Brandon Sanderson Schatten über Elantel

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Inhaltsangabe zu „Schatten über Elantel“ von Brandon Sanderson

Brandon Sanderson zählt zu den erfolgreichsten Fantasyautoren überhaupt – seine Romane »Elantris« und die Saga um »Die Nebelgeborenen« machten ihn international zum Superstar. Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen ... In »Schatten über Elantel« begeistert Brandon Sanderson erneut mit der hochexplosiven Mischung aus High Fantasy, Western und feinem Humor, die seine Fans lieben.  

Mein Lieblingsautor :)

— Felan
Felan

Revolverhelden, Magie, Technik und Crime! Nicht zu vergessen skurrile Charaktere mit Charme und einfach nur aufregend.

— Sirene
Sirene

Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf das neue Buch von Brandon Sanderson.

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

eine nicht gewöhnliche Geschichte mit einer immensen Skurrilität und interessanten Charakteren

— his_and_her_books
his_and_her_books

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    Schatten über Elantel
    Felan

    Felan

    17. May 2017 um 12:08

    Über die Fortsetzung war ich wirklich überrascht, aber ich habe mich auch sehr darüber gefreut. Das Buch siedelt in der Welt der Nebelgeborenen an und setzt am letzten Band(vierter Band) ‚Jäger der Macht an‘ an. Schon der vierte Band konnte damals als eigenständiger Anfang, der sich aber in der Welt der Nebelgeboren befindet angesehen werden. Ich würde sagen man könnte hier gut das Wort ‚Spin Off‘ benutzen oder 100 Jahre danach…Man muss daher nicht die ganze Nebelgeborene Reihe kennen, aber man sollte ‚Jäger der Macht‘ schon kennen um sich den Einstieg zu erleichtern. Ich habe gelesen, dass es aber auch ohne Vorwissen gehen soll, dann aber einfach ein bisschen schwieriger ist. Generell wird zwar nicht so viel erklärt, aber an sich finde ich das ‚Magiesystem‘ auch recht eingängig. Es schadet aber nicht die ganze Reihe mal auf die Wunschliste zu setzen ;) War damals meine Einstiegsdroge :)Brandon Sanderson Schreibstil ist großartig. Er gehört nicht ohne Grund seit einer Ewigkeit zu meinen Lieblingsautoren und ich erwarte immer sehnsüchtig seine Bücher. Obwohl mir das Cover nicht so gefallen hat fand ich die sonstige Aufmachung des Buches sehr schön. Es gibt Karten und Zeitungsartikel; hier wurde wieder einmal mit viel Liebe an dem Buch gearbeitet.Auch mit diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Wie auch schon sein Vorgänger ist dieses Buch wieder in die Richtung Steam Punk einzuordnen – jedenfalls sagt mir das mein Gefühl, denn mit dem Genre kenne ich mich nicht so aus. Es ist eine Mischung aus Western, Fantasy und Krimi, aber auch Brandon Sanderson oft auftretende Liebe zu ganz seltsamen Technikapparaten findet sich hier wieder. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam. Langweile kommt zwischendurch keine auf, sondern die Wendungen fesseln einen an das Buch und bevor man sich versieht ist man schon auf der letzten Seite.Auch mit den Charakteren hat Brandon Sanderson wieder einzigartig und faszinierende Protagonisten erschaffen, denen man gern durch die Geschichte folgt. Ich hatte sie schon im vierten Teil ins Herz geschlossen und daher war es ein bisschen so als würde man alte Freunde wieder treffen. Ihre alten Schrullen haben sie hierbei alle beigehalten.Fazit: Mehr! Ich bin froh, dass ich die Welt der Nebelgeborenen noch nicht verlassen muss, denn sie bietet noch unglaublich viel Potential…Brandon Sanderson ist für mich ein wahres Schreibgenie. Alles was ein gutes Buch braucht findet sich bei ihm zwischen den Zeilen.

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  • LL rezensiert

    Schatten über Elantel
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    15. May 2017 um 18:38

    Branson Sanderson war für mich bisher immer ein Garant für gute Bücher, weswegen ich auch „Schatten über Elantel“ eine Chance geben wollte. Eigentlich ist dieses Buch tatsächlich Band 5 der Nebelgeborenen, doch ich vertraute der Verlagsbeschreibung, die anmerkte, dass sich dieses Buch auch problemlos als erster Band lesen lassen würde. Dabei fiel mir der Einstieg aber nicht einfach und es dauerte, bis ich mich in der Welt zu recht fand. Die Magie ist hier recht speziell, bezieht sich das Buch doch immer wieder auf die Gesetze der Natur. „Allomantie“ heißt die Gabe, die unsere Charaktere besitzen. Was mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen hat, das war der erfrischende Mix aus Krimi, Fantasy und Westernelementen, die mir sonst selten in einem Buch unterkommen. Sanderson schafft es wie kaum ein anderer, eine High Fantasy Geschichte überraschend neu und genreübergreifend zu erzählen. So steht hier sowohl die Magie, als auch die Technik immer wieder im Vordergrund. Der Autor brachte immer wieder Humor in seine Kapitel und so habe ich beim Lesen durchaus einige Male geschmunzelt. Spannend ist die Geschichte dabei auch und obwohl ich anfangs erst Sorge hatte, flüssig durch das Buch zu kommen, war das dann eigentlich kein Problem. Stattdessen habe ich mich in „Schatten über Elantel“ verloren und gelesen und gelesen, bis ich auf der letzten Seite angekommen war. Und so kann ich nicht anders, als jedem Fantasyfan dieses Buch zu empfehlen!

