Brenda Rufener

 4,2 Sterne bei 24 Bewertungen

Lebenslauf von Brenda Rufener

Brenda Rufener wuchs im Nordwesten der USA an der Pazifikküste auf. Sie arbeitete zunächst als Redakteurin, bevor sie sich entschloss, hauptberufliche Autorin zu werden. Sie lebt heute mit ihrer Familie in North Carolina.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Brenda Rufener

Cover des Buches Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne (ISBN: 9783570313367)

Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne

 (23)
Erschienen am 14.12.2020
Cover des Buches Where I Live (ISBN: 9780062571090)

Where I Live

 (1)
Erschienen am 05.04.2018

Neue Rezensionen zu Brenda Rufener

Cover des Buches Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne (ISBN: 9783570313367)L

Rezension zu "Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne" von Brenda Rufener

Emotional und real
Lauras_bunte_buecherregalvor 6 Monaten

Das Cover des Buches ist schlicht gehalten mit Farbverläufen die an eine ferne Galaxie erinnern sollen. Im Vordergrund ein Pärchen, was sich gleichzeitig den Rücken zudreht aber auch anschaut mit ineinander gelegten Händen. Die gegenseitige Anziehung sowie die Trennung voneinander begleitet den gesamten Inhalt.


Die Geschichte wird abwechselnd von Aggi und Max in der Ich-Perspektive erzählt. Dieser Wechsel ermöglich eine größere Betrachtung wie die beiden Familien mit Traue und Tod umgehen. Max‘ Familie hat seinen Bruder bei einem Autounfall und Aggies Familie hat ihre Schwester durch einen Selbstmord aus Trauer verloren. Beide Familien sind seit Ewigkeiten befreundet. Aber Aggis Vater gibt Max‘ Familie die Schuld am Selbstmord seiner ältesten Tochter. Das Buch zeigt jegliche Trauerprozesse auf. Von Schuld bei Aggi über Wut bei ihrem Vater. Der Inhalt erinnert an Romeo und Julia, da Max und Aggi sich eigentlich Lieben aber durch den Familienstreit nicht zusammen sein dürfen. Was aus der modernen Variant von Romeo und Julia wird könnt ihr selbst lesen.


Ich mag die Protagonisten. Die Handlungsweise von Abbi sowie auch die von Max sind nachvollziehbar. Wie ich in der Situation reagieren würde, wüsste ich nicht, da Trauer einen verrückte Dinge tun lässt. Das gesamte Buch liest sich sehr fließend und gefühlvoll. Man kommt sehr schnell durch die Seiten. Mir persönlich hat der Spannungsbogen etwas gefehlt. Ich hätte mehr Drama erwartet. Dieses Buch ist jedoch sehr real geschrieben und besitzt deshalb kein künstliches Drama. Ich habe mir auch während des Lesens, an der ein oder anderen Stelle, gefragt ob die Geschichte vielleicht nicht fiktiv ist sondern real passiert ist. Falls jemand was dazu weiß, bin ich dankbar über Infos.


Insgesamt ein tolles Buch, wo der Punkt auf dem i fehlt. Aber die Geschichte einen sehr berührt und einen auch hinterfragen lässt, wie würde man selbst in so einer Situation reagieren. Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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Cover des Buches Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne (ISBN: 9783570313367)D

Rezension zu "Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne" von Brenda Rufener

Nach Anlaufschwierigkeiten ganz toll!
DrunkenCherryvor einem Jahr

Bei diesem Jugendbuch hat es etwas gedauert, bis ich mit ihm warm geworden bin.

Das lag auch ein wenig an Brenda Rufeners Schreibstil. Ich hatte von Anfang an irgendwie das Gefühl, dass sie an vielen Stellen nicht so richtig das formulieren konnte, was sie tatsächlich ausdrücken wollte. Dadurch hatte ich zu Beginn immer das Gefühl, etwas überlesen zu haben und nicht ganz mitzukommen.

Im Laufe der Geschichte legte sich das aber und die Geschichte wurde zu dem Film in meinem Kopf, den ich erwartet hatte.

