Ich töte dich: Thriller

von Brenda Novak 
3,7 Sterne bei34 Bewertungen
Ich töte dich: Thriller
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Positiv (24):
Jess_Nes avatar

Düsterer Thriller mit Gänsehaut-Garantie!

Kritisch (4):
Langeweiles avatar

Hat mich nicht überzeugt

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Inhaltsangabe zu "Ich töte dich: Thriller"

Ein Alptraum wird wahr

Als sie sechzehn Jahre alt war, wurde sie von ihrem Freund eingesperrt und gequält. Sie wurde nur gerettet, weil er sie für tot hielt. Nun ist sie Psychologin in einer Anstalt im fernen Alaska, die von vielen Einwohnern argwöhnisch beäugt wird. Als eine Einheimische grausam ermordet wird, hat man sofort jemanden aus der Anstalt in Verdacht. Doch Evelyn weiß es besser – es ist ein Hinweis an sie, eine Drohung und das Zeichen, dass die Vergangenheit noch längst nicht vergangen ist. Zum Glück ist sie nicht allein. Der Polizist des Ortes hat sich in sie verliebt, doch spielt er ein faires Spiel mit ihr?

»Viele Twists und Überraschungen, klug gezeichnete Charaktere und ein starker Plot – Brenda Novak beweist, dass sie starke Thriller schreiben kann.« Booklist

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841214119
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:441 Seiten
Verlag:Aufbau Digital
Erscheinungsdatum:04.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    AndreaKoesters avatar
    AndreaKoestervor einem Monat
    Ich töte dich

    „Eigentlich hätte er gar nicht vorgehabt, sie umzubringen. Aber er benahm sich nicht so, als machte ihm das etwas aus, oder als bedeutete sie etwas anderes oder mehr für ihn als ihre Freundinnen. In Wahrheit wurde er immer glücklicher, je mehr Schmerz er ihr zufügte. Das Foltern hatte etwas in ihm ausgelöst, einen anderen Menschen aus ihm gemacht. Sie hätte nie gedacht, dass jemand so sein konnte.“ (Auszug Seite 8)

     

    Evelyn Talbot hat in Hilltop, Alaska, ein Gefängnis gegründet, in dem sie Psychopathen erforscht. Diese Berufung entstand, weil sie als Jugendliche von ihrem damaligen Freund Jasper gefangen gehalten, vergewaltigt und fast umgebracht wurde. Noch immer steckt deshalb ein tiefes Trauma in ihr. Dann werden zwei Leichenteile gefunden und es scheint, als sei Jasper zurückgekehrt. Wird er sie nun endgültig töten?

     

    Das Leben danach

    Evelyn Talbot hat sich nach dem knappen Überleben auf ihr Studium der Psychologie konzentriert und einen sehr guten Abschluss in Harvard gemacht. Nachdem sie unter anderem in ihrer eigenen Praxis gearbeitet hat, ergab sich die Möglichkeit in Alaska, am Rande der Zivilisation, ein Gefängnis zu eröffnen, in dem nur die schlimmsten Psychopathen aufgenommen werden. Das Gefängnis, „Hanover House“, leitet sie gemeinsam mit Tim Fitzpatrick und Ziel der gemeinsamen Forschung ist es herauszufinden, wie Psychopathen ticken, wie man sie resozialisieren und Taten vielleicht sogar verhindern kann.

    Seit Jasper hatte Evelyn keine Beziehung mehr und hat sich komplett auf ihre Arbeit konzentriert, teilweise nächtelang durchgearbeitet. Doch in Alaska begegnet sie Amarok, den State Trooper von Hilltop, und fühlt sich zu ihm hingezogen. Evelyn ist sich aber nicht sicher, ob es klug ist, sich einer Liebe oder gar Beziehung hinzugeben, wo sie doch noch so von den Erlebnissen ihrer Jugend gezeichnet ist.

     

    Dunkel und kalt

    „Ich töte dich“ von Brenda Novak hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr spannend. Die Ermittlungen werden sehr erschwert, da es in Alaska zu dieser Zeit nie wirklich hell wird und es unermüdlich schneit, so dass man fast nur mit speziellen Räumfahrzeugen die Straßen passieren kann. Dass Amarok der alleinige Polizist für den Ort ist und es sich um seine erste Mordermittlung handelt, macht es nicht leichter.

