Brandon Sanderson Sturmklänge

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Inhaltsangabe zu „Sturmklänge“ von Brandon Sanderson

Das neue Meisterwerk von Fantasy-Star Brandon SandersonHallandren ist ein geheimnisvoller, mächtiger Ort. Seine Macht beruht auf den magischen Kräften des Atems und der Farben, und sein Geheimnis sprengt die Grenzen des Todes – denn die gefallenen Helden der Welt kehren in Hallandren als Unsterbliche zurück. Doch einer dieser Unsterblichen verfolgt ganz eigene, alles verändernde Pläne…

Einer der besten Fantasyromane, die ich je in gelesen habe

— Maybeangle
Maybeangle

“Sturmklänge” von Brandon Sanderson ist für mich fast eine Art Meisterwerk der Fantasyliteratur. Die Geschichte hat mich komplett gefesselt

— RueSar
RueSar

Interessante Idee zur Magie ("Hauche"), bisweilen wortwitzig, in allem aber ziellos, bedeutungslos, langweilig. Abgebrochen auf S. 215.

— Beust
Beust

Wahnsinn! Eines meiner liebsten Werke von ihm! Großartige, lebendige Charaktere und eine tolle Welt!

— sternenwort
sternenwort

Grandios :) Aber von Brandon Sanderson war auch nichts anderes zu erwarten. Er hat einen wirklich ganz tollen Schreibstil.

— Felan
Felan

Wie immer umwerfendes Magiegefüge und zauberhafte Welt.

— vio123
vio123

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  • Sturmklänge von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    RueSar

    RueSar

    19. March 2016 um 19:18

    “Sturmklänge” von Brandon Sanderson ist ein Fantasyroman, welcher mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert und gefesselt hat. Die Geschichte spielt in einer Welt, wo jeder Mensch einen sogenannten “biochromatischen Hauch” besitzt, am einfachsten lässt sich dieser mit der Seele eines Menschen vergleichen. Von Geburt an besitzt jeder einen Hauch, allerdings kann man auch mehr Hauche erlangen, welche dann aber von anderen Menschen (freiwillig) hergegeben werden müssen. Außerdem gibt es dann noch die “Zurückgekehrten”, welche sehr viele dieser Hauche besitzen und den Gottkönig, der einen unvorstellbaren Schatz von mehreren tausend Hauchen in sich trägt. Mit diesen Hauchen lassen sich Gegenstände erwecken und je nach Anzahl der Hauche wird die Welt noch viel genauer und schöner wahrgenommen. Doch nicht alle Menschen glauben an den Hauch und deren Göttern und ausgerechnet die junge Siri, welche einem anderen Glauben angehört, wird geschickt um den schrecklichen Gottkönig zu heiraten, was einen Krieg zwischen den Reichen verhindern soll. Ihre ältere Schwester Vivenna zieht darauf los um Siri zu retten und den drohenden Krieg abzuwenden. Brandon Sanderson schafft es wunderbar das System mit dem biochromatischen Hauch und dessen Göttern zu beschreiben. Immer mehr taucht der Leser in eine wunderschöne Welt der Farben ein und versteht langsam die Hintergründe des drohenden Krieges. Der Autor schreibt dabei so geschickt, dass alle notwendigen Informationen dafür immer zum richtigen Zeitpunkt erzählt werden. Außerdem hat Brandon Sanderson einen wunderbar flüssigen Schreibstil und ich war teilweise richtig enttäuscht, als ich von meinem Buch aufblickte und feststellte, dass ich mich gar nicht in seiner wundervollen, farbenfrohen Welt befinde. Die Protagonisten sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Nehmen wir nur einmal Lichtsang, einen Gott, welcher selbst nicht an seine eigene Religion glaubt. Oder die anfangs junge, naive Siri, welche sich plötzlich am Hofe des Gottkönigs behaupten muss und hinter ein schreckliches Geheimnis kommt. Auch die auf Etikette gedrillte Vivenna, welche im Roman eine unglaubliche Veränderung durchlebt, konnte mich begeistern. Für mich persönlich war kein Charakter dabei, in welchen ich mich nicht hineinversetzen konnte oder welchen ich nicht sympathisch fand. “Sturmklänge” ist ein in sich abgeschlossener Roman und kein Teil einer Serie. Einerseits finde ich diese Tatsache schade, da ich nur allzu gerne nochmal in die Welt dorthin zurückkehren möchte, andererseits ist die Geschichte wirklich abgeschlossen und lässt kaum Fragen offen. Dem Ende entgegen nimmt der Roman nochmals richtig an Spannung zu und bietet noch eine extrem überraschende Wendung, mit welcher ich überhaupt nicht gerechnet hatte.Fazit “Sturmklänge” von Brandon Sanderson ist für mich fast eine Art Meisterwerk der Fantasyliteratur. Die Geschichte hat mich komplett gefesselt und ich kann den Roman jedem Fantasyleser weiterempfehlen. Daher vergebe ich auch 5 von 5 Sternen.

