Warbreaker

von Brandon Sanderson 
4,8 Sterne bei10 Bewertungen
Warbreaker
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Nicht der beste Cosmere-Roman, aber das heißt, dass er immer noch um Welten besser ist als der übliche Einheitsbrei in der Fantasy

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Inhaltsangabe zu "Warbreaker"

Warbreaker is the story of two sisters, who happen to be princesses, the God King one of them has to marry, a lesser god, and an immortal trying to undo the mistakes he made hundreds of years ago. Theirs is a world in which those who die in glory return as gods to live confined to a pantheon in Hallandren's capital city. A world transformed by BioChromatic magic, a power based on an essence known as breath. Using magic is arduous: breath can only be collected one unit at a time from individual people. But the rewards are great: by using breath and drawing upon the color in everyday objects, all manner of miracles and mischief can be performed. Brandon Sanderson proves again that he is a master of what Tolkien called 'secondary creation,' the invention of whole worlds, complete with magics and myths all their own.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780765360038
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:676 Seiten
Verlag:Tor Books
Erscheinungsdatum:30.03.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.11.2009 bei Graphic Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht der beste Cosmere-Roman, aber das heißt, dass er immer noch um Welten besser ist als der übliche Einheitsbrei in der Fantasy
    Absolute Empfehlung

    Wir tauchen erneut in den Cosmere ab, genauer in das Nalthis System, in dem »Warbreaker« spielt, ein Standalone Fantasy Roman von Brandon Sanderson, der jedoch in unbestimmter Zukunft noch seine Fortsetzung erhalten soll.

    Prinzessin Vivenna ist ihr ganzes Leben dafür ausgebildet worden, um den Gottkönig in T’Telir zu heiraten und damit den Frieden zwischen Idris und Hallandren zu sichern – selbst wenn das heißt, dass die Idrier, um ihr Fortbestehen zu sichern, einen Bund mit den Häretikern in Hallandren eingehen müssen. Ganz überraschend schickt ihr Vater jedoch nicht sie, sondern ihre jünger ungestüme Schwester Siri, die sich urplötzlich in der Höhle des Löwen wiederfindet. Vivenna, ihres Lebenssinnes beraubt, beschließt, Siri zu finden und zu retten, um ihren Platz einzunehmen. Die beiden jungen Frauen müssen sich in einer Welt behaupten, in der der Atem Magie birgt und Menschen von den Toten widerkehren und zu Göttern werden können.

    Wieder einmal hat Sanderson einen absolut faszinierenden und umwerfenden Roman hingelegt. Nicht sein bester Cosmere-Roman zwar, aber immer noch um Wellen besser als der Gros des Einheitsbreis, den man sonst so in den Buchhandlungen findet. Das Buch konnte mich im Gegenzug zu manch anderem Cosmere-Roman zu Beginn nicht völlig in seinen Bann ziehen. Auch Parlins Beziehung zu Vivenna hätte mehr Tiefe vertragen können. Doch darüber hinaus kann »Warbreaker« in jeder Hinsicht überzeugen.

    Besonders Vivennas charakterliche Entwicklung ist absolut faszinierend. Von der devoten Prinzessin, deren einziger Lebenszweck darin besteht, den Gottkönig zu heiraten und in T’Telir zu bestehen, hin zu einer völlig anderen Frau, die doch die ganze Zeit in ihr gesteckt hatte, entdeckt sie eine ganze Palette an neuen Seiten an sich.

    Besonders zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, ganz typisch für Brandon Sanderson. Am Ende werden immer die ganz dicken Fische ausgepackt, noch dicker als ohnehin schon! Besonders faszinierend daran ist, dass er dem Leser die Plottwists eigentlich von Anfang an vor die Nase setzt, er sie aber so geschickt verpackt, dass man sie dennoch nicht mitbekommt. 