    Die anbahnende Liebesgeschichte des State Troopers und der Psychologin, bei der auch Erotik nicht fehlt, finde ich keineswegs störend. Beide bleiben dabei authentisch und es wird zu keiner Zeit kitschig. Manchmal wollte ich sogar etwas lieber wissen, wie es mit den beiden weitergeht, als zu erfahren, wie die Suche nach dem Mörder verläuft.


    Mut

    Ich finde die Protagonistin sehr mutig. Bei allen Handlungen bleibt sie glaubwürdig und gesteht sich auch ein, dass sie Angst hat. Sie verhält sich nicht waghalsig, doch viele Dinge hätte ich mich nicht getraut. Aber wenn man mit so einer Spezies Mensch arbeitet, braucht man wohl von Haus aus sehr viel Mut.

    Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat eines verurteilten Mörders und Psychopathen. Das verdeutlicht einem nochmal, wie skrupellos allein die Denkweise dieser Menschen ist. Die Erklärungen zum Verhalten und deren Hintergründe, die in dem Buch beschrieben werden, fand ich ebenfalls sehr wissenswert.

    Zum Ende hin hatte ich zweimal den Gedanken „Gott sein Dank, es wird alles gut“, bis das Ruder herumgerissen wurde und der Fall keineswegs gelöst und die Gefahr auch noch nicht zu Ende ist.

     

    Brenda Novak wurde 1964 in Utah geboren. Mit 29 Jahren entdeckte sie das Schreiben für sich, vorher arbeitete sie als Kreditsachbearbeiterin bei einer Bank. 1999 wurde das erste Buch der Autorin veröffentlicht, ein historischer Liebesroman. Die Autorin schreibt außerdem romantische Spannungsromane und Mysteryromane. Nur einige wenige wurden auch ins Deutsche übersetzt. Brenda Novak und ihr Mann haben fünf Kinder und leben in Sacramento.


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    B
    Buchverrueggtvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Anfangs spannend, später langatmig. Zwei Twists, ansonsten vorhersehbar. Fazit: okay, mehr aber auch nicht
    Nichts besonderes

    Evelyn Talbot ist Psychologin in neu gebauten „Hanover House“ in Alaska, einem speziellen Gefängnis für Psychopathen. Es war immer ein Traum von ihr, eine solche Einrichtung gründen zu können, um die Verhaltensweisen und Beweggründe der Massenmörder zu erforschen. Doch eines Tages wird eine Einheimische ermordet. Während der zutändige Trooper  des Ortes von einem normalen Mordfall ausgeht, weiß es Evelyn besser.  Denn sie war schon einmal Opfer eines Psychopathen als sie 16 Jahre alt war – ihr damaliger Freund hat drei ihrer Freundinnen ermordet. Sie entkam nur, weil er dachte sie wäre tot. Nur mit Mühe kann sie ihn überzeugen und die Suche nach dem Mörder beginnt…

    Leider hat das Buch nicht das versprochen, was ich mir erhofft habe. Anfangs baute sich etwas Spannung auf, diese flachte dann aber im Verlauf der Geschichte ab. Gut gelungen ist die Wiedergabe des Ortes mit seinem unwirtlichen Wetter, etwas düster, es wird nie richtig hell, sehr kalt. Das wurde aber fast mehr wiedergegeben als die Thematik der Morde. Zudem haben die Charaktere zwar nachvollziehbar gehandelt, waren aber auch nicht besonders herausgearbeitet.

