Steelheart

von Brandon Sanderson 
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Steelheart
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4,5 Sterne! Was für Wendungen und welch ein Ende! In der Mitte ein paar minimale Längen.

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S

Epics sind Menschen mit Superkräften. Sie beherrschen die Welt und die normalen Menschen werden von ihnen unterdrückt. Steelheart ist ...

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Inhaltsangabe zu "Steelheart"

Platz 1 der »New York Times«-Bestsellerliste

Eine düstere Zukunft ist angebrochen. Die Welt wird beherrscht von den sogenannten Epics – Menschen mit Superkräften, die sich über jedes Gesetz stellen. Nichts kann sie aufhalten, und niemand kann ihrer Terrorherrschaft widerstehen. In Chicago hat ein besonders mächtiger Epic namens Steelheart die ganze Stadt in einen stählernen Albtraum verwandelt. Er glaubt sich unbesiegbar – doch er hat nicht mit David gerechnet. Dessen Plan: Rache an Steelheart und Freiheit für Chicago! Ein Plan, der ihm alles abverlangen wird ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453316959
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.04.2014 bei BRILLIANCE CORP erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    PeWas avatar
    PeWavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Heroes...
    Heroes...

    Nach der Ankunft von "Calamity" - einem nicht näher bestimmten Kometen oder etwas Ähnlichem - hat sich die Welt verändert: einige vorher normale Menschen erhielten Superkräfte und wurden zu "Epics". Allerdings setzen diese ihre Kräfte ausschließlich zu ihrem persönlichen Vorteil ein und versklaven die restliche Menschheit. Manche "High Epics" sind scheinbar unverwundbar und übernehmen als Könige die Macht, untersützt von weniger mächtigen Epics. Lediglich die "Rächer" (im Original "Reckoners") wagen es noch, gegen die Epics zu kämpfen und es gelingt ihnen ab und zu, einen Epic zu töten.

    Der Protagonist David ist in "Newcago" (dem ehemailgen Chicago) aufgewachsen, nachdem der Epic "Steelheart" dort einen Großteil der Stadt zerstört und die Macht übernommen hat. Als kleiner Junge musste er mit ansehen, wie eben dieser scheinbar unverwundbare "Superbösewicht" seinen Vater in einer Bank getötet hat. David träumt davon, den "Rächern" beizutreten und seinen Vater zu rächen...

    Brandon Sanderson ist das Chamäleon der modernen fantastischen Literatur: nach einigen guten bis sehr guten eigenen Romanen ("Elantris", die "Nebelgeborenen", "Alcatraz"-Serie) wurde er geadelt, indem er die "Rad der Zeit"-Reihe des verstorbenen Robert Jordan abschließen durfte. In "Jäger der Macht" bewies er, dass er nicht an festgefahrenen Fantasy-Pfaden klebt und durchaus Neues erschaffen kann. Und jetzt "Steelhart": eigentlich ist das ein klassischer "Marvel-Comic" (d.h. eine Superhelden-/Superbösewichte-Geschichte), in dem leider die Helden fehlen. Sanderson erschafft eine phantastische, dystopische Zukunft, in der sich die mächtigen Epics unmenschlich grausam und dennoch menschlich auf ihren persönlichen Vorteil bedacht verhalten. Am Ende wird vieles klar und die Fronten weichen auf: wie immer ist das logisch durchdacht und nachvollziehbar. Die Personen in "Steelheart" - allen voran der jugendliche "Held" David, verhalten sich ebenso, wie dies echte Menschen tun: manchmal logisch, manchmal dumm und oft von ihren Gefühlen gesteuert. Das tolle Ende liefert sogar eine Erklärung für das einseitige Gebaren der "Epics"...

    FAZIT: Klasse SciFi-Story vom Fantasy-Autor Brandon Sanderson, der es schafft, eine Comic-Story in die Realität zu transportieren. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung(en)...

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    Serkalows avatar
    Serkalowvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Grandios.
    Großartige Superhelden-Dystopie-Urban-Fantasy von einem Autor der wirklich schreiben kann.

    Kurzfazit: Whow!

    Ich schätze Brandon Sanderson seit seiner großartigen Arbeit an »Das Rad der Zeit« und dennoch habe ich lange Zeit vor »Steelheart« gescheut. Obwohl es doch eigentlich alles hatte, was ich mag. Ein erfrischendes Szenario (eben keine mittelalterliche Fantasy-Stereotype) und dann noch Superhelden. Hey. Aber es wird von Heyne als Jugendbuch eingestuft und mit dieser Art von Protagonisten kann ich als alter Sack einfach nichts mehr anfangen.

    Tja. Aber Brandon Sanderson ist eben ein verdammt guter Autor. Einer, der einhundertprozentig das Handwerk beherrscht. Er kann Plotten. Die von mir geliebte Dreiakt-Struktur liegt ihm im Blut. Er kann tiefe Charaktere entwickeln, plausible Szenarien schaffen, schlüssige Handlungsabfolgen mit guten Twists würzen und ... er kann einfach verdammt gut schreiben.

    Und so griff ich doch zu »Steelheart« und er hatte mich spätestens nach dem Prolog sprichwörtlich an den Eiern.