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  • Magisch

    Sturmklänge
    dasPepperchen

    dasPepperchen

    17. November 2015 um 17:36

    „Wenn Magie die Grenzen des Todes sprengt. In Hallandren, dem Reich des unsterblichen Gottkönigs kehren die gefallenen Helden als Götter zurück. Ausgestattet mit den magischen Kräften der Farben und der Lebenshauche der Menschen herrschen sie über das Land.“ Inhalt: Obwohl Siri eine Prinzessin ist, erfüllt ihr Dasein keinen bestimmten Zweck. Sie fühlt sich unwichtig. Ihr Bruder wird einmal den Thron ihres Reichs erben, die eine Schwester lebt im Kloster und der anderen Schwester, Vivenna, ist es schon ihr ganzes Leben bestimmt den Gottkönig zu heiraten und ihm somit einen Erben der königlichen Blutlinie zu schenken. Doch plötzlich ist es Siri selbst, die an Stelle von Vivenna und ohne jegliche Vorbereitung an den Hof der Götter geschickt wird und sich dort machtlos in einem System gefangen sieht, in dem sie nichts weiter als ein „Gefäß“ ist. Schon bald stößt Siri auf ein dunkles Geheimnis. Ihre Möglichkeiten ihr Schicksal zu ändern sind allerdings mehr als begrenzt, nahezu unmöglich. Auch Vivenna, die es nicht ertragen kann, dass nun ihrer Schwester diese schreckliche Bürde auferlegt wurde, weigert sich, das Schicksal auf sich beruhen zu lassen, ist jedoch, unwissend, schon bald selbst Teil eines finsteren Plans. Meinung: Bücher, wie dieses sind der Grund warum ich Fantasy so liebe. Schon im Prolog werden wir in diese einzigartige Welt aus Hauch und Farben geworfen, erfahren aber bald was es damit nun auf sich hat. Das Glossar im hinteren Teil des Buches hilft sehr dabei, es verstehen zu wollen, hätte meiner Meinung nach aber noch etwas umfangreicher sein können. Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu verstehen, Welt und Handlung haben es allerdings ganz schön in sich. Durch verschiedene Erzählperspektiven können wir uns Stück für Stück selbst ein Bild machen. Lichtsang und Siri vermitteln uns einen guten Einblick in das Innere der Mauern des göttlichen Hofes, durch Vascher und Vivenna erfahren wir, was außerhalb geschieht. Auf diese Weise werden uns auch das politische System und Weltanschauungen, sowie verschiedene Religionen und der Glaube der Menschen nähergebracht. Siri, Vivenna und Lichtsang werden uns von Anfang an sehr tiefgründig beschrieben. Ich konnte mit allen dreien mitfühlen und mich gut in ihre Lage versetzen. Leider erfahren wir von Susebron, dem Gottkönig, nur etwas durch Siri und auch Vascher bleibt uns vorerst noch sehr fremd. Durch die ganzen geschürten Intrigen, wird man als Leser so ziemlich im Dunklen gelassen und erst am Ende des Buches fügt sich alles zu seinem Gesamtbild. An sich fand ich diese Vorgehensweise eigentlich nicht schlecht, so konnte sich das gesamte Werk hindurch eine gewisse Spannung halten. Allerdings hätte ich mir die Aufklärung etwas ausführlicher gewünscht. Einige Geheimnisse öffnen sich uns nicht und sollen es wohl auch nicht. Das fand ich schade, weil mir bei dem Tod einer Person einfach nicht einleuchten wollte: Wie? Warum? Abgesehen davon hat mir das Ende aber wirklich sehr gut gefallen. Fazit: Ich liebe dieses Buch soo sehr, aber so tief ich auch in dieser Geschichte versunken bin, gab es doch einige Mysterien, die ich nicht begreifen konnte/sollte.  Trotz dessen ist „Sturmklänge“ eine absolute Leseempfehlung von mir für alle, die vielschichtige Bücher lieben.

