Brent Weeks

 4,4 Sterne bei 1.291 Bewertungen
Autor von Der Weg in die Schatten, Am Rande der Schatten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Brent Weeks (©)

Lebenslauf

Brent Weeks ist ein amerikanischer Autor und lebt mit seiner Frau in Oregon. Geboren in Montana, studierte er am Hillsdale College Englisch. Nur kurz arbeitete er als Lehrer und Barmann, bevor er sich für das Schreiben in Vollzeit entschied. Brent Weeks hat in Deutschland enormen Erfolg mit seiner Schatten-Trilogie, sowie der Licht-Trilogie.

Alle Bücher von Brent Weeks

Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)

Der Weg in die Schatten

(317)
Erschienen am 07.12.2009
Cover des Buches Am Rande der Schatten (ISBN: 9783442266296)

Am Rande der Schatten

(211)
Erschienen am 19.07.2010
Cover des Buches Jenseits der Schatten (ISBN: 9783442266302)

Jenseits der Schatten

(189)
Erschienen am 15.11.2010
Cover des Buches Schwarzes Prisma (ISBN: 9783442268160)

Schwarzes Prisma

(149)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Die blendende Klinge (ISBN: 9783442268337)

Die blendende Klinge

(99)
Erschienen am 21.01.2013
Cover des Buches Sphären der Macht (ISBN: 9783734160295)

Sphären der Macht

(49)
Erschienen am 17.08.2015
Cover des Buches Schattenblender (ISBN: 9783734160387)

Schattenblender

(40)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Düsterer Ruhm (ISBN: 9783734161018)

Düsterer Ruhm

(30)
Erschienen am 20.03.2017

Neue Rezensionen zu Brent Weeks

Cover des Buches Schwarzes Prisma (ISBN: 9783442268160)
Makiras avatar

Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

Makira
Familiendrama Deluxe

Kann eine Lüge was Gutes bringen? Und wie weit würdest du gehen, um diese Lüge aufrechtzuerhalten?

Diese Fragen muss sich Gavin Guile stellen. Er ist seit 16 Jahren das Lord Prisma und dadurch sehr mächtig. Er muss sich mit Religion, Politik und Intrigen auseinandersetzen. Er hat sich damit soweit arrangiert, auch wenn er nicht das haben kann, was er am meisten begehrt. Und dann taucht auch noch ein Sohn auf, von dem er nichts wusste.

Kip lebt in einem abgelegenen Dorf. Als dieses überfallen wird, bricht eine Welt für ihn zusammen. Doch dann wird er gerettet. Nur kann er dieser Person trauen?

Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte. Es hat kurze Kapitel und immer wieder einen Perspektivwechsel. Das war so gemein. Hat man sich in einen POV so richtig reingestürzt, kam schon ein anderer POV. Dadurch wollte man immer weiterlesen, um zu wissen, wie es weitergeht.

Die Kämpfe wurden nicht beschönigt. Die Szenen sind zwar brutal, aber nicht übertrieben beschrieben.

Alle Charaktere in diesem Buch sind nachvollziehbar geschrieben. Selbst der Bösewicht hat einige gute Argumente. Und man merkt, dass die Handlungen tatsächlich Konsequenzen haben.

Wenn ihr mich jetzt fragt, wie die einzelnen Länder in dem Buch heißen? Keine Ahnung. Ich habe noch 6 Bände vor mir, um das herauszufinden.

Das Magiesystem ist herausfordernd. Ich gebe zu, dass ich nicht alles verstanden habe, aber auch dafür habe ich noch 6 Bände Zeit.

Cover des Buches Nachtengel - Nemesis (ISBN: 9783734163913)
Isbels avatar

Rezension zu "Nachtengel - Nemesis" von Brent Weeks

Isbel
Es dauert etwas, in die Welt zurückzufinden

Wow, an dem Buch saß ich echt lange, dabei habe ich die erste Trilogie über unseren Nachtengel geliebt und war furchtbar neugierig auf die Fortsetzung. Ich rate dringend dieses Buch nur zu lesen, wenn man die Vorgängerreihe kennt, da es sonst wahnsinnig verwirrend ist. Auch ich hätte mir zu Beginn eine kurze Zusammenfassung der Schatten-Trilogie gewünscht. Es war ja doch ein paar Jahre her, dass ich diese gelesen habe und daher viel es mir schwer in die Story reinzukommen. Hier wird nämlich definitiv vorausgesetzt, dass man noch die Details aus der Schatten-Reihe in Erinnerung hat.

Man wird also so ziemlich in die Geschichte geworfen und was mir sehr schnell auffiel und nach einem Blick in die erste Trilogie sich bestätigte, ist, dass der Autor die Erzählperspektive geändert hat. Und allgemein fand ich seine Schreibweise sehr anders. Gut, nach 14 Jahren hat man sich auch weiterentwickelt, aber irgendwie hätte ich es persönlich schöner gefunden, wenn wir nicht nur aus der Sicht von Kylar und den Zeitsprüngen zu Vi lesen. Das hat mich nämlich zu Beginn auch sehr verwirrt. Vi liest nämlich das Tagebuch, was wir sozusagen auch lesen.

