Brent Weeks Schwarzes Prisma

(119)

Lovelybooks Bewertung

  • 124 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 11 Leser
  • 18 Rezensionen
(78)
(27)
(10)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schwarzes Prisma“ von Brent Weeks

Sein Leben ist eine Lüge, seine Macht nur geraubt … Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat, und von der Gefahr für dessen Leben. Doch um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren – und damit das Reich zerreißen. Denn sein Leben fußt auf einer Lüge, und seine Macht ist lediglich geraubt. Kann er diesen Preis bezahlen, um sein einziges Kind zu retten?

<3 <3 <3

— 23GZamasu
23GZamasu

Grandioser Auftakt zu einem Fantasyepos!

— Buchgespenst
Buchgespenst

nicht meins

— Pat82
Pat82

Eine fantasievolle neue Welt - mir fehlte eine sensiblere Einführung in die Funktionsweise der Magie - dennoch gut und lesenswert

— Lonileinchen
Lonileinchen

Sehr cool :) Die Idee ist krass ^-^

— Felicitas_Brandt
Felicitas_Brandt

die Schatten Trilogie hat mir um einiges besser gefallen

— Tamii1992
Tamii1992

Die Charaktere sind vielschichtig, die Geschichte überraschend und die Magie ganz anders. Wirklich absolut lesenswert!

— shavachan
shavachan

Spannend bis zur letzten Seite!

— Neichhorn
Neichhorn

Eine Super Idee, deren Potenzial leider nicht ausgeschöpft wurde. Viele Details, wenig Tiefgang.

— Annabel
Annabel

Interessante, zwielichtige Charaktere. Spannender Szenenwechsel und eine kreative, andere Art von Magie. Lesenswert!

— stefanie_sky
stefanie_sky

Stöbern in Fantasy

Wédora - Schatten und Tod

Viel Potential, leider nicht wirklich ausgeschöpft.

KaMaMi

Stadt der Finsternis - Unheiliger Bund

Kate is back! Und diesmal muss sie einige schwere Entscheidungen treffen.

I_like_stories

Darien - Die Herrschaft der Zwölf

Hier stimmt einfach alles, tolle Figuren, schöner Schreibstil und eine interessante Handlung. Ich hoffe auf einen 2 Teil :)

Sternlein

Constance Verity

Das Buch klingt wie ein irrer Trip - und genau das ist es auch!

I_like_stories

Isle of Seven (Siebenstern-Dilogie Band 1)

Der erste Teil der Dilogie fängt super an. Es wird nicht langweilig. Die Welt ist interessant und gar nicht so abwegig

Carina_Kriesten

FALLEN: Kein Abgrund ist tief genug

Grandioser Auftakt einer neuen Reihe!

Tina_Kiefer

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Schwarzes Prisma - Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    Katykate

    Katykate

    20. July 2017 um 07:09

    Handlung & UmsetzungDer Einstieg ist sehr mysteriös mit düsterer Stimmung. Man lernt als allererste Kipp kennen, der nach Schätzen eines vergangenen Krieges sucht. Bei dem Wort Granate musste ich einmal kurz stutzen, weil es auf ein moderneres Buch schließen lässt, als ich erwartet hatte, doch der Eindruck trügt.Schon zu Beginn werden viele unbekannte Begriffe genannt, was mich sehr verwirrt hat. Doch nach und nach werden sie geklärt und man bekommt einen besseren Eindruck von der Welt, die mit diesem Buch geschaffen wurde.Zudem ist der Anfang etwas langwierig und zieht sich, eine Auseinandersetzung verläuft sich über mehrere Kapitel. Diese Auseinandersetzung ist natürlich spannend, doch durch die Länge verliert sie etwas von dieser Spannung. Auch im weiteren Verlauf des Buches zieht sich die Handlung ab und zu etwas, bietet gleichzeitig aber auch viel Spannung. Die Idee mit den Farbwandlern finde ich grundsätzlich toll und interessant. Die gesamte geschaffene Welt mit den unterschiedlichen Ländereien, der Weißen und dem Prisma finde ich toll und sie hat mir gut gefallen.CharaktereKipp ist ein etwas anderer Protagonist. Er ist dicklich, etwas unbeholfen und hat nichts von diesen gewöhnlichen, altbekannten Protagonisten. Er hat sogar Mitleid in mir hervorgerufen, weil er eine so schreckliche Mutter hat. Deshalb hatte ich anfangs auch das Gefühl, dass er sich selbst nichts zutraut und sich nicht wertschätzt.Sein Vater Gavin ist da ganz anders. Er ist ein einfallsreicher, schlagfertiger Mann, was seiner Position als Prisma auch sehr behilflich ist. Dennoch ist er auch sehr misstrauisch und argwöhnisch. Er fühlt sich nicht einmal in seinen eigenen vier Wänden vollkommen sicher.SchreibstilDer Schreibstil ist einfach gehalten und glänzt durch seine Reduziertheit. Es gibt keine vielen Ausschmückungen. Das macht es sehr einfach, das Buch zu lesen, und bietet mal eine schöne Abwechslung.FazitObwohl ich dem Highfantasy-Genre doch entwachsen bin, hat mir dieses Buch recht gut gefallen. Die Idee ist toll und auch wenn es sich für mich etwas gezogen hat, war es sehr spannend.

    Mehr
  • Wahrheit und Schein

    Schwarzes Prisma
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    25. February 2017 um 12:57

    Der Krieg des Falschen Prismas ist Vergangenheit und doch bedroht er erneut die Gegenwart. Viel Hass schwelt noch in den Gemütern, viel Machtgier versucht ahnungslose Gemüter auszunutzen und auf zu vielen Lügen ist die Gegenwart gebaut. Jetzt beginnt das kunstvolle Gespinst von Gavin Guile, dem siegreichen Prisma, zu bröckeln. Seine Tage sind gezählt, auch ihnen dass König Garadul einen Feldzug gegen ihn anstrengt. Da erfährt er von seinem Sohn und Gavin weiß, dass sein Kampf ganz anders verlaufen wird. Ein neuer Krieg steht vor der Tür, der alle Lügen zerschmettern wird. Ein bildgewaltiger Auftakt zu einem mitreißenden Fantasy-Epos. Gut und Böse ist nicht zu unterscheiden, mit jeder Seite schwankt der Leser welcher Figur er noch glauben soll, denn immer wieder bricht der so kunstvoll aufgebaute, scheinbar feste Boden der Geschichte auseinander. Lebendige Charaktere und immer wieder faszinierende neue Facetten ziehen den Leser in ihren Bann. Der originelle Magierorden, basierend auf einer Zauberkraft aus Farben, ist nur ein Element der großartigen neuen Welt. 800 Seiten fliegen nur so vorbei. Der nächste Band wird ganz sicher noch einmal alle vernichten, was der Leser sich als Gewissheit aufgebaut hat. Ein großartiges Fantasy-Epos, bei dem ich sofort zum nächsten Buch greifen werde. Eine warme Leseempfehlung für alle Fantasyfans!

