Brenda St. John Brown Ein Sommer in Tokio

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John Brown

Seit Zosia Eastons Mutter vor drei Jahren gestorben ist, hat die Neunzehnjährige jeden Halt im Leben verloren. Als ihr Vater einen Job in Tokio annimmt, kommt ihr der Tapetenwechsel deshalb gerade recht. Doch ausgerechnet dort trifft sie Finn, der auf ihre Highschool ging und der ihr Herz mit seinem sexy Lächeln schon oft hat schneller schlagen lassen. Wie Zosia versucht auch Finn, vor seiner Vergangenheit davonzulaufen. Gemeinsam könnten sie diesen Sommer in Tokio zu einem machen, der ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird.

Gut aber nicht überragend. Das Ende zu lahm.

— Bebe88
Bebe88

Auch wenn vorhersehbar, sehr sehr süß!!

— LaCaro
LaCaro

Mochte ich wirklich gerne, schon geschrieben, genau mein Ding :) Nur das Ende etwas knapp

— Bibianca94
Bibianca94

Viel Lovestory, wenig Tokio!

— Gucci2104
Gucci2104

Ein wirklich tolles Buch. Ich liebe es.

— Tayashs
Tayashs

Die Hälfte über habe ich nicht wirklich verstanden was die beiden da treiben. Trotzdem ganz süß für zwischen durch. 3/5 Sternen

— Cubey
Cubey

Der Hammer, wenn man Tokio kennt! Für alle anderen: Ein durchschnittlich guter und durchaus berührender New-Adult-Roman.

— emmaya
emmaya

Gute Änsätze, besonders der Ort. Aber vom Inhalt wirklich nicht große Klasse.

— agnesxu
agnesxu

Eine Liebesgeschichte für zwischendurch mit einem Hauch Erotik.

— Inkedbooknerd
Inkedbooknerd

Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Protagonisten die es in der Vergangenheit nicht immer leicht hatten und Halt beieinander finden.

— michasbuechertraeume
michasbuechertraeume

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  • "Ein großartiger Sommer"

    Ein Sommer in Tokio
    czytelniczka73

    czytelniczka73

    16. May 2017 um 07:54

    "Die Leute denken,dass neunzehn so ein merkwürdiges Alter irgendwo dazwischen wäre,in dem nichts Wichtiges passiert.Aber ich glaube,dass es ein Alter ist,in dem alles passieren kann,weil man so weit ist,es zuzulassen."(Seite 38) Inhalt: "Seit Zosia Eastons Mutter vor drei Jahren gestorben ist, hat die Neunzehnjährige jeden Halt im Leben verloren. Als ihr Vater einen Job in Tokio annimmt, kommt ihr der Tapetenwechsel deshalb gerade recht. Doch ausgerechnet dort trifft sie Finn, der auf ihre Highschool ging und der ihr Herz mit seinem sexy Lächeln schon oft hat schneller schlagen lassen. Wie Zosia versucht auch Finn, vor seiner Vergangenheit davonzulaufen. Gemeinsam könnten sie diesen Sommer in Tokio zu einem machen, der ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird." Meinung: Mir ist bewusst,dass es für die meisten Leser absolut keine Bedeutung hat,aber weil es mich sehr geärgert hat,muss ich es einfach erwähnen.Da Zosia eine polnische Großmutter hat,wird in dem Buch auch polnisch gesprochen.In sich eine sehr nette Idee,das Problem ist,dass kein einziger Satz korekt ist.Am meisten hat mich geärgert,dass die liebenswerte Oma(die übriegens super getroffen ist und mich an meine Oma erinnert hat) konsekvent "Babci" gennant wird,es heißt aber "Babcia",ist zwar nur ein Buchstabe,macht aber einen kolosalen Unterschied...Dieses Buch ist also nicht für die polnischsprechenden Leser gedacht*lach* Abgesehen davon ist die Geschichte ziemlich süß.Mit Tokio hat sich die Autorin einen sehr interessanten Ort rausgesucht und das hebt dieses Buch bisschen von der Masse ab.Sympathische Protagonisten,die sich manchmal auch kindisch benehmen(da sie aber beide erts 19 sind,kann man das auch nachvollziehen),das wird aber durch die ernsten Probleme die angesprochen werden ausgegliechen.Und auch wenn ich mich bisschen beim Lesen geärgert habe,fand ich die Geschichte ganz nett und sehr für den Urlaub geeignet.

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  • Habe mehr erwartet

    Ein Sommer in Tokio
    Gucci2104

    Gucci2104

    06. February 2017 um 09:48

    Von dem Buch habe ich mir eine malerische Beschreibung von Tokio erwartet. Hier und da werden auch mal ein paar Highlights erwähnt, jedoch eher nur am Rande. Auch war die Liebesgeschichte eher mehr ein gefühltes hin und her. Den Vater konnte ich auch irgendwie nicht verstehen. Naja kann man lesen. Man hat aber auch nichts verpasst, wenn man es weglässt.