    Fazit:

    Wegen der fehlenden Spannung würde ich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. Es ist okay und wenn es keine andere Alternative gibt auch nicht sooo schlecht, aber jetzt auch kein Burner. Dem Vermerk auf der Buchrückseite „Vorsicht. Ein eiskalter Thriller, der düstere Träume bescheren kann“ kann ich nicht zustimmen.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich nicht überzeugt
    Tolle Grundidee - schwache Umsetzung

    Evelyn Talbot wurde im Alter von 16 Jahren von ihrem damaligen Freund Jasper fast zu Tode gequält.
     Dass sie ihm entkommen konnte, grenzt an ein Wunder. Zwanzig Jahre später arbeitet sie als Psychologen in einer Anstalt in Alaska. Dort beschäftigt sie sich mit dem Seelenleben von Psychopathen.
     Als kurz hintereinander zwei junge Frauen, die ebenfalls in der Anstalt beschäftigt waren, auf grausame Weise ermordet werden, kehren ihre Albträume in vollem Umfang zurück.

     Meine Meinung:

     
    Nach dem Klappentext hatte ich eine sehr spannende Geschichte erwartet. Das war zu Beginn auch der Fall.
     Leider versandete die Story dann in immer gleichen Abläufen und Banalitäten. Zwar wurde durch falsche Fährten die Spannungsschraube zwischendurch etwas angezogen, was nach kurzer Zeit aber wieder nachließ.
     Die in die Geschichte eingearbeitete Romanze fand ich sehr kitschig. Sie erinnerte mich eher an eine Teenagerliebe , als an eine aufkeimende Beziehung zwischen zwei erwachsenen Menschen.
    Obwohl es zum Schluss ein paar überraschende Wendungen gab, war es in meinen Augen deutlich zu wenig für einen Thriller.

     Von mir daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

    Ein Lob möchte ich indes für des sehr schön gestaltete Cover aussprechen.

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Mehr Liebesschnulze, als Thriler, eisig waren hier nur die Witterungsverhältnisse. Null Spannung und ein Ende zum Gähnen, schade!
    kein wirklicher Thriller

    Ich töte dich von Brenda Novak (Thriller, 2017; atb)

    - kein wirklicher Thriller -

    Die Autorin sagte mir bisher nichts, also freute ich mich, als sich mir die Möglichkeit bot, etwas von ihr lesen zu können, nachdem sich der Klappentext so gut las. Ich mag ja Thriller, die in einer psychologischen Anstalt spielen, da da immer die Hoffnung mitschwingt, dass es psychologisch werden könnte.

    Doch hier weit gefehlt. Diesem Thriller fehlt es leider an Allem. An Spannung, an Thrill und einem Ende, dass einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Eisig, wovon im Klappentext die Rede ist, geht es nur bei den Witterungsverhältnissen und dem Cover zu, da das Buch in Alaska spielt.

    Ich war so gespannt drauf, wie Evelyn ihr Leben meistert, nachdem sie als 16-Jährige von ihrem damaligen Freund eingesperrt und gequält wurde. Dieser Rückblick war einer der wenigen guten Momente des Thrillers, alles Andere konnte man dann nicht mehr als Thriller bezeichnen.

    Stattdessen erwarten einen Sequenzen, in denen sie mit dem Polizisten des Ortes anbandelt, wo es daraufhin ein Katz- und Mausspiel gibt, ob sie ihn nun will oder nicht. Dort erwarten einen dann so Szenen, wo sie zusammen im Bett sind und das Ganze fast mehr in einem Erotikroman ausufert, nur mit dem Unterschied, dass Evelyn sich nicht sicher ist, ob sie nun was mit ihm haben kann oder nicht, da sie immer noch mit der Situation aus ihrer Jugend zu kämpfen hat.
    Private Szenen aus dem Leben der Protagonisten sind ja gut und schön und lockern eine Story auf, in diesem Fall geht allerdings dadurch der komplette Fall total unter, da man eigentlich nur mit Evelyns Gefühlswelt konfrontiert wird. Der Fall spielt sich somit mehr am Rande ab und kommt einfach nicht in die Puschen.
    Das konnte auch nicht die Tatsache ändern, dass sich ein Großteil der Story in der Gefängnisanstalt abspielt.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass im Laufe der Story irgendwann die Rede davon ist, dass ihr damaliger Exfreund ihr im vergangenen Sommer wohl wieder aufgelauert hat und sie erneut in seiner Gewalt hatte. Dieses bekommt der Leser einfach so vorgesetzt, ohne, dass er an diesen Szenen teilhaben konnte. Es wurde einfach so erwähnt, ohne, dass großartig darauf eingegangen wurde. Das ist einfach nur schade, denn dieses hätte der Geschichte einfach nur gut getan und sie hätte ein bisschen mehr Thrill einfach nur gebraucht.