Kylar selbst fand ich in seinem Charakter nicht mehr so stark, wie am Ende der ersten Trilogie. Als ob er einen Rückschritt gemacht hätte. Viele Selbstzweifel und auch mit seiner Magie schien er am Anfang nicht mehr so gut klarzukommen. Ja, der Kakari hatte schon immer seinen eigenen Kopf, aber hier hatte es mich schon gewundert. Kylars Selbstzweifel werden sehr humorvoll rübergebracht und ich rede hier vom schwarzen Humor. Seine doch strengen selbstauferlegten Regeln (gab es die schon vorher?) und die Tatsache, dass er oft handelt, bevor er denkt, bringen ihn in so einige schwierige Situationen.

Auch die anderen Protagonisten scheinen sich zum Teil verändert zu haben, dabei beginnt diese Fortsetzung kurz nach den Ereignissen des finalen Bandes. Nachdem ich mich aber nach der Hälfte des Buches endlich mit dem Schreibstil anfreunden und auch in die Story zurückgefunden hatte (nebenbei ein bisschen Hintergrund aus Trilogie 1 gegoogelt, dabei wäre es einfacher gewesen, einfach die Vorgänger-Trilogie nochmal zu lesen), hatte ich wieder viel Spaß mit Kylar und den Intrigen und Wendungen und Kämpfen. Denn eine spannende Handlung aufbauen, ist Brent Weeks auch hier wieder gelungen.

Cover des Buches Nachtengel - Gemini (ISBN: 9783734163920)
Drachenbuecherhorts avatar

Rezension zu "Nachtengel - Gemini" von Brent Weeks

Drachenbuecherhort
Weniger stark wie der Auftakt

Fantasy-Fans kennen und schätzen die Werke von Brent Weeks, dessen Schatten-Trilogie Millionen Leser in ihren Bann gezogen hat. Mit „Nachtengel – Gemini“ erweitert er das düstere Universum dieser epischen Saga und entführt seine Leser in eine Welt voller Magie, Gewalt und innerer Konflikte.

In „Nachtengel – Gemini“ schafft Brent Weeks eine düstere Welt, die sowohl brutal als auch verführerisch ist. Die Stadt Cenaria, die bereits in den Vorgängerbänden als Schauplatz dient, ist ein gefährliches Pflaster, in dem die Korruption allgegenwärtig ist und das Gesetz der Straße das Überleben regelt.

Brent Weeks‘ Schreibstil entfaltet seine volle Kraft: Er ist nicht nur präzise und detailreich, sondern auch von einer Intensität und atmosphärischen Dichte, die ihresgleichen sucht. Jedes Wort scheint genau auf die düstere Szenerie der Handlung abgestimmt zu sein, sodass der Leser unweigerlich in die von Wochen erschaffene Welt hineingezogen wird. Es ist eine Welt, die nichts beschönigt – eine brutale, kompromisslose Realität, in der die Grenze zwischen Gut und Böse sich stets im Schatten verliert und Grauzonen das Leben bestimmen.

Weeks gelingt es, die dunkle, labyrinthische Struktur der Stadt Cenaria so lebendig zu beschreiben, dass man sich beinahe in ihren Gassen verliert, bedrängt von der Kälte und Gefahr, die wie eine unsichtbare Macht über der Stadt liegen. Gewalt und Verrat lauern hinter jeder Ecke, und die Bewohner Cenarias kämpfen in einer verzweifelten Suche nach Macht oder Sicherheit – oder sie kämpfen einfach nur ums Überleben. Weeks’ Schilderungen sind dabei so schonungslos wie fesselnd: Sie vermitteln die moralische Zerrissenheit, die in jeder Figur pulsiert, und machen die ständige Bedrohung spürbar, die sich wie ein bleierner Schleier über Cenaria legt.

Die Atmosphäre, die Brent Weeks erschafft, ist mehr als nur Kulisse; sie ist eine vibrierende, allumfassende Präsenz, die sich wie Nebel durch jede Seite zieht und die Handlung so dicht durchdringt, dass sie fast greifbar wird. Wochen verwebt Dunkelheit und Spannung in seine Sätze, sodass sie die Geschichte nicht nur begleiten, sondern sie formen und färben – wie eine unsichtbare Kraft, die die Charaktere antreibt, hemmt und bisweilen zu verschlingen droht. Jede Szene scheint im Schatten zu stehen, mit einem Hauch von Gefahr in der Luft, der wie ein drückendes Gewicht auf den Charakteren lastet und ihre Entscheidungen beeinflusst. Die Dunkelheit ist hier nicht nur eine Frage von Licht oder Dunkelheit; sie ist ein innerer Zustand, ein Echo in den Herzen der Figuren und ein Spiegelbild der Stadt selbst, die von Gewalt und Geheimnissen erfüllt ist. Die Spannung, die aus dieser düsteren Umgebung erwächst, ist von einer Intensität, die den Leser in ständiger Anspannung hält – sie ist wie eine lauernde Bedrohung, die immer spürbar, aber nie ganz fassbar ist.