  • Eine Liebesgeschichte, die einem unter die Haut geht

    Ein Sommer in Tokio
    Kunterbuntestagebuch

    Kunterbuntestagebuch

    10. July 2016 um 18:47

    Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer Mutter. Als ihr vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat, kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio auf Finn O'Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte ... Fazit: Ich habe mir das Buch mitgenommen, weil mir das Cover sehr gut gefiel - ich liebe Kirschblüten - und auch der Klappentext sprach mich auf Anhieb an. Dabei spekulierte ich darauf, das mich die Geschichte voll und ganz in ihren Bann ziehen würde. Und das hat sie auch getan. Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, es gibt keinen holprigen Stellen ber die man stolpert, und die Geschichte ist gut zu lesen und zu verstehen. Doch wer glaubt, das es sich hierbei um eine reine Liebesgeschichte handelt, der ist hier falsch. Denn beide Protagonisten, Zosia und auch Finn, haben beide ein Päckchen zu tragen, das schwer auf ihren Schultern lastet. Ob es nun der Tod eines geliebten Menschen ist, oder die Abwesenheit eines wichtigen Elternteils - die beiden versuchen auf ihre Art und Weise damit zurecht zu kommen. Und dabei kommen sie sich immer ein Stück näher, sie beginnen den Sommer als Freunde und werden am Ende so viel mehr als nur ein Liebespaar. Mir hat sehr gut gefallen, das es hier nicht nur eitel Sonnenschein ist und die beiden mit genau solchen Problemenzu kämpfen haben wie wir alle. Das macht die zwei sehr symphatisch und man kann ihre Geschichte gut nachvollziehen. Eine klare Leseempfehlung von mir. Steffi G.

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  • Viel Liebe, wenig Tokio!

    Ein Sommer in Tokio
    Liss

    Liss

    30. June 2016 um 13:45

    Viel Liebe, wenig Tokio!Zuerst muss ich sagen, dass das Buch seine Highlights und Schwerpunkte NICHT auf Tokio, seine Umgebung und Sehenswürdigkeiten legt, sondern eher auf die Liebe IN Tokio. Das war echt ziemlich schade, da ich mich auf einen kirschblütenartigen Liebesroman in Tokio gefreut hatte. Zosias Vater erhält dabei ein Stellenangebot in Tokio, woraufhin Zosia für 6 Wochen (da sie mit danach ihr Studium beginnt, fliegt sie anschließend wieder nach Amerika) in Tokio lebt. Ihr Jugendschwarm Finn, der zufälligerweise der Sohn einer Arbeitskollegin von Zosias Vater ist, steht dann auch plötzlich vor ihr und zusammen verbringen sie den Sommer in Tokio.Dabei muss man wirklich sagen, dass die beiden seeeeeehr viel zusammen abhängen und gerne auch mal 1 ganzen Tag im Bett ... ähm .. gammeln(?) und gar nicht Tokio erkunden. Man liest schon einige Male, dass sie rausgehen und sich einen Park oder Tempel anschauen, aber sonderlich viel wird leider nicht beschrieben. das ist wirklich das große Manko. Des Weiteren geht es zwischen den beiden mit der Zeit auch ziemlich heiß her, womit ich gar nicht gerechnet hatte und mir deswegen fast die Augen aus dem Kopf gefallen sind. :D Diese Szenen nahmen aber wirklich nicht Überhand.Grundsätzlich geht es um die Liebe, die zwischen den beiden irgendwie immer ein bisschen war, in Tokio weiter wächst und auch nach Tokio noch bestehen soll. Dabei scheint Finn ein großes Geheimnis zu haben, das Zosia niemand sagen will und woran sie ewig zu beißen hat. Ich finde, man hätte die ganze Geschichte auch in ihrer Heimatstadt aufbauen können und es wäre trotzdem ein tolles Buch geworden. Dass die beiden in Tokio waren, hat man stellenweise gerne mal vergessen oder gar nicht mehr mitbekommen. Das war wirklich schade.Die Liebe zwischen den beiden ist aber wirklich süß. Es gibt viele, viele Gespräche, viele Knackpunkte und Dinge, über die sie sich unterhalten (müssen). Dabei wirkte Finn zu Beginn fast unnahbar und am Ende sehr, sehr verletzlich und gefühlsduselig. Auch das typische Bella-Edward-Schema mit "Ich bin nicht gut für dich" kam teilweise vor, war aber wirklich schnell vom Tisch und neue Probleme präsent. Fazit "Ein Sommer in Tokio" repräsentiert den Sommer zweier Jugendlicher, die diesen aber auch in jeder anderen Stadt hätten verbringen können, da sie nicht wirklich Sehenswürdigkeiten angeschaut oder zwischen Kirschblütenbäumen getanzt haben. Das war echt schade. Es stand die Liebe und die Zukunft von Zosia und Finn im Vordergrund und ein dunkles Geheimnis, das Finn und seine Familie ziemlich belastet. 2,5/5 Punkte.

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  • Tolle Lovestory, wenig Japanfeeling

    Ein Sommer in Tokio
    TraumLilie

    TraumLilie

    31. May 2016 um 12:48

    MeinungVorab möchte ich mich herzlich bei, Egmont Lyx Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar bedanken! Das Cover der deutschen Ausgabe finde ich, was den Inhalt betrifft, sehr viel passender, als das Original Cover. Mit den Kirschblüten, die von oben herabfallen und der Stadt im Hintergrund, verspürt man gleich diesen japanischen Charme. Leider musste ich beim Lesen feststellen, dass dieser Charme in gewisser Weise vorhanden war, aber letztendlich unterging. Natürlich steht hier die Liebesgeschichte zwischen Zosia und Finn im Vordergrund, dennoch hätte ich einfach mehr Tokio erwartet. Zumal man durch den Titel ja darauf hofft. Die Geschichte fängt damit an, dass Zosias Vater aus beruflichen Gründen nach Tokio muss. Da er sich dafür entscheidet das Haus zu verkaufen, weil Zosia nach dem Sommer studieren wird, begleitet sie ihn den Sommer über ins Land der aufgehenden Sonne. Unerwarteter Weise trifft sie bei einem Abendessen auf einen alten Bekannten. Finn. Seine Mutter hat es ebenfalls nach Tokio verschlagen, weshalb die zwei sich entschließen die Stadt unsicher zu machen. Sie lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. Allerdings versucht Finn Zosia immer wieder auf Abstand zu halten bzw. ihr deutlich zu machen, dass er nicht gut genug für sie sei. Man liest schnell heraus, dass Finn eine schwere Vergangenheit hinter sich hat und dass er sich davor fürchtet. Er hat Angst Zosia zu verletzen, dennoch kann er es nicht lassen sich mit ihr zu treffen und den Sommer zu verbringen. An und für sich ist es eine schöne Liebesgeschichte. Nichts wirklich Neues, man hat vieles schon mal gelesen. Zum Weiterlesen motivieren konnte ich mich nur durch Finn, weil er ein interessanter Typ ist. Wenn die Autorin sich auch ein wenig dem Klischee Bad Boy bedient hat. Die Tatsache, dass er sich selbst als kaum ehrlich bezeichnet und er unnahbar sein soll, hat einfach meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist jetzt nicht sonderlich herausstechend. Ich hatte anfangs sogar ziemliche Probleme in das Buch reinzukommen, weil sie im Präsens schreibt. Nach den ersten zwei bis drei Kapitel hatte ich mich dann soweit daran gewöhnt, dass ich mich ganz auf die Handlung konzentrieren konnte. Was mir aber aufgefallen ist, dass die Autorin manchmal sehr in der Handlung springt. Im einen Moment liegen die Protas auf dem Sofa und schauen einen Film und im nächsten sind sie nackt. Hat die Kleidung sich in Luft aufgelöst? Was ich sagen möchte ist, dass mir die Szenen dazwischen gefehlt haben. Die hätte man ausführlicher beschreiben können. FazitEine schöne Liebesgeschichte, die ein wenig erotisch angehaucht ist. Leider kommt das Japanfeeling ein bisschen zu kurz. Wer sich daran aber nicht stört, dem kann ich das Buch empfehlen. Bewertet mit 3,5 von 5 Lilien

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  • Eine durchaus lesenswerte Geschichte, in einer Stadt, die nur darauf wartet kennengelernt zu werden

