Bret Easton Ellis American Psycho

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Inhaltsangabe zu „American Psycho“ von Bret Easton Ellis

Auf den ersten Blick ist Patrick Bateman ein stinknormaler, egomanischer Wall-Street-Yuppie, doch hinter der Fassade des proper gewandeten Lebemannes verbirgt sich ein mörderischer Abgrund aus Hass und Sadismus. Um die Leere seines einzig von Statussymbolen erhellten Daseins auszufüllen, ist Patrick auf den Serienmord gekommen, insbesondere junge Frauen, aber auch der eine oder andere unvorsichtige Geschäftspartner zählen zu seinen Opfern. Als es ihm zunehmend schwerfällt, zwischen Phantasie und Realität zu unterscheiden, tritt die Polizei auf den Plan. (Quelle:'13.12.2008')

Thriller oder Satire? Jedenfalls nichts für schwache Nerven.

— frigomann
frigomann

Für meinen Geschmack viel zu langatmig... ich bin enttäuscht von den oftmals zu guten Kritiken die mich daurauf aufmerksam machten

— PeWa
PeWa

Das Buch stand nicht zu Unrecht auf dem Index. Schonungslos brutal. Stilistisch aber nicht ganz solide.

— ParadiseLost
ParadiseLost

Das Buch geht weit über die Ekel-Szenen hinaus, auf die sich oft konzentriert wird. Bitterböse Abrechnung mit der Yuppie-Welt der 80/90er.

— FrauGonzo
FrauGonzo

Überschätzter Klassiker!

— QueenDebby
QueenDebby

Genial!

— Becky_Bloomwood
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  • Bret Easton Ellis - American Psycho

    American Psycho
    Chrissy87

    Chrissy87

    22. August 2017 um 16:08

    Bei diesem Buch bin ich echt hin- und hergerissen. Einerseits habe ich noch nie ein so "krasses" Buch gelesen, welches mir selbst im Hochsommer eine Gänsehaut beschert hat und andererseits war ich schon etwas genervt von den endlos langen Produktbeschreibungen. Ich hatte so das Gefühl, dass das Buch mit einem "Dauerwerbebuch"-Aufkleber versehen werden sollte. Da wurden ellenlang Designermarken oder Kosmetikprodukte aufgezählt, was ich als teilweise sehr störend empfand.

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    • 2
  • Viel zu langatmig...

    American Psycho
    PeWa

    PeWa

    04. November 2016 um 15:20

    Der Zugang zu American Psycho ist mir nicht eben leicht gefallen, zumal das Buch ausschließlich von Menschen bevölkert wird, die ich im Prinzip nicht ertrage, nämlich solche, die sich über ihre Kleidung, ihren Besitz und ihre goldene AM-Ex-Karte definieren, die viel reden, aber nichts zu sagen haben.Die ersten 200 Seiten handeln nahezu ausschließlich in teuren Nobelrestaurants und Edel-Clubs, was mitunter außerordentlich ermüdend ist, da der Erzähler immer wieder auf das genaueste beschreibt, was seine Freunde anhaben. "Price trägt einen Leinenazug von Canali Milano, ein Baumwollhemd, eine gepunktete Krawatte ...." und so weiter und so fort. Die detailiierte Beschreibung der Klamotten kann sich dann durchaus über mehrere Seiten hinziehen. Die Gespräche der Romanfiguren drehen sich meist um den richtigen Sitz einer Krawattennadel, um Klatsch und Tratsch aus der Broker-Szene und die neuesten Nachrichten von Donald Trump. Frauen werden auf "Hardbodys" reduziert und sind eigentlich nur zum Sex zu gebrauchen.Ich habe dann durchaus diese ermüdenden Stellen übersprungen. Ab Seite 200 schleicht sich dann leichtes Unbehagen ein, wenn der Erzähler ganz beiläufig anmerkt, das er gestern den Hund zu Tode gequält hat, den er letzte Woche in einem Zoo-Geschäft gekauft wird. Beim lesen wird einem zunehmend mulmiger und das Buch fängt an, wirklich interessant zu werden. Dann der erste Mord an einem Penner, den der Erzähler nach einem guten Essen in einem Nobelrestaurant zunächst einmal beide Augen aussticht.Diese fürchterlichen Greueltaten werden vom Erzähler nüchtern und emotionslos beschrieben, ganz so, wie man ein Kochbuch schreiben würde. Nach weiteren Seiten offenbart sich dem Leser ein zutiefst gestörter und widerwärtiger Mensch, der seine Kicks über das abartige Meucheln von Frauen sucht. Die Folter- und Mordszenen sind whrlich nichts für zarte Gemüter, da in allen Einzelheiten beschrieben wird, wie der Erzähler seine Opfer malträtiert. Das geht manhcmal durchaus an die Grenze des erträglichen, zumindest was zärtere Gemüter betrifft. Man kann darüber streiten, ob es nötig war, über das eigentlich Unaussprechliche zu schreiben, denn zweiffellos spiegelt das Buch ein Stück traurige Realität. Ob sich das jemand antun möchte, muß jeder selber wissen. Das Buch ist jedenfall sehr gut geschrieben, sieht man einmal von den endlosen Passagen über Kleidung und Lifestyle ab. Dennoch insgesamt überbewertet. Schaurige Unterhaltung, mehr nicht.

