Lauf der Handlung viele Probleme von Arelon kennen, und sieht Gefahren für Ihre neue Heimat. Schnell wird klar, dass sie intelligent und klug ist, und sich nicht aus dem politischen Ränkespiel heraushält.
    Hraten, ist Vertreter einer Religion, die auch vor dem Fall von Elantris Gegner von Elantris war. Er hat den Auftrag Arelon für seine Religion zu gewinnen. Dadurch kommt er sehr stark mit Sarene in Verbindung, da sie eine Gegnerin seiner Religion ist. Stets versuchen beide die Schachzüge des andern zu vereiteln.
    Galodon ist eine Nebenfigur. Sohn eines ehemaligen Elantriers, der auch zum Elantrier wurde, hat eine humorvoll und pessimistische Art, wird von Raoden aber überzeugt zu helfen, unterstützt diesen, und ist meine persönliche Lieblingsfigur in diesem Roman.

    Das Buch als solches ist gut geschrieben. Die am Anfang leicht verwirrenden Namen, werden gut erläutert, man findet schnell in die Handlung hinein. Es ist gut und lustig, spannend, und bis auf das überhastete Ende, eine tolle Geschichte. Für Liebhaber des Fantasy- Genres wirklich zu empfehlen.

    Das E-Book wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt

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    JenWi90s avatar
    JenWi90vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Grandiose Fantasy mit einigen unerwarteten Irrungen, Wirrungen und Wendungen
    Grandioser Fantasy-Klassiker


    Brandon Sandersons Fantasy-Epos "Elantris" bringt seine Leser in eine gigantisch aufgebaute Welt voller unerwarteter Wendungen, Irrungen und Wirrungen.
    Gemeinsam mit den drei Hauptakteuren Raoden, Sarene und Hrathen erleben wir einen Kampf mit- und gegeneinander, einen Kampf voller Hoffnung und Glauben, einen Kampf, um die Welt zu retten.


    Der Einstieg in das Buch gelingt nicht mühelos. Die vielen verschiedenen Namen, Orte und Religionen erfordern viel Konzentration. Nach und nach werden die Strukturen und Verbindungen jedoch klarer und man kann sich in der Geschichte verlieren. Die unerwarteten Wendungen und ein ungelöstes Geheimnis erregen das Interesse und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.


    Nach einem holprigen Start konnte mich das Buch in seinem ganzen Umfang überzeugen. Ein wirklich empfehlenswerter Fantasy-Klassiker.

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    Sardonyxs avatar
    Sardonyxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: EPISCH!
    Wortgewaltig, traumhaft, über alle Seiten hinweg fesselnd - Elantris ist ein Meisterwerk!

    Elantris, die magische Stadt in Arelon, die heute in Ruinen liegt. Die Elantrier, einst ausgestattet mit der Macht der Aonen, sind längst untergegangen und brachten einen Fluch über die Menschen ....
    Als Kronprinz Raoden von Arelon plötzlich mit dem Fluch von Elantris aufwacht und in die Stadt ewigen Verderbens verbannt wird, steht für ihn fest, dass er herausfinden muss, was Elantris so sehr vernichtet hat. Während er im Kampf gegen Schmerzen und Hunger das Geheimnis zu entdecken versucht und von seinen Leuten totgeglaubt wird, steht Arelon am Rande des Zerfalls: der Religionskonflikt zwischen der korathischen und derethischen Kirche ist so zugespitzt, dass nur der derethische Hrathen vielleicht einen blutigen Krieg gegen Arelons König verhindern kann. In diese Zeit der Intrigen taucht die scharfsinnige Prinzessin Sarene auf, die ebenso bestrebt ist, einen Krieg zwischen den einzelnen Ländern zu verhindern ...

