Brenda Stumpf

 3.5 Sterne bei 10 Bewertungen

Alle Bücher von Brenda Stumpf

Brenda StumpfBratkartoffeln für Tina Turner
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Bratkartoffeln für Tina Turner
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 (6)
Erschienen am 07.07.2011
Brenda StumpfDas erotische Potential meines Kleingärtnervereins
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Brenda StumpfSchatz, muss das sein?
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Schatz, muss das sein?
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 (0)
Erschienen am 06.01.2012

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awogflis avatar

Rezension zu "Bratkartoffeln für Tina Turner" von Brenda Stumpf

Rezension zu "Bratkartoffeln für Tina Turner" von Brenda Stumpf
awogflivor 5 Jahren

Das einzig wirklich gute an diesem Buch ist der Titel! Das wird auch der Grund sein, warum ich es überhaupt gekauft habe.

Dabei bin ich sehr interessiert an Küchengeschichten und sogar an organisatorischen Abläufen, vor allem weil ich mich im Gastronomie-Metier durch meine ursprüngliche Hotelfachschulausbildung sehr gut auskenne. Geständnisse eines Küchenchefs von Toni Bourdain hat mir extrem gut gefallen.  

In diesem Werk ist aber komplett der Wurm drinnen. Dabei kann die Autorin durchaus formulieren, aber überhaupt nicht erzählen. Erstens wiederholt sie sich ständig und zweitens ist sie offensichtlich mittlerweile eine riesengroße Spießerin geworden, der ihre vergangenen Alkoholexzesse und Drogenerfahrungen peinlich sind. Sie rechtfertigt sich auch ein paarmal vor irgendeinem hypothetisch lesenden Kinderpublikum dafür, distanziert sich und bewertet auch die Exzesse ihrer Gäste. Das mag zwar moralisch sehr löblich sein, für einen Autor und die Entstehung eines spannenden Buches ist dies aber das absolute Gift. Und dann die Stories - laaaahhm da habe ich mit "normalen" Gästen in jeder beliebigen Saison mehr lustiges erlebt als sie in 10 Jahren - und das sogar in meinen Jahren in der Schweiz, wo die Leute normalerweise in den Keller lachen gehen. Wenn das Zerteilen eines 2 Meter langen Hais schon die humorvolle Krönung einer Küchenkarriere bedeutet, na dann gute Nacht und Sperrstunde für dieses Werk! Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Gastronomie aus der Sicht einer Oberlehrerin zu sehen.  

Fazit: Total entbehrlich dieses Buch!

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Zabou1964s avatar

Rezension zu "Bratkartoffeln für Tina Turner" von Brenda Stumpf

Rezension zu "Bratkartoffeln für Tina Turner" von Brenda Stumpf
Zabou1964vor 7 Jahren

Beim Blättern im Katalog des Verlages bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Da auch ich ein „Kind der 80er-Jahre“ bin, war ich gespannt, was die Autorin aus dem Backstagebereich der Zeche Bochum zu berichten hatte. Zudem ist mir die originelle Covergestaltung direkt ins Auge gesprungen: Eine Audio-Kassette, auf der handschriftlich der Titel vermerkt ist, und eine Gabel mit einer Nudel weisen auf den Inhalt des Buches hin.

Brenda Stumpf beginnt 1983 als ungelernte Köchin in der Zeche Bochum zu arbeiten. Sie bricht für diesen Job ihr Studium ab. Die 23jährige gehört zur Punkszene und geht entsprechend unkonventionell an die neue Aufgabe heran. Am Anfang beschreibt sie z. B., wie sie für eine Band Lammkoteletts zubereiten soll und sich erst kurz vorher Gedanken darüber macht, wie das überhaupt geht. Aber im Laufe ihrer Tätigkeit bekommt sie Routine, zumal die normale Karte der Küche in dem angesagten Klub sie nicht gerade vor besondere Herausforderungen stellt. Überbackene Käsetoasts, Spaghetti Bolognese und Pizza sind das kulinarische Angebot für das Partyvolk. Wer hier also interessante Rezepte sucht, wird, mit Ausnahme eines Fotos von einer Anleitung für ein japanisches Gericht, enttäuscht. Aber das war auch nicht mein Antrieb, dieses Buch zu lesen.

Mich reizten die Begegnungen mit den Stars dieser Zeit. Ich hatte die Befürchtung, die Autorin lasse sich vielleicht über die unangenehmen Zeitgenossen aus. Das hat sie aber zum Glück nicht getan. Wenn sie diese Menschen beschrieb, hat sie stets die Namen weggelassen oder aber verändert. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen. Niveaulose Enthüllungsbücher gibt es wirklich schon zu viele. Das Zusammentreffen mit den netten Musikern beschreibt sie witzig und mit viel Gefühl. Wenn ich ihre Begeisterung für Johnny Rotten von den Sex Pistols auch nicht teilen kann, so hat sie sein Auftreten vor und während des Auftritts doch packend geschildert.

Sehr wohltuend habe ich auch empfunden, dass sie von ihrem Leben außerhalb der Zeche Bochum geschrieben hat. Der Job war eine ungeheure Belastung, da sie nachts arbeiten und tagsüber schlafen musste. Ihre Schichten dauerten oft zehn bis zwölf Stunden, gelegentlich sogar noch länger. Nach sechs Jahren hat sie sich deshalb auch von dort verabschiedet, um in anderen Restaurants bzw. später auch in anderen Branchen zu arbeiten. Seit 2005 ist sie Autorin, was mich gleich dazu veranlasst hat, im Internet ein wenig zu recherchieren. Unter den Pseudonymen Stella Conrad, Frau Keller und Lotte Minck schreibt sie Krimis und Liebesromane. Da mir ihr witziger und origineller Schreibstil gefallen hat, werde ich mich mit Sicherheit nach anderen Bücher aus ihrer Feder umschauen.

Fazit:
Brenda Stumpf gewährt dem Leser auf humorvolle Art und Weise einen Einblick in ihr Leben als Köchin in der Zeche Bochum. Obwohl ich vier Jahre jünger bin als sie und einen komplett anderen Musikgeschmack habe, hat es mir Spaß gemacht, die Zeitreise in die 80er-Jahre aus ihrer Sicht zu lesen.

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Soliferas avatar

Rezension zu "Bratkartoffeln für Tina Turner" von Brenda Stumpf

Rezension zu "Bratkartoffeln für Tina Turner" von Brenda Stumpf
Soliferavor 7 Jahren

Die Zeche wurde 1981 in Bochum gegründet mit Bereichen für Veranstaltungen (z.B. Konzerte) aber auch für Gastronomie. Und hier kommt Brenda Stumpf ins Spiel. Die damals 23-jährige beginnt nach einige Jobs als Kassiererin in Zeche an als Köchen, ohne vorherige Erfahrung. Ein bisschen Spaghetti mit Soße, Salat oder Tomatensuppe kann ja schließlich jeder zaubern. Doch in der vierten Woche sollen Lammkoteletts her. Sonst sind die Künstler, die in der Zeche vor (oder auch nach) ihren Auftritten essen, eher nicht so anspruchsvoll, denkt sich Brenda. Was sie hinterm Herd zwischen 1983 und 1989 erlebt hat sie zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Sie hat allerhand durchaus namhafte Bands oder Künstler kennen gelernt sowie ihre Essensgewohnheiten und kleinen Eigenheiten. Manche waren einfach super nett, andere dagegen spielten sich divenhaft auf.

Mit Humor und Augenzwinkern hat Brenda Stumpf ein buntes Potpourri an Erlebnissen und Begegnungen geschaffen, Erinnerungen für Fans und Nostalgiker. Lediglich die Geschichten über diverse Drogen- und/oder Alkoholexzesse hätte man sich sparen können. Doch der Stil ist locker-leicht, Brenda redet gerade wie ihr der Schnabel gewachsen ist und das ist richtig amüsant. Wer auch mal eine Zeitreis in die 80er unternehmen und hinter die die Kulissen der Bochumer Zechen blicken möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich zumindest habe mich prima unterhalten gefühlt.

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