Brenna Yovanoff Schweigt still die Nacht (5 CDs)

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Inhaltsangabe zu „Schweigt still die Nacht (5 CDs)“ von Brenna Yovanoff

Gentry ist eine makellose Kleinstadt. Doch der Schein trügt. Darunter liegt eine Welt der Schatten und des Zerfalls. Aus dieser Welt stammt Mackie Doyle. Vor 16 Jahren wurde er als Wechselbalg gegen ein menschliches Kind getauscht und kämpft seither um sein Überleben. Nicht bestimmt für die Welt der Menschen sucht Mackie nach seiner Identität und nach dem Geheimnis der verschwundenen Kinder von Gentry... Eine Geschichte zwischen Horror und der Suche nach Zugehörigkeit - schaurig-schön gelesen von David Nathan, der deutschen Stimme von Johnny Depp. (Quelle:'herunterladbare Audio-Datei/30.04.2014')

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— Crazybookworm1984

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  • Exzellent aufgearbeitete Mystery-Elemente in dunkler Atmosphäre

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    NiWa

    Gentry ist eine typische amerikanische Kleinstadt. Ohne Makel, perfekt abgestimmt, mit ausgelassenen Teenagern, verantwortungsvollen Erwachsenen und gepflegten Gärten. Doch unter der Oberfläche verbirgt sich eine Welt, die heimlich die Fäden zieht und den Ort in Düsternis tränkt.Mackie stammt aus dieser dunklen Welt. Auf den ersten Blick ist er eigentlich ein ganz normaler Teenager, doch er wurde einst gegen das echte Kind „seiner“ Eltern ausgetauscht …Mackie Doyle ist also kein Mensch. Zumindest kein Mensch im eigentlichen Sinn, was er jedoch mit Unterstützung seiner Familie gut zu verbergen weiß. Trotzdem kennt er die Hintergründe (oder Untergründe) seiner Geschichte und der Kleinstadt kaum. Als wieder ein Kind verschwindet, möchte er der Sache endlich auf den Grund gehen.Brenna Yovannoff bringt interessante Themen in ihre Geschichte ein: Es geht um alte Mythen, Sagen und Legenden, die wohl jeder von seinem Herkunftsort in gewisser Art und Weise kennt. Gleichzeitig siedelt die Autorin die Handlung in der makellosen Kleinstadt an, die von jeher vom Mysteriösen heimgesucht wird und keiner ein Wort darüber verliert. Denn Mackie beißt ständig auf Granit, wenn er etwas über seine Herkunft erfahren will, die Stadtbewohner schweigen sich aus, bis er die Sache selbst in die Hand nimmt.Gentry wird in eine dunkle, dichte Atmosphäre getränkt, dass man kaum atmen kann. Die Spannung, die Angst, das Böse und das Grauen liegen ständig in der Luft, jeder weiß es, jeder sieht es, und keiner tut etwas dagegen. Allein diese Stimmung ist eine besondere Erfahrung.Außerdem ist es wirklich mal schön, einen männlichen Protagonisten zu begleiten, noch dazu einen jungen Herrn, der so außergewöhnlich ist. Mackie weiß, dass er anders ist, er hat gelernt, es vor den anderen zu verbergen und trotzdem sehnt er sich nach Zugehörigkeit.Manche Nebencharaktere konnten mich nicht komplett überzeugen. Hier hatte man es dann doch mit Figuren aus der Schablone zutun, die zwar für den weiteren Fortgang der Handlung sorgten, neben Mackie aber im Regen stehen. Die Handlung war durch die mystische Grundlage der Wechselbälger sehr interessant aufgebaut und es hat mir sehr gut gefallen, Yovannoffs Ideen dazu kennenzulernen. Denn sie reisst diesen alten Mythos aus der Vergangenheit und lässt ihn in unserer Gegenwart weiter wachsen, was fesselnd zu lesen war.Im Mittelteil gab es einige Längen, hier kann es natürlich gut sein, dass das an der Hörbuchversion lag, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Schwung in diesem Abschnitt der Handlung gewünscht.Großartig war es übrigens, die Geschichte von David Nathan erzählt zu bekommen. Es ist ein Gefühl als ob Johnny Depp himself ein Buch vorliest, was für mich persönlich ein deutlicher Pluspunkt ist.Insgesamt ist „Schweigt still die Nacht“ ein etwas anderer Jugendroman, mit exzellent aufgearbeiteten Mystery-Elementen, einem männlichen Protagonisten und einer dunklen Atmosphäre, die man schwer auf der Brust zu fühlen ahnt.Ich kann dieses (Hör-) Buch an Leser empfehlen, die sich gern einmal auf eine moderne Version vergangener Mythen einlassen und sich von kleineren zähen Stellen nicht abschrecken lassen wollen.