    Brandon Sanderson ist mir als Fantasy-Fan natürlich ein Begriff, aber bisher habe ich nur viel Begeistertes über seine Bücher gelesen als mich selber daran zu wagen. Dass Sandersons Debüt ,,Elantris" ein Einzelbuch ist (ausnahmsweise keine Fantasy-Reihe, hurra!!) hat mich dann völlig überzeugt, etwas von ihm auszuprobieren.

    Die drei Hauptfiguren - Raoden, Sarene & Hrathen - hat Sanderson so perfekt gestaltet, dass ich fast schon glauben könnte, sie seien echte Persönlichkeiten. Besonders was Sarene angeht, könnte ich den Begriff "girlcrush" anwenden - sie ist fantastisch! Intelligent, scharfsinnig, eine begnadete Fechterin und lässt trotz allen Fehlschlägen und ihren persönlichen Problemen nie locker. Das nenne ich mal eine Heldin! Ich hoffe sehr, dass Brandon Sanderson in seinen weiteren Büchern öfters solche Protagonistinnen hat, denn wenn ja, ist das ein Grund, ALLES von ihm zu lesen.

    Raoden, der von der Shaod betroffene Prinz, ist dagegen ein purer Sonnenschein, was sich auch im Schreibstil des Autoren bemerkbar macht: während die Handlung sich manchmal geradezu überschlägt, hatte ich angesichts des feinen Humors immer mehr als genug zu grinsen - außer zum rasanten Finale hin, in dem der wahre Held des Buches hervortritt. Mal beschreibt Sanderson bildlich den schleimigen Schmutz von Elantris, dann wie die magischen Linien der Aonen durch die Luft flimmern und mein Kopfkino hört gar nicht mehr auf, ich bin von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh in diesem Buch gefangen gewesen.

    ,,Elantris" ist das High Fantasy-Buch schlechthin, weil Sanderson für seine Welt ein ausgeklügeltes Magiesystem erschaffen hat. Wisst ihr, wenn ich eines nicht wirklich ausstehen kann, dann Bücher, die sich vom Genre als ,,epische Fantasy" bezeichnen, aber der Autor keine Lust hatte, seine Welt genauer auszuformen. Ich meine, schaut euch nur Elantris an, da hat Sanderson wirklich an alles gedacht: verschiedene Religionen, die Macht - und Gesellschaftsordnung, Beweggründe aller Figuren, politische Intrigen, abgrundtiefe Geheimnisse ...
    Ach, verdammt, was schwafel ich rum - kurz gesagt ist dieses Buch in allem völlig perfekt. Ich kann mir selbst nicht verzeihen, so lange nichts von Sanderson gelesen zu haben. Für Leute, die eher weniger für Fantasy zu begeistern sind, kann der gesamte Buchinhalt vielleicht zu überladen wirken, doch trotzdem würde ich es allen empfehlen, die sich einfach nur mal zurücklehnen und in eine faszinierende Stadt abtauchen wollen. Meisterwerk, Prachtstück, Lieblingsbüch-Für-Immer-Und-Ewig - wie auch immer ich ,,Elantris" nenne, es wird dem Buch einfach nicht gerecht genug.

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    Weltensuchers avatar
    Weltensuchervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein souveräner Fantasy-Roman, der alles, was man sich von diesem Genre wünscht, in sich vereint!
    Überzeugende Fantasy

    „Elantris“ ist das Erstlingswerk des bekannten Brandon Sanderson und auch mein erstes Buch dieses Autors. Dementsprechend hatte ich einige, jedoch nicht allzu hohe Erwartungen an das Debüt , da viele seiner späteren Werke sogar noch viel mehr gelobt werden - und wurde trozdem positiv überrascht.

