Brendon Burchard

 4.2 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Das Ticket zum Glück, Das MotivationsManifest und weiteren Büchern.
Brendon Burchard

Lebenslauf von Brendon Burchard

Brendon Burchard ist im Bundesstaat Montana aufgewachsen. Er hat sein »Ticket zum Glück« durch einen schweren Autounfall in einem Dirtte Welt Land erhalten, der sein Leben von Grund auf verändert hat. Seither widmet er sein Leben der Aufgabe, anderen Menschen zu ihrem persönlichen Glück zu verhelfen, ist aber auch Berater und Coach in Unternehmen Brendon Burchard lebt in Kalifornien.

Alle Bücher von Brendon Burchard

Sortieren:
Buchformat:
Das Ticket zum Glück

Das Ticket zum Glück

 (27)
Erschienen am 01.01.2011
Das MotivationsManifest

Das MotivationsManifest

 (2)
Erschienen am 09.09.2016
Das MotivationsManifest

Das MotivationsManifest

 (0)
Erschienen am 09.09.2016
Das MotivationsManifest

Das MotivationsManifest

 (0)
Erschienen am 09.09.2016
Das Ticket zum Glück

Das Ticket zum Glück

 (0)
Erschienen am 01.03.2010
Das Ticket zum Glück : Roman.

Das Ticket zum Glück : Roman.

 (1)
Erschienen am 01.01.2010
The Student Leadership Guide

The Student Leadership Guide

 (0)
Erschienen am 01.09.2008
Life's Golden Ticket

Life's Golden Ticket

 (0)
Erschienen am 01.04.2008

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Brendon Burchard

Neu
Eliza_s avatar

Rezension zu "Das Ticket zum Glück" von Brendon Burchard

Selbstfindungstrip der etwas anderen Art
Eliza_vor 6 Monaten

Dein Leben lang hast du vermieden, über Gefühle, Gedanken, Sorgen, Träume, Alpträume zu sprechen. Du wiederholst immer dieselbe Geschichte:" Ich will mich niemanden aufdrängen ... ich will keine Plage sein." (Seite 194)


Inhalt:
Mary war 40 Tage verschollen, jetzt liegt sie schwer verletzt im Krankenhaus und bittet ihren Verlobten zu einem schon lange stillgelegten Vergnügungspark zu fahren und dort einen Umschlag ihrem Bruder zu bringen, der ist aber schon vor Jahren verstorben.
Irritiert und verunsichert macht er sich auf den Weg, um Marys seltsame Bitte zu erfüllen. Kaum hat er jedoch das Eingangstor passiert, erwacht der verlassene Park wie durch Zauberhand zum Leben. Marys Verlobter begegnet Henry, der ihn auf einer magischen Reise der Selbsterkenntnis begleitet. Eigentlich will der junge Mann nur herausfinden, was mit Mary geschah, doch in Wahrheit geht es um niemand anderen als um ihn selbst. Im Park wird er mit seiner Vergangenheit und seinen tiefsten Ängsten konfrontiert und er muss erkennen, erst wenn er die Möglichkeiten und das Leben zu schätzen lernt, wird es eine Zukunft für Mary und ihn geben ...

Meine Meinung:
Der Autor konnte mich ab der ersten Seite fesseln. Ein toller Schreibstil und die Figuren, sind wunderbar herausgearbeitet.

Marys Verlobter wird mit Erlebnissen aus seiner Vergangenheit und Gegenwart bombardiert, er schleppt unglaublich viel Altlast mit sich rum. Durch seine Erfahrungen hat er gelernt niemanden zu Vertrauen immer zurückzustecken und hat dem Leben gegenüber eine sehr negative Einstellung. Nach und nach wird das im Buch aufgearbeitet.
Ich denke auch das sich jeder schon mal gefragt hat. "Was kann ich aus meinem Leben machen?" "Wieso ist es so wie es ist?"
Der Autor schafft es einem diese Fragen bewusst vor Augen zu führen und gibt Hilfestellung um aus den Sackgassen des Lebens wieder rauszukommen, ohne dabei den Leser direkt anzusprechen. Man hat immer noch die Position eines Aussenstehenden, der die Situationen ganz objektiv betrachten kann um dann vielleicht gute Ideen und Tipps für sein eigenes Leben mitzunehmen.