    Natürlich ist »Steelheart« irgendwie vorhersehbar. Nicht nur, weil Sanderson die Drei-Akt-Struktur beherrscht. Ja. Auch die Figuren erinnern mich z.B. sehr an Matrix. Der zunächst unbedarfte Hauptprotagonist mit einigen unbestreitbaren Fähigkeiten, die ihn dann interessant für die Rebellen machen. Die Rebellentruppe selbst erinnert auch in ihrer Zusammensetzung der Charaktere sehr an Morpheus, Trinity, Tank und die anderen.

    Ist das schlecht?
    Nein. Eben nicht, weil Sanderson ein so verdammt guter Handwerker ist und es spielend schafft, eine alte Story so neu zu erzählen, dass sie wieder spannend und unterhaltsam ist.

    Als geübter Leser, hat man durchaus immer eine Ahnung, was als nächstes geschehen kann, passieren sollte, da man ebenfalls die Regeln kennt. Die Frage z.B., wer, ähnlich zu Matrix, der Verräter in der Gruppe ist, kam bei mir sehr schnell auf. Und dennoch, war der Twist am Ende, der diese Frage beantwortete ein perfekter Twist. So muss es sein.

    Das Sanderson darüber hinaus, ähnlich wie in der »Mistborn« Trilogie noch über menschliche Fragen nachdenkt: Ist Rebellion wirklich die gute Lösung? Ist ein diktatorisches System nicht auch ein stabiles System? Das ist alles das Topping auf dem an sich schon sehr guten Werk.

    Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, lohnt ein spoiler-freier Blick auf den Schluss.
    Das Finale ist ein großartiger, actionlastiger Showdown, mit dem oben schon bejubelten Überraschungseffekt und lässt einen ohne üblen Cliffhanger zurück. Man kann die Geschichte an dieser Stelle guten Gefühls als (erstmal) abgeschlossen betrachten. Ich werde allerdings sofort mit Teil 2 »Firefight« weiter machen.

    5 verdiente Sterne.

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 7 Monaten
    Superhelden ftw!

    Steelheart stellt den Auftakt einer neuen Trilogie Brandon Sandersons dar. Dieses Mal begeben wir uns nicht in eine neue Ecke des Cosmere, sondern erleben unsere eigene Zukunft. Calamity ist am Himmel erschienen, eine mysteriöse Erscheinung, deren Herkunft ungeklärt ist. Fest steht nur, dass die Verwandlung normaler Menschen in sogenannte Epics in irgendeinem Zusammenhang mit Calamity steht. Epics besitzen mehr oder weniger starke übernatürlich Kräfte, die sich ganz unterschiedlich ausprägen können. Die stärksten von ihnen sind so mächtig, dass sie unverwundbar scheinen. Naturgewalten gleich herrschen sie wie Götter über die Menschen und haben sie sich Untertan gemacht.
    Steelheart ist der Tyrann Newcagos, der rauchenden Ruinen dessen, was einst Chicago gewesen war. Seit nunmehr zehn Jahren herrscht er unangefochten mit Angst und Schrecken über sein Reich. Doch im Untergrund regt sich Wiederstand. Die Reckoners, zu Deutsch Rächer, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Epics zu töten und die Menschen von ihrem Joch zu erlösen. Für David, dessen Vater bei Steelhearts Machtübernahme von dem High Epic getötet worden war, sind die Reckoners Helden. Er ist fest entschlossen, sich ihnen anzuschließen und gemeinsam mit ihnen Steelheart zu töten und seinen Vater zu rächen. Denn eine Schwäche hat jeder Epic, und David hat als einziger noch lebender Mensch Steelheart bluten sehen.
    Sanderson, obwohl er anfangs selbst skeptisch war, zeigt hier, dass er auch außerhalb des Cosmere packende Stories schreiben kann. Actiongeladen und spannend schreitet die Handlung voran, hat dabei aber genügend Raum, um sich zu entfalten. In ihrem Rahmen besitzt sie genau die richtige Länge. In meinen Augen fehlt nichts Wichtiges, auf Übeflüssiges wurde verzichtet. Stück für Stück entfaltet sich das Geflecht und arbeitet auf den Schluss hin. Was anfangs seltsam und rätselhaft erschien, löst sich am Ende logisch und interessant auf. Die Story des ersten Buches ist in sich geschlossen, lässt aber immer noch genügend Anknüpfmöglichkeiten für die beiden Nachfolgebände. 
    Auch ein Blick auf die Charaktere lohnt sich. Sehr lobenswert ist die Gruppendynamik dargestellt. David trifft als extentrischer ("Nerd") Neuling zu einer Gruppe hinzu, die wahrscheinlich schon über Jahre hinweg aufeinander eingespielt ist, was man auch deutlich merkt. Die Folgen werden glaubhaft und facettenreich dargestelt. Auch die Charaktere an sich sind jeder individuell und klar voneinander abgrenzbar. Jeder hat seine Eigenheiten, seine Ansichten und Denkweisen, die ihn prägen und auszeichnen. 
    Und nicht zu vergessen der Humor. Es geht nicht nur bierernst darum, die Menschheit aus der Tyrannei der Epics zu eretten. Die Reckoners haben ebenso ihre Sinn für Humor. David mit seinen unsäglichen Metaphern, Megan, die deswegen über David herzieht, Cody und seine Dämonen ... 
    Schlussendlich ist aber die Kernaussag: Es gibt keine Helden, doch alles einfach nur schwarz und weiß zu zeichnen, ist ebenso nicht möglich. So wie es unter den Epics Tyrannen wie Steelheart und gute Leute wie Conflux gibt, so sind auch die Reckoners nicht unbedingt die Guten. Kann man wirklich gutheißen, was sie machen? Denn eigentlich betreiben sie ja doch Terorismus, indem sie gezielt Steelhearts Infrastruktur angreifen, um ihn zu schwächen ...

