Brent Weeks Der Weg in die Schatten

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Inhaltsangabe zu „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

<3 <3 <3

— 23GZamasu

Fantasy scheint wohl nicht mehr mein Genre zu sein. Teils schon interessant und spannend, überwiegend fand ich es aber nicht gut.

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Die Geschichte ist gut erzählt, hatte aber an der ein oder anderen Stelle zu viele Längen für meinen Geschmack. - 3 Sterne

— AmiLee

Wunderbar geschriebene, sehr dunkle Fantasy mit interessanten Charakteren und einer vielschichtigen Welt.

— Dajin

Trotz Anfangsschwierigkeiten auf den ersten 100 Seiten habe ich das Buch dann in einer Nacht verschlungen.

— LizFerrodorrow

Kitschiger Dark-Fantasy Titel, umso bessere Geschichte!

— FlyingTurtle

Insgesamt eigentlich echt gut, aber ich hab keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden

— Aleshanee

Schöner Abschluss der Triologie!

— Cutterina

Vom ersten bis zum letzten Band dieser Triologie spannend und fesselnd. Eines meiner absoluten Lieblingsfantasytriologien

— Esme--

Gefällt mir sehr.Buch war ausgeliehen aber ich hab es mir nachkaufen müssen und die Fortsetzungen folgen :)

— Ohnenamen

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  • Leserunde zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Nelebooks

    07. February 2017 um 21:36

    Hallo ihr Lieben!

    Von der Gruppe „ Leserunden – gemeinsames Lesen“ wollen wir ab dem 17.02.2017 das Buch „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks gemeinsam lesen.
      
    Jeder ist herzlich eingeladen, hier mit zu lesen und zu diskutieren. Wenn ihr mitmacht, einfach kurz bei „Wer liest mit?“ melden :-)

    Viel Spaß!

    LG, Nele

    • 5
  • Eine liebevoll ausgearbeitete Welt ...

    Der Weg in die Schatten

    LizFerrodorrow

    19. September 2016 um 09:49

    Cover: Das Cover ist einerseits recht schlicht gehalten, andererseits durchaus verspielt. Es stellt sich sehr schnell heraus, dass auf dem Cover nicht, der im Klappentext beschriebene Auftragsmörder zu sehen ist, sondern eher dass, was aus Azoth einmal werden soll. Zu der Geschichte: Azoth hat es nicht leicht. Er wächst in einer Kindergilde auf, in der er eher das unterste Rad ist. Der aufstrebende Führer der Gruppe ist ein grausamer Kerl, der auch vor den härtesten Bestrafungen und grausamen Methoden nicht zurückschreckt. Das alles hat den Charakter von Azoth geprägt und macht aus ihm eine geduckte, verängstigte Persönlichkeit. Der Autor bringt dies sehr gut rüber. In der kurzen Zeit, die wir miterleben wird er geschlagen, terrorisiert, unfreiwillig zu einem Symbol gemacht. Er muss zusehen, wie sein bester Freund immer und immer wieder misshandelt wird. Doch er hat einen Plan. Er möchte bei dem berühmtesten Blutjungen in Lehre gehen. Obwohl Azoth sehr gut beschrieben ist, wurde ich auf den ersten 150 Seiten des Buches nicht sonderlich warm mit ihm. Er ist eine vom Leben gezeichnete Persönlichkeit und verdient auf jeden Fall das Mitleid des Lesers, doch wie gerade dieser von Selbstzweifeln zerfressene Junge es schafft dem berüchtigten Auftragskiller Durzo Blint nicht einmal, sondern mehrmals zu trotzen und sich so zu seinem Lehrling zu machen ist für mich immer noch schleierhaft. Die Carakterentwiklung dagegen ist immens. Gerade während der gut eingebauten Zeitsprünge entwickelt sich Azoth immer weiter zu dem, was er einmal sein möchte, auch wenn er dafür alles was er kannte und jeden den er liebte zurücklassen muss. Obwohl man über seinen Lehrmeister einiges erfährt, bleibt er ein Schatten, was ich persönlich schade finde. Denn auch dieser Charakter hätte viel Potential gehabt. Der Autor schafft es die menschlichen Abgründe zu zeichnen, ohne sie zu detailliert auszufüllen, er spielt mit den Klischees, ohne sie dabei zu sehr zu vertiefen und so ergibt sich nach anfänglichen Leseschwierigkeiten doch ein wundervoll abgerundetes Buch. Wer sich also darauf einlässt, erhält eine liebevoll ausgearbeitete Welt, in der nicht alles schillert und glänzt. Deren dunkle Seiten einen dafür umso mehr begeistern. Ich gebe 4 von 5 Hundenasen. Denn schlussendlich hat mich ein Großteil des Buches so gefesselt, dass es mir jetzt eine Nacht Schlaf schuldet und ich bin gespannt, ob Band 2 und 3 dem gerecht werden.

