Brené Brown

 4.3 Sterne bei 14 Bewertungen

Neue Bücher

Die Gaben der Unvollkommenheit
Neu erschienen am 15.10.2018 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.
Entdecke deine innere Stärke
Erscheint am 19.11.2018 als Hardcover bei Kailash.

Alle Bücher von Brené Brown

Sortieren:
Buchformat:
Brené BrownLaufen lernt man nur durch Hinfallen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Laufen lernt man nur durch Hinfallen
Laufen lernt man nur durch Hinfallen
 (4)
Erschienen am 25.07.2016
Brené BrownVerletzlichkeit macht stark
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Verletzlichkeit macht stark
Verletzlichkeit macht stark
 (4)
Erschienen am 20.03.2017
Brené BrownDie Gaben der Unvollkommenheit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Gaben der Unvollkommenheit
Die Gaben der Unvollkommenheit
 (1)
Erschienen am 15.09.2012
Brené BrownEntdecke deine innere Stärke
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Entdecke deine innere Stärke
Entdecke deine innere Stärke
 (0)
Erschienen am 19.11.2018
Brené BrownDie Gaben der Unvollkommenheit: Lass los was du glaubst, sein zu müssen, und umarme was du bist. Leben aus vollem Herzen.
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Gaben der Unvollkommenheit: Lass los was du glaubst, sein zu müssen, und umarme was du bist. Leben aus vollem Herzen.
Brené BrownDie Gaben der Unvollkommenheit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Gaben der Unvollkommenheit
Die Gaben der Unvollkommenheit
 (0)
Erschienen am 15.10.2018
Brené BrownDaring Greatly: How the Courage to Be Vulnerable Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Daring Greatly: How the Courage to Be Vulnerable Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead
Brené BrownRising Strong: How the Ability to Reset Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Rising Strong: How the Ability to Reset Transforms the Way We Live, Love, Parent, and Lead

Neue Rezensionen zu Brené Brown

Neu
SonnenBlumes avatar

Rezension zu "Verletzlichkeit macht stark" von Brené Brown

Verletzlichkeit macht stark - Brené Brown
SonnenBlumevor 4 Monaten

Brené Brown ist Forscherin mit Leib und Seele und sie hat es sich zur Aufgabe gemacht herauszufinden, was es mit Scham und Verletzlichkeit auf sich hat. In ihren jahrelangen Studien ist ihr eines klar geworden: In einer Welt, in der der Mensch nie genug sein kann, ist die Bereitschaft und Fähigkeit, zu Scham und Verletzlichkeit zu stehen, kaum mehr vorhanden.
Mit Humor und Einblicken in ihr eigenes Leben und auf ihren noch immer andauernden Weg zu einem Sein aus ganzem Herzen versucht sie dem Leser näher zu bringen, dass Verletzlichkeit allen zwischenmenschlichen Beziehungen zu Grunde liegt, Scham nicht gleich Schuld ist und auch, dass Führungspersonen und Eltern eine große Verantwortung für ihre Schützlinge tragen, was dieses Thema angeht.

Ich hab das Buch von einer lieben Kollegin empfohlen bekommen, die ein großes Fan von Brené Brown ist. Vielleicht habe ich mir zu viel von der Autorin und dem Thema erwartet, auf jeden Fall habe ich jetzt nach Beenden des Buches nicht das Gefühl, ein großes Aha-Erlebnis gehabt zu haben.
Möglicherweise liegt es daran, dass ich mir durchaus meiner Verletzlichkeit bewusst bin und diese auch versuche zu zeigen, vielleicht hat es aber auch den Grund, dass man keine wirklichen Werkzeuge von der Autorin bekommt, um dieses Thema im eigenen Leben anzugehen.
Es dreht sich alles um zwischenmenschliche Beziehungen, die nicht funktionieren können, wenn man sich nicht auf sich selbst einlässt.