    Mehr
    • 2
  • Gelungener Start der Saga

    Schwarzes Prisma
    Isbel

    Isbel

    31. May 2016 um 18:35

    Erster Satz "Kip kroch in der Dunkelheit auf das Schlachtfeld zu."   Inhalt Sein Leben eine Lüge, seine Tage gezählt ... Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat und dieser in großer Gefahr schwebt. Um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren - und damit das Reich zerreißen ...  Meine Meinung Zu diesem Buch bin ich gelangt, weil ich zuvor die Nachtengel-Trilogie (auch Schatten-Trilogie genannt) von Brent Weeks gelesen hatte und davon total begeistert war. Brent Weeks hat es durch seinen Schreibstil und der Art wie er seine Geschichten aufbaut, geschafft unter meine Lieblingsautoren zu wandern. Die Erzählperspektive ist die des eingeschränkten auktorialen Erzählers. Die Hauptpersonen in Schwarzes Prisma sind Gavin Guile und sein Bastardsohn Kip.  Aber auch weitere Personen wie zum Beispiel Liv und Karris gehören zu den auserwählten Personen, durch die der Autor die Geschehnisse schildert. Dadurch ist der Leser an so gut wie allen wichtigen Handlungsorten dabei, und weiß dadurch mehr als die Hauptpersonen. Das Land, in dem die Geschichte spielt, besteht aus sieben Satrapien (Ländern) und der Chromeria. Die Satrapien werden von einem Satrapen verwaltet und beherrscht (etwa wie ein König, nur mit geringerer Macht). Über allem steht die Chromeria mit dem Lord Prisma. Das Prisma ist die mächtigste magische Person und religiöses sowie weltliches Oberhaupt.  Das Magiesystem beruht auf Licht. Magische Menschen, sogenannte Wandler oder Chromaten, können aus farbigen Licht Luxin wandeln. Ein Stoff, der zu den unterschiedlichsten Dingen eingesetzt werden kann. Dabei hat jede Farbe eine besondere Eigenschaft. Wandler können jedoch nur auf bestimmte Farben des Spektrums zugreifen von ultraviolett bis infrarot. Je nachdem wie viele Farben ein Wandler beherrscht ist er ein Mono-, Bi- oder Polychromat. Zum Wandeln wird farbiges Licht oder ein farbiger Gegenstand gebraucht, sodass Wandler bei Abwesenheit ihrer Farbe oder im Dunkeln machtlos sind. Einzig allein das Prisma, welches ein Vollspektrumpolysuperchromat ist, kann weißes Licht zum Wandeln benutzen. Des Weiteren hat er die einzigartige Fähigkeit die Magieströme im ganzen Land zu spüren, um die Farben im Gleichgewicht zu halten. Was ihn auch so wahnsinnig wichtig und unersetzbar macht. Allerdings hat ein Prisma, sobald er jede Farbe beherrscht nur noch sieben, vierzehn oder einundzwanzig Jahre zu leben. Zumindest hat es keiner länger geschafft und auch weiß niemand wieso das so ist. In das Magiesystem wird der Leser nach und nach eingeführt. Zum größten Teil über Kip, der als neuer Schüler in die Chromeria kommt und wie der Leser so gut wie nichts weiß. Auch werden magierelevante Dinge öfter während der Handlung wiederholt, weil ein so komplexes System nicht auf einmal im Kopf bleibt.  Gavin ist das Lord Prisma und sehr schwer einzuschätzen. Seine Vergangenheit und sein gegenwärtiges Leben sind voller Spannungen, Krieg und bringen ihn ständig an seine Grenzen. Er ist ein sehr vielschichtiger Typ und ich mag ihn, aber ich denke, dass er noch viel für mich bereit hält und ich als Leser nicht alle seine Entscheidungen mittragen werde. Schon jetzt kann ich ein paar Dinge zwar nachvollziehen, aber nicht für gutheißen. Aber ich denke, das ist es, was ich an Gavin liebe. Das er eben nicht, der strahlende Held ist, für den ihn alle halten, sondern das er wirklich sehr dunkle Geheimnisse hat. Kip hat eindeutig die Gene der Guiles. Ein sehr helles Köpfchen, allerdings mit der Gabe zum falschen Zeitpunkt das Falsche zu sagen und sich damit in Schwierigkeiten zu bringen. Er wurde früher sehr gemobbt, weil er übergewichtig ist. Das hat sein Selbstvertrauen natürlich etwas geschadet, aber wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann verfolgt er es mit allen Mitteln. Und er möchte, dass sein Vater und Liv auf ihn stolz sind. Da der erste Band nicht viel in der Chromeria spielt, bin ich wirklich gespannt wie Kip sich dort behauptet und weiterentwickelt. Als Bastardsohn des Lord Prismas wird von ihm zum einen viel erwartet werden, zum anderen wird es ihn sicherlich zum Gegenstand der Intrigen machen. Das ganze politsche System beruht nämlich auf Intrigen, Erpressungen und dem Wunsch sich selbst höher zu stellen, egal was es kostet. Und dann gibt es auch noch Karris und Liv, die meiner Meinung nach, noch bedeutende Rollen spielen werden. Und ich hoffe, dass man als Leser bei ihnen bleiben wird. Zur Handlung mag ich gar nicht so viel schreiben, weil ich dann wahrscheinlich zu viel verraten würden. Und spoilern will ich ja auf gar keinen Fall. Die Haupthandlung ist der drohende Krieg mit einem der Satrapen und dem Herausfinden,  wer da alles seine Finger im Spiel hat und wie man einen Krieg vermeiden könnte. Allerdings wird sehr schnell klar, dass das gar nicht so einfach ist. Die Handlung ist unglaublich vielschichtig. Ist ein Problem gelöst, tauchen fünf neue auf. Als Leser weiß man natürlich mehr und ich hätte Gavin und Kip sowie Liv und ihren Vater sehr gerne geschüttelt und angeschrien, dass sie miteinander reden sollen und vor allem richtig zuhören. Das hätte einige Dinge verhindert und andere einfacher gemacht. Was zum Ende hin bezüglich des Krieges und der Leute, die da ihre Finger im Spiel haben, herauskommt, lässt so viele Fragen entstehen, dass ich gar nicht anders kann als weiterzulesen.    Ich empfehle, dass Buch jedem, der Lust auf eine gute Fantasystory mit einem komplexen Magiesystem hat. Der nicht zimperlich ist, wenn es um harte Entscheidungen geht und der in eine Welt voller Intrigen eintauchen will, wo kaum etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Mehr
  • Viele Details, wenig Tiefgang.

