Der Weg in die Schatten

von Brent Weeks 
4,4 Sterne bei264 Bewertungen
Der Weg in die Schatten
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Positiv (224):
lisaAs avatar

Ich würde gerne mehr aus dieser Welt lesen

Kritisch (9):

Fantasy scheint wohl nicht mehr mein Genre zu sein. Teils schon interessant und spannend, überwiegend fand ich es aber nicht gut.

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Inhaltsangabe zu "Der Weg in die Schatten"

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442266289
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:07.12.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.09.2011 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Cleo15s avatar
    Cleo15vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Phantastisch geschrieben!
    Ein Buch, was man nicht mehr aus der Hand legen kann

    Ich habe dieses Buch schon lange bei mir im Regal liegen und warum auch immer, nie angefangen zu lesen. Inzwischen habe ich auch die anderen beiden Bücher der Reihe im Regal stehen und zwar ganz vorne, damit ich gleich diese Woche noch weiterlesen kann :)

    Inhalt:
    Azoth ist auf der Straße aufgewachsen. Er kennt die Grausamkeiten sehr genau, die solch ein unterwürfiges Leben mit sich bringt. Grausamkeiten sind an der Tagesordnung, genauso wie Verzweiflung, Angst und auch aufgestaute Wut. Um seinem schlimmsten Feind zu entkommen und seine Freunde zu befreien, wendet er sich an den Auftragsmörder Durzo Blint. Ob das richtig war oder zu seinem schlimmsten Fehler wird, wird sich zeigen...

    Charaktere:
    Das Buch hat viele Hauptpersonen, zwischen deren Sicht auch immer wieder gewechselt wird. So ein Schreibstil gefällt mir sehr gut, da er die Spannung steigert und den Schwung erhält. Es darf nur nicht zu viel werden, sonst verwirrt es nur noch. Anfags war das bei mir der Fall, was hauptsächlich am Buch lag. Leider waren bei meinem Exemplar keine Absätze enthalten, die einen Wechsel des Erzählers anzeigen (EBook) und so bin ich manchmal ins Straucheln gekommen. Wenn man aber erst einmal die Charaktere kennengelernt hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Azoth habe ich sehr lieb gewonnen. Er ist ein unscheinbarer kleiner Junge, der das Unmögliche wagt und aus seiner Welt ausbricht. Er hat unwahrscheinliche Angst, die allerding von der Verzweiflung wegen seiner Freunde verdrängt wird. Er wird ein Kämpfer, der nie die Menschlichkeit aus den Augen verliert.
    Durzo habe ich anfangs nicht recht verstanden. Mal sagt er das, dann behauptet er wieder jenes. Das macht es nicht einfach, in sein Inneres zu schauen. Doch er ist ein guter Mensch, was man auch schon nach den ersten Zeilen ahnt, doch nie so ganz bestätigen kann. Ich denke, genau so muss es bei einem Buchcharakter sein, der Menschen für Geld ermordet.
    Ratte ist der Gegenpol. Er ist grausam, unberechenbar, ein richtiger Sadist. Er ist böse und zwar wirklich nur böse. Eigentlich mag ich solche einseitigen Charaktere nicht, doch zu ihm und der Geschichte passt es.

    Schreibstil:
    Absolut fantastisch!

    Fazit:
    Das einzige, was mich an dem Buch gestört hat und weswegen ich auch einen Stern abziehe, ist die Aufmachung. Ein paar mehr Absätze bzw. größere Abstände, wenn der Erzähler wechselt, hätte mir sehr geholfen. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. 4 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Fantasy scheint wohl nicht mehr mein Genre zu sein. Teils schon interessant und spannend, überwiegend fand ich es aber nicht gut.
    Gefiel mir einfach nicht....

    Kein Zitat gefunden !