    Zum Inhalt: Einst war Elantris, die Haupstadt des Landes Arelon, weltberühmt: zum einen für ihre überwältigende Schönheit und Macht, zum anderen für ihre Einwohner: jeder Elantrier hatte einst Elantris' Segen erhalten, der stets eine atemberaubende Verwandlung mit sich zog. Nicht nur ihr Aussehen, auch ihre Fähigkeiten änderten sich zum Übermenschlichen, sodass die Elantrier seit jeher als gottgleiche, friedens- und heilsbringende Herrscher Arelons verehrt und geliebt wurden. Doch vor zehn Jahren kam es unerklärlicher Weise zum Bruch und der Segen der Stadt wandelte sich in einen Fluch. Schmutz und Zerstörung suchten Elantris heim, die Einwohner wurden krank und litten Schmerzen, verbannt in ein Stadium zwischen Leben und Tod. Raoden, Prinz von Arelon, wird eines Tages ebenfalls von der Shaod befallen und in die Stadt Elantris gesperrt. Seiner Verlobte Serene ist er deshalb nie begegnet, diese nimmt jedoch an seiner Stelle die politischen Geschehnisse von Arelons in ihre Hand. Zeitgleich trifft nämlich auch Hrathen aus dem fernen Osten ein, mit der unmöglich scheinenden Aufgabe, das gesamte Land zur eigenen Religion zu bekehren, und das binnen drei Monate. Während in Elantris Schmerzen, Hunger und Leid herrscht, drohem dem Rest des Landes fremde Mächte, Verrat und Intrigen...

    Sanderson hat eine sehr detailreiche und spannende Welt erschaffen: sowohl die Stadt Elantris selbst wird sehr bildhaft und nah beschrieben, als auch der gesamte Kontinent mit den politischen Beziehungen der Länder, der historischen Vergangenheit und den herrschenden Religionen. Eine durchdachte, komplexe und sehr interessante Schöpfung, die – obwohl fiktiv – trotzdem realistisch erscheint. Ebenso solide gestaltet sich die Handlung: mehrere Stränge laufen gleichzeitig ab, Spannung ist immer da, Wendungen sowieso reichlich und vor allem viel strategisches Denken, die natürlich in einem phänomenalen Ende gipfeln. Hauptthemen im Buch sind wohl Politik und Religion, am Rande vielleicht auch ein wenig Magie, doch dies wird keineswegs trocken, sondern sehr mitreißend geschildert. Die kleine Wiederstandsgruppe um Sarene war für mich das Beste am ganzen Buch, ihre politischen Diskussionen und Pläne sehr unterhaltsam. Aus diesem Grund ist das vergleichsweise dicke Buch nach einer kleinen anfänglichen Eingewöhnungsphase an Welt und Namen sehr leicht und schnell zu lesen – deshalb nicht von der Länge verschrecken lassen!

    Ein weiterer herausragender Punkt sind wohl die Charaktere des Buches. Neben drei Hauptpersonen gibt es eine große Anzahl an Nebenfiguren, die sich allesamt unterscheiden und so durch ihre Einzigartigkeit aber auch sehr gute Ausführung auszeichnen. Jeder hat seinen unverwechselbaren Charakter und die meisten schließt man nach und nach ins Herz. Selbst für Hrathen, den „Bösen“, kann man im Laufe des Buches mitfühlen. Sarene als herrische und intelligente Frau ist natürlich ein Leser-Liebling und Raoden als Optimist und Entdecker ebenso. Die schicksalhafte Trennung der beiden lässt den Leser deshalb natürlich die ganze Zeit auf ein Zusammentreffen warten. Auch die allgemeine Interaktion zwischen den Personen ist toll und vor allem von Humor geprägt, mit vielen unterhaltsamen und lustigen Dialogen.

    Insgesamt ein sehr solider und unterhaltsamer Fantasy-Roman mit viel interessanter, strategischer Politik und Intrigen sowie klasse Charakteren und einer spannungsreichen Handlung. Viele Wendungen der Geschehnisse sind vollkommen unvorhersehbar und das Ende natürlich episch – wenn auch, und hier der einzige Kritikpunkt, für mich einige Fragen offengeblieben sind. (Fortsetzung erwünscht!) Ich zumindest freue mich, weitere Sanderson-Werke zu entdecken. 