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    Weltentraeumerins avatar
    Weltentraeumerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnliche Idee, mit Action, Spannung, einer nicht ganz nachvollziehbaren Liebesgeschichte und einem Protagonisten mit viel Potenzial
    Ungewöhnliche Idee, viel Action und ein Protagonist mit viel Potenzial

    Die Idee ist ziemlich cool. Superhelden kennt jeder, aber hier wurde das Ganze mal umgedreht, denn sie sind nicht gekommen, um die Welt zu retten und für das Gute zu kämpfen, sondern um die Macht an sich zu reißen, was ich ziemlich interessant fand.
    Es gibt viele verschiedene Superhelden, Epics genannt, einige sind schwächer, andere stärker. Während die stärkeren ganze Gebiete beherrschen, sich aber im ständigen Machtkampf mit anderen starken Epics befinden, unterwerfen sich diesen die schwächeren. Insgesamt gibt es somit eine Vielzahl unterschiedlichster Begabungen - und jeder Epic hat eine Schwäche, die er zu verbergen sucht.

    Diese tolle Idee ist zudem noch recht ungewöhnlich, auch wenn man anfangs das Gefühl hat, dass der Aufbau der Geschichte bekannt ist. Rebellen, die gegen einen übermächtigen Herrscher kämpfen und ein unerfahrener Protagonist mit dem Wunsch nach Rache, das ist nicht komplett neu. Doch die Handlung weist einige überraschende Wendungen auf, auch wenn ich die ein oder andere Enthüllung bereits erahnt habe.
    Zudem ist das Buch sehr fesselnd, was vor allem daran liegt, dass die Kapitel meist mit Cliffhangern enden und man somit quasi dazu gezwungen wird, weiterzulesen. Zwar ist es lange nicht wirklich atemraubend und total mitreißend, was auch an dem nüchternen Erzählstil des Protagonisten liegt, aber gerade gegen Ende steigert sich das Ganze nochmal.

    David ist auch ein eher ungewöhnlicher Protagonist. Er brennt nach Rache, will Steelheart unbedingt zu Fall bringen und sich deswegen den Rebellen anschließen, zudem ist er sehr intelligent und denkt oft analytisch, was ihn zu einem starken Charakter werden lässt. Zwar streitet er ab, ein Nerd zu sein, allerdings hat er Informationen zu allen Epics und ihren Schwächen gesammelt, was eher auf das Gegenteil schließen lässt, wodurch entsprechende Diskussionen sehr unterhaltsam werden. Zudem verfügt er so über wertvolles Wissen, mit dem er zu glänzen weiß.
    Auf der anderen Seite wirkte er oft jünger als er tatsächlich sein soll - also achtzehn Jahre alt. Manchmal kommt er ziemlich naiv rüber, außerdem verliebt er sich auf den ersten Blick in eine der Rebellen - Megan - und himmelt sie dauernd an, etwas, das ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, da sie lange sehr verschlossen bleibt.
    Allgemein wirkt David auf zwischenmenschlicher Ebene sehr unbeholfen, was ihn niedlich erscheinen lässt. Im Allgemeinen entwickelt er sich aber weiter und zeigt Potenzial dazu, zu einem starken Helden zu werden.

    Zwei weitere typische Merkmale für David und seine Gedankengänge sind Metaphern und Feuerwaffen. Zum Einen zeigt er sich auch in der Benutzung von Metaphern als sehr unbeholfen, sodass er teils sehr verdrehte Bilder entwickelt. Dieser Humor kam jetzt bei mir persönlich nicht hundertprozentig an, war aber ganz unterhaltsam.
    Außerdem taucht regelmäßig seine Kritik an Pistolen wieder auf, da er Gewehre eindeutig vorzieht. Auch hier entsteht der Unterhaltungswert vor allem durch die Wiederholung und seine Versessenheit.

    Auch die anderen Charaktere deuten oft Vielschichtigkeit an und einige von ihnen habe ich auch schnell lieb gewonnen.
    Das Ende ist einigermaßen abgeschlossen, lässt aber ein paar Fragen offen und gerade durch die Steigerung zum Ende hin bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

    Fazit: Ungewöhnliche, faszinierende Idee, mit viel Action und Spannung, leider auch einer nicht ganz nachvollziehbaren Liebesgeschichte am Rande umgesetzt, nüchtern erzählt durch einen intelligenten, teils aber auch noch naiven Protagonisten, der viel Potenzial dazu hat, sich zu einem starken Helden zu entwickeln

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    Meteorits avatar
    Meteoritvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wahnsinniges Lese-Erlebnis, wunderbar spannend, fesselnd und bildhaft geschrieben. Sollte man sich nicht entgehen lassen.
    Ein großartiger Autor.

    Rezension ,,Steelheart" von Brandon Sanderson


    Steelheart ist der erste Band der Reihe ,,Die Rächer". Die Taschenbuchausgabe ist mit 448 Seiten am 08. Februar 2016 im Heyne Verlag erschienen.