    Ein Sommer in Tokio
    Saphier

    Saphier

    22. December 2015 um 13:53

    Vor einiger Zeit hat Zosia ihre Mutter verloren. Den schmerzhaften Kampf gegen den Krebs hat sie verloren. Nun lebt sie mit ihrem Vater und ihrer Großmutter zusammen. In den ersten Seiten lernt der Leser die wichtigsten Charaktere kennen. Nach wenigen Seiten eröffnet Greg, Zosias Vater, seiner Tocher, den Vorschlag seiner Firma. Seine Arbeitgeber wollen ihn nach Tokio schicken. Zosias erste Reaktion ist Ablehnung. Sie kann den Gedanken nicht ertragen ihr Zuhause aufzugeben und damit auch all die Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter. Kurze Zeit später wird aber auch ihr klar, vielleicht ist dieser Ortswechsel gar nicht mal so eine schlechte Idee. In Tokio trifft sie Finn wieder. Auch seine Mutter gehört zu den Arbeitnehmern, die nach Japan versetzt wurden. Zwischen Zosia und Finn entwickelt sich eine zarte Liebe. Wodurch dieses Buch zu den New Adult Romancen zählt. Bekanntlich nicht gerade eines meiner Lieblingsgenre. Wie nicht anders zu erwarten ist, ist auch hier wieder eine schwere Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil der Handlung. Finns Probleme mit seinem Vater waren wirklich nicht ohne. Gewalt ist immer so eind Sache. Hier hat es mich an eine meiner Lieblingsserien erinnert. Ich fand das Ganze natürlich nicht gut. Wie auch, wenn Gewalt nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart eines Menschen beeinflusst. Trotzdem wurde Finn zu keinem Charakter, der mich ganz für sich einnehmen konnte. Mein Mitgefühl weckte er, aber hat es nicht geschafft sich einen Platz in meinem Herz zu sichern. Zosia ist da schon weiter gekommen. Doch auch sie hat mich nicht von sich überzeugen können. Wobei das bei New Adult nicht weiter verwunderlich ist. Zosias Versuche ohne ihre Mutter weiterzumachen und ihr stetiges Vermissen, gingen mir da schon viel näher. Für mich ist es unvorstellbar was sie da beschreibt. Ich gehöre zu den Menschen, die noch keinen geliebten Menschen verloren haben. Glücklich schätze ich mich zwar, aber nichts hat eine Garantie. Genauso wie Finn, wünsche ich auch Zosia ab jetzt eine glückliche Zukunft. Neben Finn und Zosias Geschichte war da noch die Hauptstadt von Japan. Japan wäre auch für mich eine Stadt, die ich gerne mal bereisen würde. Die Autorin brachte die Stadt gut zur Geltung. All die Deatils der Stadt fand ich äußerst interessant und lesenswert. Fazit: Ein Sommer in Tokio empfehle ich denjenigen, die gerne New Adult lesen. Mir selbst also eher weniger. Zudem ist es durchaus wichtig zu erwähnen, dass es sich hierbei um einen Einzelband handelt. Was für manche wichtig ist. Ich konnte mich wie so oft mit den Eigenschaften des Genres nicht anfreunden. Alles andere war lesenswert. Andere Leser kann ich mir zufriedener vorstellen. 

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  • Wunderschöne Liebesgeschichte

    Ein Sommer in Tokio
    Guaggi

    Guaggi

    19. November 2015 um 09:13

    Dieses Buch hatte ich beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckt und fand die Kurzbeschreibung so interessant, dass ich nicht widerstehen konnte. Ich mag halt ab und an auch etwas fürs Herz. Sehr erfreut war ich, als ich feststellte, dass Zosia polnische Wurzeln innehatte und diese Sprache auch stellenweise im Buch verwendet wurde. Meistens findet man in amerikanischen Liebesromanen ja eher Spanisch als Zusatzsprache und das leider auch ohne Übersetzung. Das wurde in diesem Buch etwas anders und in meinen Augen sehr wundervoll gelöst. Die Familiensituation der Hauptprotagonistin ging mir sofort ans Herz und ich konnte sie nur zu gut verstehen. Zosia war mir von Anfang an sympathisch und brachte mich mit ihrer Art auch so manches Mal zum Lachen. Die Reise nach Tokio zog einige Überraschungen mit sich, manche wirkten sich positiv auf Zosia aus, mit anderen musste sie erst warm werden. Doch egal welche Umstände sich offenbarten, es blieb stets spannend und gefühlvoll. Diese etwas komplizierte Liebesgeschichte nahm mich von der ersten Seite an gefangen und ich fragte mich ständig, was Finn wohl verbergen könnte. Dieser junge Mann war für mich ein Rätsel und je mehr er sich öffnete, umso mehr kam die dramatische Entwicklung seiner Lebensgeschichte zum Vorschein. Was ich etwas verwirrend fand, war allerdings der Umstand, dass nicht alles was in der Kurzbeschreibung stand, auch zutraf. So gab es eine entscheidende Abweichung, die ich vorher nicht erwartet hatte, aber viel besser zur Gesamtgeschichte passte. Dennoch war dieses Buch ein wundervoller Lesegenuss. Dieser Roman beinhaltet nicht nur eine Liebesgeschichte, die ans Herz geht, sondern auch dramatische Schicksalsschläge, die den Leser zusätzlich berühren.

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  • Eine nette Liebesgeschichte für Zwischendurch

    Ein Sommer in Tokio
    amazingbookworld

    amazingbookworld

    09. November 2015 um 01:27

    Meinung: Das Buch hat ein Cover zum Verlieben! Die gemalten Rosenblätter vor der japanischen Kulisse laden zum Träumen ein. Mich hat "Ein Sommer in Tokio" wegen des Covers angesprochen, außerdem hatte ich wieder Lust auf eine Contemporary Geschichte. Und genau das bat der Roman mir dann auch. Eine nette Geschichte für zwischendurch, eine kurze Reise nach Tokio und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Während ihrer Semesterferien begleitet die junge Zosia ihren Vater nach Tokio. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Finn, mit dem sie schon einige Tage vor ihrer Reise ein interessantes Treffen hatte. Zosia hat selbst schon viel in ihrem Leben durchgemacht, doch Finns Geschichte toppt alles... Für mich war "Ein Sommer in Tokio" nichts Herausragendes, was vor allem an den Charakteren und dem Schreibstil lag. Keiner einzigen Person fühlte ich mich nahe. Sie waren alle zu durchsichtig oder zu wenig ausgearbeitet. Vor allem Zosia war mich nicht so sympatisch und sie brachte mich das ein oder andere Mal gerne auf die Palme mit ihren Entscheidungen und Taten. Das Buch liest sich nicht so flüssig, ist teilweise merkwürdig verworren geschrieben und ich kam einige Male nicht ganz mit. Dieses "Eintauchen" die die Geschichte fand leider nicht statt. Ich habe alles eher oberflächlich betrachten müssen. Allerdings konnten mich der Schauplatz und die Beschreibungen der japanischen Stadt überzeugen. Die Lovestory war keine 0815-runtergeleierte-Geschichte, sondern man merkte, dass die Autorin viele Ideen und ihr Herzblut darin hinein gesteckt hat.  Insgesamt war "Ein Sommer in Tokio" ein netter Roman für Zwischendurch. Ich empfehle das Buch an Contemporary bzw. Young Adult Leser und Japan-Liebhaber.

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  • großartiges Debüt vor toller Kulisse

    Ein Sommer in Tokio
    Manja82

    Manja82

    03. August 2015 um 15:39

    Kurzbeschreibung EINE LIEBE WIE KIRSCHBLÜTEN Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer Mutter. Als ihr Vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat, kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio auf Finn O‘Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte … (Quelle: Egmont LYX) Meine Meinung Zosias Vater muss beruflich nach Japan gehen. Die 19-jährige muss den Sommer über mitgehen, bevor sie danach auf die Uni gehen wird. Allerdings ist in dem fremden Land alles ungewöhnlich für Zosia und sie gewöhnt sich auch nur langsam ein. Dann aber trifft sie Finn wieder. Ihn kennt sie aus der Schule. Dort war der Bad Boy jedoch ein Einzelgänger. Da es ihr an Alternativen fehlt unternimmt Zosia immer wieder etwas mit Finn. So kommen sich die beiden immer näher, doch Finns Vergangenheit drängt an die Oberfläche und steht dem Glück mit Zosia im Weg … Der New Adult Roman „Ein Sommer in Tokio“ stammt aus der Feder der Autorin Brenda St. John Brown. Es ist das Debüt der Autorin und ich war sehr gespannt darauf wohin hier die Reise gehen würde. Zosia, auch Zo oder Zoe genannt, war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist 19 Jahre alt und geht unheimlich gerne shoppen. Dabei ist Zoe aber keine Tussi, eher im Gegenteil. Sie freut sich auf ihr Studium. Ihre Mutter vermisst Zoe sehr. Besonders toll fand ich das Zoe sehr willensstark ist. Sie mag Finn sehr gerne, spricht aber nicht nur von ihm. Finn ist ebenfalls eine Person, die ich auf Anhieb sehr gemocht hatte. Er sieht gut aus, hat aber viele Tattoos. Und er liebt Literatur, eigentlich ungewöhnlich für einen Bad Boy. Zu Beginn ist Finn eher verschlossen, taut aber mehr und mehr auf. Er flirtet sehr gerne mit Zoe, obwohl er in der Highschool eher unnahbar war. Die schlimme Vergangenheit von Finn steht ihm immer wieder im Weg. Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Zosias Vater, haben mir ebenso sehr gut gefallen. Sie passen ins Geschehen, wirken vorstellbar und gut beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und ließ sich wunderbar flüssig und angenehm lesen. Ich habe gar nicht bemerkt wie schnell die Seiten an mir vorbeigezogen sind und war schneller als gedacht am Ende angelangt. Die Handlung ist eigentlich typisch New Adult und doch so anders. Sie beinhaltet ein bisschen Drama, ist nicht kitschig auch wenn es Klischees gibt. Die Dialoge haben mir besonders gefallen. Sie wirken erfrischend. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Finn hat mir absolut gut gefallen. Sie wirkt authentisch und glaubhaft, erst ganz langsam entwickelt sich hier aus Freundschaft Liebe, kommen Gefühle auf. Dies liest sich richtig schön. Außerdem hat Brenda St. John Brown ein paar erotische Szenen eingebaut, die perfekt ins Geschehen passen. Zudem spielt die Handlung vor einer tollen Kulisse, Japan Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Das Ende wirkt ein wenig gehetzt, in meinen Augen wird alles ein wenig zu schnell abgehandelt. Es passt dennoch gut zum Gesamtgeschehen und stellt den Leser zufrieden. Fazit Kurz gesagt ist „Ein Sommer in Tokio“ von Brenda St. John Brown ein großartiges Debüt vor toller Kulisse. Authentische Charaktere, ein flüssiger locker leichter Stil der Autorin und eine Handlung mit einer richtig schönen Liebesgeschichte, ein wenig Drama und ein paar Klischees haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt. Absolut zu empfehlen!

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  • Ein Sommer in Tokio

    Ein Sommer in Tokio
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    08. July 2015 um 10:01

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei Mich hat der Titel und der Klappentext angesprochen, tönte nach einem schönen Sommerroman, der versprach etwas aussergewöhnlich zu werden... Die Geschichte wird aus der Sicht der neunzehnjährigen Zosia in der ICH-Form erzählt. Soweit war sie mir ganz sympathisch und ich habe auch viel über ihre Gedanken und Gefühle erfahren, dennoch konnte sie mein Herz nicht erobern. Auch Finn blieb mir bis zum Ende einfach suspekt und total unnahbar. Entsprechend konnte mich ihr Leben und die sich anbahnende Liebesgeschichte einfach nicht berühren. Der Schreibstil ist nichts Besonderes, total simpel und meiner Meinung nach irgendwie emotionslos. Der Autorin gelingt es nicht den Personen Leben einzuhauchen und mich an die Hand zu nehmen um die Beiden zu begleiten. Teilweise empfand ich ihren Stil auch als recht sprunghaft, denn mehrmals fragte ich mich, ob ich nicht etwas überlesen hatte! Eigentlich hätte ich ehrlich gesagt gerade auch vom Cover her eher ein Compteary- Roman erwartet, ( Beim Englischen wäre der Fall klar gewesen ;) ) aber nein, von den Liebszenen her gehört das Buch doch in das Genre NewAdult. Leider wirkten aber auch diese auf mich sehr gekünstelt und gewollt und lösten bei mir null Gefühle aus. Konnte mich wenigstens das Setting überzeugen, denn schliesslich befinden wir uns für einmal nicht in Amerika;) Ein kleiner Hauch von Asien war zwar spürbar, aber jetzt nicht so gravierend. Das Buch konnte meine Erwartungen also definitiv nicht erfüllen, eine Geschichte, die durchaus Potential hätte! Jedoch plätschert sie mehr oder weniger vor sich hin und konnte mich weder berühren noch an die Seiten fesseln. Ich vergebe hiermit 3 Sterne    

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  • Ein Sommer in Tokio - ein frischer junger Liebesroman mit einem Hauch Erotik

    Ein Sommer in Tokio
    Inkedbooknerd

    Inkedbooknerd

    19. June 2015 um 17:59

    Ein Sommer in Tokio - ein frischer junger Liebesroman mit einem Hauch Erotik.... Darum gehts : Zosia hat ihre Mutter an Krebs verloren.Um seiner Tochter einen Neuanfang zu ermöglichen und von ihrer Trauer besser hinweg zu kommen, bietet sich der neue Job von Zosias Vater in Tokio geradezu an. Zosia, die 19 jährige Halbpolin die in Amerika lebt, willigt dem Vorschlag ihres Vaters ein und geht mit ihm nach Tokio. Dort hat das Schicksal seine Finger im Spiel.... Ihr heimlicher Jugendschwarm Finn verbringt seinen Sommer ebenfalls in Tokio bei seiner Mutter, die wiederum die neue Freundin von Zosias Vater ist. Eigene Meinung und Bewertung: Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich sofort angesprochen. Der Roman lässt sich locker leicht lesen.Perfect für zwischendurch. Dennoch habe ich mehr erwartet von dem ganzen. Das Geplänkel zwischen Finn und Zosia ist recht kindlich und zart verliebt geschildert.Die Story zog sich manchmal sogar sehr dahin.Dann wird man plötzlich überrascht, weil die Schreibweise recht Erotisch verläuft und ziemlich heftig a la Erotik Roman geschildert wird wo ich dachte Hoppla, jetzt kommt Leben in das Buch und die Geschichte, was geht denn da plötzlich ab.... Leider war dieser Einschnitt nur von kurzer Dauer. Auch von Tokio der Metropole und seinen Menschen und Gebräuchen selber bekommt man nur einen sehr kleinen Einblick. Schade. Und eine richtige Krebsschicksalsdrama story ist " Ein Sommer in Tokio auch nicht" der Schicksalsschlag und das Krebsleiden von Zosias Mutter, wird nur beiläufig mal erwähnt. Es ist also nicht zu vergleichen mit anderen Dramen . Ein frischer Roman für zwischendurch, dennoch für mich kein typischer Liebesroman zum dahinschmelzen.Das geht besser. Trotzdem recht unterhaltsam und für junge Leute eine Leseempfehlung. Deswegen 4 von 5 Sterne.

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  • Ein Sommer in Tokio.....

    Ein Sommer in Tokio
    jureni

    jureni

    11. June 2015 um 16:59

    Eine schöne Liebesgeschichte....mal für zwischendurch. Zosias Vater muss wegen der Arbeit den Sommer über nach Japan ziehen und Zoe kommt anfangs gar nicht damit klar,da viele Erinnerungen in den Haus Ihrer verstorbenen Mutter drin stecken. Sie war wütend,weinte weil Sie doch irgendwo nicht los lassen möchte,doch aber  um Ihren Vater nicht im Weg zustehen ist Sie damit einverstanden und versucht es durch zuziehen. Dabei trifft Sie wieder auf Finn den Sie schon zur Schulzeit anschwärmte.Ein typischer Bad Boy der geheimnisvoll,gutaussehend und eine schlimme Vergangenheit hat.Zoe und Finn unternehmen viel in Tokio und kommen sich nach und nach immer näher... Finn wird immer offener und zeigt auch immer wieder das er Sie liebt....und immer sagt "Das hier möchte ich einmal richtig machen" oder "Ich will nicht einen von den Typen sein"! Doch seine Vergangenheit kommt immer wieder ins Spiel und die Beziehung zwischen Zoe und Finn droht kaputt zu gehen.....! Im guten und ganzen fande ich den Roman toll,ich hätte mir nur mehr Gefühl und Spannung gewünscht!! 

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  • Süße Sommerlektüre

    Ein Sommer in Tokio
    michasbuechertraeume

    michasbuechertraeume

    06. June 2015 um 08:46

    Cover: Das Cover gefällt mir besser als das Original. Es transportiert für mich die Leichtigkeit der Liebesgeschichte und stimmt mit den Kirschblüten auf Japan ein...   Erster Satz: Ich wische mir die Nase mit dem T-Shirt-Ärmel ab, wobei ich das pinkfarbene Nike-Logo voll erwische. Meine Meinung: Zosias Vater muss der Arbeit wegen nach Japan ziehen. Weil er das Haus, das zu viele Erinnerungen an seine Frau und Zosias Mutter beinhaltet, vermieten will, muss die 19-jährige den Sommer über mit nach Japan, bevor sie danach zur Uni geht. Zosia findet das alles ganz schrecklich und kann sich nur ganz langsam für dieses ferne Land erwärmen. Doch sie geht mit und begegnet dort Finn wieder. Sie kennt Finn von ihrer Schule, aber der Bad Boy war schon damals ein verschlossener Einzelgänger. Weil es nicht viele Alternativen gibt, unternehmen die zwei immer wieder etwas zusammen und kommen sich dabei langsam näher. Doch Finn hatte eine schwere Vergangenheit, die ihm und Zosia bei „mehr als Freundschaft“ im Weg steht… Zosia, die von allen nur Zo oder Zoe genannt wird, hat anfangs schwer an der Entscheidung ihres Vaters zu knabbern und hat auch den Krebstod ihrer Mutter noch nicht überwunden. Trotzdem findet sie sich dann den Sommer über in Japan wieder, zu ihrem Glück. Zo ist eine quirlige junge Frau, die durch den Tod ihrer Mutter aber auch ernste Seiten hat, die ihr bei Finn immer wieder zugute kommen. Außerdem kann sie durchaus hartnäckig sein und ihren Willen durchsetzen. Ich finde sie toll! =)  Finn ist anfangs total verschlossen. Er ist aber trotzdem direkt sympathisch und immer wieder für Überraschungen gut. Bei Zoe blüht er richtig auf und mit ihrer Hilfe geht es ihm auch ganz langsam besser. Trotzdem droht seine schlimme Vergangenheit immer wieder die zarte Beziehung mit Zo zu zerstören. Toll fand ich auch, dass man immer wieder seine weiche Seite sieht. Dass er nicht nur immer der starke Mann ist… Die Autorin Brenda St. John Brown hat mit „Ein Sommer in Tokio“ eine zauberhafte Lektüre für warme Tage oder einfach für „mal Zwischendurch" geschrieben. Die zarte Liebesgeschichte im fernen Tokio wollte ich unbedingt lesen und das nicht nur weil sich der Klappentext super angehört hat, sondern auch weil ich das Land so liebe. Das Buch konnte mich also nicht nur mit einer tollen Liebesgeschichte für sich einnehmen, sondern auch mit einer Sightseeing-Tour durch und rund um Tokio. Kopfkino pur! Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn Zoes Erlebnisse in der doch sehr anderen Kultur haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Alles in allem ein sehr schönes Buch, nicht nur für Japan-Fans! Fazit: „Ein Sommer in Tokio“ bietet eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Protagonisten die es in der Vergangenheit nicht immer leicht hatten und Halt beieinander finden. Das ungewöhnliche Setting im fernen Tokio bringt dabei frischen Wind in das Genre und wird nicht nur Japan-Fans begeistern! Die Geschichte ist also nicht nur eine perfekte Urlaubslektüre!  Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de

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  • Eine schöne Liebesgeschichte! Ein gelungenes Debüt!

    Ein Sommer in Tokio
    Fenja1987

    Fenja1987

    Zosia Easton lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrer polnischen Großmutter in einem kleinen Reihenhaus in New Jersey. Doch seit ihre Mutter vor drei Jahren durch Krebs verstarb, hat sie das Gefühl das die Zeit irgendwie stehen geblieben ist. Während sich Zosia auf ihre kommende Collagezeit vorbereitet, begegnet sie Finn O’Lary mit dem sie die gleiche Highschool besuchte und der Zosias heimlicher Schwarm war. Als ihr Vater allerdings aus heiterem Himmel ankündigt schon bald einen neuen Job in Tokyo anzunehmen, fällt Zosia aus allen Wolken. Zwar wird sie nur die Sommer in Japan verbringen, doch soll das gemeinsame Haus verkauft werden. Der Gedanke daran lässt Zoisa wütend und traurig aufbegehren. Nachdem Zoisa eine weitere Begegnung mit Finn hat und er ihr gut zuredet, scheint sich Zoisa allerdings mit dem Gedanken anzufreunden den kommenden Sommer in Tokyo zu verbringen. Nichts ahnend, dass sie dort wieder auf Finn trifft und sich ihr Leben für immer verändern wird... Ein „Sommer in Tokyo“ ist nicht nur das Debüt von Brenda St. John Brown. Nein es beweist auch mal wieder, dass es unter der Masse an Büchern dieses Genres, immer wieder kleine Perlen gibt, die man nach dem Lesen nicht mehr missen möchte. So auch dieser „New Adult“. Unaufgeregt aber auch traurig erzählt die Autorin eine sehr authentische Liebesgeschichte ohne viel Kitsch und trotzdem der richtigen Dosis Drama und auch den gewissen Klischees. Ich liebe solche Romane, da sie einen so schön die Welt um einen herum vergessen lassen. Dabei sind gerade die Charaktere die stärke dieses Romans. Zoisa fast 19 Jahre jung. Eine typische junge Frau die gern Shoppen geht, aber keine Tussi ist und sich riesig auf ihr Studium freut. Dennoch merkt man schnell, das sie ihre Mutter sehr vermisst. Ebenfalls mochte ich, das sie zwar von Finn fasziniert ist, aber nicht dauernd darüber gesprochen wird. Dabei ist Finn wirklich attraktiv, wenn auch nicht nach dem üblichen Klischee. Er hat sogar ziemlich viele Tattoos und auch wenn man es nicht glauben mag er liebt Literatur. Irgendwie schade das sich Zoisa sogar nicht für Bücher interessiert. Wie dem auch sei Finn ist sehr sympathisch und erfrischender weise nicht aufdringlich. Auch wenn er nach und nach immer mehr mit Zoisa flirtet. Dabei galt er in der Highschool als unnahbar, obwohl alle mit ihm befreundet sein wollten. Nur er wollte halt nicht. Sehr schön an dem Roman fand ich auch die Dialaoge und das aus Freundschaft erst nach und nach Liebe wird. Das es natürlich auch eine schlimme Vergangenheit um Finn gab, war abzuwarten. Und auch wenn ich das zum Schluss ein wenig zu gehetzt und zu schnell erzählt fand. Im Großen und ganzen fand ich Finns und Zoisas Geschichte sehr erfrischend anders. Und wie es für einen „New Adult“ Roman gehört findet sich auch hier die ein oder andere erotische Liebesszene. Fazit: „Ein Sommer in Tokyo“ ist ein gelungenes Debüt. Eine ruhige und schöne Liebesgeschichte, die ich nicht so schnell vergessen werde. 4,5 Sterne von mir.

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    Avirem

    Avirem

    15. May 2015 um 10:01