Brett McBean Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem

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Inhaltsangabe zu „Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem“ von Brett McBean

Der Filmfreak Buk Thompson ist auf blutiger Fahrt durch den amerikanischen Südwesten. Er mordet sich seinen Weg bis nach Hollywood, zur Heimat der Stars, die er seit seiner grausamen Kindheit für seine einzigen Freunde hält. Buk hat ungeheueren Spaß in diesem Film seines Lebens. Als ihm das Schicksal den unschuldigen Jimmy vor die Füße wirft, beschließt der Psychopath, sich um den Jungen zu kümmern und ihm das »Spiel des Tötens« beizubringen. Im Drehbuch stehen die schlimmsten Szenen – doch Jimmys Rolle ist mehr als die eines Nebendarstellers ... Buk und Jimmy ziehen nach Westen ist ein irrer Road Trip – 100 % pures Adrenalin.

Das Ende, ohje ohje...

— Tupy
Tupy

... alles andere als überzeugend.

— Elmar Huber
Elmar Huber

Natural Born Killers in Buchform

— PeWa
PeWa

Roadtrip, mit dem Teufel

— Gizmo_DO
Gizmo_DO

EXTREM? Na ja, aber der Hälfte extrem langweilig!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Leider ein Teil der Festa-Extrem-Reihe der nur 3 Sterne von mir bekommt.

— LeseBlick
LeseBlick
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  • Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem

    Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    04. November 2016 um 13:59

    „Menschen sind bloß die Hirngespinste Gottes, genau wie die Leute auf der Kinoleinwand die Hirngespinste von Drehbuchschreibern, Schauspielern und Regisseuren sind. Wir sind alle bloß Schauspieler, die das kranke Drehbuch von Gott umsetzen. Scheiße, sind die größten Regisseure wirklich Kubrick, Hitchcock, Kurosawa oder Bunuel? Nein! Gott ist der größte Regisseur von allen. Sein Film ist der längste, den es je gegeben hat und er bringt alles mit, was man sich von einem Film wünschen kann.“ STORY Nach dem 20jährigen Treffen seiner Abschlussklasse beschließt der Filmfreak William „Buk“ Thompson, der stets der Schweigsame an der Schule war, nicht wieder nach Hause zu fahren, sondern mit seiner ehemaligen Mitschülerin Sue im Kofferraum nach Hollywood zu fahren, wo all die Stars aus Buks geliebten Filmen zuhause sind. Unterwegs macht er die Bekanntschaft des jungen Jimmy, den er vor einem Psychopathen rettet. Buk findet Gefallen an dem Jungen, in dem er langsam aber sicher die zweite Hauptrolle im ganz persönlichen Film seines Lebens sieht. „Dieser junge Kerl war schon etwas Besonderes. Ein weinerlicher Feigling von einem Menschen, aber auch vollkommen naiv und unschuldig – wie ein großer Klumpen Knetmasse, der nur darauf wartet, bearbeitet und in irgendeine erkennbare Form gebracht zu werden. Er erinnerte Buk ein wenig daran, wie er selbst in diesem Alter gewesen war, nur dass dieser Junge viel weiblicher war und Buk zudem um einiges besser aussah.“ MEINUNG 2010 tauchte der Australier Brett McBean mit dem hammerharten Roman DIE MUTTER dank Festa auf dem deutschen Markt auf. Dabei reihte er nicht einfach derbe Folterszenen aneinander, er hat dem Roman noch einen psychologischen Unterbau und eine schmerzhafte Dichte verpasst, der den Roman weit über die üblichen Hardcore-Thriller hinaus gehoben hat, was schließlich sogar zu einer nochmaligen Veröffentlichung in Heynes Hardcore-Label geführt hat. Die Nachfolger DIE BESTIEN und DAS MOTEL waren immer noch gut zu lesen, fielen gegen DIE MUTTER jedoch sehr viel flacher aus. BUK UND JIMMY ZIEHEN NACH WESTEN ist nun McBeans Einstand in der Festa Extrem-Reihe, wo gerne nochmal eine Schippe draufgelegt wird, so dass die Bände gleich gar nicht über den normalen Buchhandel zu beziehen sind. Irgendwie widerwillig, weil man Brett McBean im Grunde doch als Autor schätzt, muss man feststellen, dass die Qualitätskurve noch weiter nach unten geht. Zwar ist BUK UND JIMMY immer noch super – hardboiled-mäßig, knapp und schnell –  geschrieben, doch bleibt mam als Leser bei der Verfolgung dieses blutigen Road Trips teilnahmslos außen vor. Die Gewaltszenen geraten zum Selbstzweck und selbst die Augenblicke, die Buks von Hollywood geprägte Sicht der Welt spiegeln, wollen keinem richtigen Spaß machen. Da helfen auch die in Schreibmaschinenschrift eingeschobenen Drehbuchausschnitte und Storyboards nichts. So ist BUK UND JIMMY zu albern für einen dichten Thriller geraten und zu ernsthaft für eine schwarze Komödie. Die Verarbeitung, Layout und Satz sind dagegen wieder erstklassig geraten. Gewohnt bewährte Festa-Qualität. Das Buch verfügt nicht über eine ISBN und ist nur direkt beim Verlag erhältlich. FAZIT Ansonsten darf Brett McBean gerne als Garant harter und dichter Thriller gelten, BUK UND JUMMY ZIEHEN NACH WESTEN ist dagegen alles andere als überzeugend geraten.

