Brenda Frederic Der Tag, an dem sie Karsten wiedersah

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(1)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem sie Karsten wiedersah“ von Brenda Frederic

Freda sieht eines Tages einen jungen Mann, der ihrem Jugendfreund Karsten verblüffend ähnlich sieht. Dieser kurze Moment weckt nostalgische Gefühle in ihr, die dazu führen, Karsten zu suchen. Sie möchte wissen, was aus ihm geworden ist. Doch es scheint, als existiere er gar nicht mehr. Um die Suche zu intensivieren, nimmt sich Freda eine Woche frei, ohne ihrem Mann davon zu erzählen. Sie lässt sich einfangen von der Theateratmosphäre rund um Michael und seinen Künstler- und Schwulenfreunden. Karsten wird zunehmend unwichtiger - aber wer ist der aufgebrachte Mann, der ihn am liebsten umbringen würde …?

Nette Lektüre für zwischendurch in der Bahn, schnell und flüssig zu lesen, aber nach einem knackigen Anfang nicht überzeugend.

— orfe1975
orfe1975

Fesselnde Geschichte einer Frau in der Midlife-Crisis und ihrer Suche nach der Jugendliebe

— jutscha
jutscha

Was passiert, wenn der Ex plötzlich wieder auftaucht?

— EditionOberkassel_Verlag
EditionOberkassel_Verlag
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Verspricht mehr als es halten kann...

    Der Tag, an dem sie Karsten wiedersah
    orfe1975

    orfe1975

    06. July 2015 um 22:42

    Cover: Das Cover ist kein wirklicher "Eye­cat­cher". Es passt zwar zur Geschichte, zu einer mausgrauen, im Alltag versunkenen Freda. Aber ein so mausgraues Cover hätte mich im Laden nicht angesprochen. Die Frau auf dem Cover sieht irgendwie sehr nach einer Computeranimation aus, ihre Haare wirken wie aus Knete. Insgesamt nicht sehr ansprechend gestaltet. Titel und Inhalt: Der Titel ist sehr lang, der Klappentext verspricht einen spannenden Inhalt um eine Frau in der Midlife Crisis, die ihre Jugendliebe wiedersehen will, um ihrem grauen Ehealltag zu entfliehen und dabei auf ein Geheimnis stößt. Mein Eindruck: Mit ca. 80 Seiten ist der Roman überschaubar kurz. Dadurch wird die Handlung sehr gestrafft. Der Schreibstil gefiel mir anfangs sehr gut, die Autorin versteht es besonders im ersten Drittel sehr fesselnd zu schreiben und man kommt flüssig durch das Buch. Doch, obwohl durchweg flüssig zu lesen, wird die Handlung im weiteren Verlauf für meinen Begriff immer unglaubwürdiger. Die Charaktere werden m. E. zu oberflächlich beschrieben, ihre Handlungen überstürzen sich und die Erklärungen hierzu sind recht dürftig. Das Ende ist offen, regt mich aber nicht wie andere offene Enden zum Nachdenken an, sondern wirkt auf mich so, als hätte die Autorin keine Lust gehabt, sich ein stimmiges Ende auszudenken. In die Hauptperson Freda konnte ich mich anfangs noch gut einfühlen: eine ältere, länger verheiratete Frau, deren Ehe nur noch auf dem Papier existiert und die sich von dem Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe erhofft, mehr Abenteuer in ihrem Leben zu bekommen. Aber sie kommt nach meinem Geschmack bei der Suche zu oft vom Weg ab, macht auf mich den Eindruck, als wisse sie nicht wirklich was sie will, wie ein kleines Boot, das auf dem Meer hin und her geschaukelt wird ohne Ziel... Schade, man hätte mehr aus dem guten Ansatz rausholen können.

    Mehr
  • Leserunde zu "Der Tag, an dem sie Karsten wiedersah" von Brenda Frederic

    Der Tag, an dem sie Karsten wiedersah
    BrendaFrederic

    BrendaFrederic

    Hallo Leseleute :-) Die edition oberkassel und ich möchten zur Leserunde einladen. Ich bin Brenda Frederic und bin neu hier und zum ersten Mal in solch einer virtuellen Gruppe. Ich werde die Runde verfolgen, mich auch gerne hin und wieder zu Wort melden. Ihr könnt euch für ein Freiexemplar (nur epub) bewerben - bei mehr als zehn Meldungen entscheidet das Los. Auf geht's! Ich wünsche viel Spaß! :-) Eure Brenda

    Mehr
    • 47
  • Fesselnde Geschichte einer Frau in der Midlife-Crisis und ihrer Suche nach der Jugendliebe

    Der Tag, an dem sie Karsten wiedersah
    jutscha

    jutscha

    02. July 2015 um 19:04

    Freda ist um die vierzig, kinderlos, und ihre Ehe ist eingefahren und plätschert nur noch vor sich hin. Dann sieht sie plötzlich einen Jungen, der ihrer Jugendliebe Karsten unglaublich ähnlich sieht. Sie macht sich auf die Suche nach ihm. Diese Woche, in der sie nach ihm forscht, läuft zunehmend aus dem Ruder, und Freda hinterfragt plötzlich ihr gesamtes Leben. Sie hat das Gefühl, ihr Leben verrinnt und sie hat ein paar wichtige Erfahrungen ausgelassen. Dass sie damit ihre Ehe aufs Spiel setzt, interessiert sie nicht. Sie lässt sich treiben und findet es aufregend. Dabei trampelt sie aber auch auf den Gefühlen anderer rum. Soll sie in der eingefahrenen Ehe bleiben oder wäre es besser, endlich einen Schlussstrich zu ziehen? Ist es richtig, dass sie einfach tut, wonach ihr der Sinn steht und nichts hinterfragt? Als sie Karsten dann tatsächlich findet, ist alles anders, als sie es sich vorgestellt hat und ihr Leben nimmt eine dramatische Wendung. Mit dem Schreibstil bin ich wunderbar zurecht gekommen. Die Geschichte ist flüssig und fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Dass so manche Wendung unerwartet kam, fand ich absolut klasse. Das Ende ist offen und lässt dem Leser viel Spielraum. Es hat mich nicht wirklich befriedigt, weil zu viele Fragen offen bleiben. Vielleicht liegt das aber auch in der Absicht der Autorin und es ist eine Fortsetzung geplant. Ich würde diese auf jeden Fall lesen. Das Buch hat mich wirklich gefesselt, auch wenn mich das Ende etwas enttäuscht hat. Dennoch kann ich die Geschichte guten Gewissens empfehlen. Für mich ist sie 4 von 5 Sternen wert.

    Mehr