    Inhalt:

    Eine düstere Zukunft ist angebrochen. Die Welt wird beherrscht von den sogenannten Epics – Menschen mit Superkräften, die sich über jedes Gesetz stellen. Nichts kann sie aufhalten, und niemand kann ihrer Terrorherrschaft widerstehen. In Chicago hat ein besonders mächtiger Epic namens Steelheart die ganze Stadt in einen stählernen Albtraum verwandelt. Er glaubt sich unbesiegbar – doch er hat nicht mit David gerechnet. Dessen Plan: Rache an Steelheart und Freiheit für Chicago! Ein Plan, der ihm alles abverlangen wird.  (Klappentext)

    Cover:

    Das Cover finde ich sehr interessant und vor allem passend zum Kontext. Das Cover bereitet einen schon auf große Science-Fiction vor.

    Charaktere:

    In diesem Buch gibt es wirklich eine Vielzahl von interessanten Charakteren.
    Hauptcharakter und Mittelpunkt des Romans ist der 18 jährige David, der in seiner Kindheit miterleben musste, wie sein Vater von Steelheart getötet wurde. Doch der Vater schaffte es, diesem High-Epic eine Wunde zuzufügen und David wittert seine Chance, sich irgendwann zu rächen.
    David ist wirklich ein toller Charakter. Wissbegierig, intelligent und besitzt ein großes Herz.

    Sein späteres Team bestehend aus Megan, dem Prof, Cody und Abraham ist auch nennenswert und vielschichtig.
    Megan, die sehr abweisend auf David reagiert und etwas großes verbirgt. Cody, der viele Witze und Anekdoten reißt. Abraham, der schlau und intelligent an die Sache ran geht und zuletzt der Prof, der ein begnadeter Erfinder ist und auch mehr verbirgt als anfangs gedacht.

    Meine Meinung:

    Wow, ich bin jetzt fertig mit dem Buch und kann eigentlich noch gar nicht richtig fassen, was alles passiert ist.
    Am Anfang ging ich eigentlich mit nicht so hohen Erwartungen an das Buch. Science-Fiction ist mir eher fremd und der Name des Autors sagte mir auch nicht viel...

    ...ich wurde aber überzeugt von einem detailliert, bildhaften Schreibstil, der spannend und unsagbar fesselnd ist. Man taucht ein in eine Zukunftswelt, die nicht mehr so ist, wie die Erde einmal war.
    Epics, also Menschen mit Superkräften beherrschen die Welt und stellen sich über das Wohl der normalen Menschen. Dabei gibt es verschiedene Epics. Illusionisten, Unsterbliche, Tarnende, Starke, Heilende ... und viele mehr. Gerade diese Vielzahl der unterschiedlichen Fähigkeiten fand ich bei den Epics interessant. Genauso wie auch jeder Epic einen Schwachpunkt besitzt.

    ,,Auf der anderen Seite konnte ich den pechschwarzen Himmel erkennen. Irgendwann will ich mal wieder Sonne sehen, dachte ich. Da oben war nur Schwärze. Schwärze und Calamity, die hoch über uns schwebte wie ein grässliches rotes Auge." S.389

    Die Rächer, ein Verbund aus mehreren Einheiten und Teams, haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Epics zu jagen und zu töten, für eine baldige freiere Welt, wo die Menschen nicht unterdrückt werden.
    Als David dazustößt, begeistert er die anderen von dem Plan, einen High-Epic, also Steelheart, zu töten, weil der seinen Vater getötet hat. Er hat auch schon einen Plan, doch wie er Steelheart töten und vor allem seine Schwäche herausfinden will, ist lange Zeit ungewiss..

    Wir verfolgen als Leser also die Räche, erleben viel Action, aber auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. Denn David hat sich seit Anfang an in Megan verguckt, die aber abweisend reagiert.
    So lockern auch viele Gespräche die Geschichte zusätzlich auf.

    Irgendwann kam dann ein Punkt, da passiert etwas (ich möchte ja nicht spoilern), was ich erst total traurig fand. Ich hätte das Buch am liebsten in die Ecke geschmissen, weil ich die Wendung bzw. den Abgang beknackt fand. So las ich also weiter, liebte und hasste das Buch aufgrund der Wendung zugleich und fieberte dem Ende entgegen, wo diese Wendung teilweise erklärt und - mehr oder weniger- auch aufgehoben wird. Mit besonders diesen zwei Wendungen im Bezug auf eine Person hätte ich nie gerechnet.
    Einfach großartig, was das Buch beim Lesen für Emotionen hervorruft.

    Fazit:
    Ich denke es ist alles gesagt und man versteht meine Begeisterung für das Buch. Diese fesselnde Spannung, die verschiedenen Emotionen, die beim Lesen hervorgerufen werden und vor allem die Charaktere und die grandiose Idee der Epics machen dieses Buch zu einem Lese-Highlight.
    Der Autor hat mich mehr als überzeugt und es würde mich nicht wundern, wenn er bald einer meiner Lieblingsautoren wird.
    Wow!

