Brassa‹ L'universel

von Brassaï 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Brassa‹ L'universel
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Inhaltsangabe zu "Brassa‹ L'universel"

Der Fotograf Gyula Halßsz (1899-1974) legte sich 1932 das Pseudonym Brassai zu, in Anlehnung an seinen Geburtsort Brassó/Ungarn. Vorwiegend in den 30er Jahren streifte er mit seiner Kamera durch Paris, manchmal in Begleitung von Henry Miller oder Raymond Queneau - immer auf der Suche nach neuen Motiven. Seine s/w Aufnahmen zeigen die meist nächtliche Metropole und ihre Akteure - Clochards, Huren, Ganoven, Liebende, oder einfache Gemüsehändler. Die Fotoserie "Paris de Nuit" verhalf ihm zu Weltruhm. Brassai's Kamera war stets mitfühlender, aber auch ironischer Beobachter des Geschehens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783822831373
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:Taschen America Llc
Erscheinungsdatum:11.08.2004

Rezensionen und Bewertungen

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor 8 Jahren
    Rezension zu "Brassa‹ L'universel" von null null

    Brassai ist ein großartiger Photograph. Geboren 1899 fängt er die Gebäude und Strassen vom Paris der 30ger Jahre speziell des Nachts in wunderbaren Licht/Schattenbildern ein . Die Homosexuellen- und Prostituiertenszene , die Freier, das Pariser Nachtleben.
    Wirklich aussagekräftig sind seine Strassenbilder von der Existenz der Clochards. Das ganze Elend wird spürbar, die Würde der Betroffenen gewahrt. Gegensätzlich dazu die besser situierten Nachtschwärmer beim Konsum, mit ihrem grässlichen, der damaligen Mode entsprechendem Äusseren und ihrer aufgesetztenFrivolität , abstossend, zum weiterblättern.
    Umwerfend dafür die weiblichen Akte. leicht inszenierte Schönheit die das rein körperliche vergessen lässt und den Himmel (Sky) nachbilden.
    Brassais Objekt - und Landschaftsaufnahmen laden das Auge zum verweilen ein.
    Flach bleiben dafür die Portraits aus dem Café de Flores ; Sarte,de Beauvoir .
    Giacommettis Ausstrahlung einzufangen gelang , Dali als junger Mann mit besitzergreifendem Arm auf Frauenschulter abgelegt bleibt blass.
    Faszinierend wiederum das Thema "Graffitti und Verwandlungen".
    Ein Bildband der immer neues entdecken lässt und polarisiert.
    Dankenswerterweise dreisprachig (dt. , engl. , frz. )
    Mit Jean Claude Gautrands gut recherchiertem Vorwort das zu lesen lohnt, , Biographie.
    Kein Bildband den unbedingt haben muss , verpasst hätte ich ohne ihn etliche beeindruckende Bilder.

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