    Meine Meinung:
    Ich denke, das wird eine recht kurze Rezi, weil das Lesen schon ein halbes Jahr her ist & ich mich kaum noch an den Inhalt erinnern kann... :D

    Also gut...ich habe mir das Buch damals gekauft, weil der Klappentext mich ansprach und ich viele positive Reaktionen darauf las.
    Tja...mein Fall war dieses Buch allerdings so gar nicht.
    Schon der Anfang fiel mir unglaublich schwer und ich muss ehrlich sagen, dass ich Fantasy in dem Setting schon wesentlich besser erlebt habe....Trudi Canavan nur als Beispiel...
    Die Frau schafft es selbst bei vielen Handlungssträngen, dass dir nie Langweilig wird und du nie die Übersicht verlierst...
    Weeks konnte dies leider nicht schaffen...

    Die ganzen vielen Figuren, ihre Beziehungen zueinander...die ganze Handlung und die Zeitsprünge überforderten mich einfach (um es mal so zu sagen) & ich fand es nur langweilig.

    Das lag auch am Schreibstil, den ich sehr anstrengend zu lesen empfand.

    Bewertung:

    Einfach nicht mein Buch...allerdings finde ich die Idee dahinter echt gut, sodass ich folgende Bewertung gebe. Von mir gibt es:

    2 von 5 Sterne

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    LizFerrodorrows avatar
    LizFerrodorrowvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz Anfangsschwierigkeiten auf den ersten 100 Seiten habe ich das Buch dann in einer Nacht verschlungen.
    Eine liebevoll ausgearbeitete Welt ...

    Cover: Das Cover ist einerseits recht schlicht gehalten, andererseits durchaus verspielt. Es stellt sich sehr schnell heraus, dass auf dem Cover nicht, der im Klappentext beschriebene Auftragsmörder zu sehen ist, sondern eher dass, was aus Azoth einmal werden soll.

    Zu der Geschichte:

    Azoth hat es nicht leicht. Er wächst in einer Kindergilde auf, in der er eher das unterste Rad ist. Der aufstrebende Führer der Gruppe ist ein grausamer Kerl, der auch vor den härtesten Bestrafungen und grausamen Methoden nicht zurückschreckt.

    Das alles hat den Charakter von Azoth geprägt und macht aus ihm eine geduckte, verängstigte Persönlichkeit. Der Autor bringt dies sehr gut rüber. In der kurzen Zeit, die wir miterleben wird er geschlagen, terrorisiert, unfreiwillig zu einem Symbol gemacht. Er muss zusehen, wie sein bester Freund immer und immer wieder misshandelt wird.

    Doch er hat einen Plan. Er möchte bei dem berühmtesten Blutjungen in Lehre gehen.

    Obwohl Azoth sehr gut beschrieben ist, wurde ich auf den ersten 150 Seiten des Buches nicht sonderlich warm mit ihm. Er ist eine vom Leben gezeichnete Persönlichkeit und verdient auf jeden Fall das Mitleid des Lesers, doch wie gerade dieser von Selbstzweifeln zerfressene Junge es schafft dem berüchtigten Auftragskiller Durzo Blint nicht einmal, sondern mehrmals zu trotzen und sich so zu seinem Lehrling zu machen ist für mich immer noch schleierhaft. Die Carakterentwiklung dagegen ist immens.

    Gerade während der gut eingebauten Zeitsprünge entwickelt sich Azoth immer weiter zu dem, was er einmal sein möchte, auch wenn er dafür alles was er kannte und jeden den er liebte zurücklassen muss.

    Obwohl man über seinen Lehrmeister einiges erfährt, bleibt er ein Schatten, was ich persönlich schade finde. Denn auch dieser Charakter hätte viel Potential gehabt. Der Autor schafft es die menschlichen Abgründe zu zeichnen, ohne sie zu detailliert auszufüllen, er spielt mit den Klischees, ohne sie dabei zu sehr zu vertiefen und so ergibt sich nach anfänglichen Leseschwierigkeiten doch ein wundervoll abgerundetes Buch.

    Wer sich also darauf einlässt, erhält eine liebevoll ausgearbeitete Welt, in der nicht alles schillert und glänzt. Deren dunkle Seiten einen dafür umso mehr begeistern.

    Ich gebe 4 von 5 Hundenasen. Denn schlussendlich hat mich ein Großteil des Buches so gefesselt, dass es mir jetzt eine Nacht Schlaf schuldet und ich bin gespannt, ob Band 2 und 3 dem gerecht werden.

