Brenna Yovanoff Die Blumen des Schmerzes

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Inhaltsangabe zu „Die Blumen des Schmerzes“ von Brenna Yovanoff

Daphne, Luzifers Tochter, verlässt die Hölle, um auf der Erde nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. Ihr zur Seite steht Truman Flynn, ein junger Mann, der die Narben seines Herzens auch am Körper trägt. Gemeinsam reisen sie durch ein düsteres, grausames Land, auf der Suche und auf der Flucht: Denn Azrael, der Engel des Todes, schickt seine Schergen, um Daphne zu vernichten. Bald sehen sich Daphne und Truman gefangen in einem Kampf zwischen gefallenen Engeln und göttlichen Rächern, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse, und wer auf welcher Seite steht, wird von Tag zu Tag unsicherer.

Tolles Buch!

— schokoapfel
schokoapfel

LESEN! GENIALE GESCHICHTE!

— TheSarahStory
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  • Die Blumen des Schmerzes

    Die Blumen des Schmerzes
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    26. April 2017 um 11:21

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Durch Zufall bin ich beim Stöbern über dieses Buch hier gestolpert und ganz spontan durfte es bei mir einziehen.Der Schreibstil hat mich sofort fasziniert und er hat auf alle Fälle Wiedererkennungswert.Die Autorin spielt mit Metaphern, jedoch wird es nie zu blumig oder übertrieben. Sie schafft es einfach mit wenigen, gezielten Worten Atmosphäre entstehen zu lassen und mich in ihren Bann zu ziehen.Grösstenteils wird aus der Sicht von Daphne erzählt, weitere Charaktere kommen aber auch noch zu Wort allerdings in der dritten Person, diese Mischung habe ich eigentlich als ganz angenehm empfunden.Ich würde Daphne und Truman als die beiden Hauptprotagonisten bezeichnen, entsprechend erfährt man über sie am Meisten und soweit sind sie auch ganz solide ausgearbeitet.Dennoch fehlte mir eine gewissen Tiefe um vollends Empathie ihnen gegenüber zu empfinden. Irgendwie wirkte die Darstellung immer wieder ein bisschen schwammig.Weitere Personen wie zum Bespiel, Obie, Belzebub, Azarel, Lilith und Daphnes Vater Luzifer hinterliessen bei mir einen eher blassen Eindruck. Ja, Letzterer erhielt sogar nur eine Statistenrolle und war für den Verlauf der Story eigentlich gar nicht relevant!Bei der ganzen Ausarbeitung der Charaktere wurde also meiner Meinung nach sehr viel Potential verschenkt, dass fand ich etwas schade.Die Geschichte beginnt mit einem vielversprechenden Prolog und ich war, wie oben schon erwähnt auf Anhieb gefesselt und raste wie in einem Sog nur so durch die Seiten.Die ganze Stimmung und das Setting sind sehr düster, brutal, mystisch, melancholisch, ja teilweise schon fast depressiv, aber nicht auf eine Art, die mich runtergezogen hätte.Immer wieder verschwinden die Grenzen zwischen Gut und Böse, entsprechend war ich oft verunsichert auch ergibt sich die ein oder andere überraschende Wendung oder Auflösung mit der ich so nicht gerechnet hätte.Ich kann also sagen, dass ich über die Hälfte des Buches regelrecht verschlungen habe und sehr begeistert war, danach flaute diese aber kontinuierlich ab.Manchen Abläufen oder Beschreibungen konnte ich nicht mehr ganz folgen, ich hatte oft den Eindruck den roten Faden verloren zu haben oder die Grundidee der Geschichte nicht vollumfänglich zu begreifen. Einige Dinge erschienen mir plötzlich auch diffus, undurchschaubar ja teilweise schon fast unlogisch.Alles in Allem ein Fantasy- Buch, dass sicher aus der Masse heraussticht, durchaus zu fesseln vermag meiner Meinung nach aber nicht ganz hält was der Klappentext verspricht und von der Charakter- Darstellung her viel mehr möglich gewesen wäre.Aus all diesen Gründen vergebe ich hiermit 3,75 Sterne

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  • Die Blumen des Schmerzes- Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    schokoapfel

    schokoapfel

    15. June 2014 um 00:02

    Daphne, Luzifers Tochter, verlässt die Hölle, um auf der Erde nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. Ihr zur Seite steht Truman Flynn, ein junger Mann, der die Narben seines Herzens auch am Körper trägt. Gemeinsam reisen sie durch ein düsteres, grausames Land, auf der Suche und auf der Flucht: Denn Azrael, der Engel des Todes, schickt seine Schergen, um Daphne zu vernichten. Bald sehen sich Daphne und Truman gefangen in einem Kampf zwischen gefallenen Engeln und göttlichen Rächern, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse, und wer auf welcher Seite steht, wird von Tag zu Tag unsicherer. Es ist einfach wunderschön! Das Cover hat dazu beigetragen das ich dieses Buch kaufe:) Normalerweise mache ich das nicht aber dieses Cover ist unübersehbar! Geheimnisvoll und anziehend! Einfach Höllisch gut:D Wie gesagt, hat größtenteils das Cover dazu beigetragen, dass ich dieses Buch gekauft habe. Aber als ich gelesen habe, dass es um Luzifer usw. geht konnte ich nicht widerstehen. Bei solchen Themen werde ich immer schwach:) Jedenfalls war das ein Buch, das ich an einem Tag durchgelesen habe. Es war sehr angenehm zu lesen und wirklich schön. Vielleicht lag es an meinen zu hohen Erwartungen aber ich denke, dass die Autorin aus der wirklich guten Idee, mehr herausholen könnte. Sie war schwach umgesetzt worden. Ich kann dieses Buch empfehlen, aber bitte keine zu hohen Erwartungen:) "Einst sagte meine Mutter einer ganzen Heerschar von Engeln, dass sie lieber sterben würde, als zu einem Mann zurückzukehren, den sie nicht liebte. Das war vor langer Zeit, bevor es Hungersnöte gab oder Krieg oder den Verbrennungsmotor. Bevor mein Vater in Ungnade fiel und auf dem Weg nach unten Tausende Boten Gottes tötete. Damals war meine Mutter jung und wild. Sie führte ein anderes Leben als jetzt. "

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  • unglaublich...toll :)

    Die Blumen des Schmerzes
    pamN

    pamN

    05. April 2014 um 19:26

    Daphne ist Liliths und Luzifers Tochter. Sie lebt in der Hölle, fühlt sich dort jedoch fremd. Als ihr Bruder verschwindet macht sie sich auf in die Menschenwelt um mit Truman, einem Halbdämon, ihren Bruder zu finden. Das Buch war richtig toll. Zuerst fand ich es ein bisschen langweilig, aber mit jedem Kapitel wurde das Buch besser und besser, bis ich es am Schluss gar nicht mehr weglegen wollte.Es war spannend, emotional, überraschend. Eine richtig gute Mischung. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen und spielt eine Rolle im Geschehen. Das Buch ist aus Daphnes Sicht geschrieben und ist natürlich eine "Lovestory", aber die Autorin hat es geschafft die Suche nach ihrem Bruder nicht untergehen zu lassen.