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  • Schatten über Elantel

    Schatten über Elantel
    Mine_B

    Mine_B

    01. May 2017 um 20:14

    Das neue Fantasy- Buch von Brandon Sanderson mit dem Titel „Schatten über Elantel“ gehört zu der Nebelgeborenen- Reihe und ist der fünfte Teil davon. Dennoch ist er durchaus auch für Quereinsteiger geeignet, da dieser Band im Vergleich zu den vorherigen ersten drei Teilen der Reihe ein paar Jahrhunderte später spielt.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen die Ermittler Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung innerhalb der kriminellen Netze der Stadt. Und sie sehen sich einem unberechenbaren Killer gegenüber, der Wax erneut mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen…   Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches positiv hervorheben. Es sind hilfreiche Karten beigefügt wurden, die ich gerne während des Lesens zur Orientierung zu Rate gezogen habe. Gut gefallen hat mir auch der Anhang über das Magiesystem, welches besonders für Quereinsteiger von Interesse sein wird. Aber auch für Fans dieser Reihe könnte es durchaus als willkommene Auffrischung angesehen werden. Gut gefallen haben mir auch die Zeitungsausschnitte, welche in die Geschichte mit eingebunden wurden. Allgemein ist „Schatten über Elantel“ auch für Quereinsteiger der Reihe geeignet. Es wird zwar im Verlauf der Geschichte nicht viel erklärt – weder auf die Entwicklung der Welt noch in Bezug auf das Magiesystem -  oder wesentliche Rückblenden gemacht, welche das bereits Geschehene umfangreich zusammenfassen. Dennoch wird Bezug auf die Vergangenheit aus den ersten Bänden genommen, der Stoff dieser Bücher ist eine Art Legende in der derzeitigen Epoche und auch auf die Vergangenheit des Protagonisten wird eingegangen. Dennoch kann man dieses Fantasybuch auch ohne Vorkenntnisse lesen. Der Schreibstil von Sanderson ist flüssig und bildhaft, sodass die Seiten des Buches nur so dahinfliegen. Ich konnte dieses Buch nur schwer wieder aus der Hand legen, sobald ich damit angefangen hatte. Es hat auf mich eine gewisse Sogwirkung auf mich ausgeübt, weil für mich einfach alles harmonisierte. „Schatten über Elantel“ ist actionreich, zusammen mit den Protagonisten gehen wir auf die Suche eines gefährlichen Kriminellen, permanent wird dieses Buch auf vielseitige Weise spannend gestaltet und unerwartete Wendungen werden eingebaut. Auf keiner Seite dieses Buches kam für mich Langeweile auf, wobei diese Spannung und das Interesse an dem Buch auf wirklich vielseitige Weise aufgebaut wurde. Die Dialoge sind witzig und wortgewandt, sodass ich diese immer sehr genossen habe. Auch der Humor des Autors hat mir gefallen, welcher sowohl durch Situationen als auch durch die Gespräche vermittelt wurde.  Überzeugen konnte mich auch das tolle Setting. Dieses Buch ist eine Mischung aus Western und Steampunk, wobei zusätzlich noch ein fesselnder Kriminalfall aufgelöst wird. Wichtig in diesem Werk ist auch der Fortschritt der Gesellschaft, welcher sich nicht nur in der Wissenschaft, sondern zum Beispiel auch im Lebensstil der Bevölkerung bemerkbar macht. Allgemein fand ich diesen Genremix originell und konnte mich überzeugen. Der bereits angesprochene Kriminalfall steht in der Geschichte mit im Mittelpunkt und bestimmt zu einem Großteil dieses Buch. Die Verfolgungsjagd lässt sich spannend lesen und ist auf jeden Fall spannend, wobei mehr hinter diesem Verbrechen steckt, als man zunächst vermuten könnte. Das vielseitige Magiesystem konnte mich ebenfalls überzeugen. In der Geschichte des Buches selber wird relativ wenig erklärt, sodass man sich als Quereinsteiger erst einmal daran gewöhnen muss. Doch diese Eingewöhnungsphase dauert nicht lange an. Gut gefallen hat mir auch, dass diese Magie ein naturwissenschaftlichen Touch hat und auf mich sehr durchdacht wirkte. Im Anhang dazu sind weitere Ausführungen dazu, welche ich durchaus sehr interessant fand. Mich konnte Sanderson mit der Komplexität und Logik des Magiesystems vollständig in seinen Bann ziehen, sodass ich nur allzu gerne mehr davon lesen möchte. Der Einstieg erfolgt rasant, als Leser wird man sofort mitten in das Geschehen hereingeworfen. Es dauert nicht lange, da lernt man die wesentlichen Charaktere kennen. Mich haben diese wundervollen und doch recht skurrilen Charaktere in ihren Bann gezogen. Sie sind in keinster Weise Stereotypen und überzeugen durch ihre Vielseitigkeit. Sie wirkten auf mich durchaus real, jeder Protagonist hatte seine Ecken und Kanten und so seine ganz persönlichen Macken. Es hat mir persönlich einfach unheimlich viel Spaß gemacht Wax und Wayne durch Elantel zu begleiten. Ich habe Waxillium und Wayne einfach sofort in mein Herz geschlossen und besonders die Eigenheiten von Wayne haben es mir angetan. Auch ihre Begleitung Marasi ist vielseitig und durchaus ein wundervoller Charakter, wobei sie auch gerne etwas mehr Raum in diesem Buch hätte haben können. Denn auch bei ihr lohnt es sich, diesen Protagonisten besser kennen zu lernen.   Insgesamt konnte mich Brandon Sanderson mit seinem neuen Werk „Schatten über Elantel“ vollkommen begeistern. Sein Schreibstil ist wunderbar flüssig und mich konnte dieser Genremix einfach überzeugen, seine Charaktere sind wundervoll und vielseitig gestaltet. Deswegen möchte ich 5 Sterne vergeben. Und für alle Leser von Fantasy möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen.    