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  • Regelrecht weggeweht!!

    Sturmklänge
    ginisbooktown

    ginisbooktown

    31. August 2015 um 09:05

    Ich habe auf meinem Blog eine Rezension dazu geschrieben, schaut doch einfach mal vorbei. ;)
    http://ginisbooktown.blogspot.de/

  • Ein Meisterwerk

    Sturmklänge
    Azahra

    Azahra

    17. May 2015 um 12:43

    Brandon Sanderson trägt nicht umsonst den Namen "Fantasy-Star", in meinen Augen.
    Nach Elantris, was ich regelrecht verschlungen haben, zeigt er mit Sturmklänge wie wundervoll seine Geschichten und Ideen als Autor sind.
    Das Buch ist wahrlich zu empfehlen und sollte im Regal von keinem Fantasy-Fan fehlen!

  • Hm, diesmal etwas "mädchenhaft"

    Sturmklänge
    JuliaO

    JuliaO

    06. March 2014 um 21:40

    Wie stets ein wirklich guter Fantasy Roman von Brandon Sanderson. Allerdings der erste der von mir "nur" 4 Sterne bekommt. Warum? Weil mir die Hauptfigur oft zu naiv war. Normalerweise sind Sandersons Heldinnen ja (zumindest nach einiger Zeit) taff und gewieft und lassen sich so leicht nicht unter bekommen. Aber hier wird mehrmals in typischer "doofes Mädchen muss gerettet werden Manier" in derart offensichtliche Fallen gelaufen, das man den Charakter ein mal ordentlich durchschütteln mag um ihr die Augen zu öffnen... Ansonsten aber wie immer spitze - intelligentes Magiesystem, viele andere interessante Charaktere, eine detailreiche Welt.... Also trotzdem absolut die Investition und Zeit wert ;)

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  • Grandiose, abwechslungsreiche High Fantasy

    Sturmklänge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2013 um 09:01

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Brandon Sanderson lässt sich wohl getroßt als einer der Großmeister der englischsprachigen High Fantasy beschreiben. Und diesem Eindruck wird auch durch Brandons Roman "Sturmklänge" nur bestätigt. Denn erneut schafft der Autor hier mit einer klaren und doch bildhaften und detailierten Sprache schnell eine eindringliche Atmosphäre und erweckt die Welt von Idris und Hallandren vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben. Dabei entwickelt sich schnell eine faszinierende, vielschichte Geschichte, in deren Verlauf der Leser immer tiefer in diese magische Welt hineingezogen wird und mit den Charakteren in deren fantastisches Abenteuer eintaucht. Dabei hat "Sturmklänge" nicht nur jede Menge Überraschungen und unerwartete Wendungen zu bieten, sondern dem Autor ist es auch hervorragend gelungen einige ganz neue, sehr innovative Fantasyelemente einzubauen, was dem ganzen noch zusätzliche Spannung verleiht. Auch die Figuren bestechen durch ihre facettenreichen Charaktere und vielschichtigen Persönlichkeiten und, was mir besonders gut gefallen hat, die durch und durch angemessene, nachvollziehbare Entwicklung, die sie im Laufe der 800 Seiten durchmachen. Endlich einmal Figuren, die nicht die ersten zwei Drittel der Geschichte auf einem Punkt stehen bleiben, nur um dann auf den letzten Seiten riesige, nicht nachvollziehbare Sprünge zu machen. Alles in allem bietet "Sturmklänge" von Brandon Sanderson eine faszinierende, ganz neue und mit großartigem Spannungsbogen und tollen Charakteren ausgestattete High-Fantasy-Geschichte, die ich nur wärmstens empfehlen kann! :-D

