Brandon Sanderson Steelheart

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Inhaltsangabe zu „Steelheart“ von Brandon Sanderson

Ten years ago, Calamity came. It was a burst in the sky that gave ordinary men and women extraordinary powers. The awed public started calling them Epics. But Epics are no friend of man. With incredible gifts came the desire to rule. And to rule man you must crush his wills. Nobody fights the Epics...nobody but the Reckoners. A shadowy group of ordinary humans, they spend their lives studying Epics, finding their weaknesses, and then assassinating them. And David wants in. He wants Steelheart - the Epic who is said to be invincible. The Epic who killed David's father. For years, like the Reckoners, David's been studying, and planning - and he has something they need. Not an object, but an experience. He's seen Steelheart bleed. And he wants revenge.

Wunderbare Idee. Superhelden oder nicht? ;)

— MadameEve1210
MadameEve1210

Episch!

— buchverliebt
buchverliebt

Für alle Fans von Science Fiction

— Furiosa
Furiosa

Ein Actionfilm in Buchform - definitiv ein Spass zu lesen!

— Rainebow
Rainebow

Brandon Sanderson. Ein Name, der nach dem Lesen von „Steelheart“ auf lange Zeit in meinem Gedächtnis haften wird.

— inflagrantibooks
inflagrantibooks

Geniale Weltenerschaffung von Brandon Sanderson trifft auf böse X-Men --> EPISCH! :-)

— Elwen
Elwen

Stöbern in Jugendbücher

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Also ich fasse nochmal kurz zusammen, ein sehr gutes Buch was mich unterhalten konnte, mich jedoch gleichzeitig an ein paar andere Dystopien

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  • Leserunde zu "Tiefenwelt" von Theresa Sperling

    Tiefenwelt
    TheresaSperling

    TheresaSperling

    "Wir träumen, um zu verarbeiten. Aber die Dinge, die wir nicht verarbeiten können, weil sie niemals, wirklich niemals auch nur ein kleines Stückchen ihrer Grausamkeit verlieren werden, die Dinge, die uns gezwungen haben, unser Leben zu verändern und ein anderer Mensch zu werden, träumen wir nicht, sondern wir erleben sie täglich von Neuem.“ Ihr Lieben, endlich ist es so weit: Meine Dystopie "Tiefenwelt" ist gerade frisch beim wunderbaren Drachenmond Verlag erschienen und ich bin wahnsinnig gespannt auf eure Reaktionen. Also starte ich die erste Leserunde mit acht Rezensionsexemplaren! Worum geht's? Eine Spritze. Zwei Leben. Der 16-jährige Lenyo verlässt seine in Armut und Unterdrückung lebende Familie, um sich in einem geheimnisumwobenen Bunkerlabyrinth unter der Nordstadt mit den Rebellen auf den Kampf gegen das skrupellose Regime vorzubereiten. Seine zugleich liebenswerte wie verrückte Wohngruppe hilft ihm bei der Eingewöhnung in die gefährliche Welt der Rebellen, doch Lenyo ahnt nichts von seiner schicksalhaften Gabe, von der wahren Identität der faszinierenden Tiefenwelterin Lielle und von dem tödlichen Virus, das seine Familie auszulöschen droht. Das klingt sehr dystopisch und noch sehr weit weg? Aber was Lenyo und sein Bruder Nebo erleben, könnte schon morgen Wirklichkeit werden. Echt. Ihr werdet sehen... Und wer bin ich? Poetry Slammerin (und bestimmt irgendwann auf einer Bühne in eurer Nähe), 45-jährige Mama von zwei Jungs, Theaterautorin beim Deutschen Theaterverlag, quirlige Ehefrau und Jugendbuchautorin. Mehr Informationen findet ihr hier: theresa-sperling.de Und hier noch die lästigen Formalien: Mit dem Erhalt eines Rezensionsexemplars verpflichtet ihr euch zur aktiven Teilnahme an der Leserunde, sowie zum Schreiben einer Rezension auf LovelyBooks.de, Thalia, Amazon, gerne auch anderen Bücher-Plattformen und supergerne auf eurem Blog. Eure Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht. Bitte beachtet, dass Bücher nur innerhalb Europas versandt werden können. Schreibt in eure Bewerbung einfach, wo ihr eure Rezensionen veröffentlichen werdet und wie ihr zu Dystopien steht. Welche habt ihr gelesen? Welche haben euch besonders gefallen, welche nicht? Was fasziniert euch an Dystopien? Ihr könnt euch bis zum 6.4. bewerben, am 7.4. verschicke ich die Bücher und dann können wir am 13.4. gemeinsam die Leserunde starten! Ich freue mich auf euch! Herzlichst Eure Theresa Sperling

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    • 247
  • Episch!