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  • Brandon Sanderson hat mich überzeugt

    Schatten über Elantel
    Kanya

    Kanya

    28. April 2017 um 12:48

    InhaltWax, Wayne und Marasi versuchen Elantel sicherer zu machen. Diese Metropole steht im Umbruch. Die Technologie hält immer mehr Einzug, aber auch die Magie ist allgegenwärtig. Wax hat schon viel erlebt und viele Gefahren überstanden, doch ein neuer Fall sorgt für scheinbar unlösbare Probleme, sein Gegner ist ihm immer voraus und erst nach und nach erfährt er das ganze Ausmaß der Bedrohung.Meine Meinung"Schatten über Elantel" war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Doch ich hatte schon viel Gutes davon gehört und es hieß, dass man diesen eigentlich fünften Band auch gut als Einstieg in die Welt der Nebelgeborenen nutzen kann. Denn die eigentliche Trilogie spielt 300 Jahre vorher und der Zwischenband erzählt soweit ich weiß die Vorgeschichte zu Wax.Ich finde diesen Band als Einstieg auch nicht schlecht. Denn es lässt sich unabgängig vom Rest lesen und wenn man nicht weiß, dass es andere Bände gibt, merkt man es nicht. Allerdings fiel mit der Einstieg in das Buch nicht ganz leicht, weil ich mir die Magie, die Wax anwendet zuerst nicht vorstellen konnte. Es wird wenig zu der Magie an sich erklärt und ich denke, dass das Verständnis der Magie besser gewesen wäre, wenn ich die Vorbände kennen würde.Dennoch konnte mich der Autor mit diesem Buch überzeugen. Das Buch beginnt direkt rasant und actionreich, hat einen Westerntouch, aber auch Steampunk-Elemente, dadurch, dass die Morderne und Technik in die Welt des Buches Einzug erhält. Alles wird mit Fantasyelementen und einem spannenden Fall und viele Gefahren kombiniert. Ich finde die Mischung grandios und es kam keine Langeweile auf.Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich sehr passend fand. Und auch der Schreibstil an sich ist genial. Brandon Sanderson schreibt bildgewaltig, voller Emotionen und Tiefgang, aber auch sehr atmosphärisch und mit einem gewissen Witz und Sarkasmus. Besonders die Dialoge zwischen Wax, Wanye und Marasi fand ich großartig.Die Figuren des Buches konnten mich ebenfalls überzeugen, da sie viele Facetten haben und ich sie schnell näher kennenlernen wollte. Nicht nur die Fähigkeiten und der Mut von Wax, Wayne und Marasie fand ich klasse, sondern auch deren ganze Art. Sie kommen ohne Klischees aus und sind irgendwie etwas Besonderes und jeder hat seine eigene Vergangenheit hinter sich, die mich sehr interessiert hat. Wax selbst zeigt wenige Emotionen, aber durch seine Vergangenheit entwickelt man als Leser Verständnis für ihn.Der Plot an sich ist wie schon erwähnt abwechslungsreich und spannend. Ich wurde immer wieder überrascht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist ungewöhnlich und gipfelt in einem grandiosen Showdown, der mich wirklich überraschen konnte.Nach diesem Buch muss ich unbedingt noch die anderen Werke der Nebelgeborenen- Reihe lesen.Fazit"Schatten über Elantel" ist ein ungewöhnliches, aber tolles Buch. Zwar hatte ich zu Beginn etwas Probleme mit der Magie zurechtzukommen, aber dennoch fand ich es mehr als gut. Damit hat der Autor mich davon überzeugt, dass ich auch seine anderen Werke lesen muss.Wer im Fantasybereich mal etwas anderes lesen möchte und einem Westerntouch und Steampunk nicht abgeneigt ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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  • Brillanter Stilmix aus Fantasy, Western und Mystery-Thriller