    Schwarzes Prisma
    Annabel

    Annabel

    10. February 2016 um 13:52

    Dieses Buch hätte anfangs das Potenzial gehabt, eines meiner Lieblingsbücher zu werden. Schade, dass es zum Ende hin so abgeflaut ist... Kip, ein dicker Junge, der seine unliebsame Mutter in einem Feuer verloren hat, trifft gerade im rechten Zeitpunkt auf seinen Vater, das Prisma. Und damit beginnt für ihn ein neuer (Leidens-/) Lebensweg. Er selbst ist ungeschickt, schwächlich und nicht gerade ein Vorzeigeheld. Gavin (sein Vater) hingegen ist eine mächtige und geachtete Persönlichkeit. Er wirkt sehr berechnend, etwas kühl und deswegen passt es in meinem Augen wirklich absolut nicht, dass Liv, eine nervige Nebenprotagonistin, ihn als zauberhaft bezeichnet. Kip muss sich logischerweise in vielem erst einmal bewähren, denn sein neues Leben verlangt ihm einiges ab. Es entwickelt sich also eine perfekte tragische Familiengeschichte. Dieses Buch ist sehr bunt, allein schon durch das Wandeln von Farben, das viele Personen in dieser Welt betreiben können und die genauen Beschreibungen ihrer Magie, wird eine gewisse Abwechslung und Vitalität gehalten. Leider geht auch dieser Pluspunkt schnell verloren, da vieles sehr detailliert beschrieben wird und ich beim Lesen immer wieder das Gefühl hatte, ein Lehrbuch vor mir liegen zu haben, statt einer Geschichte. Auch die Charaktere sind trotz teils familiärer oder freundschaftlicher Beziehungen sehr distanziert voneinander. Es ergab sich für mich kein Gefüge, keine Beziehungen zwischen ihnen. Eine genauere Beschreibung der Welt hätte ich mir auch gewünscht. Es wird viel von Politik und Problemen geredet, von der Magie und den Farben, aber in meinem Kopf konnten selten Bilder und somit kaum Intensität entstehen. Ich muss zugeben, das sind auch alles Gründe, warum ich immer Seiten nur überflog, je näher ich dem Ende kam. Es blieb keine Spannung da und die größte Überraschung wurde schon in der Mitte des Buches offenbart. Für mich folgen nur viele eher belanglose Geschehnisse. Der Schreibstil des Autors ist auch nicht wirklich etwas Besonderes. Er lässt sich leicht lesen und ich bin selten über eine Stelle „gestolpert“, und doch gibt es keinen wirklichen Wiedererkennungswert. Da ich aber weiß, dass „Schwarzes Prisma“ eigentlich sehr viele Leute begeistert und auch sehr gute Bewertungen hat, könnte ich mit meiner Meinung auch recht allein stehen. Fazit: Eine sehr neue Idee von Magie. Leider ist durch zu viele Details und wenig Tiefgang das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft wurden. Diese fast 800-Seiten Geschichte hätte locker auf 300 Seiten gepasst.

    Mehr
  • Das Geheimnis des Gavin Guile

    Schwarzes Prisma
    stefanie_sky

    stefanie_sky

    04. January 2016 um 00:54

    Titel: Schwarzes Prisma Original-Titel: Black Prism (01 The Lightbringer) Autor: Brent Weeks Taschenbuch: 800 Seiten Verlag: Blanvalet Preis (Buch): 15,00 € Preis (ebook): 11,99 € INHALT: Gavin Guile herrscht als Lord Prisma in der Chromeria über die 7 Satrapien. Wegen seiner Gabe jegliche Farbe des Lichtspektrums zu wandeln wird er von den meisten hochgeehrt. Allerdings hat Gavin vorrausichtlich nur noch 5 Jahre zu leben. 5 Jahre, in denen er noch einige hochgesteckte Ziele erreichen will. Als hätte er nicht bereits genug Probleme, erfährt er plötzlich von seinem unehelichen Sohn Kip. Es erscheint ihm wichtig ihn kennen zu lernen, doch welche Geheimnisse verbirgt Gavin vor der Welt? Ist er wirklich der, den die Leute in ihm sehen? Wie viel an ihm ist Lüge und wie viel die Wahrheit? MEINE MEINUNG: Ich habe lange überlegt, ob ich diese Reihe beginnen soll oder nicht. Highfantasy ist für mich immer ein zweischneidiges Schwert. Manchmal kann es sehr packend und spannend für mich sein, dann aber wiederum kann es mich schnell zu Tode langweilen. Ich selbst bin kein Fan davon, wenn in einem Buch eine ewig lange Reise erläutert wird, die hin und wieder mit epischen Kampfszenen aufgelockert wird. Zum Glück ist dies in diesem Roman nicht so der Fall. Gut, ein paar Kampfszenen gibt es (vor allem zum Ende hin) schon, aber es hält sich noch alles in Grenzen. Sonst muss ich sagen, dass mich die Story nahezu von Anfang an begeistert hat. Lediglich die Farbmagie hat mich zunächst verwirrt und tut es wahrscheinlich immer noch etwas. Dennoch empfand ich die Art der Magie größtenteils als eine sehr gute Idee. Vielleicht hätte man jedoch hier und da bei der Umsetzung noch feilen können. Zwar merkt man, dass Brent Weeks sich hier viel mit der physikalischen Lehre von Licht beschäftigt hat, dennoch war es für mich doch teilweise etwas schwierig mir das alles so genau vorzustellen. Anders erging es mir mit den Charakteren, die allesamt ihre Ecken und Kanten hatten und daher sehr plastisch wirkten. Ich konnte mit fast allen mitfiebern und habe mich ziemlich oft aufgeregt sobald ein Setting-Wechsel war, wenn es gerade spannend wurde und man wissen wollte was mit dem jeweiligen Charakter gerade geschieht. Auch der Schreibstil ist flüssig zu lesen und ich hatte soweit keine Probleme darin einzutauchen und mich von den Worten in eine andere Welt tragen zu lassen. Wer jedoch eine Fantasy mit viel Action und Wesen wie Orks oder auch Elben erwartet wird hier eher enttäuscht werden. Auch andere Fabelwesen sucht man hier vergebens. Einzig und alleine die Farbwichte geben der Story einen zusätzlichen mysteriösen Touch. Dies sind einstige Farbwandler, die sich in ihrer Gabe verloren haben und sich dadurch auch äußerlich verändert haben. Sonst geht es hier mehr um Intrigen, Entschlüsseln von Geheimnissen und politische Machtkämpfe. Klingt vielleicht nicht komplett neu, aber einen Blick sollte man riskieren. Man wird überrascht werden. CHARAKTERE: Gavin Guile Gavin Guile ist die Hauptfigur das Romans und bildet somit den Kern der Handlung. Als vermeintlich einziges lebendes Prisma ist er das Oberhaupt der Chromeria, des politischen und religiösen Stützpunktes von Brent Weeks' Welt. Er beherrscht alle Farben des Spektrums und kann diese somit wandeln, sprich Lichtenergie umformen und in andere Materie transformieren (um es knapp zu beschreiben). Ihm ist es zudem zu verdanken, dass der damalige Bürgerkrieg unter den sieben Satrapien ein jähes Ende fand. Dass dadurch der Frieden jedoch lange nicht gewährt ist, ist für ihn glasklar. Wenn er will kann er sehr charismatisch wirken, neigt aber auch gleichzeitig sehr zu einigen sarkastischen und zynischen Sprüchen. Er wirkt nicht gerade schüchtern. Dennoch würde ich ihn eher als Einzelkämpfer bezeichnen, auch wenn er sich hin und wieder unters Volk mischt und hilft. Über sich persönlich gibt er im Grunde auch nicht viel preis - was nicht verwunderlich ist. Schließlich verbirgt er einige Geheimnisse, die ihm das Leben zur Hölle machen könnten, wenn die falschen Leute davon erfahren. Bis jetzt weiß ich nicht, ob ich ihn sympathisch finde; was allerdings nicht negativ gemeint ist. Gavin ist auf jeden Fall ein interessanter und vielschichtiger Charakter, bei dem es Spaß macht mehr über ihn zu erfahren. Kip Guile Kip Guile mag zunächst wie das Gegenteil von Gavin erscheinen. Er ist tollpatschig, nicht gerade schlank und somit immer dem Spott anderer ausgesetzt. Er selbst hält sich für einen Versager. Seine drogensüchtige Mutter ist ihm dabei auch nicht gerade eine große Hilfe ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen. Als er schließlich erfährt das Gavin Guile, das Prisma persönlich sein Vater ist fällt er aus allen Wolken. Wie kann jemand wie er mit jemanden wie ihm verwandt sein? Doch auch Kip entpuppt sich bald als Farbwandler mit besonderen Fähigkeiten und tritt schon bald seine Aufnahmeprüfung in der Chromeria an. Der mysteriöse Gefangene Gleich zu Beginn lernen wir auch noch einen geheimnisvollen Gefangenen kennen, der seit Jahren von Gavin in einem Kerker festgehalten wird. Nur warum? Während der Gefangene zwischen Dunkelheit und Gestank fast wahnsinnig wird, erfahren wir als Leser Stück für Stück mehr über seine Geschichte. Weitere Charaktere Zudem gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die ich größtenteils gespannt verfolgt habe. Zum einen wäre da noch Aliviana Danavis. Sie ist in der gleichen Stadt wie Kip aufgewachsen und sein heimlicher Schwarm. Liv ahnt bereits etwas von seinen heimlichen Gefühlen, scheint aber selber kein Interesse an ihm zu haben. Sie selbst hat auch andere Sorgen, als an Liebe oder auch nur Freundschaften zu denken. Des Weiteren lernt man Karris Weißeiche kennen, die dem Prisma als Schwarzgardistin nicht nur dient, sondern auch eine engere Beziehung zu Gavin führte. In ihrem Wesen wirkt sie zunächst kühl, burschikos und irgendwie unnahbar. Erst spät erfährt man mehr über sie und kann sich besser in sie hinein versetzen. Am Anfang hatte ich doch ein paar Schwierigkeiten mit ihr, während ich Liv direkt ins Herz geschlossen habe. PRO&CONTRA: + vielschichtige und unterschiedliche Charaktere + eine interessante Hauptfigur, die ein wenig undurchsichtig erscheint + abwechslungsreiche Handlungsorte + eine neue Art von Magie, die auf der physikalischen Lehre des Lichts basiert + Spannende und fesselnde Wendungen + unterhaltsame Dialoge mit einer Portion schwarzem Humor - einige Handlungen werden zu kurz beschrieben und wiederum andere zu sehr - einige Ansätze hätten für weitere spannende Twists sorgen können, die (bisher) nicht genutzt worden sind - zwischendurch viele Wiederholungen - man muss bei der Erklärung der Magie konzentriert lesen, um folgen zu können - teilweise verwirrende Verwendung der Magie DRAMATURGIE: Spannung: 4,5/5 Schattenfedern Action: 3,5/5 Schattenfedern Drama: 4/5 Schattenfedern Romance: 1,5/5 Schattenfedern Humor: 4/5 Schattenfedern Anspruch: 3,5/5 Schattenfedern WERTUNG: Cover/Gestaltung: 2,5/5 Schattenfedern Charaktere: 4,5/5 Schattenfedern Schreibstil: 4/5 Schattenfedern Handlung: 4/5 Schattenfedern Lesespaß: 4/5 Schattenfedern FAZIT: Komplexe Charaktere und eine neuartige Art von Magie mit Schwächen und Stärken. Zudem eine wendungsreiche Storyline, die einen bis zum Ende mitfiebern lässt. Gut gemeinte 4 Sterne. Weitere Rezensionen auf: http://schattenfederlein.blogspot.de/