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    • 2
  • Stumpf

    American Psycho
    dominona

    dominona

    15. September 2016 um 18:35

    Ich verstehe, warum das Buch etwas besonderes ist, aber das meine ich diesmal nicht positiv. Offiziell ist es eines der gewalttätigsten Bücher, das ich bisher gelesen habe. Ich zweifle auch stark daran, ob das alles als  reine Gesellschaftskritik gelten sollte. Sicherlich ist da was dran, allerdings ist das die Holzhammermethode - es ist so stumpf, dass man als Leser ebenfalls abstumpft, was beim Thema Serienkiller fatal ist, denn man beginnt den Killer zu verstehen, man ist er fast selbst. Nur ist die Gewalt einfach zu krass. Ich denke nicht, dass man sich das Buch unbedingt geben muss.

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  • Leserunde zu "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt" von Michael Wäser

    Warum der stille Salvatore eine Rede hielt
    MichaelWaeser

    MichaelWaeser

    Ich lade ein zur Leserunde meines neu erschienenen Romans und freue mich auf lebhafte Teilnahme und Diskussion! Der Klappentext: Durch einen spektakulären Unfall wird der Einzelgänger Salvatore mitten im Krieg berühmt. Freund und Feind reißen sich um ihn. Aber wem kann er wirklich vertrauen – dem blauen Kameraden, den depressiven Adventisten oder der schönen, aber chronisch übermüdeten Unbekannten? Tragikomödie, Thriller, gesellschaftliches Horror-Szenario, Außenseiter-Liebesgeschichte voller schrill-abgründiger Charaktere: Der neue Roman des Autors von „Familie Fisch macht Urlaub“ ist eine packende Groteske über den Krieg in unserer Welt, sein schweigsamer Held ein moderner Simplicissimus. Hintergrundinfos zu mir als Autor und zu dem Romanprojekt (das WIRKLICH ungewöhnliche Wege ging!) finden Sie auf meinem Blog. Ich stelle jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein Paperback oder ein E-Book (je nach Wunsch) kostenlos zur Verfügung, Versand ebenfalls kostenlos. Also: wer bei Namen wie Sorokin, Douglas Adams, Murakami, Tom Sharpe, David Sedaris oder Thomas Pynchon neugierig wird, der muss sich bei dieser Leserunde bewerben!

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    • 33
  • Entbehrlicher Snuff-Gewaltporno getarnt als Gesellschaftskritik-Zeitgeistroman

