Bret Easton Ellis Less Than Zero

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Inhaltsangabe zu „Less Than Zero“ von Bret Easton Ellis

The cult classic re-issued to celebrate its 25th anniversary, three months before the publication of the sequel

Kein Wohlfühlbuch, aber jedenfalls ganz große Literatur!

— Aliknecht
Aliknecht

Disappear here...

— ichundelaine
ichundelaine

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    Less Than Zero
    Aliknecht

    Aliknecht

    20. February 2017 um 12:21

    Filled with relentless drinking in seamy bars and glamorous nightclubs, wild, drug-fuelled parties, and dispassionate sexual encounters, Less Than Zero – narrated by Clay, an eighteen-year-old student returning home to Los Angeles for Christmas – is a fierce coming-of-age story, justifiably celebrated for its unflinching depiction of hedonistic youth, its brutal portrayal of the inexorable consequences of such moral depravity, and its author’s refusal to condone or chastise such behaviour [1].     Clay hat ein Studium in New Hamshire aufgenommen und kommt in der Weihnachtspause zum ersten Mal zurück nach Los Angeles. Seine Freundin Blair, die er von der Ostküste nie angerufen hat, holt ihn am Flughafen ab und bringt ihn zum Haus seiner Eltern. Niemand ist zuhause. In den folgenden Wochen zieht Clay mit Freunden und Bekannten durch die Stadt. Sie fahren mit schicken Autos durch Hollywood und über den Mullholland Drive, besuchen Parties,  gehen ins Kino und hängen ab. Jeder hat seinen persönlichen Dealer zur Versorgung mit Drogen. Der Alkohol fließt in Strömen.  Die Eltern dieser Kids  sind reich. Sie bewegen sich in der Film- und Glamourwelt der Westküste zwischen neuen Projekten und Scheidungsprozessen. Clay berichtet seinem Psychiater von bizarren sexuellen Phantasien. Mit Eltern und Geschwistern verbringt er ein paar öde Tage bei den Großeltern in Palm Springs. Danach ziehen die Jugendlichen wieder durch Westwood und Beverly Hills und unterhalten sich über Mode und Sonnenbrillen. Blair sieht er selten. Dann trifft er seinen besten Freund Julian, der einen schönen Porsche fährt, sich aber in finanziellen Verlegenheiten befindet. Clay leiht ihm Geld und wird darafhin in Julians Verwicklungen in der Halbwelt hineingezogen. Es wird bedrohlich. Der amerikanische Traum offenbart sein unbarmherziges Gesicht für diejenigen, die im alltäglichen Kampf um die Geldbeschaffung zu scheitern drohen.    Bret Easton Ellis vermag es auf exzellente Art und Weise, die Bindungs- und Ziellosigkeit und dieser reichen Jugendlichen, ihren nahezu ungezügelten Konsum und die öde Langeweile der Welt, in der sie leben, zu schildern. Es gelingt ihm vor allem in ausdruckstarken Dialogen und Selbstgesprächen. Der Autor legt mit seinem Roman ein präzises Protokoll der Entgleisung hedonistischer Lebensideale vor und schockiert damit den Leser. Kein Wohlfühlbuch, aber jedenfalls ganz große Literatur!    Ausgabe:   Bret Easton Ellis Less Than Zero (Englisch)  Picador London 2011    Autor: Bret Easton Ellis, geboren 1964 in einem Vorort von Los Angeles, wohnhaft in New York City, gilt als einer der kontroversesten, aber auch sprachgewaltigsten jungen Autoren seiner Generation. Mit 19 schrieb er seinen Debütroman, einen schonungslosen Zustandsbericht über das dekadente aber orientierungslose Leben der Yuppies in den 80ern, der 1996 erfolgreich verfilmt wurde. 1987 erschien sein zweiter Roman bevor er 1991 endgültig zum Kultautor aufstieg [2].   Referenzen:     [1] Verlagsangabe Buchrückseite   [2] AMAZON.COM

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  • People are afraid to merge...

    Less Than Zero
    ichundelaine

    ichundelaine

    30. May 2016 um 18:42

    Having again re-read one of my favourite books, I can relate to the rather conflicting opinions on Bret Easton Ellis first novel. There is no in-between with this debut - you either love it or hate it. People who hate it, say it is boring and the style of writing is too blasé. People who love it, see the bigger message behind the seemingly boring and mind-numbing existences of the main characters and can actually appreciate BEE's particular kind of prose. "Oh Shit Rip, what don't you have?" - "I don't have anything to loose." Clay comes home after his first semester at a snug little liberal arts college in Vermont, back to L.A., back to a life he had only recently abandoned. As soon as he hits town he gets in touch with all of his old friends and acquaintances, slipping back into the easy-going, hedonistic and careless lifestyle of 1980 Californian youth. This lifestyle includes lots of drugs, sex, nihilism and psychotherapy. Clay spends four restless and aimless weeks in the city he grew up in, where people answer the question of "What do you do?" ususally with "Hanging around!". "Where are we going?" I asked "I don't know", he said. "Just driving" "But this road doesn't go anywhere, " I told him. "That doesn't matter." "Then what does?" I asked after a little while "Just that we're on it, dude, " he said. Clay gets drawn into this lifestyle and it feels like a bad dream, he can only escape by going back to college, which he eventually does.