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  • Rezension zu "Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    11. November 2013 um 12:14

    "Ich will es leichthin sagen, aber meine Stimme ist höher als normalerweise und die Worte sprudeln zu schrill und zu schnell aus mir heraus, um locker zu klingen. Aus irgendeinem Grund macht es mir plötzlich viel mehr Angst, dass ich den Schlüssel gefunden habe, als wenn ich gar nicht gefunden hätte." Als ich "Die Blumen des Schmerzes" entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme. Die wunderbare Story und ein außergewöhnlich schönes Cover machten mir das Buch so schmackhaft, dass ich geradezu danach lechzte, es zu lesen. Allerdings befand es sich lange Zeit auf meinem Wunschzettel, bevor ich mir diesen Wunsch erfüllen konnte - und leider wurde ich enttäuscht. Anfangs war ich noch unglaublich fasziniert, denn Brenna Yovanoff versteht es meisterhaft, mit wenigen Worten eine Welt zu skizzieren, die dem Leser nicht mehr aus dem Kopf geht. Das Pandämonium ist unglaublich gut gestaltet, faszinierend und man merkt sofort, dass die Autorin viel Liebe ins Detail gesteckt hat.  Aber schon bald bekam "Die Blumen des Schmerzes" die ersten Risse. Der Schreibstil, der anfangs noch sehr gut passte, wurde bald hölzern und hohl und bietet viel zu wenige Beschreibungen der Ereignisse. Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, denn diese blieben merkwürdig farblos und flach, sodass ich zu keinem Zeitpunkt eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Die Liebesgeschichte, die eigentlich sehr schlicht und süß war, konnte darüber auch nicht hinwegtäuschen. Ebenfalls enttäuschend war die Handlung. Wer hier etwas Neues, Aufregendes erwartet, wird leider enttäuscht werden, denn hierbei handelt es sich um weder etwas außergewöhnliches noch nie da gewesenes. Da der eigentliche Rahmen sehr innovativ gestaltet war, umso enttäuschender. Fazit: Trotz toller Idee gelingt es Brenna Yovanoff leider nicht, mich zu überzeugen. "Die Blumen des Schmerzes" ist merkwürdigerweise sehr farblos und eignet sich eher als ein Buch für Zwischendurch als eine Lektüre in der man sich verlieren kann. 

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  • Eine höllische Jagd gegen die Zeit

    Die Blumen des Schmerzes
    Dubhe

    Dubhe

    06. September 2013 um 11:35

    Daphne, die Tochter von Luzifer und Lilith, liebt ihren großen Bruder Odie über alles und so ist es selbstverständlich für sie, ihn zu suchen, als er verschwand und niemand anderes ihn wirklich sucht.  Mit Liliths nicht gerade guter Hilfe und ein paar Dingen ausgestattet wie Geld macht sie sich auf den Weg zur Erde, wo sie Truman aufsuchen möchte, da er so ziemlich der Letzte war, der Odie gesehen hat.  Doch Truman ist nicht ganz bei sich, denn sein Lebensstil und seine nicht vorhandene Furcht vor dem Tod fordern ihren Beitrag.  Doch Daphne braucht Truman und so schleppt sie ihn mit auf einer wahnwitzigen Jagd nach Odie. Doch auch sie sind Gejagte, denn Azrael hasst alle Geschöpfe aus der Hölle und nun ist seine Aufmerksamkeit auf Daphne gefallen.  Kann sie ihm entkommen? Und was ist wirklich mit Odie passiert? . Das Buch ist richtig spannend und auch der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht. Sie hat eine eigene Auffassung der Hölle, die sie so gut beschreiben kann, dass sich der Leser sie vorstellen kann.  Es ist ein Einzelband, was gleichzeitig schade und auch gut ist, denn die Geschichte hätte sich nicht weiter verlängern lassen zu einer Trilogie oder so, aber es ist schade um die schöne erschaffene Welt.  Aber da kann man leider nichts machen.  Daphne ist zuerst ein Geschöpf ohne menschliche Gefühle, die sie erst im Laufe des Buches erlernt. Manche Handlungen im Buch sind nicht immer nachzuvollziehen, aber das ist auch im wahren Leben so, nicht? Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. 

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  • Genialer Schreibstil, Personen und Handlung weniger

