Bret E Ellis Die Informanten

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Inhaltsangabe zu „Die Informanten“ von Bret E Ellis

§B§Die amerikanische Apokalypse hat begonnen§S§§Auch im Nachfolgebuch zu seinem international erfolgreichen und umstrittenen Roman "American Psycho" bestätigt Ellis einmal mehr seine herausragende Stellung als literarischer Chronist der Gegenwart. In zwölf miteinander verwobenen Geschichten zeichnet der Autor das Bild einer sanften Apokalypse im Los Angeles der 80er Jahre: Braungebrannte Teenagerstudenten kreuzen mit ihren Porsches durch die Straßen zwischen Bel Air und Malibu Beach, immer auf der Suche nach dem ultimativen Kick, der ihrem kreditkartengesicherten Leben etwas Authentizität verleiht. Ob Drogendealer oder höhere Tochter, alle sind sie Konsumexperten - MTV, In-Restaurants, Drogen und Armani - man trifft sich zum Essen, zur Koksline, zum Sex, und man hat sich doch nichts zu sagen. Ihre Eltern stehen ihnen dabei in nichts nach, frustrierte Ehefrauen aus dem Filmbusiness halten sich Liebhaber im Alter ihrer Söhne, ein Vater nötigt seinen Sohn zum Wochenendtrip nach Hawaii , welcher sich als eine Fahrt ins blanke Nichts entpuppt. Ein Rockstar auf Welttournee schändet im Drogenrausch Zimmermädchen und Groupies, um dann von seinem Manager zu verlangen, was der Wunsch all dieser saturierten Upper-Class-Figuren zu sein scheint: "Bring mir meine Träume in Ordnung." (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.2009')

2011 ist die Verfilmung auf DVD in Deutschland erschienen.

— Holden
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  • Rezension zu "Die Informanten" von Bret Easton Ellis

    Die Informanten
    Amarok

    Amarok

    25. August 2011 um 11:36

    Bret Easton Ellis` Roman "Die Informanten" greift wieder einmal die von Ellis bereits bekannte Kritik an der Jugendgeneration des Kaliforniens der 1980er Jahre auf. Dazu zeichnet er diesmal zwölf miteinander verwobene Geschichten nach, die von sonnengebräunten College-Studenten erzählen, die beständig auf der Suche nach dem ultimativen Kick sind, den ihnen ihr sonstiges Leben - finanziell und mit allerlei Luxusgütern abgesichert - nicht bieten kann. Diese Suche führt zum Konsum vemeintlich identitätstiftender Markenartikel, zu Drogen, Alkohol und Sex mit ständig wechselnden Partnern, die alle irgendwie namenlos bleiben. Alle scheinen sich beständig auf einer Party zu befinden, wo kaum jemand miteinander spricht, geschweige denn den anderen kennt und dabei scheint sich die Spirale des Rausches immer weiter auf einen Abgrund zuzudrehen, der letztlich ins Nichts führt. Bret Easton Ellis kreiert nicht nur eine beinahe apokalyptisch anmutende Szenerie im Los Angeles der 1980er Jahre, dessen Yuppie-Jugend samt ihren Eltern - egal ob erfolgreicher Film- oder Rockstar - so in der Suche nach dem letzten Kick, nach einer Bedeutung und Erfüllung für ihr sonst so leer scheinendes Leben gefangen sind, dass sie sich in einen selbstzerstörerischen Rausch stürzen, der sie nur noch weiter von ihren Träumen wegbringt. Ellis gelingt hier ein wirklich empfehlenswerter Roman der Sparte "Zeitgenössische Gesellschaftskritik".

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