    Steelheart
    buchverliebt

    buchverliebt

    15. February 2017 um 18:19

    Ich bin ein wahnsinniger Fan von Brandon Sandersons Geschichten, habe mich allerdings bei den Jugendbüchern des Autors bisher recht zurück gehalten. Sie sind dünner und somit ist der Weltenaufbau nicht so komplex, wie ich es gewohnt bin und liebe. Schon Der Rrithmatist hat mich gelehrt, dass halt nicht alles vom Autor so unglaublich tief geht, obwohl mir auch dieses Buch gefallen hat. Aber meine Zurückhaltung war umsonst. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass ich mit STEELHEART doch wieder einen fantastischen, neuen Weltenaufbau kennenlernen durfte. Neu ist dieses Mal, dass es sich um Epics - also böse Superhelden, wenn man so will - handelt, die von ihren Kräften immer weiter in die Finsternis gezogen werden und nun die Welt tyrannisieren. Und mittendrin steht unser Held und Protagonist David, der früh lernen musste in dieser neuen und stählernen Welt zu überleben. "Ich habe Steelheart bluten sehen." (S. 7) Dass mir diese Geschichte mit den Epics gefallen würde, hätte ich echt nicht vermutet. Mein erster Gedanke, als dieses Buch erschien war "Marvel", aber da es Brandon Sanderson ist, der hier zum Lesen auffordert, war bald klar, dass ich mich von diesem Gedanken ganz schnell wieder verabschieden kann. Es ist neu und innovativ. Eine Prise Superkräfte, ein großer Schluck Bösartigkeit, alles gut schütteln und schon haben wir zerstörte Städte, etwas Endzeit-feeling und jede Menge Trubel. Mir gefällt dieser Mix aus Fantasy-Elementen und Waffenkämpfe einer Untergrundorganisation richtig gut. Zusammen mir einer Menge Überraschungsmomenten erschafft Sanderson seine ganz eigene, neue Welt. Die Charaktere sind unglaublich vielfältig. Zum einen haben wir David, der in dieser neuen Welt aufgewachsen ist und alles tut um die Schwächen der Epics zu erforschen und er will Kämpfen. So stößt er auch auf Megan, dem Prof, Tia und Co. und gemeinsam schmieden sie gefährliche Pläne für die Stadt Newcago. Ich kann hierzu gar nicht so viel sagen, ohne gleich zu viel zu verraten und es sollte wirklich jeder selber Entdecken, was der Autor hier bereit hält. Es gibt viel zu entdecken und gerade wenn man denkt es ist vorbei, setzt Sanderson dem ganzen noch die Krone auf. Spürt ihr meine Begeisterung? Lasst euch anstecken! Es lohnt sich.

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  • Eine andere Sicht auf Superkräfte

    Steelheart
    hiddenbookparadise

    hiddenbookparadise

    09. October 2016 um 00:45

    Ich frage mich wirklich, weshalb ich so lange für dieses Buch brauchte. Es war von Anfang an nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Eher zeigte sich schon früh, dass es anders sein würde. Die Welt, in der David lebt, befindet sich in einer durchaus möglichen Zukunft, wobei es eine Art Superhelden gibt. Zumindest würde man sie auf den ersten Blick für solche halten. Ein Mann, der Superman ähnlich ist, die Fackel der Fantastic Four, doch auch manche der X-Men erkennt man wieder. Alle zusammen sind wirklich atemberaubend. Wären sie nicht größtenteils böse. Die Geschichte beginnt nämlich mit einem Ereignis aus der Vergangenheit der Hauptperson David, bei welchem Steelheart - ein überaus mächtiger Epic, der in meinem Kopf immer Superman war - seinen Vater und weitere Menschen kaltblutig ermordet. Aus diesem Grund, schwört David Rache zu nehmen. Zu der Zeit jenes Ereignisses, zehn Jahre vor der eigentlichen Handlung, begann die grausame Herrschaft Steelhearts über Davids Heimatstadt, welche nun gänzlich aus Stahl besteht. Nicht nur Steelheart zeigte, wie furchtbar Epics sind.Mir hat wahrlich von Beginn an die Idee gefallen, denn wird hier schließlich gezeigt, dass derartige und große, machverleihende Fähigkeiten - Erschaffen von Illusionen oder Finsternis, Erzeugen von Energie etc. - einen Menschen durchweg verändern können. Außerdem natürlich folgend, dass das typische Bild eines Superhelden nicht gleich eine gute Person bedeutet. Ich fand es auch überaus interessant, wie all die Kräfte gestaltet waren, wie facettenreich, und die dazugehörigen Schwächen. Diese geben der ganzen geschaffenen Welt eine unglaubliche Größe und Tiefe. Die Handlungen und Ereignisse waren wundervoll durchdacht und immer wieder geschah Unvorhersehbares, wobei ich mir die eine große Wendung schon sehr zeitig erdacht hatte (und es in diesem Punkt wie jede Geschichte typisch war, leider, aber man kann hinweg sehen). Dennoch fesselte mich vor allem der Schluss, denn bei David konnte man nie wissen, ob er seinen Gedanken folgte oder nicht. Dies ist ein wirklich guter Aspekt des Buches gewesen, denn bringt einem David die Geschichte sehr nah. Teils wirkt es als spreche er zu dem Leser, denn sind seine Gedanken äußerst aktiv. Damit meine ich, dass man nicht nur Beschreibungen zu der Umgebung und Handlung liest, sondern wie er selbst intensiv überlegt, vor allem über seine Metaphern nachdenkt und dabei immer wieder auf kleine amüsante Ungereimtheiten stößt. Diese können manchmal durchaus nerven, aber größtenteils musste ich über die Vergleiche sehr schmunzeln, ebenso über manche anderen Gespräche. Der Schreibstil war einfach wundervoll, nimmt man auch noch spezifische Ausdrücke der Zukunft hinzu, denn schließlich wird man schon in zehn Jahren nicht mehr die Flüche und Redewendungen benutzen wie heute. So gab es "slontze" (Schlonz) für Idiot gewissermaßen oder "sparks" für etwas wie Ausflüche, beispielsweise Gott oder Oh Mann. Und dann erst die Charaktere. Sie waren so anders auf ihre ganz eigene Art und Weise, auch aufgrund dessen, dass sie sich der Situation entsprechend veränderten. So wird nicht immer ein Witz gerissen, der die Stimmung oder Spannung zunichtemacht. Anfangs und manchmal über das Buch hinweg, empfand ich David zwar als recht nervig und hätte ihn gern einmal geschüttelt, doch fügte sich alles schön gut zusammen.An manchen Stellen zog sich für mich das Buch vielleicht ein bisschen, aber war es wirklich schön zu lesen und nun bin ich auf den Fortgang der Geschichte gespannt, bei dem ich anfangs Zweifel hatte, bezüglich der Dinge, die denn noch geschehen könnten. Das Ende ändert wirklich sehr vieles.