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    RueSars avatar
    RueSarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: „Elantris“ von Brandon Sanderson ist ein genialer, alleinstehender Fantasyroman mit einer extrem spannenden Welt und einer originellen Story
    Elantris von Brandon Sanderson

    Eines gleich zu Beginn vorweg: Die Inhaltsangabe bzw. der Klappentext stimmt bei diesem Roman leider nicht wirklich mit dem eigentlichen Inhalt überein.
    Elantris war einst die Stadt gottähnlicher Wesen, der Elantrier. Die Elantrier hatten silberne Haut, weiße Haare und konnten mithilfe von Aonen, mächtiger Zeichen, Magie wirken. Doch vor 10 Jahren befiel die sogennante Shaod die Elantrier und machte sie somit zu zombieähnlichen Gestalten mit schwarz befleckter Haut und ohne Herzschlag. Seit diesem Zeitpunkt werden alle Menschen, die von der Shaod heimgesucht werden, nach Elantris gesperrt und ihrem Schicksal überlassen. Doch als den Kronprinzen Raoden dieses Schicksal ereilt, unterwirft er sich nicht einfach der Stadt, sondern beginnt etwas zu verändern und das Geheimnis zu lüften. Zeitgleich kommt seine zukünftige Ehefrau, Prinzessin Sarene, in seinem ehemaligen Königreich an und wittert sofort eine Verschwörung, welcher sie auf die Schliche kommen will.

    Ich fand die Grundidee mit den verfluchten ehemaligen Göttern sehr interessant und auch die Hauptprotagonisten waren mir sofort sympathisch. Raoden, der Kronprinz, ist ein guter Diplomat und stets optimistisch. Sarene, die Prinzessin, ist eine sehr starke Frau, die sich in der männerdominierten Welt nicht unterkriegen lässt. Aber vor allem das Seon Ashe, eine Art magische Lichtkugel, hat es mir irgendwie besonders angetan. Grundsätzlich sind jedoch sämtliche Charaktere sehr gut ausgearbeitet und handeln auch meistens glaubwürdig und nachvollziehbar.

    Bei der Welt, die Brandon Sanderson erschaffen hat, merkt man wieder einmal das geniale Talent des Autors. Worldbuilding ist wirklich eine der absoluten Stärken Sandersons. Er hat es geschafft die Stadt Elantris vor meinem inneren Auge erstehen und lebendig werden zu lassen. Natürlich gibt es, wie für den Autor typisch, wieder ein tolles durchdachtes Magie-System, dieses Mal mithilfe von Aonen, Zeichen, die in die Luft gemalt werden und dann mithilfe von Dor, der Macht, verschiedenste Dinge bewirken könne. (Dieses System der Magie erinnerte mich jedoch an „Der Rithmatist„, wo Magie mithilfe von Kreidezeichnungen gewirkt wird.)

    Pro Kapitel wechseln sich die Hauptprotagonisten, welche der Leser begleitet, ab und die Story ist somit sehr abwechlungsreich, da man einmal mit Raoden in Elantris ist, dann wieder mit Sarene Intrigen schmiedet. Dabei bleibt der Schreibstil von Brandon Sanderson das ganze Buch über sehr flüssig zu lesen und auch der Spannungsbogen fällt den gesamten Roman über nie ab. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass es sehr viele politische Verschwörungen gibt und dafür nicht ganz so viel Action. Ich persönlich mag es meistens nicht so gerne, wenn Politik eine so große Rolle spielt, jedoch hat es der Autor geschafft dies so interessant zu gestalten, dass es selbst mir gefiel. Dies erreichte er insbesondere auch dadurch, dass es immer wieder eine überraschende Wendung gibt, mit welcher ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

    Was jedoch nicht ganz so einfach für mich war, war der Einstieg in den Roman, da der Leser mit sehr vielen Namen, geographischen Orten, Religionen, und deren verschiedensten Abspaltungen, überhäuft wird. Allerdings wird das Meiste mit der Zeit erklärt und ich fand mich dennoch sehr schnell zurecht.

