Brent Weeks Jenseits der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks

Der fulminante Abschluss der spannenden Assassinen-Trilogie Kylar Stern war der wahrscheinlich beste Assassine der Welt – bis er dem Töten für immer abschwor. Doch nun werden seine besonderen Talente wieder benötigt. Denn Kylars Heimat steht unter Belagerung, und die Hoffnung seiner Freunde ruht auf ihm genauso schwer wie das Vertrauen seines Königs. Ihm allein kann es jetzt noch gelingen, das Reich zu retten. Doch Kylars Plan ist selbstmörderisch und nahezu unmöglich durchzuführen – die Ermordung eines Gottes!

<3 <3 <3

— 23GZamasu

Toller Abschluss der Reihe, auch wenn für mich der erste Band bereits das Highlight war.

— Dajin

ICH WILL MEHR!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine großartige Welt, aus der ich gerne mehr lesen würde.

— LizFerrodorrow

Geballte Geschichte. Es besticht durch seine Wendungen!

— lysala_stern

Geniales Ende, aber leider ein Ende!

— FlyingTurtle

Absolut spannend und düster!

— Cutterina

Sehr gut geschrieben, tolles Ende. Genial

— Ohnenamen

Ein wirklich toller Abschluss einer Trioloie. Weeks hat es geschafft das man am liebsten nicht mehr aufhoeren will zu lesen. Der Wahnsinn.

— shepullsthetriggeragain

Das Auftauchen aus Brent Weeks komplexer Welt fällt unglaublich schwer, da man einfach die wunderbaren Protagonisten nicht loslassen kann

— Lizzy_Curse

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  • Das Ende einer spannenden Geschichte

    Jenseits der Schatten

    LizFerrodorrow

    09. October 2016 um 08:44

    Kommen wir zum letzten Teil dieser Trilogie. Was mir gut gefallen hat, ist das der Fokus weiterhin auf allen Beteiligten liegt und nicht mehr nur auf Keylar, aber das fand ich ja schon im zweiten Band super. Auch hier gibt es wieder Wendung über Wendung. Wer hätte am Anfang geahnt, wie es Enden würde? Brent Weeks hat ein paar wirklich interessante Figuren geschaffen. Vi, in der viel Potential steckt. Schwester Ariel, die Chantry an sich könnte vermutlich Bücher füllen, auch wenn sie mich etwas an Das Schwert der Wahrheit erinnert haben. Keylar erfährt endlich, welchen Preis seine Wiederauferstehung hat. Ich vermute in Zukunft wird er etwas vorsichtiger sein. Wie bereits erwähnt, gibt es auch im letzten Band ein paar spannende Wendungen. Leider fühlte sich das ganze etwas übereilt an. Die ganze Trilogie geht über Knapp 2000 Seiten, aber im dritten Band fühlt es sich an, als hätten es locker 2500 werden können. Viele wirklich spannende Optionen werden in ein oder zwei Sätzen abgearbeitet. Auch bleibt das Ende trotz Auflösung ziemlich offen. Es fehlt etwas. Leider kann ich darauf nicht näher eingehen, ohne zu Spoilern. Was mich gefreut hat ist, dass es wohl auf jeden Fall eine Vorgeschichte zu Durzo geben wird und daher Hoffe ich, dass diese Trilogie eine Abgeschlossene Geschichte ist, aber wir die Figuren in späteren Büchern vielleicht wieder treffen. Die Bewertung ist heute schwer. An sich hat der Teil mir gut gefallen, bis er anfing zu rennen. Nachdem der Gottkönig in Teil 2 Bereits besiegt war hatte ich mich gefragt, um was es noch gehen würde. Die Geschichte bleibt auch ohne den Gottkönig spannend. Ich verstehe nicht die Handlung seines Nachfolgers. Warum gerade er, gerade so gehandelt hat, von allen in dieser Welt lebenden Menschen. Das viele verschwendete Potential der Figuren, was ich zurück nehme, wenn es noch weiter Geschichten zu Vi, Momma K und Co gibt. Die Auflösung der gesamten Geschichte... Dennoch werde ich 4 von 5 Punkten vergeben. Ich hatte mit den Gedanken gespielt nur 3,5 zu geben, aber Herr Weeks hat hier eine wundervolle Welt geschaffen. Mit Intrigen, Magie, Verbündeten, wirklich interessanten Personen. Eine Trilogie, die sich zu lesen lohnt und von der ich Hoffe, dass es noch das ein oder andere Spin Off gibt.

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  • Zum Glück geht es eines Tages zurück nach Midcyru

    Jenseits der Schatten

    FlyingTurtle

    11. October 2015 um 14:37

    Jedes Mal wenn ich diese Trilogie zu Ende gelesen habe, fühle ich eine gewisse Leere, die wirklich nur die besten Geschichten vermitteln. Kylar & Co. ruhen zu lassen, viel mir wirklich schwer. 'Jenseits der Schatten' schließt die Schatten Trilogie hervorragend und spektakulär ab und beantwortet viele Fragen, lässt jedoch einige unbeantwortet, da Brent sich einige Möglichkeiten offen lassen wollte, eines Tages nach Midcyru zurückzukehren(Nach Beendigung der 'Licht' Trilogie). Offene Fragen hin oder her, das Ende der Trilogie ist extrem spannend, actionreich und clever geschrieben. Die Charaktere befinden sich auf ihrem Höhepunkt und die Interaktion zwischen ihnen ist hervorragend erfrischend, sympathisch und humorvoll beschrieben.  Das Ende ist sehr zufriedenstellend und lässt Raum für eine Fortsetzung, ich freue mich schon riesig!