    Auch das Ende kann ich einfach nur als lächerlich empfinden. Nachdem dann nach vielem Hin- und Her endlich rauskam, was mit den Ermordeten passiert war, war die Auflösung einfach nur lachhaft. Mit diesem Täter hätte ich im Leben nicht gerechnet und weshalb diese Morde geschahen. Somit ist es für mich kein Thriller, der eiskalt ist und düstere Träume bereiten kann, da da einfach nichts Derartiges kam, was dieses ausgelöst hätte. Diese Auflösung war einfach nur unspektakulär und nichtssagend, ebenso, wie dieses ganze Buch eine herbe Enttäuschung war.

    Auf den letzten Seiten kommt dann nochmal eine Szene, wo man sich denkt, aha, ist das nun der Aufhänger zu einer eventuellen Fortsetzung und warum kommt diese Person nun ausgerechnet nochmal ganz am Ende vor, statt auch mal mittendrin? Diente sie nur der Effekthascherei und um für falsche Fährten zu sorgen?

    Fazit:

    Insgesamt gesehen war sich die Autorin vielleicht selbst nicht ganz sicher, was sie da schreiben wollte. Ein Thriller ist es jedenfalls nicht geworden, dafür gibt es viel zu viel Liebesgedöns und so gut wie keinen Thrill. Die eigentliche Story geht einfach unter und hat null Aussagekraft. Davon können auch nicht die nicht gerade wenigen Ablenkungsmanöver und falschen Fährten ablenken.
    Note: 5-






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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 6 Monaten
    Das Böse findet dich überall.

    Beschreibung:

    Als Evelyn 16 Jahre jung war, wurde sie von ihrem Freund entführt, missbraucht und zum Sterben zurück gelassen. Doch 20 Jahre später ist sie Psychiaterin und Leiterin einer Strafanstalt für Psychopathen in Alaska. Bereits in der Gründungsphase waren die Anwohner sehr gegen die Einrichtung eingestellt. Als dann auch noch eine Einheimisch ermordet wird und eine weitere vermisst, droht die Schließung. Eine Drohung lässt darauf schließen, dass ihre Vergangenheit ihr auf den Fersen ist. Gemeinsam mit dem örtlichen Trooper legt Evelyn alles daran den Fall zu klären, bevor es noch weitere Opfer gibt. Bevor sie zum Opfer wird. 


    Meinung: 

    Aufgrund des Klappentextes war ich schon ziemlich gespannt. Ein guter Thriller ist nämlich nie verkehrt. In die Geschichte bin ich auch gleich gut rein gekommen. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Auch die Story hat mir gut gefallen. Auch wenn man oft das Gefühl hatte, dass eine Situation hervorsehbar war, so wurde man doch mit etwas anderem überrascht. 

    Die Protagonisten fand ich etwas durchwachsen. Die Psychopathen haben natürlich durch die Bank weg gute Arbeit geleistet, zumindest wie man sie eben kennt. Durch die Plexiglasscheibe, die den Patienten von Evelyn trennt, wird man direkt an Hannibal Lector erinnert, auch so mancher Insasse fördert dies.

    Mir ging das Geplänkel zwischen dem Trooper und Evelyn etwas auf die Nerven. Ich kann durchaus verstehen, dass Evelyn von ihrer Vergangenheit geprägt ist, dass sie darunter leidet. Das wird auch sehr gut zum Ausdruck gebracht und wirkt authentisch. Im Vergleich dazu erinnert die Beziehung zwischen den Beiden jedoch mehr an zwei Teenager.

    Ebenfalls seltsame Gefühle hege ich gegenüber dem Gespann Evelyn und Fitzpatrik – kommt dann noch Russ dazu ist alles aus. Hier stand zumeist der Machtkampf im Vordergrund. Irgendwann wusste man dann auch nicht mehr, wem man denn nun eigentlich trauen kann, was prinzipiell ja absolut okay ist, aber in dem Fall fing ich an Evelyn nach und nach als kleines Naivchen zu sehen, denn obwohl man keinem trauen konnte war sie doch immer wieder sehr redselig.