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  • Einfach nur geil

    Steelheart
    Furiosa

    Furiosa

    25. September 2016 um 22:49

    Brandon Sanderson ist und bleibt die Koryphäe in diesem Genre. 
    Das Ende hat mich wirklich überrascht! 
    Es kam nur alles viel auf einmal. 

  • Leserunde zu "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll

    Alice im Wunderland
    Knorke

    Knorke

    +++++ Dies ist keine Leserunde, sondern der Lesemarathon der Gruppe "Zukunft vs. Vergangenheit" ;) +++++ Lesen gegen die Leseflaute Da wir ja eine allgemeine Leseflaute in der Gruppe festgstellt haben, wollen wir das ganze mit diesem Marathon mal etwas bekämpfen. Und für den richtigen Ansporn landen wir dafür im Wunderland. Los geht es dafür Freitag um 18 Uhr, aber ihr könnt natürlich auch den ganzen schon lesen, wenn ihr den Zeit habt. Ende des ganzen ist Sonntag 0 Uhr. Für die Motivation könnt ihr euch gerne ein Ziel setzen. Denk daran, da wir im Wunderland sind, setzt euch am besten ein verrücktes Ziel :DFreitag - Verzauberte PilzeManche Pilze im Wunderland lassen Menschen wachsen oder schrumpfen. Hier, nehmt einen Pilz und schaut einfach mal, was passiert ;)Der Freitag steht unter dem Motto "dünne oder dicke Bücher"*, je nachdem, was ihr für einen Pilz erwischt habt. Samstag - Die SpielkartenStramm gestanden, wenn die Spielkarten-Armee vorbei kommt! Denn nichts wäre schlimmer als ein "Aaaab mit ihrem Kopf!" zu hören, weil man aus der Reihe getanzt ist. Der Samstag steht unter dem Motto "Bücher, deren Cover rot oder schwarz sind". Dabei reicht schon ein kleiner Punkt. Sonntag - Verrückte GestaltenAh seht nur, da hinten steht eine rauchende Raupe, die komische Geräusche von sich gibt (paff würg zuhilfe :DD), und hier Kaninchen mit einer Uhr und dort steht der Märzhase und wirft mit Untertassen um sich. Für Sonntag gilt das Motto "verrückte Gestalten in Bücher". *Hinweis: Das Motto dient jeweils als Anregung, wenn ihr ein Buch beendet. Es heißt nicht, dass ihr jeden Tag ein neues Buch anfangen müsst ;) Teilnehmer (und Ziel) Katha_strophe (Ziel: 680g) BlueSunset (Ziel: 4,5cm) LadySamira Wolfhound (Ziel: 2,8cm) sternchennagel watseka histeriker (Ziel: Spaß und Freude) Tatsu Snorki (Ziel: 6cm) stebec Elke (Ziel: Spaß und Freude) SchCH121 (Ziel: 6,5 cm) Vucha (Ziel: 575000 Buchstaben), fairybooks Knorke (Ziel: 718,5g)

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    • 461
  • Gelungener Trilogie-Auftakt

    Steelheart
    Effi86

    Effi86

    13. March 2016 um 21:41

    Die Story: Ein geheimnisvoller Stern macht normale Menschen über Nacht zu Superhelden, genannt Epics, die durchdrehen und die Herrschaft an sich reißen. Einziger Gegner auf Seiten der Menschen: die Untergrundtruppe Die Rächer!Auf den Punkt gebracht: Sanderson punktet bei mir mit diesem Trilogie-Auftakt zu hundert Prozent. Der zweite Band Firefight ist ein Muss!In mehr Worten: „Ich habe Steelheart bluten sehen.“Beginnt Ich-Erzähler David Charleston die Geschichte um die Epics und die mutigen Menschen, die sich ihnen in den Weg stellen. David ist neunzehn Jahre alt und hat es sich seit seinem achten Lebensjahr zur Aufgabe gemacht, alles über Epics und ihre Schwächen herauszufinden. Steelheart, einer der mächtigsten Epics, hat Davids Vater kaltblütig ermordet und seitdem vergeht kein Tag, an dem David nicht davon träumt, sich dafür zu rächen.David könnte man glattweg als Nerd bezeichnen und tatsächlich passiert ihm das im Verlauf der Geschichte nicht selten, denn er ist ein ziemlicher Waffenfreak, sozialen Situationen nicht immer gewachsen und „leicht“ obsessiv, wenn es um Epics geht. Doch letztere Eigenschaft gekoppelt mit seiner immensen Beharrlichkeit, verhelfen ihm auch dazu ein Teil der sagenumwobenen Die Rächer zu werden, den einzigen Menschen, die sich gegen die Epics zur Wehr setzen.Die Rächer sind ein zusammengewürfelter Haufen aus einzigartigen Persönlichkeiten: dem sanften Kanadier Abraham, dem skurrilen Schotten (oder war er doch Ire, er scheint sich selbst nicht sicher zu sein!) Cody, der kalkulierenden Tia, der kampferprobten Megan und ihrem mysteriösen Anführer: John Phaedrus, genannt Prof.„Aber selbst ein neunzig Jahre alter blinder Priester hätte bei dieser Frau innegehalten und gestarrt. Blöde Methapher, dachte ich. Daran muss ich noch arbeiten. Mit Methapern habe ich immer Schwierigkeiten.“ S. 34Sanderson schafft es, David Schwächen und Macken zu geben (er kann einfach keine Metaphern bilden, wie man oben sieht - ehrlich, ich hatte manchmal vor Lachen Tränen in den Augen), ihn zugleich aber als sehr durchsetzungsfähig zu zeichnen, wenn es um sein großes Ziel geht: Steelheart zu töten.Die Rächer und David versuchen sich diesem schier unüberwindbaren Epic in den Weg zu stellen, auch wenn dieser seit Jahren unangefochten über die Stadt Newcago herrscht und alles in Stahl verwandeln kann. Was eine ziemlich coole Gabe ist, wenn man sich ein heruntergekommenes, fast gänzlich aus Stahl bestehendes Chicago vorstellt, bekommt die Story dadurch eine noch bedrückendere Atmosphäre.Doch nicht nur Steelhearts Fähigkeiten sind gut durchdacht und fantasievoll, auch einige der anderen Epics haben interessante Kräfte und ungeahnte Schwächen.Auf beiden Seiten gleicht kein Charakter dem anderen und alle sind so individuell, dass man sie schnell unterscheiden und auch ins Herz schließen kann - wenn man denn möchte. Sanderson verzichtet dabei auf plumpe Schwarz-Weiß-Darstellungen von Gut und Böse, denn jeder Mensch und (vielleicht) auch Epic hat beide Seiten.Fazit:Steelheart ist ein Lesevergnügen, das mal anders daherkommt, als so manches 08-15-Jugendbuch. Ein authentischer Protagonist, der Ecken, Kanten und seine ganz eigenen Vorstellungen hat, keine aufdringliche Liebesgeschichte (von einem Liebesdreieck will ich gar nicht erst anfangen!) und rasante Action machen das Buch zu einem richtigen Lesehighlight.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Steelheart