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  • Eine gute Wahl

    Jenseits der Schatten

    tara_tonks

    13. August 2013 um 19:38

    Ein wirklich gelungener Abschluss einer großartigen Triologie. Am Ende bleibt ein kleiner Moment der Trauer, dass diese tolle Geschichte, mitsamt der Darsteller, leider beendet ist. Zwar nervten die gestellt wirkenden Liebesszenen, aber die Botschaft, die dieses Buch senden sollte/könnte, regt zum Nachdenken an. Sogar jetzt, Tage später, bin ich immer noch beeindruckt davon (und ich habe zwischendrch ein  Buch mit über 800 Seiten gelesen). Also wirklich, grandios! Anders kann ich es nicht beschreiben. :)

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    Taya

    01. March 2013 um 17:51

    Brent Weeks - Jenseits der Schatten Taschenbuch: 699 Seiten Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (15. November 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442266300 ISBN-13: 978-3442266302 Originaltitel: Night Angel 03. Beyond the Shadows Kaufen: Amazon 15,00 € Klappentext/Buchrücken: Eigentlich hat Kylar Stern der verhassten Kunst des Tätens für immer abgeschworen - bis er erkannte, dass sein mörderisches Talent das Einzige ist, was all jene, die er liebt, vor dem Untergang bewahren könnte. Allerdings ahnt der ehemalige Gassenjunge, dass er diesen letzten Auftrag wohl nicht zu Ende bringen kann. Denn die Ermordung einer Göttin übersteigt selbst die Fähigkeiten des besten Assassin der Welt. Doch tief in seinem Herzen wusste Kylar schon immer, dass sich sein Schicksal in den Schatten erfüllen würde... Zitat: "Deshalb, Kylar, konntest du den Ka'kari zu dir rufen. Du dürstest nach Liebe. Du wolltest nicht nur - wie wir alle - geliebt werden, du wolltest auch die, die du liebtest, mit Liebe überschütten. Du wolltest es mit allen Fasern deines Seins, und du dachtest, es sei dir für alle Zeiten verwehrt" (Seite 400) Inhalt und Meinung: Die Rettung Cenarias steht an erster Stelle in diesem Buch. Jeder einzelne Charakter, der in den ersten beiden Teilen dieser Trilogie vorgestellt wurde hat seinen Teil hier beizutragen. Kylar, der alles tut, Logan Gyre zu helfen, erst an die Stelle des Königs zu kommen, in dem er Terah Graesin tötet. Auch wenn er dafür sterben muss, wegen Hochverrats an der Königin. Er nimmt es gern in Kauf. Doch er ist geschockt, als er erfährt, dass jedes Mal, wenn er wieder aufersteht, ein von ihm geliebter Mensch sterben muss. Vi, die in der Chantry ist, gemeinsam mit Elene, hat ebenfalls ihre Aufgabe. Sie bildet einen Großteil der Magae aus. Sie lehrt sie zu kämpfen und ihre Zauberfähigkeiten so zu nutzen, dass diese im Kampf eingesetzt werden können. Natürlich ist der Kampf um Cenaria gegen Neph Dada und seine erweckten Kruls sehr schwer. Kruls spüren keine Schmerzen und kämpfen so bis zum Ende, sie zu töten ist auch schwer, da sie immer wieder neu erweckt werden können. Nur mit zwei Dingen ist dies zu meistern: Mit dem Stab des Gesetzes, welcher gekleidet ist in Kylars Schwert „Vergeltung“, und Curoch, dem Schwert der Macht. Gemeinsam schaffen sie es, mit diesen beiden großen Mächten die Kruls zu zerstören und ein neues Cenaria zu schaffen, in dem Logan Gyre als Hochkönig gekrönt wird. Aber auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren kommen natürlich nicht zu kurz in diesem dritten und letzten Teil. Kylar und Vi, die durch die Beringung aneinander gebunden sind und so die Gefühle des jeweils anderen spüren können. Kylar und Elene, die sich noch immer lieben und auch im geheimen heiraten. Auch Durzo steht anders zu Kylar. Zeigt seinen Stolz auf das, was der „Junge“ geschafft hat. Dabei zeigt er ihm auch, dass er ihn mittlerweile mehr als Sohn sieht und nicht mehr nur als den Gassenjungen, den er mal ausgebildet hat. Der dritte Teil, ist wie der zweite Teil, wirklich sehr fesselnd geschrieben. Den roten Faden hat Brent Weeks auch diesmal sehr schön halten können und auch alles sehr gut umschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut, bildlich vorstellen. Auch wenn ich diesmal lange zum lesen gebraucht habe, weil ich längere Pausen machen musste, bin ich schnell wieder in der Geschichte drin gewesen und musste nicht nachlesen, was nochmal geschehen ist. Alles in allem, wieder ein tolles Buch. Spannend und fesselnd. Mit fiebern und schmunzel ist auch wieder möglich gewesen. Kann ich wirklich nur empfehlen. Deshalb bekommt das Buch von mir die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    Rhiannon83

    17. February 2013 um 18:04

    Wieder eine Trilogie beendet ... Inhaltsangabe: Kylar Stern war der wahrscheinlich beste Assassine der Welt – bis er dem Töten für immer abschwor. Doch nun werden seine besonderen Talente wieder benötigt. Denn Kylars Heimat steht unter Belagerung, und die Hoffnung seiner Freunde ruht auf ihm genauso schwer wie das Vertrauen seines Königs. Ihm allein kann es jetzt noch gelingen, das Reich zu retten. Doch Kylars Plan ist selbstmörderisch und nahezu unmöglich durchzuführen – die Ermordung eines Gottes! Meine Einschätzung: Ein wirklich fulminanter Abschluss einer tollen Trilogie, die mich nicht enttäuscht hat. Brent Weeks´ Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Gelegentlich gab es Passagen bei denen ich dachte: Muss das jetzt sein? Doch auch die gingen vorüber. Die losen Fäden aus den zwei vorangegangenen Büchern werden nahtlos miteinander verknüpft und ergeben ein wunderbares Flechtwerk an Handlung. Keine von seinen Erklärungen wirkte unsinnig und doch hätte ich mir manchmal gewünscht, dass nicht alles so kommt, wie der Seher es vorhergesehen hat - aber man kann nicht alles haben. Was die Charaktere betrifft waren wieder alle alten Bekannte vereinigt und auch neue Freunde wurden gefunden. Ich gestehe jedoch auch, dass mich Elene bis zum Schluss nicht wirklich überzeugen konnte. Ihre ENtwicklung war für mich nicht nachvollziehbar. Hingegen bei Vi, nun sie mochte ich mehr und mehr, da ihre Entwicklung atemberaubend war! Die Wendungen in der Handlung waren überraschend und überaus passend. Super! Nach Bd. 1 war ich mir nicht sicher, ob mir die Trilogie gefallen könnte, doch nun bin ich mir sicher! Bd. 3 ist ein rasanter und würdiger Abschluss für diese Trilogie und ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von BW war. Mein Fazit: Fulminante Krönung einer Geschichte!