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    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 2 Jahren
    Der Weg in die Schatten

    Durzo Blint ist ein berühmt und vor allem berüchtigter Meister des Tötens. Jeder fürchtet ihn und doch nehmen viele seine Arbeit nur zu gern in Anspruch, um unliebsame Gegner entfernen zu lassen. Doch für den Gassenjungen Azoth bedeutet der Name auch Hoffnung, denn er will alles daran setzten von Durzo Blint ausgebildet zu werden, um endlich wieder eine Zukunft zu haben, denn Azoth weiß, dass er nicht mehr lange auf der Straße überleben kann. Doch Durzo Blint ist bei der Wahl seiner Lehrlinge sehr kritisch und gibt sich nur mit Ausnahmetalenten zufrieden. Doch weiß Azoth wirklich, wo drauf er sich einlässt? Und ist der Preis vielleicht doch zu hoch?

    Ich habe schon viele positive Meinungen bezüglich der Schatten-Trilogie gehört bzw. gelesen und daher war ich umso gespannt auf den Roman. Ich ging also mit einer recht hohen Erwartung an die Geschichte heran und wurde leider etwas enttäuscht, da ich einfach eine recht lange Zeit benötigt habe, um mit der Geschichte und vor allem mit den Figuren warm zu werden. Trotz meiner Startschwierigkeit ist der Auftakt der Trilogie keinesfalls schlecht, ich hatte einfach mehr erwartet.

    Brent Weeks gelingt es vortrefflich die brutale und rücksichtslose Welt der Menschen einzufangen, die völlig am Ende sind und nichts als ihr Leben besitzen. Ich konnte die Tristheit und auch die Hoffnungslosigkeit förmlich spüren. Dabei achtet der Autor darauf, dass er die Stimmung als auch die Sprache an die jeweiligen Figuren anpasst, sodass jede Figur eine gewisse Eigenheit besitzt.
    Die großen Zeitsprünge haben mich grade am Anfang oft aus dem Konzept gebracht und ich fand es einfach sehr schade, dass man so nur wenig über die Ausbildung von Azoth erfährt und die Ausbildung praktisch nur eine Randerscheinung für mich war. Zudem spielt der Autor gekonnt mit Informationen, so wusste ich stellenweise mehr als die Protagonisten und fieberte oft auf eine bestimmte Entscheidung hin. In anderen Abschnitten wurde jedoch deutlich, dass noch viele Hintergrundinformationen fehlen, die die verschiedenen Protagonisten kennen. Aufgrund dieses Spiels gelingt es dem Autor eine konstante Spannung zu erzeugen, da ich mich immer gefragt habe, ob ich wirklich alle Informationen habe oder mir noch einige fehlen, sodass ich immer am miträtseln war.
    Azoth musste in seinem bisherigen Leben schon einiges einstecken und wurde des Öfteren von Älteren für ihre Zwecke missbraucht und misshandelt. Sein Denken und sein Handeln wird nur vom Wunsch endlich der Blutjunge von Durzo Blint zu werden bestimmt. Mir fiel es nicht schwer seine Beweggründe zu verstehen und nachvollziehen, dennoch habe ich Azoth nie richtig fassen können bzw. konnte nie eine richtige Beziehung zu ihm aufbauen.
    Bei Durzo Blint fiel mir dies jedoch noch schwerer, sein Mantra ist, dass das Leben wertlos ist und es äußerst wichtig ist, die eigenen Gefühle für immer zu verbannen. Er versucht schon lange seine Gefühle zu unterdrücken und er war bis zum Ende hin eine sehr schwer einzuschätzende Figur. Oft habe ich gedacht, dass ich Durzo Blint gut einschätzen kann und wurde sofort eines Besseren belehrt.

    Insgesamt hat mich vor allem die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert und auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt einfangen. Auch die Figuren besaßen das gewisse Etwas, leider wurde ich jedoch einfach nicht mit ihnen warm und ich hoffe, dass ich im nächsten Band einen besseren Zugang zu den Protagonisten erhalte.

    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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    JuliaSperfeldts avatar
    JuliaSperfeldtvor 3 Jahren
    Das ist der absolute Wahnsinn!