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  • Rezension zu "Sturmklänge" von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    frankson

    frankson

    08. June 2012 um 20:38

    Idris steht vor einer schweren Zeit. Hallandren scheint nun Ernst zu machen und in den Krieg ziehen zu wollen, doch wenn der König seine Tochter Vivenna dem Gottkönig zur Gemahlin gibt und sie ihm einen Erben schenkt könnte das Übel vielleicht noch abgewendet werden. Aber der König traut der Sache nicht, weiß er doch um die guten Qualitäten seiner ersten Tochter. Stattdessen schickt er Siri, sein viertes Kind, um das Abkommen zu erfüllen. Völlig perplex und voller Angst, denn bislang wurden nie irgendwelche sonderliche Aufgaben von ihr abverlangt, gelangt sie mit Kutsche und Eskorte im Palast des Gottkönigs Susebron. Doch der Hof der Götter, in welchem all die Götter Hallandrens leben, ist über das Eintreffen dieses königlichen Geblüts geteilter Meinung. Vivenna, eigentlich jene, welche dazu ausersehen war das schwere Los von Siri zu tragen sieht sich nun nutzlos und unbrauchbar, waren all die Jahre der Vorbereitung und Ausbildung nun Verschwendung gewesen? Nein, denn sie beschließt Siri heimlich nachzureisen und sie aus den Fängen der Hallandrener zu befreien und irgendwie den Krieg dennoch abzuwenden. Die dritte Hauptfigur stellt Lichtsang der Kühne dar, ein Zurückgekehrter, ein Gott am Hof der Götter. Zwar wiedergeboren, groß, stark, schön, mächtig und unsterblich lebt er das dekadente Leben eines irdischen Gottes, schwelgt in Luxus und könnte eigentlich keine Sorgen haben, wenn er denn nur selbst überzeugt wäre, ein Gott zu sein! Doch als am Hof der Götter nach Menschengedenken wieder ein Mord passiert, ist er sofort mit Feuer und Flamme dabei das Geheimnis zu lüften, scheint es ihm doch irgendwie sehr leicht zu fallen einem Geheimnis hinterher zu jagen aber wie jeder Zurückgekehrte hat er an sein früheres Leben keine Erinnerung mehr, nur dass sein Tod so heldenhaft gewesen sein muß, dass er nun das Symbol für Tapferkeit darstellt. Wirklich fabelhaft! Neue Magie, spannend, abwechslungsreich! Würde das Genre Fantasy- Krimi nennen, den immer wieder geschehen Dinge, welche man sich nie hätte vorstellen können und hinterher macht alles Sinn, welche Intrige hier, warum jener Mord dort, usw. Hab nun beide einbändige Romane gelesen und bin begeistert. Bin gespannt auf den Pfad der Könige!!!

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  • Rezension zu "Sturmklänge" von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    Blinded_Masquerade