Das einzige Resümee, das ich für mich aus diesem Buch ziehen konnte ist wirklich die Einsicht, dass ich dieses Konzept „Leben“ gar nicht so schlecht meistere, wie ich immer dachte. Es gab allerdings einen Punkt, der mir zu denken gab und zwar, als die Autorin Beispiele aufzählte und darunter auftauchte, dass es für viele Menschen in Ordnung ist, wenn andere ihre Verletzlichkeit zeigen, man das bei einem selbst aber nicht akzeptiert. Wer lässt schon gerne seine Schutzmauern runter? Dieser Absatz war der einzige Moment während dem Lesen, wo mir wirklich der Atem stockte. Sie beschrieb haargenau mich und im ersten Augenblick war ich wirklich schockiert, da mir jemand so gnadenlos einen Spiegel vorgehalten hat. Das hat mich kalt erwischt, aber durch die Erklärung im Anschluss konnte ich für mich selbst auch besser formulieren, WIESO ich das denn so handhabe. 

Leider würde ich trotz, oder gerade wegen meiner hohen Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, keine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. 

Kommentieren0
9
Teilen
Bris avatar

Rezension zu "Laufen lernt man nur durch Hinfallen" von Brené Brown

Die Heldenreise braucht den zweiten Akt - das Scheitern
Brivor einem Jahr

Scham - ein Wort, das man selten tatsächlich verwendet, ein Gefühl, das jeder von uns kennt. Es prickelt im Gesicht, in den Fingerspitzen, in der Magengrube. Manchmal merkt man sofort, wie einem die Wangen rot anlaufen, es wird einem heiß und kalt, manchmal auch gleichzeitig. Ein äußerst unangenehmes Gefühl, weil es uns häufig kalt erwischt. Und wenn eine Emotion so aus dem Nichts kommt, dann schlägt man meist um sich, um sein Gesicht zu wahren. Angegriffen, verletzt, sich nicht genug fühlend sucht man die vermeintliche Schuld bei anderen, gesteht sich eigene Fehler nicht ein, tritt nicht kurz beiseite, um sich über das, was da eben passiert ist, klar zu werden und angemessen zu reagieren.

Brené Brown ist Wissenschaftlerin und lehrt in Houston, Texas. Sie forscht seit Jahren über Scham und deren Ursprünge und Auswirkungen. Das erste Buch, das ich von ihr las, hat mich begeistert. Es hat mir Dinge aufgezeigt, die ich lange geahnt, aber nicht richtig benennen konnte. Als ich sah, dass nun ein neues Buch von ihr auf Deutsch erschienen ist, musste ich es haben. Bereits mit dem Anfang hatte sie mich wieder. Ihr Art zu schreiben ist die, die sie leben möchte: aus vollem Herzen. Und damit ehrlich, offen, mutig, nicht bewertend und vor allem empathisch. Der Spiegel, den sie ihren Lesern zur Identifizierung vorhält, sind Beispiele von Situationen, in denen sie selbst ihre Gefühle und damit ihre Geschichte auf den Prüfstand stellt. Das ist ungemein tröstlich und triggert gleichzeitig sehr viel an.

Prinzipiell war oder bin ich der Meinung, mit meiner Familie Glück gehabt zu haben. Meine Eltern haben mich immer unterstützt, mir aber nicht alles aus dem Weg geräumt. Ich konnte also auf ein gewisses Maß an Selbstvertrauen zurückgreifen, wenn ich ein neues Projekt angegriffen habe und kam ich nicht so voran, wie geplant oder scheiterte gar, konnte ich meine Wunden jederzeit lecken, ohne mir anhören zu müssen, man hätte mir ja gleich gesagt, dass das so nicht funktionierte. Dennoch gibt es, wie ich im Laufe meines Lebens herausfinden musste, genügend blinde Flecken auf meiner emotionalen Landkarte. Ich bin jemand, der sich gerne korrekt verhält, Spielräume jedoch erkennt und zulässt. Bei mir selbst und anderen. Doch gewisse Dinge sind einfach ein NoGo. Sie haben allesamt mit Unehrlichkeit zu tun, damit dass jemand vorsätzlich hintergangen wird. Ungerechtigkeiten ertrage ich nicht, da gehe ich regelrecht in die Luft und das manchmal ungebremst. Da ich ansonsten eher besonnen bin, überrascht das nicht nur mich, sondern auch die Menschen, mit denen ich häufig zu tun habe. Scheitern ist eine Sache, die mir nicht so sehr Probleme macht. Klappt etwas nicht gleich, versuche ich es noch mal, vielleicht auf anderem Weg. Auch das lernt man, wie ich jetzt bestätigt bekam, am besten bereits als Kind. Durch Unterstützung und Aufforderung nicht gleich aufzugeben. Doch manchmal ist die Lösung eines Problems auch darin zu sehen, quasi aufzugeben, einen Schlussstrich unter eine Sache zu setzen.