    Die Blumen des Schmerzes
    SophiesLittleBookCorner

    SophiesLittleBookCorner

    Äußeres Erscheinungsbild: Ich liebe das Cover. Es spiegelt so gut den Inhalt des Buches wieder. Zu sehen sind Daphne und der Garten und die Bank der Mutter Lilith. Der Titel ist auch wunderschön, jedoch geht mir ein bisschen der Bezug zum Inhalt verloren. Einst sagte meine Mutter einer ganzen Heerschar von Engeln, dass sie lieber sterben würde, als zu einem Mann zurückzukehren, den sie nicht liebte. Eigene Meinung: Zu dem Buch kann ich nur eins sagen: SUBLEICHE!! Über ein Jahr lag das Buch auf meinem SuB, genauer gesagt seit der Leipziger Buchmesse 2012. Erst jetzt mithilfe meines Leseplanes habe ich es tatsächlich gelesen und eigentlich hätte ich es auch nicht unbedingt lesen müssen. Die Idee hat mich von Anfang an angesprochen. Der Klappentext hat sich für mich damals schon total nach neuem Lieblingsbuch angehört. Umso enttäuschter bin ich im Nachhinein Der Klappentext ist ja mal sowas von FALSCH! Daphne wird als Luzifers Tochter angepriesen, das ist sie auch, aber er hat kaum Einfluss auf sie. Engelszüge hat sie nicht, die Mutter (Lilith) kommt schon eher durch, die wird aber dort nicht erwähnt. Das düstere, grausame Land hat mir auch gefehlt. Sie waren in Chigaco und Las Vegas (ein ganzes Land?) und das düstere waren wahrscheinlich die ganzen Gossenecken und schmutzigen Hotels die vorkamen. Einen Kampf und Krieg zwischen Böse und Gut habe ich auch vermisst. Das sind vielleicht einzelene Personen, wo man merkt dass sie sich nicht leiden können, aber sie bekriegen sich auch nicht unbedingt. Und wer auf welcher Seite steht ist eigentlich fast immer klar. Die eine Person, von der man denkt, dass sie gut ist tut das was sie tut auch nicht aus bösen Gründen, sie ist also auch nicht böse. (Ergibts das überhaupt Sinn?) Die Handlung ist in drei Teile (Hölle, Erde,Himmel) gegliedert und es zieht sich die ganze Zeit ein roter Faden durchs Buch, aber besonders mitgerissen hat mich diese nicht. Besonders in der Mitte gibt es einige Längen. Das liegt zum Großteil wahrscheinlich an den Personen. Diese Personen sind mir alle zu blass geblieben. Das Verschwinden des Bruders Obi kann man sicherlich nur betrauern, wenn man ihn gut genug kennen und lieben gelernt hat (hat man nicht) oder zu der Schwester eine Art Beziehung aufgebaut hat (hat man nicht). Daphne hat mir schon leid getan wegen ihres Bruders, aber wirklich nah ist es mir nicht gegangen. Sie hat einen so extremen Charakter, dass ich mich manchmal einfach nur fragte 'Ach komm schon'. Ihre toughe, selbstsichere Art fand ich ganz gut, aber manchmal wirkte sie überheblich, nur um dann wieder einsam und still zu sein. Anfangs wirkt sie auch sehr roboterhaft und anteilnahmslos. Ich wusste nie woran ich bei ihr bin. Ein Charakter wo ich nie wusste, ob ich sie mag oder nicht. Da kam auch die Ich-Perspektive nicht zu Hilfe. Truman wirkt einfach auch nur überzogen. Er ist traurig, todtraurig. Das ist ja auch okay. Es muss auch melancholische Personen geben, aber seine immerwährenden Qualen fand ich irgendwann übertrieben und unglaubwürdig. Als ihn dann irgendwann natürlich nur Daphne aus seiner Starre rauszuholen vermochte fand ich noch viel schlimmer. Zwischen den Daphne-Kapiteln gibt es auch immer mal "Countdown-Kapitel" die in der Er-Form auf ihn fokussiert sind. Daran lässt sich ja fast ableiten, dass mir die Beziehung absolut gar nicht zusagt. Truman vertraut Daphne so schnell und glaubt ihr von Anfang an alles über die Hölle, dass ich mich nur gefragt habe: Wieso? Später entwickelt sich dieses Vertrauen in eine Abhängigkeit, die mir absolut zuwider war. Halbwegs retten konnte das ganze nur Yovanoffs Schreibstil. Der hat mir schon bei ihrem Debut so zugesagt. Schon dort hatte ich schwere Mankos an Personen und Handlung gefunden, doch ihre Schreibweise fand ich einfach genial. Auch hier nimmt sie wieder kein Blatt vor den Mund. Sie schreibt blutig, fesselnd, spannend und absolut schockierend. Das Ende ist rasant und fulminös. Yovanoff schreibt hier einige unerhoffte Wendungen rein und geht aufs Ganze. Ein großer Showdown mit Blut, Verstümmelung und Gänsehaut. Lediglich das Ende im Himmel fand ich etwas verwirrend, aber das muss ja nicht allen so gehen. Fazit: Brenna Yovanoffs Bücher sind absolute Geschmackssache und während ich ihren Schreibstil als sehr genial empfinde, so finde ich ihre Personen und die Handlung weniger gelungen. Für mich wird das der letzte Roman von ihr sein, denn nicht mal der Schreibstil kann den Rest für mich retten.

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    • 2
    Salzstaengel

    Salzstaengel

    15. May 2013 um 10:21
  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Twilight1996

    Twilight1996

    12. February 2013 um 18:48

    Inhalt: Die Tochter von Lilith und Luzifer – die Dämonin Daphne ist anders als ihre Schwestern. Denn Daphne kann nichts und niemand dazu bewegen, auf die Erde zu Reisen um dort Männern ihrer Lebensenergie zu berauben. Doch eines Tages verlässt ihr Lieblingsbruder Obie die Hölle aufgrund der Liebe zu einer menschlichen Frau. Daphne beschließt daraufhin, ihren Bruder zu suchen und verlässt ebenfalls die Hölle um zur Erde zu reisen. Bei ihrer Suche trifft sie auf den jungen Mann Truman Flynn, der ihr helfen möchte, ihren Bruder Obie zu finden. Gemeinsam begeben sich Daphne und Truman in ein Abenteuer und geraten dabei in große Gefahr, denn der Engel des Todes – Azrael – ist den Beiden dicht auf den Fersen und trachtet nach Daphnes Tod… Autorin: Brenna Yovanoff ist in einer Kleinstadt in Arkansas/USA aufgewachsen und absolvierte ein Studium an der Colorado State University. Ihr Debütroman „Schweigt still die Nacht“ erschien 2011 in Deutschland. Zurzeit lebt Brenna Yovanoff mit ihrem Mann in Denver/USA. Meine Meinung: Das Cover von „Die Blumen des Schmerzes“ hat mich von Anfang an angesprochen und ist ein Eyecatcher. Es ist in Rot (die Farbe der Hölle) gehalten und zeigt ein Mädchen – vermutlich Daphne – welches auf einer Bank liegt. Für mich ist dies das erste Buch, welches ich von Brenna Yovanoff gelesen habe und es wird sicherlich nicht mein letztes sein. Die Story der Lektüre ist gut durchdacht und das Thema Dämonen noch eher selten (im Vergleich zu Vampiren) in Romanen des Genres Fantasy zu finden. Hauptperson des Jugendbuches ist die Dämonin Daphne (Tochter von Lilith und Luzifer) die mir von Anfang an sympathisch war – was vielleicht daran liegt, dass sie anders als die anderen ist und sich von ihnen auch nichts sagen lässt. Leider fehlte es bei den anderen, im Roman vorkommenden Protagonisten (z. B. Luzifer, usw.) an Tiefe und man erfährt nur wenig über sie – was ich schade finde. Verfasst ist das Jugendbuch in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Daphne. Dadurch erhält der Leser einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und versteht sie selbst und ihr Handeln besser. Der Schreibstil von „Die Blumen des Schmerzes“ ist flüssig und jugendgerecht. Als ich am Ende der Lektüre (welches mich wirklich ein wenig überrascht hat) angelangt war, war ich traurig, dass das Buch schon vorbei ist, da ich einige schöne Stunden mit ihm hatte. Empfehlen würde ich das Jugendbuch „Die Blumen des Schmerzes“ Mädchen und Jungen ab 15 Jahren sowie erwachsenen Lesern. Insgesamt betrachtet hat mir „Die Blumen des Schmerzes“ gut gefallen. Leider gab es einen Kritikpunkt (einigen Charakteren fehlt es an Tiefe) aufgrund dessen ich 4 von 5 Monden vergebe. Trotzdem kann ich den Roman weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    TheSarahStory