    Mehr
  • Fantastische Reise in eine magische Welt voller Magie, Intrigen und Liebe

    Schwarzes Prisma
    nickypaula

    nickypaula

    02. December 2015 um 12:24

    Heute möchte ich euch ein neues Fantasybuch vorstellen. Der Auftakt einer bislang 4-teiligen Reihe. Normalerweise lese ich ja weniger Romane, die von Männern geschrieben werden. Oft ist es so, dass ich  mich den Buch von männlichen Autoren nicht sooo verbunden fühle, wie bei Frauen. Aber es gibt immer Momente, in denen es Ausnahmen gibt und dieses Buch ist ein solches. Durch die liebe Lisa entdeckt, wagte ich mich an den ersten Teil der Lichtsage heran und tastete mich langsam in der Geschichte vor. Der Einstieg war schön düster und interessant, aber leider auch ein kleines bisschen zu lang. Man beginnt mit Kipp, einem 15-jährigen Jungen, der eine drogenabhängige Mutter hat, die man nur als schrecklich bezeichnen kann. Kipp ist auch nicht der typische Protagonist, wie wir ihn aus zahlreichen Büchern kennen. Er ist tollpatschig, damit auch etwas unbeholfen und natürlich für viele VIEL zu gewöhnlich. Aber er hat ein gutes Herz und auch wenn seine Freunde ihn verspotten und seine Mutter keine Ahnung hat, wie man Liebe ausdrückt, kämpft er sich durchs Leben. Dann gibt es da noch Gavin. Gavin ist der große, mächtige Lord Prisma, der versucht ein Land, welches sich im Streit miteinander befindet, zu festigen und zu halten. Leider hat er nur noch 5 Jahre zu leben und fühlt sich egal wo er ist, nicht wirklich sicher. Nicht mal in seinem eigenen Heim.  Dennoch soll eine Information sein Leben noch mehr auf den Kopf stellen, denn er erfährt, dass er einen Sohn hat - Kipp. Und so beginnt der Kampf darum, Kipp am Leben zu erhalten und zu schützen und gleichzeitig ein Reich aufrecht zu erhalten, damit es sich nicht selbst zerstört. Das Buch hat viele actionreiche Szenen - einer Tatsache, der man sich auf alle Fälle bewusst sein sollte. Hinzukommt, dass das Magiesystem im Buch sehr umfangreich ist. Das beginnt schon beim komplexen Gebilde der Farb-Magie, in der Magie hier dargestellt wird. Die schwächeren Magier können nur eine Farbe wirken, stärkere und damit gefährlichere Magier natürlich mehrere, was manchmal dennoch etwas verwirrend sein kann, wenn der Autor nur noch von Farben spricht. Nichts desto trotz ein tolles Buch und gut ausgearbeitet. Ein Blick hinein lohnt sich also wirklich. Ach und die letzte Worte der Vorwarnung - nicht das jemand meint, ich hätte ihn nicht gewarnt. Das Buch hat einen mächtigen Cliffhanger ;)  Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! eure Nicky von Nickypaulas Bücherwelt                             zur Videorezension geht es wie immer hier entlang

    Mehr
  • Brent Weeks: »Schwarzes Prisma«

    Schwarzes Prisma
    Yurelia

    Yurelia

    Ich bin begeistert. Dieses Buch hat mich total beeindruckt. Und ich will am liebsten die anderen Bücher der Reihe lesen. Sofort. Es überzeugt auf ganzer Linie. Eine unglaubliche Geschichte, wie ich sie in der Art und Weise noch nie zuvor gelesen habe. Nicht in den 23 Jahren, die ich nun schon lese. Figuren, die alle Ecken und Kanten und Fehler haben und die eigentlich alle sehr sympathisch sind. Ich habe keinen wirklichen Charakter gehabt, den ich verabscheue. Keine Figur ist perfekt. Und das liebe ich so sehr. ♥ Die Geschichte beginnt mittendrin. Es gibt eine düstere Vorgeschichte, die immer wieder angesprochen wird. Man wird in die Zeit danach in die Geschichte katapultiert und versteht erst einmal gar nichts. So als wäre man durch ein Buch in eine fremde Welt gereist und müsste diese Welt erst einmal richtig kennenlernen. ;D Aber nach und nach kapiert man immer mehr. Selten habe ich eine Geschichte wie diese gelesen, die mich so oft überrascht... Wirklich gar nichts fand ich voraussehend. Jede Wendung in der Geschichte war für mich total überraschend und ließ mich fassungslos gucken oder mir die Kinnlade fast ins Buch knallen. XD Beeindruckend, wie das der Autor geschafft hat, mich immer dann zu überraschen, wenn er es wollte. Ich will davon mehr! Ich weiß nicht, wie die anderen Bücher der Reihe sind, aber es könnte durchaus sein, dass sie das Zeug dazu hat, eine meine liebsten Reihen zu werden. :) Der Schreibstil des Autors ist eine gesunde Balance aus Details, Humor und Ernsthaftigkeit. Spannung pur. Sogar dann, wenn eigentlich nicht viel passiert. Langatmigkeit sucht man in diesem Buch vergeblich. Ich muss nicht erwähnen, dass ich teilweise das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, oder? XD Mein Fazit: Perfekte, erwachsene Fantasy-Geschichte mit überraschenden Wendungen, sympathischen und realistischen Charakteren. Leseschatz. Pageturner.