    Kommentare: 13
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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 3 Jahren
    düstere Zeiten für Superhelden

    Superhelden kämpfen für das Gute. Sie bieten dem Bösen die Stirn und sorgen für Frieden und Gerechtigkeit. So sollte es eigentlich sein, doch mit Ankunft der Helden beginnt auf der ganzen Welt das Chaos und Tyrannei. Einer der Mächtigsten unter den sogenannten Epics, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, ist Steelheart. Unverwundbar, unbesiegbar. Er kann ganze Städte in Schutt und Asche legen und wenn er wütend ist auch diese in massiven Stahl verwandeln. Alles leblose und auch Tote verwandelt er. Letztlich gibt es keinen, der gegen ihn ankommt und so reist er die gesamte Macht über Chicago an sich und verkündet, dass sie ihm gehöre. Hilflos sind die Einwohner Steelheart untergeben und leben in Angst und Schrecken. 
    Nicht jeder gibt sich mit diesem Terrorregime zufrieden, einer von ihnen ist der achtzehnjährige David, welcher als achtjähriges Kind miterleben musste wie der zuvor geglaubte strahlende Held Steelheart seinen Vater tötete. Dabei entdeckte er, dass der unbesiegbare Held doch nicht so unbesiegbar war, wie es zunächst erschien. Sein Vater konnte Steelheart verletzten. Zehn Jahre lang sammelt David Informationen über die Epics zusammen. Ihre Schwächen, ihre Stärken. Sein Wunsch ist es, sich der geheimen Organisation der Rächer anzuschließen um Steelheart und seinen Schergen ein für alle mal das Handwerk zu legen und Chicago aus dem Joch der Unterdrückung zu befreien. Doch um gegen eben diesen übermenschlichen Gegner antreten zu können muss erst einmal ein Plan her. 
    Steelheart war ein wirklich spannendes Buch. Es beginnt schon aufregend und man wird mit der Ankunft der Epics konfrontiert. Übermenschliche Wesen, die selbst einmal Menschen waren und mit der Ankunft eines nicht näher definierbaren Kometen  genannt Calamity verschiedenen Fähigkeiten entwickelten. Zum Leidwesen der anderen Menschen. Denn ganz anders als man es von Superhelden gewöhnt ist, setzen sie ihre Kräfte nicht für das Gute ein, sondern zu ihrem persönlichen Vorteil und Vergnügen. Besonders erwähnenswert sind hier die Settings, zwar spielt die Geschichte in Chicago, doch diese Stadt wie wir sie kennen existiert so nicht mehr, denn durch Steelhearts Fähigkeit alles leblose in Stahl zu verwandeln, besteht die Stadt komplett aus diesem Material. Zudem herrschen auch hier verschiedene Schichten der Gesellschaft. Zur untersten gehört der Protagonist David, der trotz seiner gerade einmal 18 Jahren viel erlebt hat und nur von einem einzigen Gedanken angetrieben wird: Rache an Steelheart. Durchaus verständlich. Doch auch ein schwieriges Unterfangen. Ich zumindest konnte seine Beweggründe verstehen und die Tatsache, dass er sich einer Unterorganisation  anschließen möchte um diesen Plan zu verwirklichen. Eines Tages trifft er auf die Rächer und wird von heute auf morgen ein Teil dieser Rebellengruppe. Trotz seines Leichtsinnes und dem Geschick nicht nur sich selbst mehr als einmal in brenzlige Situationen zu manövrieren, gelingt es im mit seinem Geschick und Intelligenz ein Mitglied dieser Gruppe zu werden. Anfangs machte mit Davids Ungeschicktheit  etwas sorgen, doch das hat sich mit voranschreiten der Storyline gelegt und ich konnte es nicht erwarten was als nächstes passierte, zumal man nicht wirklich sicher sein kann, was David als nächstes aus dem Hut zaubert und auch sein Improvisationstalent zu wünschen übrig ließ. 
    Auch die handelnden Nebencharakter sind besonders erwähnenswert. Geschickt ausgearbeitet beschert Brandon Sanderson Figuren, die einzeln interessant zu betrachten sind, aber auch im Team perfekt und jeder auf seine ganz eigene Art zusammenpassen. Humorvoll, gewieft, geheimnisvoll und interessant, ja so kann man diese Rebellengruppierung nennen. 
    Durchaus von der ersten bis zur letzten Seite spannend erzählt. Verschiedene Charakter die aufeinander Treffen und Science Fiction- Fantasy die sehr gut erzählt wurde und welche durchaus auch seine Höhen und Tiefen besitzt. Sandersons Schreibstil macht es dem Leser zudem auch einfach, der Geschichte zu folgen und ohne großartigen ausschweifende Beschreibungen eine Handlung zu erzählen, der man mit Spannung und Eifer folgen möchte. Action und Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat, ergeben ein geniales Buch, dass nicht nur für Fans solcher Lektüren geeignet ist. 

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    ilona89s avatar
    ilona89vor 3 Jahren
    Eine Welt, in der Superhelden aus unserer Kindheit zu unserem schlimmsten Alptraum werden!

    Klappentext:  

    Die Welt wird beherrscht von den sogenannten Epics – Menschen mit Superkräften, die sich über jedes Gesetz stellen. Nichts kann sie aufhalten, und niemand kann ihrer Terrorherrschaft widerstehen. In Chicago hat ein besonders mächtiger Epic namens Steelheart die ganze Stadt in einen stählernen Albtraum verwandelt. Er glaubt sich unbesiegbar – doch er hat nicht mit David gerechnet. Dessen Plan: Rache an Steelheart und Freiheit für Chicago! Ein Plan, der ihm alles abverlangen wird.  

    Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen … 

     

    Erster Satz:

     Ich habe Steelheart bluten sehen.  