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    Elwe

    01. September 2011 um 15:36

    'Jenseits der Schatten' ist der letzte, abschließende Band der Night Angel Trilogie um den Meisterassassinen Kylar Stern und seinen geheimnisvollen Lehrer Durzo, den jungen Thronerben Logan, den Propheten Dorian und all die anderen, deren Schicksale sich in den ersten zwei Bänden der Trilogie verwoben haben. Mit diesem Buch wird die Geschichte von ihnen allen zu einem spektakulären, welterschütternden Ende gebracht, das dort stattfindet, wo alles vor vielen Jahrhunderten begann. . Ich tue mich etwas schwer mit der Buchbesprechung, und das fängt damit an, dass ich nicht recht weiß, wo ich beginnen soll mit der Inhaltswiedergabe. Anders als bei den Vorgängerbänden, vor allem dem sehr starken und stringenten zweiten Teil, ist dieser hier unfassbar dicht bepackt mit verschiedensten, sich rasant entwickelnden Handelssträngen, während es zugleich sehr lange dauert, bis ein übergreifender roter Faden sichtbar wird. Bis fast zum letzten Drittel des Buches war mir nicht ganz klar, wo der zentrale Konflikt liegt, und wie die vielen Einzelgeschichten sich zu einem zielgerichteten Ganzen fügen. Das heißt keinesfalls, dass das Buch nicht spannend wäre. Im Gegenteil, es ist streckenweise so fesselnd, dass man mal wieder die Nächte durchlesen möchte. Aber die Lektüre gestaltet sich über Abschnitte auch sehr anstrengend, eben weil so extrem viel in extrem kurzer Zeit von extrem großer Tragweite geschieht. Und alles gleichzeitig. Die Ideen, die auf diesen 700 Seiten verarbeitet werden, hätten locker ausgereicht, um den dreifachen Umfang zu füllen, ohne dass es langweilig geworden wäre. Traten in Bd.1 oder 2 zum großen, spektakulären Finale ein oder zwei mächtige magische Wesen auf (wie der Ferali des khalidorischen Gottkönigs), so überschwemmen sie hier geradezu inflationär zu Hunderten und zu Tausenden den Schauplatz der letzten Schlacht. Und um diesen gigantischen neuen Bedrohungen zu begegnen, enthüllen bekannte Figuren wie z.B. Durzo Blint, Kylars alter Meister, plötzlich Facetten von sich, die ihre Macht verhundertfachen - und die Geschehnisse der Vorgängerbände fast ein wenig unglaubwürdig erscheinen lassen. Denn wenn Durzo das ist, was er in diesem Teil der Geschichte enthüllt, dann muss man sich fragen, wie er sich in Bd. 1 von einem lausigen Scheißer wie Roth so unter Druck setzen lassen konnte, statt ihn einfach kalt zu machen. . . Aber - zum Inhalt: Nach dem Tod des Gottkönigs sind Kylar und Vi, die ehemalige Schülerin des Blutjungen Hu Gibbet, durch die Liebesohrringe aneinander gebunden, die Vi Kylar anlegte, um den Zwangzauber des Gottkönigs zu brechen und ihn erschlagen zu können. Neben der Tatsache, dass sie nun stets spüren können, was der jeweils andere spürt, haben sie auch die Eigenschaft, dass die Berührung jeder anderen Frau, sobald Sex in der Luft liegt, Kyle dazu bringt, sich übergeben zu müssen. Das macht seine Wiedervereinigung mit Elene natürlich sehr schwierig ... und es kommt noch schlimmer: Zwar gelingt es Kylar, das Schwert Curoch in den Wald des Jägers zu werfen, und er erhält daraufhin seine Hand zurück, doch der mysteriöse Wolf aus der Zwischenwelt eröffnet ihm eine schreckliche Wahrheit. Für jeden Tod, aus dem Klyar wieder erweckt wird, muss ein anderer, ihm nahestehender Mensch einen Preis zahlen... . Logan, der rechtmäßige Thronerbe Cenarias, verzichtet aus Ehrgefühl zugunsten der selbstsüchtigen und überehrgeizigen Adligen Terah Graesin, verbietet aber Kylar bei Androhung der Todesstrafe, die Frau zu töten. Währenddessen droht ihr unfähiger kleiner Bruder Luc, die cenarischen Armeen in ein Desaster zu führen. Das Drama erreicht seinen Siedepunkt, als Logan herausfindet, dass seine totgeglaubte Braut Jenine noch lebt. Sie wurde von den Schergen des Gottkönigs in die Hauptstadt Khalidors gebracht. Nach dem Tod des Gottkönigs herrscht dort Chaos und bevorstehendes Blutvergießen liegt in der Luft, weil die brutalen Edelinge des toten Herrschers um die Nachfolge kämpfen werden. Mitten in dieses Machtvakuum tritt der Prophet Dorian, selbst ein Sohn des Gottkönigs, um Jenine zu befreien, die er in seinen Visionen als seine zukünftige Frau erkennt. . Zeitgleich hat sich der Vürdmeister Nepth Dada mit seinem Gefolge an einen abgeschiedenen uralten Platz der Macht begeben, um der grausamen Göttin Khali einen Körper zu geben und damit einen Schrecken zu entfesseln, der den Untergang der bekannten Welt bedeuten könnte. Und um dieser Gefahr entgegentreten zu können, bedarf es eines Wunders bisher ungekannten Ausmaßes. . . Dies ist nur ein Teil der verschiedenen Handlungsstränge, die sich in diesem Buch verweben. Denn da sind auch noch Vi und die mächtige Schwester Ariel, Durzo Blint, Dorians alter Weggefährte Solon, und weitere tragende Figuren. . . Tja, und was ist nun das Fazit? Zunächst, dass dieser Band zwar prallvoll ist mit allem, was ein leidenschaftliches, aufregendes, hochspannendes, phantasievolles Buch nur ausmachen kann, es sich aber meiner Meinung nach trotzdem um den schwächsten der Serie handelt. Warum? Weil all die guten Ideen und die verschiedenen Stories und die persönlichen Tragödien und Triumphe der Charaktere keine Zeit finden, sich zu entfalten. Vieles wird so rasch abgehandelt, dass man als Leser geradezu verwirrt ist, wieso etwas, das sich zuvor als unmöglich schwierig gestaltete, nun innerhalb von drei Seiten so einfach war. Es fühlt sich an, als wären hier zwei Bücher in eines gequetscht worden, und entsprechend komprimiert explodiert einem als Leser der Inhalt entgegen. Weil im Gegensatz zu Bd.1 und 2 das Böse kein Gesicht hat, oder zumindest ein sehr blasses. Nach der Vorlage des khalidorischen Gottkönigs aus Bd.2 hätte ich jemanden erwartet, der mindestens ebenbürtig ist. Doch Khali und ihre Horde alternder Vürdmeister treten nicht wirklich in den Brennpunkt des Geschehens, außer ganz zum Schluss. Und zuvor wirken sie zwar als Kraft, die die Schranken senkt, damit das Böse einfallen kann - aber dem Bösen selbst mangelt es an Charisma. Therah Graesin gibt ebenfalls nur eine halbherzige Antagonistin ab, einfach weil sich die wirklich weltverändernden Erschütterungen weit außerhalb ihres Interessenhorizonts abspielen und sie lediglich als lokaler Zwischengegner taugt. . Dennoch ist es ein Buch, das man unbedingt lesen muss, wenn einem die ersten beiden Bände der Trilogie gefallen haben, denn es ist der logische Abschluss und Höhepunkt. Bei allen Schwächen macht es dennoch ungeheuer Spaß, es zu lesen. Meine Kritik spielt sich auf hohem Nivau ab, weil ich verwöhnt bin von den Vorgängerromanen. Im Vergleich zu anderer Fantasy belegt 'Jenseits der Schatten' noch immer einen Spitzenplatz. Und last but not least: Auch wenn vieles überstürzt erscheint, und manches nicht immer logisch, oder zufällig zu perfekt ineinander greift, ist es für mich dennoch ein befriedigendes Ende, das einen schönen Schlusspunkt unter das Werk setzt. . Ein Werk, das zweifellos zu den ganz leuchtenden Türmen unter den neueren Vertretern des Genres zählt. Wer Fantasy mag, kommt an Brent Weeks eigentlich nicht vorbei, oder er verpasst eine ganz phantastische, wunderbare und tiefgründige Vision, die dazu noch so unterhaltsam und spannend geschrieben ist, dass sie locker mit jedem Thriller mithalten kann.

