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vor 1 Jahr

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Der Kampf einer Familie um Normalität

In seinem Debütroman, der in kürzester Zeit ein internationaler Erfolg wurde, erzählt der US-amerikanische Schriftsteller Bret Anthony Johnston eine Geschichte, die unter die Haut geht. "Justins Heimkehr" ist das Porträt einer Familie, die lernen muss, wieder eine Familie zu sein. Rührend, schmerzhaft, dramatisch und höchst spannend, Bret Anthony Johnston fesselt mit einer ausdrucksvollen Sprache, wirklichkeitsnahen Figuren und einer packenden Handlung vor den Kulissen der lodernden Landschaft Texas'.
Möchtet ihr Bret Anthony Johnston und seinen bewegenden Roman kennenlernen? Dann solltet ihr diese Leserunde nicht verpassen!

Mehr zum Buch
Mit psychologischem Feingefühl und sehr spannend erzählt Bret Anthony Johnston in seinem Debütroman von einer Familie unter Schock. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden.
Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden – der inzwischen 16jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf "nicht schuldig" plädieren will?
Bret Anthony Johnston zeigt sich in diesem Roman als hoch begabter, raffinierter und kluger Erzähler, der glaubwürdige und faszinierende Charaktere zeichnen kann und ohne Effekthascherei ins Herz der Dinge vorstößt.


Lust auf eine Leseprobe?

Zum Autor
Bret Anthony Johnston, 1971 geboren, veröffentlichte den Erzählungsband "Corpus Christi" (2004), gab 2008 den Band "Naming the World and other Exercises for the Creative Writer" heraus und schrieb das Drehbuch zum Dokumentarfilm "Waiting for Lightning" (2012). "Justins Heimkehr" ist sein Romandebüt. Johnston unterrichtet Fiction Writing an der Harvard University.

Möchtet ihr erfahren wie es bei den Campbells weitergeht?
Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 25 Exemplare von "Justins Heimkehr" unter allen, die sich über diese ergreifende Geschichte im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 24.07. Ihr müsst nur auf folgende Frage antworten:

Der 12-jährige Justin verschwindet plötzlich. Nach vier Jahren wird er wie durch ein Wunder wieder gefunden.
Wie, meint ihr, könnte eine Familie es schaffen, bei solchen Schicksalsschlägen zusammenzuhalten?
Reicht die Liebe, die sie füreinander empfinden? Oder seid ihr der Meinung, dass es Wunden gibt, die nicht mal die Liebe heilen kann?


Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

Autor: Bret Anthony Johnston
Buch: Justins Heimkehr

Janglemaus

vor 1 Jahr

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Püh ich bin der Meinung das dieser Schicksalsschlag nicht einfach so bewältigt werden kann. Es heißt die Zeit heilt alle Wunden, doch wenn das Kind entführt wird bin ich mir nicht sicher ob diese Wunde jemals heilt.
Bedingungslose Liebe findet man zwischen Eltern und Kind, die Eltern würden alles tun um ihr eigenes Fleisch und Blut zu beschützen von daher denke ich mir sowas wird wohl nie wirklich heilen.
Der Verlust eines Menschen, die Schmerzen und die Trauer die man Empfindet heilt auch nie wirklich man lernt nur damit um zugehen. Deshalb bin ich der Meinung Liebe allein reicht nicht aus um dies zu verkraften. Jedoch bin ich der Meinung, das man nur Fähig ist damit umzugehen, wenn man jemanden hat, an dem man sich fest hält. Deshalb denke ich das der Zusammenhalt einer Familie Berge versetzen kann, wenn auch nicht heilen kann!
Ich bin der Überzeugung das Liebe hilft, mit dem erlebten umzugehen aber es wird einen niemals heilen!

reading_ani

vor 1 Jahr

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Das Buch klingt sehr interessant, da werde ich mal mein Glück versuchen und in den Lostopf hüpfen! :)

Ich persönlich denke, dass es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist wie jemand mit solchen Schicksalsschlägen umgeht. Manchen hilft es darüber zu reden, sich zusammenzusetzen, andere sind eher die still leidenden, die selbst versuchen ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen und sich vielleicht nur besonderen Personen anvertrauen.
Mit Liebe allein ist es meist sicherlich nicht getan, wobei ich finde, dass sie doch sehr helfen kann, dass man sich wenigstens etwas besser fühlt.
Jedoch glaube ich auf professionelle Hilfe ist manchmal einfach nicht zu verzichten, denn die Liebe, Zusammenhalt und Vertrauen können nur die Grundsteine legen und manchmal müssen Familien ebend erst wieder zueinander finden, was aber nicht so einfach ist. Auf jeden Fall ist es wichtig miteinander zu reden, um den Zusammenhalt bei solchen Schicksalen zu stärken.

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Kittyzer

vor 12 Monaten

5) Vierter Teil und Epilog
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Ich kann mich der Meinung vieler anderer anschließen: Der letzte Abschnitt ist deutlich spannender als die vorherigen, hier habe ich zum ersten Mal so richtig das Gefühl, dass auf etwas hingearbeitet wird und nicht nur alles vor sich hin plätschert. In der ersten Hälfte des Abschnitts gab es auch viele berührende Momente innerhalb der Familie, die die Entwicklung verdeutlicht haben: Das Gespräch zwischen Justin und Griff über ihre Eltern, was schon fast an geschwisterliches Lästern erinnert; Lauras Erlaubnis, dass Justin ihren Wagen benutzen darf - endlich eine Entwicklung auch bei ihr! - und natürlich der Moment, in dem Justin ihnen verkündet, dass sie alle Fortschritte machen. Das waren tolle Situationen, in denen ich das Gefühl hatte, die Familie richtig gut kennen gelernt zu haben. Und auch die Beziehung von Fiona und Griff, so jung und doch so erwachsen, hat mir wieder richtig gut gefallen.

