Bret Easton Ellis Lunar Park

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Inhaltsangabe zu „Lunar Park“ von Bret Easton Ellis

Imagine becoming a bestselling novelist while still in college, and almost immediately famous and wealthy, then seeing your insufferable father reduced to a bag of ashes in a safety-deposit box, even as your celebrity drowns in a sea of vilification, booze and drugs. (Quelle:'Flexibler Einband/16.06.2006')
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  • Rezension zu "Lunar Park" von Bret Easton Ellis

    Lunar Park

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 14:57

    Köstliche Farce, Bret Easton Ellis ist ein ziemlich unberechenbarer Autor; einer, der mit der amerikanischen Literaturszene (scheinbar) persönliche Probleme hat. Ein Autor, der sich nicht festnageln lässt. Manches ist sehr gut (American Psycho und Unter Null), anderes so-so (Rules of Attraction und Die Informanten). Jetzt "Lunar Park", stilistisch ganz anders als alles bisher von Bret Easton Ellis geschriebene. Vor allem darf man nicht in die Falle tappen und dieses Buch als ernsten Versuch werten, einen Horrorthriller zu schreiben. Dieser Roman beginnt wie eine Autobiografie, zuerst zitiert der Autor die Anfangssätze aller seiner Romane. Dann schaut er übertrieben selbstverliebt auf seine Anfänge zurück, wobei sich hier schon die Wahrheit von der Fiktion kaum mehr unterscheiden lässt. Dann erst beginnt praktisch der Roman. Bret heiratet Jayne und lebt mit dem gemeinsamen Sohn und Jaynes Tochter in der Elsinore Lane (ein den Autor verachtender Golden Retriever mischt auch mit). Was durch das plötzliche Familienleben des Autors oder Protagonisten Bret losgetreten wird, ist skurriler Lesespaß pur. Patrick Bateman (der Protagonist aus American Psycho) beginnt Bret mit unvorhergesehenen Begegnungen zu quälen, eine Mordserie mit Anleitung American Psycho beginnt, eine übertrieben lächerliche Aufarbeitung des Vater-Problems, eine Eheberaterin, die Bret Dr. Fajita nennt, ein Teddy wird zur Bestie (die auch Pferde zerfleischt), Dinnerparties bei den Nachbarn mit Joints, Elternsprechabend, eine verschwundene (noch nicht) Geliebte, nicht besonders helle Polizisten mit den Namen O'Nan und Boyle... Ich glaube, Bret Easton Ellis hatte viel Spaß beim Schreiben von Lunar Park. Sein ironischer Blick ist überall, er macht sich über vieles lustig, was in Amerika heilig ist. Vor allem aber scheut er nicht, sich selbst auch knallhart auf die Schippe zu nehmen.

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