    Blinded_Masquerade

    24. November 2011 um 19:58

    Idris und Hallandren stehen kurz vor einem Krieg, doch der König von Idris versucht verzweifelt diesen hinauszuzögern. Statt seiner ältesten Tochter schickt er Hallandren seine jüngste Tochter Siri - aufmüpfig und unkontrollierbar. Er hofft, dass die vertraglich, schon vor Jahren festgelegte Ehe, sein Reich retten wird, ist aber nicht bereit, seine gut geschulte Tochter Vivienne dafür zu opfern. Während Siri impulsiv wie eh und je das Leben am Hofe kennen lernt, bricht für ihre Schwester eine Welt zusammen, bestand für sie doch der einzige Sinn des Lebens darin, die Frau des Gottkönigs zu werden, um ihr Reich zu retten. Sie entschließt sich, aus ihrem kontrolliertem Leben auszubrechen, um ihre kleine Schwester zu retten. Dabei stellt sie fest, dass nicht alles ist, wie es scheint und das nicht unbedingt die Mächtigsten die Fäden in den Händen halten. Das ist mein erstes Buch von Brandon Sanderson und ich bin wirklich hin und weg. In den knapp 800 Seiten baut er eine einzigartige Welt mit einem gut durchdachten Magiesystem auf. In seiner Welt haben alle Magiebegabten eine gewisse Anzahl von "Hauch", diesen kann man sogar käuflich erwerben. Je mehr "Hauch" man hat, desto bunter ist die Welt - die Menschen, die ihren von Geburt an gegebenen Hauch verkaufen, nennt man die Farblosen. Für jede Magie Handlung werden eine gewisse Anzahl von Hauche benötigt bzw. verbraucht. Was kompliziert klingt, ist wirklich toll zu lesen. Das gesamte Buch ist flüssig geschrieben und mit einem konstanten Spannungsbogen kann man es kaum aus der Hand legen. Und ich musste ebenso mehr als einmal auflachen, wenn "Lichtsang", einer der Unsterblichen ins Spiel kam - wirklich fantastisch. Ich liebe ihn. Alle Charakter haben eine gewisse Tiefe, keiner wirkt oberflächlich, nichtmal die kleinste Nebenrolle. Beide Schwestern sind am Ende nicht mehr die, die sie mal waren und es würde mich wirklich reizen, wenn es einen 2.Band geben würde. Er hat es geschafft in 800 Seiten eine ganze Welt mit unglaublich tiefgehender Geschichte aufzubauen, in die Charaktere kann man sich wunderbar hineinversetzen und man erlebt die ein oder andere Überraschung, wenn man gerade denkt - aha, ich weiß wie's ausgeht. Wunderbar durchdacht & bekommt daher von mir auch volle 5 Sterne. Fazit: Wirklich lesenwert! Tolle Geschichte, tolle Charakter, tolles Buch.

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  • Rezension zu "Sturmklänge" von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    05. November 2011 um 19:03

