Brenda Jagger Aphrodites Tochter

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Inhaltsangabe zu „Aphrodites Tochter“ von Brenda Jagger

Noch immer großartiger Liebes- und Historienroman in unaufgeregtem Stil einer Geschäftsfrau des Liebshandwerks in der High-Society Roms

— Tintensport
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  • Für die 80er außergewöhnlich pfiffiger und ...

    Aphrodites Tochter

    Tintensport

    03. November 2017 um 14:02

    Aphrodites Tochter. Zu unrecht vergessen gegangener Roman ... ... der mich in den 80ern total begeisterte, weil er so anschaulich und glaubwürdig aus Frauensicht geschrieben war, wie ich es danach ewig nicht wiederfinden konnte. Habe das Buch nie mehr vergessen und es jetzt endlich antiquarisch kriegen und wiederlesen können.Der Stil ist so lässig und unaufgeregt - auch heute noch klasse zu lesen - wie die Heldin zielbewusst und nüchtern (jedenfalls ringt sie darum es zu sein). Doch was sie alles miterlebt, das hat es in sich (das große Hauen und Stechen um die Macht in der römischen Elite), zumal sie mit dem eigenen Leben bedroht ist, weil sie zu viel von allem mitbekommt.Dazu kommt die Konkurrenz - die auch hier das Geschäft belebt. Jede Kollegin will die Anwärter auf den nächsten Cesarenthron auf ihrer Kundenliste haben. Das steigert das berufliche Ansehen und sichert Vermögen und Zukunft ...Danae ist schon mit 19 (!)eine höchst erfolgreiche Geschäftsfrau, die sich hochgerabeitet hat - so jedenfalls sah `das' Gewerbe in der Römerzeit aus, jedenfalls so wie die Jagger es auferstehen lässt. Sie kann sich eigene Amouren nicht leisten, sie hat drei Geschwister und eine Freundin zu ernähren (2 Brüder - attraktive liebenswerte Taugenichtse, die ihr (und der Freundin) vielerlei nette Probleme machen; eine kleine Schwester, die ihr irgendwann den Rang abläuft und ihr den heimlich Geliebten ausspannt) ... aber natürlich sehnt Danae sich nach einem Happyend ... und `er' auch ... obwohl die Protagonistin und der still Angebetete sich jahrelang umschleichen und aus dem Weg zu gehen versuchen, bzw sehr viel anderweitig leben und lieben.Die Zeit, mit ihren Figuren und ihren - eben römischen - Sitten/Moral wird großartig und lebendig erzählt. Mord ist alltäglich, Intrige ist anerkannte Methode, der Andere ist mir soviel wert, wie er mir nutzt und wird wie eine Schachfigur eingesetzt; Treue/Monogamie sind noch gar nicht erfunden ... es ist also genau so wie heute - nur dass hier keiner so tut, als wäre es anders.Sehr erfrischend.

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