    Steelheart
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    06. February 2016 um 17:52

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Eigentlich habe ich dieses Buch sehr lange ignoriert, da ich mir sicher war, dass mir die Thematik nicht sonderlich zusagte. Schlussendlich haben mich die vielen positiven Stimmen dann doch verführt...... Erzählt wird in der ICH- Form aus der Sicht von David und der Einstieg mit dem Prolog machte mich auf alle Fälle schon mal neugierig. Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft, detailliert informativ und äusserst durchdacht. Mir persönlich waren die Beschreibungen gerade in Bezug auf die Kämpfe oder Waffen oft zu ausführlich und ausschweifend, was natürlich ganz klar Geschmackssache ist. David als Person war mir ganz sympathisch doch trotz der gewählten ICH- Perspektive fühlte ich mich nicht zu 100% mit ihm verbunden. Auch die weiteren Charakter sind alle äusserst interessant und haben ihre Ecken, Kanten und Geheimnisse wirken auf mich aber noch etwas unscheinbar, was sich natürlich in den Folgebänden noch änderen kann. Die ganze Geschichte ist sehr actionsgeladen und atmosphärisch weshalb sie sich perfekt als Vorlage für einen Film eignen würde, keine Frage. Mir war es manchma aberl schon fast ein bisschen zu " X-Man/ MissionImpossible- mässig", wenn ihr versteht was ich meine ;) Trotzdem konnte mich der Autor immer bei der Stange halten, gerade auch, weil ich natürlich unbedingt wissen wollte, welche Schwäche den Bösewicht schlussendlich zu Fall bringen würde. Mit der Auflösung hatte ich nicht gerechnet, hingegen überraschte mich eine andere Wendung nicht.... Obwohl mir die Thematik teilweise etwas too much war, hat mich das Buch wirklich gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Ich erhoffe mir von den Folgebänden etwas weniger Action, dafür mehr Hintergrundinformationen und Charaktervertiefung. Ich vergebe hiermit vier Sterne

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  • Absolut lesenswert

    Steelheart
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2016 um 08:04

    Gleich zu Anfang möchte ich sagen Brandon Sanderson ist für mich wirklich einer der besten Fantasy Autoren. Auch dieses Buch hat mich wieder total umgehauen. David ist sechs als eine gewaltige Explosion die Welt zerstört. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Mit 8 muss David miterleben, wie Steelheart einer der mächtigstens Epics seinen Vater ermordet. David hat nur noch ein Ziel: erfahren warum sein Vater sterben musste und ihn zu rächen! Als er sich einer Untergrundbewegung anschließt, ist natürlich nicht jeder begeistert von seinem Plan. Doch hat nicht jeder Superheld eine Schwachstelle an dem man ihn treffen kann? Brandon Sanderson hat das schreiben echt drauf, manchmal erwischt man sich ja in einem Buch das eine kleine Flaute aufkommt, oder man schnell was überliest. Das ist hier so gar nicht der Fall. Sanderson entführt einem in eine komplett andere Welt. Bei Superhelden denkt man ja schnell die Geschichten von X-Men, The Avengers usw...aber das hier ist wirklich etwas komplett anderes. Was ich sehr spannend fand war die Situation, dass die Rächer als "normale" Menschen gegen solch mächtige Gegner kämpfen. Jeder der Rächer hatte wohl eine unschöne Begenung mit einem Epic. Gerne hätte ich davon mehr erfahren, aber das hätte wohl das Buch gesprengt. Eine Lovestory wie in den meisten Bücher bleibt hier fast aus, was ich ehrlich gesagt mal ganz gut finde. Fazit: Was soll ich sagen, bis jetzt hat mich jedes Buch von Brandon Sanderson komplett überzeugt, auch Steelheart konnte das. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der dieses Genre mag, seine Bücher zu lesen.