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  • Der Weg in die Schatten

    Der Weg in die Schatten

    thebookpassion

    15. May 2016 um 21:47

    Durzo Blint ist ein berühmt und vor allem berüchtigter Meister des Tötens. Jeder fürchtet ihn und doch nehmen viele seine Arbeit nur zu gern in Anspruch, um unliebsame Gegner entfernen zu lassen. Doch für den Gassenjungen Azoth bedeutet der Name auch Hoffnung, denn er will alles daran setzten von Durzo Blint ausgebildet zu werden, um endlich wieder eine Zukunft zu haben, denn Azoth weiß, dass er nicht mehr lange auf der Straße überleben kann. Doch Durzo Blint ist bei der Wahl seiner Lehrlinge sehr kritisch und gibt sich nur mit Ausnahmetalenten zufrieden. Doch weiß Azoth wirklich, wo drauf er sich einlässt? Und ist der Preis vielleicht doch zu hoch?Ich habe schon viele positive Meinungen bezüglich der Schatten-Trilogie gehört bzw. gelesen und daher war ich umso gespannt auf den Roman. Ich ging also mit einer recht hohen Erwartung an die Geschichte heran und wurde leider etwas enttäuscht, da ich einfach eine recht lange Zeit benötigt habe, um mit der Geschichte und vor allem mit den Figuren warm zu werden. Trotz meiner Startschwierigkeit ist der Auftakt der Trilogie keinesfalls schlecht, ich hatte einfach mehr erwartet. Brent Weeks gelingt es vortrefflich die brutale und rücksichtslose Welt der Menschen einzufangen, die völlig am Ende sind und nichts als ihr Leben besitzen. Ich konnte die Tristheit und auch die Hoffnungslosigkeit förmlich spüren. Dabei achtet der Autor darauf, dass er die Stimmung als auch die Sprache an die jeweiligen Figuren anpasst, sodass jede Figur eine gewisse Eigenheit besitzt.Die großen Zeitsprünge haben mich grade am Anfang oft aus dem Konzept gebracht und ich fand es einfach sehr schade, dass man so nur wenig über die Ausbildung von Azoth erfährt und die Ausbildung praktisch nur eine Randerscheinung für mich war. Zudem spielt der Autor gekonnt mit Informationen, so wusste ich stellenweise mehr als die Protagonisten und fieberte oft auf eine bestimmte Entscheidung hin. In anderen Abschnitten wurde jedoch deutlich, dass noch viele Hintergrundinformationen fehlen, die die verschiedenen Protagonisten kennen. Aufgrund dieses Spiels gelingt es dem Autor eine konstante Spannung zu erzeugen, da ich mich immer gefragt habe, ob ich wirklich alle Informationen habe oder mir noch einige fehlen, sodass ich immer am miträtseln war.Azoth musste in seinem bisherigen Leben schon einiges einstecken und wurde des Öfteren von Älteren für ihre Zwecke missbraucht und misshandelt. Sein Denken und sein Handeln wird nur vom Wunsch endlich der Blutjunge von Durzo Blint zu werden bestimmt. Mir fiel es nicht schwer seine Beweggründe zu verstehen und nachvollziehen, dennoch habe ich Azoth nie richtig fassen können bzw. konnte nie eine richtige Beziehung zu ihm aufbauen.Bei Durzo Blint fiel mir dies jedoch noch schwerer, sein Mantra ist, dass das Leben wertlos ist und es äußerst wichtig ist, die eigenen Gefühle für immer zu verbannen. Er versucht schon lange seine Gefühle zu unterdrücken und er war bis zum Ende hin eine sehr schwer einzuschätzende Figur. Oft habe ich gedacht, dass ich Durzo Blint gut einschätzen kann und wurde sofort eines Besseren belehrt. Insgesamt hat mich vor allem die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert und auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt einfangen. Auch die Figuren besaßen das gewisse Etwas, leider wurde ich jedoch einfach nicht mit ihnen warm und ich hoffe, dass ich im nächsten Band einen besseren Zugang zu den Protagonisten erhalte. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Das ist der absolute Wahnsinn!

    Der Weg in die Schatten

    JuliaSperfeldt

    15. March 2016 um 23:04

    Dieses Buch ist für mich jetzt schon ein Highlight des Jahres!Dieser Roman war mein erster, den ich von Brent Weeks gelesen habe und ich war am Anfang sehr skeptisch. Eigentlich wollte ich nach den ersten 100 Seiten schon aufhören zu lesen, da ich ein wenig abgeschreckt war (es ging um Kindesmisshandlung) und irgendwie nicht den richtigen Zugang zur Geschichte gefunden habe. Aber ich gab dem Buch noch eine Chance und ich muss sagen: es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!Ich nahm die Kapitel also wieder auf und stellte fest, dass ich genau vor dem Kapitel aufgehört hätte zu lesen, in dem alles seine Wendung nahm.Es geht um Azoth, der in den Gossen der Stadt Cenaria lebt und unbedingt ein Blutjunge (Ein Meuchelmörder, der Magie beherrscht) werden will. Dazu muss er aber den berühmtesten Blutjungen der Stadt dazu überzeugen, ihn als Lehrling aufzunehmen und als er das endlich geschafft hat, nimmt die Geschichte Wendungen auf, die ich nie im Leben erwartet hätte.Man kann sagen, dass Buch überrascht einen auf jeder 50sten Seite erneut und wirft alles, was man bis dahin dachte, über den Haufen.Es geht um politische Machtspiele, um Intrigen, die so gut erdacht sind, dass selbst Game of Thrones nicht mehr mithalten kann. Dann kommt irgendwann noch der Einfluss von Magie mit dazu und es wird immer geiler!Es gibt in diesem Buch kein wirkliches Gut und Böse. Es gibt angeblich böse Charaktere, die dann plötzlich gutes vollbringen; und angeblich gute Charaktere, die böse Sachen tun. Man wird ständig überrascht und die Figuren nehmen eine tiefgründigkeit ein, die man selten erwartet.Ich könnte mich jetzt noch stundenlang hier auslassen, wie geil dieser Roman ist, aber ich will ja keine Kurzgeschichte schreiben.Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Namensverzeichnis. Viele Figuren besitzen mehrere Decknamen und es kommen Romaneigene Fremdwörter drin vor wie: Shinga, oder Sa'kagé. Da hätte ich schon manchmal gerne nachgeschlagen, da ich jemand bin, der sich Namen eh nicht so schnell einprägen kann, darum hab ich auch manchmal den Faden kurz verloren. Vielleicht ist ja in Band zwei so etwas vorhanden.Also wenn ich könnte, ich würde dem Buch 10 Sterne geben und kann nur sagen: Lesen! Lesen! LESEN!

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  • Der Auftakt in Brents erste Trilogie

    Der Weg in die Schatten

    FlyingTurtle

    11. October 2015 um 13:57

    Ich bin ein Fan von Brent Weeks und habe die Schatten-Trilogie insgesamt schon bestimmt 3x gelesen.  Ich erinnere mich daran, das Buch erst ins Regal zurück gestellt zu haben, weil ich diese typischen Dark-Fantasy Geschichten mit Assassinen, Dieben, Schwerten und Feuerbällen eigentlich gar nicht mag. Ich bin meinem vergangenem Ich wirklich dankbar, dass ich es mir doch geholt habe.  Die Geschichte um den Gassenjungen Azoth, der es satt ist, sein Leben ausschließlich im Dreck zu verbringen und sich deswegen dem Blutjungen Durzo Blint anschließt, ist sehr spannend, sympathisch, actionreich, humorvoll(in Richtung schwarz) und clever geschrieben. Brent Weeks Schreibstil lässt die Fantasy in den Hintergrund wandern und stellt die Charakterentwicklung und Beziehungen der Protagonisten in den Vordergrund.  'Der Weg in die Schatten' fungiert wunderbar als Auftakt einer spannenden Trilogie. Man schaut den Charakteren über die Schulter und will sie kaum loslassen. Zum Glück ist das nur der erste Teil!

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  • Irgendwas hat mir gefehlt ...