    Fazit

    „Elantris“ von Brandon Sanderson ist ein genialer, alleinstehender Fantasyroman mit einer extrem spannenden Welt und einer originellen Story. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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    buchverliebts avatar
    buchverliebtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublicher Weltenentwurf - Sanderson ist ein Suchtmittel!
    Unglaublicher Weltenentwurf - Sanderson ist ein Suchtmittel!


    Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass die Kurzbeschreibung in den Online-Portalen durchweg irreführend ist. Der Klapptext unterscheidet sich signifikant von dieser Beschreibung und gibt den wahren Inhalt preis.

    Im Land Arelon gibt es eine Stadt namens Elantris, welche früher von gottähnlichen Geschöpfen bewohnt wurde und heute nur noch einen Fluch darstellt. Einst waren die Elantrier wunderschön mit silberglänzender Haut und weißem Haar, doch vor 10 Jahren änderte sich dies. Die sogenannte Shaod befiel die magisch begabten Elantrier, machte sie hässlich und verabscheuungswürdig. Schwarze flecken auf der Haut, ausfallendes Haar, kein Herzschlag und dennoch dem Tode nicht nah. Mit dem Sturz von Elantris stürzte auch das Reich und ein neuer König kam an die Macht und sperrte die verfluchten Elantrier in ihr nunmehr verrottendes Elantris. Jeder Bürger, den von nun an der Fluch der Shaod ereilte, wurde in das Drecksloch Elantris verbannt und vergessen. Als jedoch Kronprinz Raoden zu jenem verfluchten, halbtoten Geschöpf wird, erklärt ihn sein Vater kurzerhand als verstorben, um der Schmach zu entgehen. Doch Raoden war noch nie sonderlich fügsam und begibt sich sogleich an die Entschlüsselung des Geheimnisses um Elantris Fall. Nur Tage später reist seine zukünftige Braut Prinzessin Sarene an und muss erschrocken feststellen, dass ihr Ehemann bereits vor ihrer Ankunft verstarb. Doch Sarene ist nicht irgendein fügsames Frauchen und so verwickelt sie sich schnell in die politischen Spielchen bei Hofe und schart Raodens ehemalige Freunde um sich. Die Lords, darunter auch ihr Onkel, versuchen alles um das Land zu retten und niemand ahnt von Raoden dem Elantrier und seinen Plänen. 

    Elantris ist als Einzelband ausgelegt und so schön das manchmal auch sein kann, war ich doch ein bisschen skeptisch, denn ich habe erlebt was für eine hervorragende Geschichte Brandon Sanderson in mehreren Bänden erzählen kann ("Mistborn"). Um ehrlich zu sein hatte ich hier ein paar Startschwierigkeiten, denn die ganzen Eigennamen setzten zum Angriff an und erschweren das Lesen - zumindest mir. Die Personennamen, Namen der Länder, Begriffe anderer Sprachen dieser Welt, Religionen und Begriffe dieser Religionen und ihrer Abspaltungen, ... es ist ein scheinbar endloser Quell von Namen, Namen, Namen. Es dauert somit seine Zeit sich wirklich zurecht zu finden, doch sind die Charaktere ein großer Pluspunkt. Beispielsweise begleitet der Leser Prinzessin Sarene und ihr Seon Ashe - ein Wesen aus Licht, welches auch zur Kommunikation mit anderen Besitzeren solcher Seonen dient und mit ganz eigenen Persönlichkeiten ausgestattet sind. Die Prinzessin ist eine politisch versierte, intelligente junge Frau und schert sich nicht viel um Landeskonventionen. Ihre Art ist sehr erfrischend zwischen all dem Höfischen Gehabe und auch ihre Mitstreiter stimmen ihren Zielen zu. Dass nicht immer alles perfekt funktioniert, kommt der Geschichte nur zu Gute, denn das Planen politischer Schachzüge und die Vereitlung der Pläne des Priesters Hrathen stehen auf Sarenes Liste der Dinge, die sie am liebsten tut, verdammt weit oben.