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  • "Wo es Schurken gibt, da gibt es auch Helden" (S. 431)

    Steelheart
    Kerry

    Kerry

    Als Achtjähriger musste der heute 18-jährige David Charleston mit ansehen, wie der Epic Steelheart seinen Vater tötete, David selbst überlebte nur durch sehr viel Glück. Als David sechs Jahre alt war, erschien Calamity auf Himmel über der Erde und ein gewisser Prozentsatz der menschlichen Bevölkerung entwickelte urplötzlich außergewöhnliche Fähigkeiten. Ab diesem Zeitpunkt gab es auf der Erde zwei Arten "intelligenten" Lebens: die Menschen und die Epics. Zu dieser Zeit glaubten die Menschen noch an ein friedliches Zusammenleben mit den "Superhelden", doch kurz nach dem Mord an seinem Vater, der David als Vollwaise zurücklies, zwangen die Epics die ehemaligen Vereinigten Staaten von Amerika das Kapitulationsgesetz zu verabschieden - seitdem sind die Epics an der Macht und die Menschen nur ihre billigen Arbeitssklaven. Steelheart selbst übernahm die Kontrolle über "Newcago", Davids Geburtsstadt Chicago. Die Vereinigten Staaten von Amerika gab es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr - sie wurden zu den Zerbrochenen Staaten. David schlug sich nach dem Mord an seinem Vater ein Jahr lang auf der Straße durch, bevor er schlussendlich in einer Fabrik landete, denn in Newcago ist Kinderarbeit an der Tagesordnung. David jedoch hatte Glück, denn er hatte in dieser Waffenfabrik Gelegenheit, eine (wenn auch dürftige) Schulbildung zu erhalten. Dieses Leben endete vor zwei Monaten, als er 18 Jahre alt wurde. Ab diesem Zeitpunkt sind die jungen, verwaisten Menschen auf sich allein gestellt. David weiß genau, was er mit seinem zukünftigen Leben anstellen will - er will sich "den Rächern" anschließen, sein primäres Ziel ist es, Steelheart zu töten. Tatsächlich plant David bereits seit zehn Jahren diese Zukunft für sich und er hat Glück, denn "die Rächer" sind tatsächlich in Newcago. "Die Rächer" haben es sich zur Aufgabe gemacht, Epics zu töten, um die Menschheit von deren Knechtschaft zu befreien. David gelingt es, mit "den Rächern" Kontakt aufzunehmen, doch von einer Aufnahme eines neuen Mitgliedes halten sie nicht viel, doch es gelingt ihm zumindest, das Interesse ihres Anführers "Prof" an seinen Notizen zu wecken, denn seit zehn Jahren beschäftigt sich David nur mit einem: Epics und wie man diese ausschalten kann. Hierzu hat er ausführliche Notizen gemacht, Schwarzmarktinformationen gesammelt und es so auf ein ausführliches Glossar gebracht. Schlussendlich gelingt es ihm, sich der örtlichen "Rächergruppe" anzuschließen und sie sogar zu überzeugen, in Newcago zu bleiben und den Kampf gegen Steelheart aufzunehmen. Erstaunt nimmt er zur Kenntnis, dass es sich bei "Prof" um niemand anderen als Jonathan Phaedrus handelt, den Gründer "der Rächer" und seinem großen Vorbild. David hat einen Plan, wie er Steelheart ein für alle Mal ausschalten kann, doch wird es ihm gelingen, die Gruppe vom Prof von diesem zu überzeugen, denn es ist augenscheinlich so: Die Chancen, bei der Ausführung dieses Planes zu unterliegen und sein Leben zu lassen, sind außerordentlich hoch, zumal niemand weiß, wie Steelheart überhaupt zu besiegen ist ... "Wo es Schurken gibt, da gibt es auch Helden" (S. 431). Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir bei diesem Buch gefallen, dass sehr detailliert auf die gesellschaftliche Entwicklung eingegangen wird, denn nach der Ergreifung der Macht durch die Epics änderte sich die gesellschaftliche Ordnung radikal. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch arbeitet. Im Besonderen haben mir die Figur des David und der Megan gefallen. Bei David empfand ich den Reifungsprozess von einem recht "naiven" Jugendlichen zu einem rational denkenden jungen Mann sehr gut dargestellt und auch die Figur der Megan empfand ich als ausgesprochen interessant, den bei dieser war ich immer wieder verblüfft, wie sie auf die Figur des David reagierte. Da waren ein paar herrliche Szenen dabei, die ich extrem genossen habe. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch am Stück gelesen habe.Ich werde bei Gelegenheit auf jeden Fall weitere Bücher des Autoren ins Auge fassen.

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    • 5
    Kerry

    Kerry

    26. January 2015 um 09:58
    Avirem schreibt Interessantes Buch. Mich konnte die Geschichte erst im letzten Drittel packen.