    TheSarahStory

    16. January 2013 um 13:46

    Daphne, Luzifers Tochter, tritt eine gefährliche Reise auf die Erde an, um ihren verschwundenen Bruder zu suchen. Truman Flynn ist der einzige, der wissen könnte, wo dieser sich aufhält und steht ihr trotz seines leidenden Wesens mit Narben auf Körper und Herz, bei der Suche zur Seite. Als ein richtig grausamer Mord passiert, wird Daphne bewusst, in welcher Gefahr in Bruder Obi und auch sie selbst sich vielleicht schon befindet. Gemeinsam mit Truman begibt sie sich auf die gefährliche Reise zwischen gut und böse, Himmel und Hölle. Doch wer auf welcher Seite steht, weiß am Ende keiner mehr so genau... Handlung & Stil. Dass so viel in diesem Buch steckt, hätte ich mir anfangs ganz und gar nicht erwartet. Die Handlung war stets spannend, stets undurchsichtig, stets geheimnisvoll. Der Schreibstil enthält eine ganz spezielle Atmosphäre, die von wahrem Schreibtalent zeugt und den Leser in eine Geschichte hüllt, aus der es kein Entkommen mehr zu geben scheint. Durch die Vergangenheit und das Leiden von Truman hat die Geschichte etwas Bedrückendes. Etwas Bedrückendes, das lebt. Es hat kaum fünfzehn Seiten gedauert, da bin ich wirklich fast selbst in Daphnes Charakter geschlüpft und habe alles aus nächster Nähe erlebt. Der Stil unterscheidet sich auch von anderen Jugendbüchern. Die Autorin hat einen Wiedererkennungswert, was ich immer sehr hoch schätze und mir auch irgendwie erwarte. Die Satzstellungen sind nicht immer einfach und plump, wie es in vielen Jugendbüchern der Fall ist. Die Geschichte hat wirklich Charakter, sie hat das gewisse Etwas und jagt den Leser förmlich durch Emotionen. Ich selbst bin unglaublich begeistert von dem Buch und würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen. Ich glaube, ich habe einen neuen Stern an meinem Autorenhimmel entdeckt. Charaktere & Schauplatz. Die Personen in dem Buch sind sehr durchdacht. Jeder hat eine eigene Mission, eine Aufgabe zu erfüllen. Daphne ist eine sehr angenehme Person, die für ihr Alter auch realistisch handelt und denkt. Sie ist zum ersten Mal auf der Erde und lernt ein paar Dinge kennen, die für uns alle selbstverständlich sind. Daphne ist ein Mädchen, mit dem sich wohl der Großteil der Leserinnen identifizieren könnte. Sie hat ein Wesen, das den Leser anzieht, neugierig macht, aber auch beruhigt. Obwohl Daphne in der Geschichte nicht immer alles unter Kontrolle hat, gibt sie dem Leser doch eine Art von Sicherheit, bei der wir uns geborgen fühlen. So habe ich das beim Lesen empfunden. Truman ist ein Charakter, der sich das Leben nicht nur selber schwer macht, sondern auch allen anderen um sich herum. Dennoch will man ihn nicht aufgeben. Man wünscht sich, dass er den für sich rechten Weg findet und irgendwie wieder leben kann, ohne dass ihn seine innere Trauer auffrisst. Alle anderen Charaktere, die man aus der Mythologie kennen sollte, wie zum Beispiel Beelzebub oder Azrael, haben ihre Rolle in dem Buch. Für mich war es äußerst interessant, mehr über die ganze Materie zu erfahren. Der Aufbau der Hölle war mir am Anfang etwas suspekt und ich hatte schon Angst, dass ich damit nichts anfangen könnte. Aber als ich Daphne auf die Erde begleitet habe, waren diese Bedenken bereits verschwunden. Mit der Zeit wurde es für mich normal, wie es in der Hölle zugeht, wie es dort ausschaut und wie die Leute dort ticken. Es bildete alles eine Einheit und die hat mir dann später auch gefallen. Die Schauplätze im Buch wurden gut dargestellt, ich habe viele Bilder vor Augen gehabt, die mir noch vor dem inneren Auge geblieben sind und die ich vielleicht auch noch lange im Gedächtnis behalten werde. Sonstiges. Wenn man von der Schönheit und Besonderheit des Covers mal absieht, ist das Buch auch innen recht hübsch aufgemacht. Mir gefällt es zu sehen, dass sich dafür Mühe gegeben wurde, denn das Buch hat es wirklich verdient. Für mich ist es ein Meisterwerk für sich. Ich bin froh, dass ich im Buchladen dazu gegriffen habe, obwohl ich nicht wusste, was mich erwartete. Es war ein Glücksgriff. Die Reise, die mir dieses Buch ermöglicht hat, kann mir kein anderes in dieser Weise geben. Da bin ich mir sicher. Ich kann es euch nur empfehlen, auch wenn ihr mit Fantasy an sich nicht allzu viel anfangen könnt. In dieser Geschichte geht es um so viel mehr als um fantastische Wesen, wie Dämonen oder Engel. Das Zwischenmenschliche, die Moral, das Leben, der Schmerz - das alles spielt eine große Rolle. Das Ende, das Finale, war so was von Spektakulär und mitreißend, dass mir gewisse Dinge wirklich fast die Tränen in die Augen getrieben hätten. Ich spürte in meinem Körper wirklich das Adrenalin, die Aufregung im Bauch. Einfach unglaublich gut.