Zunächst konnte ich vieles, was Brené Brown in Laufen lernt man nur durch Hinfallen aufzeigt einfach abnicken. Es tat gut, es kam meiner Einstellung sehr nah. Viel Information im Buch und äußere Umstände im wahren Leben zwangen mich allerdings dazu, das Buch zur Seite zu legen. Einen durch Eigenbedarf der Vermieter bedingten und vollzogenen Umzug später, auf der Suche nach geeignetem Lesestoff, der sich zwar stapelt, aber trotzdem nicht anbot, griff ich wieder zu Browns Buch. Nahtlos schloss die Lektüre dort an, wo ich mein Lesezeichen hinterlassen hatte. Aber nicht nur von Scham und deren Auslösern spricht Brown, sondern auch davon, wie man diese Auslöser erkennt und den Emotionen, die sie in uns wecken, begegnen kann.Wichtig dabei ist, immer zu wissen: Es ist meine Geschichte, meine Emotion, die berechtigt ist. Wenn ich mich ihr aber vollkommen hingebe, dann tut mir das nicht gut.

Doch genau für solche Situationen weiß Brown Rat. Durch viele Umfragen, auch durch Interviews und Gespräche mit Führungskräften, beleuchtet sie nicht nur das private Umfeld in Bezug auf Emotionen, sondern auch die zwischenmenschliche Komponente im beruflichen Bereich. Dabei ist ganz klar: Zwischenmenschlich wird es immer dann schwierig, wenn etwas nicht wie geplant durchzuführen ist. Dieses Scheitern doch noch in einen Erfolg umzuwandeln ist möglich, dazu muss man aber ehrlich mit sich und allen anderen Beteiligten umgehen. Und das heißt: Es geht nicht um Schuldzuweisungen. Hat man das einmal verinnerlicht, wird das Zusammenspiel deutlich einfacher, angenehmer und produktiver.Dabei hilft es laut Brown, davon auszugehen, dass alle Menschen immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr Bestes geben. Ja, alle und immer. Auch wenn das Beste gefährlich sein kann. Auf dieses Beste zu reagieren - dafür gibt es immer verschiedene Möglichkeiten. Denkt mal drüber nach. Denn wenn man davon ausgeht, erleichtert man sich das Leben, indem man Groll und Ärger möglichst nicht mehr Überhand gewinnen lässt und empathisch und neugierig ist. Und trotzdem muss man seine Grenzen setzen, denn was für mich okay ist, mag es für andere nicht sein.

Sprachlich sehr flüssig und mit lebensnahen Praxisbeispielen versehen, liest sich Laufen lernt man nur durch Hinfallen (im Original Rising Strong) trotzdem anders als die gängigen Bücher aus der Lebensberatungsecke. Es verzichtet auf Plattitüden und zeigt eine Autorin, die sich nicht scheut, auch ihre inneren Kämpfe zum Besten zu geben, ohne sich selbst in eine Opferrolle zu bringen. Lösungsorientiert wird ein Schema angeboten, dass sich auf jedwede Situation unseres Lebens anwenden lässt, die uns stolpern lässt. Das Aufstehen, wenn wir tatsächlich gefallen sind, wird so von Mal zu Mal einfacher. An das Ende des Buches hat Brown, neben einer Zusammenfassung der Schlüsselerkenntnisse und einer kurzen Theorie eines Lebens aus vollem Herzen, ein wunderschön verfasstes Manifest gestellt, das folgendermaßen beginnt:

"Es gibt keine größere Bedrohung für die Kritiker, Zyniker und Angstmacher als jene unter uns, die riskieren zu fallen, weil sie gelernt haben, wieder aufzustehen."

und so endet:

"Uns zu zeigen ist unsere Macht. Geschichten sind unser Weg nach Hause. Die Wahrheit ist unser Lied. wir sind die Mutigen mit dem gebrochenen Herzen. Wir entwickeln uns zu innerer Stärke und stehen unerschrocken wieder auf."