     

    Meine Meinung:

    Obwohl ich sehr gerne Endzeitromane und Dystopien lese, dachte ich anfangs, dass "Steelheart" für meinen Geschmack einfach zu viele Science Fiction - Elemente enthält und es einfach nichts für mich ist. Dadurch aber, dass ich das Buch oft bei anderen Bloggern sah und es immer nur gute Bewertungen bekam, wurde ich doch neugierig und ich muss ehrlich sagen, dass ich von "Steelheart" überrascht wurde - positiv überrascht! Es erinnert mich ein bisschen an "Der Marsianer" - bei diesem Science Fiction - Roman habe ich mich anfangs auch ziemlich gesträubt, weil dieser sonst auch nicht zu den Büchern gehört, die ich sonst lese, aber man wird von der Bildgewaltigkeit, der spannenden Geschichte und den authentischen und unterhaltsamen Charakteren unterhalten und man kann einfach nicht anders als von dieser Vielfallt gefesselt zu sein.  

    Die Idee des Autors fand ich phänomenal und vor allem ziemlich genial. Diesmal sind die Superhelden unserer Kindheit ausnahmsweise die absolut Bösen. Ihre Grausamkeiten gegenüber den Menschen übertreffen jegliche Vorstellungskraft und die Beschreibungen ihrer Taten gehen dem Leser unter die Haut. Die Superhelden von Brandon Sanderson scheinen zudem unbesiegbar und die Menschen, die unter ihrer Herrschaft leiden, denken nicht mal daran sich gegen sie zu wehren - sie hätten ohnehin keine Chance. Doch es gibt eine kleine Gruppe, die sich zusammengetan hatte und den wahnsinnigen Plan verfolgt, zumindest die "kleineren" und weniger mächtigen Superhelden, Epics genannt, zu stürzen. Sie sind immer auf der Suche nach irgendwelchen, noch so unbedeutenden Schwächen dieser Kreaturen, die eins Menschen wie wir waren. Als eines Tages David sich ihnen anschließen möchte, sind sie zunächst misstrauisch. Vor allem als dieser behauptet, dass er Steelheart, den mächtigsten und unbesiegbarsten unter den Epics einmal hat bluten sehen - eine pure Wunsch- oder auch Wahnvorstellung für einige unter ihnen.  

    Die gesamte Geschichte wird aus Davids Sicht erzählt - mal humorvoll, mal jedoch schonunglos und ergreifend. Der junge, sympathische Protagonist kommt unglaublich authentisch rüber und trotz seiner vielen Schwächen, Ecken und Kanten zeichnet er sich durch seine Charakterstärke, Entschlossen und Unnachgiebigkeit aus. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass sein junges Alter, er ist vor kurzem 18 geworden, ihm zur Verhängnis werden konnte. Seine Zielstrebigkeit und Wut auf Steelheart machten ihn oft blind und er brachte sich und seine Crew deswegen nicht nur einmal in Gefahr. Seine Besessenheit machte mir anfangs auch Sorgen, doch mit der Zeit lerne er aber seine Gefühle und Impulse zu kontrollieren und seine Intelligenz richtig einzusetzen, sodass er später auch nützlich im Kampf gegen die Epics eingesetzt werden konnte.  

    Auch die anderen Nebenfiguren fand ich sehr gut ausgearbeitet und facettenreich. Zwar ist die Untergrundorganisation der Rächer sehr verschwiegen und umgeben von Geheimnissen, aber man kann nachvollziehen, wie wichtig das für ihr Überleben ist und dass sie im Grunde niemanden trauen können. Nicht mal David, der wie sie das gleiche Ziel verfolgt. Man erfährt jedoch im Laufe der Zeit nach und nach einige Informationen über sie, sodass der Leser ein stimmiges Bild von der Geschichte erhält.

     

    Die Handlung ist durchgehend spannend. Schon die ersten Seiten des Romans haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Der Autor vermittelt gekonnt die Trauer und Wut, die der damals noch kleine David empfindet, als sein Vater, samt anderen Menschen, die sich zu dieser Zeit in der Bank befanden, in der der Überfall stattfand, von Steelheart ermordet wurden. Nach so einem spannenden Prolog hatte ich schon befürchtet, dass es eine Weile eher ruhiger um den Protagonisten wird und wir nur mit seinem von harter Arbeit geprägten Alltag konfrontiert werden. Die weiteren Kapitel sind jedoch zu meiner Überraschung auch weiterhin von actionreichen Ereignissen geprägt. Vor allem die überraschenden und nicht vorhersehbaren Wendungen bei "Steelheart" sind dem Autor absolut gelungen und man staunt wirklich nicht schlecht, was Brandon Sanderson sich hat alles einfallen lassen.
     

    Den Schreibstil bewundere ich sehr, da er sehr direkt und authentisch wirkt. Der Autor verliert sich zwar nicht in ausschmückenden Beschreibungen, jedoch hat seine Schreibweise eine beeindruckende Bildgewaltigkeit, die es ermöglicht, sich die düstere Atmosphäre vor Augen zu führen.
     

     

    Zitat:

    Möglicherweise vergingen Jahre, ehe ich noch einmal so eine Gelegenheit bekam. Das durfte ich nicht zulassen. Ich holte tief Luft, nahm das Gewehr herunter und schlang es mir über die Schulter. Entschlossen trat ich auf die Straße und ging auf Fortuity zu. Es wurde Zeit, den Rächern meine Bewerbung zu präsentieren.  Cover: Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. In der Mitte sehen wir David, der umgeben von einer durchbrochenen Mauer aus Stahl tapfer vor sich hinstarrt. Wir können auch einen Blick auf die Zerstörung erhaschen, die von Steelheart gezielt verursacht wurde. Ich finde dieses Cover auf jeden Fall sehr gelungen.  