Das Buch hat mich wirklich sehr bewegt und ich habe einiges daraus mitgenommen, was ich vielleicht für mich selber anwenden kann.
Das Buch lag sehr lange auf meinem SuB und ich bin sehr froh das ich jetzt endlich zur Hand genommen habe.
Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Kommentieren0
131
Teilen
M

Rezension zu "Das MotivationsManifest" von Brendon Burchard

Motivierend
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Motivierend

Nicht umsonst ist Brendon Burchard einer der erfolgreichsten Marketingfachmänner und Motivationstrainer. Flüssig, rund, teilweise begeisternd, hier und da auch suggestiv, immer aber sehr rund zu lesen und mit spürbarer Energie legt er sein Manifest der Motivation vor.

Eine Zusammenfassung der langjährigen praktischen Erfahrungen und der zugrundeliegenden Überzeugungen des Trainers.

9 „Versprechen“, die man sich selber gibt, werden ausführlich formuliert und sollen dem eigenen Leben Richtung, Inspiration und, natürlich, Motivation geben.

Wobei dem kritischen Leser ebenso klar sein sollte, dass das alleinige Lesen des Buches nicht die Probleme der (eigenen, kleinen) Welt einfach so löst. Wenn Burchard über das Wesen der Angst spricht, über ihre Bedeutung als „Motivator“, aber eben auch als starkes Hemmnis für die eigene, freie Entfaltung, passiert dennoch zweierlei in konstruktiver Weise.

Zum einen wird „dem Gegner“ ins Auge geschaut, die Strukturen und Abläufe der Angst (oder der Freiheit und der Motivation als den beiden anderen elementaren Bereichen der menschlichen Natur) offengelegt, der Mut vermittelt, dass Angst überwunden werden kann und Wege gezeigt, wie das funktionieren könnte. Wege, die dann aber auch beschritten werden müssen und, unter Umständen, durch professionelle Beratung in der eigenen Person reflektiert und verändert werden sollten.

Zum anderen motiviert Burchard (trotz teils „begeisternder Übertreibungen“) tatsächlich, indem er nicht die Grenzen betont, die Probleme, die als Hindernis auf dem Weg liegen, sondern die Möglichkeiten in klaren und griffigen Formulierungen vor Augen legt.

Natürlich ist dann eine Zitat Caesars im Zusammenhang zu verstehen als Ziel, vielleicht sogar Utopie, durchaus aber mit einem wahren Kern auch für den „Nicht-Militaristen“ plakativ verständlich:

„Feiglinge sterben viele Male vor ihrem Tod. Der Held schmeckt den Geschmack des Todes nur einmal“.

„Unser Leben muss bestimmt sein von mutigem handeln und unablässigem Fortschritt“, wobei Burchard Fortschritt inhaltlich nicht mit einer ständigen Steigerung von „Gewinn“ füllt, sondern als „Weiterentwicklung“ auf dem individuellen Weg setzt.

Dass es Mut Bedarf, den eigenen Weg zu wählen und dabei in Kauf zu nehmen, in gewissen Bereichen bewusst Abseits zu stehen oder ins Abseits gestellt zu werden ist dabei selbstverständlich einer der Preise, der für ein selbstbestimmtes, lernendes, offenes, sich dem Fluss des Lebens anvertrauendes Leben zu entrichten sein wird.

Bis hin dann zum (nicht nur einem) „Durchbruch“ (der immer wieder auf verschiedenen Ebenen notwendig ist und bleibt), einem inneren „Aha-Erlebnis“, dass den „aufrechten Gang“ unmittelbar nach sich zieht.


Eine Entfaltung der eigenen Person, die auf Präsenz im Leben, Selbstbestimmung, Besiegen der eigenen „inneren Dämonen“, Voranschreiten, Dank kultivieren, Integrität wahren, Liebe mehren, Inspiration finden und „die Zeit verlangsamen“ beruht.

Natürlich schöpft Burchard nicht aus persönlichen Offenbarungen. Teile der klientenzentrierten Therapie nach Rogers und in deren Weiterentwicklung nach Gordon und Gendlin finden sich ebenso im Hintergrund der Grundgedanken, wie verhaltenstherapeutische Instrumente und Gedanken der positiven Psychologie wie anderer Herangehensweisen an die Entfaltung der eigenen Person.

Inhaltlich werden vielfache der „Versprechen“ somit auch an andren Orten zu finden sein. Dies alles jedoch bietet Burchard in eigener, sehr verständlicher Sprache und im persönlichen Verständnis eingearbeitet in einer Form, die tatsächlich in guter Weise den Horizont noch einmal bewusst macht und zur aktiven Reflexion des Werkes (für die Burchard Aufgaben stellt) motiviert.