    Mehr
    • 3
    Yurelia

    Yurelia

    09. September 2015 um 06:59
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    Paulina95

    Paulina95

    13. June 2013 um 19:40

    Schon länger habe ich damit geliebäugelt, "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks zu lesen, doch irgendwie kam immer irgendetwas dazwischen. Als ich nun in Ermangelung eines anderen Lesestoffs auf das Buch zurückkam (Weeks' Schatten-Trilogie habe ich bereits vor längerer Zeit verschlungen und geliebt), habe ich mir wirklich gedacht: Was für ein Glück, dass ich dieses Buch jetzt doch gelesen habe! Denn "Schwarzes Prisma" ist ein Fantasyroman, den ich jedem Fan des Genres nur empfehlen kann und der diesem eine ganz neue Perspektive verleiht - er bietet so viel mehr, als der Klappentext verspricht (diesen fand ich persönlich nicht so ansprechend). "Schwarzes Prisma" hat mich wirklich umgehauen. Ich habe selten (und ich lese sehr viel Fantasy) ein so phantastisches Buch gelesen! Hier stimmt einfach alles. Weeks' Charaktere sind unglaublich sympathisch, liebevoll gestaltet und können vom Leser einfach nur gemocht werden. Kip, als der fünfzehnjährige, unerfahrene, tollpatschige, dicke Junge, ist ein Sympathieträger und Antiheld, der seinesgleichen sucht - man muss ihn einfach süß finden und leidet bei jeder Peinlichkeit, die ihm widerfährt, mit. Auch Gavin, der auf den ersten Blick perfekt scheint, hat seine Schwächen und dunklen Seiten, deren Geheimnis im Laufe des Buchs nach und nach gelüftet wird, so dass nie Langeweile aufkommt (hier spielen auch viele unerwartete Wendungen eine Rolle). Aufgrund des Alters der auftretenden Charaktere, sowohl jugendliche als auch erwachsene, spricht der Roman auch Leser unterschiedlichen Alters an. Allerdings sollte dazu gesagt werden, dass der Brutalitätsgrad relativ hoch ist (es geht teilweise ziemlich blutig zu) und der Roman deshalb für jüngere Leser möglicherweise ungeeignet. Auf der anderen Seite führt dies zu vielen rasanten Action/Kampf/Schlachtszenen, die vor allem zu Beginn und Ende des Romans einen größeren Raum einnehmen. Das Besondere hierbei ist, dass Weeks eine vollkommen neue Art der "Magie" erfunden hat (mir war sie jedenfalls neu - und das als Fantasy-Vielleser). In der Welt von "Schwarzes Prisma" gibt es so genannte Wandler, die Lichtfarben materialisieren können (mehr möchte ich hier auch nicht verraten). Da kann ich nur sagen: Hut ab, bei so viel Einfallsreichtum! All dies erstreckt sich über zahlreiche Erzählstränge, die hin und wieder zusammenfinden. Das ist am Anfang etwas verwirrend, aber nach den ersten Kapiteln findet man sich relativ schnell problemlos zurecht. Ganz kurz noch etwas zum Schreibstil: Brent Weeks hat eine sehr direkte Art zu schreiben, er bringt die Dinge (oft auch schonungslos) auf den Punkt, was unter anderem dazu beiträgt, dass seine Bücher so packend, mitreißend und fesselnd (und manchmal auch schockierend realistisch) sind. Besonders bewundernswert ist seine Fähigkeit, actionreiche mit ruhigeren, auch gefühlsbetonten Szenen abzuwechseln, ohne, dass ein Szenentyp im Vergleich zum anderen abfallen würde. Er brilliert in beiden Bereichen gleichermaßen. Sehr gelungen sind auch die intelligenten und zum Teil humorvollen Dialoge zwischen den Charakteren, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen. Fazit: "Schwarzes Prisma" ist ein Roman für jeden, der etwas düstere, realistische Fantasy mit überraschenden Wendungen und teilweise hinterhältigen, intriganten Charakteren mag. Für Fans von Erwachsenen-Fantasy ein Muss!

    Mehr
  • Lichtbrecher

    Schwarzes Prisma
    K-chan

    K-chan

    14. April 2013 um 17:51

    Kip ist mit seinen 15 Jahren mitten in der Pubertät und unter seinen Altersgenossen nicht gerade der beliebteste in der kleinen Stadt in dem Teil des Landes, der auch nicht der beliebteste ist. Die Chromeria, bestehend aus Farbwandlern, Menschen die verschiedene Facetten des Lichtes aufspalten und in Luxin umwandeln können, beherrschen die sieben Satrapien und die Menschen. Während die meisten Wandler nur eine und in selteneren Fällen auch zwei oder mehr Farben wandeln können, so gibt es jedoch nur einen Menschen, der in der Lage ist, das gesamte Farbspektrum abzudecken: Das Prisma. Und das ist Gavin Guile, der ausgerechnet dann zu Kips Stadt beordert wird, als diese vom widerwilligen König Garadul zerstört wird, der sich nicht weiter der Chromeria unterwerfen will. Als Gavin und Kip sich begegnen wird klar, dass diese Begegnung für beide ihre Konsequenzen haben wird und Gavin dazu bringt, vielleicht seine größten Geheimnisse offenbaren zu müssen. Sobald man das mit dem Farbwandeln erst einmal verstanden hat, ist es eigentlich gar nicht so schwer, zu verstehen, was die Charaktere tun. Und da Kip es auch erst im Laufe des Buches lernt ist man auch nicht ganz so verloren, wie es zu Beginn den Anschein zu haben scheint. Dennoch kann es nicht schaden, ein gewisses physikalisches Grundwissen darüber zu haben, wie Farben gesehen werden. Denn es wird zwar erklärt und auch wie ich finde sehr richtig und anschaulich, aber ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob es für jeden so klar wird, wenn man es nur lesen kann. Aber das mal am Rande. Zwischenzeitlich fand ich auch, dass die Geschichte sich etwas hinzog, bis dann der große Kampf irgendwann einmal in Gang gesetzt wird und der scheint sich dann auch ewig hinzuziehen, weil man so viele Charaktere an unterschiedlichen Standorten ihre Geschichte erzählen lässt. Hier und da wirklich etwas lang. Davon aber einmal abgesehen war für mich sowieso die größte Bombe schon nach etwa 100 Seiten geplatzt. Und als die dann platzte und man wirklich erst mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf dasaß und sich dachte: “Was?!” machte es der Autor einem nicht leichter, indem er dann noch Verwirrung schürte. Ja, es ist schwierig das zu erklären, wenn man nichts verraten möchte. Aber sagen wir einfach: Wenn man gerade ein Verwechslungsspiel anfängt, dann ist es nicht gut, wenn man auch noch alles andere auf einmal wechselt und man sich nach 10 Seiten dann fragt, wer denn nun wer und wieso und überhaupt ist. Gut, das hat sich nach ein paar Seiten dann auch wieder erledigt und gesetzt und ab da ist dann auch alles in Ordnung. Aber ich denke, dass ich wirklich fünf Seiten lang nicht begriffen habe, wer denn da nun wirklich wer sein soll. Und das sind Frustmomente, die man glaube ich vermeiden könnte. Ansonsten bin ich natürlich absolut neugierig, wie die Trilogie weiter und ausgehen wird. Ganz grobe Vermutungen habe ich natürlich schon, aber wer weiß, wer weiß… Zumal ich doch einige kleinere Parallelen zum früheren Werk Weeks sehe, der Nachtengel Trilogie. Die magische Zahl sieben, Farben, ein armer Waisenjunge, der aufgenommen wird und lernt, viele verzwickte Beziehungen. Und Charaktere, die sich auch mal selber schelten. Die merken, dass sie Fehler begehen, wenn sie sie bereits begangen haben und es manchmal doch nicht lernen wollen. Wie im echten Leben. Also eigentlich recht authentisch.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    vormi