    Somit kann ich das Buch leider nur mit einem lächelnden und einem weinenden Auge zurück ins Regal stellen. Es hat mich auf jeden Fall vom Grundprinzip her begeistert, aber gewisse (sich wiederholende) Passagen haben mir da einfach die Luft rausgenommen. Irgendwas hat mir gefehlt, von irgendwas anderem war zu viel. Ich denke Letzteres konnte ich erläutern, bei Ersterem bin ich mir selbst unschlüssig. Mehr Input über Evelyns Vergangenheit? Was sie wirklich in Kauf nehmen musste um die Anstalt zu gründen? Ich kann’s wirklich nicht sagen. 

    Fazit:

    Ein Thriller mit einer guten Grundidee, der mich aber nur mäßig überzeugen konnte.
    Darum gibt es von mir 2,5 von 5. 

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    Lisa0312s avatar
    Lisa0312vor 6 Monaten
    Okay,aber mit Längen

    Klapptext:

    Ein Alptraum wird wahr.....
    Als sie sechzehn Jahre alt war,wurde Evelyn Talbot von ihrem Freund eingesperrt und gequält.Sie wurde nur gerettet, weil er sie für tot hielt.Nun ist sie Psychologin in einer Anstalt im fernen Alaska ,die vin vielen Einwohnern argwöhnisch beäugt wird.Als eine einheimische ermordet wird,hat man sofort jemanden aus der Anstalt in Verdacht .Doch Evelyn weiß es besser-es ist ein Hinweis an sie,eine Drohung und das Zeichen,dass die Vergangenheit noch längst nicht vergangen ist.zum Glück ist sie nicht allein.der Polizist des Ortes hat such in sie verliebt, doch spielt er ein faires  Spiel? 

    Meine Meinung:
    Nach dem lesen des klapptextes hab ich gleich geschaut ob's meine Bücherei hat und tada in der onleihe gab's es.also sofort reserviert und dann hieß es warten.jetzt war's endlich soweit und ich fing sofort mit freude an.
    Zu Beginn war ich auch gefesselt und es gefiel mir gut.
    Bis es dann auf das aufeinandertreffen mit dem "Dorfpolizisten" kam.
    Die beiden gingen mir sehr auf den Keks,
    Mit ihrem teilweise Teenager Gehabe und  und So manches anderes,möchte aber nichts mehr verraten,falls es noch jemamd lesen möchte.So erstanden für mich ziemliche Längen wo ich dann nur so drüber gelesen hab.
    Ich hätte mir mehr Einblick in ihre Vergangenheit gewünscht,sowie etwas mehr von ihren Psychopathen in der Klinik. 
    Zum Ende wurde alles aufgeklärt und es läuft auf ein Folgeband hinaus.

    Da kann ich nur hoffen das er mich mehr fesselt.


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    Ewynns avatar
    Ewynnvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eiskalter Thriller mit großartigem Thriller mit andeutungsvollem Abspann. Gutes Buch zum Miträtseln und Mitdenken.
    Ein guter Thriller im eiskalten Alaska

    Ich töte dich
    von Brenda Novak

    Ein Mord im dünn besiedelten Alaska, im eisigen Winter, während Stürme über das weiße Land fegen? Nur ein Kopf, übel zugerichtet, wurde aufgefunden. Und niemand geringerer als Evelyn Talbot, die Protagonistin selbst, identifiziert das Opfer: ihre gute Freundin Lorraine. Als ob es nicht genug wäre, täglich mit ihren inneren Dämonen, und den psychopatischen Gefängnisinsassen von Hanover House zurecht zu kommen. Evelyn fühlt sich automatisch in die Vergangenheit versetzt, und ahnt Schreckliches: läuft da draußen Jasper herum, der Mann, der sie in ihrer Jugend vergewaltigte, ihre Freundinnen tötete und sie zum Sterben zurückließ? Oder steckt jemand anders dahinter...?