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Charysse

    Charysse

    18. December 2012 um 18:37

    Was für eine Überraschung: Das zwar schöne, aber etwas schwülstig wirkende Cover ließ mich zunächst an Vampir-Romantasy denken, der Titel klang für mich extrem melodramatisch und auch die Inhaltsangabe ließ nicht ahnen, in welche Richtung dieses Buch gehen würde. Ein Glück, dass ich es doch gelesen haben – es hat mir nämlich richtig gut gefallen. Zunächst einmal zum ersten Schauplatz der Geschichte – es geht geradewegs in die Hölle. Dort langweilt sich die jahrhundertealte, aber trotzdem wie ein Teenager wirkende Daphne und sieht sich zum x-ten Mal ihren Lieblingsfilm “Der unsichtbare Dritte” an. So flapsig-witzig wie das jetzt klingt, entwickelt sich die Story dann aber doch nicht. Im weiteren Verlauf geht es vor allem um die leicht naive Daphne, die sich zum ersten Mal in die Menschenwelt aufmacht, dabei höllische Intrigen aufdeckt und feststellt, dass die Menschen, beziehungsweise Teufel, die sie bisher zu kennen glaubte, jede Menge Geheimnisse vor ihr verbergen. Diese grobe Inhaltsangabe könnte von der Art her auf viele Romane zutreffen, die von noch nicht ganz erwachsenen Protagonisten handeln, welche das Leben kennenlernen – und ganz ähnlich entwickelt sich auch dieser Roman. Den Unterschied macht dabei, neben dem Schauplatz Hölle, die Stimmung. Denn Brenna Yovanoff schafft eine sehr düstere, mal dramatische, manchmal auch melodramatische Atmosphäre. Sie erzählt in einem eindringlichen Tonfall und hat mich mit ihren fein beobachteten Szenen beeindruckt, gerade wenn es um die Beschreibung von Gefühlen geht. Diese Intensität geht im Verlauf der Geschichte zwar ein bisschen verloren, aber Yovanoff hat es für mich doch geschafft, auch ohne große Action eine unterschwellige Spannung aufrechtzuerhalten. Die Charaktere wirken dabei eher melancholisch und nachdenklich, manchmal mehr als ihnen gut tut. Sie leiden – und trotzdem gibt es auch leichte, geradezu witzige Momente, wenn Daphne nichtsahnend durch die Menschenwelt stolpert und ihre Eindrücke in Ich-Form schildert. Dieser Stimmungsmix ist es, der das Buch für mich interessant gemacht hat. Meiner Meinung nach eine deutliche Steigerung zu Yovanoffs Debüt “Schweigt still die Nacht”, das zwar auch schon mit dieser düster-originellen Stimmung und passenden Charakteren aufwarten konnte, welche aber manchmal zu gewollt wirkten, und auch die Story kam mir ziemlich überkonstruiert vor. Bei “Die Blumen des Schmerzes” geht es eher um ein klassisches Thema (Suche und Rettung eines geliebten Menschen beziehungsweise Höllenbewohners), das mit einigen Wendungen doch überraschen kann. Dazu kommt die eigenwillig angelegte Höllenwelt, in die man als Leser mitten hineingeworfen wird, und die für mich zwar nicht gänzlich durchschaubar war, was aber eher meine Fantasie angeregt hat, als dass es mich störte. Fesselnd, auf eine melancholische Art und Weise: Ein Tipp für alle, die sich auch auf düstere Schwingungen einlassen können und mehr auf die Stimmung als auf die Action geben (von Letzterem hat “”Die Blumen des Schmerzes” nämlich nicht viel zu bieten).

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Elwe

    Elwe

    18. November 2012 um 11:46

    Uninspiriert. Das ist das erste, was mir zu diesem Buch einfällt. Langatmig, sprachlich anspruchslos, mit Figuren, die einem nicht zu Herzen gehen, mit Schönheit und Schrecken, die behauptet werden, die man aber nicht spürt. Daphne lebt in der Hölle, die im Wesentlichen eine gewaltige Stadt mit glitzernden Türmen und einem mächtigen Ofen ist, der alles verbrennt, wenn man es nicht entsprechend schützt. Sie ist die Tochter von Lilith, die in einem silbernen Garten residiert. Dieses Setting klingt zunächst sehr vielversprechend. Tatsächlich liest sich Daphnes Alltag aber wie der einer durchschnittlichen, gelangweilten Teenagerin, mit ganz normalen Teenagersorgen. Die Lilim, ihre Halbschwestern, sind eigentlich sowas wie gehässige Cheerleaderinnen, die Leute in der Hölle gehen ansonsten ziemlich normal zur Arbeit, und Daphnes Mutter Lilith wirkt wie eine Mischung aus Drama Queen und überspannter amerikanischer Luxus-Hausfrau mit leichten psychischen Problemen, die mit ihrer Tochter, nachdem die auf der Erde herumläuft, über Spiegel kommuniziert. Von einer düster-märchenhaften Atmosphäre, wie sie auch das wunderschön in Silber und Rot gestaltete Cover verspricht, bemerkt man leider nicht viel. Daphne schleicht sich auf die Erde herunter, um ihren Bruder Obie zu suchen, der dort aus Liebe zu einer Frau bleiben wollte und laut Liliths verschwommener Vorhersehung nun in schrecklicher Gefahr sei. Dabei stößt sie zuerst auf den Jungen Truman, der Obie gekannt hat und der sich nach dem Tod seiner Mutter mit Alkohol zuschüttet, um seinen dunklen Träumen zu entkommen. Auch hier kann ich die Faszination Daphnes für diesen Jungen nicht nachvollziehen. Es scheint zu knistern, aber so, wie er sich darstellt, ist wirklich wenig Anziehendes oder Attraktives an ihm, auch wenn Daphne das behauptet. Ein ganz normaler Teenager eben mit Todessehnsucht und Komplexen. Bis über die Hälfte des Buches passiert denn auch nicht viel Fesselndes. Tatsächlich habe ich mich an dieser Stelle bereits so gelangweilt, dass ich den Rest im Querlese-Verfahren überflogen habe und mich auch nicht wieder festlesen konnte. Das Setting, die Figuren konnten mich einfach nicht packen. Vielleicht ist es auch ein Problem der zu hohen Erwartungshaltung, die ich aus der zumindest im Klappentext ungewöhnlich klingenden Story und dem wunderschönen Cover abgeleitet habe. So bleibt aber nur ein fader Nachgeschmack, dass sich eine Geschichte vor einem eigentlich epischen Hintergrund so aufregend liest, wie ein austauschbares Highschool-Drama. Sehr schade.