    Dieses Buch ist für mich jetzt schon ein Highlight des Jahres!

    Dieser Roman war mein erster, den ich von Brent Weeks gelesen habe und ich war am Anfang sehr skeptisch. Eigentlich wollte ich nach den ersten 100 Seiten schon aufhören zu lesen, da ich ein wenig abgeschreckt war (es ging um Kindesmisshandlung) und irgendwie nicht den richtigen Zugang zur Geschichte gefunden habe. Aber ich gab dem Buch noch eine Chance und ich muss sagen: es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!
    Ich nahm die Kapitel also wieder auf und stellte fest, dass ich genau vor dem Kapitel aufgehört hätte zu lesen, in dem alles seine Wendung nahm.

    Es geht um Azoth, der in den Gossen der Stadt Cenaria lebt und unbedingt ein Blutjunge (Ein Meuchelmörder, der Magie beherrscht) werden will. Dazu muss er aber den berühmtesten Blutjungen der Stadt dazu überzeugen, ihn als Lehrling aufzunehmen und als er das endlich geschafft hat, nimmt die Geschichte Wendungen auf, die ich nie im Leben erwartet hätte.
    Man kann sagen, dass Buch überrascht einen auf jeder 50sten Seite erneut und wirft alles, was man bis dahin dachte, über den Haufen.
    Es geht um politische Machtspiele, um Intrigen, die so gut erdacht sind, dass selbst Game of Thrones nicht mehr mithalten kann. Dann kommt irgendwann noch der Einfluss von Magie mit dazu und es wird immer geiler!
    Es gibt in diesem Buch kein wirkliches Gut und Böse. Es gibt angeblich böse Charaktere, die dann plötzlich gutes vollbringen; und angeblich gute Charaktere, die böse Sachen tun. Man wird ständig überrascht und die Figuren nehmen eine tiefgründigkeit ein, die man selten erwartet.
    Ich könnte mich jetzt noch stundenlang hier auslassen, wie geil dieser Roman ist, aber ich will ja keine Kurzgeschichte schreiben.

    Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Namensverzeichnis. Viele Figuren besitzen mehrere Decknamen und es kommen Romaneigene Fremdwörter drin vor wie: Shinga, oder Sa'kagé. Da hätte ich schon manchmal gerne nachgeschlagen, da ich jemand bin, der sich Namen eh nicht so schnell einprägen kann, darum hab ich auch manchmal den Faden kurz verloren. Vielleicht ist ja in Band zwei so etwas vorhanden.

    Also wenn ich könnte, ich würde dem Buch 10 Sterne geben und kann nur sagen: Lesen! Lesen! LESEN!

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    FlyingTurtles avatar
    FlyingTurtlevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kitschiger Dark-Fantasy Titel, umso bessere Geschichte!
    Der Auftakt in Brents erste Trilogie

    Ich bin ein Fan von Brent Weeks und habe die Schatten-Trilogie insgesamt schon bestimmt 3x gelesen. 

    Ich erinnere mich daran, das Buch erst ins Regal zurück gestellt zu haben, weil ich diese typischen Dark-Fantasy Geschichten mit Assassinen, Dieben, Schwerten und Feuerbällen eigentlich gar nicht mag. Ich bin meinem vergangenem Ich wirklich dankbar, dass ich es mir doch geholt habe. 

    Die Geschichte um den Gassenjungen Azoth, der es satt ist, sein Leben ausschließlich im Dreck zu verbringen und sich deswegen dem Blutjungen Durzo Blint anschließt, ist sehr spannend, sympathisch, actionreich, humorvoll(in Richtung schwarz) und clever geschrieben. Brent Weeks Schreibstil lässt die Fantasy in den Hintergrund wandern und stellt die Charakterentwicklung und Beziehungen der Protagonisten in den Vordergrund. 

    'Der Weg in die Schatten' fungiert wunderbar als Auftakt einer spannenden Trilogie. Man schaut den Charakteren über die Schulter und will sie kaum loslassen. Zum Glück ist das nur der erste Teil!

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Insgesamt eigentlich echt gut, aber ich hab keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden
    Irgendwas hat mir gefehlt ...