     

    Fazit:

    Trotz anfänglicher Bedenken, dass "Steelheart" nicht unbedingt zu den Büchern gehört, die ich sonst lese, wurde ich eines Besseren belehrt. Der Auftakt der Reihe rund um böse Superhelden konnte mich in jeder Hinsicht begeistern! Die Charaktere sind sympathisch, authentisch und facettenreich und sogar die Epics, die hier die Anti - Helden spielen, fand ich faszinierend. Die Idee des Autors, dass diesmal die Schwachen die wahren Helden sind und auch die vielen frischen und einzigartigen Elemente in der Geschichte sind absolut genial! Die Handlung ist actionreich und durchgehend spannend. Vor allem die vielen überraschenden Wendungen, machen den Leser sprachlos! Ich vergebe für Steelheart 5 von 5 möglichen Sternen und freue mich schon riesig auf den 2. Band!  

     

    Weitere Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Ilys Bücherblog

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    Zeilenlebens avatar
    Zeilenlebenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine ungewöhnliche Geschichte, mit rasanter Handlung und gut entwickelten Charakteren.
    Dystopie a la Superheld

    Meine Meinung

    Seit der Stern Calamity am Himmel aufgetaucht ist, ist auf der Erde nichts mehr wie es sein sollte. Manche Menschen haben spezielle Fähigkeiten entwickelt und nutzen dieses ausschließlich zur ihren eigenen Vorteil. Den Epics steht niemand entgegen nur eine kleine Gruppe von Menschen "die Rächer" haben es auf sich genommen, besonders gewissenslose Epics zu töten. David stößt zu ihnen als er achtzehn Jahre alt ist. Zehn Jahre zuvor wurde sein Vater von Steelheart- ein besonders bösen und besonders mächtigen Epic - getötet. David hat sein Leben der Rache gewidmet, denn auch wenn Steelheart als unverwundbar gilt, hat er trotzdem an diesem Tag gesehen, dass auch Steelheart bluten kann.

    Brandon Sanderson hat hier eine actiongeladene und temporeiche Geschichte geschrieben, die auch durch authentische Charakterentwicklung zu überzeugen weiß. Denn in "Steelheart" wird nicht nur auf die Kämpfe wert gelegt, sondern wir erfahren auch viel über die gesellschaftlichen Hintergründe des Umbruchs. Kinderarbeit gilt in dieser Welt als völlig normal und die Menschen ducken sich lieber vor ihren Herrschern als sich ihnen in den Weg zu stellen. Die Epics wirken ungeheuer mächtig, bösartig und unbesiegbar und trotzdem gibt es da diesen kleinen zusammengewürfelten Haufen an einfachen Menschen, der ihnen nach den Leben trachtet um wenigstens etwas Gerechtigkeit herstellen zu können. Auch unser Protagonist David wandelt sich im Verlauf der Handlung vom naiven Jungen zum denkenden Erwachsenen und wird zu einem wirklich wertvollen Mitglied für die Rächer. Er vertritt seine Standpunkte und seine Ideen konsequent und zeigt hier schon, dass er einiges an Charakterstärke besitzt.

    Mich haben einige Wendungen in der Handlung insbesondere gegen Ende des Buch wirklich überrascht! Brandon Sanderson hat sich nämlich für seine Leser ein paar besondere Knalleffekte einfallen lassen! Mit dem Wissen über das Ende des Buches, könnte man es noch mal lesen und würde wahrscheinlich manche Szenen in einem ganz anderen Licht lesen! Es ist wirklich nicht so einfach mich noch zu überraschen aber DAMIT habe ich tatsächlich nimmer nicht gerechnet!

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Der Autor versteht sein Handwerk und weiß wie er seine Geschichte erzählen muss, damit man förmlich an den Seiten klebt!


    Fazit

    Das Buch war spannend, berührend, fantastisch, atemberaubend kurzum es hat mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert! Wegen der Wendungen am Ende kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es nach diesen ganzen Offenbarungen weitergeht! Ich gebe vier Sterne für das Buch, da ich mir für die weiteren Teile etwas Luft nach oben lassen möchte!

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    marcusjohanuss avatar
    marcusjohanusvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der absolute Hammer!
    Superheldendystopie

    Ich mag ungewöhnliche Superheldengwchichten. Ich mag Brandon Sanderson. Für mich ist Steelheart also ein Buch, wie ich es mir schon lange gewünscht habe. Mit Steelheart bekommt man einen ungewöhnlichen Roman, der bis ins letzte Detail einfach grundsolide und virtuos geschrieben ist. Ich würde überrascht. ich würde emotionale gepackt. Und ich würde von Sandersons Stil und Innovationskraft überwältigt. Perfekte Unterhaltung.

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    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 3 Jahren
    Überzeugend


    Eine mächtige Explosion sucht die Welt heim und seitdem haben einige Auserwählte Superkräfte erlangt, doch die Auserwählten benutzen ihre Superkräfte nicht um Gutes zu verbringen, sondern um die anderen Menschen zu unterwerfen.
    Eigentlich, wollten David und sein Vater nur zur Bank, da sie in finanzielle Schwierigkeiten stecken, doch was dann passiert wird Davids Leben für immer verändern, denn einer der ,,Superhelden“ Steelheart stürmt überraschend die Bank und bringt fast alle Menschen um. David erlebt hautnah, wie sein Vater ermordet wird und er schwört Steelheart Rache. Fortan ist sein Racheplan sein Lebensmittelpunkt und der schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Schwachstellen der Bösewichte ermittelt und versucht sie zu Fall zu bringen. Jedoch ist sich die Untergrundbewegung nicht immer einig und so kommt es zu einigen Reiberreihen.


