Brenda Joyce Im Rausch der Ballnacht

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Inhaltsangabe zu „Im Rausch der Ballnacht“ von Brenda Joyce

Irland 1812: Seit Jahren ist Lizzie heimlich in den skandalumwitterten Tyrell de Warenne verliebt. Jede Nacht träumt sie von diesem Mann, der so gefährlich, so unerreichbar wirkt. Aber wie soll eine unerfahrene junge Dame wie sie einen echten Frauenhelden für sich gewinnen? Lizzies einzige Hoffnung ist der Maskenball im fernen London, auf dem sie Tyrell zu erobern hofft. Tatsächlich kommt es im Rausch der Ballnacht zum lang ersehnten, leidenschaftlichen Kuss. Doch Lizzie hat die Rechnung ohne ihre Schwester Anna gemacht: die hat seit jeher eine Schwäche für hinreißend attraktive Männer wie Tyrell – und verfügt über die Waffen einer Frau …

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  • Rezension zu "Im Rausch der Ballnacht" von Brenda Joyce

    Im Rausch der Ballnacht
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Seit Lizzie 10 Jahre alt war, ist sie in Tyrell de Warenne verliebt. Er rettete ihr das Leben und sie sah zu ihm auf und dachte, er wäre ein Prinz, der ihr zu Hilfe eilte. All die Jahre bis zur Pupertät liebte sie ihn aus der Ferne, wohl wissend, dass es für sie nie ein Happy End mit ihm geben würde. Er ist der älteste Sohn und Erbe des Earl of Adare, ein reicher Adliger und sie nur die Tochter eines niederigen und verarmten Adels. Ein de Warenne würde nie unter seinem Stand heiraten. Als Lizzie alt genug ist, um auf den Maskenball gehen zu können, den die de Warennes jedes Jahr veranstalten, kann sie an nichts anderes mehr denken. Ihre Gedanken drehen sich nur noch um Tyrell. Da sie Tagträumen nachgeht, wird sie fast von einer Kutsche zu Tode gefahren, nur dem schnellen Eingreifen von Tyrell ist es zu verdanken, dass sie mit dem Schrecken davonkommt. Und wieder kann sie ihr Glück nicht fassen, dass er sie in den Armen hält und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn endlich zu küssen. Ihre Hoffnung besteht darin, ihn beim Maskenball für sich zu gewinnen. Sie kommen sich beim Maskenball auch näher, da sie jedoch eine Maske trägt, geht sie davon aus, dass er sie nicht erkennt. Er nimmt ihr das Versprechen ab, sich mit ihr um 12:00 Uhr im Garten zu treffen. Leider kommt alles anders. Lizzies Schwester Anna, die wunderschöne, verwöhnte junge Frau, beschmutzt beim Maskenball ihr Kleid und bettelt Lizzie solange, dass sie die Kleider tauschen. Für Lizzie ist somit der Abend zuende, sie fährt nach Hause und trauert der Gelegenheit nach, Tyrell im Garten zu treffen. Das Leben geht seinen gewohnten Gang, Lizzie träumt weiter von Tyrell und Anna lernt einen Mann kennen, den sie heiraten will. Anna verändert sich, sie lacht nicht mehr und wirkt sehr zurückhaltend. Sie vertraut sich ihrer Schwester Lizzie an und erzählt ihr, dass sie schwanger ist. Sie hat Angst vor dem Skandal, den es geben wird, wenn herauskommt, dass sie ein Kind bekommt, denn der Mann, den sie heiraten will, ist nicht der Vater des Kindes. Lizzie ist geschockt, entwickelt aber einen Plan, um Anna zu helfen. Sie fälscht einen Brief von ihrer Tante Eleanor, die sie bittet, die Mädels nach Dublin zu schicken, da es ihr nicht gut geht. Schweren Herzens lässt die Mutter sie allein fahren, nicht wissend, dass die beiden vor der Tür der Tante wie zwei Bittsteller stehen werden, in der Hoffnung, nicht gleich wieder nach Hause geschickt zu werden, wo alles auffliegen würde. Lizzies Plan sieht vor, dass Anna ihr Kind dort in aller Abgeschiedenheit bekommt und das Kind schließlich zur Adoption freigibt. Letztendlich nimmt die Tante sie auf unter der Bedingung, dass Anna sagen soll, wer der Vater des Kindes ist. Als sie den Namen des Vaters ausspricht, Tyrell de Warenne, ist Lizzie geschockt und maßlos enttäuscht vom Verrat ihrer Schwester. Das Kind wurde in der Nacht vom Maskenball gezeugt. Trotzdem Lizzie das nicht verwinden und vergessen kann, hält sie weiterhin zu Anna, bis diese das Kind, einen Jungen, zur Welt bringt. Als sie ihn im Arm hält und in die Augen blickt, weiß sie, dass sie dieses Kind niemals in fremde Hände geben kann, sie fasst den Entschluss, Ned als ihr eigenes Kind auszugeben, wohl wissend, wie schwer das wird, als alleinstehende Frau ein uneheliches Kind zu haben. Die Heimlichtuerei hört auf, als Lizzies Eltern drängen, dass sie wieder nach Hause kommen soll. Begleitet wird sie von ihrer Tante, die den Eltern verrät, wer der Vater des Kindes ist. Die Eltern wollen Tyrell de Warenne, der kurz vor der Verlobung mit Blanche steht, zur Rede stellen. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Brenda Joyce zeigt in dem Roman wieder ihr Können. Lizzie wird von ihr als eine liebenswerte Person gezeichnet, die jederzeit für andere eintritt und die Konsequenzen trägt. Sie handelt nicht impulsiv, sie überlegt ihre Schritte genau. Sie ist liebenswürdig und charmant und weiß die Leute für sich einzunehmen. Sie hat nur einen Fehler, sie kann ihre Liebe zu Tyrell nicht unter Kontrolle bekommen. Trotzdem sie ihn nicht bekommen kann, möchte sie, dass er glücklich wird. Sie ist einfach zu gut. Lizzie wird hier als die immer Gute dargestellt. Tyrell, auch, wenn ihn Gewissenbisse plagen, ist doch ziemlich selbssüchtig. Er wankt zwischen Tradition und Liebe. Welche Entscheidungen soll er treffen und welche Konsquenzen bedeutet das? Ein sehr schön geschriebener Roman, der sich nur schwer aus der Hand legen lässt. Man lebt und leidet mit Lizzie und erfreut sich mit ihr in den glücklichen Stunden. Mehr als einmal haben mir die Tränen in den Augen gestanden. Das Cover ist sehr schön gestaltet, auch wenn ich damit Probleme habe, es in der Bahn zu lesen. Wer möchte sich schon outen, dass er solche Romane liest? :-) Im nachhinein muss ich feststellen, dass der Klappentextdichter das Buch nicht gelesen hat. Der Maskenball fand in Adare (Irland) statt und geküsst haben sich Lizzie und Tyrell auch nicht, denn dazu kam es ja nicht mehr. Eine wunderbare Liebesgeschichte, die nichts vermissen lässt. Wer schon andere Bücher von Brenda Joyce gelesen hat, weiß auch, wie gut sie schreibt. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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    DarkReader

    DarkReader

    08. February 2012 um 14:05