Brent Weeks Schattenblender

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Inhaltsangabe zu „Schattenblender“ von Brent Weeks

Gavin Guile, der Schwarze Prisma, hat
seine Macht verloren, und die Sieben
Satrapien zerfallen im blutigen Bürgerkrieg.
Während die Fürsten um die
Vorherrschaft
streiten und die Rebellen
immer mehr Macht an sich reißen, versucht
der junge Kip, Gavins Sohn, das
Chaos, das um ihn herum tobt, zu überwinden.
Doch sein intriganter Großvater
entlässt ihn nicht aus seinen Krallen.
Der einzige, der den Frieden wiederherstellen
könnte, ist sein Vater Gavin. Doch
der ist nach dem Verlust seiner Magie
spurlos verschwunden …

<3 <3 <3

— 23GZamasu

Ende gut - alles gut? Das Ende dieses Bandes packt. Zuvor bewegt sich der Roman eher im oberen Durchschnitt.

— Librimania

Ich liebe diese Bücherreihe!

— Lupalii

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  • Rezensionen
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  • Zum Ende hin spannend

    Schattenblender

    Isbel

    10. June 2017 um 15:49

    Schattenblender hat mich im Gegensatz zu den vorherigen Bänden etwas enttäuscht. Ich fand es stellenweise sehr langatmig und erst die letzten Seiten konnten mich wirklich packen. Vor allem die Epiloge. Da ist mir wirklich die Kinnlade runtergefallen, weil ich das partout nicht glauben wollte. Ich bin gespannt, wie sich das in den kommenden Bänden erklären wird. Gerechnet hatte ich damit nicht. Auch weil es in meinen Augen nicht wirklich zum Charakter passt. Um das abzukaufen, brauche ich in den nächsten Bänden mehr Charaktereinblicke in betreffende Person. Was ich auch merkwürdig fand, war Zymuns Werdegang. Ich hatte mich die ganze Zeit gefragt, wieso seine Pläne und die von Andross so gut klappen. Schließlich haben Zymun genügend Leute in der Schlacht von Garriston gesehen. Vielleicht habe ich auch einfach die Erklärung überlesen. Manchmal war ich etwas unaufmerksam, wenn es mir zu langwierig wurde. Liv hat wieder zu wenig Raum bekommen, Gavin war für mich etwas zu jammerig und Kips Geschichte war etwas "unwirklich". Wer mich nicht enttäuscht hat, waren Karris, Teia und Eisenfaust. Teia würde ich momentan als meinen Lieblingscharakter betiteln. Mal sehen, ob das so bleibt. Der Farbprinz zeigt mehr und mehr sein wahres Gesicht, der Lichtbringer tritt in Erscheinung, wenn sich nicht alle irren und die Frage nach Orholams Existenz wird auch etwas klarer, aber gleichzeitig auch mysteriöser. Alles in allem bleibt der Werdegang der Geschichte ein großes Durcheinander, weil alle Personen ihre eigenen Wünsche und Ziele haben. Anstatt zusammen gegen den Farbprinzen und die erwachenden Götter in den Kampf zu ziehen, spielen sie weiterhin gegeneinander und wollen den Krieg für ihre Zwecke nutzen. Das sie dabei die Satrapien und die Chromeria aufs Spiel setzen wird von ihnen ungern eingesehen. Fazit Schattenblender nimmt zu den vorherigen Bänden ab und zeigt seine Stärke erst auf den letzten Seiten. Trotzdem lohnt es sich weiter zu lesen.

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  • Ende gut - alles gut?

    Schattenblender

    Librimania

    18. February 2016 um 15:39

    Hm. Ich bin hin und her gerissen. Eine gute Leistung? Ja- das mit Sicherheit. Aber sehr gut? Bis zum letzten Drittel des Buches hätte ich das nicht unterschrieben - obwohl es niemals langweilig geworden ist, zieht sich die Geschichte in die Länge. Sehr wahrscheinlich wäre es besser gewesen, Band 3 und 4 in einem zusammenzufassen und die etwas störenden Philosophierereien (jeweils nur wenige Sätze, zugegebenermaßen) auf hochsprachlichem Niveau zu beschränken. Das zeigt vielleicht das Können des Autors, trägt aber weder zur Charakterisierung der Figuren noch zur Handlung bei. Diese an sich ist gut durchdacht und gegen Ende nahezu rasant. Das letzte Drittel war wieder unglaublich fesselnd. Einige Entwicklungen lassen staunen - weshalb ich diese Reihe liebe. Anderes hingegen war nicht ganz so durchdacht - lieber mit einem Buch lange auf sich warten lassen (G. R. R. Martin, P. Rothfuss) und dann alles stimmig machen. Ich glaube nicht, dass ein jugendlicher Möchtegerncasanova als Teenager bereits ein derartig abfälliges Frauenverständnis hat, das nur auf jahrelangen Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht fußen kann. Da fehlen einfach die Jahre dazu. Wenn besagter Kotzbrocken sich tatsächlich - wie beschrieben - wochenlang, monatelang auf eine Frau konzentriert, dann KANN er rein mathematisch nicht dieses Verständnis haben. Nun gut. Das stört mich, da der Autor seine Figuren sonst sorgfältiger ausgestaltet. Auch, dass plötzlich einige Heldenaktionen gelingen (ja, ja, einer gegen zweihundert - kein Problem), während zuvor eher den Gesetzen der Logik gefolgt wurde (einer gegen zweihundert ist ein Problem!), ist nicht so ganz nachvollziehbar. Ärgerlich, der Autor hat mehr drauf. Da aber insgesamt wieder ein flüssiger, interessanter, unterhaltender, doch nicht einfach seichter Roman herausgegeben wurde, fallen die Mängel nicht ins Gewicht. Und der fiese Cliffhanger am Ende lässt hoffen, dass der nächster Band der inzwischen nicht mehr Trilogie oder Tetralogie sondern ??-logie wieder zu gewohnter actionreicher Qualität zurückführt.

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