Brandon Stanton Menschen in New York

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Inhaltsangabe zu „Menschen in New York“ von Brandon Stanton

Im Sommer 2010 startete der Fotograf Brandon Stanton sein ambitioniertes Projekt: ein fotografisches Porträt von New York City. Bewaffnet mit seiner Kamera durchstreifte er die Stadt, um die echten New Yorker und ihre Geschichten einzufangen. Das Ergebnis war sein außergewöhnlicher Blog „Humans of New York“, in dem er seine faszinierenden Fotos zeigte und mit Zitaten und Anekdoten versah. Die Zahl seiner Follower wuchs schnell auf über drei Millionen. Das Buch zeigt 400 berührende Fotos, darunter exklusive Schnappschüsse und viele neue Geschichten: Die Menschen sind so unterschiedlich, wie man es von New York erwartet. Ein ehemaliger Flüchtling aus Kroatien, der nachts als Gebäudereiniger arbeitet, tagsüber studiert und nach zwölf Jahren seinen Abschluss in klassischer Literatur macht. Ein Transvestit, der/die sich nach einem Geldschein bückt und auf dem Hintern landet. Ein Junge, der nachts in der U-Bahn im Arm seines Vaters schläft – ein buntes Kaleidoskop dieser verrückten Stadt. „Menschen in New York“ präsentiert eine erstaunliche Sammlung von Bildern der wahren New Yorker Persönlichkeiten.

Rührende Geschichten, tolle Bilder

— Ginger1986
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  • Das wahre Gesicht New Yorks

    Menschen in New York

    Ginger1986

    07. March 2015 um 22:25

    Inhalt: Alles begann mit einem Traum. Der Traum zu fotografieren. Nachdem Brandon Stanton seinen Job verloren hatte, ging er komplett in seinem Hobby der Fotografie auf. Am Anfang Gebäude und Brücken und irgendwann kam er auf die Idee Stadtteile und Menschen zu fotografieren um ihre Geschichten zu erzählen. Aus einem Blog heraus entstand dann dieser wundervolle Bildband. Meine Meinung:  Wow eine grandiose Idee! Die Fotos sind Portraits von jungen, alten, kreativen und einzigartigen Menschen. Eine Sammlung von farbenfrohen Fotos die einen zum Schmunzeln, zum Nachdenken oder auch zum Lachen bringen. Sei es ein kleines Kind in bunten Gummistiefeln oder eine Frau mit ihren Hunden im Park. Einwanderer oder Ureinwohner. Menschen zeigen Einblick in ihr Leben oft nach dem Motto "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte." Denn dies ist hier der Fall. Die Bilder sind entweder mit Aufnahmeort oder mit einem Zitat der Person auf dem Bild beschriftet. Man ist gerührt was manche Menschen für Schicksalsschläge oder für schöne Geschichten zu erzählen haben. Es ist einmaliges Buch, so einmalig, bunt und aufregend wie New York selbst. Stanton fotografiert Obdachlose, Kinder, Business Menschen, Künstler oder Familien ( alle mit Einverständnis und spontan auf der Straße angesprochen). Danke an den Fotografen für diesen tollen Bildband, der nicht nur etwas für New York Fans ist, sondern auch für Menschen die anhand von Bildern hinter die Fassade von anderen Menschen blicken wollen. Eine einzigartige Idee, die dazu motiviert sich selber seine Kamera zu schnappen und zu schauen was oder wenn man trifft. 

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  • Ungeschminkter Alltag

    Menschen in New York

    michael_lehmann-pape

    08. December 2014 um 12:47

    Ungeschminkter Alltag New York ist brodelnde Metropole. Touristenzentrum. Teuer. Abgehalftert. Widersprüchlich. Vor allem aber ein Sehnsuchtsort für die Welt in vielfacher, individueller Ausprägung. Brandon Stanton, ehemals Bondtrader in Chicago, zog 2010 nach New York und eröffnete einen Blog über die „Menschen in New York“. Jene, die dort leben. Jene, die das vielfältige Bild dieser „Stadt die niemals schläft“ prägen und ausmachen. Jene Bewohner New Yorks die wahrscheinlich ausgeprägter als an jedem anderen Ort der Welt ihre Individualität als Recht, fast auch als Pflicht nehmen. In der jeder so leben kann, wie es ihm passt, in der Menschen vielfach eher Inseln im Leben darstellen (mit ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten) als eine fassbare größere Gemeinschaft. 400 Fotografien sind es nun, mit denen Stanton seinen Blog in Buchform bringt und in denen er diese unglaubliche Vielfalt der individuellen Ausprägungen prägnant vor Augen führt. Der über und über bunt tätowierte junge Punk, der im Kontrast vom Tod seiner Mutter erzählt. Das ausladende, offenherzige Dekolletee in der U-Bahn mit der fetten Halskette aus Buchstaben „Trust no man“, das mit der seitlich herausblitzenden Brustwarze fast ein Gegensatz in sich darstellt. Der alte Mann mit wallendem Bart und Stock, dessen Rat wäre: „Revoltiert“. Der „Show Man“ im East Village im leuchtend roten Anzug und Maske. „Zähl alles Gute, was du hast“. Und was wäre das in New York? Auch für den Farbigen ohne Beine im Rollstuhl mit seiner Nikolausmütze auf dem Kopf scheint das Glück der Erde, das „Gute“ im Bündel Geldscheine zu liegen, welches er stolz in die Kamera hält. Aufgedonnert, abgehalftert, onduliert oder mit wirren Haaren, sorgsam gekleidet oder nur mit dem nötigsten an zumindest leicht verdreckter Kleidung versorgt. Tanzen? Gerne, für ein paar Dollar….. „Täglich ein paar gute Portraits“, das ist das Ziel Stantons. Nicht abgehobene Kunst oder epische Geschichten per Bild, sondern das „Andere“ im alltäglichen oder der „andere Alltag“, der in New York zu finden ist. Von den beiden Kindern, Freunde bis hin zur komplett (seit 15 Jahren) in Grün gekleideten Frau, nur mit kurzen Ortsangaben oder hier und da einem kleinen Satz kommentiert Stanton seine Bilder, die ansonsten für sich selber sprechen sollen (und dies tun). „Ich trainiere Klarträumen“, diese Haltung der einen exotischen Schönheit im Buch mit ihrer extravaganten Kleidung könnte da für viele andere der Portraits und für Stanton selbst stehen. Interessant, facettenreich, bunt, schräg, glücklich, unglücklich, widersprüchlich oder einfach nur gut drauf, es lohnt sich, sich diesen Portraits von Menschen in aller Ruhe zu nähern, denn in ihnen zeigt Stanton viel mehr vom „wahren New York“, als es vielen Reiseführern oder anderen Beschreibungen der Stadt gelingt.

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