    Brandon Sandersons Weltenentwurf ist außerdem wieder umwerfend! Er erschafft eine unglaublich komplexe Welt, die am Ende überaus sinnig daher kommt und den Leser nur staunen lässt wie der Autor es geschafft hat so etwas wundervolles zu erschaffen. Wieder einmal gibt es einen magischen Einschlag, denn die sagenumwobenen Elantrier verloren einst ihre Magie, welche sie durch Symbole wirkten, die in die Luft gezeichnet wurden. Diese Zeichen sind viel Komplexer, als man es sich vorzustellen vermag. Das zeigt vor allem das Glossar am Ende des Buches. Ich hätte niemals gedacht, dass es sich tatsächlich um solch komplizierte Muster handeln könnte, die es den Elantriern erlaubt(e) zu heilen, Elemente zu beherrschen oder auch große Entfernungen in einem Wimpernschlag zurück zu legen. Das Rätsel um die verlorene Kraft und Raodens bestreben all die aufkommenden Fragen zu beantworten machen die elantrische Magie noch interessanter. 

    Mit einem etwas schwierigen Einstieg, wegen vieler Eigennamen, schafft es Elantris den Fall der magischen Stadt und seine Auswirkungen wunderbar zu veranschaulichen. Sympathische Charaktere und scharfe Wendungen in der Geschichte wissen den Leser zu bannen und mit elantrischer Magie zu verzaubern. Dies ist eine Welt, die man nicht so schnell wieder verlässt und noch eine Weile mit sich herum trägt. 

    ... Lang lebe der König.

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    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 4 Jahren
    Originell

    Einst zählte Elantris zu den mächtigsten und prächtigsten Städten der Welt. Voller Magie und Zauber. Die Erwählten, denen es erlaubt war in Elantris zu wohnen, lebten wie Götter. Doch dann verändert sich die Magie von Elantris und die Erwählten sind nun Ausgestoßene, die Stadt nur noch eine dreckige Ruine und auch um das Land Arelon, was an Elantris grenzt, steht es nicht besser. Die einzige Hoffnung ist der beliebte Kronprinz Raoden, doch auch er wird von dem magischen Fluch heimgesucht und so wird das verrottet Elantris sein Gefängnis. Fast Zeitgleich reist Raoden Verlobte Sarene an um ihn zu heiraten. Anscheinend umsonst. Sie fängt jedoch an sich in die Politik des Landes einzumischen und einen religiösen Fanatiker aufzuhalten.

    ,,Elantris“ besticht durch originelle und gut ausgearbeiteten Ideen. Ich habe bis jetzt nichts Vergleichbares gelesen und bin einfach restlos begeistert. Die mittelalterliche Welt von Elantris ist durch politische Probleme gezeichnet und vor allem der religiöse Fanatismus hat die Welt in der Hand, denn ein Ordern ist davon überzeugt, der einzig wahren Religion zu folgen und es ihre Pflicht ist die Menschen davon , notfalls" mit Gewalt, zu überzeugen.

    Die Bewohner Elantris ähneln lebendigen Toten, sie können nicht sterben, nicht heilen, spüren unendlich starke Schmerzen und haben einen kaum stillbaren Hunger. Gekonnt unterstreicht der Autor mit seinem Schreibstil die düstere und bedrohliche Atmosphäre. Eindringlich beschreibt er die Hoffnungslosigkeit der ,,Verfluchten“. Er schafft es aber auch die düstere Atmosphäre durch z.B. humorvolle Dialoge aufzulockern. Dialoge spielen indem Roman eine zentrale Rolle, da es so gut wie keine Kampfszenen vorhanden sind, da alles über ,,Verbale Duelle“ ausgetragen wird.

