Brendan Simms

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Brendan SimmsWir hätten gewarnt sein können
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Wir hätten gewarnt sein können
Wir hätten gewarnt sein können
 (3)
Erschienen am 25.04.2017
Brendan SimmsKampf um Vorherrschaft
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Kampf um Vorherrschaft
Kampf um Vorherrschaft
 (2)
Erschienen am 25.04.2016
Brendan SimmsEuropa am Abgrund
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Europa am Abgrund
Europa am Abgrund
 (1)
Erschienen am 18.07.2016
Brendan SimmsDer längste Nachmittag
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Der längste Nachmittag
Der längste Nachmittag
 (1)
Erschienen am 04.09.2017
Brendan SimmsLongest Afternoon
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Longest Afternoon
Longest Afternoon
 (0)
Erschienen am 30.09.2014
Brendan SimmsThe Longest Afternoon: The 400 Men Who Decided the Battle of Waterloo
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The Longest Afternoon: The 400 Men Who Decided the Battle of Waterloo
Brendan SimmsThe Longest Afternoon
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The Longest Afternoon
The Longest Afternoon
 (0)
Erschienen am 07.05.2015
Brendan SimmsEurope
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Europe
Europe
 (0)
Erschienen am 24.04.2014

Neue Rezensionen zu Brendan Simms

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K

Rezension zu "Wir hätten gewarnt sein können" von Brendan Simms

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.
kvelvor einem Jahr

Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite):
„Die europäischen Politiker irren sich, was die Tiefe seiner Überzeugungen angeht. Nachdem er die NATO für 'obsolet' erklärt und gedroht hatte, Strafzölle auf ausländische Autos zu erheben, sagte Frank-Walter Steinmeier, der gerade an einem EU-Außenministertreffen teilnahm, die Äußerungen hätten bei seinen Kollegen für 'Verwunderung und Aufregung' gesorgt. Aber Trump hatte diese Dinge nicht nur schon im Wahlkampf von 2016, sondern, wie in diesem Buch gezeigt, bereits in zahlreichen Interviews in den letzten drei Jahrzehnten gesagt. Gewiss haben weltbewegende Ereignisse bisherige Präsidenten dazu gebracht, ihre Positionen zu ändern. George W. Bush zum Beispiel lehnte, als er Anfang 2001 sein Amt antrat, das Nationbuilding ab und erklärte seine Absicht, amerikanische Truppen möglichst nicht in Regionalkonflikte zu entsenden. Doch nach den beispiellosen Terroranschlägen vom 11. September 2001 änderten er und seine Regierung ihre außenpolitischen Prioritäten von Grund auf. Es könnte sein, dass unvorhergesehene Ereignisse in den nächsten vier Jahren selbst die plausibelsten Voraussagen hinfällig machen. Niemand kann die Zukunft sicher voraussagen. Dennoch ist klar, dass Trump mit einer Weltsicht ins Weiße Haus eingezogen ist, die er in den letzten drei Jahrzehnten ständig vorgetragen und relativ beständig in zahllosen Äußerungen formuliert hat. Man sage nicht, dass er uns nicht gewarnt hat.“


Meine Meinung:

Die Autoren haben die bisherigen Verlautbarungen von Donald Trump zusammengetragen und nach den immer gleichen Aussagen analysiert, die er in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit / bei Interviews von sich gegeben hat.
Sie stellen seine Aussagen jeweils in den Zeitzusammenhang und den breiteren politischen Hintergrund.
Das ein oder andere Mal wurde auch die menschliche Seite Trumps mitgeschildert.

Trumps einzelne Kernaussagen bzw. Sammelthesen möchte ich hier nicht näher wiedergeben, da sonst zu viel aus dem Inhalt des Buches verraten wäre.

Hier dennoch einige interessante Auszüge:

„... was große strategische Herausforderungen angeht, wird er weder auf Experten noch auf Parteigrößen hören.“ (S. 119)

„Seine Entscheidung, die Geheimdienst-Briefings des Präsidenten nicht mehr täglich, wie es bisher üblich war, sondern wöchentlich entgegenzunehmen … offenbart, dass seine Weltanschauung ziemlich feststeht und sich kaum ändern wird“ (S. 123)


Fazit: Interessantes kleines Büchlein.