    vormi

    08. September 2012 um 02:42

    Da ich dieses Buch abwechselnd als Hörbuch und als Buch gelesen/gehört habe, schreibe ich hier kurz was zum Hörbuch. Darunter ist dann die "normale" Buch-Rezi. Mir hat dieses Buch auch als Hörbuch sehr gut gefallen. Obwohl die neue Art der Magie, das wandeln, teilweise etwas schwer zu verstehen war. Ich war mehr als einmal froh, im Buch nochmal zurückblättern und nachlesen zu können. Ich stelle es mir gerade auch bei dieser ungewöhnlichen neuen Fantasywelt schwierig vor, nur das Hörbuch zu hören. Ich war froh, daß ich beides hatte. So konnte ich für mich die richtige Mischung austüfteln. Grundsätzlich ist das Hrbuch gut gemacht und hervorragend vorgelesen. Ein toller Auftakt zu einer High-Fantasy-Saga. Man muß bei diesem Buch sehr aufpassen, denn es gibt ganz neue Arten von Magie. Und zwar werden dafür Farben gewandelt, in bestimmte Gegenstände. Es ist Brent Weeks ein weiteres Mal gelungen, eine komplexe, interessante, neue Welt zu erschaffen. In Kurzform ein kleines Beispiel wie diese neue Magie funktioniert. Wenn man zb ein Rotwandler ist braucht man nur eine weiße Wand, dann setzt sich der Wandler eine spezielle für ihn angepasste rote Brille auf und kann sich nützliche Gegenstände und Dinge wandeln. Und so muß man beim lesen genau aufpassen, wer wann wieviel wandeln kann. Hauptsächlich geht es um das Prisma Gavin. Also ein sehr mächtiger Herrscher, der alle Farben wandeln kann und dadurch mächtiger ist als alle anderen. Er ist in der Geschichte der Dreh- und Angelpunkt. Brent Weeks gelingt es wie schon in der Schatten-Triologie, die Spannung gleichmäßig hoch zu halten. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band. Ich hoffe, in dem gibt es dann eine kurze Widereinführung, damit man sich nach einer Lesepause nicht wieder so schwertut.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    vormi

    vormi

    08. September 2012 um 02:26

    Ein toller Auftakt zu einer High-Fantasy-Saga. Man muß bei diesem Buch sehr aufpassen, denn es gibt ganz neue Arten von Magie. Und zwar werden dafür Farben gewandelt, in bestimmte Gegenstände. Es ist Brent Weeks ein weiteres Mal gelungen, eine komplexe, interessante, neue Welt zu erschaffen. In Kurzform ein kleines Beispiel wie diese neue Magie funktioniert. Wenn man zb ein Rotwandler ist braucht man nur eine weiße Wand, dann setzt sich der Wandler eine spezielle für ihn angepasste rote Brille auf und kann sich nützliche Gegenstände und Dinge wandeln. Und so muß man beim lesen genau aufpassen, wer wann wieviel wandeln kann. Hauptsächlich geht es um das Prisma Gavin. Also ein sehr mächtiger Herrscher, der alle Farben wandeln kann und dadurch mächtiger ist als alle anderen. Er ist in der Geschichte der Dreh- und Angelpunkt. Brent Weeks gelingt es wie schon in der Schatten-Triologie, die Spannung gleichmäßig hoch zu halten. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band. Ich hoffe, in dem gibt es dann eine kurze Widereinführung, damit man sich nach einer Lesepause nicht wieder so schwertut.

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    JuliaO

    JuliaO

    05. July 2012 um 00:21

    Wieder ein äußerst gelungener Auftakt von Brent Weeks! Diese Serie ist zwar weniger blutig als die Schatten Trilogie - aber mindestens genauso spannend wie deren erster Band ;) Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Qualität in den nächsten Bänden erhalten beleibt und nicht so rapide sinkt wie in seiner ersten Reihe - denn Schreiben kann er wirklich! Ich warte jedenfalls schon mit scharenden Füßen auf die Fortsetzung ;)

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    Kvothe

    Kvothe

    13. May 2012 um 15:38

    „Sein Leben ist eine Lüge, seine Macht nur geraubt … Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat, und von der Gefahr für dessen Leben. Doch um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren – und damit das Reich zerreißen. Denn sein Leben fußt auf einer Lüge, und seine Macht ist lediglich geraubt. Kann er diesen Preis bezahlen, um sein einziges Kind zu retten?“ Schwarzes Prisma ist der erste Band der als Trilogie geplanten, zweiten Reihe des Autoren Brent Weeks, der bereits mit seiner „Night Angel“-Trilogie begeistern konnte. Auf ca. 800 Seiten passiert ziemlich viel. Und daher ist eine Inhaltsangabe recht schwierig. Deshalb folgen nun einige der wichtigsten Aussagen über das Buch: Brent Weeks ist ein Meister darin, dem Leser einige Krümel an Wissen zu servieren, um ihm dann die Möglichkeit zu lassen, sich selbst den Rest in Gedanken auszumalen. Irgendwann kommen neue Stücke dazu, sodass sich das Puzzle um fehlende Information allmählich zusammenlegen lässt. Aber nur fast. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Magiesystem: Bereits auf den ersten Seiten wird man als Leser mit der „Lichtmagie“ konfrontiert, obgleich man noch nicht einmal ansatzweise erklärt bekommen hat, was das denn nun wirklich ist. Und das bleibt auch bis zum Ende des Buches so, wenngleich man dann eine ziemlich genaue Vorstellung dieser Magie hat: Einigen (glücklichen oder auch unglücklichen) Menschen hat das Schicksal, oder Erbe, die Fähigkeit in die Wiege gelegt, Licht in sogenanntes Luxin umwandeln zu können, eine je nach Farbe in seiner Eigenschaft verschiedenen Masse. Manche dieser sogenannten Lichtwandler sind in der Lage, ein Farbspektrum (von Infrarot bis Ultraviolett) zu wandeln, andere sogar zwei benachbarte – sogenannte „Bichromaten“; Sehr glücklich können sich diejenigen schätzen, die man als „Polychromaten“ bezeichnet, denn ihnen steht gleich eine größere Palette an Farben zur Verfügung. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Fähigkeit, Licht zu sehen. Denn nicht jedem ist es möglich, auch Ultraviolett oder Infrarot zu sehen. Auch im Bereich einer Farbe, beispielsweise Grün, gibt es noch haufenweise Unterschiede. Einer, der beide Disziplinen vollends beherrscht, ist in „Schwarzes Prisma“ der Lord Prisma, Gavin Guile, denn er kann, als Prisma geboren, das Licht in seine Einzelteile spalten und Luxin in jeder Farbe wandeln und zudem sogar noch die feinsten Farbunterschiede erkennen. Ob man sich nun mit dieser Art Magiesystem anfreunden kann oder nicht – ich konnte es nur zögerlich – tut dem Lesevergnügen nur wenig Abbruch, denn was wirklich begeistert, sind Handlung und Charaktere. Brent Weeks ist es gelungen, eine dem Leser zu Beginn noch völlig unbekannte Vergangenheit aller beteiligten Personen zu einem sehr spannenden Rätsel zu verknüpfen. Tatsächlich scheinen zahlreiche Fäden in der Vergangenheit aufgenommen worden zu sein, die sich Stück für Stück zu einem Ganzen verknüpfen werden. Besonders gelungen sind die Personen. Jedem davon hat Brent Weeks ein realistisches Innenleben verpasst. Mit Gavin Guiles Jungem, Kip, beispielsweise, kann man in vielen Situationen richtig schmunzeln, werden dessen Gedanken ja sehr gut geschildert – bevor er sie äußert. Auch die Kapitel um den „Gefangenen“ sind so skurril, vor allem auch die letzte Szene dieses Mannes. Für alle Liebhaber gut beschriebener Charaktere, stellenweise tiefgründiger Handlung gewürzt mit ein wenig Humor und Liebe und Trauer, neuartiger Magiesystem ist dieses Buch nur zu empfehlen. Allen anderen empfehle ich: Versuch macht klug!