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Hanna86

    Hanna86

    14. November 2012 um 21:57

    Inhalt: Was "Böse" ist, wird "Gut" und was "Gut" ist, wird "Böse"! Auf welcher Seite entdeckst du Wahrheit? ... Daphnes Leben besteht aus einem gleichbleibenden Alltag in der Hölle. Meist liegt sie Träge in ihrem Zimmer und lässt die Zeit einfach an ihr vorüberschreiten. Während ein Tag in der Hölle vergeht, konnte schon ein halbes Jahr auf der Erde vergangen sein. Deswegen verliert Daphne öfters den Überblick über die Zeit. Was ist schon Zeit in der Hölle, wenn man die Ewigkeit vor sich hat? Durchbrochen wird ihre Trägheit aus den Launen ihrer Mutter Lilith. Mal ist sie in Daphnes Nähe freundlich, schon fast liebenswürdig, wiederum kalt und abweisend. Daphne hat es nicht sehr leicht mit ihrer Mutter, die gefangen ist, in einem Garten aus Metall. Ein letztes Geschenk von Luzifer, ihrem Vater, der sich danach von ihrer Mutter getrennt hat. Bis jetzt war ihr Bruder ihr Lichtblick in der Hölle und hat ihr meist durch Geschenke von der Erde, die Tage versüßt. Umso heftiger trifft es Daphne, als ihr Bruder beschließt, für immer auf der Erde zu bleiben. Daphne versucht alles um ihren Bruder Obie davon abzuhalten, für immer zu gehen. Auf der Erde ist es gefährlich für einen Dämon, besonders wen Azrael, der Engel des Todes und seine Bestie jagt nach Dämonen machen. Trotz aller Warnungen von ihrer Seite aus geht Obie. Und es passiert das, wovor Daphne am meisten Angst hatte. Ihr Bruder ist spurlos verschwunden! Instinktiv spürt sie, dass er in Lebensgefahr schwebt, und macht sich kurzerhand selbst auf die Suche nach ihm. Aber wo soll sie nur anfangen? Ihr einziger Anhaltspunkt ist Truman Flynn. Die Person, die Obie als Letztes zu Gesicht bekommen hat ... (Quelle: Eigene Zusammenfassung) Meine Meinung: Dieses Buch ist Gänsehaut pur __Wieso? Es bietet sehr interessante Charaktere. Eine packende Handlung und ein Gefühl, dass man niemals mehr diese Story vergisst, O.O! Ich konnte von Beginn an mir die gesamte Handlung bildlich vorstellen, wie z.B. die Hölle aufgebaut ist, mit ihrem dampfenden Ofen, der "Palast" in dem Daphne wohnt, den Garten aus Metall, den Lilith nie verlässt, die Schreie der gepeinigten Seelen usw. Gott, das war Kopfkino pur (wird zu meinem Lieblingswort in dieser Rezi XD)! Es ist nicht so, das ich nicht auch bei anderen Romanen "Kopfkino" hätte, aber der Einstieg in diese Geschichte war für mich supereinfach und so konnte ich von Anfang an "mitfiebern" ;D Kurz zu den Charakteren; Obwohl Daphne noch weitere Geschwister hat, aber diese von unterschiedlichen Dämonen (niederen Herkunft) stammen, genießt sie trotzdem einen besonderen Status in der Hölle. Sie ist die Tochter von Luzifer und Lilith. Ergo, in ihr fließt das Blut eines gefallenen Engels und einer Dämonin und somit an höhere Stelle als ihre Geschwister. Deswegen sind die Ansprüche ihrer Mutter gegenüber ihr, sehr hoch. Was wiederum dazu führt, dass Daphne darunter leidet und manchmal keine Lust auf irgendjemanden aus ihrer Familie hat, außer ihrem Bruder, Obie. Obie ist für einen Dämon, zu gutherzig. Deswegen wurde ihm die Aufgabe zugeteilt, sich um Halbdämonen oder Halbengel die auf der Erde leben zu kümmern. Durch einen triftigen Grund beschließt er eines Tages auf der Erde zu bleiben und begibt sich selbst dadurch in Gefahr. Truman Flynn, ist eine arme Seele, der durch einen dummen Fehler in der Vergangenheit, ungewollt einen Tanz mit dem Tod begonnen hat. Seine Schuld lastet sehr schwer auf ihm, die ihn oft das Atmen erschwert. Nur in Daphnes Nähe schafft er es, einen klaren Verstand zu behalten. Man kann sagen, dass sie sein Anker zum Leben geworden ist. Azrael, der Engel des Todes, ist der Schrecken eines jeden Dämons. Seine unbarmherzige und fanatische Jagd nach "Monstern" bereitet so manchen Dämonen Albträume. Erst recht seine Bestie Dark Dreadful. Es tauchen im Laufe der Handlung noch viele weitere Charaktere auf, die ich aber nicht mehr alle einzeln aufzählen werde, sonst wird die Rezension zu lang XD Was ich euch schon aber vorab sagen kann ist, das die Erzählperspektive aus Daphnes und Trumans Sicht geschrieben ist. Während ich das Buch gelesen habe, musste ich immerzu an den Film "Pans Labyrinth" denken. Ich weiß auch nicht warum, aber die Personen, die Orte, die düstere Stimmung etc. haben mich irgendwie dazu verleitet XD Kennt ihr das Gefühl, wen man ein richtig gutes Buch liest und ganz vor Aufregung anfängt zu zittern, Herzklopfen bekommt und es kaum erwarten kann, die nächsten Zeilen/Seiten zu lesen? Ja?! Gut, den dieses Gefühl hatte ich die ganze Zeit und deswegen war es für mich nicht überraschend, als ich es an einem Tag durchgelesen habe :'D Das Buch ist definitiv ein TOP und mein Highlight für den Oktober 2012 ___

