Bret Easton Ellis Imperial Bedrooms

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Inhaltsangabe zu „Imperial Bedrooms“ von Bret Easton Ellis

Der neue Roman von Bret Easton Ellis: ein Wiedersehen mit alten Freunden, die längst ärgste Feinde geworden sind Der gefeierte Drehbuchautor Clay kehrt nach fünfundzwanzig Jahren nach Los Angeles zurück. Seine Freunde, mittlerweile alle Mitte vierzig, scheinen gesettelt, doch hinter der schicken Fassade herrschen immer noch Neid, Feindschaft und Verrat … Fünfundzwanzig Jahre war Clay, der schon in Ellis’ Debütroman Unter Null eine Hauptrolle spielt, nicht mehr in Los Angeles, doch jetzt muss er zurück in die Stadt seiner Kindheit und Jugend, um einen neuen Film zu promoten. Gleich auf der ersten Party trifft er, der gefeierte Drehbuchautor, auf seine alten Freunde: seine Ex-Freundin Blair, die mit Trent eine nicht sehr glückliche Ehe führt und die damalige Trennung offensichtlich immer noch nicht verdaut hat, den Exdealer Rip, der nach zahlreichen Faceliftings bis zur Unkenntlichkeit entstellt ist, und auf Julian, der nach mehreren Entziehungskuren endlich clean scheint. Keiner freut sich so recht, dass Clay wieder auftaucht, und sehr schnell zeigt sich, dass hinter der freundlichen Fassade alle einander zutiefst misstrauen: Die alten Geschichten und Ressentiments verbinden sich mit neuen Verdachtsmomenten zu einer dichten Atmosphäre der Paranoia und Angst. So fühlt sich Clay von einem Auto verfolgt und ist sich sicher, dass jemand in seiner Abwesenheit seine Wohnung aufsucht. Dass seine neue Freundin Rain nur mit ihm zusammen ist, weil sie sich die Hauptrolle in einem seiner Filme verspricht, ist völlig offensichtlich. Doch als ein Mann tot aufgefunden wird, merkt Clay, dass der Alptraum weitergeht, dem er für immer entfliehen wollte … 25 Jahre nach Unter Null zeigt Bret Easton Ellis in diesem Roman, wie die hedonistische Gesellschaft der Achtziger heute lebt – und er entdeckt Fürchterliches: Es hat sich kaum etwas geändert.

"Imperial bedrooms" ist der Titel eines Elvis-Costello-Songs.

— Holden

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  • Brillant in all seiner Abscheulichkeit

