Schatten über Elantel

von Brandon Sanderson 
4,5 Sterne bei27 Bewertungen
Schatten über Elantel
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Lange musste man nach "Jäger der Macht" auf diese Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt!

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Ein genialer Bruch der Genre-Konventionen

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Inhaltsangabe zu "Schatten über Elantel"

Brandon Sanderson zählt zu den erfolgreichsten Fantasyautoren überhaupt – seine Romane »Elantris« und die Saga um »Die Nebelgeborenen« machten ihn international zum Superstar. Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen ... In »Schatten über Elantel« begeistert Brandon Sanderson erneut mit der hochexplosiven Mischung aus High Fantasy, Western und feinem Humor, die seine Fans lieben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492704359
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:20.03.2017
Teil 5 der Reihe "Mistborn"
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.03.2017 bei TIDE exklusiv erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Revas avatar
    Revavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Lange musste man nach "Jäger der Macht" auf diese Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt!
    Alte Helden in neuen Gewand

     Mit Jäger der Macht begann damals die zweite große Ära im Zeitalter der Mistborn-Reihe, die in einer Umgebung und Zeit angesetzt wurde, mit der wohl niemand gerechnet hatte. Und nachdem der Leser mit diesem interessanten Auftakt angefüttert worden war, geschah lange Zeit erst einmal nichts; zumindest auf Deutsch.


      2017 kehrten Wax und Wayne dann endlich auch in deutscher Sprache in die Buchhandlungen und somit sofort in mein Bücherregal zurück.

     Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn die Grundidee des Magiesystems noch immer dieselbe ist, wie in der ursprünglichen Trilogie, hat sich doch einiges verändert. Wax und Wayne sind erfrischende Charaktere. Allen voran erobert Steris nach und nach wirklich mein Herz. Und auch durch das Hinzufügen neuer Charaktere wie MeLaan erhält das Buch seinen ganz eigenen Witz und Humor.

     Das Buch ist wieder voll mit unerwarteten Wendungen und gleichzeitig vielen lustigen, aber auch traurigen Passagen. Viele Fragen, die man sich als Leser stellt bleiben offen - das ist bei diesem Autor ja nichts Neues - und werden wohl erst im Laufe der weiteren Bände zufriedenstellend beantwortet.

     Brandon Sanderson ist es gelungen, das reizvolle an der ursprünglichen Trilogie in ein neues Zeitalter zu überführen und vollkommen neue Helden-Typen für diesen Teil der großen Mistborn-Geschichte zu erschaffen. Man kann Wax und Wayne einfach nur mögen, auch wenn man wie ich kein Western-Fan ist.

     Zum Ende möchte ich nicht viel verraten, nur so viel; ich war nicht darauf vorbereitet. Brandon Sanderson hat mich mal wieder kalt erwischt.

     

    Zwei Punkte sind es lediglich, die mich an diesem Buch stören (allerdings in verkraftbaren Maße):

     1. Der Einband ist gerade im Buchrücken leider sehr anfällig für Knicke, trotz sorgfältiger Behandlung.

    2. Leider wurde Bewahr nicht mehr mit diesen Namen übersetzt, sondern als Retter. Damit konnte ich mich leider nicht anfreunden.

     

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    Serkalows avatar
    Serkalowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein genialer Bruch der Genre-Konventionen
    Ein genialer Bruch der Genre-Konventionen

    Wenn ich über Brandon Sanderson rede, muss ich auch über »Das Rad der Zeit« reden. Jene (in meinem Leben) erste Serie, bei der ich den Eindruck gewann, der Autor würde sie endlos in die Länge ziehen, ohne noch zu wissen, wo er überhaupt hinwill. Und dann verstarb er auch noch.

    Brandon Sanderson, den ich bis dahin nicht kannte, wurde beauftragt, »Das Rad der Zeit« zu Ende zu bringen und in meinen Augen sind seine - also die letzten drei - Teile, die besten der Serie überhaupt.

    Somit war klar, das Sanderson sein Handwerk versteht. Irgendwann entdeckte ich »Jäger der Macht« und mich faszinierte die grundlegende Idee, dass sich auch Fantasy-Welten weiterentwickeln müssten. Nicht tausend Jahre lang in einem feudalen Mittelalter verharren.

    Ich las »Jäger der Macht« ohne jede Vorkenntnis der »Mistborn«-Trilogie, die in der gleichen Welt, nur eben einige Jahrhunderte früher spielte und war begeistert. So sehr, dass ich die »Kinder des Nebels« später las, obwohl ich von klassischer Mittelalter-Fantasy zu diesem Zeitpunkt die Schn ... voll hatte.