    Zum Inhalt

    Als Gassenjunge im Labyrinth der Vorstadt Cenarias hat es der 11jährige Azoth nicht leicht. Die wenigen Münzen, die er sich zusammensuchen und -stehlen kann, wandern in die Tasche von "Ratte", dem baldigen Oberhaupt der Diebesgilde.
    Sein einziger Ausweg scheint der "Blutjunge" zu sein: Durzo Blint, kein einfacher Auftragsmörder sondern ein wahrer Meister seines Fachs. Durzo arbeitet für die Sa´kagé, die Unterweltfürsten, die im verborgenen die Geschicke der Stadt lenken.
    Würde Azoth bei Durzo in die Lehre gehen, könnte er es allen heimzahlen, die ihn und seine Freunde aufs übelste geschlagen und gedemütigt haben; und er hätte niemals mehr Angst. Doch er ahnt nicht, was der Weg in die Schatten alles von ihm fordern wird ...

    Meine Meinung

    Das Buch konnte mich leider nicht so ganz überzeugen.
    Auf den ersten Seiten war ich vom Schreibstil sehr begeistert, der mich sofort in diese düstere, von Gewalt beherrschte Welt von Midcyru entführt hat. Gerade das erste Drittel hatte mich total in den Bann gezogen. Brent Weeks schreibt sehr anschaulich und mit viel Liebe zum Detail, die mir stellenweise aber zuviel des Guten war.

    Der Weg von Azoth ist lang und voller Steine, die das Leben ihm in den Weg legt. Er macht eine große Entwicklung durch und muss dabei sein altes Ich hinter sich lassen. "Leben ist wertlos" wird zu seiner Richtlinie und die Liebe darf niemals sein Herz berühren.
    Bei Durzo Blint war ich immer etwas hin- und hergerissen. Er hat sich für das Leben als Mörder entschieden und einen harten Schicksalsschlag erleiden müssen. Scheinbar hart und kalt lässt er keine Gefühle zu und doch hat auch er, wie jeder Mensch, eine Schwachstelle.
    Dann gibt es noch einige andere Figuren, deren Schicksal miteinander verknüpft ist.
    Der König von Cenaria, der Magier Dorian und sein Freund Solon, aber auch der hoch angesehene Herzog Gyre. Besonders ins Herz geschlossen hab ich Azoths Freunde Jarl und das Puppenmädchen und auch den getreuen Grafen Drake.

    Trotz vieler Charaktere hatte man einen guten Überblick, aber man muss schon genau lesen und aufpassen, damit man nichts verpasst. Intrigen und Machtkämpfe sind in der Welt von Midcyru an der Tagesordnung und nicht immer habe ich alle Ränke absolut durchschauen können. Trotzdem kann man sehr gut in die trostlose Welt eintauchen, die der Autor mit sehr eindrucksvollen Worten beschrieben hat. Genauso die Magie, deren Erklärung sehr überzeugend und spannend war und die außergewöhnliche Möglichkeiten birgt.
    Eine faszinierende Geschichte mit einigen Überraschungen und dramatischen Wendungen.

    Leider zog es sich für mich einfach streckenweise; ich muss gestehen dass ich gar nicht genau beschreiben kann, warum, denn die Handlung ging schon stetig vorwärts und es gab wirklich tolle Stellen - aber nicht so, wie ich es mir erwartet habe. Ich war immer wieder hin- und hergerissen, ob ich das Buch weiterlesen soll oder nicht, weil ich zwischen all den Strängen manchmal den roten Faden verloren hab.

    Fazit

    Ein sehr gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen, dass mir aber zeitweise zu langatmig war und mich irgendwie nicht erreichen konnte. Empfehlen kann ich es aber auf jeden Fall für Fans von "Herr der Ringe" und der "Königsmörder Chronik".

