Brett L. Markham The Mini Farming Bible: The Complete Guide to Self-Sufficiency on 1/4 Acre

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Inhaltsangabe zu „The Mini Farming Bible: The Complete Guide to Self-Sufficiency on 1/4 Acre“ von Brett L. Markham

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  • "Mini-Farming ist kein Hobby."

    The Mini Farming Bible: The Complete Guide to Self-Sufficiency on 1/4 Acre
    R_Manthey

    R_Manthey

    01. July 2015 um 12:27

    (Diese Rezension bezieht sich auf die deutsche Übersetzung, erschienen im Kopp-Verlag)   Den scheinbar harmlosen Satz aus dem Text überliest man leicht. Doch in Wirklichkeit offenbaren seine wenigen Worte viele Aspekte dieses auf Hochglanzpapier gedruckten Buches im A4-Format. Was Sprachschützern sicher die Haare zu Berge stehen lässt, zeigt nämlich, dass es für die vom Autor beschriebenen Tätigkeiten im modernen Deutsch scheinbar keine zusammenfassende Bezeichnung mehr zu geben scheint. Und das wiederum ist kein Zufall. Denn hier geht es nicht um ein wenig Gartenarbeit am Wochenende, sondern um die zeitintensive Selbstversorgung einer dreiköpfigen Familie auf 1000 Quadratmetern. So etwas dürfte im Industrieland Deutschland gegenwärtig Seltenheitswert besitzen. Vieles in diesem Buch findet man in gleicher oder besserer Qualität in guten Gartenbüchern oder in Werken über die Hühnerzucht. Das Besondere dieses Textes besteht in seiner Ausrichtung auf die Selbstversorgung, wenn man nur eine relativ kleine Fläche zur Verfügung hat. Bevor man jedoch dem Autor folgt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die von ihm beschriebene Art der Ernährung nicht mit den üblichen deutschen Gewohnheiten zu vereinbaren ist. Abgesehen davon, dass mit wenigen Hühnern der Fleischbedarf des Durchschnittsdeutschen nicht zu befriedigen sein wird, kommt es vermutlich ebenso beim Mehl zu Problemen. Diesen vom Autor ehrlich beschriebenen Tatsachen muss man ins Auge sehen und seine Ernährung entsprechend umstellen oder zukaufen. Im 9. Kapitel findet der Leser eine Darstellung und Diskussion der Mengen an Nahrungsmitteln, die man auf der recht kleinen Fläche erzeugen muss, um die Familie durchzubekommen. Der Autor geht für eine Person von 207 kg Gemüse, 166 kg Obst, 113 kg Getreide und 72 kg Fleisch und Eier pro Jahr aus. Leider kann ich seine Berechnungen nicht durchweg überprüfen, weil ich mir - wie wahrscheinlich die meisten - bisher keine Gedanken über meinen persönlichen Nahrungsmittelverbrauch gemacht habe. Leichte Zweifel überkamen mich allerdings an einigen Stellen in diesem Buch. So auch hier. Wer beispielsweise Melonen, die man nicht lange lagern kann und die fast nur aus Wasser bestehen, aber viel wiegen, zur Obstmenge hinzurechnet, wird wahrscheinlich kaum mit den angegebenen Mengen auskommen. Natürlich kann man alles in diesem Buch Geschriebene auch dann verwenden, wenn man nicht seinen Beruf aufgeben will, um Farmer auf 1000 Quadratmetern zu werden. Der Text ist in 21 Kapitel unterteilt. Vierzehn davon befassen sich mit dem Obst- und Gemüseanbau, drei mit der Hühnerzucht, der Rest mit Konservierungsmethoden, dem Bau eines kleinen Mähdreschers und dem Verkauf eigener Produkte. Die Vorteile eines eigenen Anbaus liegen auf der Hand: Man ist nicht nur relativ unabhängig, sondern weiß auch genau, was man isst. Nachdem der Autor dies noch einmal verdeutlicht hat, kommt er zu seinen sogenannten Hochbeeten. Das sind einfach durch Bretter oder Steine umfasste Flächen, in die Erde gefüllt wird. Dadurch entsteht eine Reihe von biologischen, ökonomischen und technologischen Vorteilen, die der Autor ausführlich erläutert. Dann befasst er sich mit allen Aspekten des Gemüseanbaus und diskutiert die Bodenzusammensetzung und Pflege ebenso wie Nährstoffe, Zeitplanung und Erträge, Sorten, Pflanzenschutz und das Bewässern. Spätestens beim Auswählen und Sammeln des eigenen Saatguts sollte dem Leser klar sein, dass man all diese Tätigkeiten nicht mal eben nebenbei abwickeln kann. Ein Buch wie dieses wird eigene Erfahrungen nicht ersetzen können. Wenn man sie jedoch bereits besitzt, dann muss man nicht unbedingt immer derselben Meinung sein wie der Autor. So befasst er sich im relativ langen Kapitel 14 mit Obstbäumen und Beerensträuchern. Nachdem er die verschiedenen Arten und Sorten vorgestellt hat, kommt er auch zum Beschneiden der Gewächse. Dieses wirklich wichtige Thema wird nur verbal und nach meinem Empfinden sehr verwirrend dargestellt. Die drei Kapitel über die Hühnerzucht verdeutlichen die Vor- und Nachteile dieses Buches dann noch intensiver. Zunächst kann man sich über eigentlich alles auf den ersten Blick recht ausführlich informieren. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele Informationen als nicht ausreichend, weil sie entweder oberflächlich oder unvollständig sind. Wer wirklich Hühner züchten möchte, wird um das Studium von Spezialliteratur nicht herumkommen oder sich bei Leuten umsehen müssen, die genügend Erfahrungen besitzen. Fazit. Alles in allem ein durchaus nützliches Buch, das beim Obst- und Gemüseanbau über die üblichen Gartenbücher hinausgeht, weil es auf die Selbstversorgung abzielt und deshalb nicht nur alle landwirtschaftlichen Aspekte der Farmwirtschaft, sondern auch viele ökonomische Gesichtspunkte diskutiert. Die Darstellung der verschiedenen Themen hat mich nicht immer überzeugt. Die wirklichen Fragen kommen sowieso erst bei der praktischen Umsetzung. Und dann wird dieses Buch nicht immer helfen können, auch wenn es einen guten Anfang garantiert.

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