Laufen lernt man nur durch Hinfallen hat mich verändert. Im Bezug auf mich selbst, die ich auch Unangenehmes über mich entdeckt habe, im Bezug auf andere und im Bezug auf meine Reaktion auf das Verhalten anderer mir gegenüber. Ich bin noch lange nicht fertig, ich muss mich immer wieder verorten, aber dank dieses Buches, das einen festen Platz in meinem Regal hat, wird das nicht mehr so schwierig sein. Auch weil es okay und richtig ist, dass wir alle immer auf dem Weg sind, zu werden, wer wir sind. Vielleicht ist auch das die Antwort auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens. Wer weiß?

Wer ein authentisches, ehrliches Leben aus vollem Herzen führen möchte, dem sei dieses wohltuende Buch wärmstens empfohlen - es erspart einem keine unangenehmen Gefühle oder Situationen, aber es hilft, mutig seine Emotionen zu zeigen und damit bei der Fortsetzung unserer Heldenreise, auf der wir alle sind und die wir auch einfach Leben nennen können. Denn egal, was wir tun, wichtig ist nicht, was irgendwer von uns denkt. Denn Kritik wird es von irgendeiner Seite immer geben. Also zeigen wir uns doch lieber, tun wir das, wohinter wir stehen, denn Fallen ist nicht schlimm, wir können ja wieder aufstehen..

Kommentieren0
23
Teilen
FrauTinaMuellers avatar

Rezension zu "Laufen lernt man nur durch Hinfallen" von Brené Brown

Laufen lernt man nur durch Hinfallen
FrauTinaMuellervor einem Jahr

Ich lese die Bücher von Brenè Brown sehr gerne. Ihr aktuelles Buch “Laufen lernt man nur durch Hinfallen” landete also sofort auf meinem STUB (Stapel ungelesener Bücher), aus dem ich intuitiv das für mich – je nach Tagesform und Gusto – Buch auswähle.

Es geht um das Thema Innere Stärke. Brené Brown schreibt, dass nur derjenige wahrlich stark ist, der es auch gelernt hat, Schwäche zu zeigen. Denn wahre innere Stärke wächst aus Niederlagen und nicht aus Siegen, was ja auch der Buchtitel und das Cover mit den watschelnden Pinguinen bereits suggeriert. Und so schreibt sie weiter, dies weise uns den Pfad zu Weisheit, Hoffnung und einem tieferen Sinn des Lebens.

“Wenn Menschen voll und ganz in ihrer Wahrheit stehen oder wenn jemand, der gefallen ist, wieder aufsteht und sagt: Verdammt. Das hat wirklich wehgetan, aber es ist mir wichtig, und ich probier es noch einmal, dann ist meine intuitive Reaktion: Was für eine Kämpfernatur! Es gibt so viele Menschen, die, statt ihre Verletzung zu fühlen, aus ihrer Verletzung heraus handeln oder, statt sich ihren Schmerz einzugestehen, anderen Schmerz zufügen. Statt zu riskieren, sich enttäuscht fühlen, entscheiden sie sich dafür, enttäuscht zu leben.” (Seite 27)

Brené Brown hat hierzu einen Drei-Stufen-Programm entwickelt, das sich in allen Krisen und Streitigkeiten etc. anwenden lässt. Zu Beginn steht eine ehrliche Bestandsaufnahme auf dem Plan und zwar der emotionalen Reaktionen. Im nächsten Schritt entlarven wir versteckte Glaubenssätze, inneren Wahrheiten, Wahrnehmungen und sonstigen antrainierten oder uns von Bezugspersonen in der Kindheit abgeschauten Verhaltensweisen und Emotionen. Im letzten Schritt lernen wir nun, mutig voranzuschreiten und aufrichtig und ehrlich zu uns zu stehen. Nur so können wir unser Leben zu einem neuen Weg etc.  hin transformieren.

“Eine der schlichten Weisheiten für ein Leben aus vollem Herzen lautet: Entweder du gehst in deine Geschichte hinein und übernimmst Verantwortung für deine Wahrheit, oder du bleibst draußen und kämpfst rastlos um deinen Selbstwert.” (Seite 79)

Fazit: Ein bemerkenswertes und sehr empfehlenswertes Buch, um sich selbst näher zu kommen und seine Außenwirkung auf eine liebevolle Herzensebene zu heben. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und behandle andere wahrhaftig und authentisch, wie du auch behandelt werden möchtest – wertschätzend, liebe- und respektvoll! Ein tolles Buch!

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 22 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks