Brendan Duffy Augen des Waldes: Thriller (suhrkamp taschenbuch)

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Inhaltsangabe zu „Augen des Waldes: Thriller (suhrkamp taschenbuch)“ von Brendan Duffy

»The Crofts«, ein historisches Herrenhaus inmitten einer malerischen Berglandschaft. Der perfekte Zufluchtsort für Ben und Caroline. Hier wollen die geplagten New Yorker mit ihren beiden kleinen Kindern und ihrem Hund wieder zu Kräften kommen. Doch draußen im angrenzenden Wald scheint es jemand – oder etwas – nicht gut mit ihnen zu meinen und hinterlässt den neuen Bewohnern der Crofts blutige Botschaften. Der Umzug aufs Land soll für Ben und Caroline Tierney ein Neuanfang werden. Gemeinsam machen sich die beiden daran, das Anwesen in ein Gästehaus für gestresste Großstädter umzugestalten, während ihr achtjähriger Sohn Charlie den Wald erkundet. Dort macht er Bekanntschaft mit jemandem, der ihm unmissverständlich deutlich macht, dass die Familie wieder verschwinden soll. Und schon bald mehren sich auch für Charlies Eltern die Anzeichen, dass eine fremde Macht es nicht gut mit den Tierneys meint. Ben beginnt, die Geschichte des Hauses zu erforschen, und stößt auf ein jahrhundertealtes Geheimnis. Es könnte allerdings schon zu spät sein ...

Schauer mal anders und vor allem viel ruhiger, als erwartet. Aber lohnenswert!

— Kaisu

Spannend bis zum Schluß, mit interessanten Wendungen gespickt. Auch wenn einiges aus Film und Fernsehen schon bekannt vorkommt lesenswert!

— Fiorghra
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  • Das Böse kommt hier schleichend...

    Augen des Waldes: Thriller (suhrkamp taschenbuch)

    Kaisu

    15. May 2016 um 11:42

    Da beobachtet man eine kleine Familie, die einen Neustart versucht und muss dann schnell feststellen, dass in der neuen Dorfgemeinde nicht alles so schön ist, wie es nach außen hin scheint. Zwar zweifelt Ben auch noch an der Friedseligkeit, doch er will sich dadurch den neuen Lebensabschnitt nicht versauen. Er hat das alles nämlich nicht nur für sich gemacht, sondern vor allem für seine Frau Caroline, die zu starken Depressionen und Selbstzweifeln neigt. Für die beiden Kinder steht vor allem die Nähe zur Natur im Vordergrund. Der junge Familienvater gibt sich auch wirklich redlich Mühe, hat aber keine Chance gegen das, was seinem ältesten Sohn im Wald begegnet und ihn Tag für Tag immer mehr beeinflusst. Faszinierend fand ich vor allem das schleichende Böse, was die Menschen immer mehr einnimmt und wie sehr Ben versucht dagegen anzukämpfen. Quasi der Wahrheit ins Auge zu blicken. Der Ton ist dabei erstaunlich ruhig. Zwar wabert die ganze Zeit das Dunkle, wie ein schwerer Nebel über der Geschichte, aber es dominiert nicht das Geschehen. Somit entwickelt sich alles komplett anders als zunächst von mir gedacht. Während Ben sich auf das Schreiben zu konzentrieren versucht, geht Caroline in ihren Kochkünsten auf, die ihr inneres Gleichgewicht zu sein scheinen und Charlie...nun ja, er wandert gerne im Wald umher. Nachts, bei eisiger Kälte und besucht seinen eigenenartigen Freund, der ihn eigentlich vertreiben und nicht zu sich locken will. Interessant ist auch die Aufteilung der Abschnitte. So ist man die meiste Zeit an der Seite von Ben. Lernt seine Ansichten der Dinge kennen und erfährt, wie wichtig dieser Neustart für die Vier ist. Entsprechend hofft man nur das Beste und drückt ihnen stumm die Daumen. Bald kommt jedoch Carolines Denkweise hinzu und man sieht die Fassade bröckeln. Charlie ist eigen und undurchschaubar. Der Junge ist ein Einzelgänger und freut sich einen Kameraden gefunden zu haben, selbst wenn er ihn nie zu Gesicht und stattdessen blutige Geschenke von ihm präsentiert bekommt. Außerdem sind da noch die Briefe aus der Vergangenheit, die das Anwesen "The Crofts" betrifft. Durch sie knüpft man Parallelen und versucht die losen Ende zu einem zusammenzufügen. Genauso wie Ben, der seltsame Entdeckungen macht. Fazit: Diese Geschichte ist definitiv auch für die Leser etwas, die normal keine Schauergeschichten lesen. Richtig temporeich wird es erst gegen Ende, wo die Auflösung präsentiert wird, die man zwar schon ahnt, aber deren Wendung doch unterhaltsam zu lesen ist.  Trotz der - ja, man muss es so sagen - geringen Spannung, hat mich das Buch unterhalten und ich wollte es nicht beiseite legen. Ich denke, dass es vor allem daran lag, dass ich wissen wollte, wie das alles endet und der Autor damit wirklich lange wartet. Zeitgleich war das Verhalten der Bewohner interessant zu beobachten. Mürrisch und launisch, trifft nett und zuvorkommend. Ein Zwischending gibt es nicht und trotzdem harmonieren alle miteinander. Tante Edit: Der allerletzte Abschnitt ist übrigens mal etwas ganz Neues für mich gewesen und hat mich verwirrt zurück gelassen. Danach denkt man auf jeden Fall komplett anders über das vorher Gelesene!

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