    ,,Steelheart“ sprüht nur so von kreativen Ideen und hebt sich von anderen Endzeitromanen deutlich ab. Zunächst war ich etwas unsicher, da der Roman so anders als die bisherigen Werke von Brandon Sanderson ist. Doch schnell war mir klar, dass auch dieses Werk von Brandon Sanderson sich von anderen Romanen des Gerners abhebt.
    Vor allem die innovativen Ideen des Autors haben es mir angetan, denn ein roter Stern schlägt auf der Welt ein und verändert alles, denn ein Teil der Menschen entwickeln unterschiedlich ausgeprägte Superkräfte, diese Menschen werden auch als Epics bezeichnet. Die Epics benutzen ihre neu gewonnene Kräfte nicht um Gutes zu tun, sondern Macht an sich zu reißen und die Schwächeren zu unterdrücken. Jedoch sind selbst die High Epics nicht unverwundbar und besitzen eine Achillesferse, die nur gefunden werden muss. Es ist jedoch so einfach zu finden wie die Nadel im Heuhaufen, denn es scheint unmöglich, die Schwächen der Epics und vor allem von Steelheart aufzudecken. Von Anfang an wirkt der Widerstand der Untergrundbewegung für mich wie ein Kampf gegen Goliath, da David und seine Gefährten einfach so vollkommen machtlos gegen die Übermacht der Gegner wirken. Schon ab den ersten Seiten fühlte ich mich wie in einem Marvel Comic, nur das die Superhelden nicht merken, dass sie auf der falschen Seite stehen und die Menschen eigentlich, plump gesagt, vor sich selbst retten sollen. Mir gefällt die Idee einfach, denn typischen Superhelden einfach einen dunkle Seite einzuhauchen und sie stattdessen zu Superbösewichten werden lässt. Es kommt so oft vor, dass in Dytsopien etc. schon vorhandene Ideen aufgegriffen werden und neue Aspekte hinzugefügt werden, doch Brandon Sanderson schafft es einfach immer wieder neue und unverbrauchte Ideen in seine Geschichten einzubringen.

    Schon die ersten Seiten des Romans sind voller Spannung und Action, da sie gleich mit dem Überfall in der Bank anfangen, indem auch Davids Vater zu Tode kommt und Davids Hass und Besessenheit bezüglich der Epics ihren Anfang nimmt. Zudem gibt es das ein oder andere mal Szenen, in denen ich wirklich gedacht habe, dass David und die Untergrundbewegung jämmerlich scheitern und der Feind einfach zu übermächtig ist, dennoch gelingt es ihnen immer wieder mit einem blauen Auge davonkommen. Der Autor schafft es diese Situationen durchaus plausibel aufzulösen.
    Der Schreibstil von Brandon Sanderson hat mich mal wieder beeindruckt und begeistert, denn er schafft es einfach perfekt die düsteren und schwierigen Zeiten einzufangen und zu vermitteln. Er verzichtet auf viele Schnörkel und sein Schreibstil ist sehr gradlinig.

    Auch die Figuren konnten mich wirklich überzeugen, denn jede Figur hat eigene Laster und ambivalente Gefühle.
    David wird nach dem Tod seines Vaters von Hass förmlich zerfressen und ist vom Drang nach Rache schlichtweg besessen, denn er verbringt jede freie Minute seines Lebens damit, Informationen über die Epics und ihre Schwachpunkte zu sammeln. Zudem ersinnt er einen Plan, um von der Untergrundbewegung, oder auch von den Rächern, aufgenommen zu werden, denn er erhofft sich so mehr gegen die Epics auszurichten. Ich konnte bei David jedoch auch einen Reifeprozess feststellen und er wird im Laufe des Romans erwachsener, denn er denkt zunächst nicht genug über seine Handlungen nach und blendet mögliche Konsequenzen für sich und andere aus, doch nach und nach hinterfragt er sich und seine Handlungen immer mehr.
    Leider erhält man nur relativ wenig Informationen über die einzelnen Mitglieder der Rächer, doch dies lässt die Figuren nicht eindimensional wirken, sondern einfach verdammt authentisch. Die Rächer sind einfach sehr verschwiegen und geben nicht gerne Informationen über sich Preis, da sie niemanden vertrauen. Jede Figur muss traumatische Ereignisse überwinden und es wird deutlich, dass viele damit überfordert sind.
    Sicherlich darf bei Brandon Sanderson auch keine taffe und rebellische Frau fehlen, denn in jedem Roman von ihm kommt eine starke Protagonisten vor, die sich allein durchs Leben kämpft und keinen Mann zu ihrer Rettung benötigt. Megan ist wild und weis sich in der harten Welt zu währ zu setzten, bis zum Ende hin wirkt sie sehr mysteriös und ich kann euch eins sagen, das Ende hat mich wirklich überrascht.

    Alles in allem konnte mich auch die Dystopie von Brandon Sanderson überzeugen, da sie nur so vor neuen Ideen strotzt und sich deutlich von den anderen Roman des Genres abhebt.  

    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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