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    Nazurka

    Nazurka

    01. April 2012 um 23:55

    Licht-Trilogie 01. Schwarzes Prisma - Brent Weeks Innovativ, stark und einfach nur Weeks! Schwarzes Prisma Klappentext: Sein Leben ist eine Lüge, seine Tage gezählt … Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat und dieser in großer Gefahr schwebt. Um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren - und damit das Reich zerreißen ... Zum Autor: Brent Weeks betrachtete das Schreiben fantastischer Geschichten schon immer als seine Berufung, inzwischen ist es auch sein Beruf geworden. Der Autor lebt mit seiner Frau in Oregon. (Aus: Schwarzes Prisma, Informationen zum Autor) Rezension Sieben Satrapien, sieben Farben, ein Herrscher. Und ein Junge, von zum zuvor niemand etwas ahnte. Als Kips Dorf von den Soldaten König Garaduls vollkommen niedergemetzelt wird, sieht auch er sich den Schergen des Königs schutzlos ausgeliefert. Doch kommt unverhofft Hilfe: Das Prisma persönlich rettet ihn in der Stunde der Not! Was Kip später erst erfährt: Er ist der Bastard Gavin Guiles höchstpersönlich! Auf dem Weg zur Chromeria, in der Wandler ausgebildet werden und welches das Machtzentrum Gavins darstellt, kann Kip die Wendung seines Schicksals noch immer nicht begreifen! Als er Gavin nach Garriston folgt, ahnt er noch nicht, was auf sie zukommt. Ein Krieg droht um die Herrschaft dieser Stadt! Doch um die Menschen Garristons zu retten, müssen Gavin und Kip mit allen Mitteln kämpfen und vielleicht ihre größten Geheimnisse offenbaren. Denn der Feind rüstet sich, und es sind nicht nur Farbwichte und verrückte Wandler, die König Garaduls Armee folgen... Mit "Schwarzes Prisma" schafft Brent Weeks es, sich mühelos neben Autoren wie Abercrombie, Goodkind und Co. zu behaupten. Während Weeks "Schatten"-Trilogie brutal, schonungslos, ja sogar stellenweise ekelhaft ist, beginnt der erste Band der "Licht"-Trilogie etwas entspannter, doch nicht minder gut. Aus verschiedenen Perspektiven kann sich der Leser einen Überblick verschaffen. Dabei sind sowohl Nebencharaktere, wie auch die Protagonisten der Geschichte von großer Bedeutung. Durch eben jene Perspektivechsel schafft Weeks es, einen sofort mit ins Boot zu holen, Begeisterung für den Handlungsverlauf zu erzeugen. Denn Spannung ist allgegenwärtig. Höhen und Tiefen wechseln sich dabei in angenehmer Weise ab, Langeweile kommt niemals auf. Ständiges Interesse für die Handlung, als auch für die Figuren sind mitunter ein Grund dafür. Charaktere und Protagonisten innerhalb des Romans sind absolut authentisch gezeichnet. Es gibt nicht den typischen Heroen, der mittels seiner besten Eigenschaften, Moral und Stärke, völlig rein und unbefleckt die Welt zu retten vermag. Diese Figuren haben Geheimnisse, sie haben Dreck am Stecken und sie haben Schwächen. Das Prisma selbst steht als unglaublich ambivalente Figur da und auch Kip, ebenfalls Protagonist der Geschichte, ist wahrlich kein typischer Held. Dick, klein, und voller Pickel entdeckt er auf seiner Reise mit Gavin sein verschollenes Selbstbewusstsein und entwickelt sich von einem gemobbten Kind, der alles mit sich machen lässt, zu einer Figur, die sich zur Wehr setzt, und - neben ihren Schwächen und allgegenwärtigen Selbstzweifeln - auch endlich ihre Stärken entdeckt und einzusetzen vermag. Auch das Prisma selbst macht eine Entwicklung durch, reflektiert eigene Entscheidungen und Situationen, welche auch ihn einen charakterlichen Reifeprozess durchlaufen lassen. Die Individualität spielt dabei nicht nur bei diesen beiden Figuren eine große Rolle: Auch die Nebenfiguren erstrahlen in ihren Vorzügen und Schwächen und machen alle ihren eigene Entwicklung durch. Generell schenkt Weeks seinen Charakteren nichts, alles ist harter Verdienst und Arbeit und Fehler fordern ihren Tribut. Neben den außergewöhnlichen Figuren, welche diesen Roman schon zu etwas Besonderem werden lassen, finden sich auch Detailarbeit und Liebe innerhalb der Konzeption der Geschichte wieder. Weeks führt ein Magiesystem ein, welches auf sieben Farben begründet ist. Damit sind die Figuren in der Lage, aus Lichtfarben Materie zu wirken. Dabei hat jede Farbe andere Eigenschaften, die sich wiederum auch anders auf die Materie auswirken. Jedoch beeinflussen sie auch den Charakter der Wandler, wie solche Magiebegabte genannt werden. Unter den Wandlern gibt es unterschiedliche Kombinationen, wie z.B. Grünwandler (Monochromat), Blau/Grünwandler (Bichromat), bis hoch zu den Superchromaten, die mehrere Farben wandeln können. Das Prisma jedoch nimmt in diesem Magiesystem eine Sonderstellung ein, denn es kann alle Farben wandeln und hat dadurch eine immense Macht inne, die sowohl religiöser, als auch politischer Natur entspricht. Dieses Magiesystem spiegelt unter Anderem auch die unglaubliche Vielschichtigkeit dieses Werkes wider: Brent Weeks schafft es, politische, emotionale und religiöse Einzelstränge der Handlung um Magie und Krieg geschickt miteinander zu verweben und pure Spannung daraus zu fördern. Es ist nicht nur Faszination - Es ist auch Schockierung. Schockierung, zu welchen Ausmaßen ein Mensch sich verlieren kann, wie Macht auf den Einzelnen wirkt, wie sich ein ganzes Land danach verzerrt und immer mehr das Gesicht der einzelnen Figuren sich darunter zeigt. Eben diese Szenen der Machtpolitik, der Intrige, der menschlichen Schwächen zeigen deutlich auch das Konfliktpotenzial einzelner Handlungs-und Beziehungsstrukturen innerhalb des Romans. Der anfänglichen Begeisterung folgt mit fortschreitender Seitenzahl die Zuspitzung der gesamten Situation, die in einer immensen Schlacht ihren Höhepunkt erreicht. Mit vielen unvorhergesehenen Ereignissen, überraschenden Wendungen und aus sich herauswachsenden Charakteren bietet "Schwarzes Prisma" vor allem zum Schluss nochmals einen grandiosen Höhepunkt, der viel Potenzial für den Folgeband eröffnet. Hoffentlich lässt dieser nicht lange auf sich warten! Fazit "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks vereint düstere Fantasyelemente mit innovativen Ideen, ausgereiften Figuren und einer komplexen Handlung zu einem atemberaubenden Auftakt der "Licht"-Trilogie. Der Autor etabliert sich mit diesem Werk immer weiter auf den Stufen erfolgreicher Fantasyautoren und steht diesen in nichts nach. Für Fans komplexer Fantasygeschichten, Liebhabern toller Charakterzeichnungen und Lesern, die auf der Suche nach Spannung sind, ist dieser Roman genau das Richtige! Pro & Contra + Ambivalente Charaktere + Keine klischeehaften Heroen + Überraschende Wendungen + Komplexe Handlung, die überzeugt + Authentisches Magiesystem + Gelungene Vernetzung einzelner Handlungsstränge + Potenzial, welches genutzt wurde o Zur Atmosphäre passender, abwechslungsreicher Schreibstil o Einiges, offenes Potzial - Wartezeit auf die Folgebände Bewertung: Handlung: 5/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 5/5 Preis/Leistung: 4,5/5 Autor: Brent Weeks Trilogie Verlag: blanvalet; Taschenbuch Genre: Fantasy; Roman Originaltitel: The Lightbringer 01. Black Prism Erscheinungstermin: 19. September 2011 (bezieht sich auf die Ausgabe von blanvalet)ISBN/ASIN: 3442268168 Preis: 15,00 €