    Nun hat sich ein anderer deutscher Verlag entschlossen, den nächsten Band aus der »Mistborn« Reihe zu veröffentlichen. Das ist von daher schade, da das Cover-Artwork nicht konsequent fortgesetzt wird und auch bei »Schatten über Elantel« überhaupt nicht zum Inhalt passt. Hier wird wieder die klassische Mittelalterfantasy suggeriert und damit sind Enttäuschungen vorprogrammiert. (»Jäger der Macht« bei Heyne wies allein durch den schemenhaften Gunfighter auf eine Änderung!)

    Darüber hinaus freue ich mich aber, dass dieser Bruch mit den Genre-Konventionen überhaupt in Deutschland veröffentlicht wurde.

    Sanderson bietet eine (im Vergleich zur High-Fantasy) kurze, aber extrem spannende Geschichte, die somit dem Hauptsujet Western sehr gut entspricht. Ja, die Welt der »Nebelgeborenen« befindet sich in einer Art Zeitalter der industriellen Revolution (es gibt Elektrik, Autos, Züge, aber auch noch Kutschen und Reiter), mit noch vorhandenen feudalen Strukturen (Adelshäuser, die das Geschehen bestimmen), erstem Aufkommen der Arbeiterklasse (Fabriken, Mietskasernen, Streiks) und dem Western-Setting des Raulands, mit Saloons, Revolverhelden etc.
    Über allem liegt natürlich weiter die grundlegende Metallmagie dieses Weltenentwurfes. Und die Figuren aus der ersten Trilogie, die mittlerweile als Götter agieren. (Hier kommt wieder der klassische Fantasy-Ansatz zum Zuge. Da wundert sich ja auch kein schwertschwingender Ritter, wenn ihm sein Gott erscheint.)

    Ich glaube bei »Schatten über Elantel« allerdings, dass man hier doch Kenntnis der ersten Trilogie haben muss, sonst dürften zu viele Fragen offen bleiben. Bei »Jäger der Macht« hielten sich die Anspielungen auf die vorhergegangenen Teile noch sehr zurück.

    Neben dem Durcheinanderwirbeln der Genres, schafft Sanderson es vor allem in »Schatten über Elantel« mit einer gehörigen Portion Humor, die Schwere der klassischen High-Fantasy verdaulicher zu gestalten.

    Ich hoffe, dass auch der nächste Band in Deutsch erscheinen wird, denn für mich ist die Mischung aus Revolverhelden, Autos, Elektrizität, Magie, Gestaltenwandlern, alten Göttern und streikenden Fabrikarbeitern durchaus gelungen.

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    Lizzy_Curses avatar
    Lizzy_Cursevor einem Jahr
    Wayne und Wax 2.0

    Wax und Wayne 2.0

    Elantel ist eine brodelnde Metropole in Zeiten des Umbruchs, und in deren Mitte kämpfen zwei ungleiche Helden auf der Seite von Recht und Gesetz. Wax, ein Adliger, und Wayne stoßen gemeinsam mit ihrer Gefährtin Marasi auf eine Verschwörung, die sie an ihre Grenzen treibt.

    Internationaler Superstar? Bestseller? Eigentlich sind das eher Schlagworte, die mich von einem Autor weg anstatt in die Atme seiner Bücher treiben. Doch bei Brandon Sandersons Werken gebe ich weder auf diese anpreisenden Worte noch auf die Kommentare etwas. Seine Bücher haben eine Magie, die Funken sprühen und mich elektrisiert an den Seiten kleben lässt. Ich gebe es gerne zu. Ich bin ein Fangirl, das jedes Wort von ihm verschlingt. Und so war ich ganz aus dem Häuschen, als ich endlich den zweiten Band der Way & Wayne Reihe in den Händen hielt! Die erste Auskopplung hatte mich schon in ihren Bann gezogen, trotz meiner Abneigung gegen Westernhelden. Sanderson hat für mich die Sperre zu Steampunk gebrochen, wofür ich ihm mehr als dankbar bin.
    Ich bin im übrigen der Meinung, dass man „Schatten über Elantel“ nicht ohne „Jäger der Macht“, den ersten Band der Reihe, lesen sollte. Aber soviel nur nebenbei.
    Diente „Jäger der Macht“ eher zur Einführung der neuen Charakter und zum Vorstellen des neuen Zeitalters voller Technik und Umbrüche im Mistborn-Realm, wurden in diesem Teil die Zügel straffer gezogen, sodass die Pferde an Geschwindigkeit aufnahmen und schon von den ersten Seiten an eine atemlose Spannung zu herrschen schien.
    Wayne, Wax und Marasi sind einfach nur ein tolles Team! Sie ergänzen sich wunderbar und jeder Charakter hat seine Eigenarten. Nicht zuletzt dadurch und durch den unglaublich trocknen Humor verleiht Sanderson ihnen Tiefe und Struktur, an der man sich festkrallen und den Protagonisten in die Tiefsten Abgründe folgen kann. Ich finde die Altersmischung der Protas auch gut gelungen. Wax ist in seinen Vierzigern und hat schon einiges erlebt und gesehen. Trotzdem schafft er es, einen genialen Esprit zu versprühen. Wayne und Marasi verjüngen das Trio. Insbesondere Wayne habe ich in mein Herz geschlossen, da er so viele kleine, nette Eigenarten hat, die alle irgendwo in seiner Vergangenheit begründet liegen zum Beispiel das Tauschen von Gegenständen oder aber das Verkleiden und das Verstellen seiner Stimme, das Wechseln seines Akzentes. Ich war von mir selbst (und Sanderson sowieso) beeindruckt, dass ich dieses Detail so faszinierend fand. Er schlüpft in Rollen wie andere Menschen in Shirts! Und Sanderson hat diese Eigenschaft so auf den Punkt genau beschrieben, dass es für mich einfach nur erstaunlich war. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass er mir eine neue Betrachtungsweise eröffnet hat. Allein dieses Detail an „Schatten über Elantel“ war für mich neu und total genial.