    Imperial Bedrooms

    Wortmagie

    22. January 2015 um 17:20

    Ich muss euch an dieser Stelle vorwarnen: diese Rezension wird lang. Ich habe im Vorfeld vier Seiten mit Notizen vollgeschrieben. Zum Vergleich, normalerweise verfasse ich nur eine Seite und komme damit problemlos auf meine durchschnittliche Zeichenanzahl. Nach der Lektüre von „Imperial Bedrooms“ konnte ich spüren, wie mein Hirn auf Hochtouren lief. Ich hatte das Gefühl, jedes Wort, das ich niederschrieb, floss von selbst aus mir heraus. Meine Gedanken überschlugen sich regelrecht; es gibt so viel zu sagen und auch jetzt noch bin ich überzeugt, dass ich längst nicht alle Symbole entschlüsselt habe. Ich hoffe sehr, ihr habt die Geduld, mit mir einen etwas umfangreicheren Ausflug in diesen Albtraum von einem Buch zu machen. 25 Jahre sind vergangen, seit Clay Los Angeles nahezu fluchtartig verlassen hat. Sein Leben ging weiter, von seiner Heimatstadt kam er jedoch nie richtig los. Als Drehbuchautor steht er noch immer in engem Kontakt mit der Glitzer-Glamour-Welt Hollywoods. Jetzt kehrt er wieder einmal zurück und trifft schnell auf einige seiner alten Freunde. Ebenso schnell ergreift auch die alte Angst Besitz von Clay, doch dieses Mal scheint sie begründet zu sein: er fühlt sich verfolgt, ist überzeugt, dass jemand wiederholt in seine Wohnung einbricht, während er nicht da ist. Auch seine neue Freundin Rain kann ihn nicht richtig ablenken, da er weiß, dass sie nur mit ihm zusammen ist, um eine Rolle in einem seiner Filme zu ergattern. Als ein Bekannter aus der Branche tot aufgefunden wird, steigert sich Clays Angst zur Panik. Die Situation spitzt sich zu und Clay muss einsehen, dass sich in 25 Jahren gar nichts verändert hat… „Imperial Bedrooms“ lieferte mir genau das, was ich erwartet hatte. Es ist ein verstörender, abstoßender, widerlicher Horrortrip, ähnlich wie „Unter Null“, allerdings stechen weniger bestimmte Einzelszenen heraus. Stattdessen ist es das Buch als Ganzes; der Terror ist subtiler, perfider, wie eiskalte Finger, die unter die Kleidung kriechen und einen Schauder verursachen. Ich bin tief enttäuscht von Clay und dem, was aus ihm wurde. In 25 Jahren hat er sich kein bisschen weiterentwickelt, er hat nur alte Eigenschaften und Verhaltensweisen tiefer eingeprägt. All das Potential, das ich in „Unter Null“ noch in ihm sah, ist rückstandslos verpufft. Wie konnte es nur passieren, dass er vom moralischen Anker, der all die Verderbtheit seiner Freunde in Relation setzte, zu einem so ekelhaften, trieb- und impulsgesteuerten Erwachsen wurde? Es gibt einen Begriff, der früher in meinem Freundeskreis Gang und Gebe war für Menschen wie Clay: er ist klatschen geblieben. Er lebt völlig in sich zurückgezogen und hat sich trotzdem extrem weit von sich selbst entfernt, als befände er sich in einem Gefängnis in seinem Kopf. Er schwebt, hat den Kontakt zur Realität, seinem Gewissen, seiner Menschlichkeit und zum Teil auch zu seinem Ich verloren und befindet sich in einem luftleeren Raum; unter ihm der Abgrund, der bereits seine Seele verschlungen hat und nur noch auf seinen Körper wartet. Er konnte seiner Herkunft nicht entfliehen, hatte nicht die Stärke, ihr den Rücken zu kehren und wurde selbst zu einem Monster aus Hollywood. Hollywood – ein Ort, an dem es permanent nur um Macht geht. Clay beherrscht diese Machtspielchen perfekt, allerdings nur von oben nach unten, niemals andersherum, was sich in seiner… nennen wir es mal „Beziehung“ zu Rain deutlich zeigt. Rain ist das perfekte Beispiel für das Scheitern des Feminismus. Um unabhängig zu sein, was in diesem Fall mit „berühmt sein“ gleichzusetzen ist, begibt sie sich unaufhörlich in Abhängigkeitsverhältnisse, was einfach nur paradox ist. Sie versucht, vor sich selbst die Fassade aufrecht zu erhalten, dass sie alles unter Kontrolle hat, aber das ist eine Lüge und sie WEIß es. Sie ist der menschliche Abfall dieses Mikrokosmos, in dem es nicht verwunderlich ist, dass Menschen in alle Einzelteile zerbrechen. Vielleicht können in Hollywood wirklich nur diejenigen überleben, die dort aufgewachsen sind und von skrupellosen Teens zu skrupellosen Erwachsenen wurden, die nicht daran gewöhnt sind, etwas nicht zu bekommen und zu besitzen. Clay hält sich selbst nicht für einen dieser manipulativen Hollywood-Typen – genau das hebt ihn krass von allen anderen ab und macht ihn in meinen Augen noch widerlicher. Natürlich sind einige seiner alten Freunde abscheulich, doch jemand wie beispielweise Rip macht sich zumindest keine Illusionen darüber, wie er wirklich ist. Er belügt sich nicht selbst. Gerade mit ihm hat Clay weit mehr gemeinsam, als er selbst zuzugeben bereit ist. Es gibt eine Szene, in der Bret Easton Ellis unmissverständlich betont, dass Clay freiwillig das Leben gewählt hat, das er führt und kein Stück besser ist als diejenigen, die er früher verurteilte. In dieser meint Trent, der mittlerweile mit Clays Ex-Freundin Blair verheiratet ist, dass Clay es ja eigentlich gar nicht nötig habe, zu arbeiten, weil seine Familie vermögend ist. Dieser Ausspruch hat mir vor Augen geführt, was Clay für eine Entscheidung getroffen hat, denn es ist wahr, er müsste nicht arbeiten, also wieso ging er zurück? Wieso hat er sich selbst über die Kante getrieben und den point of no return erreichen lassen? Nun ist er obsessiv, egoistisch, gewalttätig, vollständig beziehungsunfähig und wird von einer diffusen Angst angetrieben, deren Ursprung er selbst nicht kennt. Ich glaube, seine Angst stammt aus den verschütteten Tiefen seines Ichs; er fürchtet sich davor, eines Tages aufzuwachen und sich eingestehen zu müssen, wie degeneriert sein Leben wirklich ist. „Imperial Bedrooms“ ist brillant. Es hat mich aufgewühlt und das Karussell meiner Gedanken zum Rotieren gebracht. Bret Easton Ellis schreibt unbarmherzig und hart; seine Romane zu lesen ist, als würde man über Scherben laufen: jede weitere Seite schmerzt mehr als die vorangegangene. Ich bin nicht sicher, ob man „Unter Null“ lesen muss, um „Imperial Bedrooms“ zu verstehen, denn die Geschichte ist so flach wie die Charaktere, was in diesem Fall allerdings nicht negativ ist. Mehr Tiefgang hätte niemals zu der oberflächlichen Gesellschaft gepasst, die Ellis darstellt. Ich denke, „Imperial Bedrooms“ könnte für sich allein stehen, aber die vollständige Entwicklung des Protagonisten Clay begreift man nur, wenn man „Unter Null“ bereits gelesen hat. Ich möchte dieses Buch nicht empfehlen. Ich persönlich fand es großartig in all seiner Abscheulichkeit, doch ich weiß auch, dass nicht alle LeserInnen für diese Art von Roman gemacht sind. Ihr müsst für euch selbst entscheiden, ob ihr euch so viel Scheußlichkeit aussetzen wollt.