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    K-chan

    22. July 2011 um 16:03

    Hier geht es um den abschließenden Teil der Trilogie. Deswegen warne ich auch schonmal vor. Weil natürlich inhaltstechnisch nicht gewährleistet werden kann, dass ich nicht auf Ereignisse eingehe, die man erst weiß, wenn man Buch eins und zwei gelesen hat. Also Finger weg von der Beschreibung des Inhalts, wenn ihr nicht gespoilert werden wollt. Zur abschließenden Beurteilung halte ich mich mit Spoilern zurück, die wird gefahrlos zu lesen sein. So mehr oder weniger. Nach dem letzten großen Kampf hat Kylar noch eine Aufgabe zu erledigen, die ihm vom Wolf aufgetragen wurde. Vi hingegen macht sich auf zur Chantry um dort zu lernen mit ihrer Magie kontrolliert umzugehen. Außerdem stellt das für sie auch einen sehr guten Abstand zu Kylar her, der wegen der Beohrringung durch Vi nicht allzu glücklich ist. Auch wenn die beiden sich durch selbige oft näher sind als sie wollen. Logan indes muss damit zurechtkommen, dass er einer Königin gegenübersteht, die ihre eigene Auffassung davon hat, was richtig ist. Elene ist nach ihrer Befreiung ebenfalls auf dem Weg zur Chantry, um sich Vi und der für sie grausamen Wahrheit zu stellen. Dorian hingegen muss darum kämpfen seine Machtstellung als Gottkönig der Khalidori zu halten und sieht sich schließlich zu einem Kampf gezwungen. Währendessen planen andere Khalidori schon ein Eingreifen ihrer Göttin Khali in diesen alles entscheidenen Kampf. Schlussendlich läuft dann doch wieder irgendwie alles zusammen. Zumindest beim großen Finale. Zuvor ist es noch ein kleines Hin und Her. Treffen sich dort einige Charaktere für eine Weile, so werden sie anderen Stelle wieder getrennt und verpassen andere Charaktere dafür. Wäre ja sonst auch zu einfach. Ich war ja froh, dass es im letzten Band dann doch nochmal etwas rund ging, nachdem ich im zweiten Band ab und zu vergeblich die Überschrift von Doktor Sommer gesucht hatte. War ja ganz niedlich – aber nicht die ganze Zeit. Da war es zum krönenden Abschluss dann doch noch spannend und mitunter ziemlich überraschend. Dieser Autor schafft es aber auch tatsächlich so 20 Seiten vor Schluss nochmal so eine klitzekleine Bombe platzen zu lassen. Und die passt dann sogar auch noch ins gesamte Bild hinein. Und dennoch bleiben am Ende dann Fragen offen, die der Leser sich selber beantworten darf. Teilweise sehr große Fragezeichen, teilweise eher sehr kleine. Ich bin allerdings schon sehr gespannt, da ja schon eine Fortsetzung angekündigt wurde. Natürlich mit einer neuen Generation, was denn auch sonst? Mittlerweile bin ich da ja doch immer recht skeptisch, ob das immer sein muss. Aber nun ja. Seien wir mal gespannt, wann die neue Reihe erscheint. Aber ansonsten bin ich gerade sehr inhaltsleer, oder? Also, an dem Schreibstil gibt es immer noch nichts zu mäkeln. Die Charaktere sind und bleiben oftmals sehr zerrissene Charaktere, die immer wieder mit ihren Gefühlen, ihrem Gewissen und ihrer Moral zu kämpfen haben. Die Pflichgefühl und Empfindungen gegenüberstellen müssen und denen Entscheidungen oftmals nicht leicht fallen. Die sich Aufopfern und Gefühle unterdrücken müssen. Und die auch schon mal Fehler machen und für diese bezahlen müssen. Den ultimativen und unfehlbaren Charakter sucht man hier vergebens. Was sie sehr menschlich macht. Und dabei ist keiner einfach nur ein weinerlicher „ich-hock-mich-in-die-Ecke-und-wart-mal-ab“-Charakter, sondern jeder für sich tut das, was er für richtig hält. Was ist abschließend zu sagen? Krönender Abschluss einer Serie, die einen Platz in meinem Regal sicher behalten wird.