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    ALISIA

    ALISIA

    12. September 2012 um 20:11

    Meine Meinung zum Cover: Das Deutsche und das Englische Cover unterscheiden sich nur minimal. Es ist in Rot gehalten und in der Mitte ist eine Bank auf der ein Mädchen liegt und eine Blume hält. Auf der Rückseite ist die Bank verlassen. Ich finde es passt perfekt zur Geschichte, da dieses Mädchen Daphne darstellt. Der Titel passt auch recht gut zur Geschichte. Zur Geschichte: Die Geschichte fängt aufregend an. Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut. Als ich es dann in der Hand gehalten hatte, war ich mehr als glücklich. Der Anfang beginnt recht gut. Es wird erst einmal erklärt, was Daphnes Wesen überhaupt ausmacht. Natürlich bekommt man die Informationen nicht an den Kopf geschmissen. Eher Stück für Stück. Die Geschichte beginnt mit Daphnes Sicht der Dinge in der Hölle. Ihr Alltag und was sie so macht. Als ihr Bruder verkündet, dass er weggeht und nie mehr zurückkommt, weiß sie nicht, wie sie ihn aufhalten soll. Wieso sollte er weg gehen wegen etwas wie Liebe? Sie versteht nicht was Liebe ist. Als ein Junge in die Hölle kommt und ein riesiger Tumult um ihn veranstaltet wird, geht Daphne auf ihn zu. Er sieht sie an und ihre Welt verändert sich. Er kommt ihr so vertraut vor. Als er weg ist, und mit ihm auch ihr Bruder Obie geht, weiß sie nicht was sie machen soll. Zuhause erfährt sie von ihrer Mutter, dass Obie in Gefahr ist und die einzige Möglichkeit ihn zu retten ist, laut ihrer Meinung, Trumman aufzusuchen…. Die Geschichte ist wirklich wunderbar. Ich liebe einfach solche Geschichten. Auch wenn es leicht kitschig ist. Ein Mädchen das zum ersten Mal erfährt was Liebe ist. Wenigstens war es in dieser Geschichte nicht so, als wäre es ihr erster Kuss oder so was. Der Schreibstil ist leicht gehalten und auch einfach zu verstehen. Sie schreibt flüssig und man versinkt in der Geschichte. Die Autorin schreibt nicht zu kitschig. Die Charaktere: Die Charaktere sind Liebevoll gehalten. Jedes hat ein eigenes Wesen und man kann sich in ihnen verlieren. Obie ist der liebevolle Bruder. Er hat ein sanftes Wesen und kümmert sich gerne um andere. Er ist anders als die anderen Wesen aus der Hölle. Als er sich verliebt, will er alles hinter sich lassen, auch wenn es ihm schwerfällt. Er ist leider nur ein Nebencharakter. Daphne ist ein Mädchen was man manchmal einfach als Naiv bezeichnen kann. Sie lebt in der Hölle als eine Prinzessin, da sie ja immerhin von Luzifer die Tochter ist. Sie verachtet ihre Mutter und die anderen ihrer Geschwister. Als sie Trumman sieht, will sie umso mehr auf die Erde gehen. Sie liebt die Erde und alles mit ihr. Die einfachen Gegenstände die ihr Bruder ihr mitbringt, erfreuen sie sehr. Sie ist einer der Hauptcharaktere und in ihrer Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Trumman ist in seiner Trauer tief versunken. Er will einfach nur sterben. Abends wird er in seinen Träumen von jemand ohne Gesicht verfolgt, und deswegen will er es verhindern dass er einschläft. In seiner Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Fazit: Die Geschichte dreht sich um Engel und Dämonen. Sie ist zwar nicht wirklich was neues, aber auch toll zu lesen. Der Schreibstil der Autorin verleiht der Geschichte etwas, was einfach umwerfend ist.

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Granuaile

    Granuaile

    21. July 2012 um 17:59

    Die Dämonin Daphne ist auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder. Dafür braucht sie die Hilfe vom Halbengel Truman. Truman lebt auf der Erde und weiß nichts von seiner Herkunft. Er hat vor kurzem seine Mutter verloren und ist in tiefer Trauer, hat sogar versucht sich umzubringen. So trifft die menschenfremde Daphne auf ihn und entdeckt das sie anders ist als andere Dämonen. Gemeinsam machen beide sich auf die Suche nach Daphnes Bruder und finden nicht nur zu sich selbst dabei. Brenna Yovanoff schafft es einen düsteren und ergreifenden Roman in der Welt des Pandemoniums anzulegen und dabei trotz dessen die Hauptfiguren nicht nur böse oder blutrünstig erscheinen zu lassen. Ja gut, das Buch hat seine blutugen Momente und bösartige Personen kommen auch darin vor. Auf beiden Seiten von Himmel und Hölle. Daphne tut alles um Truman wieder aufzubauen und ihm Lebensmut zu schenken. Truman zeigt ihr was es heißt geliebt und beschützt zu werden. Die Liebe der Beiden wächst allmählich, ist glaubwürdig und kein bisschen kitschig. Der Roman ist nicht oberflächlich und die Hauptfiguren haben ihren Teil an Leid und Freude zu tragen. Diese Geschichte war ganz anders als ich erwartet habe. Es ist ein trauriges Buch trotz Happy-End und lässt mich nachdenklich zurück. 10 Punkte, denn ich werde es so schnell nicht vergessen.

