Brené Brown Laufen lernt man nur durch Hinfallen

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Inhaltsangabe zu „Laufen lernt man nur durch Hinfallen“ von Brené Brown

Wahre innere Stärke erwächst nicht aus Siegen, sondern aus Niederlagen: Gerade zu straucheln und hinzufallen, birgt die Chance für inneres Wachstum und weist uns den Weg zu Weisheit, Hoffnung und einem tieferen Lebenssinn.Die US-amerikanische Starpsychologin Brené Brown erforscht seit vielen Jahren die Gesetzmäßigkeiten innerer Stärke. Anschaulich und anhand vieler Beispiele beschreibt sie den Entwicklungsprozess, der uns in Krisenzeiten positiv formt: Wir lernen, mit Scham umzugehen. Uns trotz widriger Umstände als wertvoll zu empfinden. Gehen das Wagnis ein, uns in unserer Verletzlichkeit zu zeigen. Entwickeln den Mut, uns über die eigenen Grenzen hinauszuwagen und unser Leben aktiv zu gestalten – und sind schließlich stärker als je zuvor.

Ein bemerkenswertes Buch, um sich selbst näher zu kommen & seine Außenwirkung auf eine liebevolle Herzensebene zu heben!

— FrauTinaMueller
FrauTinaMueller

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  • Laufen lernt man nur durch Hinfallen

    Laufen lernt man nur durch Hinfallen
    FrauTinaMueller

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 17:57

    Ich lese die Bücher von Brenè Brown sehr gerne. Ihr aktuelles Buch “Laufen lernt man nur durch Hinfallen” landete also sofort auf meinem STUB (Stapel ungelesener Bücher), aus dem ich intuitiv das für mich – je nach Tagesform und Gusto – Buch auswähle. Es geht um das Thema Innere Stärke. Brené Brown schreibt, dass nur derjenige wahrlich stark ist, der es auch gelernt hat, Schwäche zu zeigen. Denn wahre innere Stärke wächst aus Niederlagen und nicht aus Siegen, was ja auch der Buchtitel und das Cover mit den watschelnden Pinguinen bereits suggeriert. Und so schreibt sie weiter, dies weise uns den Pfad zu Weisheit, Hoffnung und einem tieferen Sinn des Lebens. “Wenn Menschen voll und ganz in ihrer Wahrheit stehen oder wenn jemand, der gefallen ist, wieder aufsteht und sagt: Verdammt. Das hat wirklich wehgetan, aber es ist mir wichtig, und ich probier es noch einmal, dann ist meine intuitive Reaktion: Was für eine Kämpfernatur! Es gibt so viele Menschen, die, statt ihre Verletzung zu fühlen, aus ihrer Verletzung heraus handeln oder, statt sich ihren Schmerz einzugestehen, anderen Schmerz zufügen. Statt zu riskieren, sich enttäuscht fühlen, entscheiden sie sich dafür, enttäuscht zu leben.” (Seite 27) Brené Brown hat hierzu einen Drei-Stufen-Programm entwickelt, das sich in allen Krisen und Streitigkeiten etc. anwenden lässt. Zu Beginn steht eine ehrliche Bestandsaufnahme auf dem Plan und zwar der emotionalen Reaktionen. Im nächsten Schritt entlarven wir versteckte Glaubenssätze, inneren Wahrheiten, Wahrnehmungen und sonstigen antrainierten oder uns von Bezugspersonen in der Kindheit abgeschauten Verhaltensweisen und Emotionen. Im letzten Schritt lernen wir nun, mutig voranzuschreiten und aufrichtig und ehrlich zu uns zu stehen. Nur so können wir unser Leben zu einem neuen Weg etc.  hin transformieren. “Eine der schlichten Weisheiten für ein Leben aus vollem Herzen lautet: Entweder du gehst in deine Geschichte hinein und übernimmst Verantwortung für deine Wahrheit, oder du bleibst draußen und kämpfst rastlos um deinen Selbstwert.” (Seite 79) Fazit: Ein bemerkenswertes und sehr empfehlenswertes Buch, um sich selbst näher zu kommen und seine Außenwirkung auf eine liebevolle Herzensebene zu heben. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und behandle andere wahrhaftig und authentisch, wie du auch behandelt werden möchtest – wertschätzend, liebe- und respektvoll! Ein tolles Buch!

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  • Laufen lernt man nur durch Hinfallen

    Laufen lernt man nur durch Hinfallen
    Kleine8310

    Kleine8310

    20. August 2016 um 23:34

    "Laufen lernt man nur durch Hinfallen" ist ein Ratgeber/Sachbuch der Autorin Brene Brown. In diesem Buch geht es um das Thema der Inneren Stärke. Was sie ist, wie sie entsteht und wie es gelingen kann sie zu erhalten und zu vergrößern. Ich denke, dass dieses Buch für jeden Menschen interessant und aufschlussreich seien kann, da Brene Brown sehr weitgefächert an die Thematik herangeht und man individuell schauen kann, was davon zu einem selbst passen würde.   Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Brene Brown schreibt flüssig und trotz Sachthemen nicht ansatzweise trocken oder gar langweilig. Ihre Ausführungen, Erklärungen und Beschreibungen liessen sich flüssig und interessant lesen. Dieses Buch ist in Elf verschiedene Kapitel plus den Anhang aufgeteilt und mir ist zuerst die liebevolle, bedachte Auswahl der Kapitelüberschriften aufgefallen. Unter "Die Physik der Verletzlichkeit" beispielsweise, geht die Autorin und Psychologin auf eine liebevolle und sensible Art an das Thema Verletzungen heran und sie macht deutlich, wie wichtig es ist selber mit sich, ebenfalls mitfühlend und verständnisvoll umzugehen. Das fand ich sehr schön und auch wirklich positiv. Dadurch wird dem Leser/ der Leserin nämlich schnell klar, dass es sich bei diesem Buch nicht um allgemeine "Ändere dein Leben - Lektüre" handelt.     Das Buch ist logisch aufgebaut, sodass man mit einer Bestandsaufnahme seines Lebens beginnt. Darauffolgend stößt man auf Kapitel die sich der Neubewertung widmen. Hier gab es für mich, schon beim Lesen, ein paar Aha - Momente und als ich später nochmal darüber nachgedacht habe, folgten noch mehr! Die Autorin berichtet von Begebenheiten aus ihrer eigenen Therapeutenpraxis und bezieht sich desweiteren aber auch auf Ergebnisse aus Studien und Erfahrungsberichte zum Thema der Inneren Stärke. Dieses ausgewogene Mischung hat mich komplett überzeugt.    Im Laufe des Buches gibt Brene Brown dem Leser/ der Leserin, aber nicht nur gute Anekdoten mit auf den Weg, sondern sie gibt auch Ratschläge und Tipps, wie man es selber schaffen kann durch ein verändertes Verhalten sich selbst gegenüber zu innerer Stärke zu kommen. Das Thema Neubewertung zieht sich wie ein hilfreicher, roter Faden durch das gesamte Buch! Positiv:  * flüssiger und angenehm zu lesender Schreibstil * interessante Umsetzung und Überlieferung des Themas * abwechslungsreiche Kapitel, die nicht nur eine Sichtweise beinhalten * es funktioniert wirklich!   Negativ:  * war für mich hier nichts, mich hat dieses Buch komplett überzeugt!   "Laufen lernt man durch Hinfallen" ist ein abwechslungsreicher und interessanter Ratgeber zu einem wichtigen und spannenden Thema, indem die Autorin gekonnt Fachliches, Studienergebnisse und eigene Erfahrungen miteinander verknüpft und mich so komplett überzeugen konnte!