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    JuliaO

    26. June 2011 um 14:48

    ____Vorsicht - enthält Spoiler!______ Ok - bei einem anderen Autoren hätte es evtl noch 4 Sterne gegeben, aber bei dem was ich nach den ersten beiden Büchern von Brent Weeks erwartet habe, gehen echt nur noch drei... Nach 2 derart düsteren, fesselnden, spannenden Büchern ein derart überkitschtes Happy End hinzulegen - einfach nicht nachvollziehbar... Dorian wird vom "Monster" wieder zum "Mensch" und rettet alle? Durzo doch nicht tot (und das gleich 2 mal...!)?? Die Macht der Liebe und SINGEN als Endlösung??? Alles gut, alle Monster tot, und Blümchen von Elene???? Und und und.... kopfschütell Was soll denn das? Ich bin bitter enttäuscht. Und wenn die ersten 3/4 nicht so spannend gewesen wären, dann wären es sogar noch weniger Sterne geworden... 1 Der Weg in die Schatten / The way of shadows 2 Am Rande der Schatten / Shadow's Edge 3 Jenseits der Schatten / Beyond the shadows

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    Nazurka

    01. June 2011 um 23:21

    Schattentrilogie 03. Jenseits der Schatten - Brent Weeks Der fulminante Abschluss einer tollen Fantasy-Trilogie! Jenseits der Schatten Klappentext: "Eigentlich hat Kylar Stern der verhassten Kunst des Tötens für immer abgeschworen - bis er erkannte, dass sein mörderisches Talent das Einzige ist, was all jene, die er liebt, vor dem Untergang bewahren könnte. Allerdings ahnt der ehemalige Gassenjunge, dass er diesen letzten Auftrag wohl nicht zu Ende bringen kann. Denn die Ermordung einer Göttin übersteigt selbst die Fähigkeiten des besten Assassinen der Welt. Doch tief in seinem Herzen wusste Kylar schon immer, dass sich sein Schicksal in den Schatten erfüllen würde..." Zum Autor: Brent Weeks betrachtete das Schreiben fantastischer Geschichten schon immer als seine Berufung, inzwischen ist es auch sein Beruf geworden. Der Autor lebt mit seiner Frau in Oregan. (Aus: Am Rande der Schatten, Informationen zum Autor) Zum Roman: Kylar Stern, der berühmteste und seiner Tätigkeit bester Assassine der Welt, hat das Schicksal all seiner geliebten in der Hand: Im ganzen Land herrscht die Besetzung der feindlichen Truppen, und nun soll eine Göttin sich auf den Weg befinden, um Hass in die Herzen der Menschen zu sehen und das Land entgültig zu unterwerfen. Wenn nicht bald jemand etwas dagegen tut, werden auch diese Menschen die Hoffnung verlieren und mit ihr mitunter auch viele ihr Leben. Kylar erkennt, dass er, trotzdem er seine Tätigkeit als Assassine aufgeben möchte, keine andere Wahl hat, als beim alles entscheidenen Kampf und so aussichtslos es auch schein mag, sich gegen die Göttin Kali zu stellen: Und erhält unerwartete Unterstützung... Fazit: Der Dritte Teil der Trilogie um die Schatten ist ein gelungener Abschluss und ein würdiger dritter Teil der Reihe. Nicht ganz so überzeugend, aber dennoch auf einem sehr hohen sprachlichen und stylistischen Niveau wird die Geschichte von Kylar zu einem Ende gebracht. Nicht nur die Charaktere überzeugen wieder auf ganzer Länge, auch ist die Spannung zum Zerreißen gespannt - der Kampf gegen eine Göttin tut sein übriges. Nicht einmal hat man das Gefühl, etwas langatmig durch das Buch gezerrt zu werden, nicht einmal wird einem langweilig. Weder tröpfelt die Geschichte vor sich hin noch hat man das Gefühl den Roman zur Seite legen zu wollen - Weeks überzeugt auch diesmal wieder mit der Geschichte, die wirklich sehr facettenreich gestaltet ist: Sowohl Assassinen, die ihren Aufträgen nachgehen, Fehden zwischen einzelnen Menschen und Familien, Magie, Monster und Götter werden thematisiert. Und im Mittelpunkt all dessen steht der schwarze Kakari, der Kylar nahezu übermenschliche Kräfte spendet und ihn nahezu unsterblich werden lässt. Doch ganz makelfrei war die Geschichte dennoch nicht: Ohne spoilern zu wollen, fragt man sich doch, wie der werte Herr Weeks es geschafft hat, diesen riesiegen Handlungsspielraum in ein Buch zu quetschen: Und zwar in dem man kürzt. Sehr ärgerlich war die Stelle mit dem Wald, wo das Schwert herausgeholt werden muss. Immerhin wird dieser Wald als unumwundbar beschrieben, und das noch nie jemand ihn verlassen hätte, sobald er drinnen stände. Dass dann einfach jemand reinspazieren, das Schwert herausholen und die Geschichte so weiterlaufen kann wie bisher, ist dann doch recht fraglich und für den Leser doch unzufriedenstellend. Das zum Schluss hin tobende Desaster, gemischt mit einer Laune, die das Wort "Hoffnungslosigkeit" nahezu harmlos klingen lässt, verfolgt der Leser das überaus spannend gestaltete Ende mit - und wird (und auch hier urteile ich subjektiv) nicht enttäuscht: Auch wenn manche sich denken mögen, dass der Autor sich mit der Lösung der ganzen Situation und des Problems vielleicht durch ein Klischee flüchten möchte, denke ich, dass der Lösungsansatz, wenn auch häufig schon vertreten, durchaus passend erscheint und auch dementsprechend dargestellt wird. Meiner Meinung nach hätte man allerdings sogar noch mehr aus der Geschichte rausholen können. Zur Trilogie insgesamt muss man sagen, dass die Qualität koninuierlich gegeben war, ich in jedem der drei Teile mitgefiebert habe und es auf keinen Fall bereue, diese Buchreihe gelesen zu haben, auch wenn es von Band zu Band vielleicht immer mehr leichte "Unzufriedenheiten" verschiedenster Art gegeben hat (was denke ich allerdings bei vielen Büchern der Fall ist und für mich persönlich nicht so tragisch war). Daher vergeb ich auch für den letzten Teil der Trilogie um den Wandel eines Gassenjungen namens Atzoh zum (in seinem Gebiet) besten Assassinen der Welt Kylar Stern, der sich während der Trilogie unglaublich entwickelte, dennoch, und auch in Anbetracht der gesamten Geschichte, 5/5 Sternen! Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Der Weg in die Schatten 02. Am Rande der Schatten 03. Jenseits der Schatten Autor: Brent Weeks Fantasytrilogie Verlag: blanvalet; Taschenbuch Genre: Fantasy, Roman Originaltitel: Night Angel 03. Beyond the shadows ISBN/ASIN: 3442266300 Preis: 15,00 €