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Kersi

    Kersi

    10. July 2012 um 19:21

    Autor: Brenna Yovanoff Titel: Die Blumen des Schmerzes Verlag: Script 5 Umfang: 383 Seiten ISBN: 978-3839001332 _____ Inhalt: Daphne, Luzifers Tochter, verlässt die Hölle, um auf der Erde nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. Ihr zur Seite steht Truman Flynn, ein junger Mann, der die Narben seines Herzens auch am Körper trägt. Gemeinsam reisen sie durch ein düsteres, grausames Land, auf der Suche und auf der Flucht. Denn Azrael, der Engel des Todes, schickt see Schergen, um Daphne zu vernichten. Bald sehen sich Daphne und Truman gefangen in einem Kampf zwischen gefallenen Engeln und göttlichen Rächern, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse, und wer auf welcher Seite steht, wird von tag zu Tag unsicherer. ________ Meine Meinung: Das Cover ist einfach nur der hammer! Wenn man das Buch in Händen hält sind die grauen Elemente am Rand silber glänzend....und das Cover spiegelt die ganze düstere Atmosphäre im Buch wider. Die Handlung ist einfach einmalig und ich habe bisher kein Buch dieser Thematik gelesen, weshalb es mich um so mehr fasziniert hat. Zu Beginn wird die Geschichte von Adam und Eva ganz neu beschrieben und das allein hat mich schon total neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht! Dann die Beschreibung der Hölle und der Dämonen. Die Atmosphäre, die das Buch aufbaut ist einfach grandios. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig am mit der Zeit habe ich immer besser hinein gefunden, sodass man aus den verschiedenen Perspektiven von Daphne und Truman das Buch gut durchleben kann. Zu Beginn plätschert das ganze so etwas vor sich hin und trotzdem liest man immer weiter und dann steigert sich die Spannung langsam bis zum Ende, bis man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Die Hauptcharaktere haben es mir wirklich angetan, denn Daphne ist nicht nur irgendein Dämon, sondern die Tochter des Teufels was die ganze Geschichte um so interessanter macht. Das Leben in der Hölle wird recht imposant dargestellt und trotzdem kann man die Gestalten der Unterwelt nicht so ganz für böse abstempeln, vor allem als dann auch noch Azrael auftaucht und versucht Daphne umzubringen. Und dann wäre da noch Truman Flynn, der von Beginn an eigentlich als ein verlorener, sich selbst zerstörender junger Mann dargestellt wird, da er immernoch unter dem Tod seiner Mutter leidet. Aus dieser tiefen Trauer kann ihn nicht einmal sein Stiefvater herausholen, sodass er immer auf der Schwelle zum Tode steht, bis zu dem Zeitpunkt als er Daphne trifft, die ihn versucht aus seiner Hilflosigkeit heraus zu holen. ________ Fazit: Ein ganz spezielles Buch, das man unbedingt lesen sollte, wenn man Himmel und Hölle mal ganz neu erleben/sehen will! :) Tolles Fantasybuch mit dem gewissen Teil an Romantik, der einen dahinschmelzen lässt auch wenn der Anfang wegen fehlender Spannung etwas schwach wirkt.

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  • Rezension zu "Die Blumen des Schmerzes" von Brenna Yovanoff

    Die Blumen des Schmerzes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. June 2012 um 11:43

    Kurzbeschreibung: Daphne, Luzifers Tochter, verlässt die Hölle, um auf der Erde nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. Ihr zur Seite steht Truman Flynn, ein junger Mann, der die Narben seines Herzens auch am Körper trägt. Gemeinsam reisen sie durch ein düsteres, grausames Land, auf der Suche und auf der Flucht: Denn Azrael, der Engel des Todes, schickt seine Schergen, um Daphne zu vernichten. Bald sehen sich Daphne und Truman gefangen in einem Kampf zwischen gefallenen Engeln und göttlichen Rächern, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse, und wer auf welcher Seite steht, wird von Tag zu Tag unsicherer. Zur Autorin: Brenna Yovanoff wuchs in einer Kleinstadt in Arkansas auf und studierte an der Colorado State University. Sie spielt hervorragend Fußball und backt leckere Pasteten, dafür ist sie eine grauenvolle Tänzerin und kann sich einfach nicht entscheiden. (Außerdem mag sie Klammern.) (Sehr sogar.) Brenna lebt mit ihrem Mann in Denver. Die Blumen des Schmerzes ist nach dem New York Times-Bestseller Schweigt still die Nacht ihr zweiter Roman. Rezension: Daphne, Tochter Luzifers und Liliths, lebt in der Hölle und war in ihrem Leben noch nie woanders. Anders als ihre Schwestern hat sie keinen Drang, sich von der Lebensenergie von menschlichen Männern zu ernähren. Als ihr Bruder Obie beschließt, die Hölle zu verlassen und ein neues Leben auf der Erde zu beginnen, wo er sich in eine menschliche Frau verliebt hat und mit der er dort zusammenleben will, macht sich Daphne auf die Suche nach ihm. Denn auf der Erde wütet Azrael, der Todesengel, der auf alle Höllenwesen Jagd macht, die sich dort aufhalten. Daphne erfährt Hilfe von Truman Flynn, einem irdischen Bekannten von Obie. Zusammen machen sich die beiden auf, Obie zu finden und Daphne fängt an, sich in Truman zu verlieben. Je länger die beiden zusammen sind, umso mehr muss Daphne erfahren, dass es auch noch andere Orte als die Hölle gibt, in denen sie zufrieden leben könnte und sie als Höllenwesen gar nicht so viel anders ist als die Menschen. Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass Brenna Yovanoff mit "Die Blumen des Schmerzes" ein wiederum sehr eigenes Buch, wie schon ihr Debüt "Schweigt still die Nacht" war, vorlegt. Wer mit ihrem Debütroman bereits Probleme hatte, wird wahrscheinlich auch mit ihrem neuen Werk nicht glücklich werden. Da mir allerdings ihr Debüt sehr gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman und auch dieser konnte mich wieder überzeugen. Brenna Yovanoff versteht es einfach, eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die den Leser zu fesseln vermag. Diesmal nimmt sie sich dem Thema der Engel, der Hölle und dem Himmel an, dies aber nicht auf eine weichspülerische Art und Weise, wie es oft in Jugendbüchern der Fall ist. Es kommen in "Die Blumen des Schmerzes" keine überirdisch schönen Jünglinge zu Wort und auch keine hinreißenden jungen Mädchen, was mich überaus positiv gestimmt hat. Vielmehr legt Brenna Yovanoff Wert auf eine gepflegte gruselige Atmosphäre und die Hauptcharaktere Daphne und Truman sind eher Außenseiter, die mit ihren eigenen Problemen und Gespenstern zu kämpfen haben. Zwar findet auch eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Raum, die aber auch nicht in Schwülstigkeit zerfließt, sondern eher beschaulich, ruhig und zwischen den Zeilen vor sich geht. Auch die Spannung, die sich hauptsächlich im letzten Drittel des Buches sehr steigert, kommt nicht zu kurz und lässt auch einiges an Blut fließen, doch nie zu übertrieben und immer passend zur Atmosphäre des gesamten Buches. Das Ende wurde geschickt gewählt und ist stimmig. Brenna Yovanoff konnte mich mit ihrer biblisch angehauchten Geschichte um Daphne wiederum begeistern. Fazit: "Die Blumen des Schmerzes" reiht sich nicht in die allseits bekannten Fantasyromane für junge Leser ein und ist somit ein willkommenes Highlight für Liebhaber dieses Genres, die nicht zuviel Wert auf Kitsch und Klischees legen, sondern eher eine Geschichte mit einer stimmigen Atmosphäre und einem ungewöhnlich bildhaften, etwas tiefschürfenden Schreibstil bevorzugen.

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