    Mehr
  • Rezension zu "Schwarzes Prisma" von Brent Weeks

    Schwarzes Prisma
    Asaviel

    Asaviel

    11. January 2012 um 08:27

    Meine Meinung: Schon im Vorfeld habe ich viel von diesem Roman erwartet und meine Hoffnungen, die ich in die neue Trilogie von Brent Weeks gesetzt habe, wurden belohnt. Der Autor erschafft eine neue, eine ganz eigene Welt, die von Menschen bevölkert wird. Diese Menschen unterscheiden sich untereinander und auch von uns oft in Haut und Haarfarbe. Außerdem gehört Magie für sie zum Alltag, denn es gibt Wandler. Wandler können Licht in Macht wandeln. Blauwandler brauchen dafür blaues Licht, Rotwandler rotes Licht. Bichromaten haben zwei Farben und können zum Beispiel Rot und Infrarot wandeln. Natürlich ist nicht jeder Mensch ein Wandler und natürlich hat das ganze einen Haken: Man kann nicht ewig und nicht so viel wandeln wie man möchte. Irgendwann übernimmt die Farbe die Kontrolle. Man verliert den Verstand und wird ein sogenannter Farbwicht, der nicht mehr zwischen Feind und Freund oder gut und böse unterscheiden kann. In jeder Generation gibt es einen Wandler, der davon nicht betroffen ist. Er kann jede Farbe wandeln und es besteht nicht die Gefahr, dass er zuviel wandelt: Das Prisma. Gavin Guile ist das Prisma dieser Generation und einer der Protagonisten, aus dessen Sicht Teile der Geschichte erzählt werden. Wie das üblich ist, steht der Leser zu Beginn sofort auf Gavins. Die Loyalität des Lesers wird aber in Frage gestellt, nachdem offenbart wird auf welcher Lüge, die im Klappentext angesprochen wird, Gavins Leben fußt. Ab jetzt muss sich der Leser neu entscheiden, wem er seine Sympathie schenkt und wem nicht. Kip, Gavins Sohn, ist ein Anti-Held. Er ist nicht nur dick, sondern auch noch ängstlich und wurde in seinem Heimatdorf gemobbt. Außerdem musste er mit ansehen, wie sein ganzes Dort abgebrannt, seine Freunde und seine Mutter getötet wurden. Dafür hat er eine ziemlich große Klappe, die er kaum halten kann. Es kommen noch weitere Charaktere dazu, die ab und zu die Aufgabe übernehmen aus ihrer Sicht, die Geschichte zu erzählen. Die Geschichte an sich ist gut. Die Handlung ist verzwickt, man muss aufmerksam lesen, damit man die Details nicht überliest. Dabei ist sie politisch nicht zu verworren, dass es anstrengend wird, sondern durchgehend spannend. Aber es sind am Ende die Charaktere, die dieses Buch zu etwas einzigartigem machen. Sie alle sind keine Helden. Sie haben ihre schwachen und vor allem auch ihre dunklen Seiten und nein, es sind auch nicht diese Seiten, die sie besonders liebenswert machen. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, dass ich manche Charaktere für das, was sie getan haben, verachte. Trotzdem muss man, wenn man einmal begonnen hat, ihrer Geschichte folgen. Sie lässt einen nicht mehr los. Durch die sarkastische Ader von Gavin, Kip und manch anderem ergeben sich immer wieder sehr humorvolle Dialoge, die mich auflachen ließen. Dies gelang nur, weil sie nicht erzwungen komisch wirken, sondern es sich aus den Charakteren ergibt. Eine neue Art der Magie zu erfinden weckt natürlich das Interesse jedes Fantasylesers. Brents Magie wirkt auf den ersten Blick kompliziert und verworren, aber lässt sich sehr schnell durchschauen, denn es gelingt ihm sie mit kurzen einfachen Worten zu erklären und ihr damit nichts der Faszination zu rauben. Sein Schreibstil ist dem Genre angemessen. Es ist kein All-Age- oder Jugendroman. Es ist High-Fantasy für Erwachsene. Daher ist die Sprache gehoben, aber nicht abgehoben. Die Sätze unter Umständen länger, dabei aber nicht unverständlich in die Länge gezogen. Man muss sich Zeit nehmen für dieses Buch und kann es sicherlich nicht genießen, wenn man nur jeden Abend drei Seiten vor dem Schlafen gehen ließt, aber wenn man einige Tage hintereinander ein paar Stunden Zeit hat, kann man in eine wunderbare Welt eintauchen und danach sehnsüchtig auf Band zwei warten, denn das Ende beinhaltet einen kleiner böser Cliffhanger. Fazit: Jeder, der einen High-Fantasy-Roman mit jeder Menge Magie, vielen spannenden Charakteren und ganz ohne die üblichen Verdächtigen wie Elfen, Drachen oder Orks sucht, wird hier fündig. Purer Lesegenuss! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

    Mehr
  • weitere