Dann gab es aber auch wieder Dinge, die mir nicht so gefallen haben: Diese völlig wirre Idee von Cecil und Eric, Dwight Harrell nach Mexiko ins Exil zu bringen, anstatt sicher zu wissen, dass er weggeschlossen ist und niemandem mehr etwas antun kann. Das ergab für mich wenig Sinn und erklärt wurden die Beweggründe außer mit einem vagen "Das Gefängnis ist noch zu nah" nicht wirklich. Ich hatte hier das Gefühl, dass der Autor hier doch noch nach einer Motivation für die Charaktere gesucht hat, damit etwas geschehen kann. Dass Cecil dann "einfach" so alles abbläst, habe ich dann auch nicht verstanden, nachdem er so fest entschlossen war und ja auch immer als harter Hund dargestellt wurde. Kann natürlich sein, dass er es doch "zu Ende" bringen wollte, aber warum hat er Eric dann überhaupt erst mit einbezogen? Das verstehe ich alles irgendwie nicht...

Das Ende gefällt mir dann einerseits - weil es den Leser zum Nachdenken anregt, eigene Schlüsse ziehen lässt und deutlich zeigt, dass es für die Familie eine Zukunft gibt -, andererseits wurde mir aber auch ganz einfach zu wenig geklärt. Es ist klar, dass der Autor eben keine Entführungsgeschichte schreiben wollte sondern eher eine darüber, wie die Familie damit umgeht, aber dennoch: Dass man überhaupt nichts über den Täter und seine Motivation erfährt, fast nichts über Justins Erlebnisse in den 4 Jahren und vor allem über seine eigene Gefühlswelt, fand ich doch recht schade. Möglicherweise ist hier auch einfach ein bisschen der Klappentext Schuld, der die Geschichte doch etwas anders angepriesen hatte.

Kittyzer

vor 12 Monaten

5) Vierter Teil und Epilog
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Floh schreibt:
Gerne hätte ich mehr über die Entführung erfahren und über das, was Justin widerfahren ist. Da habe ich große Neugierde, die leider nicht befriedigt wurde.

Da ging es mir genauso. Da hat mir ganz einfach die "Sache" selbst gefehlt, auch die Motivation.

Maybeangle

vor 12 Monaten

5) Vierter Teil und Epilog
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Kittyzer schreibt:
Genau das ging mir auch durch den Kopf! Ergibt, finde ich, gar keinen Sinn, so könnten sie ihn ja überhaupt nicht im Auge behalten...

Ich glaube ja, dass das von Anfang an auch nicht wirklich ihr Plan war, sie sich das nur eingeredet und den anderen erzählt haben. Sie wollten Dwight wohl eher erschießen... in den Fluss werfen... im die Kehle durchschneiden. Ob aber bei ihnen im Dorf (eher nicht) oder in Mexiko (eher meine Vermutung) war mir nicht 100% klar.

krimielse

vor 12 Monaten

Fazit/Rezension

Ich habe endlich rezensiert, und ich gehöre zu den wirklich sehr begeisterten Lesern:
http://www.lovelybooks.de/autor/Bret-Anthony-Johnston/Justins-Heimkehr-1235797082-w/rezension/1316896644/1316902494/

Vielen Dank für die tolle Leserunde!

Kittyzer

vor 12 Monaten

5) Vierter Teil und Epilog
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Maybeangle schreibt:
Ich glaube ja, dass das von Anfang an auch nicht wirklich ihr Plan war, sie sich das nur eingeredet und den anderen erzählt haben. Sie wollten Dwight wohl eher erschießen... in den Fluss werfen... im die Kehle durchschneiden. Ob aber bei ihnen im Dorf (eher nicht) oder in Mexiko (eher meine Vermutung) war mir nicht 100% klar.

Das mag natürlich durchaus sein, da könnte ich mich so jetzt anschließen. Dennoch schien zumindest Eric stark dran zu glauben und dass da nicht zum Beispiel Laura gesagt hat, dass der Plan eigenartig klingt...nun ja.

Kittyzer

vor 12 Monaten

Fazit/Rezension

Hier ist nun auch endlich, endlich meine Rezension! Ich habe 3 Punkte vergeben, weil mir der Roman deutlich zu langatmig war, mir die Emotionalität und der Schreibstil aber trotzdem total gut gefallen haben.

Hier der Link: http://www.lovelybooks.de/autor/Bret-Anthony-Johnston/Justins-Heimkehr-1235797082-w/rezension/1317522055/

Joachim_Tiele

vor 9 Monaten

Fazit/Rezension

An dieser Leserunde hatte ich ja nicht "wirklich" teilgenommen, in dem Sinne, dass ich ein Rezensionsexemplar gewonnen hätte, aber ich hatte mir mein Exemplar "ertauscht" und anfänglich hier auch gepostet. Dinge kommen dazwischen und daher hier der Link zu meiner Rezension als deutlicher Nachzügler, aber vielleicht interessiert sie ja den einen oder die andere...

https://www.lovelybooks.de/autor/Bret-Anthony-Johnston/Justins-Heimkehr-1235797082-w/rezension/1363619778/1363619145/

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