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  • Natural Born Killers in Buchform

    Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem
    PeWa

    PeWa

    11. June 2016 um 12:25

    McBean, der bereits mit dem Roman „Die Mutter“ sein schriftstellerisches Talent unter Beweis stellte, hat mit der vorliegenden Story ein blutiges Roadmovie verfasst, an dem Quantin Tarantino seine helle Freude haben würde. Kein anderer schien überdies Pate für die Handlung gestanden zu haben, zu sehr erinnert das Setting an „Natural Born Killers“ und „From Dusk Till Dawn“. Bei diesen Filmen hat Tarantino zwar keine Regie geführt, aber dafür kräftig am Drehbuch mitgewirkt. Entsprechend ist der „Held“ der Geschichte auch ein absoluter Filmfreak, weshalb sich der Autor zu dem literarischen Kniff hat hinreißen lassen, die einzelnen Kapitel durch Beschreibungen der Kulissen in Form eines Drehbuch-Skriptes einzuläuten. Den Mittelteil des schmalen Taschenbuchs bildet der Ausschnitt eines Storyboards (die zeichnerische Darstellung eines Drehbuchs, ähnlich einem Comic), von dem sich auch Ausschnitte auf dem Cover finden. So steht dieser Roman ganz im Zeichen des Films, der aber gewiss nichts für schwache Nerven ist. Andernfalls hätte er auch nichts in der Reihe FESTA EXTREM zu suchen gehabt. Buk ist wirklich ein fieser Mistkerl und seine Morde sind selbst für starke Mägen eine Herausforderung. Trotz der blutigen Splatter-Szenen ist Brett McBean eine exzellente Charakterisierung gelungen. Kontrovers betrachtet werden müssen eigentlich nur die letzten beiden Kapitel (sofern man nicht ohnehin die komplette Novelle aufgrund ihrer expliziten Gewaltdarstellung kontrovers sehen möchte). ACHTUNG SPOILER!Fragwürdig und lästig dürfte für einige Leser die unangenehme Neigung englischsprachiger Horror-Schriftsteller zu unangemessener Religiosität sein. Warum um alles in der Welt muss Buks Horror-Trip mit einer Filmaufnahme enden, bei der ein Engel Regie führt und Gott der Produzent ist? Auch Edward Lee, Bryan Smith und Brian Keene haben schon ähnliche Anwandlungen gehabt und das Böse dieser Welt mit göttlicher Vorsehung zu erklären versucht. Wenn man sich drauf einlassen kann, ein netter Schlussgag, aber irgendwie auch unbefriedigend. Es ist immer spannender zu lesen, wie sich normale Menschen aus eigener Kraft aus der Bredouille retten, als das irgendwelche göttlichen Boten die Drecksarbeit für sie erledigen. Richard Laymon und Jack Ketchum haben solche Sperenzchen jedenfalls nicht nötig gehabt. Und dabei hat Brett McBean es durchaus drauf. Wie gesagt, die ersten 120 Seiten sind richtig gut – flott geschrieben, brutal und blutig. Die letzten beiden Kapitel erfordern jedoch sehr viel guten Willen und Toleranz.

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  • Rezension zu "Buk und Jimmy ziehen nach Westen"

    Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem
    Zsadista

    Zsadista

    12. March 2016 um 11:17

    William „Buk“ Thompson lebt in seiner Filmwelt in denen alle anderen nur Statisten sind. Eines Tages rettet er Jimmy vor einem Irren. Eigentlich will Buk Jimmy, der eigentlich Clarence heißt, umlegen, wie den Irren. Doch irgendwie hat es ihm Jimmy angetan und er nimmt ihn mit. Schließlich braucht er auch jemanden, der seinen Job nach seinem Tod weiter macht. Und so ziehen die beiden mordend eine blutige Schneise ziehend weiter. Buk ist halt ein sadistischer Mörder, der nur die dummen Statisten aus dem Film entfernt. Jimmy, redet sich allerdings immer raus und will keinen umbringen. Bis Buk eines Tages ausrastet … „Buk und Jimmy ziehen nach Westen“ ist ein „besonderes“ Buch. Auf der Rückseite ist zu lesen : „Wenn Lesen zur Mutprobe wird …“Das Buch ist im Festa Verlag erschienen. Der Verlag ist ja schon für seine heftigen Bücher bekannt. Hier ist es sogar noch Festa Extrem. Buk ist ein völlig durchgeknallter Wahnsinniger, der total von sich überzeugt ist. Er schlachtet alles ab, was ihm in den Weg kommt. Jimmy ist ein verlorener Punkt, der Buk folgt, aber nicht zu Buk’s Taten steht. Er versucht Buk auch immer von seinen Taten abzubringen, hilft ihm am Ende aber doch. Der Schreibstil des Autors Brett McBean ist soweit blutig und rasant. Auf diese Mord-Ideen muss man auch erst einmal kommen. Es ist auch nicht alles bis ins kleinste Detail erklärt, so dass man auch noch seine eigene Fantasie spielen lassen kann.Soweit so gut. Man muss hart im Nehmen sein, wenn man die Story liest. Das Buch hat rund 160 Seiten, allerdings ändert sich die Geschichte ab Seite 115. Diese letzten Seiten habe ich dann irgendwann nur noch überflogen. Ich fand, diese Seiten einfach unnötig. Ein „richtiges“ Ende der Geschichte hätte mir besser gefallen. Die letzten Seiten waren so haarsträubend an der Nase heran gezogen, dass ich einfach nur noch die Augen rollen konnte. Leider, ansonsten wäre es ein richtig abgefahrener Roadmovie gewesen. So gibt es von mir leider nur noch 2 Sterne.

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  • Sowas von Überragend

    Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem
    BlutsBuecher

    BlutsBuecher

    19. July 2015 um 21:12

    Also das Buch ist sowas von genial geschrieben. Die Idee dahinter ist schon so klasse. Brett McBean hat hier ein Meisterwerk geschrieben. Kann ich echt jedem Horrorfan empfehlen. Aber nix für Schwache Nerven :)

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  • Ich vergebe: 3 von 5 Sterne

    Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    27. June 2014 um 11:34

    Meine Rezension zu "Buk und Jimmy ziehen nach Westen" von Brett McBean 1. Klappentext Der Filmfreak Buk Thompson ist auf blutiger Fahrt durch den amerikanischen Südwesten. Er mordet sich seinen Weg bis nach Hollywood, zur Heimat der Stars, die er seit seiner grausamen Kindheit für seine einzigen Freunde hält. Buk hat ungeheueren Spaß in diesem Film seines Lebens. Als ihm das Schicksal den unschuldigen Jimmy vor die Füße wirft, beschließt der Psychopath, sich um den Jungen zu kümmern und ihm das »Spiel des Tötens« beizubringen. Im Drehbuch stehen die schlimmsten Szenen – doch Jimmys Rolle ist mehr als die eines Nebendarstellers ... Buk und Jimmy ziehen nach Westen ist ein irrer Road Trip – 100 % pures Adrenalin. ******************************************************************** 2. Meine Meinung: Das Buch wurde mit 100 % pures Adrenalin angekündigt. Seltsam, bei mir kamen jedoch nur höchstens 10 % an. Aber mal von vorn. Als großer Fan der Extrems des FESTA Verlags war es für mich ein absolutes Muss dieses Buch zu lesen. Bereits auf den ersten Seiten wurde deutlich, warum es unter die Kategorie EXTREM fällt. Der Autor (der Übersetzer) scheut wirklich vor nichts zurück. Gewalt, Erniedrigung ... aber so kennt man diese Reihe ja. Doch dann, ab etwa der Mitte des Buches wird es nur noch langweilig. Oder ist es, weil vorher schon beinahe alle Abartigkeiten erwähnt wurden? Keine Ahnung! Ich fand es jedenfalls von nun an total langweilig und war auch froh, dass es nur 141 Seiten hatte. ******************************************************************* 3. Preis/Leistung: als ebook für 4,99 € und ******************************************************************* 4. Leseempfehlung na ja, ich würde nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen. Sehr schade, denn der Autor kann es wirklich besser! *******************************************************************

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  • Ein Buch wie ein Roadmovie

    Buk und Jimmy ziehen nach Westen - Extrem
    fremdwelten

    fremdwelten

    03. April 2014 um 13:18

    Buk ist das, was man mit Fug und Recht einen durchgeknallten Psychopathen nennen kann. Das Töten von Menschen aus geringstem Anlaß bereitet ihm ein Mordsvergnügen, wobei er es meist nicht beim bloßen Töten belässt. Seine Reise nach Westen beginnt nach dem Abend des 20jährigen Klassentreffens seiner Highschool-Klasse. Eigentlich heißt er William, aber seine Ähnlichkeit mit dem Schriftsteller Charles Bukowski brachte ihm den Spitznamen Buk ein. Die Welt des Films war schon immer seine Leidenschaft und die Helden der Leinwand seine einzigen Freunde in einer durch und durch verkorksten und von Gewalt geprägten Kindheit. Grund genug, nach dem Klassentreffen endlich einmal einen Abstecher nach Hollywood zu machen. Auf dem Highway trifft er unter blutigen Umständen auf Jimmy. Er macht ihn zu seinem Lehrling im Spiel des Tötens und zum – nicht ganz freiwilligen – Begleiter auf seinem Horrortrip. Doch irgendwann hat das Töten ein Ende, und Buk wird auf ganz unerwartete Weise mit sich selbst und seiner Vergangenheit konfrontiert. Buk und Jimmy ziehen nach Westen ist ein Buch wie ein Roadmovie – hart, schnell und dreckig. Und wäre es ein Film, vielleicht wäre es ein Tarantino. Brett McBeans schnörkellose Sprache und geradlinige Erzählweise machen Spaß, und der Leser glaubt dem Autor das Vergnügen anzumerken, mit dem er die Figur des Buk (über)zeichnet. Bei der Schilderung von dessen sadistischen Exzessen geht es zwar durchaus zur Sache, so extrem wie es die Einordnung in die entsprechende Reihe bei Festa erwarten lässt, ist sie jedoch nicht – solider Stoff für Freunde blutig servierter Lesekost, allerdings eher ein Appetithappen. Denn wie oft in diesem Genre ist die eigentliche Handlung eher dürftig und der Umfang des Buches noch dürftiger. Ein Arbeitstag mit zwei S-Bahn-Fahrten und einer Mittagspause haben für die Lektüre gereicht. Mitunter etwas aufdringlich sind die ständigen Anspielungen auf den Film, wenn Person X mal wieder irgendetwas tut wie die Figur Y aus dem Film Z. Da hätte es etwas weniger auch getan. Originell dagegen ist die Idee, durch eingestreute Drehbuchpassagen die Geschichte wie einen Film zu präsentieren. Dazu passt das Coverdesign im Stile eines Storyboards, das wenige Fragen offen lässt. Trotz der (wenigen) Kritikpunkte habe ich Buk und Jimmy ziehen nach Westen als schnelle Lektüre für zwischendurch genossen, nicht zuletzt wegen der unerwarteten und bizarren Wendung zum Schluß, bei der nicht nur Charles Bukowski eine Nebenrolle spielt.

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