    „Sturmklänge“ hat alles, was ein gelungenes Buch ausmacht. Ein tolles Setting, ein interessantes Magiesysthem und ausgereifte Charaktere. Zum Setting: Der Ausgangspunkt ist das kleine Königreich, aus dem Siri stammt. Es wirkt im Gegensatz zu Hallandren eher standarisiert und überzeugt mit stereotypischen Bräuchen und einer wenig detaillierten monotheistischen Religion, die in ihren Grundzügen an das Christentum erinnert. Es verlangt von seinen Anhängern Demut, Bescheidenheit und Selbstkontrolle. Hier beginnt die Geschichte und gerade vor diesem Hintergrund können die sehr unterschiedlichen Charaktere Vivienna, die ältere Schwester Siris, die eigentlich den Gottkönig heiraten sollte, und ihre jüngere Schwester Sirir, die an ihrer Statt nach Hallandren geschickt wird, eingeführt werden. Auch Hallandren wirkt auf den ersten Blick nicht besonders innovativ, kann aber auf den zweiten Blick mit einigen neuen und interessanten Aspekten überzeugen. Hallandren wird von einem geheimnisumwobenden Gottkönig regiert, der quasi als unsterblich und als überaus mächtig gilt. Unter ihm stehen die unsterblichen Zurückgekehrten, die wöchentlich mit dem Hauch anderer Menschen am Leben gehalten werden, an die täglich Bittgesuche eingereicht werden und die in vollendetem Luxus leben. Hallandren ist gleichzeitig äußerst farbenfroh und dekadent. Gleichzeitig schön, faszinierend und abstoßend. Das Regierungssystem hat einige Fehler und gerade dadurch kann einige Spannung erzeugt werden. So viele verschiedene Parteien, die in der Frage nach Krieg mitmischen und unterschiedliche Wege verfolgen. Priester, Zurückgekehrte, Söldner, Vivienna und Siri und noch viele andere. Zum Magiesysthem: Gerade die Form der Magie ist absolut faszinierend und eine gelungene Mischung aus neuen und bekannten Aspekten. Mit dem Hauch, den jeder Mensch besitzt, können Dinge und tote Lebewesen belebt werden. Dieser Hauch kann gesammelt werden und auch weiter gegeben werden. Je mehr Hauch ein Mensch besitzt, desto mächtiger ist er. Denn der Hauch verstärkt auch die Sinne. Im Verlauf der Geschichte erfährt man noch viele andere Details. Und je mehr man erfährt, desto deutlicher wird, wie facettenreich diese Art der Magie genutzt werden kann. Gerade die vielen Details machen das Magiesysthem sehr realistisch und durch den Abwechslungsreichtum auch glaubwürdig. Vieles erfährt man indem man Vivienna durch ihre Geschichte begleitet, die zu Beginn auch eher unwissend und unbedarft mit dieser Magie in Berührung kommt. Denn je mehr sie erfährt, desto mehr kann auch der Leser erfahren. Es ist eine schöne Entdeckungsreise, auf die sich Figuren und Leser begeben. Zu den Charakteren: Wie schon erwähnt, wirken die Charaktere sehr ausgefeilt auf mich. Denn jeder Charakter hat seine Stärken und seine Schwächen und schwankt überwiegend auf der Grenze zwischen Gut und Böse. Bzw. es ist oft nicht alles so wie es scheint. Es gibt die geheimnisumwobenen Charaktere mit interessanter und dunkler Vergangenheit, die eine wesentliche Rolle spielen, so wie Vascher, oder die Charaktere, die den Leser absolut überraschen, weil sie doch so anders sind, als man am Anfang denkt, so wie der äußerst liebenswerte und sympatische Susebron. Doch gerade Vivienna ist für mich die Figur mit dem größten Entwicklungspotential. Zunächst