    © Aleshanee
    Weltenwanderer



    Schatten Trilogie

    1 - Der Weg in die Schatten
    2 - Am Rande der Schatten
    3 - Jenseits der Schatten

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    tara_tonkss avatar
    tara_tonksvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: grandios!
    Eine gute Wahl

    Nachdem ich fast eine Stunde in einem süßen, kleinen Buchladen beraten wurde, griff ich zu diesem Buch. Ich begann gleich zu lesen und konnte die Geschichte kaum beiseite legen. Erst etwas schleppend, aber schnell fesselnd, entwickelt sich die Handlung zu einem unglaublichen Epos. Am Ende des ersten Bandes merkte ich schon, dass da noch großes auf mich zukommen wird.  Ich wurde nicht enttäuscht!

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    K
    Kebihavor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Mal wieder so ne Phase, in der ich was anderes gebraucht habe als diese
    0815 Geschichten.
    Und was wäre da besser geeignet als die Geschichte um den jungen Azoth, der
    auf der Straße lebt und täglich um sein Überleben bangen muss und als einzigen
    Ausweg eine Lehre bei einem berüchtigten Meuchelmörder sieht.

    Mal abgesehen vom flüssigen Schreibstil finde ich es hier toll zu sehen, wie
    Azoth mit dieser Entscheidung klar kommt und lebt und wie er damit umgeht, sobald
    ihm seine Schatten begegnen.

    Der erste und der zweite Band haben mir sehr gut gefallen.
    Gegen Ende hin, also der dritte Band, muss ich sagen war mir das ganze dann ein stückweit zu durcheinander, so will ichs mal nennen.

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    Tayas avatar
    Tayavor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Titel: Der Weg in die Schatten
    Autor: Brent Weeks
    Verlag: blanvalet (Dezember 2009)
    ISBN-10: 3442266289
    ISBN-13: 978-3442266289
    Seiten: 703
    Preis: 15,00 Euro

    Der Autor

    Brent Weeks (* 7. März 1977 in Montana) ist ein amerikanischer Autor, der in Oregon lebt. Schon im jugendlichen Alter beschloss Weeks, Autor werden zu wollen und phantastische Romane zu schreiben. Er besuchte das Hillsdale College und studierte dort Englisch. Für kurze Zeit arbeitete er nach dem Studium als Lehrer und Barmann, entschied sich dann aber, sich den Traum vom Schreiben zu erfüllen.

    Klappentext:
    In den Schatten wirst du deine Seele verlieren!

    Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

    Der Auftakt zu einer atemberaubend spannenden Trilogie, die kein Leser je vergessen wird.

    Meine Meinung
    Die ersten 40-50 Seiten war es wirklich schwer für mich, richtig in die Story einzufinden, weil das vorangehen der Story, war teilweise durcheinander und die Entwicklung ging teilweise sehr schnell von statten. Das hat sich dann aber auch schnell gelegt. Klar kamen lange Sprünge darin vor, immerhin lernte Azoth mit 11 Jahren schon bei Durzo Blint und es endet als er Anfang – Mitte 20 ist.
    Die Story wird wirklich spannend und es kommen immer wieder neue Überraschungen auf einen zu. Überraschungsmomente, Spannung, ein wenig Trauer, Sachen zum lachen. Alles was es braucht. ^^
    Die Kämpfe finde ich auch sehr gut umschrieben, ich konnte sie mir bildlich wirklich gut vorstellen, genau wie die Personen, die auftauchen oder die Räume, in denen sie sind.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Nelebookss avatar
    Hallo ihr Lieben!

    Von der Gruppe „ Leserunden – gemeinsames Lesen“ wollen wir ab dem 17.02.2017 das Buch „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks gemeinsam lesen.
      
    Jeder ist herzlich eingeladen, hier mit zu lesen und zu diskutieren. Wenn ihr mitmacht, einfach kurz bei „Wer liest mit?“ melden :-)

    Viel Spaß!

    LG, Nele
    Zur Leserunde
    Falbards avatar
    Ja, hallo erstmal. Ich habe vor einer Weile beim Stöbern das Buch 'Der Weg in die Schatten' gefunden und gekauft. Das düstere, böse und vor allem das erwachsene Setting in Kombination mit dem Hide&Sneak hat mich sehr gepackt. Welche ähnlichen Bücher könnte ich noch lesen? Die Chroniken von Siala habe ich schon im Auge. Falbard
    Zum Thema

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