    mich hatte der Autor schon ab der ersten Seite an der Angel ^^

  • Zeit für neue Helden, Superhelden

    Steelheart
    catangeleyez

    catangeleyez

    08. August 2014 um 19:41

    Mit seinem neuen Roman Steelheart entführt der Autor Brandon Sanderson den Leser in eine Welt, in der Superhelden nicht immer Superhelden sind und die Nerds dieser Welt die Einzigen, die sich wehren. Nachdem der fremde Stern Calamity über der Erde aufgetaucht ist, verändern sich einige Menschen, sie werden zu Epics, Menschen mit besonderen Gaben. Zu Beginn denken alle, dass diese Kräfte die Epics zu den neuen Helden werden lassen, doch weit gefehlt. Wie der Protagonist David in Newcago (ehemals Chicago) als Kind erleben musste, sind die Epics nur auf ihren eigenen Vorteil und ihre Macht aus. Sie machen vor Mord und Unterwerfung nicht halt und so erlebt David, wie sein Vater, ebenso wie eine Menge Mitbürger, in einer Bank durch den Epic Steelheart getötet werden. Er entgeht, mithilfe einer Rettungsmitarbeiterin, dem Tod und als er aus der staatlichen Heimerziehung entlassen wird, hat er nur ein Ziel, er will Mitglied der Rächer werden und die Epics zerstören. Jeder Epic hat eine Schwäche und David hat jahrelang jede noch so kleine Information gesammelt und will diese nun gemeinsam mit den Rächern verwenden, um so den Epic Steelheart zur Strecke zu bringen. Brandon Sanderson gelingt es mit diesem ersten Band der Trilogie The  Reckoners sympathische Protagonisten und üble Herrscher zu erschaffen. Die Geschichte beginnt mit der Übernahme von Chicago durch Steelheart und der Ermordung von Davids Vater und nimmt von da an rasant Fahrt auf. Die Beschreibung der Stadt, ihrer Veränderungen, der Rächer, der Epics und ihrer Schergen und ihre Missetatan gelingt Sanderson sehr gut. Die Geschichte in sich, dystopisch und gut geschrieben, fügt sich nach und nach zusammen, es ergeben sich immer neue Situationen und Geschehnisse, die alles abrunden und ein Bild einer düsteren Zukunft mit einigen wenigen wirklichen Helden zeichnet. Keiner der Protagonisten ist überzeichnet, jeder erhält seine eigenen Ereignisse und diese sind nicht überzeichnet. Die entstandene Gesellschaft und die vorhandenen Technologien werden hervorragend dargestellt und runden alles in allem die Geschichte ab. Manchmal kommt David, aus dessen Sicht die Geschichte in der Ich - Form erzählt wird, etwas naiv rüber, das tut jedoch der Geschichte ingesamt keinen Abbruch, denn genau das führt dazu, dass die Geschichte interessant bleibt und spannend. Das Cover ist gut gewählt, es spiegelt den Epic und seine Übermacht dar. Sandersons Schreibstil ist sehr gut lesbar, charismatisch und unterhaltsam. Es gelingt ihm, den Leser in den Bann zu ziehen und bis zum Ende dort zu halten. Ich kann das Buch vorbehaltlos weiterempfehlen. Danke an den Heyne Verlag, der mir das Lesen dieses Buches ermöclicht hat.

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  • Sanderson wagt es schon wieder - und gewinnt

    Steelheart
    Rainebow

    Rainebow

    08. August 2014 um 12:49

    Brandon Sanderson überzeugt immer, egal welches Genre er anpeilt. Dieses Buch beweist es wieder - Sanderson wagt sich an eine Dystopie. Obwohl er einige Klischees auffährt, schadet es dem Roman nicht. Das ganze Buch liest sich wie ein Actionfilm, rasante Verfolgungsjagden, eine schöne, geheimnisvolle Frau und viele Schiessereien. Es macht einfach nur Spass, Steelheart zu lesen, und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

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  • Dystopisch, Eisern & Gnadenlos

