Bret E Ellis Glamorama

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Inhaltsangabe zu „Glamorama“ von Bret E Ellis

Der Zeitgeist hockt im Niemandsland
Stars und Models, hippe Charaktere, grenzenlose Gewalt und anarchischer Sex, Designerdrogen und hämmernde Musik – alles, was seine Fans (und Kritiker) erwartet haben, steckt in Bret Easton Ellis’ spektakulärem Roman Glamorama. Ein Horrortrip durch das glamouröse New York, durch die obszön glitzernde Welt von London und Paris. Victor Ward, Model und Nightlife-Profi, lebt in der modebesessenen und prominenzgeilen Welt Manhattans. Er eröffnet einen eigenen Szene-Club. Er hat ein Supermodel als Freundin und betrügt sie. Wie alle im Schatten der Stars kämpft er um Geld, Macht und Ruhm. Und zunehmend gerät er in den Sog der düsteren Seite dieser Hochglanz-Welt, die eng vernetzt ist mit Verbrechen und Gewalt. Ein mysteriöser Auftrag führt ihn nach London und Paris, wo er Kontakt zu einer terroristischen Vereinigung aufnimmt, die – angeführt von einem Model – Hotels in die Luft jagt und Flugzeuge sprengt. Ob in Manhattan oder in Europa, Victor weiß, dass er in der Falle sitzt, und Fluchtwege gibt es nicht.

Noch besser als American Psycho - nur wenige Bücher ziehen derart in den Bann, wenn Realität und Fiktion zu verschmelzen beginnen

— PolluxTR

Leider nicht sein stärkstes Buch. Die surrealen Elemente sind teilweise nervig.

— ichundelaine

Von der Thematik hat mich das Buch an "Fratze" von Chuck Palahniuk erinnert.

— Holden

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    Glamorama

    Babscha

    19. January 2014 um 18:20

    Die story: Victor Johnson, der sich selbst Victor Ward nennt, ist Mitte der Neunziger der gekürte „boy of the moment“. Seine äußeren Vorzüge öffnen ihm sämtliche Türen in der amerikanischen Club- und Modelszene, einer Welt aus Drogen und Dekadenz, die er in vollen Zügen genießt. Selbst völlig mittellos, träumt er von einem eigenen Restaurant in Manhattan und einer Filmrolle in Hollywood. Liiert mit einem der weltweit angesagtesten Supermodels hat er keinerlei Probleme, dieses nach Strich und Faden mit sämtlichen Frauen zu betrügen, die er in die Finger kriegen kann. Bis er auf seinem Egotrip dann irgendwann den Bogen überspannt und sich mit einflussreichen Größen der Szene anlegt. Ein dubioser Mann tritt auf den Plan und bietet ihm einen hohen Geldbetrag, wenn er sich nach London begibt und von dort ein Mädchen, das er noch aus seiner Collegezeit kennt, zurück nach New York holt. Mangels Alternativen und ohne jede weitere Information willigt er in den Deal ein. Und damit beginnt der Horror. Meinung: In der ersten Hälfte dieses äußerst umfangreich geratenen Buches wird der Leser entführt in die fragile Blendwelt und die Exzesse der Reichen und Schönen der Musik-, Film- und Schönheitsindustrie. Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus und zeitweise geradezu diebischer Schadenfreude führt der Autor hier eine Gesellschaft durchgeknallter, labiler, lebens- und geldgeiler Individuen vor, denen Genuss und Selbstdarstellung über alles geht. Allen voran seine insofern gut gelungene Figur Victor, ein schwacher, zutiefst verängstigter Charakter, der außer seinem Körper absolut nichts in die Waagschale zu werfen hat und mittels permanenter Drogenzufuhr krampfhaft versucht, in der von ihm vergötterten Schickeria irgendwie Fuß zu fassen. Was ihm anfangs auch ganz gut gelingt. Dieser Teil des Buches ist -trotz der vom Autor bewusst und unablässig eingestreuten Namen wirklich sämtlicher Promis der Neunziger- insgesamt gut gemacht und kurzweilig zu lesen. Ab dem Zeitpunkt von Victors Abreise nach Europa gerät die Geschichte dann leider aus den Fugen und wirkt auch auf den konzentrierten Leser irgendwie nur noch konfus. Die eigentliche aus der Perspektive des Victor erzählte Handlung wird eingebettet in das endlos wiederholte Szenario eines fiktiven (nur in seinem Kopf agierenden) Filmsets, an dem diese komplett aufgezeichnet wird. Der Sinn dessen hat sich mir nicht erschlossen, für den Lesefluss ist es jedenfalls reichlich störend. Die verschiedenen Handlungsstränge einschließlich diverser neu hinzukommender, jedoch nicht ausreichend erklärter Figuren werden zunehmend unglaubwürdig. Obwohl man natürlich weiß, welchen Autor man liest, erstaunen außerdem die ganzen expliziten Sex- und vor allem grenzwertigen Gewaltdarstellungen. Völlig überzeichnet und im Grunde für die Geschichte selbst ohne Belang. Und wie sich dann nach über 800 Seiten der Kreis schließt, ist für ein Werk dieses Umfangs nach meinem Empfinden auch irgendwie zu dünn und zu konstruiert. Ein Buch mit einigen Stärken, aber leider noch mehr Schwächen. Aus meiner Sicht insgesamt knappe 3 Sterne.

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  • Leserunde zu "ich, Mars" von Lucas Edel

    ich, Mars

    Lucas_Edel

    Liebe Leserinnen und Leser! Sieh mal einer an, Amazon ist superschnell!!! Also kann ich die Leserunde hier schon mal aktivieren. Offiziell beginnt sie erst am Samstag, 13. 10. 2012 ... es ist aber natürlich erlaubt sich schon zuvor hier umzutun. :) Ich habe drei Unterkategorien eingeführt: 1. Fragen an den Autor ... wo ihr mich alles zum "Making of" fragen könnt 2. ich, Mars ... wo wir über das Buch an sich sprechen 3. Dachstein Mars Simulation 2012 ... hier hoffe ich, dass ich jemand vom Österreichischen Weltraumforum organisieren kann, der mit Euch darüber plaudern kann, was das ÖWF alles so gemacht hat, macht und machen wird ... special service for special readers! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein spannendes Leserelebnis und freue mich von Euch zu hören. LG, Euer Luc

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  • Rezension zu "Glamorama" von Bret Easton Ellis

    Glamorama

    Holden

    31. January 2009 um 21:27

    Bret Easton Ellis greift auf sein bewährtes Rezept zurück, um die Oberflächlichkeit der modernen Welt der Reichen und Schönen zu zeigen: Er wiederholt Belanglosigkeiten, bis es den Leser quasi "zu den Ohren rauskommt". Waren es in American Psycho noch Markennamen, sind es in diesem Buch Prominentennamen (auch von B- oder C-Prominenten). Eine glänzende Satire, zum Immerwiederlesen. Der Titel setzt sich wohl aus Glamour und Panorama zusammen.

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  • Rezension zu "Glamorama" von Bret Easton Ellis

    Glamorama

    buxe1877

    19. June 2008 um 13:13

    größer aufgeblasener Handlungsstrang als "American Psycho", doch einfach zu verwirrend und teils hanebüchen erzählt, um wirklich spannend zu sein.

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