    Schatten über Elantel
    Miramis

    Miramis

    22. April 2017 um 18:57

    "Schatten über Elantel" ist der fünfte Band der Reihe "Die Nebelgeborenen" von Brandon Sanderson. Dabei handelt es sich von Band 1 bis 3 um eine Staffel, ab Band 4 beginnt eine neue Staffel, deren 2. Band nun mit diesem Buch vorliegt. Schon ein bisschen wahnwitzig von mir, gerade mit diesem Band in die Reihe einzusteigen, ohne dass ich zumindest rudimentäre Vorkenntnisse aus Sandersons Mistborn-Universum habe. Aber: das Exeperiment ist geglückt, ich hab mich auch als Neuling sehr wohl mit dem Buch gefühlt und fand es einfach genial. Sanderson schafft mit seinem abgefahrenen Genremix aus klassischer Fantasy kombiniert mit vorherrschenden Gaslamp/Steampunk-Elementen, Western und Mystery-Thriller eine ganz besonderes Lesegefühl. Trotz der ungewöhnlichen Mischung erscheint der Roman wie aus einem Guss; ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, dass da irgendwas nicht zusammenpasst. Klar ist es von Vorteil, wenn man die Vorbände kennt, denn viele Ereignisse nehmen Bezug auf die Vergangenheit und die Figuren werden nicht neu eingeführt; der Autor ging beim Schreiben davon aus, dass Wax, Wayne & Co. bereits bekannt sind. Aber trotzdem bekam ich sehr schnell ein Bild von den Protagonisten und konnte mir einiges zusammen reimen, was wohl in den Vorgängerbänden schon passiert war. Wer hinsichtlich Spoiler empfindlich ist, dem empfehle ich, die Reihe bei Band 1 zu beginnen und die Reihenfolge einzuhalten. Mir macht es hingegen gar nichts aus, dass ich jetzt schon eine Ahnung habe, was in früheren Zeiten in Elantel so alles los war. Die verschiedenenen magischen Konzepte dagegen waren für einen Neuling schon eine Herausforderung; hier war ein Glossar am Ende des Buches recht hilfreich, aber ganz durchgestiegen bin ich trotzdem nicht. Kein Problem, denn die Handlung hat sich mir auch ohne dieses Wissen erschlossen. Die Geschichte ist eigentlich ein Mystery-Krimi; samt Polizeibehörde und mit Marasi einer Ermittlerin, die wir auf ihren detektivischen Streifzügen begleiten. Noch mehr Spaß macht es aber noch, Wax und Wayne als LeserIn zu begleiten. Diese beiden magischen Revolverhelden mischen das Etablishment auf und bieten eine ganz eigene Sicht auf Elantel. Während die Geschichte anfangs von spritzigen Dialogen und abenteuerlichen Verfolgungsjagden lebt, kommt zum Schluss ein tragische Note mit ins Spiel, die mich emotional völlig mitgerissen hat. Wahnsinn, wie der Autor da federleicht die Stimmungen wechselt und dabei nie eine ordentliche kriminalistische und zugleich phantastische Auflösung aus den Augen verliert. Mich hat Brandon Sanderson mit diesem Roman und seinem brillanten Schreibstil einmal mehr begeistert und fasziniert. Jetzt bin ich natürlich angefixt und werde so bald wie möglich auch die Bände 1 - 4 lesen, und gegen einen Band 6 hätte ich natürlich auch nichts einzuwenden. Ein klare Empfehlung an alle Fantasy-Fans; für mich sind die Bücher von Brandon Sanderson das Beste, was die phantastische Literatur aktuell zu bieten hat.

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  • Revolverhelden, Magie Technik und Crime!

    Schatten über Elantel
    Sirene

    Sirene

    13. April 2017 um 18:42

    Inhalt: Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen ..."Fallen fühlte sich für einen Münzwerfer ganz natürlich an. Dieser Moment der Beschleunigung, wenn sich der Magen drehte, aber sich der Geist in die Luft schwang. Das Rauschen des Windes. Die Kühle des Nebels auf der Haut." - S. 237Mit raschem Tempo und auf den Punkt gebracht, erzählt Brandon Sanderson die Geschichte von drei etwas anderen Helden, die als Ermittler tätig sind und sie rasen von einer Sache in die Andere.Sie geraten an eine Reihe von Hinweisen und mit jeder Seite wird die Handlung größer, komplexer und einfach nur cool.Mir hat es sehr gut gefallen, wie viel Leben, Aufregung und Wendungen in dem Buch stecken und es handelt sich hierbei nicht nur um High Fantasy, denn es gibt viele Krimielemente, es wird düster und einen Touch von Western hat es auch. In vielerlei Hinsicht anders, anders als die vorherigen Bände der Reihe. Besonders toll zu lesen ist der gewisse Humor, der sich immer wieder zeigt und mich oft zum schmunzeln brachte.Einer der Protagonistin ist der Waxillium Ladrian, ein Mann aus angesehener Familie, aber er ist ein bodenständiger Typ und arbeitet als Ermittler für die Polizei, dabei legt er ein ungewöhnliches Benehmen zu Tage, nämlich das eines Sheriffs, was er einmal war. Sheriff? Wo sind wir? Waren meine ersten zwei Gedanken gewesen und ja, es ist ungewöhnlich und neu für mich, dass Western als Teil der Vorlage für die Welt genommen wurde, aber genau das und vieles andere, konnte mich überzeugen."Und hier, am Rand der besiedelten Gebiete, beschrieb das Wort Dreck das Leben nicht einmal annähernd. Die Männer, an denen er im Saloon vorbeikam, saßen zusammengesunken an ihren Tischen und blickten kaum auf. Dies war eine weitere Eigenart des Raulands - sowohl die Pflanzen als auch die Menschen waren kratziger und wuchsen dichter am Boden." - S. 12Natürlich hat er auch Partner, Wayne und Marasi. Wayne ist, wie der verwegene Wax, ein interessanter Charakter, denn er kann sein Verhalten, einfach seine ganze Art, ändern und das sehr überzeugend.Wax und Wayne sind ein cooles Ermittlerduo mit tollen, amüsanten Dialogen und mit der klugen Marasi rundet sich die Gruppe ab. Sie bringt aber noch etwas Spannung mit sich als Schwester von Wax Verlobten...ob da wohl mehr ist? Leider ist Marasi für meinen Geschmack viel zu kurz gekommen, wenn man beachtet wie viel Raum Wax und Wayne bekommen haben.Die Magie, die Sanderson in seinen Romanen verwendet, bezieht sich auf die Gesetze der Natur. So steht die Allomantie hier im Vordergrund, die unsere drei Helden besitzen und sie schöpfen Kraft aus Metall, jeder verbindet damit eine besondere Fähigkeit. Auch unser Feind besitzt eine besondere Fähigkeit und bringt noch viel Chaos mit sich. Es wird aufregend, spannend und geladen!Im Anhang des Buches findet sich das "Ars Arcanum" - ein metallurgisches Kurzglossar, ein Text über "Die drei metallischen Künste" und neben zahlreichen Karten gibt es im Roman ein paar unterhaltende Zeitungsseiten. Auch das Cover ist ein Hingucker in schwarz mit einem abgehobenen silber-gelben Zeichen darauf."Schatten über Elantel" ist ein Buch, dass ich gerne jedem in die Hand drücken möchte mit den Worten "Wir sehen uns in zwei Tagen.".Revolverhelden, alte Götter, Magie und Technik - ein wunderbarer und spannender Mix mit einer guten Portion Humor und wunderlichen Charakteren, mit denen man gleich mitfiebert.

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  • spannender Genre-Spagat

    Schatten über Elantel
    gagamaus

    gagamaus

    09. April 2017 um 11:46

    Seit Sturmklänge und Elantris bin ich ein Sanderson-Fan. Ich finde, er gehört zu den wenigen Fantasyautoren, die richtig neuen Wind in dieses Genre gebracht haben. Seine Romane sind ein bisschen wie Parabeln der menschlichen Gesellschaft - mit ein oder zwei phantastischen Elementen -aber trotz unbekannter Wesen und fremder Völker doch immer fokussiert auf die Charaktere und die politischen und gesellschaftspolitischen Strukturen.Auch in seinem neuesten Werk „Schatten über Elantel“ ist dies so. Er geht aber noch weiter und bringt diesmal Steampunk-Elemente, Wild-Wild-West-Flair und einen Krimi in die Geschichte mit ein. Das mutet auf den ersten Blick ziemlich schräg an und ich war gespannt, ob er den Spagat schafft. Außerdem wird das Buch angepriesen als Möglichkeit, in die Nebelgeborenen-Welt einzusteigen, die bereits in vorhergehenden Büchern eine große Rolle spielte.Das Buch ist eigenwillig, wie seine Helden und seine Heldin. Man muss sich auf Sandersons Stil einlassen und ich könnte mir vorstellen, dass es ein Weilchen dauert, bis man als Quereinsteiger so richtig in der Welt angekommen ist. Sogar ich als Kenner der ersten drei Bücher dieser Fantasywelt war überrascht, dass Sanderson einen richtigen Zeitsprung gemacht hat, durch den sich auch die technische und gesellschaftliche Veränderung erklären lässt.Mir hat die Geschichte gefallen. Ich mag es einfach, wie er seine Figuren beschreibt und ihnen spezielle aber auch widersprüchliche Eigenschaften und Charaktere gibt. Dadurch bleibt die Story überraschend und abwechslungsreich. Die Dialoge sind herrlich zu lesen und für mich immer ein Highlight in Sandersons Büchern. Ob es wirklich etwas für Neulinge ist, da bin ich unschlüssig. Es gibt schon einige Verweise auf zumindest den direkten Vorgänger. Und ich gestehe, dass ich kein Steampunk-Fan bin. Mir war nicht bewusst, dass die Welt sich in diese Richtung so stark weiterentwickelt hat.

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  • Statt epischen Schlachten erwarten den Leser nun geheimnisvolle Kriminalfälle

    Schatten über Elantel
    Mietze

    Mietze

    09. April 2017 um 08:04

    Ein Mörder geht um in Elantel, der blühenden Metropole voller Magie und neu entwickelter Technik. Wer wäre besser geeignet diesen zu fassen als der berühmte ehemalige "Sheriff" Waxillium Ladrian? Ehemals eine Größe in den gefährlichen Gebieten im Nördlichen Rauland, ist er nun als Lord seines Hauses ein Berater der Polizei von Elantel. Zusammen mit seinem Gefährten Wayne und der Polizistin Marasi muss er all seinen Spürsinn einsetzen um den Killer zu fassen. Denn eine Verschwörung scheint im Gange zu sein und der Mörder nutzt Allomantie, aber nicht die der gewöhnlichen Art...Ich war sehr überrascht in welche Richtung sich die Nebelgeborenen-Reihe entwickelt hat. Dazu muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich den vierten Band der Reihe nicht gelesen habe. Ich war der Meinung das "Schatten über Elantel" den erste Band einer neuen Trilogie darstellt und daher eigenständig ist. Zum großen Teil ist dies auch der Fall. Soweit ich es verstanden habe sieht es wie folgender Maßen aus: Band 1 bis 3 ist die ursprüngliche Trilogie, Band 4 ist ein Buch das eine Verbindung zwischen Band 3 und 5 schaffen soll und die Charaktere Wax und Wayne zum ersten Mal einführt. Band 5 ist nun der Auftakt der neuen Trilogie.Mir fehlten daher ein paar Informationen über die Vorgeschichte der Charaktere. Das hat nicht wirklich gestört, war aber doch ein wenig schade - wenn auch natürlich meine Schuld.Ich war daher natürlich verwundert dass die Reihe nun im Gegensatz zu früher einen deutlichen Crime-Touch bekommen hat. In Kombination mit der ursprünglichen Allomatie und einigen neuen und alten Verbindungen zur früheren Geschichte mochte ich die Idee eigentlich sehr gerne. Der Spannungsbogen bleibt hoch, die Suche nach dem Mörder ist rasant und ein wenig verwirrend und ich brauchte eine kurze Eingewöhnungszeit.Die Charaktere sind auch eine Marke für sich. Sehr skurril teilweise auf ihre eigene Art und mit der einen oder anderen Macke die sie wirklich außergewöhnlich machen. Dabei ergänzen sie sich perfekt und ergeben ein wunderbares Ermittlerteam das immer für eine überraschende Wendung gut ist und für mich zum großen Teil den Reiz an der Geschichte ausmacht.Aber auch Elantel ist eine Stadt mit interessanten Aspekten und verschiedenen gut ausgearbeiteten Bevölkerungsgruppen die ein großes Konfliktpotential bieten und dem Buch auch ein wenig einen politischen Touch geben.Ich muss sagen das mich das Buch wirklich sehr gut unterhalten hat und der Schreibstil nach wie vor wunderbar flüssig und spannend ist, die Seitenzahl habe ich beinahe nicht bemerkt.Das einzige was mir so ein wenig gefehlt hat war das epische der ersten Trilogie.Das Entdecken der Mächte, epische Schlachten und große Heldentaten etc. Da geht der 5. Band einfach in eine ganz neue Richtung und da muss ich mich erst daran gewöhnen.Ansonsten aber wie von Brandon Sanderson gewohnt ein tolles Lesevergnügen. Bis irgendwann der 6. Band in Sicht ist werde ich mich einem ReRead der Reihe widmen und auch mal den 4. Band unter die Lupe nehmen. Noch zu erwähnen wären das schöne Glossar am Ende des Buches sowie zwei wunderbar gestaltete Karten im Inneren die für mich zu High-Fantasy-Büchern eigentlich immer dazu gehören.Die neue Trilogie, zusammen mit dem 4. Band als Übergang, leitet eine ganz andere Richtung der Geschichte rund um die Allomantie ein. Statt epischen Schlachten erwarten den Leser nun geheimnisvolle Kriminalfälle, politische Ränkespiele und skurrile Charaktere. Eine unerwartete Entwicklung die aber immer noch absolut spannend und fesselnd geschrieben ist und mich wunderbar unterhalten konnte.Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2017/04/rezi-schatten-uber-elantel-die.html