    Steelheart
    inflagrantibooks

    inflagrantibooks

    03. August 2014 um 12:51

    Ich sag's euch…ich hatte hohe Erwartungen, kannte den Autor zuvor aber nicht. Dennoch kam mir hier und da zu Ohren, das Brandon Sanderson ein begnadeter Schriftsteller sei und „Steelheart“ das nur untermauern würde. Und in der Tat: Steelheart ist wieder so ein erfolgversprechendes Buch, das aber auf den ersten Blick so unscheinbar auf mich wirkte, dass ich mir nicht sicher war, ob es mich persönlich wirklich zu 100% überzeugen konnte. Aber… Steelheart überzeugt schon von Beginn und schafft es auch bis zum Schluss zu beweisen, dass man Klischees über den Haufen werfen und viel wirkungsvoller mit interessanteren Dingen, wie beispielsweise „Superkräften“, das Interesse des Leser „angreifen“ kann. Keine kitschige Liebesgeschichte, kein trotteliger Protagonist, keine seltsam erscheinende Nebencharaktere und KEIN langweiliger Handlungsstrang. Epics und Rächer - mehr braucht es für „Steelheart“ nicht. Superhelden sind Schnee von gestern, Epics sind das neue Gesetzt! Seit ein seltsamer Planet oder Komet, von den Menschen als "Calamity" betitelt, am Himmel auftauchte, veränderte sich die ganze Welt. Die Epics erscheinen und übernehmen die Herrschaft. Aber letzten Endes kann nicht jeder Epic herrschen und der stärkere reißt alles an sich. In diesem Fall der unbesiegbare „Steelheart“. Was genau Epics sind, wird uns von David, dem Hauptprotagonist, durch die anfängliche Kindheitserinnerung erläutert und auch während der Handlung bekommt man einen mehr als klaren Eindruck darüber, wie die Epics ticken. Dabei ist vieles, trotz Davids gründlicher Recherche, unklar. Er kam mit Fakten an, die er Jahrelang erforschte und dennoch war er einem Epic noch nie so wirklich nahe, um diese auch zu verstehen. Die Beweggründe und woher sie eigentlich kamen, bleiben für ihn vorerst im Unklaren. Später wird zwar kurz darauf eingegangen und ich konnte mir diese Antwort dann schon selbst denken, dennoch bin ich mir sicher, dass mehr Einblick auf die Epics nicht geschadet hätte. Aber ich kritisiere hier wirklich auf ganz hohem Ross – denn der erzählte Inhalt ist in Steelheart gut durchdacht gewesen. Für David ist dabei aber nur ein Epic von Belang: Steelheart. Vor 10 Jahren tötete dieser Davids Vater vor seinen Augen und seitdem ist er wie besessen davon, alles Mögliche über die Epics zu erfahren, um seine Rache an Steelheart ausführen zu können. Denn jeder Epic, sei er auch noch so unbesiegbar, besitzt eine Schwäche, mit der man ihn töten kann. Und gerade Steelheart war bekannt für seine Unbesiegbarkeit, bis eines Tages Davids Vater ihn zum Bluten brachte und seitdem alles veränderte. „Ich habe Steelheart bluten sehen.“ So fängt die erste Seite an – und damit wurde das Grundgerüst für die neue, dystopische Welt erschaffen. Durch diese auf, den ersten Blick harmlos wirkende Kleinigkeit, wurde eine riesen Kette an Ereignissen freigeschaltet. Und jede Menge Menschen mussten dafür sterben. Steelheart entging damals dieser eine kleine Junge, der sich in dem Tresor versteckte, als draußen in der Bank alle von Steelheart getötet wurden. Dieser kleine Junge, der der einzige Zeuge darüber war, dass Steelheart verwundet worden ist. Dieser kleine Junge, der sich danach zum Ziel gesetzt hatte, denn Epic zu töten, der ihm seinen Vater gnadenlos raubte. Ich hatte die Befürchtung, dass Davids Rache mich anöden, aufregen oder ihn mir nach einer gewissen Zeit unsympathisch machen könnte. Denn seien wir mal ehrlich: Menschen, die sich rächen wollen, verlieren viel zu schnell die Kontrolle darüber und verfallen in eine Art gefährlichen Strudel, aus dem es unmöglich ist, zu entkommen. Aber David ist recht kontrolliert und er hat nun mal nichts anderes außer dieser Besessenheit – die zugleich seine größte Stärke darstellt. Denn diese sorgt dafür, dass er sich so viel Wissen wie nur möglich aneignet, um die Epics zu analysieren und Steelheart damit überlegen zu sein. Und damit rettet er sich mehr als einmal das Leben und nähert sich seinem Ziel immer mehr. Auch wenn Davids einziger Lebensinhalt aus den Epics und Steelheart besteht, denkt er noch klar genug und beweist sich mehr als einmal, zu was er fähig sein kann. Dabei lässt uns Brandon Sanderson aber niemals vergessen, dass David auch nur ein „Kind“ ist, das viel zu früh erwachsen werden musste. Alleine dass David für sich lebt und es ihm schwer fällt, „Metaphern“ richtig zu formulieren, wurde vom Autor an den richtigen Stellen hervorgehoben. So unscheinbar wie seine Erscheinung und Worte auf den ersten Blick klingen, so überraschend wurde es für mich, als er immer auffälliger sein Leben riskierte, nur um sich vor einer Gruppe zu beweisen, deren Aufgabe darin besteht, die Epics zu töten. Sein Ziel alleine zu erreichen ist unmöglich – und da kommen dann die Rächer ins Spiel. Mit Steelheart hat Brandon Sanderson einen mysteriösen Antagonisten erschaffen, den man aber leider meiner Meinung nach ruhig öfters hätte sehen können. Er ist der stärkste Epic in diesem Buch und man weiß auch bis zum Schluss kaum etwas über ihn. Außer eben das, was David Faktisch über ihn gesammelt hatte. Aber so Eisern wie seine Kräfte sind, so Eisern waren auch seine seltenen Szenen im Buch und es reichte mir aus. Ich fühlte nur während dem Lesen eine gewisse Informationsleere, aber gegen Schluss hat es mich nicht weiter gestört. Dazu bekam ich genug andere, für sich sprechende Szenen geliefert, die das schnell „ausfüllen“ konnten. Anbringen wollte ich es dennoch. Brandon Sanderson. Ein Name, der nach dem Lesen von „Steelheart“ auf lange Zeit in meinem Gedächtnis haften wird. Fazit: Eine Stadt – überzogen mit Stahl. Ein Junge, der einzig und alleine für die Rache lebt. Superhelden, die gar nicht so super sind & Rächer, die ihre persönlichen Ziele verfolgen. Es nützt nichts, wenn ich für euch die stahlbezogene Stadt durchkreuze, die Epics jage und mich den Rächern anschließe. Mich an Steelheart räche und euch das WIE hier präsentiere. Das alles muss Leser einfach selbst erleben und herausfinden, gerade, wenn Dystopien und Superhelden einen innerlichen Rausch in euch anrichten. Das Buch „Steelheart“ kam, tötete, plante, herrschte und siegte. Und das von Beginn an. Überzeugender Plot und actionbeladene Handlung. Must für alle Sci-Fi Dystopie begeisterte Leser, Read für jedes Alter. Hiermit eine KLARE Empfehlung meinerseits. Gerade für diejenigen perfekt geschaffen, die sich von den üblichen Dystopien gelangweilt fühlen und auch immer auf der Suche nach „Spannung“ und „Action“ sind. Hier werdet ihr mehr als fündig! Bewertung: Ich vergebe 5 von 5 Marken. ;) Es grüßt ~ Jack T.R.