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    Asaviel

    24. May 2011 um 19:31

    Ausstattung: Auch Band drei fügt sich wunderbar in das Bild dieser Trilogie. Diesmal in grün gehalten, sehen wir auf dem Titel wieder Kylar – bewaffnet und in Blutjungen-Kleidung. Weiterhin bleibt sein Gesicht verdeckt. Im Inneren sieht der Leser wieder die schon bekannte Karte, deren Beschriftung aber auch der grünen Farbe des Covers angepasst ist. Leider gibt es in keinem der drei Bände eine Auflistung oder Erklärung der Völker. Ebenso keine Dramatis Personae, sodass es immer wieder schwierig ist sich an die Beziehung zwischen den einzelnen handelnden Personen zu erinnern. Inhalt: „Der Tod war vorübergehend. Wenn die grundlegendste Sorge der Sterblichen – der Tod – ihn nicht betraf, was betraf ihn dann?“ (Jenseits der Schatten, Seite 289) Auch Band drei setzt ohne Zeitsprung an, wo Band 2 aufhört. Der Gottkönig wurde von Kylar und Vi getötet. Aber sie sind nun mit einem Zwangzauber belegt, der sie im Prinzip zu einem Ehepaar macht. Recht problemlos gelingt es Kylar den Handel mit dem Wolf abzuschließen und er wirft nicht nur Curoch in den Wald, sondern erhält auch seine Hand zurück. Doch Logan ist nicht König, Terah Graesin hat sich zur Königin erklärt und Logan hat sie akzeptiert. Gleichzeitig wurden mehrere Armeen ausgehoben und Cenaria steht kurz vor dem Untergang. Kylar versucht dies abzuwenden, doch nach und nach wird der Preis seiner Unsterblichkeit war und gefangen zwischen zwei Frauen muss sich der Nachtengel selbst finden. Meine Meinung: Ich hatte keinerlei Probleme wieder in die Geschichte zu finden. Es gibt zwar keinen Zeitsprung und auch keine offizielle Rückschau, aber dem Autor gelingt es mit kurzen Hinweisen die Geschehnisse von Band zwei gleich zu Beginn wieder in Erinnerung zu rufen. Gleichzeitig folgt ein spannender und sehr gelungener Anfang, der sofort die Probleme der Geschichte aufgreift. Kylar muss Curoch stehlen, Logan muss sich über seine Zukunft klar werden und über sein Verhalten gegenüber der neuen Königin. Gleichzeitig erhält der Leser aber auch einen Einblick in die Welt von Dorian, der seine große Liebe findet und eine Aufgabe annehmen muss, vor der er immer geflüchtet ist. In diesem Roman stirbt Kylar nur ein einziges Mal, aber auf besonders grausame Weise. Dies wird so gut und aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, dass ich mir beinahe schon selbst die Schmerzen am eigenen Körper vorstellen konnte. Hier erfährt nun Kylar, was der Preis für seine Unsterblichkeit ist. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber: Es ist ein furchtbarer. Die verschiedenen Handlungsstränge werden zum Ende dieses Buches kunstvoll zusammengeführt und auch wenn man sich vorher vielleicht hin und wieder gefragt hat, was das Ganze soll und warum man mit all diesen Kleinigkeiten konfrontiert wird, gelingt es dem Autor ein gutes Ende herbeizuführen. Besonders den Humor möchte ich noch hervorheben. Dieser Humor ist oft ein sehr subtiler, der nie erzwungen wird, aber ganz automatisch zwischen den Charakteren entsteht. Besonders Durzo und Kylar entwickeln in diesem Band ein ganz besonderes Verhältnis, das mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Im Ganzen ließen mich Kylars und Vis Zynismus und Lebenseinstellung immer wieder schmunzeln und geben dem Roman noch eine weitere Stärke. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich durch die vielen Namen, die vielen Verbindungen zwischen den Charakteren und durch die Prophezeiungen hindurch zu kämpfen, denn man lernt viele starke Charaktere kennen. Am Ende habe ich nicht nur Kylar und Elene, sondern auch Durzo Blint und Vi lieben gelernt, obwohl jeder von ihnen auch große Schwächen hat. Eben dies macht sie besonders liebenswert. Fazit: Es gibt im ersten Drittel nach einem sehr starken und spannenden Anfang eine Phase, die langatmig ist und sich etwas zieht, aber im Großen und Ganzen ist dies ein würdiger Abschluss der Nachtengel-Trilogie und am Ende standen mir sogar Tränen in den Augen. Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    nataly

    03. May 2011 um 18:01

    Die Handlung knüpft nahtlos an Band 2 an, es ist also zwingend nötig die beider ersten Bände Night Angel 01. Der Weg in die Schatten und Night Angel 02. Am Rande der Schatten zu lesen, da es sich um eine Trilogie handelt. Ein Personenregister in Anhang oder eine kurze Zusammenfassung wäre schön gewesen aber man kommt auch durch geschickt platzierte Rückblenden wieder in die Handlung rein, wenn man den ersten Teil vor längerer Zeit gelesen hat. Dorian, Solon und Fair wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt und vor allem Dorians Rolle finde ich sehr gelungen. Es brennen nun mehrere "Baustellen" und die kurzen Kapitel und Handlungs- und Schauplatzsprünge tragen zu einer großen Spannung bei und lassen das Buch niemals lanweilig werden! Erzählt wird die ganze Geschichte wieder aus verschiedenen Perspektiven, also in der personalen Erzählperspektive.

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    Virani

    05. January 2011 um 17:50

    Ich habe das Buch ziemlich zügig hintereinander gelesen, ich hatte einige negative Rezensionen gelesen und war nun gespannt, ob auch mit das Ende missfällt. Doch ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich gebe meinen Vorsprechern durchaus recht, dass ein Namensverzeichnis angebracht gewesen wäre. Da der zweite Teil bei mir bereits etwas zurück lag, hatte ich Probleme mit dem Folgen aller Handlungsstränge. Und liegt es an mir oder geht es anderen auch so, dass ständig Wörter auftauchen, für die man ein Lexikon braucht? Das Buch blieb jedoch bis zum Schluß spannend und ich muss sagen, ich war überrascht. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet. Kylar entwickelt sich etwas seltsam, so finde ich. Seine Taten wirken unrealisitisch und egoistisch, als Hauptprotagonist mochte ich ihn nicht. Da waren Vi, Solon, Durzo und besonders Dorian doch eher meine Favouriten. Gern hätte ich nach der Geschichte noch weiter gelesen, wie es nun mit allen Hauptprotagonisten weitergeht, doch leider endet diese Trilogie an dieser Stelle.

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  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    vormi

    Ein toller 3. Teil dieser Fantasy-Triologie. Er hat deshalb nur 4 der 5 Sterne von mir bekommen, da es in dieser fantastischen Welt eine wahre Fülle an Fremdwörtern gibt. Und wie schon im 2 Teil bemängelt, leider weder eine kurze Einführung noch ein Verzecihnis der Personen und Völker. Und das hat diesmal echt den Lesefluss gestört. Irgendwann war ich davon so entnervt, daß ich einfach an mir unverständlichen Wörtern vorbei gelesen habe. Und dadurch sind mir bestimmt ein paar Feinheiten durch die Lappen gegangen. Auch ist der Text dadurch teilweise zäh. Und das ist für eine so großartige Triologie einfach schade und wäre vermeidbar gewesen. Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Das Finale gewaltig. Alles hätte so schön zusammenpassen können, wäre der Lesefluss nicht so beeinträchtigt gewesen.

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    • 5
  • Rezension zu "Jenseits der Schatten" von Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

