Brandy Colbert

 3.6 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von My Life in Circles und Pointe.

Lebenslauf von Brandy Colbert

Brandy Colbert stammt aus Springfield, Missouri, und hat als Zeitungsredakteurin gearbeitet. Sie lebt in Los Angeles. »My Life in Circles« ist ihr erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Brandy Colbert

Cover des Buches My Life in Circles (ISBN: 9783423740197)

My Life in Circles

 (30)
Erschienen am 11.11.2016
Cover des Buches Pointe (ISBN: 9780147514417)

Pointe

 (0)
Erschienen am 05.05.2015

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Rezension zu "My Life in Circles" von Brandy Colbert

Thema des Buches interessant, schlecht umgesetzt
KupferAlicevor 10 Monaten

Der Klappentext hat so meine Neugierde geweckt, konnte kaum erwarten bis ich das Buch endlich Zuhause hatte. Es ist ein Thema was mich völlig interessiert und zu dem es leider so gut wie keine Bücher gibt. Das Buch ist aus der Sicht von Theo geschrieben, mir war also vorher klar das wir nicht die komplette Gefühlswelt von Donovan mitbekommen. Bin mit der Erwartung an heran das es darum geht wie es für Theo ist wenn Donovan zurückkommt, wie es Donovan geht (aus der Sicht von Theo, aus dem was er ihr anvertraut) und wie die zwei sich danach wieder annäheren. Mir ist völlig klar das es danach nicht einfach weitergeht und das nichts mehr so ist wie vorher. Nur leider muss man sagen das genau das alles nicht behandelt wird, nichteinmal annähernd.

Der Klappentext weckt da leider völlig falsche Erwartungen, weil das Thema Entführung soweit im Hintergrund steht das es einfach nur enttäuschend war.

Also worum geht es dann eigentlich? (Kleine grobe Themenspoiler, nicht ins Detail) Unser Hauptcharakter Theo ist begeisterte Balletttänzerin und ist/war magersüchtig. Das spielt im Buch eine Rolle und ist auch ok. Gehört natürlich dazu wenn man einen Charakter kennenlernt, das es nicht nur um ihre Beziehung zu Donovan geht. Das es noch mehr in ihrem Leben gibt. Da fängt dann auch das Hauptproblem an. Hauptsächlich geht es darum das sie sich in einen Jungen verliebt, eine meiner Meinung nach völlig überflüssige Liebesgeschichte die man in so ziemlich jedem anderen Jugendbuch auch hätte lesen können. Es hat mich beim lesen wirklich genervt, ständig nur darüber was zu lesen und nichts über Donovan. Dann geht es noch um Theos Vergangenheit. Man könnte auch sagen das Donovan nur deswegen existiert damit unsere Protagonistin anfängt ihre damalige "Beziehung" zu hinterfragen. Ist schon ziemlich hart soetwas zu lesen, möchte nicht zuviel verraten. Das hat mir sehr gut gefallen, wie das umgesetzt ist. Das Theo nach und nach immer mehr begreift was damals war auch das Ende das sie so mutig gehandelt hat. Deswegen hätte ich der Autorin auch zugetraut das sie so ein sensibles Thema wie die Entführung gut umsetzen könnte. In der Theorie, praktisch hat das leider nicht geklappt. Das steht soweit im Hintergrund das es nicht einmal als Nebenhandlung hätte gesehen werden können.

Theo war mir leider nicht durchgehend sympathisch, vorallem in der Mitte des Buches konnte ich sie wenig verstehen. Für mich endet das Buch wo es eigentlich fast anfangen sollte. Es bleibt soviel offen wovon man ausgeht das es in dem Buch behandelt wird. Man geht mit mehr Fragen aus dem Buch als man am Anfang hat. Wir erfahren nichts genaueres über Donovan, die beiden haben nur ganz kurzen Kontakt. Im Buch gibt es immer wieder Zeitsprünge die man dafür hätte nutzen können. Es ist klar das es nach sowas etwas dauert, aber wir wissen nach dem Buch wirklich so gut wie nichts. Von mir aus hätte man einen Zeitsprung von einem Jahr machen können, einen zweiten Teil DANACH.  Eben bis zu dem Punkt bei dem Theo mit Donovan richtigen Kontakt hat. Es hätte sonst noch so vorsichtig sein können gerade nach so einem Trauma. Das wir als Leser erfahren könnten wie Donovan sich fühlt, was er erlebt hat und wie sich die beiden ganz langsam wieder annähernd. Daüber hätte man hunderte von Seiten schreiben können.Das ist einfach nur extrem enttäuschend wenn man an das Thema denkt. Wünschte wirklich es wäre gut umgesetzt das ich leider kein ähnliches Buch mit der Thematik kenne. So ist es wirklich fast eine weggeworfene Chance das Buch so mit einer unpassenden Liebesgeschichte in die Länge zu ziehen. 

Als ich den Klappentext gelesen habe war ich mir sicher das ich es lieben würde. Das es extrem emotional werden würde. Man muss es auch erstmal schaffen um so ein Thema herumzureden und eine 0815-Liebesgesichte reinzubasteln die völlig unpassend ist. Kann das Buch absolut nicht weiterempfehlen auch wenn die Gesichte auf den ersten Blick interessant wirkt. Man wird nur enttäuscht und es ist wirklich ärgerlich wenn man an die verschenkten Möglichkeiten denkt.