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  • Rezension zu "Less Than Zero" von Bret Easton Ellis

    Less Than Zero
    TheRavenking

    TheRavenking

    22. July 2010 um 22:53

    "Als ich Unter Null über den blonden, braungebrannten Surfer schrieb, der in einer Villa wohnt, dachten alle, das sei ich - dabei war er ein Konglomerat all jener Typen, die mich nervten mit ihrer ziellosen Passivität, ihren Ansprüchen, diesem "Oh, ich bin reich und gutaussehend, ich kann machen, was ich will." Für mich war der wahre Horror des Buches diese Ziellosigkeit." Bret Easton Ellis Bret Easton Ellis war gerade mal 21 Jahre alt, als sein Stern am Literaturhimmel aufging. Die Veröffentlichung seines Debütromans, Less Than Zero, machte den Studenten des Bennington College über Nacht berühmt. Ellis wurde zum bekanntesten jungen Autor Amerikas, zu einem richtigen Star. Die Kritiker zeigten sich begeistert. Vergleiche mit J. D. Salinger, Hemingway und F. Scott Fitzgerald wurden gezogen. Hätten sie geahnt was noch kommen würde, wären die Rezensenten vermutlich weniger überschwänglich gewesen. Auch kommerziell wurde der Roman ein Erfolg und selbstverständlich verfilmt, auch wenn sich heute niemand mehr an Marek Kanievskas Adaption mit Robert Downey Jr. erinnert. Wohlgemerkt, ein Roman ohne Plot oder sympathische Charaktere, der sich auch sonst allen gängigen literarischen Mustern widersetzt. Ereignislosigkeit, nichtssagende Gespräche, Monotonie und Leere wechseln einander ab. Die Hauptfigur taugt nicht einmal zum Antihelden, und das Ende kommt abrupt und bietet keine Lösung. Wie erklärt sich also dieser Erfolg? Ellis war es einfach perfekt gelungen den Zeitgeist zu treffen. Seine Beschreibung selbstverliebter Wohlstandskids, die ihr Leben verschwenden, traf den Nerv einer ganzen Generation. Durch einen simplen und glasklaren Stil, angereichert mit pokulturellen Elementen, schuf der Autor eine junge Literatur, die mit düsterem Humor die Seichtigkeit einer ganz auf Egoismus und Gier ausgerichteten modernen Gesellschaft kritisierte. Die Erwähnung von Markenklamotten diente eigentlich der Konsumkritik trug aber ironischerweise auch zur Ausbreitung des Markenwahns bei. Die Wayfarer von Ray Ban, die ständig auftauchen, wurden zum Kult-Accessoire. Geholfen hat aber auch wohl, dass Unter Null nicht ganz so bissig und kompromisslos ist wie seine späteren Meisterwerke. Verglichen mit American Psycho oder Glamorama wirkt das Buch regelrecht zahm. Der Inhalt: Der junge Clay kehrt in den Weinhachtsferien nach Hause, nach L. A. zurück, trifft dort alte Bekannte, hängt ziellos rum, nimmt Drogen, hat Sex, und wird die ganze Zeit das Gefühl nicht los, dass mit seinem Leben irgendetwas nicht stimmt. Auf den ersten Blick ist Clay ein ganz normaler Junge, aber eben ein ganz normaler reicher und gutaussehender Junge, der es sich leisten kann, sich um nichts zu kümmern. Er besitzt alles und kann sein Leben doch nicht genießen. Als er gegen Ende Zeuge wird wie seine Kameraden ein junges Mädchen vergewaltigen wollen, wendet er sich zwar von ihnen ab, tut aber auch nichts um sie an ihrem Vorhaben zu hindern. Am Ende bleibt alles beim Alten, Clay verlässt zwar die Stadt, doch dem System kann er nicht entkommen. Unter Null ist nicht zuletzt auch ein Roman über die Stadt Los Angeles, die hier keine schillernde Glamourmetropole ist, sondern ein kalter, menschenverachtender Ort, der seine Bewohner in seelenlose Zombies verwandelt. „There was a song I heard when I was in Los Angeles by a local group. The song was called „Los Angeles“ and the words and images were so harsh and bitter that the song would reverberate in my mind for days. The images, I later found out, were personal and no one I knew shared them. The images I had were of people being driven mad by living in the city. Images of parents who were so hungry and unfulfilled that they ate their own children. Images of people, teenagers my own age looking up from the asphalt and being blinded by the sun. These images stayed with me even after I left the city. images so violent and malicious that they seemed to be my only point of reference for a long time afterwards. After I left.“

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  • Rezension zu "Less Than Zero" von Bret Easton Ellis

    Less Than Zero
    Carson

    Carson

    07. August 2008 um 11:09

    Die Depression von Wohlstandskindern in den 80ern in den USA. Deutlich spürt man die Tristesse beim Lesen. Ellis' Schreibstil gibt dies perfekt wieder.