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  • Wichtige Reflexion

    Laufen lernt man nur durch Hinfallen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    08. August 2016 um 14:16

    Wichtige ReflexionEigentlich liegt es offen vor aller Augen und ist vom Prinzip her ganz einfach. Wenn man sich Kindern betrachtet, die Laufen lernen, dann ist dies ein Prozess des immer wieder Angehens und Versuchens, des „Stützen“ suchen und, eben, des ständigen Hinfallens, bis das Kind die Balance auf zwei Beinen gefunden hat.Übertragen gesehen, und auch das entspricht der allgemeinen Lebenserfahrung, ist jedes Herangehen an Neues, Unbekanntes, noch nicht Antrainiertes oder Eingeübtes ein ähnlicher Vorgang. Behaftet mit Aneignen, Erproben, vielfachem Scheitern und dann sicherer werden in dem, was man da Neues lernt. Das allgemeine Bild der Gesellschaft aber sucht, offenkundig, wenn man die Medien verfolgt, den dynamischen, erfolgreichen, belastbaren, kompetenten, souveränen, schlanken, fitten und attraktiven Menschen. Als „fertiges Produkt“ zudem noch.Hier aus der Reihe Fallen, sich Blößen geben, hochkant Scheitern und „Hinfallen“, das löst Sorge aus, das möchte niemand so richtig, der ins Erwachsenenleben eingetreten ist.Beides zusammen nun aber geht nicht, Neues wagen und den Lernweg betreten (der zunächst mit Scheitern und Fehlern und Hinfallen gepflastert ist) und zugleich bereits kompetent und souverän zumindest erscheinen können. So mag es sein, dass sich eine Vielzahl von Menschen im Lauf des Lebens immer weniger Risiken aussetzen und immer mehr nur in dem Verbleiben, was sie meinen, zu können, in dem sie sich sicher fühlen.Echte innere Stärke, so wie Brown sie nachvollziehbar im Buch vor Augen führt, besteht aber nun gar nicht in jenem „Image“, das aktuell so hoch im Kurs steht, sondern eben aus der Kraft, Neues anzugehen, unbekanntes Gebiet zu betreten und das Hinfallen als Lernprozess und nicht als Blamage zu betrachten. Auch wenn das Buch natürlich für den je individuellen Leser geschrieben ist, hier fast Brown spürbar ein allgemeines, gesellschaftsbestimmendes Thema an. Die Frage nach individueller, innerer Stärke und der Sicherheit seiner selbst im Gegensatz zum „sich eingliedern“ in die allgemein vorgegebene Rahmenbedingungen und „auf Nummer sicher“ gehen im Rahmen der umgebenden Kulturgruppe.Hemdsärmelig, mit vielen praktischen Beispielen aus dem Leben zur Illustration versehen, hautnah in der Sprache, führt Brown dabei mit spürbarer Begeisterung auf diesen Weg zum „Erlernen des Ertragens von Niederlagen und des Weitermachens nach einem solchen Hinfallen“.„Ich glaube mittlerweile, dass wir alle uns in unserem Leben zeigen und gesehen werden willen. Das heißt, dass wir kämpfen und Niederlagen erleiden werden“.Was, recht verstanden, zur Kerneinsicht führt, die Brown dem ausgeprägten Individualismus unserer Tage entgegensetzt: „Wir begleiten uns alle gegenseitig nach Hause“.Der praktische Kern (der einfach klingt aber tatsächliche hohe Überwindung kostet und ins Risiko führt) dabei ist eben jene „Verletzlichkeit“, die Brown definiert als „die Bereitwilligkeit, sich zu zeigen und gesehen zu werden ohne das Ergebnis zu kennen“.Der einzige Weg zu mehr Freude und Liebe. Mit dem Nachteil, das Stolpern und Fallen unabtrennbar zu diesem Weg gehören werden (ebenso, wie wunderbare Ergebnisse und Erlebnisse, was man aber erst hinterher wissen wird).Mutig zu sein und sich nach draußen zu zeigen. Wie man wirklich ist und fühlt. Mit gewisser Bangigkeit, aber auch mit der Erkenntnis, dass nur das zu Beziehungen und Ereignissen führt, die wirklich der eigenen Person, wie sie ist, gelten, den Weg dazu legt Brown in diesem Buch humorvoll und sehr, sehr verständlich vor die Augen des Lesers. Und motiviert ungemein, dass „das Wagnis sich lohnt“.

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