                                           ***********************

    Ich mochte die Charaktere, auch wenn Evelyn mir "zu verklemmt" war. Sie ist das Ebenbild einer starken Frau, die es geschafft hat, ein Projekt wie Hanover House auf die Beine zu stellen, und doch ist sie von ihrer Jugend geprägt, mit Ängsten und Selbstzweifeln. Ich verstehe ihren Charakter vollkommen und finde ihn auch authentisch umgesetzt, aber mir war es manchmal einfach ein bisschen zu viel. Die Gespräche über ihre Ängste waren nach meinem Geschmack zu ausgedehnt. Sogar die Erotik-Szenen haben dadurch einen faden Anstrich bekommen.

    Trotzdem mochte ich die Beziehung zwischen Evelyn und Amarok, wobei mir Amarok fast sympathischer war als Evelyn. Natürlich habe ich mich aber zwischendurch kurz gefragt, ob der Spannungsteil nicht aufgrund der Beziehungsdramatik zu kurz kommt. Insgesamt fand ich die Mischung gut, schließlich gab es noch den dritten Part: Hanover House. Die Sitzungen mit ihren Patienten waren interessant, und ihre Bedeutung war nicht unwichtig, auch für den Spannungsteil - das Finale insbesondere. Und dann kamen noch die internen Probleme dazu... am Ende kam es mir vor, als ob jeder 2. Mitarbeiter von Hanover House Dreck am Stecken hatte! Besonders Evelyns Psychiater-Kollege Fitzpatrick ist ein wirklich mieser Kerl, der mir gleich vom ersten Augenblick an unsympathisch war.

                                           ***********************

    Es fehlte insgesamt an Thrill, auch wenn das Ende kaum Wünsche offen ließ: es war spannend, es gab ein Happy End und zum krönenden Abschluss eine unverhoffte Andeutung... vielleicht auf einen Teil 2? Was das für eine Andeutung ist, möchte ich natürlich nicht verraten! An blutigen oder gruseligen Details hat es leider auch gemangelt, dafür war der psychologische Aspekt umso größer. 

    3/5 Sternen, weil dieser Thriller für mich Durchschnitt war. Er hatte nichts Bombastisches, aber auch nichts Schlechtes an sich. 

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    Jess_Nes avatar
    Jess_Nevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Düsterer Thriller mit Gänsehaut-Garantie!
    Solider Thriller für Zwischendurch


    Ein wunderschönes Cover (durch die außergewöhnliche Haptik sieht es wirklich so aus, als wäre die Oberfläche mit kleinen Eiskristallen bedeckt) und ein toller Thriller, der im eisigen Alaska angesiedelt ist... 

    INHALT 

    Evelyn arbeitet als Psychologin in einer von der Außenwelt isolierten Anstalt in Alaska, in der besonders schlimme Psychopathen einsitzen. Als plötzlich ein grausamer Mord geschieht, lebt auch Evelyns eigenes Trauma wieder auf. Als sie sechzehn Jahre alt war, hatte ihr Freund sie entführt und gefoltert und nur durch Glück konnte sie ihr Martyrium überleben. Nun fürchtet sie, dass die Vergangenheit, die sie noch immer nicht verarbeitet hat, wieder einholt. 

    Meine Meinung 

    'Ich töte dich' besticht weniger durch atemberaubende, actionlastige Sequenzen, wie man es vielleicht erwarten würde, sonder vielmehr durch seine vielschichtigen Charaktere und einen interessanten Plot, sowie einem riesigen Kreis an Verdächtigen.  Man kann die Isolation in der Anstalt förmlich spüren und wie Evelyn mit ihrem Trauma hadert und versucht Vertrauen zu fassen, besonders im Bezug auf Männer. 
    Das Buch weist auf jeden Fall einige Längen auf, für die ich aber aufgrund der spannenden Grundidee und der detaillierten Charakterzeichnung ein Auge zudrücke. 
    Ich hatte beim Lesen leider den Fehler gemacht, parallel noch andere Bücher zu lesen und bin dadurch an den etwas zäheren Stellen aus der Handlung gefallen und musste mich dann immer wieder einlesen, weshalb ich für das Buch am Ende ganze vier Wochen gebraucht habe. 