    Der Weg in die Schatten

    Aleshanee

    31. August 2015 um 10:40

    Zum Inhalt Als Gassenjunge im Labyrinth der Vorstadt Cenarias hat es der 11jährige Azoth nicht leicht. Die wenigen Münzen, die er sich zusammensuchen und -stehlen kann, wandern in die Tasche von "Ratte", dem baldigen Oberhaupt der Diebesgilde. Sein einziger Ausweg scheint der "Blutjunge" zu sein: Durzo Blint, kein einfacher Auftragsmörder sondern ein wahrer Meister seines Fachs. Durzo arbeitet für die Sa´kagé, die Unterweltfürsten, die im verborgenen die Geschicke der Stadt lenken. Würde Azoth bei Durzo in die Lehre gehen, könnte er es allen heimzahlen, die ihn und seine Freunde aufs übelste geschlagen und gedemütigt haben; und er hätte niemals mehr Angst. Doch er ahnt nicht, was der Weg in die Schatten alles von ihm fordern wird ... Meine Meinung Das Buch konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Auf den ersten Seiten war ich vom Schreibstil sehr begeistert, der mich sofort in diese düstere, von Gewalt beherrschte Welt von Midcyru entführt hat. Gerade das erste Drittel hatte mich total in den Bann gezogen. Brent Weeks schreibt sehr anschaulich und mit viel Liebe zum Detail, die mir stellenweise aber zuviel des Guten war. Der Weg von Azoth ist lang und voller Steine, die das Leben ihm in den Weg legt. Er macht eine große Entwicklung durch und muss dabei sein altes Ich hinter sich lassen. "Leben ist wertlos" wird zu seiner Richtlinie und die Liebe darf niemals sein Herz berühren. Bei Durzo Blint war ich immer etwas hin- und hergerissen. Er hat sich für das Leben als Mörder entschieden und einen harten Schicksalsschlag erleiden müssen. Scheinbar hart und kalt lässt er keine Gefühle zu und doch hat auch er, wie jeder Mensch, eine Schwachstelle. Dann gibt es noch einige andere Figuren, deren Schicksal miteinander verknüpft ist. Der König von Cenaria, der Magier Dorian und sein Freund Solon, aber auch der hoch angesehene Herzog Gyre. Besonders ins Herz geschlossen hab ich Azoths Freunde Jarl und das Puppenmädchen und auch den getreuen Grafen Drake. Trotz vieler Charaktere hatte man einen guten Überblick, aber man muss schon genau lesen und aufpassen, damit man nichts verpasst. Intrigen und Machtkämpfe sind in der Welt von Midcyru an der Tagesordnung und nicht immer habe ich alle Ränke absolut durchschauen können. Trotzdem kann man sehr gut in die trostlose Welt eintauchen, die der Autor mit sehr eindrucksvollen Worten beschrieben hat. Genauso die Magie, deren Erklärung sehr überzeugend und spannend war und die außergewöhnliche Möglichkeiten birgt. Eine faszinierende Geschichte mit einigen Überraschungen und dramatischen Wendungen. Leider zog es sich für mich einfach streckenweise; ich muss gestehen dass ich gar nicht genau beschreiben kann, warum, denn die Handlung ging schon stetig vorwärts und es gab wirklich tolle Stellen - aber nicht so, wie ich es mir erwartet habe. Ich war immer wieder hin- und hergerissen, ob ich das Buch weiterlesen soll oder nicht, weil ich zwischen all den Strängen manchmal den roten Faden verloren hab. Fazit Ein sehr gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen, dass mir aber zeitweise zu langatmig war und mich irgendwie nicht erreichen konnte. Empfehlen kann ich es aber auf jeden Fall für Fans von "Herr der Ringe" und der "Königsmörder Chronik". © Aleshanee Weltenwanderer Schatten Trilogie 1 - Der Weg in die Schatten 2 - Am Rande der Schatten 3 - Jenseits der Schatten

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  • Leserunde zu "KALYPTO - Die Herren der Wälder" von Tom Jacuba

    KALYPTO - Die Herren der Wälder

    TomJacuba

    Hallo, Ihr Leseratten und Leserättinnen – ich lade Euch ein auf eine Leserunde zu meinem Buch „Kalypto – Die Herren der Wälder“. Ab sofort könnt Ihr Euch bewerben. Die Kalypto-Trilogie erzählt die Geschichte des Waldmanns Lasnic, der Königin Ayrin und der Magierin Catolis. In ihr kommt kein einziger Ork vor, meines Wissens auch kein Troll. Und Elfen? Vielleicht, aber dann heißen sie nicht so. Magier dagegen gibt es gleich einige Tausend. Allerdings schlafen die meisten. Noch. Doch fünf sind bereits wach und aktiv, auch wenn Ihr in Band 1 nur zwei von ihnen näher kennenlernt – falls Ihr mitlest. Von einem der beiden würdet ihr in diesem Fall erst gegen Ende des Buches erfahren, dass er ein Magier ist. Mit anderen Worten: „Kalypto“ hat nicht übermäßig viel mit tolkienscher Fantasy zu tun (auch wenn der Roman unter „High Fantasy“ eingeordnet wird). Ich liebe Tolkien (er ist mein erster Lehrer), erzähle aber keine Geschichten, in denen es von Orks, Trollen und Elfen nur so wimmelt. Das konnte er, das können andere besser. Das nur für Euch zur Entscheidungsfindung. Im Mittelpunkt meiner Geschichte steht Lasnic, der Waldmann. Der Tag seiner Geburt ist fast schon sein Todestag. Gefährlich verlaufen auch seine Kindheit und Jugend, doch die Wolkengötter und der Große Waldgeist scheinen ihn zu lieben – Lasnic wächst zu einem starken Jäger heran und lernt, sich seiner Haut zu wehren. Darin sind sie wirklich gut, die Waldstämme seiner Heimat, den Flusswäldern am Mündungsdelta des Stromes Stomm. Seit Generationen müssen die zähen Waldbewohner dort ihr Dasein der Wildnis und den jährlichen Hochwassern abtrotzen. Aus solchem Holz ist auch Lasnic geschnitzt: Nichts für einen Waldmann, denkt er, als er nach dem ersten Viertel des Romans seekrank über der Reling eines Schiffes hängt und kotzt; oder als er später, an eine Kerkerwand gekettet, Ratten und Spinnen um ihre Freiheit beneidet. Schwankender Boden, miefige Enge, eiserne Ketten – nichts für Lasnic, den Waldmann, der die Freiheit braucht, wie die Luft zum Atmen, der nicht leben kann ohne das Rauschen des Blätterdaches und das Gurgeln des Stromes. Aus seinen wilden Flusswäldern verschlägt es ihn ins Hochgebirge jenseits des Großen Ozeans. Dort regiert die Königin Ayrin über die sieben Bergstädte des Reiches Garona, und mein Waldmann bekommt es mit einer Macht zu tun, gegen die weder Jagdbogen noch Lanze helfen: mit der Liebe. Ayrin ist eine stolze Aristokratin, und weil in ihrem Reich die Frauen das Sagen haben, gerät der raubeinige Lasnic erst einmal so richtig unter die Räder. Und sieht sich bald einer zweiten Macht gegenüber, gegen die herkömmliche Waffen nicht helfen: der Magie. Mit einem Heer braunhäutiger kleiner Krieger überfällt nämlich die Magierin Catolis das Bergreich von Garona, und Lasnic und die stolze Ayrin müssen bitteren Tatsachen ins Auge sehen: Ein Clan von Magiern will die mächtigsten Völker der bekannten Welt in blutige Kämpfe verstricken. Vor Jahrtausenden, als Katastrophen die Erdoberfläche verwüsteten, flohen die Magier von Kalypto in eine unterirdische Höhle und versetzten sich in einen magischen Schlaf. Nun ist die Zeit reif, wieder zu erwachen und das Zweite Reich von Kalypto zu errichten. Catolis und drei Gefährten verlassen die magische Schlafstätte und machen sich auf die Suche nach einem Volk, das würdig und stark genug ist, Kalypto zu dienen. Ein Wettstreit skrupelloser Magier entbrennt, und Lasnic muss erkennen, dass auch seine Waldstämme längst zum Spielball von Kalypto geworden sind. Soweit zu der Geschichte, die Euch erwartet. Noch ein paar Worte zu mir, dem Autor: Unter meinem Klarnamen Thomas Ziebula habe ich historische Romane, Kinderbücher und eine Satirensammlung veröffentlicht, unter dem Pseudonym Jo Zybell, Fantasy- und SF-Romane. „Kalypto – Die Herren der Wälder“ ist mein erster Roman, der unter meinem neuen Pseudonym Tom Jacuba erscheint. Leseproben gibt es auf meiner Homepage: http://www.tom-jacuba.de/ unter dem Link: http://www.thomas-ziebula.de/kalypto-i-leseprobe/ und auf Amazon: http://www.amazon.de/KALYPTO-Herren-W%C3%A4lder-Roman-Band/dp/3404207912/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1429015482&sr=1-1&keywords=tom+jacuba Wenn Ihr nach diesem ersten Eindruck von meiner Geschichte immer noch mitlesen wollt, bewerbt Euch bitte bis Sonntag, 17. Mai, 24 Uhr. Bastei-Lübbe hat 25 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Die werde ich unter allen verlosen, die sich nach dieser Vorstellung für mein Buch erwärmen können und auf dieser Plattform melden. Ich will noch zwei Bitten aussprechen: Bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr ernsthaft an der Leserunde teilnehmen wollt. Natürlich kann immer etwas dazwischen kommen, das Leben ist nun einmal so; dann erscheint die Rezension halt ein paar Monate später als geplant. Und zweitens: Ich wünsche mir Rezensionen von Euch, die Ihr auch außerhalb der Lovelybooks-Plattform veröffentlicht (Amazon, buch.de, Magazine, Buchblogs, die üblichen Verdächtigen eben.). Ich selbst habe mir vorgenommen, mindestens ein Mal in der Woche in die Leserunde hinein zu schauen, um Eure Fragen zu beantworten und mit Euch zu diskutieren. Und jetzt freue ich mich auf Nachrichten von Euch.  

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  • Buchverlosung zu "Der Thron von Melengar" von Michael J. Sullivan

    Riyria / Der Thron von Melengar

    TinaLiest

    Der packende Auftakt der Riyria-Chroniken! Mit "Der Thron von Melengar" hat Michael J. Sullivan den ersten Band einer Fantasy-Reihe geschaffen, der alles bietet, was ein Fantasyroman haben muss: Abenteuer und Verrat, Schwertkämpfe und Liebestränen, Magie und Mythen. Dieser spannende Auftakt der Riyria-Chroniken ist ein Muss für jeden Fantasyleser! Mehr zum Inhalt: Royce, ein gewiefter Dieb, und sein fast ehrenhafter Partner Hadrian betreiben ein einträgliches Geschäft mit Aufträgen des korrupten Adels. Ihr Diebesbund trägt den Namen »Riyria« und sie leben ziemlich gut dabei. Bis eines Tages ein Unbekannter die beiden anheuert, ein berühmtes Schwert zu stehlen. Was zunächst nach einem ganz gewöhnlichen Job aussieht, stellt sich jedoch als Falle heraus. Sie werden noch in derselben Nacht als Mörder des Königs verhaftet und in den Kerker geworfen. Als sie mit Hilfe der Prinzessin entkommen können, entdecken Royce und Hadrian eine Verschwörung, bei der es um noch viel mehr als nur um den Thron des recht kleinen Königreichs »Melengar« geht. Hier geht's zur Leseprobe! Der Autor: Michael J. Sullivan, geboren 1961 in Detroit, veröffentlichte seine sechsteilige Riyria-Reihe zunächst im Eigenverlag, bevor US-Verlage durch den großen Erfolg bei den Lesern auf den Autor aufmerksam wurden. Mittlerweile wurde die Riyria-Reihe in 14 Sprachen übersetzt und hat mehr als 100 Preise gewonnen. Der Autor lebt heute mit seiner Frau und drei Kindern in der Nähe von Washington D.C. und arbeitet als freier Autor. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid auf die Fantasy-Reihe rund um den Diebesbund Riyria, dann habt ihr hier die Chance auf eines von zehn Exemplaren von "Der Thron von Melengar", dem ersten Band der Riyria-Chroniken, die wir zusammen mit dem Klett-Cotta-Verlag verlosen. Was ihr dafür tun müsst? Beantwortet hier einfach bis zum 26.02.2014 folgende Frage: In welcher Fantasywelt würdest du gerne leben? In einer Welt voller Schwerter und Verrat, wie die von Royce und Hadrian, im friedlichen Auenland mit den Hobbits oder vielleicht in einer ganz anderen Welt?

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    • 217
  • Eine gute Wahl

    Der Weg in die Schatten

    tara_tonks

    13. August 2013 um 19:31

    Nachdem ich fast eine Stunde in einem süßen, kleinen Buchladen beraten wurde, griff ich zu diesem Buch. Ich begann gleich zu lesen und konnte die Geschichte kaum beiseite legen. Erst etwas schleppend, aber schnell fesselnd, entwickelt sich die Handlung zu einem unglaublichen Epos. Am Ende des ersten Bandes merkte ich schon, dass da noch großes auf mich zukommen wird.  Ich wurde nicht enttäuscht!

  • Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Kebiha

    13. January 2013 um 21:01

    Mal wieder so ne Phase, in der ich was anderes gebraucht habe als diese 0815 Geschichten. Und was wäre da besser geeignet als die Geschichte um den jungen Azoth, der auf der Straße lebt und täglich um sein Überleben bangen muss und als einzigen Ausweg eine Lehre bei einem berüchtigten Meuchelmörder sieht. Mal abgesehen vom flüssigen Schreibstil finde ich es hier toll zu sehen, wie Azoth mit dieser Entscheidung klar kommt und lebt und wie er damit umgeht, sobald ihm seine Schatten begegnen. Der erste und der zweite Band haben mir sehr gut gefallen. Gegen Ende hin, also der dritte Band, muss ich sagen war mir das ganze dann ein stückweit zu durcheinander, so will ichs mal nennen.

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  • Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Taya

    24. August 2012 um 14:22

    Titel: Der Weg in die Schatten Autor: Brent Weeks Verlag: blanvalet (Dezember 2009) ISBN-10: 3442266289 ISBN-13: 978-3442266289 Seiten: 703 Preis: 15,00 Euro Der Autor Brent Weeks (* 7. März 1977 in Montana) ist ein amerikanischer Autor, der in Oregon lebt. Schon im jugendlichen Alter beschloss Weeks, Autor werden zu wollen und phantastische Romane zu schreiben. Er besuchte das Hillsdale College und studierte dort Englisch. Für kurze Zeit arbeitete er nach dem Studium als Lehrer und Barmann, entschied sich dann aber, sich den Traum vom Schreiben zu erfüllen. Klappentext: In den Schatten wirst du deine Seele verlieren! Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte … Der Auftakt zu einer atemberaubend spannenden Trilogie, die kein Leser je vergessen wird. Meine Meinung Die ersten 40-50 Seiten war es wirklich schwer für mich, richtig in die Story einzufinden, weil das vorangehen der Story, war teilweise durcheinander und die Entwicklung ging teilweise sehr schnell von statten. Das hat sich dann aber auch schnell gelegt. Klar kamen lange Sprünge darin vor, immerhin lernte Azoth mit 11 Jahren schon bei Durzo Blint und es endet als er Anfang – Mitte 20 ist. Die Story wird wirklich spannend und es kommen immer wieder neue Überraschungen auf einen zu. Überraschungsmomente, Spannung, ein wenig Trauer, Sachen zum lachen. Alles was es braucht. ^^ Die Kämpfe finde ich auch sehr gut umschrieben, ich konnte sie mir bildlich wirklich gut vorstellen, genau wie die Personen, die auftauchen oder die Räume, in denen sie sind.

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  • Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Ryan

    22. February 2012 um 16:44

    Die düstere Stimmung war einfach nur fesselnd und ich muss ein großes Lob aussprechen, denn Brent Weeks hat es geschafft einen Weg zwischen Realität und Fantasy zu finden. Es ist sehr empfehlenswert!

  • Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Aiko

    18. January 2012 um 19:39

    Fand es erst zum ENde hin spannend aber lang atmig. Will aber auf jedenfall wissen wie es weiter geht.

  • Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    Bealesen

    04. December 2011 um 14:22

    Inhalt: Azoht lebt in der Gosse von Cenaria, eines Tages trifft er Durzo Blint, einen Blutjungen, und sieht seine Chance des Lebens. Doch es ist nicht einfach ein Lehrling von diesem Meister des Todes zu werden, man kann dabei mehr verlieren als einem lieb ist. In seinem neuen leben gibt es viel Unbekanntes und man an sehr viel denken und wissen. Aber niemand weiß wer Durzo Blint wirklich ist und was er kann... Ich denke über das Buch: Es ist schon eine Weile her das ich dieses Buch gelesen habe, weswegen mir der Inhalt nicht mehr ganz so präsent ist, vor allem weil alles so kompliziert ist. Dies ist ein Auftakt zu einer Trilogie, die nächsten Bände heißen Am Rande der Schatten und Jenseits der Schatten. Brent Weeks schreibt jetzt auch eine neue Reihe: Schwarzes Prisma heißt der erste Teil. Der dolchhaltende Mann, mit der tiefen Kapuze passt gut zum Buch, weshalb ich finde das es ein passendes Cover ist. Auch die lila Muster auf dem weißen Hintergrund passen doch irgendwie dazu. In diesem Buch gibt es gefühlte Tausend Charakter, es ist schwer sich davon ein Bild zu machen. Die Hauptpersonen selbst sind aber ziemlich gut ausgearbeitet. Im ganzen also Azoth und Durzo Blint, die großen Nebencharaktere sind auch gut ausgearbeitet. Die Handlanger und Soldaten oder Dienstmädchen sind dagegen ziemlich unübersichtlich, was manchmal ziemlich nervt. Das Buch ist auf der Sicht von verschiedenen Personen, diese stehen aber in der dritten Person. Man hört aber was sie denken. Manchmal hat man das Gefühl die Sichten verschmelzen miteinander, doch dem ist nicht so. Es macht alles noch komplizierte, das so oft gesprungen wird und man sich nicht auf eine Person konzentrieren kann. Die Geschichte ähnelt vielen Büchern vom Aufbau, was man aber schnell vergisst. Das Buch versucht einen in Bann zu ziehen was oft klappt, was dann aber oft durch abrupte Themenwechsel gestoppt wird. Es ist alles ziemlich viel, was durch Zeitsprünge noch verstärkt wird. Man könnte aus diesem Buch zwei Bücher machen, einmal die Lehrlingszeit bei Durzo, da erfolgt eine großer Zeitsprung, und dann noch die Zeit wo er selbst schon Aufträge ausfühlt und sich alles zuspitzt, wo alle immer komplizierter wird. Der Anfang ist eigentlich wie bei vielen anderen Fantasybüchern, was vielleicht ein bisschen doof ist, aber okay. Erst im „zweiten Teil“ wird es dann ein bisschen anders und es wird, nicht direkt einzigartig, aber interessant. Fazit: Insgesamt ein gutes, unübersichtliches Buch. Wo man sich fragt wie alles einfach enden kann. Ich werde versuchen die nächsten beiden Teile zu lesen. Zitat: (...) Er starrte Azoth an. Azoth folgt seinem Blick zu seiner eigenem Körper. (...) Er erkannte diese Klinge. Er hatte sie an dem Tag gereinigt, an dem er sich auf die Suche nach Puppenmädchen gemacht hatte. Er hoffte das Master Blint sie zumindest abwischen würde, bevor er sie dann zum Säubern übergab.(...) Dann wurde Azoth auf die Position des Dolches aufmerksam. (...) Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 169+170 „Leben ist Leer. Liebe ist Scheitern.“ Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 181 „Sein Blick berührte ihren, und sie spürte, wie ein Kribbeln ihren Rücken hinauflief. Er sah sie an- sie nicht die Narben. Männer wandten den Blick stets von ihren Narben ab. Kylar sah Elene. Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 797+298

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  • Rezension zu "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