    American Psycho
    awogfli

    awogfli

    So nun habe ich endlich auch das „großartige epochale gesellschaftskritische ironische Werk“ American Psycho von Bret Easton Ellis gelesen und ich sage WÄH! Dies mache ich übrigens nicht wegen der ausufernden Gewaltszenen, die mich allzusehr schockiert hätten oder wegen der allesamt unsympathischen Figuren, sondern wegen der sprachlichen Armut und der kompletten Einfallslosigkeit und Logikferne im Plot abgesehen von den ausufernden Gewaltfantasien, die eigentlich noch das Beste an dem Machwerk sind. Mir graut auch davor, dass dieser Roman von männlichen Zeitgeistyuppies hochgepusht wurde, die die Ironie bejubeln und sich aber offensichtlich fokussierter an den Gewaltszenen aufgeilen, denn der Rest ist fast nicht der Rede wert. Das wäre so, wie wenn man bei einem GINA WILD Porno die ironisch gemeinte „Handlung“ als hohe Filmkunst bezeichnen würde. Ok ich weiß worauf der Autor hinauswill Konsumkritik & Gesellschaftskritik an der Manhattan Yuppie Buberlpartie und ihrer weiblichen Anhängsel, die stumpf, dumm, ignorant, geldgeil, hedonistisch, oberflächlich und rücksichtslos sind. - ich bin ja nicht ganz dämlich und auf der Nudelsuppe dahergeschwommen, aber diese Absicht ist so langweilig, langatmig und ungelenk umgesetzt, dass ich mich ob des Erfolges des Romans wirklich wundern muss. Die unzähligen Markenaufzählungen auf jeder einzelnen Seite und die detaillierte Beschreibungen eines jeden zu sich genommenen Schi-Schi-Menüs inklusive Erwähnung des Luxusrestaurants sind tatsächlich sowas wie eine Zwangsneurose ähnlich dem Zählen von Bodenplatten, auf eine MONK-Art, aber Monk ist witziger, nicht so penetrant und nervig wie uns der Autor den Psycho Bateman skizziert. Wenn Konsumkritik vom Autor angebracht werden soll, hätten auch 100 Seiten gereicht und nicht in jedem zehnten Satz des mehr als 500 Seiten umfassenden Machwerks. Fast scheint es, als hätte Ellis für jedes Product Placement vorabkassiert. Da wäre er reich gewesen, bevor ein Buch-Exemplar verkauft worden wäre. Bei den Gewaltszenen muss ich dem Autor wirklich Hochachtung zollen. So viel grauslicher schlecht formulierter Splatter Trash ohne Sinn und Verstand habe ich wirklich noch nie gesehen, geschweige denn gelesen. Bedauerlicherweise müssen auch Grausamkeiten, wenn sie als ironische Kritik gemeint sein sollten, wohldosiert und überraschend eingesetzt werden, ansonsten ist es nur ein primitiver Hardcore Snuff Porno und keine hohe Literatur. Im Bereich der Gesellschaftskritik gibt es durchaus ein paar innovative Szenen, weswegen sich das Werk bei mir ungewollter Weise auf zwei Sterne schraubt. Der Visitenkartenschwanzvergleich und der Restaurantumbestellwahnsinn, in dem alle den Überblick verlieren, waren wirklich sehr witzig. Kleine Jungs die Essen und Tische in Restaurants nur bestellen aber stattdessen saufen, koksen, konkurrieren und wie Waschweiber tratschen - gäähnend langweilige Typen. Und die angehängten Weiber sind auch nicht besser. Auch im Finish auf den allerletzten Seiten versucht Ellis die logischen Löcher im Plot zu stopfen und mysteriös eventuell anzudeuten, dass alle Gewaltszenen möglicherweise einem Drogen-Hirngespinst entsprungen sein könnten. Auch dafür zolle ich ihm Anerkennung, aber zu wenig und viel zu spät. Also bleibt als Fazit eine kurze Inhaltsbeschreibung: Essen bestellen, saufen, koksen, tratschen, saufen, Drogen, Gewalt, Tisch bestellen, saufen, Drogen, tratschen, saufen, Gewalt, Blutrausch, Folter, Gewalt, Gewalt, Blutrausch, Folter, Drogen, Gewalt, Gewalt – kurz gesagt ein entbehrliches Stück Zeitgeistroman, das in der Realität hoffentlich nicht mehr so eine Rolle spielt. Nachtrag Uppsi ich habe den SEX vergessen :D

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    • 15
  • Mister Patrick Bateman

    American Psycho
    Arun

    Arun

    Ein Buch über das Seinerzeit – erschienen 1991 viel diskutiert wurde. Dieses Buch wurde 1995 in Deutschland sogar indiziert und dufte erst nach Aufhebung der Indizierung ab 2001 wieder frei verkauft werden. Mein Meinung: American Psycho: Roman - Für mich vielleicht 100 Seiten zu lange, die vielen genauen Beschreibungen von Kleidung (Markennamen), Technikprodukten, Esskultur oder TV-Shows waren mir etwas zu ausführlich. Sehr gelungen dagegen fand ich die Abhandlungen über die Musikkünstler: Genesis, Whitney Houston und Huey Lewis and the News. Die Story beginnt recht behäbig, doch nach längerer Anlaufzeit kommen dann aber die ersten Schockelemente, und die haben es dann aber in sich. Unheimlich böse und hart werden Sex (Erotik), Folter und Tötungsszenen beschrieben. Mister Patrick Bateman als „Tierfreund“ - Hund, Ratte, Zoobesuch! Zarte Gemüter dürften hier ihre Probleme bekommen. Der Autor versteht es den Leser zu beunruhigen. Wer sich ein Bild einer kranken Gesellschaft machen möchte kann auf dieses Werk zurückgreifen.

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    • 8
    awogfli

    awogfli

    24. August 2015 um 08:07
  • Zu gut für die breite Masse?

    American Psycho
    Timo98

    Timo98

    07. January 2014 um 21:14

    Ich habe  einige Rezensionen auf dieser Seite gelesen und bin auch ehrlich gesagt kaum noch schockiert über oberflächliche Sätze wie:" Langweilig und viel zu brutal". "American Psycho" ist ein literarisch unglaublich  wertvolles Werk, nicht zuletzt weil es ein hervorragender Spiegel der damaligen und auch der heutigen Gesellschaft ist.  Eine Gesellschaft, in der Menschen nach ihrem College-Abschluss, ihrem Arbeitgeber aber natürlich auch nach ihrem Äußeren (etwa dem Preis ihrer Anzüge etc.) oder ähnlichen beurteilt werden.. zumindest im Umfeld des  erzählenden/protokollierenden Erzählers  "Patrick Bateman" der über sein Leben als wenig arbeitender und dafür umso  unsympathischer "Banker" berichtet. Patrick Bateman ist das Arschloch in Person: Er ist nazistisch, furchtbar eitel, antisemitisch frauenfeindlich und zudem noch ein ekelhafter Psychopath, aber auch sehr intelligent und gut erzogen, was in seinem Umfeld weitaus wichtiger ist.  Dennoch: zumindest dem Leser gegenüber ist der offen - sehr offen und erzählt detailliert über unzählige langweilige Lunchs mit seinen öden Freunden, deren Anzügen, dem Thema der letzten Patty Winters Show, und  ganz nebenbei und vollkommen ohne Dramatik von seinen ekelhaften Fantasien die ihm ab und zu in den Sinn kommen, aber auch von Dingen, die nicht nur in seinem Kopf stattfinden. Der Titel "American Psycho" ist also sehr treffend und beschreibt genau worum es geht: um eine Gesellschaft in der seine Mutter oder weißGott wer einen Psychopathen gesetzt hat. Dabei scheint die Gesellschaft, in der dieser Psychopath verkehrt, in vielen Punkten an die Abscheulichkeit des Patrick Bateman heranzureichen. Warum dieser ein Psychopath ist, ist dabei unbedeutend.

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  • Gehasst, geliebt – und überschätzt

    American Psycho
    Martin_Keune

    Martin_Keune

    04. April 2013 um 21:38

    Zwanzig Jahre später müsste man ja mal nachsehen, wie der damalige Literatur-Schocker AMERICAN PSYCHO nun nachhaltig so gewirkt hat. Damals war es schlicht nicht möglich, auf irgendeiner Party über Bücher zu sprechen, ohne dass Bret Easton Ellis’ provokantes Werk auf der Agenda stand. Für gewöhnlich zerfiel die Schar der Diskutanten in zwei Gruppen (und in den Rezensionen hier auf LB lässt sich das auch noch nachlesen): Es gab die „Iiiih, wer schreibt denn sowas, ich konnte gar nicht hinkucken“-Fraktion.... und die „Ho ho ho, starker Tobak, aber ich vertrage ja was“-Fraktion. Während die erste Fraktion Ellis übelnahm, dass er um des Schockeffeks willen zu weit ging, liebte ihn die zweite genau aus dem gleichen Grund. Die erste sah die Tabus einer Gesellschaft verletzt – die zweite auch, aber sie freute sich darüber. Über das Anliegen des Buchs selbst HINTER diesem vordergründigen Schockeffekt wurde eher wenig spekuliert, und das womöglich zu Recht: Denn vielleicht gab es ja in der Tat gar kein Anliegen. Oder allenfalls ein stilistisches Anliegen; maximaler Impact eben, maximales Dröhnen vor Publikum, Gesprächsthema sein in den Salons der Großstädte der Welt. Oder wollte Ellis etwa signalisieren, dass konsumorientierte Oberflächlichkeit zu oberflächlichen Beziehungen und von da aus sofort in einen bluttrunkenen Blitzkrieg des „Es“ führt? Reine Küchenpsychologie also? Hoffentlich nicht. Die Welt ist böse, und stylische Werbefuzzis sind ihre Totengräber? Ich bitte Sie … Andere Bücher danach waren in ihrer expliziten Gewaltbeschreibung nicht weniger schockierend, – Bolaños „2666“ etwa oder Jonathan Littells „Die Wohlgesinnten“. Aber ihre Wirkung war subversiver und nachhaltiger, weil sie eine gesellschaftliche Wirklichkeit beschrieben, die Ellis für sich reklamierte, durch die onanistischen Litaneien der Markenaufzählung aber ins Absurde überspitzte. Und genau damit zerlegte er jeden Realitätsbezug seines Protagonisten und machte die sezierenden Brutalitätsprotokolle zu einer üblen Marotte, die schockte, aber folgenlos blieb: Gewaltfantasien, die keine Albträume verursachten, sondern ein Völlegefühl, auf das ich persönlich noch immer nicht erpicht bin.

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  • Liebe Lesende, gibt es Bücher, die euch richtig wütend gemacht ha...

    DaniM

    DaniM

    Liebe Lesende,
    gibt es Bücher, die euch richtig wütend gemacht haben? Nicht weil sie so schlecht geschrieben sind oder weil die Geschichte so langweilig war, sondern wegen des Inhalts ?

    • 20
  • Rezension zu "American Psycho" von Bret Easton Ellis

    American Psycho
    karaokekruemel

    karaokekruemel

    03. December 2008 um 07:48

    viel zu brutal und absolut langweilig...

  • Rezension zu "American Psycho" von Bret Easton Ellis

    American Psycho
    Carson

    Carson

    05. August 2008 um 13:50

    Ok, die Gewaltszenen sind wirklich abstoßend und man fragt sich, wie der Autor auf solch kranke Sachen kommt, aber der Rest ist eine geniale Auseinandersetzung mit einer oberflächlichen und unpersönlichen Gesellschaft, die auch heute noch ihren Reiz hat.

  • Rezension zu "American Psycho" von Bret Easton Ellis

    American Psycho
    thepatient

    thepatient

    26. November 2007 um 15:26

    Geniale Studie zu unserer hässlichen Gesellschaft aus der sicht eines Soziopathen!Anstrengend zu lesen,da viele Längen aber detailreiche Beschreibung der kalten Umgehensweise untereinander

  • Rezension zu "American Psycho" von Bret Easton Ellis

    American Psycho
    Marion_1970

    Marion_1970

    30. June 2007 um 11:18

    Für dieses Buch braucht man einen langen Atem und starke Nerven...In der Welt der Superreichen ist der Hauptdarsteller gelangweilt von den Themen: Mode, Status, Restaurants... und diese Langeweile wird dargestellt mit seitenlangen Beschreibungen von Äußerlichkeiten: wer trägt welche Schuhe, welche Kravatte zu welchen Socken.... Seine einzige Abwechslung sind seine sadistischen Handlungen und Morde, die so phantasiereich geschildert sind, dass man sich Sorgen um den Autor macht ;-) ...Ein Buch, dass sich nicht an die Regeln eines Spannungsromans oder Krimis hält...und dehalb lesenswert....

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  • Rezension zu "American Psycho" von Bret Easton Ellis

    American Psycho
    Tikki

    Tikki

    13. June 2007 um 15:23

    Kurzbeschreibung: Patrick Bateman ist ein Yuppie, wie er im Buche steht. Er arbeitet an der Wall Street an der Vermehrung seines Einkommens und trägt die teuersten Klamotten. Er ist markenbewusst und sehr auf sein Äußeres bedacht. Nachts jedoch wird er zum Mörder. Eine Frau nach der anderen lockt er an, legt sie flach und bringt sie anschließend auf mehr und mehr absonderliche Art und Weise um die Ecke. Für meinen Geschmack hat dieses Buch zu viel hippes New Yorker Gehabe. Das Hemd ist von Marke X und hat die Farbe bla, die Schuhe sind natürlich von Designer Y und aus Material blubb. Abends geht man natürlich zu lalala und nicht mehr zu hierundda - da geht doch keiner mehr hin! Eigentlich ist dieses übertriebene Yuppie-Gehabe ziemlich interessant zu beobachten. Alles ist oberflächlich und nur auf den eigenen guten Ruf bedacht. Man kann sich vorstellen, dass es in New York wirklich so abgeht. Was die "nächtliche" Seite von Mr. Bateman angeht, finde ich es ziemlich widerlich und abartig, was dort beschrieben wird. Bitte nur lesen, wenn man mit genauen Gewaltbeschreibungen klarkommt!

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