    Das Magiesystem hat mich von je her fasziniert, ich kann nicht beurteilen, ob es verständlich genug erklärt war für vollkommene Neulinge, da ich viel zu sehr in dem Mistborn-Realm verwurzelt bin. Aber allein mit Wax über die Dächer von Elantel zu fliegen war für mich beeindruckend. Meiner Meinung nach ist das System, mit dem Sanderson schon seit Jahren arbeitet, eines der besten überhaupt, da es so komplex aber doch verständlich ist. Ich habe nicht zu selten mit Wayne gebannt, dass er genügend Gesundheit gespeichert hat oder mit Wax, das ihm sein Stahl nicht ausgeht.

    Das Buch hat mich in sich hinein gezogen und mich begeistert, mich zum heulen und zum Lachen gebracht und mich bis an die Grenzen meiner Emotionen getrieben, die ich nur für ganz spezielle Charaktere empfinde. Well done, Sanderson!

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    NicoleGozdeks avatar
    NicoleGozdekvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein überaus packendes und faszinierendes Buch meines Lieblingsautors
    Spannende Rückkehr in die Welt der Nebelgeborenen

    Ich weiß nicht, wie ich vor ein paar Jahren "Die Kinder des Nebels" entdeckte. Gerade hatte ich "Elantris" von Brandon Sanderson gelesen und war so geflashed von dem Buch, dass ich gleich gegoogelt habe, was er denn noch so geschrieben hat. Und nach den drei Bänden - damals war die Reihe noch eine Trilogie - habe ich diesen genialen Weltenbauer zu meinem neuen Lieblingsautor erklärt - einen Titel, den zuvor J.K. Rowling seit Jahren unangefochten trug.


    Brandon Sanderson ist heute immer noch mein Lieblingsautor und es ist ein tolles Gefühl, noch einmal in die Welt von damals eintauchen zu können und dieselbe Faszination, dieselbe staunende Bewunderung beim Versinken in der Welt der Allomantie verspüren zu können wie damals. Die Welt hat sich weiterentwickelt, befindet sich zur Zeit des Wilden Westen und der Industriellen Revolution und die Helden der Geschichte sind andere wie in der ursprünglichen Trilogie, aber sie sind nicht weniger fesselnd.


    Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und haben jede ihre Eigenheiten, Stärken und Schwächen, die sie lebendig machen. Ich mag besonders Wayne. Er ist der Typ, der immer unterschätzt wird, der sich auf Details wie Hüte und Akzente, auf Verkleidungen, Tricks, Täuschungen und vieles mehr konzentriert und den Dingen, die die Gesellschaft für wichtig und wertvoll erachtet, keine große Bedeutung schenkt. Für die meisten ist Wax - Lord Waxillium Ladrian, ein Allomant und Sheriff, ja, eine richtige Legende - wahrscheinlich der strahlende Held, der alles überragt, aber es ist gerade das Zusammenspiel mit Wayne, das ihn für mich sympathisch macht und mir zeigt, dass er auch menschliche Seiten hat. Zusammen mit Marasi bilden die drei ein tolles Ermittlergespann, von dem ich gerne mehr lesen will.


    Doch nicht nur die Charakterzeichnung ist Brandon Sandersons Stärke, sondern auch und besonders der Weltenentwurf mit dem Magiesystem, das seinesgleichen sucht. Es ist einfach erstaunlich, wie sich viele kleine Details gekonnt ineinanderfügen. Hier merkt man den Meister, der am Werk ist und die Übersicht über seine Geschichte, die Figuren, die Welt und die Gesetzmäßigkeiten hat. Allomantie und Ferrochemie sind magische Künste, die mithilfe von verschiedenen Metallen funktionieren, wobei jedes Metall etwas anderes bewirkt. Brandon Sanderson hat mit diesen Magieformen etwas ganz Neues und Einzigartiges erschaffen, das mich damals und heute einfach beeindruckt in seiner zwingenden Gesetzmäßigkeit und Genialität. Und je mehr Bände man aus seiner Welt liest, desto mehr Ebenen werden enthüllt, desto mehr gibt es zu entdecken, sodass die Lektüre nie langweilig wird.


    Die Handlung selbst ist in der Stadt Elantel angesiedelt, die aufgrund von sozialen Ungerechtigkeiten, der industriellen Revolution und einer externen Krise einem Pulverfass gleicht und an wahre geschichtliche Ereignisse erinnert. Als historisch bewanderter Leser kann man die drohende Katastrophe schon früh erahnen, wodurch eine Spannung steht, die noch zu der Bedrohung durch Wax', Waynes und Marasis Gegner hinzukommt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.


    Fazit: Wieder ein Meisterwerk aus der Feder von Brandon Sanderson, das Lust macht, die existierenden Bände noch einmal zu lesen, um die Wartezeit auf den sehnsüchtig erwarteten Folgeband zu überbrücken.

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    Felanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein Lieblingsautor :)
    es geht endlich weiter

    Über die Fortsetzung war ich wirklich überrascht, aber ich habe mich auch sehr darüber gefreut. Das Buch siedelt in der Welt der Nebelgeborenen an und setzt am letzten Band(vierter Band) ‚Jäger der Macht an‘ an. Schon der vierte Band konnte damals als eigenständiger Anfang, der sich aber in der Welt der Nebelgeboren befindet angesehen werden. Ich würde sagen man könnte hier gut das Wort ‚Spin Off‘ benutzen oder 100 Jahre danach…Man muss daher nicht die ganze Nebelgeborene Reihe kennen, aber man sollte ‚Jäger der Macht‘ schon kennen um sich den Einstieg zu erleichtern. Ich habe gelesen, dass es aber auch ohne Vorwissen gehen soll, dann aber einfach ein bisschen schwieriger ist. Generell wird zwar nicht so viel erklärt, aber an sich finde ich das ‚Magiesystem‘ auch recht eingängig. Es schadet aber nicht die ganze Reihe mal auf die Wunschliste zu setzen ;) War damals meine Einstiegsdroge :)

    Brandon Sanderson Schreibstil ist großartig. Er gehört nicht ohne Grund seit einer Ewigkeit zu meinen Lieblingsautoren und ich erwarte immer sehnsüchtig seine Bücher. Obwohl mir das Cover nicht so gefallen hat fand ich die sonstige Aufmachung des Buches sehr schön. Es gibt Karten und Zeitungsartikel; hier wurde wieder einmal mit viel Liebe an dem Buch gearbeitet.

    Auch mit diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Wie auch schon sein Vorgänger ist dieses Buch wieder in die Richtung Steam Punk einzuordnen – jedenfalls sagt mir das mein Gefühl, denn mit dem Genre kenne ich mich nicht so aus. Es ist eine Mischung aus Western, Fantasy und Krimi, aber auch Brandon Sanderson oft auftretende Liebe zu ganz seltsamen Technikapparaten findet sich hier wieder. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam. Langweile kommt zwischendurch keine auf, sondern die Wendungen fesseln einen an das Buch und bevor man sich versieht ist man schon auf der letzten Seite.

    Auch mit den Charakteren hat Brandon Sanderson wieder einzigartig und faszinierende Protagonisten erschaffen, denen man gern durch die Geschichte folgt. Ich hatte sie schon im vierten Teil ins Herz geschlossen und daher war es ein bisschen so als würde man alte Freunde wieder treffen. Ihre alten Schrullen haben sie hierbei alle beigehalten.


    Fazit: Mehr! Ich bin froh, dass ich die Welt der Nebelgeborenen noch nicht verlassen muss, denn sie bietet noch unglaublich viel Potential…Brandon Sanderson ist für mich ein wahres Schreibgenie. Alles was ein gutes Buch braucht findet sich bei ihm zwischen den Zeilen.

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    lenasbuecherwelts avatar
    lenasbuecherweltvor einem Jahr
    LL rezensiert

    Branson Sanderson war für mich bisher immer ein Garant für gute Bücher, weswegen ich auch „Schatten über Elantel“ eine Chance geben wollte. Eigentlich ist dieses Buch tatsächlich Band 5 der Nebelgeborenen, doch ich vertraute der Verlagsbeschreibung, die anmerkte, dass sich dieses Buch auch problemlos als erster Band lesen lassen würde.

    Dabei fiel mir der Einstieg aber nicht einfach und es dauerte, bis ich mich in der Welt zu recht fand. Die Magie ist hier recht speziell, bezieht sich das Buch doch immer wieder auf die Gesetze der Natur. „Allomantie“ heißt die Gabe, die unsere Charaktere besitzen.

    Was mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen hat, das war der erfrischende Mix aus Krimi, Fantasy und Westernelementen, die mir sonst selten in einem Buch unterkommen. Sanderson schafft es wie kaum ein anderer, eine High Fantasy Geschichte überraschend neu und genreübergreifend zu erzählen. So steht hier sowohl die Magie, als auch die Technik immer wieder im Vordergrund.

    Der Autor brachte immer wieder Humor in seine Kapitel und so habe ich beim Lesen durchaus einige Male geschmunzelt. Spannend ist die Geschichte dabei auch und obwohl ich anfangs erst Sorge hatte, flüssig durch das Buch zu kommen, war das dann eigentlich kein Problem. Stattdessen habe ich mich in „Schatten über Elantel“ verloren und gelesen und gelesen, bis ich auf der letzten Seite angekommen war.

    Und so kann ich nicht anders, als jedem Fantasyfan dieses Buch zu empfehlen!

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    Mine_Bs avatar
    Mine_Bvor einem Jahr
    Schatten über Elantel

    Das neue Fantasy- Buch von Brandon Sanderson mit dem Titel „Schatten über Elantel“ gehört zu der Nebelgeborenen- Reihe und ist der fünfte Teil davon. Dennoch ist er durchaus auch für Quereinsteiger geeignet, da dieser Band im Vergleich zu den vorherigen ersten drei Teilen der Reihe ein paar Jahrhunderte später spielt.

     

    Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):

    Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen die Ermittler Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung innerhalb der kriminellen Netze der Stadt. Und sie sehen sich einem unberechenbaren Killer gegenüber, der Wax erneut mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen…

     

    Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches positiv hervorheben. Es sind hilfreiche Karten beigefügt wurden, die ich gerne während des Lesens zur Orientierung zu Rate gezogen habe. Gut gefallen hat mir auch der Anhang über das Magiesystem, welches besonders für Quereinsteiger von Interesse sein wird. Aber auch für Fans dieser Reihe könnte es durchaus als willkommene Auffrischung angesehen werden. Gut gefallen haben mir auch die Zeitungsausschnitte, welche in die Geschichte mit eingebunden wurden.

    Allgemein ist „Schatten über Elantel“ auch für Quereinsteiger der Reihe geeignet. Es wird zwar im Verlauf der Geschichte nicht viel erklärt – weder auf die Entwicklung der Welt noch in Bezug auf das Magiesystem -  oder wesentliche Rückblenden gemacht, welche das bereits Geschehene umfangreich zusammenfassen. Dennoch wird Bezug auf die Vergangenheit aus den ersten Bänden genommen, der Stoff dieser Bücher ist eine Art Legende in der derzeitigen Epoche und auch auf die Vergangenheit des Protagonisten wird eingegangen. Dennoch kann man dieses Fantasybuch auch ohne Vorkenntnisse lesen.

    Der Schreibstil von Sanderson ist flüssig und bildhaft, sodass die Seiten des Buches nur so dahinfliegen. Ich konnte dieses Buch nur schwer wieder aus der Hand legen, sobald ich damit angefangen hatte. Es hat auf mich eine gewisse Sogwirkung auf mich ausgeübt, weil für mich einfach alles harmonisierte. „Schatten über Elantel“ ist actionreich, zusammen mit den Protagonisten gehen wir auf die Suche eines gefährlichen Kriminellen, permanent wird dieses Buch auf vielseitige Weise spannend gestaltet und unerwartete Wendungen werden eingebaut. Auf keiner Seite dieses Buches kam für mich Langeweile auf, wobei diese Spannung und das Interesse an dem Buch auf wirklich vielseitige Weise aufgebaut wurde. Die Dialoge sind witzig und wortgewandt, sodass ich diese immer sehr genossen habe. Auch der Humor des Autors hat mir gefallen, welcher sowohl durch Situationen als auch durch die Gespräche vermittelt wurde.  Überzeugen konnte mich auch das tolle Setting. Dieses Buch ist eine Mischung aus Western und Steampunk, wobei zusätzlich noch ein fesselnder Kriminalfall aufgelöst wird. Wichtig in diesem Werk ist auch der Fortschritt der Gesellschaft, welcher sich nicht nur in der Wissenschaft, sondern zum Beispiel auch im Lebensstil der Bevölkerung bemerkbar macht. Allgemein fand ich diesen Genremix originell und konnte mich überzeugen. Der bereits angesprochene Kriminalfall steht in der Geschichte mit im Mittelpunkt und bestimmt zu einem Großteil dieses Buch. Die Verfolgungsjagd lässt sich spannend lesen und ist auf jeden Fall spannend, wobei mehr hinter diesem Verbrechen steckt, als man zunächst vermuten könnte.