    SitataTirulala

    21. October 2011 um 23:25

    "Leben ist leer. Leben ist bedeutungslos. Wenn wir Leben nehmen, nehmen wir nichts von Wert. Blutjungen sind Auftragsmörder. Das ist alles, was wir tun. Das ist alles, was wir sind." ---------- Inhalt: Man munkelt, dass Durzo Blint der beste Assassine Cenarias ist. Er tötet lautlos, effizient, aus den Schatten heraus. Hat er einen Auftrag übernommen, kann man ihn als erledigt betrachten. Er ist ein exzentrischer Einzelgänger und hat im Gegensatz zu anderen Blutjungen noch nie einen Lehrling genommen - bis der junge Dieb Azoth sich ihm förmlich aufdrängt. Nach langem Widerstand scheint Blint etwas in dem Jungen zu sehen, das ihn seine Entscheidung überdenken lässt. Azoth wird Blints Schüler. Doch der Preis, den er für das Leben eines Auftragsmörders, für das Leben in den Schatten bezahlen muss, ist ein hoher. Bedingung ist, dass er alles zurücklässt, was sein voriges Leben ausgemacht hat, einschließlich der Menschen, die ihm lieb und teuer waren. Er muss Azoth abstreifen wie eine alte Haut und hinter sich lassen, ohne zurückzusehen. Kylar, ein verarmter Adelsspross, ist geboren. Er lernt den Umgang mit Waffen und Giften aller Art und pflegt Freundschaften in den einflussreichen Kreisen des Adels. Doch es gibt eine Sache, die er nicht loslassen kann: Puppenmädchen, mit der er auf der Straße aufgewachsen ist, und die jetzt den Namen Elene trägt. Beziehungen sind Seile, Liebe ist eine Schlinge - eine der ersten Lektionen, die Kylar von Blint lernt. Wird Elene ihm zur Schlinge werden? ---------- Meine Meinung: Das Buch hatte leider das Pech, in einer Phase der Leseflaute zu landen, sodass ich fast vier Wochen brauchte, um es zu beenden. Daran waren aber sowohl Geschichte als auch Charaktere völlig unschuldig. Aber zäumen wir den Gaul nicht von hinten auf, sondern fangen vorne an. Brent Weeks siedelt seine Geschichte rund um den Assassinenmeister Durzo Blint und seinen Lehrling Azoth bzw. Kylar auf dem fiktiven Kontinent Midcyru, genauer gesagt im Land Cenaria an. Das Gesellschaftsbild, das er zeichnet, ist ein düsteres: Cenaria wird aus dem Untergrund regiert, von den sogenannten Sa'kage. Schmuggler, Huren, Mörder. Der König ist nicht mehr als eine Marionette in ihren Händen. Jeder, einschließlich des Adels, pflegt vor allen Dingen eins - sein eigenes Vermögen, seinen eigenen Einfluss. Auf der anderen Seite befindet sich das Labyrinth, wo Straßenkinder, organisiert in Diebesgilden, jeden Tag ums Überleben kämpfen. Von dort aus begleitet der Leser Azoths Werdegang vom Straßendieb zum Meuchelmörder. Die Charaktere sind größtenteils lebendig und interessant angelegt, auch wenn man gerade zu Anfang oft ins kalte Wasser geworfen wird. Die Handlung ist manchmal sehr bruchstückhaft - fügt sich aber natürlich gegen Ende zu einem Ganzen zusammen - und hat mich mehr als einmal völlig verwirrt. Wem es auch so geht, dem sei geraten: Erstmal einfach hinnehmen, vieles klärt sich zum Ende hin auf. Hin und wieder stößt man auf kleinere Widersprüche, besonders in der Figur Durzo Blints, mit denen man aber sehr wohl leben kann. Denn wer ist im richtigen Leben schon aalglatt, wer handelt immer akkurat und schlüssig? Zwischendurch findet man sich in Handlungssträngen wieder, die man erst mal überhaupt nicht einordnen kann und die dann eine ganze Weile ruhen, sodass man sie vergisst und später völlig überraschend wieder mit ihnen konfrontiert wird. An dieser Stelle hat das Buch für mich auch den fünften Stern verloren, auch wenn es vermutlich vom Autor so beabsichtigt war. Ich hab mich da beim Lesen immer ein bisschen ausgeschlossen und dumm gehalten gefühlt. Das ändert jedoch nichts an einer tollen Geschichte, einem mehr als sympathischen Protagonisten und einem wirklich angenehmen Schreibstil. Wer in den ersten 2/3 des Buches noch nicht völlig gepackt und gefesselt ist, den wird spätestes das letzte Drittel überzeugen - hier laufen die meisten Handlungsstränge zusammen und das Buch legt noch einmal richtig an Spannung und Gefühl zu. ---------- Fazit: Alles in allem eine Geschichte, die mitreißt und die Lust auf mehr macht - genau so, wie der Auftakt einer Serie sein sollte. Vier verdiente Sterne für den ersten Band der Schatten-Trilogie!

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