Wir hätten gewarnt sein können

von Brendan Simms und Charlie Laderman
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Wir hätten gewarnt sein können
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Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

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Absolut lesenswert! Trump bleibt sich treu...belegt durch Interviews der letzten Jahrzehnte. Sehr informativ.

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Inhaltsangabe zu "Wir hätten gewarnt sein können"

Wie unberechenbar ist Donald Trump wirklich? Was wir von dem US-Präsidenten zu erwarten haben

Donald Trump erscheint vielen als Politiker, der das Handwerk nicht beherrscht und dessen politische Äußerungen impulsiv und widersprüchlich sind. Doch damit unterliegen wir einem Trugschluss. In einer scharfsinnigen Analyse zeigen die Historiker Brendan Simms und Charlie Laderman, dass Donald Trump seit seinen ersten öffentlichen Äußerungen in den Achtzigerjahren beharrlich eine Linie verfolgt: Amerika, das von aller Welt ausgenutzt wird, wieder den nötigen Respekt zu verschaffen und zu alter Größe zu führen. Und dafür braucht es, nach den vorhergehenden Versagern im Amt, einen starken Präsidenten: Donald Trump. Ein erhellender Einblick in Trumps weltpolitische Vorstellungen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783421047984
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:160 Seiten
Verlag:DVA
Erscheinungsdatum:25.04.2017

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    kvelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.
    Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

    Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite):
    „Die europäischen Politiker irren sich, was die Tiefe seiner Überzeugungen angeht. Nachdem er die NATO für 'obsolet' erklärt und gedroht hatte, Strafzölle auf ausländische Autos zu erheben, sagte Frank-Walter Steinmeier, der gerade an einem EU-Außenministertreffen teilnahm, die Äußerungen hätten bei seinen Kollegen für 'Verwunderung und Aufregung' gesorgt. Aber Trump hatte diese Dinge nicht nur schon im Wahlkampf von 2016, sondern, wie in diesem Buch gezeigt, bereits in zahlreichen Interviews in den letzten drei Jahrzehnten gesagt. Gewiss haben weltbewegende Ereignisse bisherige Präsidenten dazu gebracht, ihre Positionen zu ändern. George W. Bush zum Beispiel lehnte, als er Anfang 2001 sein Amt antrat, das Nationbuilding ab und erklärte seine Absicht, amerikanische Truppen möglichst nicht in Regionalkonflikte zu entsenden. Doch nach den beispiellosen Terroranschlägen vom 11. September 2001 änderten er und seine Regierung ihre außenpolitischen Prioritäten von Grund auf. Es könnte sein, dass unvorhergesehene Ereignisse in den nächsten vier Jahren selbst die plausibelsten Voraussagen hinfällig machen. Niemand kann die Zukunft sicher voraussagen. Dennoch ist klar, dass Trump mit einer Weltsicht ins Weiße Haus eingezogen ist, die er in den letzten drei Jahrzehnten ständig vorgetragen und relativ beständig in zahllosen Äußerungen formuliert hat. Man sage nicht, dass er uns nicht gewarnt hat.“


    Meine Meinung:

    Die Autoren haben die bisherigen Verlautbarungen von Donald Trump zusammengetragen und nach den immer gleichen Aussagen analysiert, die er in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit / bei Interviews von sich gegeben hat.
    Sie stellen seine Aussagen jeweils in den Zeitzusammenhang und den breiteren politischen Hintergrund.
    Das ein oder andere Mal wurde auch die menschliche Seite Trumps mitgeschildert.

    Trumps einzelne Kernaussagen bzw. Sammelthesen möchte ich hier nicht näher wiedergeben, da sonst zu viel aus dem Inhalt des Buches verraten wäre.

    Hier dennoch einige interessante Auszüge:

    „... was große strategische Herausforderungen angeht, wird er weder auf Experten noch auf Parteigrößen hören.“ (S. 119)

    „Seine Entscheidung, die Geheimdienst-Briefings des Präsidenten nicht mehr täglich, wie es bisher üblich war, sondern wöchentlich entgegenzunehmen … offenbart, dass seine Weltanschauung ziemlich feststeht und sich kaum ändern wird“ (S. 123)


    Fazit: Interessantes kleines Büchlein.


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    K
    kvelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.
    Zusammenstellung bisheriger Aussagen Trumps.

    Inhalt (gemäß Umschlaginnenseite):
    „Die europäischen Politiker irren sich, was die Tiefe seiner Überzeugungen angeht. Nachdem er die NATO für 'obsolet' erklärt und gedroht hatte, Strafzölle auf ausländische Autos zu erheben, sagte Frank-Walter Steinmeier, der gerade an einem EU-Außenministertreffen teilnahm, die Äußerungen hätten bei seinen Kollegen für 'Verwunderung und Aufregung' gesorgt. Aber Trump hatte diese Dinge nicht nur schon im Wahlkampf von 2016, sondern, wie in diesem Buch gezeigt, bereits in zahlreichen Interviews in den letzten drei Jahrzehnten gesagt. Gewiss haben weltbewegende Ereignisse bisherige Präsidenten dazu gebracht, ihre Positionen zu ändern. George W. Bush zum Beispiel lehnte, als er Anfang 2001 sein Amt antrat, das Nationbuilding ab und erklärte seine Absicht, amerikanische Truppen möglichst nicht in Regionalkonflikte zu entsenden. Doch nach den beispiellosen Terroranschlägen vom 11. September 2001 änderten er und seine Regierung ihre außenpolitischen Prioritäten von Grund auf. Es könnte sein, dass unvorhergesehene Ereignisse in den nächsten vier Jahren selbst die plausibelsten Voraussagen hinfällig machen. Niemand kann die Zukunft sicher voraussagen. Dennoch ist klar, dass Trump mit einer Weltsicht ins Weiße Haus eingezogen ist, die er in den letzten drei Jahrzehnten ständig vorgetragen und relativ beständig in zahllosen Äußerungen formuliert hat. Man sage nicht, dass er uns nicht gewarnt hat.“


    Meine Meinung:

    Die Autoren haben die bisherigen Verlautbarungen von Donald Trump zusammengetragen und nach den immer gleichen Aussagen analysiert, die er in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit / bei Interviews von sich gegeben hat.
    Sie stellen seine Aussagen jeweils in den Zeitzusammenhang und den breiteren politischen Hintergrund.
    Das ein oder andere Mal wurde auch die menschliche Seite Trumps mitgeschildert.

    Trumps einzelne Kernaussagen bzw. Sammelthesen möchte ich hier nicht näher wiedergeben, da sonst zu viel aus dem Inhalt des Buches verraten wäre.

    Hier dennoch einige interessante Auszüge:

    „... was große strategische Herausforderungen angeht, wird er weder auf Experten noch auf Parteigrößen hören.“ (S. 119)

    „Seine Entscheidung, die Geheimdienst-Briefings des Präsidenten nicht mehr täglich, wie es bisher üblich war, sondern wöchentlich entgegenzunehmen … offenbart, dass seine Weltanschauung ziemlich feststeht und sich kaum ändern wird“ (S. 123)


    Fazit: Interessantes kleines Büchlein.


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    sunlightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absolut lesenswert! Trump bleibt sich treu...belegt durch Interviews der letzten Jahrzehnte. Sehr informativ.
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    Rico13vor einem Jahr

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