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  • Episches Lesevergnügen

    Schatten über Elantel
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    08. April 2017 um 17:39

    Inhalt: Brandon Sanderson zählt zu den erfolgreichsten Fantasyautoren überhaupt – seine Romane »Elantris« und die Saga um »Die Nebelgeborenen« machten ihn international zum Superstar. Mit seinem neuen Roman »Schatten über Elantel« führt Sanderson in die Welt von Wax und Wayne, den ungleichen Helden und Ermittlern auf Seiten des Rechts. Die Stadt Elantel ist eine Metropole in Zeiten des Umbruchs, beherrscht von Technik, Magie – und dem Recht der Gesetzlosen. Hier stoßen Wax, Wayne und ihre Gefährtin Marasi auf eine dunkle Verschwörung, die ganz Elantel erschüttern kann. Und die Verbündeten machen sich daran, den Fall auf ihre ganz eigene Weise zu lösen ... In »Schatten über Elantel« begeistert Brandon Sanderson erneut mit der hochexplosiven Mischung aus High Fantasy, Western und feinem Humor, die seine Fans lieben.  (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Woche um Woche habe ich auf das neue Buch von Brandon Sanderson gewartet und als ich es dann endlich in den Händen hielt, war ich überglücklich. Brandon Sanderson gehört neben JK Rowling und Cornelia Funke zu meinen größten literarischen Vorbildern und ich schätze seine Arbeit sehr. So war klar: wenn nichts groß schief gehen würde, dann würde diese Rezension eine Lobeshymne werden. Und das wird sie definitiv. Schatten über Elantel ist der fünfte Band der Mistborn Reihe oder - nach einem kleiner Zwichennovelle, die den ersten Teil der Wax und Wayne Reihe darstellt - der zweite Wax und Wayne Teil, den ihr unabhängig vom Rest lesen könnt. Brandon Sanderson selbst empfiehlt sogar den Einstieg mit genau diesem Buch. Ich habe noch nichts aus der Mistborn Reihe gelesen und kann daher nur bestätigen, dass der Einstieg sehr schön ist. Während die erste Trilogie der großen Welt in einem mittelalterlichen Setting spielt, leben Wax und Wayne in einer Zeit des Umschwungs. Technologien und Wissenschaft werden  bedeutender und das Setting gleicht einem Western. Das fand ich genial, denn zum einen wird das Setting des Wilden Westens sehr selten benutzt, zum anderen finde ich es schön, dass wir die Entwicklung der Welt über einen so langen Zeitraum betrachten, der nach der aktuellen Trilogie auch noch einmal fortgeführt wird. Die Charaktere waren dabei atemberaubend. Sie haben sehr viel Persönlichkeit und ergänzen sich gegenseitig gut. So fehlt weder der ruhige Typ noch der Draufgänger oder der Verrückte. Mein Favorit ist und bleibt jedoch Wax. Er hat etwas verwegenes und ist dennoch sehr ruhig und besinnt und mit ihm kam ich beim Lesen sehr gut klar. Was mir neben dem Worldbuilding bei Brandon Sanderson sehr gefällt, ist die Magie, die er in sein Buch einbringt. Die Gesetze der Magie in Sandersons Büchern basieren auf Naturwissenschaften, bei denen kleine Gesetzmäßigkeiten verändert werden. Das gibt der Magie sehr viel Charakter, macht sie besonders und fasziniert mich. In den Nebengeborenen-Romanen entsteht die Magie durch die Manipulation von Metallen und ist sehr gut durchdacht. Sie spielt in der Story eine wichtige Rolle und wird außerdem mit einer Art Religion verknüpft, die eine Schlüsselrolle für den Konflikt im Buch einnimmt. Bei diesem muss das Ermittlerduo einen Mordfall lösen und gleichzeitig den Gouverneur der Stadt beschützen, denn es besteht der Verdacht, dass dieser Ziel der Anschläge in der Stadt ist. Allein das ist schon sehr cool, denn es erinnert an einen Western. Was mich aber mehr fasziniert hat, das ist die Tatsache, dass diese Geschichte wiederum mit den Problemen der sich entwickelnden und technologisierten Welt zusammenhängt und somit erneut ein viel größerer Zusammenhang deutlich wird. Ich bin erneut sehr beeindruckt von Brandon Sandersons Werken und warte gespannt auf das nächste Buch aus seiner Feder. Fazit: Brandon Sandersons neuer Roman konnte mich gänzlich überzeugen und begeistern. Auch hier wurde erneut eine atemberaubende Welt geschaffen, die eine einzigartige Form der Magie,tolle Charaktere sowie eine epische Story bereithält. Die perfekte Lektüre für Brandon Sanderson Fans und alle, die es werden wollen. Vielen lieben Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des *Rezensionsexemplars.