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  • lost in the city of angels

    Imperial Bedrooms

    Babscha

    25. March 2013 um 20:02

    Easton Ellis legt 25 Jahre nach dem Erscheinen seines 1985 geschriebenen Debütromans „Unter Null“ mit dem vorliegenden Buch die Fortsetzung der damaligen Geschichte um eine Gruppe dekadenter, rücksichtsloser junger Leute in Los Angeles vor, deren gesamtes Denken ausschließlich um Geld, Erfolg, Drogen und Sex kreist und denen jedes Mittel zum Erreichen ihrer Ziele recht ist. Auch sie sind jetzt ein Vierteljahrhundert älter, ansonsten ist alles beim Alten. Als Clay, der ich-erzählende Hauptprotagonist beider Bücher, als erfolgreicher Drehbuchautor jetzt beruflich nach L. A. zurückkehrt, wird er umgehend wieder mit seiner Vergangenheit und seinen alten „Freunden“ konfrontiert, an deren Interessensspektrum sich absolut nichts geändert hat. Im Gegenteil, alles ist noch viel schlimmer geworden. Der Autor schreibt mit seinem Werk einen finalen Abgesang auf seine Lieblingsstadt, beschreibt sie als einen Sumpf aus Drogen, Machtmissbrauch und Kriminalität unter glitzernder Oberfläche und nimmt hierbei insbesondere die brutale, menschenverachtende Filmindustrie Hollywoods ins Visier, eine Welt, der gerade junge Menschen sich und ihre Seele verkaufen, nur um hier irgendwie Zugang zu bekommen. Easton Ellis - typisch ist die story selbst ein rasanter Mischmasch aus schnellen Dialogen, eine Abfolge unkoordinierter Ereignisse und wechselnder Schauplätze, womit jedoch die düstere, abweisende Atmosphäre gut greifbar wird, vor allem aber ist sie ein Zerrspiegel völlig verkommener Existenzen, die in ihrer Darstellung auch nicht einen Hauch Lesersympathie erzeugen. Und natürlich bleibt man am Schluss leicht konsterniert und ratlos zurück. Aber das weiß man bei diesem Autor schließlich vorher.  

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  • Rezension zu "Imperial Bedrooms" von Bret Easton Ellis

    Imperial Bedrooms

    Medienjournal

    31. December 2012 um 01:41

    Imperial Bedrooms ist ein abgründiges Vergnügen und kehrt konsequent zu den Wurzeln zurück. Den einen mag es als Rückschritt erscheinen, die anderen freuen sich über die gnadenlose Vermengung von Realität und Fiktion, von Schein und Sein.

    Mehr gibt es unter:
    http://medienjournal-blog.de/2011/11/imperial-bedrooms-buch/

  • Rezension zu "Imperial Bedrooms" von Bret Easton Ellis

    Imperial Bedrooms

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2012 um 21:24

    25 Jahre nach Unter Null erfahren wir (endlich?), wie es mit Clay und seinen Freunden weitergeht. Damals begeisterte Bret Easton Ellis mit seinem Roman rund um die verwöhnten partysüchtigen Studenten, der mit schonungsloser Offenheit die Arroganz und Oberflächlichkeit der 80er offenlegte. Nun kehren wir zurück in deren Leben und stellen schnell fest, die Heile-Welt-Fassade Los Angeles' verbirgt Schockierendes... Nach guten 25 Jahren macht sich der gefeierte Drehbuchautor Clay wieder auf den Weg nach Los Angeles um einen Film zu promoten. In der Stadt seiner Jugend trifft er schon bald auf seine alten Freunde, doch Wiedersehensfreude sieht irgendwie anders aus. Tiefes Misstrauen beherrscht das Treffen. Clays Exfreundin Blair trauert noch immer Clay hinterher, führt aber mittlerweile eine recht unglückliche Ehe mit Trent. Rip, damals Dealer, frönt nun Schönheitsoperationen und ist bis zur Unendlichkeit entstellt. Bleibt noch Julian, der nach mehreren Entzügen endlich clean scheint. Zuviel ist damals passiert, als dass man heute nahtlos an eine Freundschaft anknüpfen könnte und so stehen schnell Paranoia, Angst und Verfolgungswahn im Vordergrund. Clay behauptet immer wieder, dass jemand in seinem Zimmer war und auch seine neue Freundin Rain, die heiß auf eine Rolle im Film des Regisseurs ist, kann ihn davon nicht abbringen. Dann findet man einen Toten, hatte Clay mit seinen Vermutungen doch recht??? Bret Easton Ellis versucht an alte Erfolge wie "American Psycho" und "Unter Null" anzuknüpfen, doch kann das überhaupt gutgehen? Zu groß ist die Erwartungshaltung nach diesen Knallern, erst recht, wenn es quasi um deren Fortsetzung geht. Ellis zeigt uns die dunklen Seiten Hollywoods ebenso wie die Dekadenz der dortigen Gesellschaft auf und spielt mit zahlreichen Klischees, was ihm auch hervorragend gelingt. Kaum ein Autor schafft es so wie Ellis, die düsteren Seiten der Welt aufzuzeigen und hält seinen Lesern so einen erschreckenden Spiegel vor. Gerade die Darstellung junger Frauen steht im Fokus. Und wie immer verwischen auch hier die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Immer wieder nimmt der Autor auch Bezug auf Clays erstes Abenteuer "Unter Null" und bringt sich so selbst in die Geschichte ein. Leider geht ihm jedoch die von ihm gewohnte Spannung abhanden, so dass "Imperial Bedrooms" streckenweise recht langweilig daherkommt. Sprachlich hat sich auch nicht viel getan, was aber nichts Schlechtes bedeutet. Der Autor spielt weiterhin mit Klischees, erzählt seine Geschichte geschickt und schmissig, verliert sich dann aber teils wieder in zu vielen Details, die das Lesevergnügen bremsen. Bleibt zu hoffen, dass Kultautor Bret Easton Ellis demnächst eine ganz neue Geschichte präsentiert und seine Fans wieder begeistert!

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  • Rezension zu "Imperial Bedrooms" von Bret Easton Ellis

    Imperial Bedrooms

    Clari

    03. October 2010 um 17:52

    Abgründe... Wer sich in die hier beschriebene Gegend in Los Angeles/ USA verirrt, der sollte tunlichst etwas vom Filmgeschäft verstehen und das erste Buch zu diesem Titel gelesen haben.Denn jetzt, zwanzig Jahre später, trifft sich die alte Clique von ehemaligen Freunden auf verschiedenen Partys in der Stadt wieder. Wie im Vorbeigehen sieht man sich und wechselt ein paar Worte. Man trinkt und feiert zusammen und erkennt nach langen Jahren, was aus einzelnen geworden ist. Clay, die Hauptfigur, ist Drehbuchautor und promotet gerade einen Film, wobei ihm das eine oder andere nette Mädchen unterkommt. Die Hauptakteure sind Mitte vierzig und haben alle schon einiges hinter sich. Clay wohnt im Hotel. Er beginnt, sich verfolgt zu fühlen. Ein blauer Jeep parkt auffällig oft vor seinem Hotel, und in seinem Zimmer scheinen die Sachen nicht mehr am selben Platz zu liegen. Bildet er sich das nur ein, oder stimmt seine Beobachtung? Immerhin bekommt er laufend SMS von einer unbekannten Person, die ihm mittelt, man wisse, wo er sich befinde und was er gerade tue. Wer dieses Buch zu Ende liest, muss sich auf einiges gefasst machen. Der Hollywoodbetrieb hat es in sich! Morbide und dekadent verwischen sich Fantasie und Wirklichkeit. Auf den Partys trifft man sich, verabredet sich, knüpft Kontakte und lässt Beziehungen spielen. Eine Gruppe von Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseuren streiten sich um die besten Mädchen und davon besonders eine: Rain! Sie betört alle, hintergeht alle und weiß, Vorteile zu nutzen. Zum Ende hin wird die Geschichte immer surrealer; geht es doch um Sex und Crime, um Verbrechen und Drogenmissbrauch. Einige Szenen sind von ausgeprägter Gruseligkeit und das Ende bleibt offen! Bret Easton Ellis schreibt flott, geheimnisvoll und lässt die Fantasie spielen. Das krankhafte Wesen des Menschen wird zur surrealen Rahmenhandlung. Diese steigt in die Abgründe menschlichen Seins, über die gemeinhin niemand spricht. Die Lektüre ist gewiss nicht jedermanns Sache hat aber das Zeug zum Kultbuch für eine bestimmte Gruppe Mittvierziger.

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