    Brandon Sanderson gelingt es eine außergewöhnliche Welt zu erschaffen und dabei kommen die Protagonisten nicht zu kurz, sodass sie alle samt vielschichtig und interessant wirken. Sicherlich gibt es den einen oder anderen klischeehaften Charakter, dies hat mich jedoch keineswegs gestört. Zudem ist mir positiv aufgefallen, dass Sarene keine verletzliche Frau ist, die auf die Rettung ihres holden Prinzen warten muss. Sie ist emanzipiert, intelligent, stark und bereit etwas zu opfern. Sie spinnt geschickt Intrigen z.B. gegen den religiösen Fanatiker und gibt einfach nicht auf. Sie kämpft und versucht die Menschen die ihr etwas bedeutet zu retten. Auch Raoden hat eine starke Persönlichkeit, so gibt er nicht auf sondern kämpft und versucht den anderen Menschen wieder etwas Hoffnung zu geben und ihr Leben zu verbessern.

    Alles in allem hat mich Elantris überzeugt und ich bin froh denn Autor für mich entdeckt zu haben. Die Originelle und kreative Idee des Autors sowie der grandiose Schreibstil haben mir wundervolle Stunden verschafft.


    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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    Lesemaus85s avatar
    Lesemaus85vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: All die begeisterten Rezensionen haben mir mehr versprochen, als das Buch halten konnte. Gut, aber sicher nicht grandios.
    Die Magie ist da... man muss sie nur wiederfinden...

    Einst war Elantris eine herrliche leuchtende Stadt voller Glanz und Magie, die ihre Bewohner zu unsterblichen glänzenden Göttern machte.
    Doch die Magie ist verschwunden und ein schrecklicher Fluch hat sowohl die Stadt als auch die Bewohner heimgesucht.
    Als der Königsohn Raoden ebenfalls von diesem Fluch befallen wird, beschließt er Elantris zu retten.
    Und plötzlich steht nicht nur Elantris auf dem Spiel, sondern auch das Leben aller anderen Menschen...
    ************************************************************************
    Der Klappentext versprach eine fantastische Reise in eine fremde Welt voller Geheimnisse und Abenteuer.
    Die Geschichte ist klug durchdacht. Es ergeben sich immer neue Wendunen, immer wieder ergeben sich neue Hindernisse für die Helden, es gibt kluge Bösewichte, die die Geschichte spannend halten könnten.
    Könnten.
    Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Hauptfiguren sich ständig in ähnlichen Situationen befinden.
    Raoden übt Aonen, Sarene diskutiert mit Adlingen, Hrathen misstraut Dilaf... Es ist schwierig zu beschreiben. Ständig hat man das Gefühl es geschieht gleich etwas, dann geschieht entweder nicht viel oder es geschieht, aber die Spannung kommt nicht auf oder geht nach einigen wenigen Sätzen verloren.
    Die Hautppersonen waren ganz in Ordnung. Keine konnte mein Herz berühren. Alles kam mir so gekünstelt und unwirklich vor.
    Es lag vielleicht am Schreibstil. Mir kam die Wortwahl der Charaktere irgendwie unpassend vor.
    Nicht einmal als die Stadt in Flammen aufgeht, die Menschen sterben sollen, der Krieg tobt und sich der Kampf dramatisch zuspitzen sollte, war ich wirklich eingenommen. Es gab keine Seite, die mich wirklich gefangen nahm.
    Das ist schade, denn die Rezensionen sind alle sehr gut. Und das Buch wird als "der beste Fantasy-Roman seit Jahren" bezeichnet und als "internationaler Bestseller" gelobt.
    Es ist schade, aber dem kann ich nicht zustimmen.
    Ist einfach reine Geschmacksache. Meinen hat er nicht getroffen.
    Da es keine halben Sterne gibt (ich hätte 2,5 Sterne gegeben), erhält das Buch 3 Sterne.
    Ob der Autor mit einem zweiten Buch in meinem Regal landet, ist fraglich....

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