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  • eine nicht gewöhnliche Geschichte mit einer immensen Skurrilität und interessanten Charakteren

    Schatten über Elantel
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    01. April 2017 um 18:28

    Zitat:„Dann ließ sie ihn vorsichtig los, trat an die Kante, beugte sich vor und spähte in die neblige Tiefe. Dort unten dümpelten Lichter – Kutschen, Straßenlaternen und Lampen, die von Dienern hochgehalten wurden. Im Nebel schien alles nur aus Blasen und Schatten zu bestehen.“(S.196)Inhalt:Mit seiner Gabe der Allomantie gelingt es Waxillium auch gefährlichste Verbrecher dingfest zu machen. Die Jahre im Rauland haben ihn ebenfalls geprägt. Doch seine jetzige Aufgabe stellt alle bisherigen Gefahren in den Schatten. Sein Gegner scheint übermächtig und ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Gemeinsam mit Wayne und Marasi stellt sich Wax der Aufgabe. Denn wenn die Gefahr nicht gebannt werden kann, droht noch weitaus größeres Unheil.Meinung:„Schatten über Elantel“ schien für mich der perfekte Einstieg in die „Nebelgeborenen“-Welt werden zu können. Auch wird das Buch genau damit beworben, für Neueinsteiger in diese Welt geeignet zu sein. Nachdem das Buch nun bei mir angekommen war, stürzte ich mich also gleich in die Seiten.Tatsächlich begann die Geschichte bereits mit dem Prolog sehr turbulent. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich hier wohlfühlen würde. Etwas entgeistert war ich, als ich das erste Mal mit der Gabe von Wax konfrontiert wurde, denn die Anwendung dieser war für mich zumindest anfangs etwas schwer vorstellbar.Insofern dauerte es dann doch ein wenig Zeit, bis ich mich an die Gegebenheiten in der von Brandon Sanderson erdachten Welt zurechtfinden konnte. Die Geschichte schritt voran, wobei ich kleinere sich anbahnende Längen übersehen konnte. Hin und wieder erstaunten mich die Gaben und Eigenschaften einiger Charaktere, doch ich gewöhnte mich immer besser ein. Auch dachte ich mitunter, dass mir vielleicht einige Puzzleteile fehlten, aber ich wurde weiter durch die Geschichte getrieben.Brandon Sanderson präsentiert seine Geschichte in dritter Person Vergangenheit aus dominierender Sicht von Wax. Doch auch anderen Perspektiven gestattet er hin und wieder einen Auftritt.Und so war ich dann irgendwann wirklich in der Geschichte drin, erlebte gefährliche Situationen und sah immer gespannt dem weiteren Fortgang entgegen. Wax selbst zeigt keine übermäßigen Emotionen. Auch die geplante Hochzeit lässt ihn irgendwie kalt. Allzu gern nimmt er die neue Aufgabe an und stellt sich lieber Gefahren, denn an die Hochzeit zu denken. Als ich später erfuhr, welche Erlebnisse diese Fassade ausgelöst hatten, konnte ich das Verhalten dann besser nachvollziehen. Und ab und an zeigt auch Wax plötzlich Gefühle. Auch Wayne, der an der Seite von Wax kämpft, ist jemand, an den man sich erst langsam herantasten muss. Im Verlauf der Geschichte gab es dann noch manchen bissigen Dialog gerade zwischen Wax und Wayne, so dass eine Auflockerung der Handlung spürbar wurde. Komplettiert wird das Männerduo durch Marasi, die mir von allen Charakteren her am meisten ans Herz gewachsen ist. Sie hat es wirklich nicht einfach und wird oftmals wie Luft behandelt. Doch Marasi gibt nicht auf und stellt sich den Herausforderungen.Nachdem ich so einige Kämpfe und Gefahren in der Geschichte erlebt hatte, steigert sich das Tempo gen Showdown nochmals merklich. Brandon Sanderson setzt hierbei auch auf überraschende Elemente und der Lesesog wurde immer größer. Spätestens jetzt konnte mich der Autor von seiner Idee überzeugen und mich in seinen Bann ziehen. Die Erkenntnisse, die ich nun hier zum Ende hin ziehen konnte, waren so jedenfalls nicht absehbar und konnten mich wirklich begeistern. Brandon Sanderson beschließt seine Geschichte dann auch folgerichtig und lässt mich nach den letzten Seiten nun lesebefriedigt zurück.Urteil:„Schatten über Elantel“ ist eine nicht gewöhnliche Geschichte, die mich mit den enthaltenen Handlungsbahnen, einer immensen Skurrilität und interessanten Charakteren gut unterhalten konnte. Meine Lesestunden in der „Nebelgeborenen“-Welt sind mir deshalb 4 Bücher wert.Für alle, die sich in ungewöhnlichen Handlungen zurechtfinden, dabei den Charakteren immer zur Seite stehen können und vor Gefahren nicht zurückschrecken. Reihe:1. Kinder des Nebels2. Krieger des Feuers3. Herrscher des Lichts4. Jäger der Macht5. Schatten über Elantel6. The Bands of Mourning (OT)7. The lost Metal (OT)© hisandherbooks.de

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