Es gibt Momente, in denen die Atmosphäre so dicht wird, dass man das Gefühl hat, selbst durch die verwinkelten Straßen Cenarias zu streifen, durch enge, feuchte Gassen, in denen die Dunkelheit allgegenwärtig ist und sich jede Bewegung bedrohlich anfühlt. Es ist eine Welt, in der das Licht selbst kalt wirkt, wo jede flackernde Flamme mehr Geheimnisse offenbart, als sie verbirgt. Weeks lässt die Atmosphäre atmen und pulsieren, und es ist, als würde die Stadt selbst mit einer finsteren Lebendigkeit erwachen und den Leser in ihren Bann ziehen – unerbittlich, unentrinnbar.

Leider zeigt die Handlung an manchen Stellen leichte Risse, die sich besonders dort offenbaren, wo die Erzählung ins Stocken gerät und in eine Schleife zu fallen scheint. Weeks schafft es zwar, die Spannung der düsteren Welt aufrechtzuerhalten, doch gelegentlich verliert sich die Handlung in Wiederholungen, die sich um Kylars innere Konflikte drehen, ohne dabei spürbaren Fortschritt oder neue Einsichten zu bieten. So wirkt die Geschichte manchmal, als würde sie sich im Kreis drehen, als ob Kylar in einem Netz aus Schuld und Verlangen gefangen wäre, aus dem er nicht ganz entkommen kann.

Ein weiteres Element, das diesen Eindruck verstärkt, ist Kylars ausgeprägte Fixierung auf Körperliches, die sich durch viele seiner Gedanken zieht. Was zunächst als eine Reflexion über seine eigene Sterblichkeit und die physischen Opfer seines Lebens als Assassine verstanden werden könnte, nimmt schließlich eine Schwere an, die andere Facetten seines Charakters in den Hintergrund drängt. Es scheint fast, als würde sich Kylars Gedankenwelt allzu häufig um die sinnlichen und körperlichen Aspekte seines Daseins drehen, wodurch andere, vielleicht spannendere Aspekte seines inneren Konflikts und seiner Charakterentwicklung in den Schatten gestellt werden. Dieser Fokus auf Körperlichkeit lenkt von der eigentlichen Tiefe der Geschichte und den moralischen Herausforderungen, vor denen Kylar steht, gelegentlich ab. Die anhaltende Auseinandersetzung mit seinen körperlichen Empfindungen – fast wie eine Fixierung – gibt zwar einen Einblick in seine Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit, doch wiederholt sie sich so oft, dass sie mit der Zeit an Ausdruckskraft verliert und die Dynamik der Handlung hemmt. So bleibt der Leser manchmal mit dem Wunsch zurück, mehr von der inneren Entwicklung Kylars zu erfahren, von seinen Kämpfen um Erlösung und Freiheit, ohne dass diese durch körperliche Fixationen überschattet werden.

Zusammenfassend ist „Nachtengel – Gemini“ ein gelungenes Werk, das trotz einiger erzählerischer Längen und stellenweise weniger tiefgehender Charakterentwicklung eine spannende Fortsetzung der „Nightangel“-Saga bietet. Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten.

Gespräche aus der Community

D
Drej

 


Hallo,ich habe mich nach einer langen lesepause an die licht-saga von Brent Weeks gewagt,weil das düstere und die einzigartige Magie meine Neugier geweckt haben. Nachdem ich die erschienenen Bücher durch hatte und erfuhr, dass das finale erst 2020 erscheint, habe ich mir die Schattentrilogie geholt und war ebenfalls sehr begeistert. Nun bin ich auf der Suche nach ähnlichen Büchern die mich in ihre Welt hineinziehen und dieses düstere und selten kreative magische haben,aber ohne Orcs,Elfen etc. Würde mich freuen wenn ein paar erfahrene lesen mir in der Richtung was vorschlagen könnten.




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0 Beiträge
Cover des Buches Der Weg in die Schatten
Nelebookss avatar
Nelebooks
Hallo ihr Lieben!

Von der Gruppe „ Leserunden – gemeinsames Lesen“ wollen wir ab dem 17.02.2017 das Buch „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks gemeinsam lesen.
  
Jeder ist herzlich eingeladen, hier mit zu lesen und zu diskutieren. Wenn ihr mitmacht, einfach kurz bei „Wer liest mit?“ melden :-)

Viel Spaß!

LG, Nele
4 Beiträge
JoeyBookss avatar
JoeyBooks
Hallo liebe Lovelybooks - User, ich wollte euch mal fragen und zwar bin ich jetzt bei dem letzten Band von der Schatten Triologie von Brent Weeks angelangt. Zudem muss ich sagen das er einen unglaublichen guten Schreibstil hat. Kann mir jemand ähnliche Bücher empfehlen? Ich lese gerne über Assasssine aber auch über Königreiche und Mittelalter. Ich bedanke mich für eure Antworten. :D Gruß Joey
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Zusätzliche Informationen

Brent Weeks wurde am 07. März 1977 in Montana (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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