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    • 9
  • Schweigt still die Nacht

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Johannisbeerchen

    26. August 2014 um 19:55

    Meinung: Schon ewig lungerte diese Geschichte auf meiner Wunschliste und als ich dann die Chance hatte das Hörbuch zu hören konnte ich nicht Nein sagen. Mackie lebt in Gentry, einer Kleinstadt voller Schatten und Lügen. An sich führt er ein normales Leben, bei einer normalen Familie. Wäre da nicht die Tatsache, dass er vor Jahren ausgetauscht wurde und er gar nicht richtig menschlich ist. Als ein weiteres Mädchen verschwindet und er sich in dessen Schwester verliebt muss er einen Weg finden, um den Wahnsinn zu stoppen. Ich muss gestehen, dies war mein erstes Hörbuch, aber es hat mich leider enttäuscht. Der Sprecher war alles andere als mitreißend. Seine Stimmlagen hatten eher etwas nervtötendes als spannendes und so wurde die Handlung nur noch weiter nach unten gezogen. Denn gut war die auch nicht. Die Idee an sich finde ich super, aber die Autorin braucht einfach zu lange um auf den Punkt zu kommen. An sich ist die Geschichte nicht lang, aber es kam einem ewig vor bis mal das Ende erreicht war und selbst das lässt einen voller Fragen zurück. Die Charaktere waren nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, jedoch nicht ganz daneben. Trotzdem gab es einige Szenen bei dem man z.B. Mackie einfach nur an die Wand klatschen möchte. Thema Emma und der Handschuhe.... Fazit: Gruselig empfand ich es nicht, auch nicht sonderlich spannend. Dafür langatmig und der Sprecher lässt auch zu Wünschen übrig.

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  • Langer, schwacher Mittelteil