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K

Rezension zu "Wir hätten gewarnt sein können" von Brendan Simms

Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.
kvelvor einem Jahr

Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite):
„Die europäischen Politiker irren sich, was die Tiefe seiner Überzeugungen angeht. Nachdem er die NATO für 'obsolet' erklärt und gedroht hatte, Strafzölle auf ausländische Autos zu erheben, sagte Frank-Walter Steinmeier, der gerade an einem EU-Außenministertreffen teilnahm, die Äußerungen hätten bei seinen Kollegen für 'Verwunderung und Aufregung' gesorgt. Aber Trump hatte diese Dinge nicht nur schon im Wahlkampf von 2016, sondern, wie in diesem Buch gezeigt, bereits in zahlreichen Interviews in den letzten drei Jahrzehnten gesagt. Gewiss haben weltbewegende Ereignisse bisherige Präsidenten dazu gebracht, ihre Positionen zu ändern. George W. Bush zum Beispiel lehnte, als er Anfang 2001 sein Amt antrat, das Nationbuilding ab und erklärte seine Absicht, amerikanische Truppen möglichst nicht in Regionalkonflikte zu entsenden. Doch nach den beispiellosen Terroranschlägen vom 11. September 2001 änderten er und seine Regierung ihre außenpolitischen Prioritäten von Grund auf. Es könnte sein, dass unvorhergesehene Ereignisse in den nächsten vier Jahren selbst die plausibelsten Voraussagen hinfällig machen. Niemand kann die Zukunft sicher voraussagen. Dennoch ist klar, dass Trump mit einer Weltsicht ins Weiße Haus eingezogen ist, die er in den letzten drei Jahrzehnten ständig vorgetragen und relativ beständig in zahllosen Äußerungen formuliert hat. Man sage nicht, dass er uns nicht gewarnt hat.“


Meine Meinung:

Die Autoren haben die bisherigen Verlautbarungen von Donald Trump zusammengetragen und nach den immer gleichen Aussagen analysiert, die er in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit / bei Interviews von sich gegeben hat.
Sie stellen seine Aussagen jeweils in den Zeitzusammenhang und den breiteren politischen Hintergrund.
Das ein oder andere Mal wurde auch die menschliche Seite Trumps mitgeschildert.

Trumps einzelne Kernaussagen bzw. Sammelthesen möchte ich hier nicht näher wiedergeben, da sonst zu viel aus dem Inhalt des Buches verraten wäre.

Hier dennoch einige interessante Auszüge:

„... was große strategische Herausforderungen angeht, wird er weder auf Experten noch auf Parteigrößen hören.“ (S. 119)

„Seine Entscheidung, die Geheimdienst-Briefings des Präsidenten nicht mehr täglich, wie es bisher üblich war, sondern wöchentlich entgegenzunehmen … offenbart, dass seine Weltanschauung ziemlich feststeht und sich kaum ändern wird“ (S. 123)


Fazit: Interessantes kleines Büchlein.


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Rezension zu "Europa am Abgrund" von Brendan Simms

Interessantes Buch mit kleinen Schwächen
TAndresvor 3 Jahren

Wie der Titel schon sagt, geht es in dem Buch um die Krise, in der die europäische Union steckt. Der Untertitel benennt dann aber die Lösung dazu.

Das Buch ist in 5 Kapitel unterteilt. Im Ersten beschäftigen sich die Autoren mit den Schwierigkeiten, vor denen die EU momentan steht. Im zweiten Kapitel wird die deutsche Frage erläutert mit der Stärke und gleichzeitigen Schwäche des größten Mitglieds. Das dritte Kapitel beschreibt kurz die Geschichte der EU und die Problematik, dass zur gemeinsamen Währung der entsprechende Untergrund fehlt. Im vierten Kapitel werden die Vereinigten Staaten von Amerika und das Vereinigte Königreich kurz beschrieben, die Gründungen und die politische Situation, und wie die europäischen Länder auf diese Erfahrung zurückgreifen könnten. Im abschließenden Kapitel führen die Autoren auf, dass nur ein föderaler Staat das Ziel sein kann und Schritte, die notwendig sind, um zu diesem Ziel zu gelangen.

Mit 131 Seiten ist das Buch relativ dünn. Es ist aber sehr gut geschrieben, so dass man es flüssig durchlesen kann. Etwas Vorwissen zur EU ist nötig, ansonsten ist das Buch aber nicht kompliziert geschrieben, so dass man sehr gut mitkommt. Das Thema ist sehr interessant und den Schlussfolgerungen der Autoren kann ich größtenteils zustimmen.

Das Buch hat allerdings auch 2 Schwächen. Zum einen wird häufig auf die Kriegsgefahr aus Russland und deren Aggressivität hingewiesen. Das kann ich nicht unbedingt nachvollziehen, selbst ein „schwaches“ Europa wie jetzt würde Putin nie angreifen. Die zweite Schwäche ist, dass häufig geschrieben wird, dass Irland, Griechenland und Italien selbst schuld an ihrer Situation wären, dass dort Korruption und Vetternwirtschaft weitverbreitet sei und bei einem eventuellen Ausscheiden aus der Eurozone dies noch weiter aufleben würde. Auch dieses negative Bild der Politiker dieser Länder kann ich nicht unbedingt nachvollziehen. Natürlich gibt es dort Probleme, aber deswegen wieder auf die Art aller Politiker zu schließen, ist ignorant denjenigen gegenüber, die an einem vernünftigen Europa interessiert wären.

Daher bekommt das Buch von mir nur 4 Sterne. Das Thema ist interessant, das Buch sehr gut geschrieben, aber die oben genannten Schwächen kommen leider zu häufig vor. Dennoch kann ich das Buch nur empfehlen, um mal selbst über die Zukunft Europas nachzudenken und zu überlegen, ob ein föderales Europa der Regionen nicht die Lösung wäre.

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