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  • Ein richtiger Pagetuner

    Steelheart
    lenar

    lenar

    05. July 2014 um 15:15

    Meine Meinung: Ein Buch über Menschen, ob mir das wohl gefallen wird? Obwohl ich so meine Zweifel hatte, war ich total neugierig auf das Buch und ich muss sagen, ich war von dem Buch wirklich begeistert!  Das Ganze spielt in einer dystopischen Welt, in der es sogenannte Epics gibt. Epics sind Menschen mit Superkräften. Brandon Sanderson hat sich eine Menge Epics einfallen lassen, aber alle haben unterschiedliche Kräfte, so kann man die einzelnen Epics sehr gut auseinander halten.  Insgesamt war es so, dass ich mich in der Welt gut zurecht finden konnte, obwohl man sofort ins Geschehen geworfen wurde. So fing das Buch schon sehr spannend an, was ich auch die ganze Zeit über gehalten hat. Es gab wenig ruhige Stellen, immer passierte etwas. So wurde es alles andere als langweilig. Die Geschichte wurde aufgelockert durch die lustigen Metaphern von dem Protagonist David. Er hatte für alles eine Metapher, die mal mehr, mal weniger gut passte. So schaffte es der Autor mir ein Lächeln auf den Lippen zu zaubern. David ist ein wirklich toller Protagonist. Er hat sein Ziel immer vor Augen und lässt sich davon nicht abbringen, er durchdenkt alles, um keinen Fehler zu machen. Trotzdem hat er auch seine Schwäche, was ihn sehr sympatisch macht. Alle andere Charaktere waren leider eher oberflächlich, dennoch mochte ich sie. Fazit: "Steelheart" von Brandon Sanderson ist ein richtiger Pagetuner, denn man kann das Buch nur schwer weglegen. Es ist spannend, lustig und die Idee mit den Epics ist wirklich toll und ist auch für diejenigen etwas, die eigentlich keine Menschen mögen mit übernatürlichen Fähigkeiten. 5/5 Sternen

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  • MUST READ für Aktionfans!

    Steelheart
    SharonsBuecherparadies

    SharonsBuecherparadies

    05. July 2014 um 12:06

    Ich danke dem Heyne Verlag für dieses tolle Buch! Worum gehts? An einem eigentlich völlig normalen Tag, als David mit seinem Vater in der Bank war, wurde er Zeuge, wie Steelheart auftauchte, die Menschen und auch seinen Vater tötete. Stellheart gehört zu den Epics, von denen David immer dachte, sie seien freundlich. Doch er hat mit eigenen Augen gesehen, wie man Steelheart bezwingen kann, was zunächst sein kleines Geheimnis bleiben sollte. Steelheart ist ein Wesen mit Superkräften. Wird es David gelangen Steelheart zu vernichten und seinen Vater zu rächen? Ein unglaubliches Aktionabenteuer beginnt... Meinung: Ich habe schon mehrere Bücher von Brandon Sanderson gelesen. Er schrieb bisher immer viele tolle Fantasy Romane und freute mich umso mehr, als ich erfuhr, dass "Steelheart" erscheinen wird. Leider fiel es mir zu Beginn es Buches äußerst schwer in die Geschichte einzutauchen denn man wurde direkt in das Geschehen hineingeworfen. Ein großes "Vorspiel" gab es hier nicht und es ging sofort sehr aktionlastig zur Sache. Ich benötige ungefähr 50 Seiten, bis ich endlich in der Story drin war und dieser folgen konnte. Ich denke, es lag daran, dass hier ein völlig anderer Sanderson Roman vor mir lag, als ich gewohnt war. Dennoch war ich wirklich begeistert und bemerkte schnell, dass man aus diesem Buch auch sehr gut einen tollen Film drehen konnte. Dennoch empfand ich den Schreibstil als relativ leicht und flüssig und fand es gut, dass hier aus der Ich-Perspektive von David erzählt wurde und die Hauptperson hier mal wieder ein Junge war. Aktionlastig blieb es auch. Es gab wirklich sehr viele Szenen, in welchen nur gekämpft oder etwas zerstört wurde. Auch die Spannung blieb somit von Anfang bis zum Ende bestehen und es wurde keineswegs langweilig. Ich fand es interessant zu sehen, wie David seinen Weg ging und immer nur ein Ziel vor Augen hatte, Steelheart bluten zu sehen, wie es eins in der Vergangenheit der Fall war.   Das Cover des Buches ließ mich beim ersten Anblick an eine Szene aus einem Marvel Comic denken und erst mit Lesen des Klappentextes, wurde mir bewusst, dass es sich hier um eine ganz andere Geschichte handelte und auch zum Glück kein Marvel im Buchformat werden würde. Trotzdem passt es ganz gut zur Geschichte und gefällt mir somit. David war ein äußerst sympathischer Charakter, welcher einem im ein oder anderen Dialog ein Schmunzeln auf die Lippen brachte. Er war ein Charakter, den man aber durchaus auch verstehen konnte. Er handelte stets mit Köpfchen und bewies somit sein Können und nahm in Gefahrensituationen seinen Mut zusammen, was ich an diesem Charakter sehr bewunderte. Man merkte, wie zielstrebig er doch seinen Vater rächen wollte. Die Epics selbst fand ich auch sehr detailliert beschrieben und es faszinierte mich, dass jeder eine andere Superkraft hatte. Es gab keinen Epic, der diegleiche Kraft hatte, wie der andere. So blieben die Charaktere in der Geschichte auch recht überschaubar. Das Ende des Buches kam sehr schnell und überraschend für mich und ließ einige Rätsel offen. Da es noch einen weiteren Teil geben soll, fiebere ich diesem nun richtig entgegen. Es bleibt also weiterhin spannend, wie es rund um David ausgehen wird. Fazit:  Dies war ein ganz anderer Sanderson, wie man ihn vorher kannte, welcher mich aber wirklich überraschen und gleichzeitig überzeugen konnte. Wer auf aktionlastige und sehr spannende Geschichten in einer zerstörten Sci-Fi Welt steht, der liegt mit diesem Buch genau richtig. - Cover: 3/5 - Story: 4/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 5/5 - Schreibstil: 5/5 Gesamt. 4/5 Palmen © Sharons Bücherparadies

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