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 15:13

    Das Mackie kein gewöhnlicher Junge ist, wird dem Leser (bzw. in meinem Fall dem Hörer) sehr schnell klar. Mackie hat vergessen, dass es der Tag der Blutspende in der Schule ist und vom Geruch des Blutes wird ihm übel. Sein Vater ermahnt ihn nachdem er zu Hause ankommt, dass er so etwas nicht vergessen dürfe. Durch den Klappentext (bzw. auch durch den englischen Titel) weiß man direkt, was genau Mackie ist, doch es kam mir so vor, als wolle die Geschichte selbst dies lange Zeit nicht wirklich aussprechen. Der wohl erhoffte Aha-Effekt bleibt aber einfach aus, da es nun einmal keine Überraschung ist. Mackie ist ein sympathischer Held. Obwohl er außergewöhnlich ist, kann er nichts Außergewöhnliches, seine Herkunft ist im Gegensatz sogar mehr Hindernis als Vorteil. Da er immer schwächer wird, kommt er in Kontakt mit einer der beiden über Gentry "herrschenden" Feen: Die Morrigan. Sie und ihre Anhänger nähren sich an der Bewunderung der Menschen über die Musik, die eine Musikgruppe, die nur aus Feen besteht, bei Auftritten spielt. Die Schwester der Morrigan, die Lady, hingegen, hält die Morrigan für verweichlicht. Aus Mangel an den früher dargebrachten Kriegeropfern lässt sie kleine Kinder aus ihren Betten entführen, die sie umbringt und deren Blut sie die nächsten Jahre am Leben hält. Mackie will dem ein Ende setzen, vor allem, da das kleine Mädchen, dass die Lady hat entführen lassen, Nathalie, die kleine Schwester seiner Klassenkameradin Tate ist. Nicht nur Mackie ist mir sehr sympathisch gewesen, auch seine Familie, allen voran seine große Schwester Emma, der er es überhaupt verdankt, dass er länger als die meisten Wechselbälger überlebte, waren nette Figuren. Mackies Freunde, allen voran Roswell, der nie eine Frage darüber stellt, weswegen Mackie etwas anders ist, als die anderen, waren ebenso angenehm. Tate gefiel mir durch ihre Entschlossenheit, das Schweigen der Stadt nicht hinzunehmen und nicht wahrhaben zu wollen, dass das Wechselbalg, das sie beerdigt haben, ihre Schwester gewesen sein soll. Die Morrigan und die Lady erinnerten mich an so viele andere Feen in diversen Geschichten, was weder positiv noch negativ sein soll. Feen sind einfach nicht an Menschen interessiert, sondern haben andere Prioritäten als wir. Das ist einfach so. Die Geschichte war in der Tat recht düster. Man konnte die dunkle, regenverhangene Stadt richtig spüren, was sicher auch dem fantastischen Sprecher zu verdanken ist. Trotzdem hatte ich in der Mitte (in diesem Fall also über die CDs 2 - 3 hinweg) ständig den Wunsch, die Geschichte würde endlich richtig in Fahrt kommen. Es zog sich einfach sehr unangenehm in die Länge, was Schade ist, da mir gegen Ende hin einiges an Zeit zu fehlen schien.  Etwa ab der Hälfte von CD 4 und über CD 5 hinweg kam für mich die Spannung auf, auf die ich von Anfang an gewartet habe. Während das ruhige Tempo am Anfang noch sehr passend wirkte und gut in die düstere Atmosphäre passte, schien es mir mit der Zeit mehr und mehr dahinzuplätschern. Mehr als einmal merkte ich, dass ich in Gedanken vom Buch abschweifte und mich an einer Szene wiederfand, deren Einstieg ich verpasst hatte. Zusammenfassend für mich heißt das: Ein guter Start, eine schwache längere Mitte und ein gutes Ende, zu dessen Finale hin es gerne etwas mehr Spannung und Action hätte geben können. Ob ich es beim Lesen durch die Mitte geschafft hätte, weiß ich nicht. Sicher nicht ohne einige Seiten zu überschlagen. Beim Hören - gerade während der Autofahrt - kann ich das nicht, muss aber sagen, David Nathan zuzuhören hat es doch sehr viel leichter gemacht. ;)

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  • Rezension zu "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Letanna

    11. March 2013 um 20:36

    Nach außen wirkt die Kleinstadt Gentry wie jeder andere Kleinstadt auch. Nur ist sie alles andere als normal. Die Stadt hat vor vielen Jahren, keiner weiß mehr so genau wann das war, einen Pakt geschlossen. Seit dem geht es den Bürgern immer gut, nur wird dafür alle 7 Jahre ein Kind der Gemeinde geholt und durch einen Wechselbald ausgetauscht. Mackie Doyle ist so ein Wechselbalg. Er hat als einziger der Wechselbälger überlebt und führt ein relativ normales Leben, wenn das unter diesen Umständen überhaupt möglich ist. Er fängt an, sich Gedanken zu machen, was hinter all dem steckt und versucht hinter das Geheimnis des Pakts zu kommen. Ich muss gestehen ,dass mich das Cover erst einmal doch sehr abgeschreckt habe, aber jetzt wo ich das Hörbuch gehört habe, finde ich, dass das Cover sehr gut zur Handlung passt. Was mich auf jeden Fall positiv überrascht hat war die Stimme von David Nathan, der u. a. auch Spike aus Buffy spricht. Er hat dem Hörbuch seine eigene Note verpasst, was mir unheimlich gut gefallen hat. Die Stimmung ist jetzt gar nicht soooo deprimierend. In erster Linie ist es gruselig und unheimlich, an manchen Stellen recht brutal und blutig. Die Bewohner von Gentry wissen einerseits warum ihre Kinder geholt werden, andererseits stellen sie aber keine Frage und nehmen alles so hin. Die Autorin präsentiert uns hier ihre eigene, schaurige Variante der Feen bzw. Sidhe, wobei diese Begriffe eigentlich nie fallen, aber einige bekannte Begriffe aus dieser Mythologie fallen. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte, die das ganze etwas auflockert und für einen schönen Ausgleich sorgt. Ich kann so viel verraten, es gibt ein Happy End, sonst wäre es einfach zu heftig gewesen. Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und kann es jedem empfehlen der sich gerne mal ein wenig gruselt.

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  • Rezension zu "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Reneesemee

    02. August 2012 um 14:00

    Schaurig In Gentry lebt mackie Doyle es ist eine Kleinstadt mit vielen geheimnissen. Mackie kommt allerdings aus einer Welt tief unter der Erde mit einem bodenlosen Tunneln. Dort wohnen wandelnde Tote die eine Herrscherin hat die sowas von grausam ist. Man hat Mackie als Baby vor vielen Jahren ausgetauscht und gegen ein sogenamtes Wechselbalg ausgetauscht. Das er anders ist als andere Teenies in der Kleinstadt damit hat er sich angefreundet. Doch seit einiger Zeit geht es immer schlechter, doch woran liegt das? Es ist ein wunderbar grausamme Geschichte mit vielen dunklen Geheimnissen und voller spannung. Naja halt zum gruseln schön!

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  • Rezension zu "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Claudia-Marina

    30. June 2011 um 15:16

    Schon immer war Mackie Doyle anders. Vor 16 Jahren wurde er gegen ein menschliches Kind eingetauscht, ein Wechselbalg ist er, der seit dem um sein Überleben kämpft. Er spürt, dass mit ihm etwas nicht stimmt, und dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt das Rätsel um die plötzlich sterbenden Babys in Gentry zu lösen. In der scheinbar heilen Welt der Kleinstadt ist Mackie ein Außenseiter, keiner scheint ihn zu lieben. Einzig seine Schwester hält zu ihm. Doch auch sie kann ihn nicht begleiten in die Unterwelt von Gentry, in der es von Tunneln, dunklen Höhlen und bösen Gestalten, die nach immer mehr Macht streben, nur so wimmelt. Mit ihnen muss Mackie sich allein auseinandersetzen. Zwei Welten, die parallel nebeneinander her leben – die scheinbar heile Welt der Kleinstadt und der düstere Untergrund – und Mackie scheint das Bindeglied zwischen beiden zu sein. Eine Tatsache, die ihn zu zerreißen droht, denn wirklich gehört er nirgendwo hin. Schweigt still die Nacht ist düster. Schaurig-düster. Grenzt stellenweise schon an Horror, in dem die Autorin ihre dunklen Phantasien lebendig werden lässt. Gleichzeitig ist es die Geschichte eines Außenseiters auf der Suche nach Anerkennung und seinem Platz in der Gesellschaft, die Geschichte eines teilweise ganz normalen Teenagers, der schreit „Liebt mich doch so wie ich bin.“ Geschickt hat Brenna Yovanoff diese beiden – scheinbar so unvereinbaren – Komponenten miteinander verwoben und zu einer spannenden Geschichte gesponnen. Gelesen wird Schweigt still die Nacht von David Nathan, dessen Stimme es schafft, Mackie Doyle Leben einzuhauchen und aus ihm genau die richtige Mischung aus einem unsicheren Jugendlichen und einem Abenteuerhelden macht. Er schafft es die Geschichte umzusetzen, gruselige Momente gruselig klingen zu lassen und die leisen Momente ebenso so leise.