    Das vielseitige Magiesystem konnte mich ebenfalls überzeugen. In der Geschichte des Buches selber wird relativ wenig erklärt, sodass man sich als Quereinsteiger erst einmal daran gewöhnen muss. Doch diese Eingewöhnungsphase dauert nicht lange an. Gut gefallen hat mir auch, dass diese Magie ein naturwissenschaftlichen Touch hat und auf mich sehr durchdacht wirkte. Im Anhang dazu sind weitere Ausführungen dazu, welche ich durchaus sehr interessant fand. Mich konnte Sanderson mit der Komplexität und Logik des Magiesystems vollständig in seinen Bann ziehen, sodass ich nur allzu gerne mehr davon lesen möchte.

    Der Einstieg erfolgt rasant, als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen hereingeworfen. Es dauert nicht lange, da lernt man die wesentlichen Charaktere kennen. Mich haben diese wundervollen und doch recht skurrilen Charaktere in ihren Bann gezogen. Sie sind in keinster Weise Stereotypen und überzeugen durch ihre Vielseitigkeit. Sie wirkten auf mich durchaus real, jeder Protagonist hatte seine Ecken und Kanten und so seine ganz persönlichen Macken. Es hat mir persönlich einfach unheimlich viel Spaß gemacht Wax und Wayne durch Elantel zu begleiten. Ich habe Waxillium und Wayne einfach sofort in mein Herz geschlossen und besonders die Eigenheiten von Wayne haben es mir angetan. Auch ihre Begleitung Marasi ist vielseitig und durchaus ein wundervoller Charakter, wobei sie auch gerne etwas mehr Raum in diesem Buch hätte haben können. Denn auch bei ihr lohnt es sich, diesen Protagonisten besser kennen zu lernen.

     

    Insgesamt konnte mich Brandon Sanderson mit seinem neuen Werk „Schatten über Elantel“ vollkommen begeistern. Sein Schreibstil ist wunderbar flüssig und mich konnte dieser Genremix einfach überzeugen, seine Charaktere sind wundervoll und vielseitig gestaltet. Deswegen möchte ich 5 Sterne vergeben. Und für alle Leser von Fantasy möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen.

     

     

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    Kanyas avatar
    Kanyavor einem Jahr
    Brandon Sanderson hat mich überzeugt

    Inhalt
    Wax, Wayne und Marasi versuchen Elantel sicherer zu machen. Diese Metropole steht im Umbruch. Die Technologie hält immer mehr Einzug, aber auch die Magie ist allgegenwärtig. Wax hat schon viel erlebt und viele Gefahren überstanden, doch ein neuer Fall sorgt für scheinbar unlösbare Probleme, sein Gegner ist ihm immer voraus und erst nach und nach erfährt er das ganze Ausmaß der Bedrohung.

    Meine Meinung

    "Schatten über Elantel" war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Doch ich hatte schon viel Gutes davon gehört und es hieß, dass man diesen eigentlich fünften Band auch gut als Einstieg in die Welt der Nebelgeborenen nutzen kann. Denn die eigentliche Trilogie spielt 300 Jahre vorher und der Zwischenband erzählt soweit ich weiß die Vorgeschichte zu Wax.

    Ich finde diesen Band als Einstieg auch nicht schlecht. Denn es lässt sich unabgängig vom Rest lesen und wenn man nicht weiß, dass es andere Bände gibt, merkt man es nicht. Allerdings fiel mit der Einstieg in das Buch nicht ganz leicht, weil ich mir die Magie, die Wax anwendet zuerst nicht vorstellen konnte. Es wird wenig zu der Magie an sich erklärt und ich denke, dass das Verständnis der Magie besser gewesen wäre, wenn ich die Vorbände kennen würde.

    Dennoch konnte mich der Autor mit diesem Buch überzeugen. Das Buch beginnt direkt rasant und actionreich, hat einen Westerntouch, aber auch Steampunk-Elemente, dadurch, dass die Morderne und Technik in die Welt des Buches Einzug erhält. Alles wird mit Fantasyelementen und einem spannenden Fall und viele Gefahren kombiniert. Ich finde die Mischung grandios und es kam keine Langeweile auf.

    Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich sehr passend fand. Und auch der Schreibstil an sich ist genial. Brandon Sanderson schreibt bildgewaltig, voller Emotionen und Tiefgang, aber auch sehr atmosphärisch und mit einem gewissen Witz und Sarkasmus. Besonders die Dialoge zwischen Wax, Wanye und Marasi fand ich großartig.

    Die Figuren des Buches konnten mich ebenfalls überzeugen, da sie viele Facetten haben und ich sie schnell näher kennenlernen wollte. Nicht nur die Fähigkeiten und der Mut von Wax, Wayne und Marasie fand ich klasse, sondern auch deren ganze Art. Sie kommen ohne Klischees aus und sind irgendwie etwas Besonderes und jeder hat seine eigene Vergangenheit hinter sich, die mich sehr interessiert hat. Wax selbst zeigt wenige Emotionen, aber durch seine Vergangenheit entwickelt man als Leser Verständnis für ihn.

    Der Plot an sich ist wie schon erwähnt abwechslungsreich und spannend. Ich wurde immer wieder überrascht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist ungewöhnlich und gipfelt in einem grandiosen Showdown, der mich wirklich überraschen konnte.
    Nach diesem Buch muss ich unbedingt noch die anderen Werke der Nebelgeborenen- Reihe lesen.

    Fazit

    "Schatten über Elantel" ist ein ungewöhnliches, aber tolles Buch. Zwar hatte ich zu Beginn etwas Probleme mit der Magie zurechtzukommen, aber dennoch fand ich es mehr als gut. Damit hat der Autor mich davon überzeugt, dass ich auch seine anderen Werke lesen muss.
    Wer im Fantasybereich mal etwas anderes lesen möchte und einem Westerntouch und Steampunk nicht abgeneigt ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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    M
    Miramisvor einem Jahr
    Brillanter Stilmix aus Fantasy, Western und Mystery-Thriller

    "Schatten über Elantel" ist der fünfte Band der Reihe "Die Nebelgeborenen" von Brandon Sanderson. Dabei handelt es sich von Band 1 bis 3 um eine Staffel, ab Band 4 beginnt eine neue Staffel, deren 2. Band nun mit diesem Buch vorliegt. Schon ein bisschen wahnwitzig von mir, gerade mit diesem Band in die Reihe einzusteigen, ohne dass ich zumindest rudimentäre Vorkenntnisse aus Sandersons Mistborn-Universum habe. Aber: das Exeperiment ist geglückt, ich hab mich auch als Neuling sehr wohl mit dem Buch gefühlt und fand es einfach genial. Sanderson schafft mit seinem abgefahrenen Genremix aus klassischer Fantasy kombiniert mit vorherrschenden Gaslamp/Steampunk-Elementen, Western und Mystery-Thriller eine ganz besonderes Lesegefühl. Trotz der ungewöhnlichen Mischung erscheint der Roman wie aus einem Guss; ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass da irgendwas nicht zusammenpasst. Klar ist es von Vorteil, wenn man die Vorbände kennt, denn viele Ereignisse nehmen Bezug auf die Vergangenheit und die Figuren werden nicht neu eingeführt; der Autor ging beim Schreiben davon aus, dass Wax, Wayne & Co. bereits bekannt sind. Aber trotzdem bekam ich sehr schnell ein Bild von den Protagonisten und konnte mir einiges zusammen reimen, was wohl in den Vorgängerbänden schon passiert war. Wer hinsichtlich Spoiler empfindlich ist, dem empfehle ich, die Reihe bei Band 1 zu beginnen und die Reihenfolge einzuhalten. Mir macht es hingegen gar nichts aus, dass ich jetzt schon eine Ahnung habe, was in früheren Zeiten in Elantel so alles los war. Die verschiedenenen magischen Konzepte dagegen waren für einen Neuling schon eine Herausforderung; hier war ein Glossar am Ende des Buches recht hilfreich, aber ganz durchgestiegen bin ich trotzdem nicht. Kein Problem, denn die Handlung hat sich mir auch ohne dieses Wissen erschlossen. Die Geschichte ist eigentlich ein Mystery-Krimi; samt Polizeibehörde und mit Marasi einer Ermittlerin, die wir auf ihren detektivischen Streifzügen begleiten. Noch mehr Spaß macht es aber noch, Wax und Wayne als LeserIn zu begleiten. Diese beiden magischen Revolverhelden mischen das Etablishment auf und bieten eine ganz eigene Sicht auf Elantel. Während die Geschichte anfangs von spritzigen Dialogen und abenteuerlichen Verfolgungsjagden lebt, kommt zum Schluss ein tragische Note mit ins Spiel, die mich emotional völlig mitgerissen hat. Wahnsinn, wie der Autor da federleicht die Stimmungen wechselt und dabei nie eine ordentliche kriminalistische und zugleich phantastische Auflösung aus den Augen verliert. Mich hat Brandon Sanderson mit diesem Roman und seinem brillanten Schreibstil einmal mehr begeistert und fasziniert. Jetzt bin ich natürlich angefixt und werde so bald wie möglich auch die Bände 1 - 4 lesen, und gegen einen Band 6 hätte ich natürlich auch nichts einzuwenden. Ein klare Empfehlung an alle Fantasy-Fans; für mich sind die Bücher von Brandon Sanderson das Beste, was die phantastische Literatur aktuell zu bieten hat.