wirkt sie wie die verwöhnte und selbstgrechte Pirnzessin, doch je mehr sie erleben muss, desto mehr findet sie zu wahrer Demut und einer unerwarteten Stärke. Lichtsang einer der Zurückgekehrten überzeugt vorallem durch Witz, Charme, Humor und Klugheit. Seine Zweifel machen ihn zu einem Charakter, der dem Leser sehr nahe kommen kann und mit dem man sich ohne Probleme identifizieren kann. (Das gilt aber auch für viele der anderen Charakter) Lichtsang ist ohne seinen Hohepriester Huscher kaum denkbar. Umso schöner, dass auch Huscher, den man als Nebenfigur sehr gut kennen lernen darf, noch seine Rolle spielen darf. Generell sind einige der Nebenfiguren unerwartet gut ausgearbeitet, ohne dass Sanderson hier viele Worte an sie verlieren muss. Das Buch lebt auch von zwischenmenschlicher Interaktion, Verrat, Zuneigung, Hilfsbereitschaft und (missbrauchtem) Vertrauen. Viele Dialoge enthüllen Geheimnisse oder schaffen neue Fragen. Gerade die Dialoge, in denen Lichtsang der Redeführer ist, sind interessant, das sie eine Mischung aus Ernst und hintergründigem Humor sind. Zum Plot: Der Plot ist fließend und spannend zu lesen, auch wenn er gar keine richtigen Spannungsbögen und Höhepunkte enthält. Durch viel Politik, Intrige und dem drohenden Krieg wird genug hintergründige Spannung ausgebaut, ohne diese mit unnötigen Actionszenen zerstören zu müssen. Auch die schon erwähnten zwischenmenschlichen Beziehungen beinhalten so viel Spannungspotential, dass dem Leser niemals langweilig wird. Auch das Ende kommt ohne viel Aktion aus, auch wenn es später tatsächlich etwas rasanter wird. Das Ende wirkt zwar recht kurz abgehandelt, führt aber alle wichtigen Fäden der Geschichte zusammen und ist in sich abgeschlossen. Trotzdem wirkt es an manchen Stellen so, als sei Potential für eine Fortsetzung vorhanden. An dieser Stelle weiß ich nicht, ob Sanderson sich diese Möglichkeit mit Absicht offen gelassen hat, oder ob das leicht sich erneut öffnende Ende gewollt war. Zum Stil: Sanderson hat einen sehr angenehmen, leichten Stil, ohgne einfältig zu wirken. Er schreibt teilweise eher schlicht und schnörkellos, aber auch teilweise auffällig philosophisch, fast schon poetisch pathetisch. Trotzdem ist der Schreibstil den verschiedenen Charakteren angemessen und macht das Buch noch ein Stück weit lesenswerter. Fazit: Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch sehr überzeugen, denn gerade was Stil, Charaktere, Magie und Handlungsverlauf angingen, hatte das Buch einiges zu bieten. Und gerade durch die Art und Weise, wie die Geschichte der verschiedenen Figuren erzählt wird, hat einiges Neues zu bieten und birgt eine ganz eigene Spannung. Kann es nur weiter empfehlen. Das Cover: Das Cover ist wunderschön schlicht. Es ist sehr gutgewählt, kombiniert es doch alle Wiedersprüche, die so auch im Buch vorhanden sind. Das helle Grau des Hintergrundes, dass die Leblosen symbolisieren kann, oder die Hauchlosen und vielleicht sogar Viviennas anfängliche Grundhaltung. Das große, schwarze Gebäude aber im Gegenzug den Palast des Gottkönigs und den zügellosen Luxus der anderen Unsterblichen. Ein tolles Cover, das zum Nachdenken anregt. Sturmklänge ist im großen Taschenbuchformat erschienen und daher ist das Preis-Leistungsverhältnis absolut gerechtfertigt.

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  • Rezension zu "Sturmklänge" von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2011 um 13:01

    Nachdem ich im vergangenen Jahr schon für "Elantris" fünf Sterne vergeben habe, war meine Erwartung an diesen Roman von Sanderson entsprechend hoch. Es ist ihm tatsächlich gelungen das bereits hohe Niveau noch weiter zu steigern. Dieses Buch enthält wieder so viele neue Ideen, dass Langeweile nicht aufkommt. Auch hier wird eine fiktive Gesellschaftsordnung konstruiert, die Quelle der sich zuspitzenden Konflikte ist. Das Magiesystem ist wirklich innovativ. Außerdem ist Sanderson ein Meister dramatischer Wendungen. Die handelnden Charaktere sind hervorragend gezeichnet und mit genügend Ecken und Kanten versehen um nicht in klischeehafte Schablonen zu passen. Kurzum, dieser Fantasyroman ist sehr gut und ich kann ihn nur weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Sturmklänge" von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    horrorbiene

    horrorbiene

    17. January 2011 um 14:39

    Ich hatte schon viel Gutes über Brandon Sanderson gehört und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen beim Lesen dieses Buches. Es hat zweifelsohne ein schönes Cover, wenn auch etwas farblos, einen tollen Titel und der englische Ori-ginaltitel „Warbreaker“ lässt eine kriegerische Entwicklung vermuten. So war meine Vorfreunde schon sehr groß. Um es kurz und knapp zu sagen: Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! Zwar ist in diesem Buch keine epische Schlacht zu finden, dennoch stehen alle Signale auf Krieg. Trotzdem wirkte der Originaltitel größtenteils irgendwie unpassend – bis zur vorletzten Seite. Dann passt er wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Wenn ich gerade schon dabei bin über Titel zu sprechen: Der einzige echte Kritikpunkt, den ich bei diesem Werk anzumerken habe ist der, dass der deutsche Titel nun wirklich schlecht gewählt ist! Die Religion in Hallandren nennt sich zwar „die schillernden Töne“, doch sind damit Farbtöne gemeint und keines Falles Klangtöne. Dies wirkt irgendwie wie ein dummer Fehler. Dagegen ist das graue Cover ein herrlicher Kontrast zu den vielen Farben, die (im übertragenden Sinne) im Buch stecken (ein Fluch: „verdammte Farben“) und daher ein schönes Spiel damit. Kritikpunkt wieder ausgeglichen. Sturmklänge ist einfach nur fantastisch. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und machen dennoch völlig konträre Entwicklungen durch: Siri, die rebellische Schwester muss sich am Königshof anpassen und die auf diese Aufgabe vorbereitete Vivenna, sieht sich nun als Siris Retterin und muss entgegen ihrer Religion nun mit einer Menge Hauch (s.u.) fertig werden. Ebenso die Nebencharaktere, obwohl man eigentlich im Falle von Vascher und Lichtsang nicht von solchen sprechen kann, sind sie hervorragend dargestellt und dennoch wandelbar. Kaum hat man sich von einem eine Meinung gebildet, wird sie vollkommen über den Haufen geworfen. Diese plötzlichen Wendungen tauchen immer wieder im Laufe des Buches auf und machen es wunderbar spannend. Ich stelle es mir daher auch sehr interessant vor das Buch ein zweites Mal mit all dem Wissen noch einmal zu lesen. Natürlich steht das Ende in diesem Aspekt dem Hauptteil in nichts nach. Es war ohnehin einmal erfrischend, einen Roman zu lesen, der für sich steht und nicht Teil einer großen Reihe ist, doch ein so befriedigendes Ende hatte ich bei einem solchen Einzelroman lange nicht mehr. Ich kann auch noch weiter schwärmen: Mit Lichtsang hat Sanderson einen wirklich außerordentlich faszinierenden Charakter erschaffen. Lichtsang ist ein Zurückgekehrter und damit ein Gott. Dumm nur, dass er nicht an seine eigene Religion glaubt. Aus dieser Tatsache ergeben sich herrlich humorvolle Dialoge mit seinem Hohepriester und einer Mitgöttin. Auch Denth hebt die Stimmung durch seinen Humor im Buch sehr. Den Gegenpart übernehmen die zynische und rebellische Siri und die hochmütige und beherrschte Vivenna – eine geniale Mischung. In dieser Welt Sandersons gibt es nur eine Art Magie zu wirken: Jeder Mensch hat einen Hauch, ohne den man auch leben kann, z.B. wenn er verkauft wird. Ein solcher Mensch ist ein sogenannter Farbloser. Hat jemand mehr Hauch angesammelt, steigt er nicht nur Stufen auf, nein er wird ein Erwecker und kann Dingen eine bestimmte Anzahl Hauch geben um ihn zu beleben. Normalerweise nimmt man diesen Hauch wieder auf und der Vorrat wird nicht kleiner. Das Erwecken raubt Dingen die Farbe. Jemand mit viel Hauch strahlt eine Aura aus, die die Farben in ihr leuchtender erscheinen lässt. Das Magiesystem ist anfangs etwas undurchsichtig, doch am Ende des Werkes gibt es eine Tabelle samt Erklärungen wie viele Hauche man zu welcher Erhebung braucht und welche Fähigkeiten, z.B. die Farben besser zu erkennen, man damit erhält. Kleinere Details und wie es sich mit den Zurückgekehrten verhält, wird im Verlaufe des Buches an passender Stelle erläutert. Zum besseren Verständnis ist vorn auch noch eine Stadtkarte von T’Telier zu finden, die zwar schön anzuschauen ist, doch eigentlich nicht gebraucht wird. Fazit: Hier stimmt einfach alles: Humor, Gefühl, Intrigen, eine Spannende Handlung mit vielen Wendungen und einem grandiosen Finale. Dieses Buch ist ein Roman, der für sich steht und dabei „leider“ so gut ist, dass man sich eine Fortsetzung wünscht. Doch zum Glück, gibt es noch weitere Werke dieses Autors und „Sturmklänge“ wird sicher definitiv nicht mein letzter Sanderson-Roman gewesen sein!

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  • Rezension zu "Sturmklänge" von Brandon Sanderson

    Sturmklänge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2011 um 21:38

    Brandon Sanderson's neuestes Werk hat mich wieder einmal voll und ganz eingefangen. Er hat auch in diesem Buch eine komplett neue und faszinierende magische Welt erschaffen, deren magische Essenz unter anderem die Farbe ist. Bevölkert wird diese Welt mit Charakteren, die einfach hierhin gehören. Auf der einen Seite opfert ein liebender Vater seine jüngste Tochter an das benachbarte Königreich Hallandren, um den dortigen höchsten Gott zu ehelichen, zugunsten seiner ältesten Tochter, die schon seit ihrer Geburt auf eben diesen Tag vorbereitet wurde. Auf der anderen Seite ist da ein einsamer machtvoller Rächer, über den man so gut wie gar nicht weiss. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Spießgesellen und überhaus humorvolle Gottheiten, die allesamt ihr eigenes Spiel um Macht und Überleben spielen. In diesem Buch geht es um Intrigen, Rache, Naivität und vieles mehr. Wer sich darauf einlässt, kann erst wieder davon loskommen, wenn auch die letzte Seite ausgelesen ist – eher nicht! Das einzige was am Ende bleibt ist die Enttäuschung, dass es zu Ende ist.

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