Kommentieren0
7
Teilen
Chimikos avatar

Rezension zu "Das Ticket zum Glück" von Brendon Burchard

Jeder braucht einen Henry.
Chimikovor 5 Jahren

Ich könnte mein ganz persönliches Fazit gleich mal vorweg schicken: Ich möchte auch einen Henry. Ich finde, jeder Mensch braucht seinen eigenen persönlichen Henry. Und seinen eigenen verlassenen Abenteuer- und Freizeitpark mit Rummelplatz. Ich zumindest hätte dagegen nichts einzuwenden.
Okay, ihr fragt euch jetzt sicher zurecht, was ich hier schreibe, also... alles auf Anfang: Das Ticket zum Glück ist ein sehr philosophischer Roman, eine Geschichte, die uns Leser ansprechen und sicher auch motivieren soll. Das alles beruht auf einem persönlichen Erlebnis des Autors, als er selbst nach einem Autounfall seine eigene negative Haltung erkannt hat. Wenn man dies nun liest (und auch das Vorwort von Brendon Burchard), kann man natürlich nun befürchten, dass hier der moralische Zeigefinger erhoben wird - mir ging es jedenfalls so. Daher begann ich das Buch mit gemischten Gefühlen und habe sie - trotz der positiven Einleitung - immer noch.

Der Protagonist wird von seiner schwer verletzten Verlobten Mary zu einem verlassenen Vergnügungspark geschickt, der Ort, an dem ihr Bruder starb. Und dort beginnt die Geschichte erst richtig. Er erlebt seine Vergangenheit, bekommt seine Fehler vorgeführt und muss auch... ja, ich würde es fast als Mutproben bezeichnen, die er bestehen muss, um herauszufinden, was Mary zugestoßen ist.
Dabei durchlebt er wirklich fast alles, was einen guten Rummel ausmacht: Spiegelkabinett, Riesenrad, Löwenbändigen, Wahrsagen, Seilakrobaten und was es sonst noch alles gibt. Jede dieser Attraktion hat eine Lehre, die er manchmal erkennt, manchmal jedoch auch nicht akzeptieren will. Was anfangs als Suche nach dem, was Mary passiert war, begann, endet schließlich in seiner eigenen Suche nach dem Glück.
Auch wenn auf dem Buch selbst eine Meinung gedruckt ist, die sagt, dass es 'Anleitung zum Glücklichsein' ist, finde ich das nicht. Es ist eher eine Anregung, sein Leben vielleicht mal zu überdenken, aber letztlich gibt es da keine allgemeinen Anleitungen.
Manchmal fand ich die Attraktionen und Lehren zu sehr auf die Spitze getrieben, aber andererseits passt das zum Eigenanspruch, dem Protagonisten und den Lesern den Weg zum Glück nahebringen zu wollen.

Dennoch hätte ich gerne meinen eigenen Henry, der mich in die richtige Richtung schiebt, falls ich mal vom Weg abkomme. Das wäre doch sehr praktisch.
Aber im Ernst: Die Figurengestaltung gefiel mir ausnehmend gut. Henry sticht da eben hervor, weil er den Protagonisten auf seinem Weg begleitet und für ihn da ist. Doch auch die anderen Charaktere des Vergnügungsparks hätten in ihrer Gestaltung auch mehr Raum einnehmen können, wenn sie ihn gehabt hätten.
Was mich fasziniert hat, war die Tatsache, dass ich als Leserin auch Mary, die eigentlich kaum aktiv am Buchgeschehen beteiligt ist, näher kennen gelernt habe - sowohl ihre Fassade als auch ihr Inneres.

Ein bisschen Kitsch findet sich dann am Ende des Buches, jedoch nicht zu viel, sondern genau die richtige Menge, um sentimentale Menschen wie mich zu Tränen zu rühren. Ein wundervolles Ende, ein richtiges Happy-End - was natürlich perfekt zum Sinn des Buches passt, zu zeigen, dass jeder Mensch sein Glück findet.

Noch eine Kleinigkeit zu den Covern. Ich habe selbst das Hardcover-Buch, dessen Cover ihr oben seht. Wer sich also beim Taschenbuch über das andere Cover wundert - mir hat dieses hier deutlich besser gefallen und ich hatte das Glück, das HC recht günstig zu bekommen.

Fazit

Dieses Buch dient als Anregung, nicht immer die negativen Seiten des Lebens zu sehen. Es ist ein Buch, nachdem man sicherlich nachdenklich wird - mir zumindest geht es tatsächlich so. Allerdings sind auch einige der Lehren etwas übertrieben dargestellt worden, auch wenn es für den Protagonisten des Buches vielleicht doch der richtige Weg ist.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 53 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks