Brenda Pandos Everblue (Mer Tales, Book 1)

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Inhaltsangabe zu „Everblue (Mer Tales, Book 1)“ von Brenda Pandos

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  • sind lebensrettende Maßnahmen ein Kuss?

    Everblue (Mer Tales, Book 1)
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    09. March 2016 um 12:28

    Seit sie kleine Kinder sind verbringen Ashlyn und die Zwillinge Tatchi und Fin jede freie Minuten miteinander. Sie und Tachi planen sogar aufs College zu gehen nach der Highschool. Ash hat sich ein bisschen in Fin verguckt und so schmerzt es sie besonders, als die Familie von nebenan in einer Nacht und Nebel Aktion verschwindet. Was niemand weiß ist,dass sice sich nach Sonnenuntergang in Meerleute verwandeln. Jetzt wurde Tachis und Fins Vater auf Geheiß des Königs nach Natatoria beordert, um einen Auftrag zu erfüllen. Die Zwillinge können sich unterdessen nicht so wirklich in der Unterwasserwelt einleben, zu lange haben sie die Freiheit der Menschen genossen. Gefährlich wird es als, der Königssohn Azor Tachi gegen seinen Willen zu seiner Frau machen will. Dazu genügt ein einziger Kuss in der Welt der Meerjungfrauen. Aber noch andere Dinge liegen im Argen in der glitzernden Unterwasserwelt.   Das Cover dieses Freebies verleitete mich dazu es herunterzuladen. Eine rothaarige Schönheit und einer Geschichte über Meerjungfrauen, das sprach meine kindliche Begeisterung für Arielle an. Aber ich wurde enttäuscht und das obwohl meine Erwartungen in Bezug auf Freebies nicht wirklich hoch sind. Keinen der Charaktere mochte ich wirklich. Ashlyn ist der Star der Schwimmmannschaft und neuer Schwarm des beliebtesten Jungen auf der Schule. Doch eigentlich liebt sie nur Fin, oder dann auch wieder nicht. Sie ist zickig und weinerlich. Eigentlich hatte ich Kämpferblut erwartet, insbesondere als ihre beste Freundin Tachi verschwindet. Das Äußerste war eine Telefonstalkingaktion und kümmert sie sich wieder lieber um ihren Abschlussball. Es hätte die Story für mich noch gerettet, wenn wenigstens Fin clever gewesen wäre, aber der ist eher hitzköpfig als wirklich blickig. An manchen Stellen wäre er durch bloßes Nachdenken darauf gekommen, dass man sich nicht offen gegen den Herrscher stellt, ganz zu schweigen, dass irgendwas faul ist in Natatoria. Als dann das Kind in den Brunnen gefallen ist, setzt er seine ganze Hoffnung auf Vati, der natürlich zur Rettung eilt. Für meinen Geschmack war mir die Geschichte aber auch zu religiös angehaucht. Ständig das Gebete und die „Verbindung zweier Meerleute“ mit nur einem Kuss, ist mir zu viel  Enthaltsamkeit-bis-zur-Ehe-Gepredige. Da ich konfessionslos bin, war es für mich zu sehr erhobener Zeigefinger. Als Fin Ashlyn vorm Ertrinken rettet, hat er ja eigentlich keine Chance und macht Mund-zu-Mund-Beatmung und das zählt schon als Kuss. Soviel also dazu entweder Happy ever after oder sterben. Außerdem fehlte an manchen Stellen ein Stück Handlung. Fin und Tachi sind entkommen und plötzlich liefern sie sich einen Kampf mit den Wachen des Königs? Ja wo kamen die denn plötzlich her?   Die ganze Geschichte liest sich wie das unausgereifte Erstlingswerk einer Pubertierenden. Ist es aber nicht. Für meinen Geschmack auf alle Fälle zu bigott. Ich denke nicht, dass ich den Rest der Serie lesen werde. Noch drei Bände halte ich davon nämlich nicht aus, zumal ich für die ja noch bezahlen müsste.

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