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    Sirenes avatar
    Sirenevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Revolverhelden, Magie, Technik und Crime! Nicht zu vergessen skurrile Charaktere mit Charme und einfach nur aufregend.
    Revolverhelden, Magie Technik und Crime!

    Inhalt: Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen ...


    "Fallen fühlte sich für einen Münzwerfer ganz natürlich an. Dieser Moment der Beschleunigung, wenn sich der Magen drehte, aber sich der Geist in die Luft schwang. Das Rauschen des Windes. Die Kühle des Nebels auf der Haut." - S. 237

    Mit raschem Tempo und auf den Punkt gebracht, erzählt Brandon Sanderson die Geschichte von drei etwas anderen Helden, die als Ermittler tätig sind und sie rasen von einer Sache in die Andere.
    Sie geraten an eine Reihe von Hinweisen und mit jeder Seite wird die Handlung größer, komplexer und einfach nur cool.

    Mir hat es sehr gut gefallen, wie viel Leben, Aufregung und Wendungen in dem Buch stecken und es handelt sich hierbei nicht nur um High Fantasy, denn es gibt viele Krimielemente, es wird düster und einen Touch von Western hat es auch. In vielerlei Hinsicht anders, anders als die vorherigen Bände der Reihe. Besonders toll zu lesen ist der gewisse Humor, der sich immer wieder zeigt und mich oft zum schmunzeln brachte.

    Einer der Protagonistin ist der Waxillium Ladrian, ein Mann aus angesehener Familie, aber er ist ein bodenständiger Typ und arbeitet als Ermittler für die Polizei, dabei legt er ein ungewöhnliches Benehmen zu Tage, nämlich das eines Sheriffs, was er einmal war. 
    Sheriff? Wo sind wir? Waren meine ersten zwei Gedanken gewesen und ja, es ist ungewöhnlich und neu für mich, dass Western als Teil der Vorlage für die Welt genommen wurde, aber genau das und vieles andere, konnte mich überzeugen.

    "Und hier, am Rand der besiedelten Gebiete, beschrieb das Wort Dreck das Leben nicht einmal annähernd. Die Männer, an denen er im Saloon vorbeikam, saßen zusammengesunken an ihren Tischen und blickten kaum auf. Dies war eine weitere Eigenart des Raulands - sowohl die Pflanzen als auch die Menschen waren kratziger und wuchsen dichter am Boden." - S. 12

    Natürlich hat er auch Partner, Wayne und Marasi. Wayne ist, wie der verwegene Wax, ein interessanter Charakter, denn er kann sein Verhalten, einfach seine ganze Art, ändern und das sehr überzeugend.
    Wax und Wayne sind ein cooles Ermittlerduo mit tollen, amüsanten Dialogen und mit der klugen Marasi rundet sich die Gruppe ab. Sie bringt aber noch etwas Spannung mit sich als Schwester von Wax Verlobten...ob da wohl mehr ist? Leider ist Marasi für meinen Geschmack viel zu kurz gekommen, wenn man beachtet wie viel Raum Wax und Wayne bekommen haben.

    Die Magie, die Sanderson in seinen Romanen verwendet, bezieht sich auf die Gesetze der Natur. So steht die Allomantie hier im Vordergrund, die unsere drei Helden besitzen und sie schöpfen Kraft aus Metall, jeder verbindet damit eine besondere Fähigkeit. Auch unser Feind besitzt eine besondere Fähigkeit und bringt noch viel Chaos mit sich. Es wird aufregend, spannend und geladen!

    Im Anhang des Buches findet sich das "Ars Arcanum" - ein metallurgisches Kurzglossar, ein Text über "Die drei metallischen Künste" und neben zahlreichen Karten gibt es im Roman ein paar unterhaltende Zeitungsseiten. Auch das Cover ist ein Hingucker in schwarz mit einem abgehobenen silber-gelben Zeichen darauf.

    "Schatten über Elantel" ist ein Buch, dass ich gerne jedem in die Hand drücken möchte mit den Worten "Wir sehen uns in zwei Tagen.".
    Revolverhelden, alte Götter, Magie und Technik - ein wunderbarer und spannender Mix mit einer guten Portion Humor und wunderlichen Charakteren, mit denen man gleich mitfiebert.

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