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  • Rezension zu "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Sanicha

    31. March 2011 um 19:39

    Meine Rezension: Das Hörbuch „Schweigt still die Nacht“ von der Autorin Brenna Yovanoff, gesprochen von David Nathan ist eine von der Stimmung her düster gehaltene Geschichte. Der Sprecher bringt diese Atmosphäre sehr gut mit seiner Stimme zur Geltung. Nur leider hat mir der gewisse Gruselfaktor gefehlt an der Geschichte. Besonders da das Cover schon so eine düstere Stimmung verbreitet. In der Geschichte geht es darum, das der Protagonist Mackie auf der Suche nach seiner richtigen Identität ist, denn er hat so eine Ahnung, dass er nicht der ist, der er sein sollte. Dabei stößt er auf das Geheimnis der verschwundenen Kinder und trifft auf dunkle Gestalten, die ihr Unwesen in der kleinen Stadt Gentry treiben. Was diese dunklen Gestalten mit dem Verschwinden der Kinder und mit Mackie gemein haben, werde ich nicht verraten. Man erlebt aus Sicht von Mackie die Geschichte, denn sie wird in der Ich-Perspektive erzählt. So erfährt man auch einiges über seine Gefühlswelt und kann sich gut ihn seine Lage hineinversetzen. Die Autorin hat einen sehr schönen Erzählstil und mir hat dieser sofort gefallen. Leider fand ich die Geschichte nicht ganz so spannend. Ich hätte mir halt mehr den Gruselfaktor gewünscht. Auch die vielen Ortswechsel haben mich manchmal etwas irritiert. Die Freunde von Mackie sind irgendwie sehr flach beschrieben und ich bin nicht warm mit ihnen geworden. Besonders da man halt nur wenig von ihnen erfahren hat. Da konnte man sich schon ehr die dunklen Gestalten vorstellen, da diese ein bisschen mehr beschrieben wurden und dann auch noch super zur düsteren Stimmung gepasst haben. Wären die Charaktere im Allgemeinen etwas mehr ausgearbeitet gewesen hätte ich mich vielleicht auch besser in die Geschichte verlieren können. Dadurch hat sie leider etwas an Spannung und Interesse genommen. Das Ende der Geschichte war mir etwas zu simpel und da hätte ich mir mehr Spannung vorgestellt. Aber es ist Ok, besonders wenn man bedenkt, dass dies ein Debütroman der Autorin war. Ich kann sie aber trotzdem weiter empfehlen, da die Idee die hinter der Geschichte steht sehr faszinierend ist und dadurch und durch die Stimme des Sprechers hat mir das Hörbuch gut gefallen. Fazit: Ein gutes Hörbuch, welches durch den Sprecher genau die richtige Stimmung erhält und es angenehm ist ihm zu lauschen. Leider hat mir halt dieser Gruselfaktor etwas gefehlt, aber etwas Spannung ist aufjedenfall gegeben. Von der Idee her ist die Geschichte gut umgesetzt nur ich hätte mir gewünscht, dass auch die Charaktere mehr an Ausstrahlung bekommen. Ein Hörbuch für jeden, der auf düstere und mystische Atmosphäre steht.

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  • Rezension zu "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Mandel