    MichaelSterzik

    12. December 2010 um 16:16

    Jenseits der Schatten (Brent Weeks) Mit „Jenseits der Schatten“, dem letzten Teil der Nachtengel-Trilogie schließt der amerikanische Autor Brent Weeks seine Saga um den Assassinen Kylar Stern ab. Als Schüler von Durzo Blint erreichte der noch sehr junge Kylar ein erschreckendes Talent für das Töten seiner Opfer. Und dadurch entwickelte sich, ein fast schon legendärer Ruf als Nachtengel von Cenaria. Die Invasoren aus Khalidor konnte er retten, den brutalen und grausamen Gottkönig töten der seine Heimat tyrannisch seinen Willen unterworfen hat. Doch der Sieg kostete ihn einen hohen Preis, seinen rechten Arm verloren, seine Frau Elene verschollen und noch dazu durch die Magischen Ringe an Vi, einer ebenfalls tödlichen Attentäterin gebunden. Und auch der „Wolf“ in der mystischen Schattenwelt ist alles andere als offen gegenüber dem Blutengel und jetzigem Nachtengel. Cenaria wird regiert von einer Königin – Terah Graesin - und Logan, der eigentliche König Cenarias und nun der militärische Oberbefehlshaber sieht sich weiteren Bedrohungen durch Invasoren genötigt schnell zu handeln. Doch in ihm sträubt sich alles, die Königin zu stürzen um sein rechtmäßiger Erbe anzutreten. Kylars Plan ist die einzige Chance vielleicht den ganzen Kontinent und die angrenzten Länder zu retten, zumal ein khalidorischer Magier das Ziel verfolgt die personifizierte Göttin Khali zu beschwören. Ein Alptraum der darauf abzielt sich selbst als Gottkönig über alle zu erheben. Um das Land zu retten, muß Kylar seine Freundschaft zu Logan aufs Spiel setzen und sich Töten lassen, aber als Unsterblicher muss er dafür einen Preis zahlen den er sich zu spät bewusst wird..... Kritik Der dritte und abschließende Roman der Schatten-Trilogie unterscheidet sich enorm von den beiden Vorgänger Romanen. Auch wenn nun alle Geheimnisse und Fragen gelüftet werden, wird es im Laufe der Handlung die durch und durch mit Magie versetzt ist, sehr unruhig und manchmal schwer nachvollziehbar sein. Der Autor Brent Weeks übertreibt es mit seiner unglaublichen Vielzahl von Charakteren die den sowieso schon unübersichtlichen Kontinent bevölkern. Auch hier kann man schnell den roten Faden verlieren, denn die eine oder andere Prophezeiung wirkt absolut überdreht und unangemessen. In „Jenseits der Schatten“ konzentriert sich die Handlung meist auf Kylar und auf Logan. Mit Vi und Elene die beide um die Liebe des Attentäters buhlen gibt es zwar eine Nebenhandlung doch auch hier steht sich parallel zu dem Nachfolger des Gottkönigs Dorian, der versucht Khalidor zu schützen und auch so manches Urteil fällt, von dem er früher geglaubt hat, es wäre zutiefst ein Unrecht. Totgeglaubte leben länger! Ein Sprichwort das sich hier auch gleich manifestiert, den Durzo Blint, der Meister und fast Ziehvater Kylars lebt. Nach ein paar Jahrhunderten der Kämpfe und der politischen Verwicklungen und Leben die er führen musste, ist er „müde“ geworden und möchte an der Seite von Momo K. und seiner Tochter „alt“werden. Doch wie auch bei Kylar, kann er sich seinem Schicksal nicht entziehen. Ein großer Kritikpunkt sind die magischen Elemente. Hier wird munter verzaubert, verflucht, beschworen, verhext und auch so mancher übernatürliches Wesen und einige doch muntere Untote versammeln sich zu einem Shodown, der zwar explosiv, aber deutlich über die Grenzen der beiden ersten Romane geht. Auch wenn es sich hier um das Genre Fantasy handelt, wird dann die Handlung leider allzu phantastisch. Doch es gibt auch Momentaufnahmen die fabelhaft und wirklich großartig erzählt werden. Gerade die Freundschaft zwischen Kylar und Logan, der Bruch ist mit einer der einfühlsamsten und dramatischen Szenen die ich je gelesen habe. Und wenn wir gerade von Dramatik sprechen. Kylars Unsterblichkeit ist mehr Fluch wie Segen und sein Opfer, wird den Leser manches Mal schlucken lassen, oder gar zu Tränen rühren. Solche Sensibilität hätte ich dem Autor Brent Weeks nicht zugetraut, erzählt er doch die Geschichte eines Berufsmörders, auch wenn er eigentlich ein recht guter Kerl ist. Erfrischende Momente präsentiert und Vi, ebenfalls eine tragische, geläuterte Figur mit ebenfalls Mächtigen magischen Potential. Hinter Klostermauern, und dann noch in Unterrichtung von Zaubern, ist ihr nicht wirklich wohl dabei. Sie sehnt sich nach Kylar, in dem sie sich auch ohne die magisch-bindenen Ringe, verliebt hat. Als Elene später noch im gleichen „Kloster“ einquartiert wird, ist das Liebeschaos perfekt. Dramatisch und vor allem actionreich geht es zu wenn sich auf dem Schlachtfeld die verschiedenen Staaten mit ihren Armeen einfinden. Hier haben alle Beteiligten ein Wörtchen mitzureden und neben viel Zauber wird natürlich auch mit konventionellen Waffen gekämpft. „Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks, lebt von einer konzentrierten und schweren Tragik. Kylar und Durzo, nein eigentlich jeder der Charaktere muß Opfer bringen, manche schweren Herzens, andere hingegen verschreiben sich einer Sache, die größter und wichtiger ist wie sie selbst. Das ist genau Mittelpunkt und die Botschaft der Geschichte die Brent Weeks hervorragend vermittelt. Manchmal zwischen den Zeilen, manchmal kann man nur interpretieren oder Vermutungen anstellen, doch hier dreht sich am Ende alles um Liebe und Vertrauen und dass das eigene Schicksal gemessen an die viele andere Leben ein Staubkorn im Wind sein kann, der Flügelschlag eines Schmetterlings, der einen Orkan auslösen kann. Fazit Trotz der übertriebenen Magischen Momente in „Jenseits der Schatten“ ist der vorliegende Roman absolut zu empfehlen. Die ganze Nachtengel- oder auch Schattentrilogie wie sich bezeichnet sind, übertreffen die Erwartungen und reihen sich als Perlen unter den Fantasyromanen in diesem, wie auch späteren Romanen ein. Brent Weeks erschuf mit Kylar und Durzo Charaktere, die man gerne wiedersehen möchte und an deren Schicksal man aktiv teilnimmt. Hier wird getötet, geopfert, geliebt, es werden Fehler begangen und großartige Ziele verfolgt und erreicht und wenn eine Saga „Helden“ hervorbringt, die menschlicher nicht sein können, dann ist es genau hier passiert. „Jenseits der Schatten“ der Abschluss einer bald legendären Trilogie und hoffentlich nur der Auftakt zu weiteren Abenteuern, mit den gleichen oder auch anderen Charakteren der Reihe. Lesen Sie „Jenseits der Schatten“ oder tauchen sie besser ein, es wird sie in die Tief reißen, aus der sie gar nicht mehr entkommen wollen. Michael Sterzik

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