    FAZIT 

    Insgesamt ein gruseliger und gut geschriebener Thriller für kalte Tage, der sich besonders für Einsteiger ins Thriller Genre lohnt. 


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    hoonilis avatar
    hoonilivor 6 Monaten
    viel zu wenig Spannung

    Evelyn leitet in Alaska eine forensische Klinik für Straftäter. Sie ist eine sehr gute Ärztin, die jedoch auch eine schlimme Vergangenheit hat. Denn sie wurde selbst von so einem Straftäter gequält und ist auch nach 20 Jahren nicht darüber hinweg. Durch ihre Arbeit versucht sie heraus zu finden, wie diese Menschen ticken und möchte ihre Vergangenheit verarbeiten.

    Plötzlich gibt es jedoch einen Mord und sie hat Angst, dass ihr damaliger Peiniger zurück gekehrt ist. Wird sie ihn fassen?

    Evelyn steht in diesem Buch sehr im Vordergrund. Ihre Vergangenheit beherrscht die Geschichte, was oftmals die Spannung der Morde geraubt hat. Ihre kleine Liebesgeschichte mit Amarok hat mir gefallen, jedoch fehlt auch hier der rote Faden. Ich musste das Buch nach mehreren Anläufen abbrechen, da ich ab der Mitte des Buches leider nicht weiter kam. Die Spannung fehlte und vieles wiederholte sich einfach in der Thematik.

    Das Cover ist wundervoll, es fühlt sich einfach toll an. Trotzdem konnte mich der Inhalt leider nicht überzeugen.

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    PettiPs avatar
    PettiPvor 6 Monaten
    Horrorszenario in der Wildnis!

    Evelyn wurde mit 16 Jahren von ihrem Freund Jasper fast getötet. Jetzt, 20 Jahre später, leitet sie eine forensische Strafanstalt in Alaska. Als dort schlimme Dinge geschehen, denkt Evelyn sofort an die Rückkehr ihres Peinigers.

    Dieses ist ein sehr spannender Thriller, der in Teilen etwas an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert. Der Protagonist Hugo, weißt ein ähnlich manipulatives Verhalten auf, wie es „Hannibal Lector“ tat. Evelyn weiß nie ob sie seinen Worten trauen kann, oder nicht. Auch der anderen Häftling in der Hauptrolle, sowie einige Kollegen von Evelyn kommen sehr undurchsichtig herüber. Aber gerade das macht die Geschichte so aufregend. Des Weiteren beschreibt Brenda Novak, das schwierige Verhältnis zwischen Evelyn und dem State Trooper Amarok. Beide fühlen sich zu einander hingezogen, aber stoßen immer wieder auf das „Trauma“ dass Evelyn in jungen Jahren erlitten hat. So wird zusätzlich zu der psychischen Anspannung noch eine tragische Liebesgeschichte, in dem Thriller, verarbeitet.
    Auch der Cliffhanger, am Ende des Buches, ist sehr gut gelungen. Die Geschichte ist in sich zwar abgeschlossen, aber es könnte auch noch weiter gehen.
    Fazit: Ein rundum guter Thriller, der außer Hochspannung auch noch ein bisschen Beziehungsgeschichte birgt . Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Ein Alptraum wird wahr …
    Als sie sechzehn Jahre alt war, wurde Evelyn Talbot von ihrem Freund eingesperrt und gequält. Sie wurde nur gerettet, weil er sie für tot hielt. Nun ist sie Psychologin in einer Anstalt im fernen Alaska, die von vielen Einwohnern argwöhnisch beäugt wird. Als eine Einheimische ermordet wird, hat man sofort jemanden aus der Anstalt in Verdacht. Doch Evelyn weiß es besser – es ist ein Hinweis an sie, eine Drohung und das Zeichen, dass die Vergangenheit noch längst nicht vergangen ist. Zum Glück ist sie nicht allein. Der Polizist des Ortes hat sich in sie verliebt, doch spielt er ein faires Spiel? 

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