    Ganz wie es typisch für Brandon ist, haben wir auch hier wieder ein ausgeklügeltes Magiesystem, das man so so schnell kein zweites Mal findet. Investiture manifestiert sich im Nalthis System im sogenannten Atem. Jeder Atem eines Menschen hat ein kleines magisches Potenzial, summiert kann man mit diesem Atem Dinge beleben, angefangen mit kleinen Stoffpuppen bis hin zu toten Körpern. Eine besondere Form des Atems sind die Wiederweckten, die als Götter in Hallandren regieren und über denen wiederum der Gottkönig steht, der eine unvorstellbare Menge an Atem besitzt und damit eine schier endlose Macht.

    Die Idrier sehen den Gebrauch von Atem als Blasphemie und Gotteslästerung an. Umso schwerer fällt es Siri und Vivenna, sich im farbenfrohen T’Telir zu Recht zu finden. Sie stoßen dabei regelmäßig an ihre Grenzen und gehen darüber hinaus, und ihr Weltbild wird regelmäßig auf den Kopf gestellt. Brandon wirft in »Warbreaker« einen Blick auf Menschen, die ihre Welt neu definieren müssen, weil die Wirklichkeit nicht wirklich in ihr vorgefertigtes Weltbild passen will.

    Auch wenn »Warbreaker« für mich ein Reread war, boten sich doch einige Überraschungen. Immer wieder entdeckte ich neue Details, die das Lesen so lesenswert machen. Der Roman ist eigentlich wie jeder Text aus der Feder Brandon Sandersons eine unbedingte Leseempfehlung! Er besticht mit tiefen Charakteren, einem spannenden Plot und faszinierendem Magiesystem.

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    KimSlrs avatar
    KimSlrvor einem Jahr
    [Ravenclaw.Threadsister] Warbreaker - Brandon Sanderson

    This review and many others, both german and english, can also be found on my blog.
    Diese und viele weitere Rezensionen, auf deutsch und englisch, findet ihr auch auf meinem Blog.
    Ravenclaw Threadsister

    I have no idea what I’m supposed to write about this book. It’s Brandon Sanderson. It’s aweinspireing and amazing. As with most of his books I’ve ‘read’ I listened to it on audiobook and I couldn’t decide between increasing my listening speed to find out what’s going on and decreasing it to make it last longer.

    As I’ve come to expect from Sanderson the worldbuilding is incredible. Everything is written with so much detail and he invents a whole new magic system and societal structure with every new story he begins.
    I like the magic system in this world, the idea of using your breath to do ‘magic’ and everyone only having a limited amount of breath is something entirely new to me and I really enjoyed finding out how it works.  I also thought the fact that their most commonly used curse was ‘colors’ or ‘color’ is amazing!

    I liked both the sisters, although it took me a while to connect with Vivenna, but she really grew during her time away from home and emerged as a different woman.
    They way Siris relationship with The Godking evolved was very well written and seeing her getting to know him was really interesting.
    Sanderson managed to involve a lot of very different characters and have them all fit together seamlessly.

    The plot was all political intrigue, surprising plot twist and unexpected revelations. To me it was sometimes quite confusing and I had trouble finding out who was behind it all until it was spilled out right in front of me. This kept me even more interested and listening to the book far more than I usually would.

    I’m not sure if this book is a stand-alone or the beginning of a series, as I have seen multiple answers to this, but either way I’m satisfied. I’d love to read more about the characters and see where their journey leads them, but the story was wrapped up in such a way that I’m okay with leaving it there. 

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    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 4 Jahren
    Etwas naive Heldinnen

    Wie stets ein wirklich guter Fantasy Roman von Brandon Sanderson. Allerdings der erste der von mir "nur" 4 Sterne bekommt. Warum?
    Weil mir die Hauptfigur oft zu naiv war. Normalerweise sind Sandersons Heldinnen ja (zumindest nach einiger Zeit) taff und gewieft und lassen sich so leicht nicht unter bekommen. Aber hier wird mehrmals in typischer "doofes Mädchen muss gerettet werden Manier" in derart offensichtliche Fallen gelaufen, das man den Charakter ein mal ordentlich durchschütteln mag um ihr die Augen zu öffnen...
    Ansonsten aber wie immer spitze - intelligentes Magiesystem, viele andere interessante Charaktere, eine detailreiche Welt....
    Also trotzdem absolut die Investition und Zeit wert ;)

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    SilverRaindropss avatar
    SilverRaindropsvor 9 Jahren
    Rezension zu "Warbreaker" von Brandon Sanderson

    Mit "Warbreaker" zeigt Brandon Sanderson einmal mehr, wie er es versteht, komplexe Welten aufzubauen, die durch ihre originelle Art der Magie und ihre vielen Details bestechen.
    In "Warbreaker" ist es "BioChroma", ein Atem, den jedes Lebewesen besitzt, und der es ermöglicht, leblose Dinge für die Dauer einer Aufgabe zu beleben. Die Stärke des BioChroma einer Person hat Auswirkungen auf seine persönlichen Eigenschaften, wie zB Hör- und Sehvermögen, und sie beeinflusst die Intensität der Farben in seiner Umgebung. Gerade diese Beschreibungen sind besonders faszinierend, denn sie tauchen am Anfang beinahe auf jeder Seite auf und lassen mit der Zeit langsam nach, um schließlich nur hin und wieder erwähnt zu werden, so dass man, sobald man das Konzept einmal verstanden hat und in die Welt "hereingezogen" wurde, nur noch hin und wieder einmal daran erinnert wird.
    Die Geschichte, die Sanderson in diese Welt gesetzt hat, besticht - wie schon in "Elantris" - durch eine Unmenge von Verwicklungen und Intrigen, gespickt mit philosophischen Überlegungen.
    Die Götter von Hallandren wollen ein kleines Reich im Norden ihres Territoriums unterwerfen, um die Handelsrouten zu besetzen und vor allem den Anspruch der dortigen Herrscher auf ihren Thron beseitigen. Um einen Angriff hinauszuzögern schickt der König seine jüngste Tochter als Braut zum Gottkönig von Hallandren. Nun liegt es an ihr, ihre Heimat vor den Truppen ihres Mannes zu schützen - und an ihrer großen Schwester, die ihr gefolgt ist und sich Rebellen angeschlossen hat...

    Die Charaktere sind fast allesamt gut ausgearbeitet, man kann die Entscheidungen zumeist nachvollziehen, und fühlt mit jedem Charakter mit (mit manchen mehr, mit manchen weniger^^). Die Auflösung kommt recht unerwartet; ich habe mich ein wenig gefühlt als wäre ich gerade am Erwachen und mein Gehirn wöllte den Traum in der kurzen Zeit unbedingt noch bis zu Ende träumen. Insofern ist es richtig schade, dass "Warbreaker" voraussichtlich ein alleinstehender Roman bleiben wird; wenngleich das auch so selten geworden ist, dass es mich wieder freut, dass es überhaupt noch Autoren geben, die so etwas in Angriff nehmen.

    Fünf Sterne für "Warbreaker" (mehr ging leider nicht!). Mir gefällt es sogar noch besser als "Elantris" und das will schon viel heißen (Und wer "Elantris" noch nicht kennt: Sofort ab ins nächste Buchgeschäft oder zu amazon!!!).

    Noch ein kleiner Nachtrag zur Sprache: Wunderschön geschrieben, vielleicht etwas anspruchsvoller als HP7, aber im Kontext ist alles gut verständlich. Für gute Fortgeschrittene sicher gut machbar. Allerdings sau-lang! Wer einmal hineinlesen möchte, kann sich das gesamte Buch auch auf Sandersons Website durchlesen, es ist aber wesentlich zufiredenstellender, es selbst in der Hand zu halten :-)

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    KvotheBloodlesss avatar
    KvotheBloodlessvor 7 Monaten
    PeterHaegenlaeuers avatar
    PeterHaegenlaeuervor 2 Jahren
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    gravor 4 Jahren
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    Buchstabenfresserinvor 6 Jahren
    miniminiwaschbaers avatar
    miniminiwaschbaervor 8 Jahren
    melly_maehs avatar
    melly_maehvor 8 Jahren

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