Was mir auch etwas Schwierigkeiten bereitet hat, war, dass die männliche Hauptfigur Max ein etwas pikantes Problem hatte. Er leidet mit seinen 17 Jahren nämlich an Erektionsstörungen. Irgendwie fand ich das in einem Jugendbuch unpassend. Nennt mich spießig, aber ich finde, die Familien hatten in dem Buch so viele Probleme, da hätte das irgendwie nicht sein müssen.

Das Drama in diesem Buch war wirklich hart. Die Familienverhältnisse hier sind so verworren und traurig, dass es mich wirklich berührt hat. Oft wollte ich in die Seiten greifen und die Eltern der Kinder mal kräftig durchschütteln und ihnen sagen, dass sie sich zusammenreißen müssen.  

Max und Aggi waren tolle Figuren. Aggi hätte ich mir an einigen stellen etwas weniger passiv gewünscht, aber es war trotzdem schön, ihr Gefühlschaos zu verfolgen.

Auch die Nebenfiguren Henry und Umé waren super. Sie bildeten mit den Hauptfiguren genau die richtige Dynamik.

Etwas schade fand ich, dass die Geschichte hauptsächlich an einem Tag spielt. Dadurch haben sich manchmal doch einige Längen eingeschlichen, die nicht hätten sein müssen.

Aber trotz der Anlaufschwierigkeiten habe ich die Figuren im Laufe des Lesens echt lieb gewonnen und war dann voll in der Geschichte drin.

Wie sich hier mit Trauer auseinander gesetzt wird, ist doch recht lebensnah und für Jugendliche trotzdem nicht zu heftig.

Brenda Rufener hat hier ein außergewöhnliches Buch geschrieben, das mehr ist als eine typische Liebesgeschichte.

Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass ich das deutsche Cover und auch den Titel zwar wunderschön finde, beides aber kaum etwas mit der Geschichte zu tun hatten und ich finde, hier hätte man den Originalen treu bleiben sollen. 

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Cover des Buches Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne (ISBN: 9783570313367)C

Rezension zu "Du hast gesagt, wir sind zwei Sterne" von Brenda Rufener

Interessante Thematik
Cupcake_Giirlvor einem Jahr

Am gleichen Tag, an dem Max und Aggi sich ihre Liebe gestehen, haben ihre älteren Geschwister einen Autounfall. Bei diesem Unfall stirbt Max’ Bruder und kurz danach begeht Aggis Schwester Selbstmord.

Seitdem befinden sich die Familien der beiden in einem erbitterten Rechtsstreit, in dessen Folge ein Kontaktverbot zwischen den Vätern der beiden verhängt wird, wodurch auch Aggi und Max den Kontakt abbrechen.

Doch beide können einander nicht vergessen und hoffen auf eine Möglichkeit, wieder zusammen zu sein…


Erzählt wird abwechselt aus Sicht der beiden Protagonisten.

Aggi war mir recht sympathisch, auch wenn ich einige ihrer Gedankengänge nicht nachvollziehen konnte. 

Mit Max hingegen wurde ich leider das ganze Buch über nicht wirklich warm. Ich habe weder sein Handeln noch seine Gedanken verstanden. Vor allem sein Verhalten gegenüber Aggi fand ich wirklich seltsam.


Die Thematik des Buches finde ich sehr gut gewählt und auch die Handlung hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen und wirkte vielversprechend. 

Jedoch ließ die Spannung schnell nach und vor allem der Mittelteil hat sich ziemlich gezogen. 

Dies lag zum Großteil daran, dass die Handlung sich fast komplett an einem Tag abgespielt hat. Hierdurch waren es mir zu viele unnötige Beschreibungen und zu wenig Handlung.

Generell wirkte die Handlung auf mich leider eher oberflächlich. Ich hätte mir mehr Emotionen und Tiefe gewünscht. 

Das Ende hingegen hat mich wieder total gepackt, da es im Gegensatz zum Mittelteil des Buches sehr emotional war. 

Leider war aber auch das Ende inhaltlich nicht unbedingt befriedigend. Die Konflikte wurden sehr leicht gelöst, wodurch die Glaubwürdigkeit der Geschichte zum Teil verloren gegangen ist.


Alles in allem ein Jugendbuch mit interessanter Thematik, deren Umsetzung aber nicht vollständig gelungen ist.

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