    12. February 2011 um 10:03

    Guckt man sich das Cover von Schweigt still die Nacht von Brenna Yovanoff an, erwartet man eine düstere, spannende Geschichte, welche durchaus phantastischer Natur sein kann. Diese Erwartungen platzen jedoch schnell nachdem man mit dem Hörbuch, gesprochen von David Nathan, angefangen hat. Mackie Doyle sieht aus wie ein ganz normaler Jugendlicher. Doch er gehört zu den Anderen. Denen, welche man auch Welchselbälger nennt. Er ist als Ersatz für einen Jungen da, der als Opfer genommen wurde. Seine Bestimmung ist ihm nicht klar. Auf der einen Seite fühlt er sich mit seiner Familie, bei welcher er ausgesetzt wurde, verbunden. Auf der anderen Seite weiß er, dass er kein Mensch ist. Immer wieder verschwinden Kinder aus Gentry, einer scheinbar normalen Kleinstadt. Mackie Doyle ist mittlerweile 16 Jahre alt. Ihm geht es in letzter Zeit nicht besonders gut. Der Umgang mit seinen Mitmenschen fällt ihn schwer. Der Geruch von Blut erregt Übelkeit in ihm. Seine Schwester, die zwar weiß, dass er anders ist, Mackie dennoch über alles liebt, geht zu den Wechselbälgern in den Tunnel unter der Stadt. Ihr Ziel ist es dort ein Heilmittel für ihren Bruder zu besorgen, damit er nicht mehr so leiden muss. Nachdem Mackie das Mittel eingenommen hat, geht es ihm besser, nichts ahnend, was für ein Opfer seine Schwester für ihn erbracht hat. Letztlich macht Mackie sich auf die Suche nach Seinesgleichen, um zu erfahren, was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat und um zu erfahren wer er wirklich ist. Schweigt still die Nacht klingt anders, als andere Bücher. Finster und unheilvoll. Das ist dieses Buch auch. Allerdings ist die Geschichte langatmig und ohne großartige Spannungsbögen. Die Erlebnisse, welche Mackie durchlebt, sind vorhersehbar, wobei das Wort Wechselbalg nicht fällt. Hörer, die sich vorher nicht den Klappentext durchgelesen haben, können nur erahnen was Mackie ist. Dies mag manchen Hörbuchbegeisterten durchaus gefallen, allerdings ist es unnötig diesen Sachverhalt zu verschweigen. Obwohl die Geschichte vom Protagonisten erzählt wird, kann man sich nicht direkt in Mackie hineinversetzten. Er eröffnet dem Hörer lediglich neue Rätsel. Die pubertierenden Floskeln seiner Freunde sind ebenfalls eher störend, als auflockernd. Obwohl David Nathan ein professioneller Sprecher ist, schafft er es nicht der Geschichte die entsprechende Dynamik zu verleihen. Es kommt durchaus vor, dass ein mittelmäßiges bis schlechtes Buch, gesprochen von einem guten Sprecher, aufgewertet wird. Dies ist hier leider nicht der Fall, auch wenn Nathan eine geheimnisvolle Präsenz erschafft. Fazit: Tolles Cover, das Hunger auf mehr macht. Im Endeffekt enttäuscht Brenna Yovanoffs Debutroman jedoch.

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  • Rezension zu "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff

    Schweigt still die Nacht (5 CDs)

    Belladonna

    07. February 2011 um 13:54

    Beschreibung: In der kleinen amerikanischen Kleinstadt Gentry treiben dunkle Wesen ihr Spiel, die aus den tiefen Tunneln des Untergrunds stammen. Kinder werden aus ihren Bettchen gerissen und gegen andere, magische Wesen, ausgetauscht. So wurde auch Mackie Doyle vor vielen Jahren anstatt eines menschlichen Kindes in der Wiege der Doyles zurückgelassen, und er würde einfach alles dafür tun um ein normales Leben führen zu können anstatt von neugieren Augen gemuster und von feindzähligen Blicken durchbohrt zu werden. Als die Schwester seiner Liebe Tate ausgetauscht wird stellt er sich den dunklen Wesen um endgültig seinen Platz zu finden. Meine Meinung: >>Schweigt still die Nacht>Schweigt still die Nacht<< geht es um die amerikanische Kleinstadt Gentry, in der dukle Kreaturen ihr Unwesen treiben und menschliche Kinder gegen ihresgleichen austauschen. Erzählstil und Ideen der Autorin gefallen mir auf Anhieb, und auch der Ausbau ihrer Charaktere finde ich sehr interessant. So wird die Geschichte von Mackie Doyle erzählt, der selbst eines dieser dunklen Wesen ist und vor einigen Jahren im Bettchen eines menschlichen Kindes gelandet ist. Brenna Yovanoff gelingt es die Gefühle des langsam erwachsen werdenden Mackie Doyle heraufzubeschwören und baut geschickt eine passene Lovestory mit ein. Atmosphäre und Charaktere werden durch die angenehme Sprecherstimme von David Nathan abgerundet. >>Schweigt still die Nacht<< ist ein schöner Jugendroman mit einer düstern Seite und obwohl mir Handlung wie auch Charaktere gut gefallen haben wurde hat die Geschichte mich nicht so gefesselt wie ich es mir gewünscht hätte, daher vergebe ich 4 von 5 Sternen. Handlung:3,5 Sterne Charaktere: 4 Sterne Sprecher: 4 Sterne Hörspaß: 4 Sterne Gesamteindruck: 4 Sterne

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