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Rezension zu "My Life in Circles" von Brandy Colbert

bedrückende Geschichte
rainybooksvor 3 Jahren

Ihr bester Freund wurde vor vier Jahren entführt. Daraufhin bricht für Theo eine Welt zusammen. Nach einer schwierigen Zeit geht es ihr langsam wieder besser, sie isst wieder, trifft sich mit Freunden, sucht eine neue Liebe und jagt ihren Traum eine Ballerina in einem großen Ensemble zu sein, hinterher. Bis plötzlich Donovan wieder da ist. Sein Entführer gefasst und er befreit. Doch für Theo steht viel auf dem Spiel denn sie und der Entführer verbindet etwas. Ein bedrohlicher Schatten legt sich über sie. Denn die Frage ist wann ihr dunkelstes Gehemnis ans Licht kommen wird. ( s. Klappentext)

Meine Meinung:

Auf dem Klappentext stand nicht viel und so wusste ich nur oberflächlich worum es geht und was mich erwartet. Umso überraschter war ich über den Inhalt.

Die Geschichte wird aus Theos Sicht erzählt. Wir begleiten sie wie sie iren Alltag aus Schule, Ballett und Freizeit besteht. Nach und nach lernt man sie besser kennen. Sie ist eine sehr sensible und verletzliche junge Frau, Nach der Zeit wird offentsichlich das sie in ihrem Leben schon einiges erleiden und durchmachen musste. Umso mehr man in die Geschichte eintaucht umso bedrückender und dramatischer wird es. Ich litt mit ihr. Nachdem ihr bester Freund verschwunden war und auch im Zusammenhang mit anderen Ereignissen ging es ihr eine Zeitlang sehr schlecht. Was sich darin hin auswirkte das sie nichts mehr ass und auch sich mit falschen Menschen einließ. Nachdem sie Hilfe bekam ging es ihr wieder besser. Langsam kehrt sie in ihr altes Leben zurück. Doch dann taucht auf einmal ihr bester Freund Donovan wieder auf. Nach vier Jahren ist er wieder da. Doch Grund zur Freude gibt es nicht. Denn Donovan ist so traumatisiert das er stumm bleibt.

Doch Theo fragt sich wie lange dies Sein wird. Den mit dem Entführer verbindet sie etwas. Sie ist hin und hergerissen. Denn was ist wenn alles an was du geglaubt hast gelogen war? Du manupuliert wurdest.
Was wird mit ihr passieren, wenn ihr dunkelstes Geheimnis ans Tageslicht kommt?

Um das zu erfahren muss man es selbst lesen.

Ein sehr gutes Jugendbuch mit einer sehr ernsten Thematik.
Es wird hier viel auf Dinge eingegangen, die in der Jugendzeit passieren können. Wie schnell Kinder und Jugendliche manipulierbar sind. Durch freundliche Worte, ein nettes Lächeln und Beteuerungen von Liebe.  Wie behütete und sehr unschuldige Kinder durch gezielte Manupilationen in sehr schlimme Dinge geraten können. In dem Buch wurde sehr sensible mit den verschiedenen Themen wie Essstörung, Missbrauch usw. umgegangen. Ich fand Theo einen sehr interessanten Charakter auch wenn ihre Handlungsweise nicht immer vielleicht für jeden verständlcih ist, doch nachdem man ihre Hintergrundgeschichte erfährt wird alles klarer und verständlicher.

Fazit:

Ganz hat es für 5 Sterne nicht gereicht, da so ganz der Funke nicht überspringen woltte. Trotz allem ist es ein sehr gutes Jugendbuch und eine Leseempfehlung.

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Rezension zu "My Life in Circles" von Brandy Colbert

Zeitweise eingängig und emotional , zeitweise sehr langatmig.
bibliophileherminevor 3 Jahren

Der Klappentext hat mich sofort Neugierig gemacht und auch das Cover fand ich total ansprechend. Leider hat mich der Inhalt nicht ganz so überzeugen können.

Der Schreibstil ist leicht, trotz der recht schweren Themen die behandelt werden. Und oftmals ist es auch sehr spannend, so dass man das Buch etwas fester greift und die Augen nur so über die Zeilen fliegen. Aber die Momente sind kurz. Dagegen hat das Buch so einige Langen und denen ich auch mal die ein oder andere Zeile überflogen habe.

Meine Sympathie mit den Charakteren schwand auch immer mal wieder. Am Anfang empfand ich Theo wirklich stark aber sie schwachte total ab und erst zum Ende hin war ich denn doch ein bisschen beeindruckt. Hosea dagegen mochte ich von Anfang bis Ende nicht. Und Donovan war zu wenig präsent., was ich persönlich sehr schade fand. Ich hatte mir mehr erhofft. Von der Story und den Charakteren.

Das Buch hat so seine stärken aber eben auch ne Menge schwächen. Trotz des wirklich starken Endes und eingehender Thematik ist es kein Buch was mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat, obwohl es das Potential gehabt hätte. Zeitweise eingängig und emotional , zeitweise sehr langatmig.

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